DE2653373C2 - Vorrichtung zum Sortieren elektrisch leitfähiger Materialstücke aus einem Gemengestrom - Google Patents
Vorrichtung zum Sortieren elektrisch leitfähiger Materialstücke aus einem GemengestromInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Sortieren elektrisch leitfähiger Materialstücke aus
einem Gemengestrom, wobei die Sortiervorrichtung auch ein Zuführungsorgan aufweist, das in den
Sortierbereich reicht, in dem mehrere Einzelmagnete einer Magneteinrichtung wirksam sind, die mit wechselnder
Polung aufeinander folgen.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der deutschen Offenlegungsschrift 20 59166 bekannt Bei dieser
Vorrichtung wirken auf elektrisch leitfähige Teilchen Kräfte in einer Richtung parallel zur Bewegungsrichtung
dieser Teilchen derart, daß je nach Leitfähigkeit der Partikel diese sich auf unterschiedlichen Flugbahnen
bewegen und dacAirch getrennt werden können. Nachteilig ist bei der bekannten Vorrichtung, daß die
Trennung der Partikel auf einer vergleichsweise kurzen Strecke der Einwirkung der Magnetfelder stattfindet
und recht unpräzise ist, so daß der Wirkungsgrad der Trennung im allgemeinen schlecht ist Diese Schwierigkeiten
treten insbesondere dann auf, wenn die Größe der einzelnen Teilchen gering ist
Aus der deutschen Auslegeschrift 10 45 331 und aus der US-Patentschrift 13 40457 ist es bekannt, ferromagnetische
Materialstücke aus einem Gemengestrom mittels einer gegen die Horizontale geneigten drehbaren
Trommel auszusortieren, welche im Trommelmantel zur Trommelachse parallele Streifen aus ferromagnetischem
Material enthält die durcii nicht magnetische
Streifen voneinander getrennt sind und mit einer stationären Magnetanordnung zusammenwirken, derart,
daß ferromagnetische Materialstücke während der Trommeldrehung gegenüber nicht ferromagnetischen
Materialstücken eine unterschiedliche Bewegung relativ zur Trommelinnenfläche ausführen und auf diese Weise
aussortiert werden können.
Diese bekannten Vorrichtungen sind jedoch nicht zum Aussortieren von elektrisch leitfähigen, jedoch
nicht ferromagnetischen Materialstücken geeignet und haben aufgrund des notwendig vorzusehenden Luftspaltes
zwischen der stationären Magnetanordnung und den ferromagnetischen Streifen im Trommelmantel einen
vergleichsweise schlechten Wirkungsgrad.
Im deutschen Bundespatent 25 40 372 ist schließlich eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Konstruktion
angegeben, bei welcher die Magneteinrichtung aus einer Platte mit bestimmter Neigung besteht, auf
welcher zur Induktion von Wirbelströmen in den Materialstücken dienende und mit den Wirbelströmen
eine Kraftwirkung erzeugende Magnetfelder einer Magneteinrichtung wirksam sind die mit wechselnder
Polung aufeinanderfolgen, wobei die Trennungslinie zwischen den Magnetfeldern abwechselnd unterschiedlicher
Polung über die Oberfläche hin derart im Winkel zur Bewegungsbahn der Teilchen verlaufen, daß auf
leitende Teilchen wirkende elektro-dynamische Kräfte
eine Komponente quer zur Bewegungsbahn der Teilchen aufweisen.
Die aufgrund der induzierten Wirbelströme in den elektrisch leitfähigen Materialstücken erzeugten Kräfte
besitzen eine verzögernde Komponente, die entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung des Gemengestromes
orientiert ist und ferner eine dazu rechtwinklige Komponente, welche die elektrisch leitfähigen Materialstücke
seitlich aus dem Materialstrom zieht. Die Größe dieser seitlichen Ablenkung der elektrisch
leitfähigen Materialstücke dient als Mittel zum Aussortieren dieser Materialstücke aus dem nichj leitfähigen
Material, das die rampenartige Platte ohne Ablenkung hinab rutschL
Eine derartige, im deutschen Bundespatent 25 40 372 angegebene Vorrichtung arbeitet zufriedenstellend,
beispielsweise bei der Müllklassierung. Es ergeben sich jedoch Schwierigkeiten in solchen Anwendungsfällen,
bei denen die physikalischen Eigenschaften der miteinander vermengten Materialstücke des Gemengestromes
sehr ähnlich sind oder die Stückgrößen sehr gering sind, so daß keine ausreichende Auslf-.ikung auf
der Rampe erreicht wird.
