DE2715519C2 - Phenolcarbonsäureester und deren Verwendung als Flüssigkristall mit stark negativer dielektrischer Anisotropie - Google Patents

Phenolcarbonsäureester und deren Verwendung als Flüssigkristall mit stark negativer dielektrischer Anisotropie

Info

Publication number
DE2715519C2
DE2715519C2 DE19772715519 DE2715519A DE2715519C2 DE 2715519 C2 DE2715519 C2 DE 2715519C2 DE 19772715519 DE19772715519 DE 19772715519 DE 2715519 A DE2715519 A DE 2715519A DE 2715519 C2 DE2715519 C2 DE 2715519C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compound
liquid crystals
dielectric anisotropy
group
alkyl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19772715519
Other languages
English (en)
Other versions
DE2715519A1 (de
Inventor
Alain Bagneux Begum
Jean-Claude Remy les Chevreuse Dubois
Annie Paris Zann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Thales SA
Original Assignee
Thomson CSF SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from FR7609884A external-priority patent/FR2347427A1/fr
Priority claimed from FR7620768A external-priority patent/FR2357625A2/fr
Application filed by Thomson CSF SA filed Critical Thomson CSF SA
Publication of DE2715519A1 publication Critical patent/DE2715519A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2715519C2 publication Critical patent/DE2715519C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K19/00Liquid crystal materials
    • C09K19/04Liquid crystal materials characterised by the chemical structure of the liquid crystal components, e.g. by a specific unit
    • C09K19/06Non-steroidal liquid crystal compounds
    • C09K19/08Non-steroidal liquid crystal compounds containing at least two non-condensed rings
    • C09K19/10Non-steroidal liquid crystal compounds containing at least two non-condensed rings containing at least two benzene rings
    • C09K19/20Non-steroidal liquid crystal compounds containing at least two non-condensed rings containing at least two benzene rings linked by a chain containing carbon and oxygen atoms as chain links, e.g. esters or ethers
    • C09K19/2007Non-steroidal liquid crystal compounds containing at least two non-condensed rings containing at least two benzene rings linked by a chain containing carbon and oxygen atoms as chain links, e.g. esters or ethers the chain containing -COO- or -OCO- groups

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Liquid Crystal Substances (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

