DE266068C - - Google Patents
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- DE266068C DE266068C DENDAT266068D DE266068DA DE266068C DE 266068 C DE266068 C DE 266068C DE NDAT266068 D DENDAT266068 D DE NDAT266068D DE 266068D A DE266068D A DE 266068DA DE 266068 C DE266068 C DE 266068C
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- Germany
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- hinge
- door
- pins
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- hooks
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Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D7/00—Hinges or pivots of special construction
- E05D7/009—Elongate hinges, e.g. piano-hinges
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Hinges (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 266068 KLASSE 68 c. GRUPPE
Firma FRIEDR. CARL vom BRÜCK in VELBERT.
und Stifte.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. November 1912 ab.
Die an Schranktüren u. dgl. verwendeten Scharnierbänder werden in der Regel mit ihren
Lappen am Türrahmen und an der Tür durch Schrauben befestigt, wozu besonders bei durchgehenden
Bändern von großer Länge eine beträchtliche Zahl von Schrauben nötig ist. Die Bänder müssen auch zunächst an die rohen
Möbelstücke angeschraubt und dann zum Beizen und Polieren des Möbels wieder abgeschraubt
werden. Die Verwendung dieser Scharniere ist daher mit einem bedeutenden Aufwand von Arbeit verknüpft. Es sind auch
Scharnierbänder bekannt geworden, bei welchen am Scharnierlappen hakenartige Einschnitte
angebracht sind, mit welchen das Scharnier auf am Türrahmen angebrachten Stiften hängt, die auf besonders anzuschraubenden
Befestigungsplatten sitzen. Diese Scharnierbänder bringen, namentlich als durch-
gehende Bänder, die erwähnten Übelstände ebenfalls mit sich, werden noch teurer in der
Herstellung und geben dem Möbelstück ein unschönes Aussehen.
Mit der den Gegenstand der Erfindung bildenden Befestigungsart für durchgehende
Scharnierbänder werden die beregten Ubelstände dadurch beseitigt, daß die mit Haken
versehenen Scharnierlappen in an sich bekannter Weise in Längsnuten von Tür und Rahmen eingesteckt und über in den Nuten
angebrachte Stifte gehakt werden.
Bei dieser Befestigungsart ist die Anbringung der Scharnierbänder sowie das Ein- und Aushängen
der Tür sehr leicht und einfach, und durch das Einsetzen der Scharnierlappen in die Nuten sind nur wenige Stifte erforderlich.
Die Fig. 1 der Zeichnung zeigt in der Seitenansicht ein Bruchstück eines an der Tür und
an der Seitenwand eines Schrankes angebrachten Scharniers mit der Befestigung gemäß der
Erfindung. Fig. 2 ist ein Querschnitt nach A-B der Fig. 1, und in Fig. 3 ist ebenfalls ein
Querschnitt bei offener Stellung der Tür dargestellt. Die Fig. 4 zeigt noch eine besondere
Ausführungsform der Befestigung des Scharnierbandes.
Die Lappen α des Scharniers sind nach der Ausführungsform der Fig. 1 bis 3 rechtwinklig
umgebogen und mit Einschnitten b versehen, die in dem im Rahmenstück c des Schrankes
befestigten Scharnierlappen nach unten offene Haken bilden, während die Einschnitte des
die Tür d tragenden Lappens nach oben hin offen sind. In dem Türrahmen c und der
Tür d sind in der bei Einsteckbändern übliehen Weise an entsprechenden Stellen Längsnuten
i angebracht, und quer durch diese Nuten sind gleichfalls an entsprechenden Stellen
Stifte f eingetrieben. Das Scharnier kann nun durch Einstecken des mit nach unten
offenen Einschnitten versehenen Lappens in die Nut des Türrahmens c auf die Stifte f
aufgehängt werden; die Anbringung der Tür geschieht dann durch Einführung des anderen
Lappens in die Türnut i, und zwar derart, daß die in der Tür sitzenden Stifte f in die
nach oben hin offenen Schlitze b des Scharnierlappens herabgehen, so daß die Tür nunmehr
auf diesen Stiften hängt.
Werden die Scharnierlappen α gerade gestaltet
und beide auf der Mitte des Gelenks angebracht und werden ferner die Einstecknuten
* in Rahmenstück und Tür von den zusammenstoßenden Kanten aus in schräger Richtung angeordnet, wie aus Fig. 4 ohne
weiteres ersichtlich, so ergibt sich noch der besondere, sehr wichtige Vorteil, daß das
Scharnier sowohl für rechts- als auch für linksgehende Türen verwendet werden kann.
Für das Einschlagen der Stifte bedient man sich zweckmäßig einer Schablone; so daß die Orte der Stifte genau mit den Haken der Scharnierlappen übereinstimmen.
Für das Einschlagen der Stifte bedient man sich zweckmäßig einer Schablone; so daß die Orte der Stifte genau mit den Haken der Scharnierlappen übereinstimmen.
Werden die die Haken bildenden Einschnitte b so gestellt, daß sie etwas nach
innen schräg verlaufen, so werden die Lappen durch Herabziehen des Scharniers und durch
das Gewicht der Tür in die Nuten * hineinbewegt und das Gelenk fest an Tür und
Rahmen herangezogen, wodurch eine durchaus sichere Befestigung des Scharnierbandes gewährleistet
ist.
Claims (2)
1. Befestigung durchgehender Scharnierbänder für Schranktüren u. dgl. mittels
Haken und Stifte, dadurch gekennzeichnet, daß die in Nuten (i) von Tür und Rahmen
eingesteckten Scharnierlappen (a) über in den Nuten angebrachte Stifte (f) gehakt
werden.
2. Befestigung durchgehender Scharnierbänder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Haken bildenden Einschnitte (b) nach innen schräg verlaufen, so daß das Gelenk des Scharnierbandes
beim Einhaken fest an das Holz herangezogen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE266068C true DE266068C (de) |
Family
ID=523243
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT266068D Active DE266068C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE266068C (de) |
-
0
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