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art so
auszugestalten, daß sich aus einem Gemengestrom elektrisch leitfähige Materialstücke mit gegenüber den
übrigen Materialstücken nur geringfügig unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften sicher trennen
lassen, auch wenn die Größe der Materialstücke gering ist
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des anliegenden Anspruches 1 angegebenen Merkmale
gelöst
Es zeigt sich, daß bei einer derartigen Vorrichtung die in den elektrisch leitfähigen Materialstücken des
Gemengestromes erzeugten Wirbelströme Kraftkomponenten erzeugen, welche diese Materialstücke fortschreitend
nach aufwärts zum oberen Ende der Trommel be 'egen, wenn diese in Umdrehung versetzt
wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der hier angegebenen Vorrichtung sind Gegenstand der
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in das Innere der Trommel befördert wird.
Der Trichter 12 kann in beliebiger Weise gehalten werden, so daß er mit dem zu trennenden Materialgemenge
beschickt werden kann. Eine solche Einrichtung ist in Fig. 1 beispielsweise als tragender Rahmen 16
dargestellt. Die Rinne 14, die auch an einem Teil des Rahmens 16 befestigt werden kann, ist so angeordnet,
daß ihr oberes Ende unter dem Auslaß des Trichters 12 liegt, um das Materialgemenge von dort, gesteuert
durch eine geeignete, nicht gezeigte Verschlußeinrichtung, aufzunehmen. Die unter einem vorbestimmten
Winkel angeordnete Rinne 14 kann von beliebiger konventioneller Art sein und mit einer Rütteleinrichtung
18 versehen sein, um den Gemengestrom mit gleichmäßiger Förderrate in die Trommel 10 zu
bewegen.
Die Trommel 10 ist unter einem bestimmten Neigungswinkel gegen die Horizontale angeordnet,
beispielsweise unter 15°. Das untere Ende der Rinne 14 ist so angebracht, daß das Materialgemenge auf einen
beliebig wählbaren Punkt der Innerliche der Trommel 10 entlang ihrer Längserstreckung, beispielsweise auf
die Mitte, fallen kann. Die Trommel 10 ist auf einer geeigneten Auflage, z. B. auf einem Grundrahmen 20
montiert, der mittels eines Gelenkes an seinem oberen Ende mit einer festen Stütze 22 verbunden und entlang
seiner Länge über verstellbare Stützen 24 abgestützt ist. So kann durch vertikale Einstellung der Stützen 24
abgestützt ist. So kann durch vertikale Einstellung der Stützen 24 das untere Ende des Grundrahmens 20 mit
der darauf befindlichen Trommel 10 angehoben bzw. abgesenkt werden, um den Neigungswinkel der
Trommel aus später noch zu erläuternden Gründen zu verstellen.
Die Rotation der Trommel 10 um ihre Längsachse kann in beliebiger Weise erzeugt werden. In der
Ausführung nach F i g. 1 wird dies dadurch bewirkt, daß die Trommel 10 auf vier Rollen 26 gelagert ist, von
denen jeweils zwei nahe dem Ende der Troir.:nel 10
angeordnet sind. Diese Rollen sind auf Böcken 28 drehbar gelagert, die an dem Grundrahmen 20 sitzen.
Eine Rolle 26 ist zusätzlich durch eine Antriebswelle 30 mit einem Motor 32 verbunden, wodurch diese Rolle
gedreht wird, um ihrerseits durch Reibung die Trommel
anliegenden Ansprüche 2 bis 12, deren Inhalt hierdurch 45 10 anzutreiben. Ein geeigneter Sammler 34 ist. unter dem
zum Bestandteil der Beschreibung gemacht wird, ohne
an dieser Stolle den Wortlaut zu wiedtrholen.
an dieser Stolle den Wortlaut zu wiedtrholen.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es stellt
dar
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Sortiervorrichtung der hier angegebenen Art in schematischer Darstellung,
Fig.2 eiiie Ansicht der Sortiertrommel, teilweise im
Axialschnitt um die Magneteinrichtung in der Trommel zu zeigen,
F i g. 3 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform einer Sortiervorrichtung,
Fig.4 eine Ansicht der Vorrichtung gemäß Fig.3
von der Ebene 4-4 in Fig.3 in Richtung der Pfeile gesehen und
Fig.5 eine Ansicht der Vorrichtung gemäß Fig.3
von der Ebene 5-5 in Fig.3 in Richtung der Pfeile
gesehen.
