DE267105C - - Google Patents
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- DE267105C DE267105C DENDAT267105D DE267105DA DE267105C DE 267105 C DE267105 C DE 267105C DE NDAT267105 D DENDAT267105 D DE NDAT267105D DE 267105D A DE267105D A DE 267105DA DE 267105 C DE267105 C DE 267105C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M67/00—Apparatus in which fuel-injection is effected by means of high-pressure gas, the gas carrying the fuel into working cylinders of the engine, e.g. air-injection type
- F02M67/10—Injectors peculiar thereto, e.g. valve less type
- F02M67/12—Injectors peculiar thereto, e.g. valve less type having valves
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Fuel-Injection Apparatus (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 267105 KLASSE 46 c. GRUPPE
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einspritzvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen
mit Selbstzündung und Einführung des Brennstoffes mittels Druckluft,
wobei die zur Einführung dienende Luftmenge derart reguliert wird, daß sie entsprechend dem
bei der Kolbenbewegung zunehmenden Zylindervolumen pro Zeiteinheit wächst. Der durch
einen ringförmigen Kanal einströmenden Einspritzluft wird eine solche Geschwindigkeit
erteilt, daß die gleichmäßige feine Zerstäubung des durch ein ringförmiges Ventil in den ringförmigen
Luftkanal eintretenden flüssigen Brennstoffes gewährleistet ist. Die Vergrößerung
der dem Zylinder zuzuführenden Luftmenge wird hierbei nicht durch Vergrößerung der Geschwindigkeit erzielt, sondern durch Vergrößerung
des Querschnittes des ringförmigen Zuströmungskanales. Die Geschwindigkeit der einströmenden Luft ist also konstant oder beinahe
konstant, damit stets, gleichgültig, ob mehr oder weniger Luft zugeführt wird, eine
gleichmäßige Zerstäubung des Brennstoffes erzielt wird.
Es ist bereits eine Maschine bekannt, bei der die Anordnung getroffen ist, daß der Querschnitt
des Luftkanals und der Ventilöffnung während des Ganges der Maschine zwangläufig
verändert wird; diese Veränderung des Luftkanals ist jedoch keine kontinuierliche, sondern
geht stoßweise vor sich. Zudem ist bei der bekannten Maschine Luftkanal und Ventilöffnung
ein und dasselbe, während bei der vorliegenden Maschine ein besonders gesteuertes ringförmiges,
den Luftkanal umgebendes Ventil vorgesehen ist, aus welchem der Brennstoff von der Seite
in den kontinuierlich veränderten Luftstrom eingeführt wird. Bei der bekannten Einrichtung
werden somit Brennstoff 'und Luft in ein und demselben Ventil geregelt, während nach
der Erfindung für Luft und Brennstoff zwei unabhängige Organe vorgesehen sind. Bei der
ersteren kann ferner eine ungleichmäßige Einführung des Brennstoffes leicht infolge der unsymmetrischen
Anordnung des Ventils oder infolge der vorgesehenen langen und engen · Zufuhrkanäle
eintreten, während nach der Erfindung der Durchtritt des Brennstoffes durch einen zusammenhängenden ringförmigen Kanal
erfolgt.
In der Figur bezeichnet α eine rohrförmige Hülse, welche abnehmbar mit dem Zylinder verbunden
ist und die Einlaßvorrichtung für das Gemenge aus Brennstoff und Luft aufnimmt. Diese Einlaßvorrichtung setzt sich zusammen
aus dem unteren Teil b, der von unten her in den Teil α eingeschraubt ist. Oberhalb des Teiles b
ist in dem Körper α ein auf- und abwärts verschiebbares
Rohr c angeordnet, dessen unteres Ende als Ventilkegel ausgebildet ist, dem die 60'
obere Stirnfläche des Teiles b als Ventilsitz dient. Der Teil b trägt eine in der Längsrichtung
laufende, nach dem Motorzylinder führende Bohrung, in welcher die Regulierspindel d angeordnet
ist. Die Druckluft wird in das Rohr c in bekannter Weise eingeführt, während der
flüssige Brennstoff durch den Kanal f zunächst in den ringförmigen Raum g zugeführt wird.
