DE2803473C2 - Elektrischer Installationstaster - Google Patents

Elektrischer Installationstaster

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DE2803473C2
DE2803473C2 DE2803473A DE2803473A DE2803473C2 DE 2803473 C2 DE2803473 C2 DE 2803473C2 DE 2803473 A DE2803473 A DE 2803473A DE 2803473 A DE2803473 A DE 2803473A DE 2803473 C2 DE2803473 C2 DE 2803473C2
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H13/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
    • H01H13/02Details
    • H01H13/12Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H13/14Operating parts, e.g. push-button

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  • Push-Button Switches (AREA)
  • Switches With Compound Operations (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen elektrischen Installationstaster mit oder ohne Lämpchen, insbesondere zur Bedienung eines Treppenlichtzeitschalters, Klingeldrükkers oder dergleichen mit in einem Isolierstoffgehäuse angeordneten orstfesten und von einem Bedienungsglied beeinflußten beweglichen Schaltkontakten zum kurzzeitigen Schließen eines Stromkreises für die Auslösung z. B. eines Stromstoßrelais.
Solche elektrischen Instailationstaster sind bereits bekannt (DE-OS 23 34 241), wobei dort außer einem Wippbetätigungsorgan auch das bewegliche Schaltorgan als Wippkontakt ausgebildet und auf einem hochstehenden Lagerkontakt angeordnet ist. Die Betätigung erfolgt dort über einen gefederten Stößel und ist durch Reibung erschwert
Zur Betätigung von Treppenlichtzeitschaltern, Klingeldrückern und dergleichen werden vielfach Taster mit schrägstehendem Wipp-Betätigungsorgan benutzt, die von dem Betätiger immer gezielt auf den stärker hervorstehenden Teil des Betätigungsorgans getastet werden müssen, so daß das Suchen an dieser Stelle gerade bei klein gehaltenen Betätigungsorganen umständlich ist. Außerdem besitzen diese Betätigungsorgane, ob sie nun klein- oder großflächig ausgebildet sind, relativ lange Bedienungswege, wodurch die Höhe der Geräte mitbestimmt wird, so daß unerwünschte Gerätegrößen entstehen. Außerdem ist für die Betätigung dieser Wippbetätigungsorgane ein gewisser unangenehmer Kraftaufwand erforderlich.
Bekannt ist auch bereits eine Einrichtung (DE-GM 18 74 563), bei der zur Kontaktgsbe zur Erregung eines Elektromagneten ein Druckknopftaster verwendet wird, der nur mittels eines kräftigen Druckes bedienbar ist und in seinem Aufbau eine für Installationszwecke, insbesondere für Unterputzzwecke, ungünstige Höhe aufweist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen elektrischen Instailationstaster der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß er sich trotz niedriger Bauweise mit einem Lämpchen ausrüsten und unter kurzem Tastenhub mittels relativ leichtem Tastendruck betätigen läßt, Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ausgehend von dem elektrischen Instailationstaster der anfangs erwähnten Art der eine der beiden ortsfesten Kontakte und der bewegliche Schaltkontakt ringförmig ausgebildet sind, wobei die beiden ortsfesten Kontakte auf einer Bodenplatte und dabei der Ringkontakt konzentrisch um eine öffnung zur Aufnahme eines Lämpchens angeordnet sind und der bewegliche Schaltko.itakt sich lose auf der Bodenplatte einerseits und an der Unterseite eines als Bedienungstaste ausgebildeten flachen Gehäusedeckels andererseits abstützt, der mit der Bodenplatte unmittelbar allseitig beweglich verbunden ist.
Dadurch ist es vorteilhafterweise möglich, ein Tastenglied zu erhalten, das allseitig beweglich ist. d. h. daß bei möglichst großflächiger Oberfläche auf jede beliebige Stelle getastet werden kann und dabei eine
Kontaklgabe erfolgt.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch den InsiaHationsiaster mit angebautem Anschlußgerät.
Fig.2 ist eine Draufsicht auf die Bodenplatte des Gehäuses des Installationstasters.
Fig.3 ist eine Unteransicht des als Bedienungstaster ausgebildeten Deckels desTasiergehäuses.
Fig.4 ist eine Draufsicht auf die Bodenplatte mit aufgesetztem beweglichen Schaltkontakt.
Fi g. J isi --ine ünteransicht auf die Bodenplatte und den Gehäusedeckel mit eingesetztem Lämpchen.
F i g. 6 zeigt das Lämpchen separat mit Gehäuse.
Fig.7 zeigt den beweglichen Schaltkontakt separat.
Fig.8 zeigt einen Schnitt senkrecht zu dem der Fig. 1.
