DE266439C - - Google Patents

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DE266439C
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F15/00Boards, hoardings, pillars, or like structures for notices, placards, posters, or the like
    • G09F15/0006Boards, hoardings, pillars, or like structures for notices, placards, posters, or the like planar structures comprising one or more panels
    • G09F15/005Boards, hoardings, pillars, or like structures for notices, placards, posters, or the like planar structures comprising one or more panels for orientation or public information

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 266439 '-KLASSE 5Ag. GRUPPE
PAUL ÜHLIG in TEPLITZ i. B.
•Reklametafel mit Anzeiger für die Fahrzeit der Züge.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. April 1913 ab.
Der Gegenstand der Erfindung soll das Interesse des Publikums für die auf einer Tafel vorgesehene Reklame dadurch fördern, daß auf Klappen an ihr Hinweise für Eisenbahnfahrrichtungen angegeben sind, hinter denen die Fahrzeiten von dem Orte, wo die Reklametafel in Verwendung ist, angegeben sind. Gleichzeitig wird dem die Fahrzeit Ermittelnden die Möglichkeit geboten, ohne das Auge
ίο durch Suchen zu ermüden, die Fahrzeiten der gewünschten Strecke sofort zu erhalten. Die Ermittlung erfolgt entweder durch Umlegen der Klappe oder durch Hochziehen der hinter der Klappe befindlichen Fahrzeitenanzeigetafel. Für beide Zwecke ist ein gemeinsamer Griff angeordnet, um dem Publikum, welches die Handhabung der Vorrichtung nicht kennt, die Möglichkeit zu geben, ohne Wissen entweder die Klappe umzulegen oder den Fahr-Zeitenanzeiger hochzuschieben. Der Griff ist daher in der Klappe durch eine zungenartige Feder in einer Kehle derselben mit seinem Hals gehalten, während er in der Fahrzeitentafel mit einem Stirnzapfen steckt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Beispiel veranschaulicht, und zwar in
Fig. ι in Vorderansicht und in
Fig. 2 im lotrechten Schnitt.
In der Reklametafel α liegen einzelne Reklamefelder, β vertieft. In diesen Vertiefungen ist je eine Klappe b angeordnet, die nicht die volle Fläche der Vertiefungen ausfüllt. Auf der Klappe befindet sich der Hinweis für die hinter der Klappe auf einer Tafel f vermerkten Fahrzeiten. Wenn der 40
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Uneingeweihte sich der Fahrzeit seines Zuges vergewissern will und die Handhabung für die Freilegung der Fahrzeitentafel f nicht kennt, bleibt es ihm unbenommen, entweder an dem Knopf c, der durch Federn g in der Bohrung der Fahrzeitentafel f festgehalten wird, zu ziehen und die Klappe umzulegen, wobei die Fahrzeitentafel f unbeeinflußt in ihrer Lage stehen bleibt und sichtbar wird, oder den Knopf c in die Höhe zu schieben. Dann tritt der Hals des Knopfes aus den zungenartigen Klemmen d, die in der Kehle der Klappe b vorgesehen sind, aus, und nimmt die Fahrzeitentafel f hierbei das hinterliegende Reklamefeld e verdeckend mit. Beim Loslassen des Griffes springt die Fahrzeitentafel f unter Wirkung einer Zugvorrichtung in ihre Ursprungslage hinter die Klappe b zurück. Die Klappe wird in gleicher Weise beim Loslassen in ihre Schließlage durch eine Zugvorrichtung zurückgebracht.
Jede einzelne Tafel f kann bei Änderung des Fahrplanes ausgewechselt oder mit den anderen Zeiten überklebt werden. Die Tafeln gehen seitlich in Holzführungen. Das Ganze soll ermöglichen, schneller, einfacher und sicherer als in einem Fahrplane die Zugfahrzeiten an dem jeweiligen Orte festzustellen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
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    i. Reklametafel mit Anzeiger für die Fahrzeit der Züge, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Hinweis auf die Fahrrichtung enthaltende Klappe (b) die Fahrzeitentafel (f) deckt und ein in einer Boh-
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    rung der Tafel steckender und in einen offenen Schlitz der Klappe geklemmt gehaltener Griff zum Ablesen der Fahrzeiten entweder aus der Tafel herausgezogen wird, um die Klappe umzulegen, oder aus dem Schlitz der Klappe herausgeschoben wird, um die Tafel in die Schaulage zu heben.
  2. 2. Reklametafel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff mit einem Halszapfen in dem Schlitz der Klappe steckt und beim Umlegen der Klappe gegen Lösen von federnden Zungen (d) gehalten wird, die beim Hochschieben der Fahrzeitentafel gespreizt werden und den Zapfen freigeben.
  3. 3. Reklametafel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der, Griffzapfen in der Bohrung der Fahrzeitentafel durch Federn (g) geklemmt gehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2947397A1 (de) * 1979-11-24 1981-05-27 Barbara E. 7447 Aichtal Bell Vorrichtung zur aufnahme von blattfoermigen koerpern, insbesondere papierblaetter o.dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2947397A1 (de) * 1979-11-24 1981-05-27 Barbara E. 7447 Aichtal Bell Vorrichtung zur aufnahme von blattfoermigen koerpern, insbesondere papierblaetter o.dgl.

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