DE268704C - - Google Patents
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- DE268704C DE268704C DENDAT268704D DE268704DA DE268704C DE 268704 C DE268704 C DE 268704C DE NDAT268704 D DENDAT268704 D DE NDAT268704D DE 268704D A DE268704D A DE 268704DA DE 268704 C DE268704 C DE 268704C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01K—STEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
- F01K25/00—Plants or engines characterised by use of special working fluids, not otherwise provided for; Plants operating in closed cycles and not otherwise provided for
- F01K25/08—Plants or engines characterised by use of special working fluids, not otherwise provided for; Plants operating in closed cycles and not otherwise provided for using special vapours
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)
Description
KAISERLICHES
\ PATENTAMT.
10
20
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Kaltdampf mascliinenanlage zur Ausnutzung
des in Kaltdämpfen enthaltenen Spannungsgefälles unter Einschaltung »rotierender« Motoren
und Speisepumpen.
Es ist bekannt, sogenannte Kaltdämpfe —
das. sind Arbeitsflüssigkeiten, die bei atmosphärischem Druck und bei Temperaturen von
unter ΐοσ° C. sieden (wie SO.,, CO2, NH3
u. dgL) — in einem geschlossenen Rohrsystem
dadurch zur Arbeitsleistung zu bringen, daß dieselben in einem Verdampfer eventuell noch
unter Überhitzung erwärmt werden, sie sodann in einem Zylindermotor expandieren,
worauf sie in einem Kondensator abgekühlt und kondensiert und schließlich von einer
»Kolbenpumpe« wieder dem Verdampfer -— zwecks neuer Erwärmung — zugeführt werden.
Es ist auch bekannt, bei derartigen, im Kreislauf arbeitenden Anlagen die Abkühlung
der Dämpfe stufenförmig, d. h. zunächst mittels Wasser und darauf unter Anwendung
einer künstlichen Kältcquclle, vorzunehmen.
Es ist schließlich auch bekannt, an Stelle des Zylinder-»Motors« eine Kaltdampfturbine
Arbeit verrichten zu lassen, wobei jedoch als Speisepumpe Hubpumpen verwendet worden
sind. Kreiselpumpen sind an sich zur Förderung von chemischen Stoffen ■ ebenfalls bekannt.
Die Verwendung dieser Zylinderpumpe hat eine' Reihe von schwerwiegenden Nachteilen
im Gefolge, von denen die bekanntesten darin bestehen, das die Pumpe wegen des Hubwechsels
»periodisch« arbeitet. Sie drückt und saugt also abwechselnd. Infolge solcher Arbeitsweise
— und da Windkessel schwer anwendbar sind — zerreißt leicht die Flüssigkeitssäule. Es gibt in der Pumpe Schläge
und Stöße, die der Stopfbuchsdichtung sehr nachteilig- sind, und da ohnehin die stark
riechende Flüssigkeit (meist 5O2) an der ein- ' und austretenden Kolbenstange gern adhäriert, ·
so tritt gar bald ein unerträglicher Geruch auf, der diesen Kaltdampfmaschinen meist den
Markt verschloß.
Außerdem ist nicht unwesentlich, daß der hohe Verdampferdruck auf der Stopfbüchse
lastet, was die Sache noch verschlimmert. '
Nach der Erfindung sollen die Mängel dadurch beseitigt werden, daß nur Turbinenaggregate
als »Motor« und »Pumpe« angewendet werden, und zwar werden — je nach den Verhältnissen
— diese Rotatationsmaschinen so angeordnet, daß die Stopfbüchse eventuell nur
von dem Minimaldruck des Mediums (bei der »Turbine« also von dem »entspannten« Medium,
bei der »Pumpe« eventuell von der Kondensatorspannung) getroffen wird, gegebenenfalls
werden durch »Unterkühlung« Orte geringster Spannung zu diesem Zweck künstlich herge- ~
stellt. Auf diese Weise ist es möglich, die ohnehin leicht zu dichtende Stopfbüchse der
Kreiselaggregate abzudichten, das Eindringen des Schmieröls der Stopfbüchsen, das bekanntlieh
die Apparateflächen verschmiert, aber ganz zu hintertreiben.
Auf der Zeichnung Fig. 1 stellt KT eine solche
Kaltdampfturbine beispielsweise dar (Fig. la zeigt den Querschnitt mit Stopfbüchse 5).
