DE269405C - - Google Patents

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DE269405C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G3/00Aiming or laying means
    • F41G3/26Teaching or practice apparatus for gun-aiming or gun-laying

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRI
- M 269405 KLASSE 72/. GRUPPE
Gegenstand der Erfindung ist eine Zielübungsvorrichtung derjenigen Art, bei welcher die Richtung eines Zielgerätes, also z. B. eines Gewehres, bezüglich einer Zielscheibe beim Abziehen auf einer besonderen Anzeigescheibe mittels, einer Nadel festgelegt wird. Bisher sind Einrichtungen bekannt, bei denen das Gewehr nur mit einer gegenüber der Anzeigescheibe spielenden Anzeigenadel und einem
ίο mittels Gegengewicht ausgeglichenen Schlitten verbunden ist, welcher die Anzeigenadel und die Anzeigescheibe trägt. Ferner ist es bekannt, die Anzeigescheibe gleichzeitig als Zielscheibe zu verwenden und zu diesem Zweck einerseits frei aufzuhängen und anderseits derart mit dem Gewehr zu verbinden, daß bei Schwankungen des Gewehres auch die Anzeige- bzw. Zielscheibe schwankt und ein am Gewehr befestigter Anzeigestift auf die Scheibe
ao aufschlägt.
Demgegenüber unterscheidet sich die Zielübungsvorrichtung gemäß der Erfindung dadurch, daß eine frei aufgehängte Zielscheibe und eine mit dieser verbundene Anzeigescheibe vorhanden sind, welch letztere anderseits mit dem Gewehr verbunden ist und gegenüber einem Anzeigestift spielt. Hierbei hängt an der Zielscheibe eine in bekannter Weise ausbalancierte Stange, welche den Stab der Anzeigescheibe und den Anzeigestift trägt. Das Gewehr wird einerseits mit dem die Anzeigevorrichtung tragenden Ende der Tragstange, anderseits mit dem von dem Anzeigestift entfernten Ende des die Anzeigescheibe tragenden Stabes verbunden. Dadurch wird gegenüber den bekannten Einrichtungen dieser Art erreicht, daß die Zielscheibe während des · Zielens ruhig hängt und nur die außerhalb der Visierlinie liegende Anzeigescheibe gegenüber dem Anzeigestift spielt, und daß bei Veränderung des Standortes des Schützen die Zielscheibe ihre Stellung zum Gewehr beibehält, sich also in ihrer Lage in bekannter Weise auch entsprechend ändert. Ferner paßt sich die Vorrichtung vollständig dem Gewehr an, indem die Tragstange dessen Bewegungen folgt.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansieht der Vorrichtung im Gebrauchszustande ; Fig. 2 bis 4 zeigen Einzelheiten.
Die Vorrichtung hat ein zusammenlegbares Gestell, an welchem mittels einer Schnur 2 ein am unteren Ende mit einer Klemmöse versehener Stab 3 aufgehängt ist, an dessen oberem Ende eine Zielscheibe 4 befestigt ist. In der Klemmöse ist ein Tragarm 5 festgemacht. Auf letzterem sitzt eine mit einer Klemmöse versehene Stütze 6 fest, die einen in ihrer Längsrichtung verschiebbaren gabelförmigen Teil 6' hat (Fig. 3). Die Enden der Gabel 6' tragen Spitzschrauben, zwischen denen ein Rahmen 7 drehbar eingespannt ist. Innerhalb dieses Rahmens liegt lose auf einer Spitzschraube das mit einer Gabel 8 ver-

Claims (1)