Im einzelnen enthält die in Fig. 1 gezeigte Sortieroberen
Ende der Trommel 10 angeordnet, um die elektrisch leitfähigen Materialstücke aufzunehmen, die
in einer noch zu beschreibenden Art aussortiert werden. Ein zweiter Sammler 36 ist unter dem unteren Ende der
Trommel 10 angebracht, um die aussortierten nichtleitenden Materialstücke aufzunehmen. Die Sammler
können beliebige Einrichtungen sein, beispielsweise, die dargestellten Behälter oder, falls gewünscht, Fördereinrichtungsn.
Die Trommel 10 weist Magnete 38 auf ihrer Innenfläche auf. Diese bewirken die Sonkrung der
elektrisch leitfähigen Materialstücke aus dem Materialgemenge, das in die Trommel durch die Rinne 14
eingebracht wird. Die Magnete 38 sind so zueinander angerichtet, daß einander benachbarte, parallele Reihen
oder Streifen entgegengesetzt polarisierter Magnete (Fig.2) entstehen, die auf der Trommelinnenfläche
50
55 unter einem Winkel von beispielsweise 45° zur
... - Trommelachse angeordnet sind. Jeder Streifen kann
vorrichtung eine magnetische Sortiertrommel 10 und 65 eine Anzahl von kleinen aneinandergereihten Magneten
eine Zufuhrungse:nnchtung, wie ein Füllgefäß oder od<;r einen einzigen langen Magneten enthalten Die
einen Trichter 12, von dem das angelieferte Materialge- Magnete können durch geeignete haftende oder
menge durch eine Einncl,.-.ung, wie eine Rüttelrinne 14, mechanische Hilfsmittel an der Trommel befestigt sein
In der Ausführung nach Fig. I und 2 besteht die Trommel IO aus magnetischem Material, wie beispielsweise
Stahl und die Magnete haften an der Stahlwand durch ihre eigene magnetische Anziehungskraft.
Für die Wirkungsweise der beschriebenen Sortiervorrichtung ist es wünschenswert, daß ferromagnetische
Materialstücke in geeigneter Weise aus dem Materialgemenge entfernt werden, bevor sie in den Schütttrichter
gebracht werden. Das kann auf verschiedene Weise erreicht werden beispielsweise mittels herkömmlicher
Magnetabscheider. Deshalb werden bei diesem Ausführungsbeispiel lediglich nicht ferromagnetische Materialmenge
durch die Rinne 14 in die Trommel 10 gefördert.
Die Magnete 38 in der Anordnung, wie sie durch die Ziffer 40 in Fig.2 angedeutet ist, sind von weitgehend
gleicher Stärke und bilden an ihrer gemeinsamen freien Oberfläche ein Feld von wechselnd aufeinanderfolgenden
magnetischen Nord- und Südpolen, welche auf der Trnmmelinnenfläche als Streifen wechselnder ΡοΙυπκ
wirksam sind. Von jedem einzelnen Pol eines Magneten gehen Feldlinien aus, die sich oberhalb und unterhalb
der Trommelinnenfläche zu dem jeweils andersnamigen Pol eines benachbarten Magneten hin erstrecken.
Die Feldlinien, die von den gegenüber der Trommelachse schräg verlaufenden parallelen Streifen von
Einzelmagneten ausgehen, treten also aus der Trommelinnenfläche aus und werden von den nicht ferromagnetischen
Materialstücken geschnitten, sobald die Trommel und damit zwangsläufig die Magneteinrichtung gedreht
wird.
