DE280842C - - Google Patents

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DE280842C
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boiler
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C99/00Subject-matter not provided for in other groups of this subclass
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C2700/00Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
    • F23C2700/02Combustion apparatus using liquid fuel
    • F23C2700/023Combustion apparatus using liquid fuel without pre-vaporising means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV! 280842 -KLASSE 24 b. GRUPPE
in HAMBURG.
besonders Naphtalin.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Juli 1913 ab.
Außer festen und flüssigen Brennstoffen gibt es noch eine Reihe von Brennstoffen, die in flüssiger Form verfeuert werden können, die jedoch bei Zimmertemperatur feste Form haben, wie beispielsweise Naphtalin. Um diese Brennstoffe in Ölbrennern zu verheizen, ist es nötig, sie erst durch Schmelzen in flüssige Form überzuführen. Vorliegende Erfindung hat ein Verfahren und Einrichtungen hierfür
ίο zum Gegenstand.
Fig. ι und 2 stellen Wasserkessel dar, bei denen der Brennstoffbehälter von einem Flüssigkeitsmantel (oder einer Heizschlange) umgeben ist, dessen Temperatur unabhängig von der des Kesselinhaltes auf jeder gewünschten Temperatur konstant erhalten werden kann. Dies kann mit einem der bekannten Temperaturregler erfolgen, so daß ζ. Β. das kalte Wasser durch Rohr d des Hilfskessels α eintritt und von da bei zu 'hoch steigender Temperatur nach b übertritt und dabei kaltes Wasser nachfolgen läßt, während im allgemeinen die Speisung des Hauptkessels bei c erfolgt, so daß also in dem Hilfskessel α eine andere gewünschte Temperatur herrschen kann als in dem übrigen Kesselraum.
Während bei dieser Einrichtung der Flüssigkeitsmantel dieselbe Flüssigkeit wie der Haupt ' kessel enthält, ist in Fig. 2 eine Ausführungsform dargestellt, bei der die Speisung des Flüssigkeitsmantels von einer besonderen Leitung erfolgt und also jede beliebige Flüssigkeit genommen werden kann.
Soll die Temperatur im Heizmantel oder in der Heizschlange z. B. auf ioo° konstanterhalten werden,' so wird zweckmäßig Wasser verwendet, und es ist nur die Einrichtung eines Schwimmers nötig, der das im Hilfskessel α befindliche Wasser stets auf gleicher Höhe hält, während der Wasserdampf entweichen oder anders verwendet werden kann.
Die Beheizung des Mantels kann unmittelbar durch die Feuerung oder durch den Hauptkesselinhalt, sofern seine Temperatur höher ist, oder auch durch eine fremde Wärmequelle erfolgen. Diese Einrichtung kann z. B. bei Dampfkesseln verwendet werden, ebenso aber bei anderen Kesseln, z: B. bei Ölkochkesseln, Destillierapparaten, Bleischmelzkesseln usw. Durch die Wahl der Flüssigkeit für den Flüssigkeitsmantel hat man es an der Hand, jede beliebige Temperatur zu halten.
Fig. 3 stellt eine Ausführungsform dar, bei der der Heizmantel des Brennstoffbehälters a unmittelbar von einer Feuerquelle b beheizt wird und bei der die Dämpfe der Flüssigkeit im Mantel im oberen Mantelteil stets wieder kondensieren, also ein Umlauf der Flüssigkeit erzielt wird. Ist die Temperatur im Heizkessel c größer wie die im Behälter a, so tritt von c nach a Wärme über und unterstützt die Beheizung des Behälters. Die im Behälter α verdampfende Flüssigkeit kondensiert in dem oberen Teil d desselben, so daß in dem Behälter α eine stets gleiche Temperatur erhalten werden kann. Ist die Temperatur im Heizkessel c niedriger
wie im Behälter a, so wird die durch Übererwärmung von der Feuerung b aus entstehende Wärme in den Kessel c abgeleitet. Diese letztere Ausführungsform eignet sich besonders für Fälle, bei denen eine Verwertung der Dämpfe außerhalb des Kessels nicht erwünscht ist. Auch hier kann jede beliebige Temperatur in dem Heizmantel gehalten werden, sowohl durch Wahl einer geeigneten Flüssigkeit als ίο auch durch WTahl des Druckes im Mantel (Überdruck oder Vakuum) und einer demselben entsprechenden Siedetemperatur.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur Verfeuerung schmelzbarer Brennstoffe, besonders Naphtalin, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Inhaltes des beheizten Kessels unabhängig von der Temperatur des übrigen Kesselinhaltes auf der für den Brennstoff geeigneten Temperatur erhalten und zum Einschmelzen des Brennstoffes verwendet wird.
  2. 2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Schmelzen dienende Teil des Kesselinhaltes von dem übrigen Kesselinhalt durch eine Wand abgetrennt ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem durch die Wand abgetrennten Teil des Kessels sich eine andere, zum Flüssighalten des Brennstoffes dienende Flüssigkeit befindet, als im übrigen Kesselraum.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem abgetrennten Raum, welcher die zum Flüssighalten des Brennstoffes dienende Flüssigkeit enthält, Kühlkörper in Verbindung stehen, welche einen stetigen Umlauf herbeiführen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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