DE2714830C3 - Rohrverbindung für Riserstränge - Google Patents
Rohrverbindung für RisersträngeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L27/00—Adjustable joints; Joints allowing movement
- F16L27/10—Adjustable joints; Joints allowing movement comprising a flexible connection only
- F16L27/107—Adjustable joints; Joints allowing movement comprising a flexible connection only the ends of the pipe being interconnected by a flexible sleeve
- F16L27/11—Adjustable joints; Joints allowing movement comprising a flexible connection only the ends of the pipe being interconnected by a flexible sleeve the sleeve having the form of a bellows with multiple corrugations
- F16L27/111—Adjustable joints; Joints allowing movement comprising a flexible connection only the ends of the pipe being interconnected by a flexible sleeve the sleeve having the form of a bellows with multiple corrugations the bellows being reinforced
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B17/00—Drilling rods or pipes; Flexible drill strings; Kellies; Drill collars; Sucker rods; Cables; Casings; Tubings
- E21B17/02—Couplings; joints
- E21B17/08—Casing joints
- E21B17/085—Riser connections
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Description
Die Erfindung betrifft eine Rohrverbindung für Riserstränge, bei der die einzelnen Rohrlängen durch
gelenkartige Zwischenstücke verbunden und im Bereich jedes Rohrendes federnde Elemente zwischen dem
Rohr und dem Zwischenstück vorgesehen sind.
Der Riserstrang ist aufgrund von Biegebeanspruchungen hohen Belastungen ausgesetzt. Aus diesem
Grunde ist es bekannt, in bestimmten Abständen, anstelle von starren Verbindungen, zwischen den
einzelnen Rohren gelenkartige Verbindungen vorzusehen. Auf diese Weise wird eine starke Reduzierung des
Biegemomentes erreicht, weil derartige Gelenke kein Moment übertragen. Rohrverbindungen dieser Art sind
z. B. in der DE-OS 26 38 235 und der US-PS 36 80 895
beschrieben. Dabei werden die auftretenden Kräfte im wesentlichen von Gummi oder elastischen Kunststoffen
aufgenommen, welche durch Stahleinlagen stabilisiert sind. Den Flüssigkeiten, die sich zwischen den federnden
Elementen befinden, kommt keine besondere i-'unktion
zu. Verbindungen durch Zwischenglieder aus Gummi
ίο oder ähnlichem Material, die die Kräfte aufnehmen
müssen, haben zwar den Vorteil geringer Reibung, aber sie sind nicht so hoch belastbar. Kugelgelenke, die
ebenfalls für derartige Rohrverbindungen bekannt sind, haben jedoch den Nachteil einer Reibung, wodurch
ruckartige Beanspruchungen entstehen und somit Schäden verursacht werden können.
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine gelenkariige Rohrverbindung
zu schaffen, die reibungsarm und hoch belastbar ist.
?i Erfindüni7stTemäß wird diese Aufgabe dadurch "elöst
daß mindestens eine von den federnden Elementen im Bereich jedes Rohrendes umschlossene ringförmige, mit
einer Flüssigkeit gefüllte Kammer vorgesehen ist.
Die Vorspannkraft und das Eigengewicht des Riserstranges werden aufgrund der erfindungsgemäßen
Ausbildung nun durch die mit Flüssigkeit gefüllten Kammern aufgenommen und übertragen. Da die
Elemente, die die Kammerwände bilden, federnd ausgebildet sind und damit bei einseitigem Kraftangriff
JO auf die Verbindungsstelle zusammen mit der Flüssigkeit ausweichen können, werden keine Biegemomente
übertragen. Das Volumen der Kammer bleibt dabei insgesamt konstant. Auf diese Weise können Winkelbewegungen
durchgeführt werden.
J5 In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen,
daß die federnden Elemente einerseits jeweils mit einem Rohrende und andererseits mit den Enden eines um die
beiden Rohre gelegten Rohrstutz·, ns verbunden sind,
dessen Länge größer als der Abstand zwischen den
-to Rohren ist, wobei zwischen den Rohren eine elastische
Dichtung angeordnet ist. Auf diese Weise wird eine gute und sichere Kraftübertragung erreicht. Durch die
Zwischenschaltung des Rohrstutzens werden die federnden Elemente nicht auf Zug, sondern auf Druck
beansprucht. Zur Abdichtung des Rohrinneren, in dem die Spülflüssigkeit läuft, gegenüber dem den Riserstrang
umgebenden Wasser ist eine elastische Dichtung erforderlich. Diese hat jedoch keine Kraft zu übertragen.