worin R die Nitrogruppe NO2, Brom oder die 2. Flüssigkristallgemisch, gekennzeichnet durch einen
Nitrilgruppe -C = N bezeichnet, R1 eine Alkylgruppe η Gehalt an mindestens einer Verbindung gemäß
CnH2n+1 oder eine AlkoxygruppeC„H2n+iO bezeichnet, Anspruch 1 neben einer Verbindung der allgemeinen
worin η eine ganze Zahl von 1 bis 10 ist und R2 eine Formel Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen bedeutet.
R3O -
' worin R3'und R4 AJkylgruppen C;,H2„-n bezeichnen und /; einen Wert zwischen 1 und 10 bedeuten kann. 3. Flüssigkristallgemisch nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Gehalt an 10% der Verbindung:
C5H11 .
4. Flüssigkristallgemisch nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Gehalt an 10% der Verbindung: Br
C5H11 .
5. Flüssigknstallgemisch nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Gehalt an 10% der Verbindung:
CN
-O^- X-C-O-/ V-C5H11.
Die Erfindung betrifft organische Verbindungen, und
zwar eine Gruppe von Diestern mit Alkyl- oder , Alkoxygruppen, die sich untereinander nur durch eine
-'' NO2-Gruppe, Br oder CsN-Gruppe unterscheiden und allein oder im Gemisch einen Flüssigkristall,mit großer negativer dielektrischer Anisotropie darstellen, so daß sie eine große dynamische Lichtstreuung ergeben. Die Mischungen solcher Flüssigkristalle mit anderen nematischen Flüssigkristallen bilden ebenfalls einen Teil der Erfindung.
Bekanntlich besitzen bestimmte Flüssigkristalle in dem Temperaturbereich, in welchem sie in nematischer, mesomorpher Phase vorliegen, die Wirkung; Licht dynamisch zu streuen, wenn sie einem elektrischen Gleich- oder Wechselfeld ausgesetzt werden. Dieser ,Effekt wird auf dem Gebiet der Elektrooptik und für j Anzeigezwecke ausgenutzt.
Die Leistungen betreffen im wesentlichen:
— den Temperaturbereich, in welchem der Effekt auftritt;
— den Kontrast
— die Ansprechzeiten auf ein gegebenes Signal;
— die Lebensdauer (unter Spannung).
Bekanntlich tritt die dynamische Lichtstreuung nur bei nematischen Stoffen mit negativer dielektrischer Anisotropie auf, d. h. bei Verbindungen, bei denen die senkrecht zur Hauptachse der Moleküle gemessene Dielektrizitätskonstante größer ist als die parallel zu dieser Achse gemessene. Zur Erzielung solcher Stoffe fügt man beispielsweise eine Gruppe mit starkem Dipolmoment an ein längliches organisches Molekül an einer solchen Stelle an, daß das resultierende Dipolmoment etwa senkrecht zur Hauptachse des Moleküls ist.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht die Erfüllung der vorstehend aufgezeigten Bedingungen und läßt außerdem Leistungen in bezug auf die dynamische Lichtstreuung erzielen, die höher sind ate man sie bisher mit den bekannten Flüssigkristallen beobachtete.
Der erfindungsgemäße Flüssigkristall besteht aus einem Phenolcarbonsäureester der allgemeinen Formel:
worin R die Nitrogruppe NO2, Brom oder die Nitrilgruppe -CsN bezeichnet, Rj eine Alkylgruppe CnH2n+I oder eine Alkoxygruppe CH2+1O bezeichnet, worin π eine ganze Zahl von 1 bis 10 ist und R2 eine Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen bedeutet. Man bezeichnet die Glieder dieser so definierten Gruppe als: ;
°— 4-Alkyl-(alkoxy)-3-nitrobenzoat von 4'-Hydroxybenzoat von para-Alkylphenol im Fall der Nitro- · gruppe;
— 4-Alkyl-(alkoxy)-3-brombenzoat von 4'-Hydroxybenzoat von para-Alkylphenol im Fall von Brom;
·- 4-Alkyl-(a!koxy)-3-nitriIbehzoat von 4,',-Hydroxybenzoat von para-Alkylphenol im Fall der Nitrilgruppe,
