DE277055C - - Google Patents

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DE277055C
DE277055C DENDAT277055D DE277055DA DE277055C DE 277055 C DE277055 C DE 277055C DE NDAT277055 D DENDAT277055 D DE NDAT277055D DE 277055D A DE277055D A DE 277055DA DE 277055 C DE277055 C DE 277055C
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folding
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/12Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Patentschrift
277055 KLASSE 156'. GRUPPE 1.
in AUGSBURG. \
Vorrichtung zum Einstellen von Falzwalzen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Juni 1913 ab.
Rotationsmaschinen für Zeitungen haben bald starke Ausgaben (bis 64 Seiten), bald schwache mit nur wenig Seiten zu liefern. Die Falzeinrichtungen müssen dabei der jewei-Iigen Ausgabestärke angepaßt werden, was bisher dadurch ermöglicht wurde, daß man den Lagerabstand der Falzwalzen nachstellbar einrichtete. Dabei hat sich gezeigt, daß beim Falzen dicker Zeitungen — besonders bei drei-
Ito maligem Falzen — die Zeitungsexemplare beim Durchgehen durch die Walzen an der Falzkante häufig aufplatzen. Es ist ferner mit den bisherigen Einrichtungen der Nachteil verbunden, daß sie beim Falzen starker Zeitungen unnötig viel Arbeit verbrauchen.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung, bei der die angeführten Nachteile vermieden werden. Der Erfindung liegt die Krkcnntnis zugrunde, daß die verschiedenen Federspanniingcn, die bei den bisherigen FaIzcinstellvorrichtungen bei Lieferung von verschieden starken Zeitungsausgaben auftraten; die Ursache für die Mißstände bildeten. Nach der Erfindung werden die Nachteile dadurch beseitigt, daß die Einstellung der Widerlager der Federn, die in an sich bekannter Weise die Falzwalzen gegeneinanderpressen, zwangläufig mit der Einstellung des Falzwalzenabstandes verbunden wird. Man kann dann durch Bewegung einer Stellvorrichtung den Falzwalzenabstand und die Federverspannung dem jeweiligen Bedarf anpassen.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der Erfindung. Die beiden Falz walzen sind mit « und b bezeichnet. Sie werden durch die beiden Federn c und d, die an den Falzwalzenlagern e und f angreifen, gegeneinandergepreßt. Die Federn c und d sind in den Büchsen g und h gelagert. Die Einstellung der Falzwalzen erfolgt mit Hilfe der Schraube i und der Stellgabel k. Die Stellgabel /0 ist mit zwei Keilflächen I und m versehen, gegen welche entsprechende Keilflächen der Falzwalzenlager c und f durch die Federn c und d angepreßt werden. Wird nun die Stellgabel k durch Drehen der Schraubenspindel i nach oben verschoben, so werden die Falzwalzen durch die Wirkung der Kcilllächen / und m auseinandergerückt.
Die Stellgabel k ist an ihren Enden mit zwei weiteren Keilflächen η und 0 ausgerüstet, die sich gegen entsprechende Kcilllächen p und q der Büchsen g" und h legen. Wird nun die Stcllgabel nach oben verschoben und werden dadurch die Falzwalzen auscinandcrge- SS rückt, so verschieben sich gleichzeitig die Büchsen g und h in der Richtung der zugehörigen Falz walzen und damit auch die Auflageflächen r ' und s der Federn c und d. Wenn die Neigungswinkel der Keilflächen/,«
und m, ο gegenüber der Schraubenspindel i genau gleich sind, so bleibt demnach die Spannung der Federn c und d beim Einstellen verschiedener Falzwalzenabstände genau gleich.
Mit der vorstehend beschriebenen gemeinsamen Verstellvorrichtung ist noch ein weiterer Vorteil verbunden. Da die Falzwalzen nicht ■ wie bei den älteren Einrichtungen gegen den
ίο Druck der Federn verstellt werden, erfordert die Einstellung erheblich geringeren Kraftaufwand ; die zur Einstellung dienenden Teile sind daher geringeren Beanspruchungen ausgesetzt. Es ist daher nicht nötig, die Schraube i mit einem Schlüssel oder mit einem Stift anzuziehen; die Verstellung läßt sich vielmehr nur mit der Hand durch Verdrehen des randierten Schraubenkopfes t bewerkstelligen. Dieser Vorteil ist nicht ohne Bedeutung, da die Einstellschraube i oft an Stellen angeordnet werden muß, die schwer zugänglich sind.
Es ist nicht erforderlich, daß die Keilflächen I, n, m und 0 einander genau parallel sind. Man kann die Neigungswinkel der inneren und äußeren Keilflächen gegenüber der Achse der Schraubenspindel i auch verschieden groß wählen. Es findet dann in diesem Falle j natürlich eine Veränderung der Federspannung ; statt. Man wird die Neigung der Keilflächen j so wählen, daß zugleich mit der Einstellung i des Falzwalzenabstandes eine mit Rücksicht auf den neuen Falzwalzenabstand möglichst günstige Federspannung eingestellt wird.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum Einstellen von Falzwalzen, bei der die Falzwalzen durch Federn gegeneinandergepreßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Einstellung des Falzwalzenabstandes als auch die Einstellung der Federauflageflächen von einer einzigen Einstellvorrichtung aus erfolgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits die beiden Falzwalzenlager (e, f), andererseits die Büchsen (g, A), in denen die Spannfedern (c bzw. d) gelagert sind, mit Keilflächen ausgerüstet sind, die gegen entsprechende Keilflächen einer Stellgabel (A) gepreßt werden, so daß bei Verstellung der Stellgabel (k) sowohl die Falzwalzenlager als auch die Federhülsen ihre Stellung verändern.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilflächen (n bzw. 0) der Büchsen (g bzw. It) den Keilflächen (/ bzw. m) der Falzwalzenlagcr (e bzw. f) parallel kufen, damit die Federspannung bei allen Falzwalzeneinstellungcn gleichbleibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE277055C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1098966B (de) * 1958-11-05 1961-02-09 Hermann Auping Fa Vorrichtung zum Einstellen des Walzenabstandes an Falzmaschinen fuer Papierbogen
US3786742A (en) * 1971-10-18 1974-01-22 Polygraph Leipzig Device for adjusting the spring force on folding rollers

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1098966B (de) * 1958-11-05 1961-02-09 Hermann Auping Fa Vorrichtung zum Einstellen des Walzenabstandes an Falzmaschinen fuer Papierbogen
US3786742A (en) * 1971-10-18 1974-01-22 Polygraph Leipzig Device for adjusting the spring force on folding rollers

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