  1. sehene Ende eines Stabes 9 lose auf; am anderen Ende trägt der Stab die Anzeigescheibe 11. Vor dieser ist eine Markiervorrichtung angeordnet, die auf einer auf dem Tragarm 5 festgemachten Stütze 12 sitzt. Die Markiervorrichtung hat eine Nadel 13, die beim Abziehen der Waffe durch Schließen eines elektrischen Stromkreises 36, 37, 38, 39, 40 in beliebiger Weise gegen die Anzeigescheibe 11 geschnellt wird.
    Am freien Ende des Tragarmes 5 ist eine Stütze 24 mittels einer Klemmöse festgemacht, die oben mit einer konischen Bohrung versehen ist. Letztere ist zur Aufnahme des spitzen Endes einer am Gewehr 25 zu befestigenden Stütze 26 bestimmt. Die Stütze wird mittels eines Klemmringes am Gewehr, nahe dem Visier, festgemacht. Am vorderen Ende des Gewehrlaufes ist ein zweckmäßig aus Holz oder einem anderen geeigneten leichten Material bestehendes Stück 27 befestigt. An diesem ist mittels der Schrauben 28 und 29 (Fig. 2 und 3) und eines in einer Hülse 30 unter Federwirkung stehenden Stiftes 31 verstellbar eine Schneide 32 angeordnet. Diese legt sich beim Zielen in die Gabel 8 am Stab 9 ein.
    Beim Zusammensetzen der Vorrichtung wird an einem zusammenlegbaren Gestell der Stab 3 mit der Zielscheibe 4 an dem Faden 2 aufgehängt und am Stab der Tragarm 5 mit den Stützen 6, 12 und 24 befestigt, worauf an diesem noch zum Ausbalancieren des Ganzen die Batterie 39 angeordnet wird. Ist dies geschehen, so wird der Tragarm in genau horizontaler Stellung festgestellt. Dann wird das, ähnlich wie der Tragarm 5, an einem Gestell aufgehängte hintere Ende des Gewehrs mittels der Stützen 24 und 26 auf dem Tragarm 5 abgestützt und das Verlängerungsstück auf eine an der Stütze 6 verstellbar befestigte Gabel 42 aufgelegt. Diese Gabel wird dann so eingestellt, daß die Visierlinie des Gewehrs genau mit der Mitte der Zielscheibe 4 zusammenfällt. Nun hat noch eine genaue Einstellung des Stabes 9 zu erfolgen, dessen geometrische Achse mit einer durch den unteren Endpunkt der Stütze 24 und den Mittelpunkt der Scheibe 4 gehenden Linie zusammenfallen muß. Es geschieht dies durch entsprechende Einstellung der Gabel 6', unter Zuhilfenahme einer zweiten zwischen den Stützen 6 und 12 abnehmbar auf dem Tragarm befestigten Gabel. Ist der Stab 9 eingestellt, so liegt die Mitte der an ihm befestigten Scheibe 11 der Spitze der Nadel 12 gegenüber, während die Schneide 32 sich genau in die Gabel 8 einlegen muß, was durch Verstellen der Schraube 29 bewirkt werden kann. Das kleine Übergewicht des längeren, die Scheibe 11 tragenden Stabarmes sorgt dann dafür, daß die Gabel 8 stets an die Schneide 32 angedrückt wird.
    Ist auf diese Weise die Montierung und Einstellung des Zielapparates erfolgt, so wird die Gabel 42 gesenkt, damit der Schütze vollständig frei zielen kann. Am Gewehr, das nun von seiner Aufhängevorrichtung abgenommen werden kann, wird der Kontakt 36 angebracht und die leitende Verbindung zwisehen diesem, dem Elektromagneten an der Anzeigenadel 13 und der Stromquelle hergestellt. '
    Der Schütze setzt nun das gespannte Gewehr, wie Fig. ι zeigt, auf die Vorrichtung auf und zielt auf die Zielscheibe 4. Je nachdem er nun seitlich, über oder unter das Zentrum zielt, wird der in der Stütze 6 freischwebende Stab 9 mit der Kontrollscheibe 11 verschoben. Da letztere stärker ausschwingt als das entgegengesetzte Ende des Stabes 9, muß die Kontrollscheibe 11 proportional zu ihrer Entfernung von der Scheibe 4 größer sein als letztere. Hat der Schütze das Ziel im Auge und drückt das Gewehr ab, so wird die Nadel 13 gegen die Kontrollscheibe 11 geschnellt.
    Die Größe der Zielscheibe wird so gewählt, daß sie dem Bilde entspricht, das ein Schütze beim richtigen Schießen auf eine bestimmte Entfernung von der betreffenden Scheibe erhält. Beim Auflegen des Gewehrs hat der Schütze darauf zu achten, daß die Stützen 24 und 26 genau zum Eingriff gebracht werden und auch während des Zielens in steter Berührung miteinander bleiben. Um hierfür größere Sicherheit zu haben, können die bei·^ den Stützen durch eine Feder 41 verbunden sein. Da die Stütze 26 ganz nahe am Abzug des Gewehrs, die Stütze 24 dagegen am Ende ioo des Tragarmes 5, und zwar am längeren Hebelarm befestigt ist, so wird die etwa nach dem ersten Auflegen des Gewehrs notwendige Wiedereinstellung des Tragarmes in die horizontale Richtung mit dem unempfindlichsten Teil des Gewehrs und an der leichtest beweglichen, weil am wenigsten Kraft beanspruchenden Stelle der Vorrichtung bewirkt. Beim darauffolgenden genauen Anvisieren der Zielscheibe wird dann nur noch der Stab 9 mit der Anzeigescheibe 11 bewegt. Die Benutzung der Vorrichtung vollzieht sich also unter Bedingungen, die denen des freihändigen Zielens fast vollständig gleichkommen.
    "5 Pate ν t-An SPRu c η :
    Zielübungsvorrichtung für Schußwaffen, bei welcher die Richtung der Visierlinie mittels einer Anzeigenadel auf einer be-
    sonderen Anzeigescheibe angezeigt wird, wobei das Gewicht der nicht zur Schußwaffe gehörenden Teile ausgeglichen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zielscheibe an einem senkrechten, aufgehängten Arm befestigt ist, welcher eine Stange trägt, auf der die Anzeigenadel und ein die Anzeigescheibe tragender Stab gelagert' sind, und mit der die Schußwaffe so verbunden wird, daß sie den genannten Stab der Anzeigescheibe gegenüber dem Träger der Anzeigenadel einstellt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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