DE267659C - - Google Patents
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- DE267659C DE267659C DENDAT267659D DE267659DA DE267659C DE 267659 C DE267659 C DE 267659C DE NDAT267659 D DENDAT267659 D DE NDAT267659D DE 267659D A DE267659D A DE 267659DA DE 267659 C DE267659 C DE 267659C
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-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06L—DRY-CLEANING, WASHING OR BLEACHING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR MADE-UP FIBROUS GOODS; BLEACHING LEATHER OR FURS
- D06L1/00—Dry-cleaning or washing fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods
- D06L1/12—Dry-cleaning or washing fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods using aqueous solvents
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Detergent Compositions (AREA)
- Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV* 267659-KLASSE Qm. GRUPPE
■ f
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reinigung von Gebrauchsgegenständen
aller Art aus weißem oder beliebig gefärbtem, mit Wasser und Seife waschbarem Leder, wie Handschuhe, Schuhe, Lederwesten
usw. . ■ '
Werden solche, insbesondere aus farbigem,
waschbarem Leder hergestellte Gegenstände.
. wie z. B. Handschuhe, mit Wasser und Seife
ίο gewaschen, so zeigen sie nach dem Auftrocknen
neben einem mehr oder weniger harten, storren Gefühl ein ungleiches, wolkiges Aussehen. Nach öfter wiederholtem Waschen
ist die ursprüngliche Farbe der Handschuhe in den meisten Fällen so gut wie verschwunden
oder' mindestens so verändert, daß von einer Ähnlichkeit mit der ursprünglichen Farbe
keine Rede mehr sein kann.
Dies kommt daher, daß beim Waschen stets ein Teil der Farbe sich in- der Waschflüssigkeit
löst und außerdem die Farbe des gewaschenen Ledergegenstandes beim Auftrocknen durch Ausbleichen usw. ausblaßt
bzw. sich verändert.
Nach den Versuchen der Erfinderin werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß man
eiern Reinigungsmittel — z.B. der Seife — Stoffe beifügt, die entweder ein Fixieren der
Farbe der zu waschenden Ledergegenstände bewirken, wie z. B. Pflanzengerbstoffe (Katechu,
Gambir usw.) oder solche, die zugleich mit dem Waschen dem Leder wieder die nötige
Deckfarbe zuführen. Am besten eignen sich hierfür wasserunlösliche Erdfarben.
Auch hat sich als sehr zweckmäßig erwiesen, zusammen mit dem Reinigungsmittel
sowohl die Farben fixierende Stoffe als auch : Deckfarben zu verwenden, so daß also ein für
das AVaschen von Ledergegenständen zur Verwendung kommendes Waschmittel folgende
Stoffe enthalten kann: Seife, Pflanzengerbstoff und Erdfarbe. Dazu können noch in
an sich bekannter Weise Stoffe zum Weich- und Geschmeidigerhalten der Ledergegenstände
mit in Verwendung kommen, wie Öl, Glyzerin, Kochsalz oder Mehl. -
Die zur Verwendung kommende Erdfarbe ist natürlich durch die Farbe des zu waschenden
Ledergegenstandes bestimmt, so daß also z. B. zur Reinigung grauer Handschuhe das
Waschmittel einen Zusatz grauer Erdfarbe erhält, während gelbe (Chamois) Handschuhe
mit einem Waschmittel gereinigt (und zugleich wieder aufgefärbt) werden, das einen gelben
Erdfarbenzusatz aufweist. Für weiße Handschuhe kann eine entsprechend zusammengesetzte,
weiße Tünchfarbe als Zusatz zur Seife in Anwendung, kommen.
Die Reinigung mit einem solchen Waschmittel gestaltet sich äußerst einfach: man
weicht die Ledergegenstände, z. B. Handschuhe, in lauwarmem Wasser gut auf, setzt
dann diesem Waschwasser das betreffende Seifenwaschmittel zu und reinigt und färbt
nun in einer Operation einfach durch Reiben usw. wie gewöhnlich. Nach gründlicher Entfernung
der Brühe durch Ausdrücken mit der Hand werden die Handschuhe getrocknet, wobei die dem Waschmittel beigegebenen Zu-sätze,
wie öl, Glyzerin usw. ein weiches Auftrocknen bedingen.
. Der wesentliche Vorteil gegenüber dem
. Der wesentliche Vorteil gegenüber dem
früher geübten Verfahren des Waschens von AYaschledergegenständen besteht darin, daß es
mit Hilfe des vorliegenden Waschmittels jedermann leicht möglich ist, in einer Operation
seine Lederwaren (ζ. Β. Handschuhe) auf einfache, sichere Weise sachgemäß zu
reinigen, ohne die bisher vorhandenen Nachteile — Entfärben und Hartwerden, ·— im
mindesten befürchten zu müssen:
Claims (3)
- Patent-An Sprüche:i. Verfahren zur Reinigung von aus waschbarem Leder angefertigten Lederwaren aller Art, wie Handschuhe, Schuhe, Gürtel, Westen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß bei der Reinigung neben einem Reinigungsmittel (Seife) Stoffe zur Anwendung kommen, die ein Fixieren der auf die Gegenstände aufgefärbten Färbstoffe bewirken, wie z. B. Pflanzengerbstoffe (Katechu und Gambir).
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Reinigung solche Farben (oder Farbstoffe) zur Verwendung kommen, die gleichzeitig ,mit der Reinigung der Gegenstände ein Wiederauffärben derselben bewirken.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß noch Stoffe zur Anwendung kommen, die ein weiches, volles Auftrocknen der Ledergegenstände bewirken, wie Öl, Glyzerin, Mehl oder Salz. .
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE267659C true DE267659C (de) |
Family
ID=524690
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT267659D Active DE267659C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE267659C (de) |
-
0
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