Das Medium geht z. B. gespannt mit ir Atm. durch die .Düsensysteme D in die Turbine,
expandiert in derselben so, daß die Stopfbüchse
S nur vom Druck des entspannten Mediums (Kondensatordruck) z. B. 2V2 Atm.
getroffen wird. Das entspannte Medium tritt
. 5 bei A aus, passiert den Kondensator und wird als Flüssigkeit »kontinuierlich« (also nicht
·■.'■■:■■ stoßweise) der »Rotationspumpe« P zugeführt.
Bei letzterer ist es möglich, den geringsten
:]'/'■ Druck auf die Stopfbüchse einwirken zu lassen.
Die Pumpe P drückt — in bekannter Weise — dann die hochgespannte Flüssigkeit in den
durch eine Wärmequelle W beheizten Verdampfer V, von wo der gleiche Kreislauf wieder
beginnt.
Fig. ib verdeutlicht »schematisch« am Diagramm
die bei den Temperaturen 60 und 150 auftretenden Druckverhältnisse (für schweflige
Säure).
Auf der Zeichnung ist in Fig. 2 dargestellt, daß
zwischen Verdampfer V und Turbine ein Überhitzer U eingeschaltet ist, der bekanntlich bei
Dampfturbinen große Vorteile durch Volumenvergrößerung des überhitzten Dampfes bringen
kann. Diese Überhitzung ist in KaItdainpfturbinen ausnutzbar, da sie die Stopfbüchse
nicht zu treffen braucht (eventuell Düsenexpansion), bei Zylindermaschinen war
sie unmöglich, wie allgemein bekannt (die unter Hochdruck stehenden Stopfbüchsen für
.Kolbenstange und Ventile litten solche nicht). Die — übrigens bekannten — Vorteile der
Überhitzung sind am Diagramm 1-2-3-5 (Fig-2a)
durch die Fläche 3-5-7-6 verdeutlicht.
Unter Umständen kann es wirtschaftlich sein, hinter den Kondensator C (Fig. 2)
einen Tiefkühler TC zu schalten, der den
großen Arbeitsgewinn -^- der in »Turbinen«
infolge der unbeschränkten Expansion möglich ist — gleichfalls nutzbar macht.
Fig. 2 b verdeutlicht schematisch den Gewinn, den das Diagramm 1^2-3-5 erhält, wenn
man SO2 von z. B. + 15 ° C. auf — 200 unterkühlt.
Die schraffierte Fläche stellt den Gewinn dar (der natürlich bei Zylindermotoren
— wegen des endlichen Zylirtdervolumens —
nicht annähernd erreicht werden kann).
Sobald Tiefkühlung angewendet wird, empfiehlt es sich, die Stopfbüchse mit einem Hohlraum zu versehen, so daß sie unter dem geringen
Druck des Tiefkühlers — vermittels entsprechender Rohrleitung — gehalten werden
kann.
Claims (2)
1. Im geschlossenen Kreislauf arbeitende
Kaltdampfmaschinenanlage, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftmaschine aus
einer Turbine und die zur Förderung des Kondensates dienende Pumpe aus einer
Kreiselpumpe besteht und die zwischen beiden Maschinen angeordnete Kühlvorrichtung eine Stufenkühlung mit Wasser
und einem künstlichen Kältemittel ist. .
2. Ausführungsform der Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,, daß
die Stopfbüchsen der rotierenden Apparate
mit dem Tiefkühler so in Zusammen-'
..■•": hang gebracht sind, daß nur dessen geringe
Spannung auf der Stopfbuchse nach außen lastet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen;
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE268704C true DE268704C (de) |
Family
ID=525648
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT268704D Active DE268704C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE268704C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE915144C (de) * | 1952-06-05 | 1954-07-15 | Mohr & Federhaff Ag | Drehkran, insbesondere Hammerkran |
| DE1253724B (de) * | 1961-09-28 | 1967-11-09 | Ulrich Senger | Zwei-Stoff-Prozess fuer den Abdampfteil grosser Kondensations-Turbinen |
| DE102019210680A1 (de) * | 2019-07-19 | 2021-01-21 | Siemens Aktiengesellschaft | System zur Umwandlung von thermischer Energie in mechanischer Energie |
-
0
- DE DENDAT268704D patent/DE268704C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE915144C (de) * | 1952-06-05 | 1954-07-15 | Mohr & Federhaff Ag | Drehkran, insbesondere Hammerkran |
| DE1253724B (de) * | 1961-09-28 | 1967-11-09 | Ulrich Senger | Zwei-Stoff-Prozess fuer den Abdampfteil grosser Kondensations-Turbinen |
| DE102019210680A1 (de) * | 2019-07-19 | 2021-01-21 | Siemens Aktiengesellschaft | System zur Umwandlung von thermischer Energie in mechanischer Energie |
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