Zum Nachweis der technischen Überlegenheit der erfindungsgemäßen Verbindungen wurden die folgenden erfindungsgemäßen Verbindungen 1 bis 4 mit den bekannten Verbindungen 5 und 6 verglichen, und zwar im Gemisch mit einem Flüssigkristall der nachstehenden Formel:
CH3O-
R1 R
c-o/Vc-o/Vr,
Erfindungsgemäße Flüssigkristalle
Nr. 1 CH3O Br
Nr. 2 CH3O NO2
Nr. 3 CH3O CN
Nr, 4 C3H7 CN
Bekannte Flüssigkristalle
Nr. 5 C5HnO Cl
Nr. 6 CH3O H
Der bekannte Flüssigkristall Nr. 6 enthielt noch in meta-Stellung zu R anstelle von H Cl.
R2 bestand sowohl in den erfindungsgemäßen als auch in den bekannten Flüssigkristallen aus C5H11.
Das getestete Gemisch bestand jeweils zu 10 Mol-% aus der erfindungsgemäßen bzw. der bekannten Verbindung und zu 90 Mol-°/o aus der Verbindung der Formel II.
65 Die dielektrische Anisotropie des Gemischs würde bestimmt und ist in der nachstehenden Tabelle mit eju angegeben, während die daraus errechnete elektrische Anisotropie der reinen Verbindungen der vorstehenden Tabelle mit e,,1 angegeben ist. Ferner ist in der nachstehenden Tabelle der Temperaturbereich für die nematische Phase angegeben.
m**
Erlindungsgemäße Flüssigkcitskristallc CII1O Br
Nr. I CH1O NO
Nr. 2 CII1O CN
Nr. 3 GH; CN
Nr. 4
Bekannte Flüssigkristalle GII||0 Cl
Nr. 5 CH,0 Il
Nr. 6
-0.6 -1,35 - 1.45 -1.0
-Ü.6 -0,1
ΙΚΊΊ1ίΙΙΙΜ.ΙΚ'
l'liiisi;
-7 38 C
- 14.5 17,5 C
- 15.5 35 C-
-|·Ί 30 C
-0.7 49 c-
-2,0 59.5 C-
Aus vorstehender Tabelle ist ersichtlich, daß die erfindungsgemäßen Flüssigkristalle insgesamt Eigenschaften aufweisen, welche sie zur Verwendung in * elektrooptischen Vorrichtungen äußerst geeignet machen. Zürn Beispiel besitzen sie (im reinen Zustand) > ausgeprägte dielektrische Anisotropien und verhältnismäßig große Temperaturbereiche für die mesomorphen Phasen. Die bekannten Flüssigkristalle hingegen, insbesondere Nr. 6, besitzen entweder nur schwach negative dielektrische Anisotropien bzw. einen sehr kleinen Temperaturbereich der nematischen Phase.
Nachstehend wird der allgemeine Mechanismus des Herstellungsverfahrens der erfindungsgemäßen Verbin-'-düngen beschrieben, worauf die Verfahrensweise innerhalb der einzelnen Stufen erläutert wird.
Die erste Stufe ist für alle Verbindungen der Gruppe gemeinsam.
35 ziir Erzielung von 4-Hydn>xy-beny<:>al von p-AIkylphenol:
c-o-
Synthese der Verbindung mit Nilrogruppe'
Eine Veresterung wird zwischen 4-Älkyl-(alkbxy)- ιμ 3-nitfobenzoyIchlorid:
NO
Allgemeines Herstellungsverfahren
Erste Stufe
Diese betrifft die Veresterung zwischen Alkylphenol:
C-Cl
und 4-Hydroxybenzoat von p-Älkylphenol:
zur Erzielung von 4-Alkyl-(alkox:)/)-3-nitrobenzoat von 4'-Hydroxybenzoat von p-Alkylpfteriol:
und p-Hydroxybenzoesäure:
-OH
durchgeführt.
Synthese der Bromverbindung Zunächst wird p-Alkyl-(aIkoxy)-benzoesäure bromiert:
Br Bh > R1-V V
Je nachdem, ob es sich bei R| um eine Alkyl- oder Alkoxygruppe handelt, ist das Reaklionsmilieu entweder eine wäßrige Silbernitratlösung oder einfach reines Wasser (siehe die späteren Ausführungsformen).
Dann wird das Säurechlorid synthetisiert:
-OH
SOCI2
R1O
, Schließlich wird eine Veresterung zwischen diesem Säurechlorid und 4-Hydroxybenzoat von p-Alkylphenol:
-^r Vc-o-f
zur Erzielung von 4-AlkyI-(aIkoxy)-3-brombenzoat von 4'-Hydroxybenzoat von p-Alkylphenol durchgeführt: Br
Synthese der Verbindung mit Nitrilgruppe
M.in verwendet ais Ausgangsprodukt die vorstehend erhaltene Bromverbindung, die man in DimethyJformiimid in Anwesenheit von Kupfercyanid entbromiert.