Eine erfindungsgemäße Ausbildung besteht darin, daß die federnden Elemente: jeweils aus zwei mit unterschiedlichen
Durchmessern ringförmig um die Rohre gelegten Faltenbalgen aus Stahl gebildet sind. Diese
Faltenbalge bilden zwischen sich die mit Flüssigkeit gefüllte Kammer und sind genügend elastisch, um
Winkelbewegungen in ausreichendem Umfang zuzulassen.
Von Vorteil ist dabei, wenn vorgesehen ist, daß die Rohrenden und die Enden des Rohrstutzens jeweils mit
t>n einer Hülse versehen sind, wobei sich die Hülsen der
Rohre und die Hülsen des Rohrstutzens jeweils mit geringem axialem Abstand gegenüberliegen.
Diese Maßnahme stellt eine Sicherheitseinrichtung dar. Wenn beispielsweise ein Faltenbalg undicht wird,
h5 sitzen die sich gegenüberliegenden Hülsen aufeinander
auf. Dadurch ist zwar der Gelenkcffekt beseitigt, aber der Riserstrang braucht deshalb nicht demontiert zu
werden.
Eine andere erfindungsgemäße Ausführungsform besteht darin, daß die federnden Elemente jeweils aus
mehreren hintereinander angeordneten und durch Zwischenringe voneinander getrennten Druckkissen
bestehen, deren Innenkammer jeweils mit Flüssigkeit gefüllt ist.
Durch diese Konstruktion wird erreicht, daß bei Ausfall eines Druckkissens aufgrund Undichtigkeiten,
im wesentlichen die gelenkartige Verbindung weiter besteht. Wert wenn mehrere Druckkissen ausgefallen
sind, werden die möglichen Winkelbewegungen zunehmend kleiner.
In erfindungsgemäßer Ausbildung sind die Druckkissen aus federndem Stahl gebildet.
Die Winkelbeweglichkeit wird noch verstärkt, wenn auch die Zwischenringe erfindungsgemäß aus elastischem
Material bestehen.
Damit die Druckkissen in einfacher Weise mit Flüssigkeit gefüllt werden können, ist erfindungsgemäß
vorgesehen, daß sie mit einer Bohrung versehen sind, die mit Bohrungen der benachbarten Zwischenringe
fluchten, wobei die Bohrungen de," Zwischenringe anschließend verschließbar sind.
Zum Druckausgleich ist ferner vorgesehen, daß in dem Rohrstutzen Druckausgleichsbohrungen votgesehen
sind.
Nachfolgend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Rohrverbindung,
Fig. 2 einen Längsschnitt (obere Hälfte) einer anderen Ausführungsform einer Rohrverbindung.
Zwei Rohre I und 2 sind mit Abstand voneinander angeordnet, der durch einen elastischen Faltenbalg 3
abgedichtet überbrückt ist. J5
An den Rohrenden sind jeweils Fallenbalge 4 und 5 bzw. 6 und 7 angeordnet. Mit ihren anderen Enden sind
die Faltenbalge 4 und 5 mit dem oberen Ende 8 eines Rohrstutze..s 9 verbunden, während die Faltenbalge 6
und 7 mit dem unteren Ende 10 des Rohrstutzens 9 verbunden sind.
Jeweils zwischen den Faltenbalgen 4 und 5 bzw. 6 und 7, die ringförmig um die beiden Rohre 1 und 2 gelegt
sind, befindet sich in der Kammer 11 und 12 Flüssigkeit.
Die Kam.ner 11 bzw. 12 sind dauei vollständig mit
Flüssigkeit gefüllt. Die Vorspannkraft und das Eigengewicht des Riserstranges werden somit über die
Rohrenden und die mit Flüssigkeit gefüllten Kammern 11 und 12 und den Rohrstutzen 9 weitergeleitet.
Bei einseitigen Belastungen des Gelenkes läßt dies aufgrund der Faltenbalge und der mit Flüssigkeit
gefüllten Kammern 11 und 12 Winkelbewegungen zu. Auf diese Weise werden Biegemomente nicht weitergeleitet.
