DE267105C - - Google Patents

Info

Publication number
DE267105C
DE267105C DENDAT267105D DE267105DA DE267105C DE 267105 C DE267105 C DE 267105C DE NDAT267105 D DENDAT267105 D DE NDAT267105D DE 267105D A DE267105D A DE 267105DA DE 267105 C DE267105 C DE 267105C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel
valve
needle
air
cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT267105D
Other languages
English (en)
Publication of DE267105C publication Critical patent/DE267105C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M67/00Apparatus in which fuel-injection is effected by means of high-pressure gas, the gas carrying the fuel into working cylinders of the engine, e.g. air-injection type
    • F02M67/10Injectors peculiar thereto, e.g. valve less type
    • F02M67/12Injectors peculiar thereto, e.g. valve less type having valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 267105 KLASSE 46 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juni 1909 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einspritzvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen mit Selbstzündung und Einführung des Brennstoffes mittels Druckluft, wobei die zur Einführung dienende Luftmenge derart reguliert wird, daß sie entsprechend dem bei der Kolbenbewegung zunehmenden Zylindervolumen pro Zeiteinheit wächst. Der durch einen ringförmigen Kanal einströmenden Einspritzluft wird eine solche Geschwindigkeit erteilt, daß die gleichmäßige feine Zerstäubung des durch ein ringförmiges Ventil in den ringförmigen Luftkanal eintretenden flüssigen Brennstoffes gewährleistet ist. Die Vergrößerung der dem Zylinder zuzuführenden Luftmenge wird hierbei nicht durch Vergrößerung der Geschwindigkeit erzielt, sondern durch Vergrößerung des Querschnittes des ringförmigen Zuströmungskanales. Die Geschwindigkeit der einströmenden Luft ist also konstant oder beinahe konstant, damit stets, gleichgültig, ob mehr oder weniger Luft zugeführt wird, eine gleichmäßige Zerstäubung des Brennstoffes erzielt wird.
Es ist bereits eine Maschine bekannt, bei der die Anordnung getroffen ist, daß der Querschnitt des Luftkanals und der Ventilöffnung während des Ganges der Maschine zwangläufig verändert wird; diese Veränderung des Luftkanals ist jedoch keine kontinuierliche, sondern geht stoßweise vor sich. Zudem ist bei der bekannten Maschine Luftkanal und Ventilöffnung ein und dasselbe, während bei der vorliegenden Maschine ein besonders gesteuertes ringförmiges, den Luftkanal umgebendes Ventil vorgesehen ist, aus welchem der Brennstoff von der Seite in den kontinuierlich veränderten Luftstrom eingeführt wird. Bei der bekannten Einrichtung werden somit Brennstoff 'und Luft in ein und demselben Ventil geregelt, während nach der Erfindung für Luft und Brennstoff zwei unabhängige Organe vorgesehen sind. Bei der ersteren kann ferner eine ungleichmäßige Einführung des Brennstoffes leicht infolge der unsymmetrischen Anordnung des Ventils oder infolge der vorgesehenen langen und engen · Zufuhrkanäle eintreten, während nach der Erfindung der Durchtritt des Brennstoffes durch einen zusammenhängenden ringförmigen Kanal erfolgt.
In der Figur bezeichnet α eine rohrförmige Hülse, welche abnehmbar mit dem Zylinder verbunden ist und die Einlaßvorrichtung für das Gemenge aus Brennstoff und Luft aufnimmt. Diese Einlaßvorrichtung setzt sich zusammen aus dem unteren Teil b, der von unten her in den Teil α eingeschraubt ist. Oberhalb des Teiles b ist in dem Körper α ein auf- und abwärts verschiebbares Rohr c angeordnet, dessen unteres Ende als Ventilkegel ausgebildet ist, dem die 60' obere Stirnfläche des Teiles b als Ventilsitz dient. Der Teil b trägt eine in der Längsrichtung laufende, nach dem Motorzylinder führende Bohrung, in welcher die Regulierspindel d angeordnet ist. Die Druckluft wird in das Rohr c in bekannter Weise eingeführt, während der flüssige Brennstoff durch den Kanal f zunächst in den ringförmigen Raum g zugeführt wird.
Wird die Spindel d gehoben, so entsteht ein die Spindel umgebender ringförmiger Kanal, durch welchen die Druckluft in den Zylinder strömt/ und in welchen bei geöffnetem Brennstoffventil, d. h. bei hochgezogenem Rohr c, der Ringraum g mündet. Die Regulierspindel d ist von einem Rand h nach oben zylindrisch und nur mit diesem Teil in den Ventilkörper des Brennstoffyentils geführt. Das Luftventil
ίο wird also geöffnet, wenn die Spindel d mit ihrem Rande h beim Hochziehen den Rand i des Rohres c passiert. Die Bewegungen der Spindel d sowie des Rohres c werden zwangläufig in geeigneter Weise gesteuert. Damit mit der Vorwärtsbewegung des Kolbens auch ein größeres Quantum Druckluft in den Zylinder eintreten kann, muß bei der Bewegung der Spindel d nach aufwärts der ringförmige Einströmungskanal im Querschnitt vergrößert werden. Es wird dies dadurch erreicht, daß der Teil der Spindel, welcher unterhalb des Randes h liegt, nach unten hin verjüngt zuläuft. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß zweckmäßigerweise die Regulierspindel d behufs Vergrößerung oder Verkleinerung des Lufteinströmungskanals in der Längsrichtung bewegt wird. Es kann aber auch umgekehrt die Spindel d stillstehen, und es können die Teile b und c in 'der Längsrichtung bewegt werden. Die Zuführung des Brennstoffes erfolgt in der bekannten Weise; indem die Brennstoff kammer g abwechselnd mit dem die Regelungsspindel umgebenden Raum und mit der Druckleitung einer Brennstoffpumpe in Verbindung gesetzt wird.
Da der als Ventilkegel ausgebildete Unterteil des Rohres c mit seiner inneren Wandung die Nadel d dicht umschließt, so verbleibt nach dem Schließen des Brennstoffzuführungsventils kein Hohlraum, in welchem noch Brennstoff zurückbleiben ■ kann, der durch Druckluft an- oder nachgesaugt und in den Zylinder befördert werden könnte. Infolgedessen werden Nachzündungen vermieden. Da außerdem der Brennstoff an oder nahe an der Stelle in den Luftkanal eingeführt wird, wo der Durchströmungsquerschnitt desselben am kleinsten sowie die Durchströmungsgeschwindigkeit am größten ist, so findet eine innige Vermischung des Brennstoffes mit der Luft statt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Brennstoffeinspritzvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen mit Nadelventil und einem durch ein Ventil abschließbaren Brennstoffringraum, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abschließen des Brennstoffringraumes nach dem Zylinder zu ein besonderes Ringventil vorgesehen ist, und daß beim Öffnen des Nadelventils der Durchgangsquerschnitt für die Einspritzluft zwangläufig so verändert wird, daß die Einspritzluft bei der infolge der Kolbenbewegung stattfindenden Änderung des Zylinderinhaltes dieselbe Geschwindigkeit behält.
2. Brennstoffeinspritzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der als Ventilkegel ausgebildete Unterteil des Rohres (c) bei geschlossenem Nadel- und Brennstoffventil die Nadel so dicht umschließt, daß kein Hohlraum verbleibt, durch den ein Nachsaugen von Brennstoff erfolgen könnte.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT267105D Active DE267105C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE267105C true DE267105C (de)

