DE264767C - - Google Patents

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DE264767C
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DE
Germany
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vibrating
chassis
shovel
shaft
blade
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DENDAT264767D
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Publication of DE264767C publication Critical patent/DE264767C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/28Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets
    • E02F3/34Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets with bucket-arms, i.e. a pair of arms, e.g. manufacturing processes, form, geometry, material of bucket-arms directly pivoted on the frames of tractors or self-propelled machines
    • E02F3/342Buckets emptying overhead

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Jigging Conveyors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 264767 KLASSE 81 e. GRUPPE
SEVERIN JARZOMBEK in RUDA, O.-Schl.
Auf einem Fahrgestell angeordnete Rinnenschwingschaufel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Oktober 1912 ab.
Es sind fahrbare, auf einem Drehgestell angeordnete Rinnenschwingschaufeln 'zum Verladen von Massengütern in Fördergefäße oder Wagen bekannt geworden, bei denen die Spitze der rinnenförmigen Schwingschaufel bei ihrer Auf- und Abwärtsbewegung zwei verschiedene Kurvenbahnen beschreibt.
Die bisher bekannt 'gewordenen Rinnenschwingschaufeln haben den Ubelstand, daß die Schaufel nach Erreichung ihrer Höchst- und Tiefstlage sofort in die entgegengesetzte Bewegung übergeführt wird, so daß nicht genügend Zeit zur Entleerung und Beladung der Schwingschaufel verbleibt. Da außerdem die Lagerungen der Schaufel beweglich sind, so werden diese sehr stark angegriffen, so daß sich diese Teile ungemein schnell ausarbeiten und daher in kurzer Zeit die richtige Wirkungsweise der ganzen Einrichtung in Frage gestellt ist. Infolge des eigentümlichen Antriebes der Schwingschaufel oder infolge der Verbindung der Schwingschaufel mit eigentümlichen, beiderseitig angeordneten, mit Kurvenbahnen versehenen Schwingen wird der Antrieb der bekannt gewordenen Schwingschaufeln sehr verwickelt.
Wesentlich abweichend hiervon ist die Antriebsvorrichtung der Rinnenschwingschaufel nach vorliegender Erfindung. Hier ist die Anordnung derart getroffen, daß die Schwingschaufel in ihrem Fahrgestell fest gelagert ist, so daß die Schwingschaufel immer nur eine kreisbogenförmige Kurve zurücklegt und mit-
hin die Lagerung eine wesentliche Schonung erfährt. Um dem zu verladenden Gute Zeit zu gewähren, sich sowohl beim Beladen auf die Schaufel zu setzen, als auch beim Entladen am rückwärtigen Ende von der Schaufel abzugleiten, ist die Einrichtung derart getroffen, daß die Schaufelbewegung in der Höchst- und Tiefstlage durch eine Ruhepause unterbrochen wird. Beim Hochgang der Schaufel wird durch eine Schaltvorrichtung die Schwingschaufel mit ihrem Fahrgestell nach dem Gute hin bewegt, damit die Schaufel in das Gut eindringt, während beim Senken der Schaufel deren Fahrgestell sich um eine geringe Strecke rückwärts bewegt. Der Weg der Rückwärtsbewegung ist um eine Kleinigkeit geringer als der Weg der Vorwärtsbewegung. Alle diese Bewegungen werden von ein und derselben Antriebswelle aus bewirkt, die ständig in ein und demselben Sinne sich dreht, so daß die gesamte Vorrichtung vollständig selbsttätig arbeitet und keine Wartung erfordert.
Auf der Zeichnung ist eine derartige Rinnenschwingschaufel in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι die Seitenansicht und Fig. 2 die Vorderansicht.
Die Schwingschaufel i, deren vorderes Ende in an sich bekannter Weise noch fingergelenkartig ausgebildet sein kann, ist auf der im Traggestell der Schaufel gelagerten Welle 2
befestigt und macht daher deren Schwingungen mit. Zum Ausgleich des Gewichtes der Schwingschaufel ι kann ein Gegengewicht 21 auf der Welle 2 angeordnet werden, auf die zwei Zahnräder 8 und 9 aufgekeilt sind. In das Zahnrad 8 greift ein Zahnrad e. Auf der Welle 4 ist ein Radsegment 6 und auf der Welle 5 ein Radsegment 7 befestigt. Die im Traggestell der Schaufel angeordneten Wellen 4
ίο und 5 erhalten ihren Antrieb von den auf einer gemeinschaftlichen Welle befindlichen Zahnrädern α durch die Zahnräder δ und d. Die Welle der Zahnräder α dreht sich ständig in ein und derselben Richtung, z. B. nach rechts. Der Antrieb kann von einem beliebigen Motor aus erfolgen. Das Traggestell der Schaufel ist auf einem Fahrgestell angeordnet, • das zweckmäßig von der Welle 2 aus bewegt wird, da diese entgegengesetzte Drehungen ausführt, wodurch eine Bewegung des Fahrgestells nach vorwärts und hierauf nach rückwärts stattfinden kann, je nach der Drehung der Welle 2. Ein Sperrad, in das eine durch eine Kurbel gesteuerte Klinke 14 einfällt, dient dazu, den Weg des Fahrgestells nach rückwärts teilweise abzubremsen.