Es zeigt sich, daß beim Drehen der Trommel 10 und damit der Magneteinrichtung in der durch den Pfeil in
F i g. 2 angedeuteten Richtung die aufeinanderfolgend durch die Materialien hindurchgehenden magnetischen
Felder eine Reihe von Wirbelströmen in den elektrisch leitfähigen Materialstücken erzeugen. Dadurch wird
eine Kraft erzeugt, die eine tatsächliche Bewegung der
leitfähigen Gegenstände aufwärts längs des geneigten Bodens der Trommel bewirkt. Die Rotationsrichtung
bestimmt die Richtung der Bewegung, zu der die leitfähigen Gegenstände durch diese elektromagnetischen
Kräfte veranlaßt werden. Bei der hier vorliegenden Erfindung vorgeschlagenen Vorrichtung bewegt
sich die Magnetanordnung relativ zu den Materialstükken und ruft dabei elektromagnetische Kräfte hervor,
die die leitfähigen Gegenstände gegen die obere öffnung der Trommel bewegen, so daß sie schließlich in
den Sammler 34 fallen. Da die nichtleitenden Materialstücke von den magnetischen Feldern weitgehend
unbeeinflußt bleiben und demzufolge in ihnen keine Wirbelströme erzeugt werden, rutschen sie allmählich
nach unten und gelangen am unteren Ende der Trommel 10 in den Sammler 36.
Die Sortierwirkung kann durch Veränderung des Neigungswinkels der Trommel und/oder der Drehgeschwindigkeit
der Trommel optimal eingestellt werden.
Es ist zweckmäßig, daß die Anordnung 40 der Magnete 38 bis zu den Enden der Trommel reicht,
besonders bis zu deren oberen Ende, so daß eine Ausgabe der leitfähigen Gegenstände aus der Trommel
erzielt wird. Es können jedoch Einrichtungen, beispielsweise Ringe 58, an den Enden der Magneteinrichtung
angebracht werden, um eine Verschiebung der Anordnung in Achsrichtung der Trommel zu vermeiden. Diese
Ringe 58 können durch Schrauben oder auf andere Art an den Außenenden der Trommel über den Enden der
Magnetausrichtung befestigt werden.
Es können somit vermengte nichtferromagnetische Materialien, in leitfähige und nicht leitfähige Materialien
getrennt werden. Für den Fall jedoch, daß aus bestimmten Gründen ferromagnetische Materialien
nicht vorher von dem in den Trichter 12 eingebrachten Materialmenge getrennt wurden, kann dies in der in den
F i g. 3 bis 5 gezeigten Ausführung bewirkt werden, in der das Materialgemenge nicht nur in leitende und
nichtleitende Anteile getrennt wird, sondern noch ein dritter Anteil, der aus magnetischen Materialien besteht,
to aussortiert wird.
Die Trommel 50 in der Vorrichtung gemäß F i g. 3 ist auf einem Grundrahmen 20 montiert, der von
verstellbaren Stützen 24 getragen wird, mit denen ein gewünschter Neigungswinkel über ein Gelenk am
oberen Ende des Rahmenteils 22 entsprechend der Anordnung gemäß Fig. I eingestellt werden kann. Die
Trommel 50 wird auf dem Grundrahmen 20 von Rollen 26 getragen, die von Böcken 28 gehalten werden, die am
Grundrahmen 20 befestigt sind. Eine Rolle 26 ist mit
ίο einem Motor 32 verbunden, um die Trommel entsprechend
der Anordnung in F i g. 1 um ihre Achse zu drehen.
Wie deutlich aus den F i g. 4 und 5 hervorgeht, besteht die Trommel 50 aus einem äußeren Zylinder 52 aus
festem Material, wie Stahl, mit einer magnetischen Schicht 54 auf der inneren Oberfläche ähnlich der
Magnüeinrichtung 40. Diese Schicht 54 besteht aus Magnefn, die in Streifen entlang der Innenseite der
Trommel angeordnet sind. Diese Streifen sind jeweils
JO abwechselnd entgegengesetzt gepolt und zueinander
parallel unter einem Winkel zur Trommelachse orientiert, wie anhand von F i g. 2 beschrieben wurde.
Die Trommel 50 wird durch die Rinne 14 mit einem Gemenge aus ferromagnetischen und nichtferromagnetischen
Materialien beschickt. Die leitfähigen Materialien werden während der Drehung der Trommel von
den nicht leitfähigen Materialien getrennt, wie dies bei der Beschreibung der Wirkungsweise der Ausführungsform gemäß F i g. 1 dargestellt worden ist.
