DE278207C - - Google Patents

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DE278207C
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backrest
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G15/00Operating chairs; Dental chairs; Accessories specially adapted therefor, e.g. work stands
    • A61G15/10Parts, details or accessories

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Chair Legs, Seat Parts, And Backrests (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 278207 -KLASSE 3Oe. GRUPPE
C. ASH & SONS in BERLIN.
Operationsstuhl, insbesondere für zahnärztliche Zwecke.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Dezember 1913 ab.
Die Erfindung soll einem Übelstand abhelfen, der Operationsstühlen, insbesondere für zahnärztliche und zahntechnische Zwecke, eigen ist. Bei solchen Stühlen ist die Rückenlehne an den Sitz angelenkt und kann in beliebigem Winkel zu ihm festgestellt werden. Der Patient lehnt den Kopf an eine Stütze a (Fig. i), die verschiebbar und feststellbar am oberen Teil der Rückenlehne angebracht ist.
ίο Der Drehpunkt des Rumpfes im Beckengelenk b liegt nun ein beträchtliches Stück vor dem Drehpunkt der Rückenlehne c. Wird die Rückenlehne heruntergelegt, so vergrößert sich, wie man an der punktierten Stellung II der Fig. 1 sieht, der Abstand zwischen dem Drehpunkt des Rumpfes b und der Kopfstütze in dem Maße, wie der Winkel wächst, und wenn die Lehne ganz heruntergelegt ist, so muß die Kopfstütze erfahrungsgemäß um etwa ig bis 21 cm dem Drehpunkt c genähert werden, damit der Kopf des Patienten sie wieder berührt. Nach der Erfindung wird die Kopfstütze an einer in einem Schlitz der Rückenlehne gleitenden Schiene angebracht, die mit dem Sitz derart zwangläufig verbunden ist, daß sie beim gänzlichen Herunterlegen der Lehne um 19 cm heruntergezogen wird. Dies kann in der Weise geschehen, daß die Kopfstütze mit zwei Hebeln verbunden wird, die sich um eine durch den Punkt b in Fig. 1 senkrecht zur Papierebene gelegte Achse drehen.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung
ist in den Fig. 2, 3 und 4 dargestellt, von denen
Fig. 2 eine Seitenansicht des hinteren Teils des Sitzes und des untersten Teils der ganz heruntergelassenen Rückenlehne, teilweise im Schnitt,
Fig. 3 eine Aufsicht auf diese Teile darstellt.
Fig. 4 ist eine Ansicht der Stirn der Rückenlehne.
In den Figuren sind alle gleichen Teile mit gleichen Bezugszeichen verseher.
d ist der gußeiserne Flansch, der den Rahmen, für den Sitz bildet. Von ihm gehen nach hinten zu zwei kräftige Arme β aus, von denen in Fig. 2 nur einer zu sehen ist. An die Arme e ist die Rückenlehne f mittels ihrer beiden Arme g angelenkt, von denen in Fig. 2 einer punktiert gezeichnet ist. Die Feststellung der Lehne in einem bestimmten Winkel zum Sitz erfolgt, wie bekannt, durch einen Hebel, der an einem Ohr h am unteren Ende der Rückenlehne angelenkt ist, durch einen Ansatz i, der hinten an den Sitz angeschraubt wird, hindurchgeht und in diesem durch einen Bolzen in verschiedenen Stellungen festgehalten werden kann. Diese Feststellvorrichtung ist, da sie das Wesen der Erfindung nicht berührt, in ihren Einzelheiten nicht wiedergegeben.
In eine entsprechende Aussparung der Rückenlehne f ist eine Schiene k eingelassen, die in die Rückenlehne in ihrer Längsrichtung leicht verschiebbar eingesetzt ist. Sie ist mit einer Muffe Z verbunden, in deren Bohrung m die Stange der Kopfstütze mittels des Hebels η festgeklemmt wird (Fig. 4). Die Schiene k ist durch einen Bolzen 0 mit dem einen äußersten Kreuzungspunkt einer Nürnberger Schere verbunden (Fig. 2), während der zweite äußerste Kreuzungspunkt dieser Schere mit einem
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Schraubenbolzen ft an dem unteren Ende der Rückenlehne befestigt ist. Die freien Enden der an dem Bolzen ft sitzenden Glieder q, q der Schere sind durch ein nach allen Richtungen drehbares Gestänge mit einem Klotz r verbunden, der an den Sitz d angegossen sein kann. Dies Gestänge besteht aus je zwei Gabeln s, s, die mit Zapfen drehbar in den Gliedern q, q sitzen, je zwei an den Enden
ίο mit Ohren versehenen Zwischengliedern t und je zwei Gabeln u, u, die ihrerseits mit Zapfen drehbar in dem Klotz r befestigt sind. Die Zapfen werden in dem Klotz r durch zwei Schrauben v, v, die in Ringnuten der Zapfen eingreifen, festgehalten.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung wird hiernach leicht verständlich werden. Die äußeren Enden der Glieder q werden durch das Gestänge s, t, u in ziemlich gleicher Entfernung von der Drehachse der Gabeln u gehalten. Dagegen entfernt sich beim Hochklappen der Lehne der Bolzen ft ständig von dieser Drehachse, und die Schere wird dadurch gespreizt, wobei der Bolzen 0 die Schiene k und damit die Kopfstütze mehr und mehr nach oben schiebt. Die Verhältnisse müssen so gewählt sein, daß der Unterschied in der Stellung bei hoch- und heruntergeklappter Lehne gleich der gewünschten Strecke ist.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Operationsstuhl, insbesondere für zahnärztliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise in der Rückenlehne verschiebbar gelagerte Kopfstütze mit dem Sitz derart zwangläufig verbunden ist, daß die Entfernung der Kopfstütze von dem Drehpunkt des Rumpfes des Patienten im Beckengelenk bei jeder Stellung der Lehne im wesentlichen die gleiche bleibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückenlehne eine Nürnberger Schere befestigt ist, die beim Hochstellen der Lehne selbsttätig gespreizt wird und infolgedessen die mit ihrem Ende verbundene Kopfstütze von dem Drehpunkt der Lehne entfernt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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