DE742121C - Einrichtung zum Aufladen von Stallduenger, Gaerfutter o. dgl. - Google Patents
Einrichtung zum Aufladen von Stallduenger, Gaerfutter o. dgl.Info
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- DE742121C DE742121C DEE53109D DEE0053109D DE742121C DE 742121 C DE742121 C DE 742121C DE E53109 D DEE53109 D DE E53109D DE E0053109 D DEE0053109 D DE E0053109D DE 742121 C DE742121 C DE 742121C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C3/00—Treating manure; Manuring
- A01C3/04—Manure loaders
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Aufladen von Stalldünger, Gärfutter
o. dgl. unter Verwendung eines in auf und' ab schwingenden Armen gelagerten, umlaufenden
Fräswerkzeuges. Bei bekannten Aufladevorrichtungen von Stalldünger wurde zum Abtragen des Dungs von einem Stapel
o. dgl. schon ein umlaufendes Fräswerkzeug in auf und ab schwingenden Armen gelagert.
Das Fräswerkzeug warf den Dung in eine Band- oder Schleppförderrinne, von der er zu
einem Wagen gefördert wurde. Es waren daher bei diesen bekannten Einrichtungen einmal
Schwingarme mit Fräswerkzeugen und zusätzliche Förderbänder erforderlich, die besondere
Tragrahmen und lange Ausbildungen des Fahrgestells erfordern. Dies führte zu einer schlechteren Wendigkeit des Wagens,
auf dem die Aufladeeinrichtung angeordnet war.
Gegenüber dem Bekannten besteht die Erfindung darin, daß oberhalb des in ab und auf
T schwingenden Armen gelagerten Fräswerkzeuges ein sich über dessen Länge erstrefckender
Aufnahmebehälter angeordnet ist, in den das Werkzeug das Fräsgut hineinschleudert
und der mit dem Fräser bis über die lotrechte, durch die Lager der Schwingarme
laufende Ebene hinaus verschwenkbar ist, wobei der Aufnahmebehälter von einem Schwingdeckel
abgeschlossen ist, der in hochgehobener Lage beim Entleeren unter dem Druck des austretenden Gutes ausschwingt. Die
schwingend gelagerten Arme, an deren Enden sich die Lager des Fräsers befinden, dienen
also erfindungsgemäß, nicht nur zur ab und auf schwingenden Bewegung des Fräswerkzeuges
an dem Dungstapel, sondern gleichzeitig zur Förderung des durch den Fräser
in den oberen Behälter geschleuderten Dungs auf eine Ladefläche, die in bekannter Weise
unmittelbar auf dem Schlepper angeordnet ist, der auch die vom Schleppermotor angetriebene
Aufladeeinrichtung trägt. Gegenüber dem Bekannten fallen also Förderbänder o. dgl. fort, so daß sich eine wesentliche bau-
liehe Vereinfachung und damit eine günstigere Herstellungsmöglichkeit der Aufladeeinrichtung
ergibt.
Dadurch, daß die schwingenden Arme mit dem Fräser und dem Aufnahmebehälter
gleichzeitig Fördermittel sind, ist eine Anordnung auf Schleppern mit Ladefläche möglichj
da der in den Behälter eingeschleuderte Dung über den Sitz des Fahrers hinweg auf
ίο die Ladefläche des Schleppers geworfen werden
kann, die an der den Schwingarmen abgekehrten Ende um eine parallel zur Welle der Schwingarme gelagerte Achse mit Hilfe
eines die Ladefläche anhebenden Rahmens kippbar ist. Dadurch kann der mit Ladefläche
und Aufladeeinrichtung versehene Schlepper wahlweise entweder zum unmittelbaren
Abfahren des Dungs oder auch zum Überladen des Dungs auf einen beliebigen
ao Ackerwagen verwendet werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung schematisch dargestellt,
und zwar zeigen:
Abb. ι eine Seitenansicht der Dungaufladeeinrichtung,
die auf einem Schlepper mit Ladefläche angeordnet ist,
Abb. 2 eine Aufsicht zu Abb. 1, Abb. 3 eine Seitenansicht des Schleppers
nach Abb. 1 und 2 mit anhebbarer und kippbarer Ladefläche.