■♦ο Da jedoch das Materialgemenge ferromagnetische
Gegenstände enthalten kann, ergibt sich, daß solche magnetischen Gegenstände durch die Magnete angezogen
werden und an diesen haften. Diese Teile würden also infolge der Umdrehung der Trommel ständig im
Kreis bewegt, wodurch offensichtlich die Trennung der leitfähigen und nicht leitfähigen Materialien beeinflußt
würde.
Um diese Probleme zu lösen, ist die Trommel mit einer flexiblen Einlage 56 versehen, die über der
Magneteinrichtung 54 liegt. Die Einlage 56 besteht aus nichtmagnetischem Material, beispielsweise rostf-eiem
Stahl oder Polytetrafluorethylen. Die Einlage 56 sollte relativ dünn sein, um die magnetischen Felder der
Magneteinrichtung 54 genügend in das Innere der Trommel eintreten zu lassen und um die zu trennenden
Materialien wirkungsvoll zu erfassen.
Demzufolge werden die ferromagnetischen Materialien angezogen und während der Umdrehung der Trommel an der Einlage festgehalten.
Demzufolge werden die ferromagnetischen Materialien angezogen und während der Umdrehung der Trommel an der Einlage festgehalten.
Die Enden der Einlage 56 gehen durch die jeweiligen Ringe 58 hindurch und hören im wesentlichen bündig
mit der äußeren Oberfläche der Ringe auf, so daß eine stetige, glatte Oberfläche für eine optimale Gleitbewegung
der Materialien innerhalb der Trommel erzielt wird.
Ober der Rinne 14 innerhalb der Trommel 50 befindet sich eine Rinne oder Mulde 60, die sich praktisch über
die volle Länge der Trommel erstreckt und gegenüber
dieser, wie in F i g. 3 gezeigt, geneigt ist. wobei das untere Ende dieser Rinne aus dem unteren offenen Ende
der Trommel herausragt. In der Nähe des Scheitels der Trommel 50 vird die Einlage 56 durch eine sich in
Längsrichtung erstreckende Walze 62, die sich zwischen der Magneteinrichtung und der Einlage befindet, von
der Magneteinrichtung abgehoben. Demzufolge nimmt di«· einlage 56 bei der Drehung der Trommel 50 um die
eigcire Achse alle ferromagnetischen Gegenstände mit nach oben, die an der Einlage haften. Sobald die
magnetischen Gegenstände den Bereich 64 erreichen, in dem der anliegende Teil 66 der Einlage von der
Magneteinrichtung 54 durch die Walze 62 abgehoben wird, werden diese magnetischen Gegenstände ausrei
chend weit genug von den Magneten entfernt, um nicht mehr von den zugehörigen Magnetfeldern beeinflui'3t zu
werden. Da die magnetische Anziehung beseitigt ist, fallen die magnetischen Gegenstände zwangsläufig in
die geneigte Mulde 60 und rutschen in dieser nach unten und aus dem unteren Ende in einen gesonderten
Sammler 68. Demzufolge werden die magnetischen Gegenstände als dritter Anteil, getrennt von den
nichtmagnetischen leitfähigen Gegenständen und dem Rest der nichtmagnetischen, nicht leitfähigen Gegenstände
aussortiert und gesammelt.
Die Mulde 60 und die Walze 62 können innerhalb der Trommel 50 durch beliebige Mittel gehalten werden.
Solche Mittel können aus steifen Metallrahmen 70 und 70a an den jeweiligen oberen und unteren Enden der
Trommel bestehen, die sich vertikal erstrecken und am Grundrahmen 20 unabhängig von der Trommel
befestigt sind. Die Rahmen besitzen jeweils aufrechtstehende Verlängerungen 74, zwischen denen sich die
Walze 62 befindet, wobei die Enden der Walze drehbar an den Verlängerungen 74 befestigt sind. Das obere
Ende der Mulde 60 ist an dem oberen Rahmen 70 befestigt und mit einer schwenkbaren Platte 76 (F i g. 4)
abgedeckt. Damit wird ein leichter Zugang zum oberen Teil der Mulde für Reinigungszwecke oder dergleichen
geschaffen. Das untere Ende der Mulde 60 kann auf dem Rahmen 70;? abgestützt sein, beispielsweise mittels
Klammern oder Anschlägen 78 (Fig. 5). Der Rahmen 70a am unteren Ende der Trommel trägt eine quer
durchragende Welle 82, auf deren Ende Rollen 84 drehbar befestigt sind. Die Rollen 84 stützten das
benachbarte Ende der Einlage 56 ab. um deren axiale Vrrqrhiphiing in rlpr Trommel zu verhindern.