Die Wirkung ist daher folgende:
Bei der ständig in demselben Sinne erfolgenden Drehung der auf einer gemeinschaftliehen Welle sitzenden Zahnräder α werden durch die eingreifenden Zahnräder b und d die Wellen 4 und 5 und damit die auf diesen Wellen befindlichen, entsprechend versetzt aufgekeilten Radsegmente 6 und 7 in demselben Sinne gedreht. Sobald das Radsegment 6 in das Zahnrad e eingreift, wird dadurch das auf der Welle 2 sitzende Zahnrad 8 gedreht, wobei aber schon das Radsegment 7 mit dem Zahnrade 9 der Welle 2 außer Berührung gekommen ist. Die auf der Welle 2 sitzende Schwingschaufel wird also bis in die strichpunktierte Lage angehoben. Das von der Schwingschaufel hierbei aus dem Ladeguthaufen 3 aufgenommene Gut gleitet, sobald die Schwingschaufel in die strichpunktierte Lage gekommen ist, über das hintere Ende der Schwingschaufel nach dem zu beladenden Wagen ab. In dieser Höchstlage bleibt die Schwingschaufel, nachdem das Radsegment 6 außer Eingriff mit dem Zahnrad e gekommen ist, einige Zeit erhalten, da eine mit der Welle 2 und einer Laufradwelle 15 in Eingriff stehende Schneckenradübersetzung 18, 19 ein selbsttätiges Niedersinken der emporgehobenen Schaufel 1 verhindert. Dem aufgenommenen Gute bleibt also genügend Zeit zum Abgleiten, bis das Radsegment 7 mit dem Zahnrade 9 der Welle 2 in Eingriff kommt, wodurch die Schwingschaufel 1 nach abwärts gesenkt wird.
In der Tiefststellung der Schwingschaufel bleibt diese wieder einige Zeit erhalten, bis das Radsegment 6 wieder in Eingriff mit dem Zahnrad e kommt und das Spiel sich von neuem wiederholt.
Zur wirksamen Aufnahme des zu befördernden Gutes 3 ist es nötig, daß beim Heben und Senken der Schwingschaufel das Fahrgestell eine Vorwärts- und Rückwärtsbewegung erfährt. Beim Schöpfen des Förderguts, also beim Heben der Schaufel, wird das Fahrgestell der Schaufel vorwärts bewegt, indem die Drehung der Welle 2 durch die Schneckenradübersetzung 18, 19 auf eine der Radachsen 15 übertragen wird. Beim Senken der Schaufel ι ist die Bewegung entgegengesetzt, so daß das Fahrgestell der Rinnenschwingschaufel um denselben Betrag zurückbewegt werden würde. Um dies zu verhüten, muß die Rückwärtsbewegung eine Abbremsung erfahren, vyas dadurch erreicht wird, daß etwa unter Zwischenschaltung einer Rutschkupplung eine auf der Welle 5 sitzende Kurbel oder ein Exzenter durch eine Stange 13 mit der Sperrklinke 14 in Verbindung steht, die in ein auf der Laufradachse 15 befindliches Sperrad eingreift. Statt dieses Bremsmittels könnte zur Erreichung des gleichen Zweckes auch ein anderes Bremsmittel zur Anwendung kommen.
Die vorliegende Rinnenschwingschaufel hat den Vorteil, daß sich die Antriebszahnräder zu beiden Seiten des Traggestells der Schwingschaufel befinden; daher ist der in der Mitte befindliche Raum vollständig frei, und die zu beladenden Fördergefäße können unmittelbar unter die Schwingschaufel geschoben werden. Diese kann ferner infolge ihrer eigentümlichen Bewegung verhältnismäßig sehr kurz gebaut sein.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: 1o°
1. Auf einem Fahrgestell angeordnete Rinnenschwingschaufel, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinnenschaufel (1) starr auf einer fest gelagerten Welle (2) befestigt ist, in deren Zahnräder (8, 9) unmittelbar oder durch Zwischenräder Radsegmente (6 und 7) in Wechselfolge eingreifen und die Wellen (4 und 5) der Radsegmente durch ständig in demselben Drehsinne sich drehende Zahnräder (a) von einer Antriebswelle aus angetrieben werden, damit bei dem wechselweisen Eingriff der Radsegmente (6 und 7) in die Zahnräder (8 und 9) ein Heben und Senken der Schwingschaufei (1) unter Eintritt einer Ruhepause in deren Hoch- und Tieflage stattfindet.
2. Rinnenschwingschaufel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingbewegung der Welle (2) durch ein
Zwischenmittel auf eine Laufradwelle (15) des Fahrgestells der Rinnenschwingschaufel (1) übertragen wird, so daß bei der Schwingung der Schaufel (1) eine Bewegung ihres Fahrgestells vor- und rückwärts stattfindet, wobei der Rückwärtsgang des Fahrgestells auf beliebige Weise eine Abbremsung oder Hemmung erfährt, damit beim Heben der Schwingschaufel der Vorwärtsgang ihres Fahrgestells größer ist als der darauffolgende Rückwärtsgang beim Senken der Schaufel.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT264767D Active DE264767C (de)

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DE (1) DE264767C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5762321A (en) * 1992-10-20 1998-06-09 Meab Mobile Equipment Ab Method of inserting cables into tubing

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5762321A (en) * 1992-10-20 1998-06-09 Meab Mobile Equipment Ab Method of inserting cables into tubing

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