DE271364C - - Google Patents

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DE271364C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B15/00Controlling
    • F03B15/02Controlling by varying liquid flow
    • F03B15/20Controlling by varying liquid flow specially adapted for turbines with jets of high-velocity liquid impinging on bladed or like rotors
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/20Hydro energy

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Water Turbines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 271364 KLASSE 8Sa. GRUPPE
in WINTERTHUR, Schweiz.
Geschwindigkeitsregelungsvorrichtung. Zusatz zum Patent 261218.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Mai 1913 ab. Längste Dauer: 3. Februar 1927.
In dem Hauptpatent 261218 ist eine Geschwindigkeitsregelungsvorrichtung für Freistrahlturbinen mit zwei Regelungsvorrichtungen, die jede für sich durch einen besonderen Servomotor betätigt werden, beschrieben. Die beiden Servomotoren stehen unter dem mittelbaren Einfluß eines einzigen Reglers, der ein Steuerventil beeinflußt, welches einerseits bei großer Geschwindigkeitsänderung beide Servomotoren in Wirkung setzt und anderseits durch die Rückführungen der Regelungsvorrichtungen gesteuert ist.
Fließt bei einer solchen Geschwindigkeitsregelung Druckflüssigkeit von dem Steuerventil zu demjenigen Servomotor, welcher das rasche Abschneiden eines Teiles des Wasserstrahles besorgt, so fließt gleichzeitig ein Teil der dem Servomotor zugeführten Druckflüssigkeit durch eine von Hand eingestellte Ausstfömdüse B fort, welche in dem Augenblicke offen ist.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine Geschwindigkeitsregelungsvorrichtung, bei welcher der das Steuerventil beeinflussende Regler die Ausströmöffnung für die Druckflüssigkeit, welche in den die Aufschlagwassermenge mit großer Geschwindigkeit verringernden Servomotor eintritt, selbsttätig schließt, wenn dieser Servomotor das Bestreben hat, einen Teil des Wasserstrahles durch die eine Regelvorrichtung abzuschneiden, während der Regler beim Rückgang der Regelvorrichtung die Ausströmöffnung selbsttätig öffnet.
Auf beiliegender Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes darge- stellt, und zwar zeigt
Fig. ι ein erstes Ausführungsbeispiel und
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel desselben.
Mit S2 ist der Servomotor bezeichnet, welcher das rasche Abschneiden eines Teiles des Wasserstrahles zu besorgen hat. Der Servomotor S1, welcher die Verschiebung einer in der Düse befindlichen, achsial verschiebbaren Nadel besorgt, ist zwecks Vereinfachung der Zeichnung weggelassen worden. Ein Zentri- ·> fugalregler P beeinflußt ein Steuerventil, ein sogenanntes Doppelventil, welches aus einem Ventil F1 und einem Ventil F2 aufgebaut ist und von der Druckleitung O aus gespeist wird. Von dem Ventil F1 führt eine Leitung E3 zu dem Servomotor S1, während die Abflußleitung E1 für die im Servomotors1 verbrauchte Druckflüssigkeit vorgesehen ist. Von
dem Ventil F2 führt eine Leitung E4, in welcher ein Rückschlagsventil R liegt, zu dem Servomotor S2, während eine Abflußleitung E2, in welcher ein Ausströmventil B' liegt, für die verbrauchte Druckflüssigkeit vorgesehen ist. Die Bewegung des Servomotors S2 wird somit vom Ventil F2 aus und die Bewegung des Servomotors S1 vom Ventil V1 aus geregelt .
ίο Die Rückführungen der beiden Regelungsvorrichtungen stehen mittels eines gemeinsamen Hebels H2 miteinander in Verbindung. Zwischen den beiden Angriffspunkten der Rückführungen an dem Hebel H2 greift das Gestänge H1 an, welches mit dem Zentrifugalregler P in Verbindung steht. Die Steuerventile F1, F2 erhalten ihre Bewegungen durch das Gestänge H3 mitgeteilt, an welchem ein Doppelhebel H4 einerends befestigt ist, während das andere Ende des Doppelhebels das Ausströmventil B beeinflußt. Der Doppelhebel H4 ist in L ortsfest und schwingbeweglich gehalten.