Eine Abwiiserplatte 80 ist, etwa mittels Schrauben, an
den Rahmen auf einer Seite der Mulde 60 befestigt, um magnetische Gegenstände in die Mulde dann abzuführen,
wenn die Trommel mit einer Geschwindigkeit gedreht wird, bei der Zentrifugalkräfte, welche auf die
ferromagnetischen Gegenstände in dem Augenblick einwirken, in dem sie von der Einlage 56 getrennt
werden, diese Gegenstände an der Mulde 60 vorbeibewegen v/ürden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Vorrichtung zum Sortieren elektrisch leitfähiger Materialstücke aus einem Gemengestrom, wobei
die Sortiervorrichtung auch ein Zuführungsorgan aufweist, das in den Sortierbereich reicht, in dem
mehrere Einzelmagnete einer Magneteinrichtung wirksam sind, die mit wechselnder Polung aufeinanderfolgen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Magneteinrichtung (40, 54) auf der Mantelinnenfläche einer unter einem bestimmten
Neigungswinkel gegen die Horizontale geneigten drehbaren Trommel (10, SO) angeordnet ist und die
Einzelmagnete parallele Streifen mit wechselnder Polung bilden und unter einem bestimmten Winkel
gegen die Trommelachse ausgerichtet sind.
2. Sortiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetstreifen (38) der
Magneteinrichtung (40) durch eine Reihe von Magnetstücken mit Nord- und Südpolen in abwechselnder
Foi^e gebildet werden.
3. Sortiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel
der Trommel so gewählt ist, daß die verbleibenden nichtmagnetischen Gegenstände innerhalb
der Trommel (10) nach unten rutschen.
4. Sortiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (10)
aus magnetischem Material besteht und die Magnete (38) an der Trommel (10) durch ihre eigene
magnetische Anziehungskraft befestigt sind.
5. Sortiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Enden
der Trommel (10) ein Ring (M) über die Enden der
Magneteinrichtung (40; überstehend befestigt ist, um eine axiale Verschiebung der Magneteinrichtung
(40) zu verhindern.
6. Sortiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Magnetstreifen (38) aus
einem einzelnen Magnet besteht
7. Sortiervorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Magnetstreifen (38) aus
einer Vielzahl von Magneten besteht, die zueinander Pol an Pol aufgereiht sind.
8. Sortiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (10)
eine Einrichtung zum zusätzlichen Trennen magnetischer Gegenstände aus dem Gemengestrom enthält.
9. Sortiervorrichtung nach Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Trenneinrichtung eine so flexible Einlage (56) aus nichtmagnetischem Material
über der Oberfläche der Permanentmagnetanordnung (54) aufweist und so angebracht ist, daß sie die
Bewegung der Trommel (50) mitmacht, wobei die Einlage (56) hinreichend dünn ist, um die magnetisehen
Felder durch diese hindurchtreten zu lassen und daß innerhalb der Trommel (50) eine Rinne (60)
vorgesehen ist, wobei die magnetischen Gegenstände in diese Rinne (60) gelangen und daß die
Trennungseinrichtung eine Walze (62) enthält, die in axialer Richtung im oberen Bereich der Trommel
(50) zwischen der Einlage (56) und der Magnetanordnung (54) angebracht ist, wobei der Durchmesser der
Walze (62) ausreichend bemessen ist, um die magnetische Fehlwirkung durch Abheben der
Einlage (56) aufzuheben.
10. Sortiervorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Enden der Trommel
(50) Halterungen (70,7OaJ angeordnet und die Walze
(62) und Rinne (60) mit diesen Halterungen (70,7OaJ verbunden sind.
11. Sortiervorrichtung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß an einer Seite der Rinne (60) eine Abweiseeinrichtung (80) vorgesehen ist
12. Verwendung der Sortiervorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11 zum Trennen
magnetischer Materialien aus vermengten magnetischen und nicht magnetischen Materialien.
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