Auf der vorderen Stirnseite der Ladefläche, wo der Fahrersitz, der Motor, das Getriebe
und die Schaltanordnung sitzen, sind zwei seitliche Schwingarme b und c in den Lagern d
und e hochschwenkbar gelagert. Die Schwingarme tragen am freien Ende eine waagerechte
Frästrommel g, die vom Schleppmotor durch eine Zapfwelle z. B. über eine Kette in drehende
Bewegung entgegen dem Uhrzeigersinn versetzt wird. Um ein Verstopfen der Frästrommel infolge des an die Fräswelle
heranzuführenden Antriebs zu verhindern, ist der Fräser, nebenbei bemerkt, mindestens einseitig
über das hier angeordnete Lager hinaus verlängert.
Die Schwingarme & und c sind am freien Ende dtirch einen über dem Fräser liegenden
Aufnahmebehälter/ starr verbunden. Dieser Aufnahmebehälter ist an der einen unteren,
zum Dungstapel hin lieg-enden Kante offen und ferner mit einem Schwingdeckel h versehen,
dessen Drehachse an der oberen, dem Dungstapel zugekehrten Kante liegt.
Man fährt mit dem Schlepper bei angehobenen Schwingarmen b und c an den Dungstapel
heran und läßt sodann durch Abwickeln eines Seiles / von der Doppeltrommel k die
Arme mit dem drehenden Fräser und dem Aufnahmebehälter absinken. Da nun die Frästrommel
gegen den Uhrzeigersinn umläuft, so schleudert sie den abgefrästen Dung in den Aufnahmebehälter. Ist dieser gefüllt, so
werden die Schwingarme mittels der ebenfalls durch den Schleppermotor antreibbaren"
Seilwinde /, k bis über die durch die Lager der
Schwingarme verlaufende lotrechte Ebene hinaus über den Führersitz hinweg angehoben.
In dieser Lage öffnet sich der Schwingdeckel h selbsttätig infolge des Druckes des Dungs
im Behälter, und der Dung fällt auf die Ladefläche α des Schleppers. Nicht dargestellte
Gegenfedern veranlassen nach Ausrücken der Seilwinde das Zurückschwingen des Gerätes, worauf das Abfräsen vom
Dungstapel o. dgl. von neuem beginnt. Die Geschwindigkeit des Absinkens des Fräswerkzeuges
ist regelbar, z. B. durch eine hydraulische Steuerung. Nach Abnahme einer Schicht in Breite der Frästrommel rückt die
ganze Maschine um die Trommelbreite seitlieh oder um die Schnittstärke in Fahrtrichtung
vor.
Durch die Verwendung der Schwingarme und deren Lagerung auf der Stirnseite des
Schleppers ist es möglich, die Ladefläche des Schleppers zu beladen und weiter diese
Ladefläche nach hinten kippbar zu lagern, so daß bei notwendigen längeren Fahrten zum
Acker übliche Ackerwagen eingesetzt werden können, auf die der Dung von der Schlepperladefläche
gekippt wird.
Abb. 3 zeigt eine Anordnung, durch die die Ladefläche α angehoben und gekippt werden
kann. Die Ladefläche α ruht in der üblichen Stellung an ihrem Hinterende beidseitig auf
dem oberen freien Ende des in Stellung I eiiv geknickt gezeichneten Kniehebelpaares /, in
auf. Sowohl die beiden Hebel / als auch die beiden Hebel m können auf jeder Seite des
Fahrzeuges unter sich starr zu einem Rahmen verbunden sein, so daß die beiden zusammengehörenden
Hebel I bzw. m parallel zueinander schwingen müssen. (Falls genügend
Raum unter der Ladebühne vorhanden ist, kann an Stelle der beiden Knie- 1QS
hebelrahmen auch ein einziger in sich starrer Rahmen benutzt werden.) Wird die Hebevorrichtung,
z.B. ein hydraulischer Zylinder«, in Tätigkeit gesetzt, so hebt sich bei entsprechender
Gewichtsverteilung zunächst die Hin- no terkante der Ladefläche« bis die Kniehebel
gestreckt sind, und die Lage II einnehmen., wobei die Ladefläche in die punktiert gezeichnete
Stellung gelangt. Beim weiteren Ausschieben der hydraulischen Zylinder η wird "5
die Ladefläche α auch an ihrem freien vorderen Ende angehoben, bis schließlich durch
seitliche Verschiebung des Schwerpunktes infolge der Kreisbahn der Bewegung sich die
Ladefläche unter Verlegung des Kniehebelpaares in die Stellung III nach hinten schiebt.