Wird die Spindel d gehoben, so entsteht ein die Spindel umgebender ringförmiger Kanal,
durch welchen die Druckluft in den Zylinder strömt/ und in welchen bei geöffnetem Brennstoffventil,
d. h. bei hochgezogenem Rohr c, der Ringraum g mündet. Die Regulierspindel d
ist von einem Rand h nach oben zylindrisch und nur mit diesem Teil in den Ventilkörper
des Brennstoffyentils geführt. Das Luftventil
ίο wird also geöffnet, wenn die Spindel d mit
ihrem Rande h beim Hochziehen den Rand i des Rohres c passiert. Die Bewegungen der
Spindel d sowie des Rohres c werden zwangläufig in geeigneter Weise gesteuert. Damit
mit der Vorwärtsbewegung des Kolbens auch ein größeres Quantum Druckluft in den Zylinder
eintreten kann, muß bei der Bewegung der Spindel d nach aufwärts der ringförmige Einströmungskanal
im Querschnitt vergrößert werden. Es wird dies dadurch erreicht, daß der Teil der Spindel, welcher unterhalb des Randes
h liegt, nach unten hin verjüngt zuläuft. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß zweckmäßigerweise
die Regulierspindel d behufs Vergrößerung oder Verkleinerung des Lufteinströmungskanals
in der Längsrichtung bewegt wird. Es kann aber auch umgekehrt die Spindel d
stillstehen, und es können die Teile b und c in 'der Längsrichtung bewegt werden. Die Zuführung
des Brennstoffes erfolgt in der bekannten Weise; indem die Brennstoff kammer g
abwechselnd mit dem die Regelungsspindel umgebenden Raum und mit der Druckleitung
einer Brennstoffpumpe in Verbindung gesetzt wird.
Da der als Ventilkegel ausgebildete Unterteil des Rohres c mit seiner inneren Wandung die
Nadel d dicht umschließt, so verbleibt nach dem Schließen des Brennstoffzuführungsventils
kein Hohlraum, in welchem noch Brennstoff zurückbleiben ■ kann, der durch Druckluft
an- oder nachgesaugt und in den Zylinder befördert werden könnte. Infolgedessen werden
Nachzündungen vermieden. Da außerdem der Brennstoff an oder nahe an der Stelle in den
Luftkanal eingeführt wird, wo der Durchströmungsquerschnitt desselben am kleinsten
sowie die Durchströmungsgeschwindigkeit am größten ist, so findet eine innige Vermischung
des Brennstoffes mit der Luft statt.
Claims (2)
1. Brennstoffeinspritzvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen
mit Nadelventil und einem durch ein Ventil abschließbaren Brennstoffringraum, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Abschließen des Brennstoffringraumes nach dem Zylinder zu ein besonderes
Ringventil vorgesehen ist, und daß beim Öffnen des Nadelventils der Durchgangsquerschnitt
für die Einspritzluft zwangläufig so verändert wird, daß die Einspritzluft bei der infolge der Kolbenbewegung
stattfindenden Änderung des Zylinderinhaltes dieselbe Geschwindigkeit behält.
2. Brennstoffeinspritzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der als Ventilkegel ausgebildete Unterteil des Rohres (c) bei geschlossenem Nadel-
und Brennstoffventil die Nadel so dicht umschließt, daß kein Hohlraum verbleibt,
durch den ein Nachsaugen von Brennstoff erfolgen könnte.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE267105C true DE267105C (de) |
Family
ID=524187
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT267105D Active DE267105C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE267105C (de) |
-
0
- DE DENDAT267105D patent/DE267105C/de active Active
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