Family

ID=524187

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT267105D Active DE267105C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE267105C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69633418T2 (de) Elektromagnetventil und Kraftstoffeinspritzventil für Brennkraftmaschinen
CH669822A5 (de)
EP0949415A2 (de) Kraftstoffeinspritzvorrichtung für Brennkraftmaschinen
DE2833431A1 (de) Kraftstoffeinspritzduese
DE602005003824T2 (de) Einspritzdüse
DE267105C (de)
DE2035772A1 (de) Luftventilvergaser mit temperatur kontrollierter Gemischzuführung fur Brenn kraftmaschinen
DE1551828A1 (de) Brenner fuer getrennte Zufuehrung von Gas und Luft
DE2450426A1 (de) Vergaser mit konstantem unterdruck
DE51229C (de) Stellvorrichtung für Dampfdüsen bei Injektoren
DE2044572A1 (de) Einspritzvorrichtung einer Dieselbrennkraftmaschine
DE258955C (de)
DE830589C (de) Lufteinblase-Einspritzduese
WO2003076846A1 (de) Brenner, insbesondere für flüssige oder gasförmige brennstoffe
DE166794C (de)
DE157165C (de)
DE2233754C3 (de) Brenner für flüssige und gasförmige Brennstoffe
DE279786C (de)
DE226719C (de)
WO2002001062A1 (de) Hochdruckfester injektor zur kraftstoffeinspritzung in kompaktbaueweise
DE102005036293B4 (de) Injektor zum Einspritzen eines Fluids, insbesondere von Wasser
DE414042C (de) Vorrichtung zur Regelung der Gemischzufuhr bei Verbrennungsmotoren
DE296505C (de)
DE336527C (de) Pumpe zum Einspritzen mehrerer, verschiedener Fluessigkeiten
DE10312738A1 (de) Einspritzventil mit hydraulisch betätigter Nadel und Hohlnadel und Verfahren zum Steuern einer Einspritzung