νΐ,ιπ erliäit so das 4-Alkyl-(alkoxy)-3-nitrilbenzoat Von 4'-Hydroxybenzoat von p-Alkylphenol:
C = N
Durchführung der Hauptverfahrensstufen
im Fall einer Alkoxyverbindung
Erste Stufe
Beispiel
Herstellung von 4-Hydroxybenzoat
von p-Pentylphenol
In 1 Litjr Toluo! gibt man 49,2 g (03 Mol) p-Pentylphenol, 27,6 g (0,2 MoI) p-Hydroxybenzoesäure, ί g konzentrierte Schwefelsäure und 0,62 g Borsäure. Man hält das Gemisch 21 Stunden unter Rückfluß, wober man das während der Reaktion gebildete Wasser dekantiert- Das Toluoi wird dann verdampft und der erhaltene Feststoff wird aus Acetonitril umkn'stallisiert.
Dabei erhält man 4-Hydroxybenzoat von p-Pentylphenol.
Brömterungsreaktiori
Beispiel
Herstellung von 4-OctyIoxy'3-brombenzoesäure
in (20 cm* mit Ionenaustauscher gereinigtes Wasser bringt man 25 g (0,i MoI) p-Octyioxybenzoesäure in Suspension. Man erhitzt auf eine Temperatur zwischen 50 und 55° C und gibt bei dieser Temperatur 17,6 g (0,11 Mol) Brom während 7 Stunden zu. Der suspendierte Feststoff wird dann abfiltriert und aus Äthanol umkristallisiert.
Man erhält dabei 4-OctyIoxy-3-brombeπzoesäure.
Debromierungsreaktion
Beispiel
4-Methoxy-3-nitriIbenzoat von 4'-Hydroxybenzoat
Von p-Pentylphenol
In 10 cm3 Dimethylformamid gibt man 2,5 g (5 · 10-3 MoI) 4-Methoxy-3-brombenzoat von 4'-Hydroxybenzoat von p-Pentylphenof und 0,55 g (6 · 1Ό-3 Mol) fCupfercyanid, Man hält 6 Stunden unter Rückfluß, ^vorauf man die Lösung in ein Gemisch aus 5 g Äthylendiamin in 60 cm3 mit Permutit behandeltes Wasser eingießt. Man rührt durch und extrahiert dann die Lösung mit Äther. Der nach Abdestillation des Äthers erhaltene Feststoff wird chromatographisch an einer Kieselsäuresäule gereinigt.
Man erhält so das 4-Methoxy-3-nitrilbenzoat von 4'-Hydroxyberrzoai von p-Pentyiphenol.
230 226/289
Verfahrensweise im Fall einer Alkylverbindung
Vorstufe
Beispiel
Herstellung des 4-Hydroxybenzoats von p-Pentylphenol
In 1 Liier Toluol gibt man 49,2 g (0,3 Mol) p-Pentylphenol, 27,6 g (0,2 Mol) p-Hydroxybenzoesäure, 1 g konzentrierte Schwefelsäure und 0,62 g Borsäure. Man hält 21 Stunden unter Rückfluß, wobei man das wahrend der Reaktion gebildete Wasser abdekantiert. ' Das Toluol wird dann verdampft und der erhaltene Feststoff wird aus Acetonitril jmkristallisiert.
Man erhält dabei das 4-Hydroxybenzoat von p-Pentylphenol.
Bromierungsreaktion
Beispiel
Synthese von 4-Propyl-3-brombenzoesäure
In ein Gemisch aus 150 cm3 Eisessig, 33 cm3 konzentrierte Salpetersäure und 25 cm3 an Ionenaustauscher gereinigtem Wasser gibt man 8,2 g (0,05 Mol) p-Propylbenzoesäure und 8,8 g (0,055 Mol) Brom. Man gibt dann bei 25° C während einer halben Stunde eine Lösung von
Beispiele: (R, = Alkoxy)
20 8,5 g (0,05 Mol) Silbernitrat in 25 cm3 mit Ionenaustauscher behandeltem Wasser zu. Die Lösung wird dann 3 Stunden und 30 Minuten in Bev/egung gehalten, worauf man den suspendierten Feststoff abfiltriert, ihn bis zur Neutralität wäscht, worauf man die Säure in Äthanol löst.
Bei der Umkristallisation aus Hexan erhält man 4- Propyl-3-brombenzoesäure.
Debromierungsreaktion
Beispiel
Synthese von 4-Propyl-3-nitriIbenzoat
von 4'-Hydroxybenzoat von p-Pentylphenol
:. In 10 cm3 Dimethylformamid gibt man 2,55 g (5 · ΙΟ-3 Mol) 4-Propyl-3-brombenzoat von 4'-Hydroxybenzoat ,von p-Pentylphenol und 0,55 g (6 - ΙΟ-3 Mol) Kupfercyanid. Man hält 7 Stunden 30 Minuten unter Rückfluß, "worauf man die Lösung in ein Gemisch aus 5 g Äthylendiamin in 60 cm3 mit Ionenaustauscher behandeltem Wasser eingießt. Man rührt und extrahiert die Lösung dann mit Äther. Der nach Abdestillation des Äthers erhaltene Feststoff wird chromatographisch an einer Kieselsäuresäule gereinigt.