Der Installationstaster besteht aus der Bedienungstaste 1, welche gleichzeitig der Gehäusedeckel ist und der Bodenplatte 2, welche mit der Bedienungstaste 1 mittels der an der Bedienungstaste angeformten Pfosten 3 allseitig beweglich verbunden ist Hierbd durchtreten die Pfosten 3 die Bodenplatte 2 in Löchern 2 a und verrasten mittels der Nasen 3a hinter der Bodenplatte, so daß diese beiden Teile sich nicht selbsttätig tösen. Wie insbesondere aus den F i g. 3 und 5 hervorgeht, sind die Pfosten dreifach länglich geschlitzt, wodurch drei längliche nur an der Betätigungstaste festgelegte kreisabschnittsförmig gebogene Lappen 36 entstehen, die in sich gefedert sind und einmal das Durchstecken jn der Pfosten durch die Löcher 2a der Bodenplatte erleichtern und zum anderen die allseitige Beweglichkeit der Betätigungstaste 1 ermöglichen.
Die aus einem Isolierstoff bestehende Bodenplatte 2 besitzt einen sich um eine Öffnung 2( erstreckenden r, Kragen 2c, um den der ortsfeste Ringkontakt 4 angeordnet ist und der gleichzeitig mit einem Stift 9 versehen ist, der die Platte 2 in einem Loch 2b durchdringt, wodurch der Ringkontakt 4 festgelegt ist. Der ortsfeste Ringkontakt 4 durchbricht den Kragen 2c mit zwei Kontaktfahnen 46', 4ö", welche wahlweise mit einem AnschluUkontakt 3a des Lämpchens 5, 6 kontaktieren. So ist die eine Kontaktfahne 4b' z. B. bestimmt für die Kontaktgabe bei Beleuchtung des Gerätes, die z. B. abhängig von einem Relaisstrom ist; ■>> die andere Kontaktfahne 4b" wird benutzt für eine Beleuchtung, die z. B. unabhängig von einem Relaisstrom ist. Die Kontaktfahnen 4b', 4b" geben somit wahlweise Kontakt mit dem Anschlußkontakt 5a des Lämpchens 5, und es ist in ein Gehäuse nach Art einer jn Isolierstoffpfanne 6 angeordnet. Der zweite Anschlußkontakt 5b des Lämpchens liegt auf einem griffartigen Ansatz 6a, der wie insbesondere die Fig. 5 zeigt, ebenfalls wahlweise je nach Einsatz in die Bodenplatte 2 Kontakt mit den Kontakt- und Verbindungsstiften 7 oder 8 erhält. Mit Hufe dieses Ansatzes 6a wird die Lämpcheneinrichtung gleichzeitig in ihrer Lage in der Bodenplatte 2 fixiert, daß der Ansatz an den einzelnen Kontaktstift:« 7 oder 8 zum Anschlag kommt und somit nicht das Lämpchcngehäuse 6 verdreht werden kann. Die Stifte 7, 8, 9 und SO ifcn-htreiün «Südlichst die Bodenplatte 2, wobei der fConiaktftife ft mit dem Rhirknmakt 4 verbunden ist und der Kontaktstift 8 als ortsfester Gegenkontakt dient
Wie Fig ί Teigt, werden die Kontaktstifte7,S,y u;id IO jeweils in eine Kontaktaufnahmeklemme 12 eines mit dem installationstaster verbundenen Anschlußgerätes eingesteckt wo sie zwischen einer Klemmfeder 126 und einer Kon'aktplatte 12a eingeklemmt werden. Die Klemmen i2 dienen gleichzeitig zur Aufnahme von Anschlußleitungen. Eine weitere rein mechanische Verbindung des Installationstasters mit dem Anschlußgerät 13 erfolgt über zwei an der Bodenplatte angeformte Zapfen 2t/, die klemmend in das Gehäuse oder ein sonstiges Teil des Anschlußgerätes 13 eingreifen. Das Anschlußgerät 13 ist einsetzbar in eine genormte Unterputzdose (ζ. B. 58 0), in die auch jedes andere normale Installationsgerät ζ. Β. mit Spreizen 14 einbaubar ist
Der Gehäusedeckel, der als BecU'nungstaste 1 ausgebildet ist, besitzt außer den Halterunjspfosten 3 ebenfalls einen Kragen la, auf dem sich der gleichfalls ringförmige Schaltkontakt 15 abstützt Der Schaltkontakt 15 liegt somit lose zwischen dem Kragen la und dem ortsfesten Ringkontakt 4. In der neutralen Lage berührt der Schaltkontakt 15 den Ringkontakt 4, wie F i g. 1 und 8 insbesondere zeigen, nicht, da drei sich von dem ringförmigen Schaltkontakt 15 erstreckende Beine 15a, 156 und 15c leicht abgewinkelt sind und mit ihren federnden Beinen zunächst auf der Bodenplatte 2 aufliegen. Lediglich das Kontaktbein 15c hat ständige Berührung mit dem ortsfesten Kontakt 8, während die anderen beiden Beine 15a und 156 nur auf dem Isolierstoffmaterial der Bodenplatte aufliegen und hiervon das Bein 156 zwischen Anschlägen 2e der Bodenplatte fixiert ist. Zentral über dem Lämpchen 5 enthält die Bedienungstaste 1 ein Fenster 16 zum Herausführen des Lämpchenlichtes.