Sobald beimRegulieren, z.B. infolge Auftretens größerer Kraft bzw. Geschwindigkeitsschwankungen, das Ventil F2 öffnet, fließt aus der Druckleitung O durch E4 und R Druckflüssigkeit zu dem Servomotor S2, gleichzeitig aber erfährt der Doppelhebel H4 eine Schwenkung derart, daß das Ausströmventil B schließt. Senkt sich H3, so daß das Ventil F2 schließt, so wird das Ausströmventil B geöffnet, so daß die Druckflüssigkeit aus dem Räume hinter dem großen Kolben des Servomotors S2 unter dem Einfluß des konstanten Gegendruckes vom kleineren Kolben des Servomotores S2 durch das Ventil B auszuströmen beginnt.
Infolge dieser Steuerung des Ausströmventils B erhält man den Vorteil einer schnellen Wirkung der durch den Servomotor S2 betätigten Regelungsvorrichtung, indem sämtliche durch E4 geförderte Druckflüssigkeit zur Wirkung gelangt und nicht ein Teil während des Reguliervorganges durch das Ventil B ausfließt und für die Wirkung verloren geht. Außerdem kann die die Druckflüssigkeit fördernde Pumpe aus dem Grunde kleiner gehalten werden.
Der gleiche Effekt wird durch das in Fig. 2 dargestellte Ventil erreicht, wenn dieses an Stelle des Doppel ventil es eingebaut wird unter Weglassung des Doppelhebels H4, des Ausströmventiles B und des Rückschlagventils R.
Auf der gleichen vom Gestänge H3 bewegten Spindel M sind die Ventile F1 und F2 vorhanden. Das Ventil ist dem in der Fig. 1 dargestellten Ventil ähnlich, mit dem Unterschiede, daß oberhalb des Ventiles F2 eine Kammer K vorgesehen ist, welche zu der 60· Abflußleitung E2 Zutritt gibt. Die Wirkung des Ventiles F1 bleibt die gleiche wie in Fig. 1. Das Ventil F2 wirkt derart, daß, sobald es die Druckflüssigkeit aus der Druckleitung O der Leitung E4 zufließen läßt, die Verbindung zwischen Kammer K und Leitung ZT4 abgeschlossen ist. Bewegt aber das Ventil F2 sich aus seiner Mittellage nach unten, so hat die Druckflüssigkeit Gelegenheit, aus Leitung E4 in die Kammer K und aus dieser in die Abflußleitung E2 zu gelangen.
Durch den Wegfall der Teile H4, L, B und R in Fig. 1 unter Verwendung des" Ventiles nach Fig. 2 ist eine höchst einfache Konstruktion gegeben. In der Leitung E2 kann natürlieh ein Abschlußorgan eingebaut werden, um die Ausflußgeschwindigkeit der Druckflüssigkeit regulieren zu können.
Der Geschwindigkeitsregler nach vorliegender Erfindung hat außerdem den Vorteil, daß wenn eine plötzliche Belastung während des Reguliervorganges eintritt, der vom Servomotor S2 betätigte Strahlablenker schnell zurückgeht. Bei bisherigen Konstruktionen dagegen reguliert in dem Falle nur die durch den Servomotor S betätigte Nadel und ist die Regulierung für den Fall besonders mangelhaft.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Geschwindigkeitsregelungsvorrichtung nach Patent 261218, dadurch gekennzeichnet, daß der gleiche Regler die Ausströmöffnung für die Druckflüssigkeit, welche in den die Aufschlagwassermenge mit großer Geschwindigkeit verringernden Servomotor eintritt, selbsttätig schließt, wenn dieser Servomotor das Bestreben hat, einen Teil des Wasserstrahles durch die eine Regelungsvorrichtung abzuschneiden, während der Regler beim Rückgang der Regelungsvorrichtung die Ausströmung selbsttätig öffnet.
  2. 2. Geschwindigkeitsregelungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausströmöffnung (B) des zweiten Servomotors (S2J durch ein Ventil geschlossen wird, welches von dem Steuerventil (V2) betätigt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerventil (V2) und das die Ausströmöffnung abschließende Ventil (B) zu einem einzigen Doppelventil ausgebildet sind (Fig. 2).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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