Dabei erhält man das 4-Propyl-3-nitrilbenzoat von 4'-Hydroxybenzoat von p-Pentylphenol.
a) Reine Verbindungen: R
CH3O
C5H11
(4-Methoxybenzoat von in 3-Stellung substituiertem p-Pentyl-phenol)
Nr, des substituierende
.Beispiels Gruppe
Übergangstemperaturen
von K nach N (Anmerkg. A)
von K. nach I
-C
Br
-NO2
123 C 125 C 134°C
158°C 163°C 151,S°C
45
50
Anmerkung A:
K = feste kristalline Phase, ^
K = nematische Phase.
Γ = isotrope Phase.
b) Gemische
Man verwendet beispielsweise mit einer reinen erfindungsgemäßen Verbindung den nematischen Flüssigkristall der Formel:
CH3O
COO-
-C5H11 (4)
1. Eutektisches Gemisch »Mi« (in Mol): 10% der Verbindung von Beispiel 1; 90% der Verbindung (4).
65 Die Kennwerte des Gemischs sind die folgenden:
Übergangstemperaturen: 25° C und 53° C
dielektrische Anisotropie bei 25° C und 5 kHz: -0,8 (Es sei bemerkt, daß die Verbindung 4 unter den gleichen Bedingungen eine schwache positive dielektrische Anisotropie zeigt; man sieht daraus, daß die negative Anisotropie durch die Verbindung von Beispiel { eingeführt wird.)
Ansprechzeiten auf ein durch Zerhackung einer Gleichspannung von 30 Volt erhaltenes Signal:
Ansprechzeit beim Anstieg: unter 10 ms;
Ansprechzeit beim Abfall: etwa 100 ms.
{Kontrast: ausgezeichnet.
«Lebensdauer: befriedigend, der Flüssigkristall wur-Jäe längere Zeit im Betrieb an Gleich- oder Wechselspannung gehalten. Diese Eigenschaft ,erklärt sich durch die gute chemische Stabilität der erfindungsgemäßen Verbindungen.
Andere Gemische:
40% der Verbindung von Beispiel 2 (Br) mit 90% |ier Verbindung (4):
dielektrische Anisotropie bei 25°C: —035.
Ganz allgemein werden bei Gemischen der erfindungsgemäßen Verbindungen mit der Verbindung (4) die Ansprechdauer, der Kontrast und die Lebensdauer durch Erhöhung des Anteils der
erfindungsgemäßen Verbindung in dem Gemisch verbessert. Allgemeiner ausgedrückt, kann man die Verbindung (4) durch eine Verbindung
ersetzen, worin R3 eine A/kylgruppe C„H2n+i ist, worin π eine ganze Zahl von 1 bis 10 bedeutet und worin R.4 eine ähnliche Gruppe ist.
Beispiele: (R) = Alkyl)
a) Reine Verbindungen; Beispiel
C3H7-
O ,,, Ö
(4-Propyl-3-nitrilbenzoat von 4'-Hydröxyjjenzoat von p-Penlylphenol).
Dieses Produkt ist von 80 bis HO0C nematisch. ', - Seine dielektrische Anisotropie wurde bei 84,5° C jo
bei einer Frequenz von 15 kHz mittels eines ■>h Orientierungs-Magnetfelds von 8.000 Gauß gemes-.'_ sen. Sie beträgt -2,9.
b) ·-, Gemische; Beispiel
' '. Gemisch der vorstehenden Verbindung mit dem folgenden Flüssigkristall:
CH3O-
-COO
'(p-Methoxybenzoal von p-Pentylphenol).
' Ein 90% dieser letzteren Verbindung enthaltendes .Gemisch ist von 20 bis 500C nematisch; es besitzt eine dielektrische Anisotropie bei Umgebungstemperatur von —0,6. Bei einer Potentialdifferenz von .20 Volt (für eine 12 Mikron dicke Flüssigkristallzelle) zeigt es das Phänomen der dynamischen Lichtstreuung mit einem guten Kontrast und ,kurzen Ansprechzeiten. Seine SchwellenspanmJng {beträgt 7 Volt unter den gleichen Anwendungsbe-Jdingungen.
{Gemische von Verbindungen mit Ri = Alkoxy mit !einer Verbindung mit Ri = Alkyl.
(Solche Mischungen besitzen einen weiten Meso- ;morphiebereich, eine negative dielektrische Anisotropie und ausgezeichnete Eigenschaften in bezug auf die dynamische Lichtstreuung.