Für den Fall, daß ein Faltenbalg undicht wird, sind Hülsen 13 und 14 bzw. 15 und 16 vorgesehen. Die Hülsen
13 und 15 sind dabei mit den Rohren 1 und 2 verbunden, während die Hülsen 14 und 16 mit dem Rohrstutzen 9
verbunden sind. Die Hülsen 13 und 14 bzw. die Hülsen 15' und 16 liegen mit geringem Abstand einander
gegenüber. Wird nun ein Faltenbalg undicht, so sitzen sie aufeinander auf.
Zum Druckausgleich ist in dem Rohrstutzen 9 eine Druckausgleichsbohrung 17 vorgesf' ;n.
bei dem die Gelenkigkeit der Verbindung durch eine Vielzahl von Druckkissen 18 erreicht wird. In der Figur
ist nur die obere Hälfte der Verbindung dargestellt. Die untere Hälfte ist spiegelbildlich dazu.
Der Aufbau ist im wesentlichen der gleiche wie in der Fig. 1. lediglich die Faltenbalge sind durch die
Druckkissen 18 ersetzt, die jeweils eine mit Flüssigkeit gefüllte Innenkammer 23 bilden. Zwisrhen den ringförmig
um das Rohr 1 gelegten Druckkissen 18 sind jeweils Zwischenringe 19 angeordnet.
Um die Druckkissen bei der Montage mit Flüssigkeit füllen zu können, sind sie mit Bohr jngen 20 versehen,
die mit Bohrungen 21 in den Zwischenringen fluchten. Nach Einfüllen der Flüssigkeit werden die Bohrungen 21
in den Zwischenringen 19 durch Gewindestutzen 22 verschlossen.
Die Druckkissen 18 sind aus federndem Stahl, io daß
bei einem einseitig auftretenden Druck die Flüssigkeit entsprechend verdrängt werden kann.
Oie erfindungsgemäße gelenkige Verbindung kann
sehr hohe Drücke aufnehmen und baut die auftretenden Biegemomente ab. Auf diese Weise können die
Wandstärken der Rohre entsprechend geringer ausgeführt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Rohrverbindung für Riserstränge, bei der die einzelnen Rohrlängen durch gelenkartige Zwischenstücke
verbunden und im Bereich jedes Rohrendes federnde Elemente zwischen dem Rohr und dem
Zwischenstück vorgesehen sind, gekennzeichnet durch mindestens eine von den federnden
Elementen im Bereich jedes Rohrendes umschlossene ringförmige, mit einer Flüssigkeit gefüllte
Kammer(U,12;23).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die federnden Elemente einerseits jeweils mit einem Rohrende und andererseits mit
den Enden (8, 10) eines zwischen den Elementen angeordneten Rohrstutzens (9) verbunden sind,
dessen Länge größer als der Abstand zwischen den Rohren ist, wobei zwischen den Rohren eine
elastische i>'chtung angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch ! oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Elemente jeweils
aus zwei mit unterschiedlichen Durchmessern ringförmig um die Rohre (1, 2) gelegten Faltenbalgen
(4 bis 7) aus Stahl gebildet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrenden und die Enden (8, 10)
des Rohrstutzens (9) jeweils mit einer Hülse (13 bis 16) versehen sind, wobei sich die Hülsen (13, 15) der
Rohre (1,2) und die Hülsen (14,16) des Rohrstutzens (9) jeweils —lit geringem axialem Abstand gegenüberliegen.
5. Vorrichtung nach Ansprach 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die ledernden Elemente jeweils aus mehreren hintereinander b.id durch Zwischenringe
(19) voneinander getrennten Druckkissen (18) bestehen, deren Innenkammer (23) jeweils mit der
Flüssigkeit gefüllt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckkissen (18) aus federndem Stahl sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenringe (19) aus elastischem
Material bestehen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckkissen (18) zu deren
Füllung mit der Flüssigkeit jeweils mit Bohrungen (20) versehen sind, die mit Bohrungen (21) der
benachbarten Zwischenringe (19) fluchten, wobei die Bohrungen (21) verschließbar sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem
Rohrstutzen (9) Druckausgleichsbohrungen (17) vorgesehen sind.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2714830A DE2714830C3 (de) | 1977-04-02 | 1977-04-02 | Rohrverbindung für Riserstränge |
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Applications Claiming Priority (1)
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Also Published As
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