DE2736770C2 - - Google Patents

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DE2736770C2
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • C11D—DETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D17/00—Detergent materials or soaps characterised by their shape or physical properties
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Detergensstücke für die Körperwäsche.
Eine brauchbare Eigenschaft von Detergensstücken dieser Klasse im Handel ist die Fähigkeit, eine desodorierende Wirkung auf der Haut auszuüben. Die Erfindung beschreibt Detergensstücke, die eine desodorierende Wirkung zu bieten vermögen.
In der DE-AS 24 18 338 wird die Verwendung von Estern der Zitronensäure und/oder Acetylzitronensäure in wasserfreien kosmetischen Zubereitungen, wie Puder, Stifte, Roll-ons und Sprays, beschrieben. Aus Stabilitätsgründen müssen die dort beschriebenen kosmetischen Mittel wasserfrei sein oder es kann ein Wassergehalt von höchstens 5% noch toleriert werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Detergensstück herzustellen, das einen Wassergehalt von mehr als 5% aufweist und bei der bestimmungsgemäßen Anwendung mit Wasser in Berührung kommt, aber dennoch verbesserte desodorierende Eigenschaften aufweist.
Gelöst wird die Aufgabe durch Detergensstücke für die Körperwäsche umfassend, bezogen auf das Gesamtgewicht des Stückes entweder bis zu 91,7% Seife und 8 bis 10% Wasser oder bis zu 94,7% andere waschaktive Mittel als Seife und 5 bis 15% Wasser wie auch andere Komponenten, die dadurch gekennzeichnet sind, daß die Stücke von etwa 0,3% bis etwa 3 Gew.-% eines gegebenenfalls acetylierten Esters der Zitronensäure der Formel
worin R₁, R₂ und R₃ jeweils Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen sind, vorausgesetzt, daß wenigstens eine der Gruppen R₁, R₂ und R₃ eine Alkylgruppe und R₄ eine Hydroxyl- oder Acetoxygruppe ist, enthalten.
Vorzugsweise enthält das Stück etwa 0,5 und vorzugsweise bis zu etwa 1 Gewichtsprozent des Esters. Der Optimalgehalt liegt bei etwa 0,75%. Die bevorzugten Vertreter der Alkylreste R₁, R₂ und R₃ sind Äthyl und Butyl. Der Ester ist vorzugsweise ein Triester. Im übrigen enthält das Stück oder der Riegel waschaktive Stoffe und andere Komponenten, z. B. Parfums, Pigmente, Wasser, Trübungsmittel, keimtötende Mittel, Schutz oder Konservierungsmittel, anorganische Salze, Weichmacher und den pH-Wert steuernde Zusätze.
Die erfindungsgemäßen Detergensstücke enthalten waschaktive Materialien aus den Klassen der Seifen, anionisch, kationisch, nicht-ionisch und zwitterionisch aktiven Bestandteile.
Beispiele für waschaktive Bestandteile, die für die Bildung der Detergensstücke gemäß der Erfindung brauchbar sind, sind in "Surface Active Agents" von Schwartz & Perry (Interscience 1949) und "Surface Active Agents" Band 2, Schwartz, Perry & Berch (Interscience 1958) zu finden. Spezielle Beispiele für waschaktive Stoffe sind in der GB-PS 14 60 442 (Patentanmeldung P 24 01 752) aufgeführt. Der Begriff "Seife" wird hier verwendet, um wasserlösliche Salze langkettiger aliphatischer Säuren mit 8 bis 24 Kohlenstoffatomen in der Alkylkette zu definieren, und diese sind bevorzugte aktive Stoffe. Diese Salze können solche von Alkalimetallen oder Ammonium sein, und die Säuren können sich von natürlichen Quellen ableiten oder auf synthetischem Wege erhalten worden sein.
Der Zitronensäureester wird vorzugsweise in der Mischstufe für zusätzliche Bestandteile eingearbeitet. In dieser Stufe werden Parfum und Pigmente zugesetzt. Das Detergensmaterial wird dann den Verarbeitungsstufen des Mahlens, der Bearbeitung auf der Peloteuse, des Extrudierens und des Pressens zur Ausbildung von Riegeln oder Stücken unterworfen.
Der Vorteil desodorierter Haut wird mit den erfindungsgemäßen Detergensstücken sogar erreicht, obgleich die diesen Vorteil bietenden Stoffe mit der Haut in Gegenwart einer Lösung eines waschaktiven Materials in Berührung kommen und die Haut anschließend nach dem Waschen gespült wird.
Die den Vorteil desodorierender Wirkung liefernden Zitronensäurederivate behalten ihre Fähigkeit während der Lagerung in einem Detergensstück in Gegenwart waschaktiver Materialien und eines Wassergehalts bei.
Der Wassergehalt von Seifenstücken liegt gewöhnlich im Bereich von 8 bis 10%. Stücke oder Riegel mit anderen waschaktiven Mitteln als Seife können einen Wassergehalt bis herab zu etwa 5% oder bis hinauf zu etwa 15% haben.
Von der angegebenen Formel umfaßte Beispiele für Zitronensäurederivate sind Triäthylcitrat, Acetyltributylcitrat und Acetyltriäthylcitrat.
Nachfolgend werden Beispiele für erfindungsgemäße Detergensstücke angegeben.
Seifenstücke mit 80 Teilen Talgseife, 20 Teilen Kokosnußseife, davon 5 Teile freie Fettsäuren (ausgedrückt als Kokosnußölfettsäuren) wurden hergestellt, die das Zitronensäurederivat in der in Tabelle I angegebenen Menge enthielten. Auch wurden Seifenstücke zur Kontrolle hergestellt.
Eine Gruppe von 40 Personen wurde eingesetzt, um die mit den Testseifenstücken erzielte desodorierende Wirkung im Achselhöhlenbereich zu testen. Kontrollstücke wurden verwendet, um eine Armhöhle zu waschen, und Teststücke, um die andere Armhöhle einer jeden Versuchsperson zu waschen.
Eine Geruchsbewertung der Geruchsstärke in jeder Armhöhle erfolgt 5 Stunden nach dem Waschen nach einer Skala von 0 bis 5, wobei der letztere Wert den stärksten Geruch darstellte. Die Durchschnittswerte der Skalenbewertung sind in Tabelle I angegeben und stellen die Mittelwerte der Bewertungen an vier aufeinanderfolgenden Tagen dar.
Tabelle I
Der von Acetyltributylcitrat (ATBC) ausgeübte desodorierende Einfluß wurde unter Verwendung verschiedener Konzentrationen, Bewertungszeiträume und Zusammensetzungen untersucht. Das Untersuchungsverfahren was das oben beschriebene, und die Ergebnisse sind in der Tabelle II wiedergegeben:
Tabelle II