Claims (1)

  1. Π 15519
    Patentansprüche:
    Phenolcarbonsäureester der allgemeinen Formel: R
    Il ο
    y_c-o-f / Ii
    ο
    (I)
DE19772715519 1976-04-06 1977-04-06 Phenolcarbonsäureester und deren Verwendung als Flüssigkristall mit stark negativer dielektrischer Anisotropie Expired DE2715519C2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7609884A FR2347427A1 (fr) 1976-04-06 1976-04-06 Cristal liquide a grande anisotropie dielectrique negative, et dispositif de visualisation utilisant un tel cristal liquide
FR7620768A FR2357625A2 (fr) 1976-07-07 1976-07-07 Cristal liquide a grande anisotropie dielectrique negative et dispositif de visualisation utilisant un tel cristal liquide

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2715519A1 DE2715519A1 (de) 1977-10-20
DE2715519C2 true DE2715519C2 (de) 1982-07-01

Family

ID=26219388

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19772715519 Expired DE2715519C2 (de) 1976-04-06 1977-04-06 Phenolcarbonsäureester und deren Verwendung als Flüssigkristall mit stark negativer dielektrischer Anisotropie

Country Status (3)

Country Link
JP (1) JPS52123392A (de)
DE (1) DE2715519C2 (de)
GB (1) GB1537463A (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4235736A (en) * 1977-02-11 1980-11-25 Thomson-Csf Diphenylic esters exhibiting mesomorphic phases
FR2419966A1 (fr) * 1978-03-17 1979-10-12 Thomson Csf Cristal liquide de type diester presentant une phase smectique, a basse frequence d'isotropie dielectrique, et dispositif de visualisation utilisant ce cristal

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
NICHTS-ERMITTELT

Also Published As

Publication number Publication date
GB1537463A (en) 1978-12-29
DE2715519A1 (de) 1977-10-20
JPS52123392A (en) 1977-10-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2139628C3 (de) 4-Benzolyloxybenzoesäurephenylester und diese enthaltende nematische Gemische
DE2937700C2 (de) 2,3-Dicyano-hydrochinon-Derivate und Flüssigkristallmaterialien, die diese Derivate enthalten
DE2338281C2 (de) Verfahren zur gesteuerten Veränderung der elektrischen Eigenschaften von nematischen Flüssigkeiten und Dotierungsmittel hierfür
DE2014989C3 (de) Azoxybenzole
EP0023728A1 (de) Anisotrope Verbindungen mit negativer oder positiver D.K. Anisotropie und geringer optischer Anisotropie und Flüssigkristallmischungen, die diese anisotropen Verbindungen enthalten
DE2944591A1 (de) Fluessigkristalline phasen aufweisende zusammensetzungen
DE2450088A1 (de) Biphenylester
EP0056501A2 (de) Flüssigkristallmischung
DE2618609C2 (de) 3-Fluor- und 3-Cyano-4-alkoxybenzoesäure-4&#39;-alkylphenylester mit starker negativer dielektrischer Anisotropie sowie diese Verbindungen enthaltende mesomorphe Gemische für elektrooptische Zwecke
DE2548360C2 (de) Flüssigkristalline Materialien mit verminderter Viskosität
DE68906422T2 (de) Flüssigkristall-Verbindung.
DE2600558B2 (de) p-Benzophenolester, Verfahren zu ihrer Herstellung und deren Verwendung
DE3525015A1 (de) Organische verbindung mit chiraler struktur, deren verwendung in einem gemisch fluessiger kristalle und verfahren zur herstellung der verbindung
DE2850923C2 (de) Flüssige Kristalle
DE68906322T2 (de) Octasubstituierte Lithium-Phthalocyanine, Verfahren zu ihre Herstellung und ihrer Verwendung in EPR.
DE3339218C2 (de) 4-[2-(4n-Alkylcyclohexyl)ethyl]cyclohexancarbonsäureester und deren Verwendung als elektro-optische Anzeigematerialien
DE2603293C3 (de) Thiobenzoesäureester, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als Komponenten flüssigkristalliner Dielektrika
DE3889461T2 (de) Lateral cyano- und fluorosubstituierte terphenyle.
DE2715519C2 (de) Phenolcarbonsäureester und deren Verwendung als Flüssigkristall mit stark negativer dielektrischer Anisotropie
EP0415220A2 (de) Chirale Dotierstoffe für Flüssigkristalle
CH641765A5 (de) Esterverbindungen fuer die modifizierung der eigenschaften von fluessigkristallgemischen.
EP0275522A2 (de) Verwendung von optisch aktiven 1-Acylprolinestern als Dotierstoffe in Flüssigkristallmischungen und neue optisch aktive 1-Acyl-prolinester
DE2836086A1 (de) Fluessige kristalle vom diestertyp und solche enthaltende elektro-optische vorrichtung
DE2835662C2 (de) Flüssige Kristalle vom Typ disubstituierter Diester sowie diese Kristalle enthaltende Gemische
CH671233A5 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
D2 Grant after examination
8328 Change in the person/name/address of the agent

Free format text: DERZEIT KEIN VERTRETER BESTELLT

8339 Ceased/non-payment of the annual fee