DE277455C - - Google Patents
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- DE277455C DE277455C DENDAT277455D DE277455DA DE277455C DE 277455 C DE277455 C DE 277455C DE NDAT277455 D DENDAT277455 D DE NDAT277455D DE 277455D A DE277455D A DE 277455DA DE 277455 C DE277455 C DE 277455C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lock
- trigger
- locking
- knee joint
- closed
- Prior art date
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- Active
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A17/00—Safety arrangements, e.g. safeties
- F41A17/46—Trigger safeties, i.e. means for preventing trigger movement
- F41A17/48—Automatically operated trigger safeties, i.e. operated by breech opening or closing movement
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 277455 KLASSE 72 h. GRUPPE
HUGO BORCHARDT in CHARLOTTENBURG.
Selbsttätige Feuerwaffe mit Kniegelenkverschluß.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Juni 1913 ab.
Es ist bei selbsttätigen Feuerwaffen bekannt, bei offenem Verschluß den Abzug durch
ein vom Verschluß stück beeinflußtes Organ zu sperren. Die Wirkung des Sperrorgans ist
dabei unmittelbar abhängig von der Stellung des Verschlußstückes und daher nicht genau,
weil ein verhältnismäßig großer Weg des Verschlußstückes erforderlich ist, um die Abzugssperre ein- oder auszuschalten.
ίο Die Erfindung betrifft nun eine Abzugssperre für selbsttätige Feuerwaffen mit Kniegelenkverschluß,
bei der diese Nachteile dadurch vermieden sind, daß die Wirkung der Abzugssperre nicht unmittelbar von der Be-
!5 wegung des Verschlußstückes, sondern von
derjenigen des Kniegelenks abhängig gemacht ist. Dieses Kniegelenk, insbesondere sein
mittlerer Gelenkpunkt, legt bei der ersten Öffnungsbewegung des Verschlusses einen Weg
zurück, der um ein Vielfaches größer ist, als derjenige des Verschlußstückes selbst. Es
kann daher mit größter Genauigkeit erreicht werden, daß nur bei tatsächlich vollständig
geschlossenem Verschluß der Abzug freigegeben
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. ι in Ansicht, Fig. 2 im Querschnitt nach , A-A der Fig. 1 die Sperrvorrichtung bei geschlossenem
Verschluß, d. h. außer Tätigkeit, Fig. 3 in Ansicht die eingerückte Sperre bei nicht vollständig geschlossenem Verschluß.
Das Sperrorgan besteht aus einer Stange α, die senkrecht zur Längsachse der Waffe im Verschlußgehäuse c verschiebbar angeordnet ist. Das untere, rechtwinklig umgebogene Ende der Sperrstange untergreift die Abzugstange b, die hinter der Sperrstange mit einem Anschlag δ1 und vor der Sperrstange mit einem diese untergreifenden Arme b2 versehen ist. Das obere Ende der Speirstange liegt bei geschlossenem Verschluß an der Innenfläche des ringförmigen Griffansatzes e des mittleren Gelenks der Verschlußhebel f, g an. Auf das untere Ende der Sperrstange α drückt eine Feder d.
Das Sperrorgan besteht aus einer Stange α, die senkrecht zur Längsachse der Waffe im Verschlußgehäuse c verschiebbar angeordnet ist. Das untere, rechtwinklig umgebogene Ende der Sperrstange untergreift die Abzugstange b, die hinter der Sperrstange mit einem Anschlag δ1 und vor der Sperrstange mit einem diese untergreifenden Arme b2 versehen ist. Das obere Ende der Speirstange liegt bei geschlossenem Verschluß an der Innenfläche des ringförmigen Griffansatzes e des mittleren Gelenks der Verschlußhebel f, g an. Auf das untere Ende der Sperrstange α drückt eine Feder d.
Bei nicht vollständig geschlossenem Verschluß (Fig. 3) wird die Sperrstange α durch
die Feder d angehoben gehalten, wobei ihr unterer Arm vor dem Anschlag b1 der Abzugstange
b liegt. Die Abzugstange kann daher nicht nach vorn verschoben werden, d. h. der Schlagbolzen kann nicht ausgelöst
werden. Wenn der Verschluß vollständig geschlossen wird (Fig. 1 und 2), so wird die
Sperrstange α durch den Griffansatz e entgegen der Wirkung der Feder d nach unten gedrückt,
so daß der untere Arm der Sperrv stange außer Bereich des Anschlages b1
der Abzugstange b kommt. Der Abzug ist nunmehr freigegeben. Bei der Abwärtsbewegung
der Sperrstange α dient der Arm &a der
Abzugstange als Widerlager zur Begrenzung dieser Bewegung.
Zum Auslösen der Abzugstange ist nur ein sehr geringer, der Höhe des Anschlages b1
entsprechender Weg der Sperrstange erforderlich. Dieser Weg beträgt außerdem ein Vielfaches
des Weges, den das Verschlußstück in der gleichen Zeit zurücklegt. Es kann also die Auslösung der Sperre erst im letzten Moment
der Schließbewegung stattfinden, d. h. der Abzug wird erst dann freigegeben, wenn
der Verschluß vollständig geschlossen ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: Selbsttätige Feuerwaffe mit Kniegelenk-Verschluß, bei der der Abzug bei nicht völlig geschlossenem Verschluß durch eine federbelastete Sperre gegen Abziehen gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß diese Sperre bei geschlossenem Verschluß durch das Kniegelenk ausgelöst wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH66754T | 1914-01-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE277455C true DE277455C (de) |
Family
ID=4313254
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT277455D Active DE277455C (de) | 1914-01-07 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH66754A (de) |
| DE (1) | DE277455C (de) |
-
0
- DE DENDAT277455D patent/DE277455C/de active Active
-
1914
- 1914-01-07 CH CH66754A patent/CH66754A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH66754A (de) | 1914-10-01 |
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