Claims (6)

1. Detergensstück für die Körperwäsche umfassend, bezogen auf das Gesamtgewicht des Stückes entweder bis zu 91,7% Seife und 8 bis 10% Wasser oder bis zu 94,7% andere waschaktive Mittel als Seife und 5 bis 15% Wasser wie auch andere Komponenten, dadurch gekennzeichnet, daß das Stück von etwa 0,3% bis etwa 3 Gew.-% eines gegebenenfalls acetylierten Esters der Zitronensäure der Formel worin R₁, R₂ und R₃ jeweils Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen sind, vorausgesetzt, daß wenigstens eine der Gruppen R₁, R₂ und R₃ eine Alkylgruppe und R₄ eine Hydroxyl- oder Acetoxygruppe ist, enthält.
2. Detergensstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ester ein Triester ist.
3. Detergensstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß R₁, R₂ und R₃ jeweils Wasserstoff, Ethyl oder Butyl sind.
4. Detergensstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zitronensäureester in einer Menge von etwa 0,5% vorliegt.
5. Detergensstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zitronensäureester in einer Menge bis zu etwa 1% vorliegt.
6. Detergensstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin der Zitronensäureester ausgewählt ist aus Triethylcitrat, Acetyltributylcitrat und Acetyltriethylcitrat.
DE19772736770 1976-08-20 1977-08-16 Detergensstueck fuer die koerperwaesche Granted DE2736770A1 (de)

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