Dabei sichern Anschläge die Kniehebel in
der Strecklage und verhindern ein Überschreiten der zulässigen Bewegung des Kniehebelrahmenpaares.
Die Einrichtung zum Kippen der Ladefläche ist nur als Beispiel angeführt. Zur
Erfindung selbst gehört sie nicht.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Einrichtung zum Aufladen von Stalldünger, Gärfutter o. dgl. unter Verwendung eines in auf und ab schwingenden Armen gelagerten, umlaufenden Fräswerkzeuges, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Fräswer'kzeuges (g) ein sich über dessen Länge erstreckender Aufnahmebehälter (/) angeordnet ist, in den das Werkzeug das Fräsgut hineinschleudert und der mit dem Fräser bis über die lotrechte, durch die Lager der Schwingarme {b, c) laufende Ebene hinaus verschwenkbar ist, wobei der Aufnahmebehälter (/) von einem Schwingdeckel (h) abgeschlossen ist, der in hochgehobener Lage beim Entleeren unter dem Druck des austretenden Gutes ausschwingt. 2S
- 2. Düngerauf lader, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung nach Anspruch ι auf der Stirnseite eines an sich bekannten Ackerschleppers angeordnet ist, dessen Ladefläche (a) an dem den Schwingarmen abgekehrten Ende um eine parallel zur Welle der Schwingarme (b, c) gelagerte Achse mit Hilfe eines die Ladefläche anhebenden Rahmens kippbar ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE53109D DE742121C (de) | 1939-11-07 | 1939-11-07 | Einrichtung zum Aufladen von Stallduenger, Gaerfutter o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE53109D DE742121C (de) | 1939-11-07 | 1939-11-07 | Einrichtung zum Aufladen von Stallduenger, Gaerfutter o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE742121C true DE742121C (de) | 1943-11-22 |
Family
ID=7081705
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE53109D Expired DE742121C (de) | 1939-11-07 | 1939-11-07 | Einrichtung zum Aufladen von Stallduenger, Gaerfutter o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE742121C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE943797C (de) * | 1950-02-26 | 1956-06-01 | Hermann E Mueller K G Dr | Motorisiertes Fahrzeug zur Ausfuehrung insbesondere landwirtschaftlicher Arbeiten |
| DE1027444B (de) * | 1954-07-13 | 1958-04-03 | Josef Roiser | Fahrbares Stalldung-Zerkleinerungs- und Aufladegeraet |
| DE1099249B (de) * | 1956-06-30 | 1961-02-09 | Heinrich Strautmann Dipl Ing | Beladevorrichtung fuer Stalldungstreuer |
| DE1115504B (de) * | 1953-10-02 | 1961-10-19 | Erwin Haubenberger | Lagerstaette fuer Stalldung |
-
1939
- 1939-11-07 DE DEE53109D patent/DE742121C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE943797C (de) * | 1950-02-26 | 1956-06-01 | Hermann E Mueller K G Dr | Motorisiertes Fahrzeug zur Ausfuehrung insbesondere landwirtschaftlicher Arbeiten |
| DE1115504B (de) * | 1953-10-02 | 1961-10-19 | Erwin Haubenberger | Lagerstaette fuer Stalldung |
| DE1027444B (de) * | 1954-07-13 | 1958-04-03 | Josef Roiser | Fahrbares Stalldung-Zerkleinerungs- und Aufladegeraet |
| DE1099249B (de) * | 1956-06-30 | 1961-02-09 | Heinrich Strautmann Dipl Ing | Beladevorrichtung fuer Stalldungstreuer |
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