Erst beim Betätigen, d.h. Niederdrücken der Bedienungstaste 1 werden die federnden Beine 15a, 156 und lScduichgedrückt, so daß der Ringteil des beweglichen Kontaktes 15 auf den Ring des ortsfesten Kontaktes 4 auftrifft und mit diesem Kontakt erhält. Beim Loslassen der Bedienungstaste 1 drücken die federnden Beine 15a, 156 und 15c die Bedienungstaste wieder selbsttätig in ihre Ausgangslage zurück, wodurch der Ringteil des Kontaktes 15 wieder gelöst wird.
In Fig. 4 ist noch gezeigt, wie der bewegliche Schaltkontakt 15 über dem ortsfesten Ringkoniakt angeordnet ist, in F i g. 1 und 8 ist auch zu sehen, daß der bewegliche Schaltkontakt 15 gleichzeitig an dem Kragen 2cder Bodenplatte 2 geführt wird.
Gem'i? Fig.8 umfaßt die Bedienungstaste 1 die Bodenplatte 2 lose mit einem heruntergezogenen Rand 16, wodurch die Bodenplatte 2 geschützt wird.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Elektrischer Installationstaster mit oder ohne Lämpchen insbesondere zur Bedienung eines Treppenlichtzeitschalters, Küngeldrückers oder dgl. mit in einem Isolierstoffgehäuse angeordneten ortsfesten und von einem Bedienungsglied beeinflußten beweglichen Schaltkontakten zum kurzzeitigen Schließen eines Stromkreises für die Auslösung z. B. eines Stromstoßrelais, dadurch gekenn- la zeichnet, daß der eine (4) der beiden ortsfesten Kontakte (4 und 8) und der bewegliche Schaltkontakt (15) ringförmig ausgebildet sind, wobei die beiden ortsfesten Kontakte (4 und 8) auf einer Bodenplatte (2) und dabei der Ringkontakt (4) konzentrisch um eine öffnung (2f) zur Aufnahme eines Lämpchens (5, 6) angeordnet sind und der bewegliche Schaltkontakt (15) sich lose auf der Bodenplatte (2) einerseits und an der Unterseite eines als Bedienungstaste (1) ausgebildeten flachen Gehäusedeckels andererseits abstützt, der mit der BodetäoSatte (2) allseitig beweglich verbunden ist.
2. Elektrischer instailationstaster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ortsfeste Ringkontakt (4) zwei zur öffnung (2f) gerichtete Kontaktfahnen (4b' und 4b") aufweist, die zur Kontaktgabe eines Lämpchens (5,6) dienen.
3. Elektrischer Instailationstaster nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnung (2f) eine Kragen (2c) aufweist, der vom ortsfesten Ringkontakt (4) umschlossen und durch die Kontaktfahnen (4b', 4b") unterbrochen ist und außerdem zur Führung des beweglichen Schaltkontaktes (15) dient.
4". Elektrische,- Inst: ".ationstaster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide ortsfe- j5 sten Kontakte (4 und S) mif. -'ontaktstiften (9 bzw. 8) zur elektrisch steckbaren Verbindung mit einem Anschlußgerät (13) einstückig verbunden sind.
5. Elektrischer Installationstaster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige selbstfedernde Schaltkontakt (15) sich einerseits an einem Kragen (ladder Bedienungstaste (1) und andererseits mit federnden, von dem Schaltring leicht abgewinkelten Beinen (15a, b, c) auJ der Bodenplatte (2) abstützt, wobei ein Bein (\5c) ständige Kontaktberührung mit dem anderen ortsfesten Kontakt (8) hat.
6. Elektrischer Instailationstaster nach einem der Ansprüche 1, 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Schaltkontakt (15) für die Kontaktgäbe mit dem ortsfesten Ringkontakt (4) mit Kontaktnieten versehen sein kann.
7. Elektrischer Instailationstaster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienungstaste (1) als Verbindungsorgane zumindest drei federnde Pfosten (3) aufweist, die die Bodenplatte (2) durchdringen und mit Rastnasen (3a) gegen selbsttätiges Lösen hintergreifen.
8. Elektrischer Instailationstaster nach einem der Ansprüche 1, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienungstaste (1) mittels eines heruntergezogenen Randes (16) die Bodenplatte (2) lose umfaßt und ein Fenster (1 b) für das Lämpchenlicht aufweist.
9. Elektrischer Instailationstaster nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Lämpchen (5) in einer runden Isolierstoffpfanne (6) einliegt und ihre beiden Anschlußkontakte (5a, 5b) seitlich derart herausgeführt sind, daß bei eingesetztem Lämpchen (5, 6) in die Bodenplatte (2) der eine Anschlußkontakt (Sg) wahlweise mit einem der zwei Kontaktfahnen (4b\ 4b")dzs ortsfesten Ringkontaktes (4) und der andere Anschlußkontakt (5b) wahlweise mit einem der Kontaktstifte (7 oder 8) kontaktiert.
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