DE2808580C2 - Mikrocomputer mit auf einem Chip integrierten Mikroprozessor und Festwertspeicher - Google Patents

Mikrocomputer mit auf einem Chip integrierten Mikroprozessor und Festwertspeicher

Info

Publication number
DE2808580C2
DE2808580C2 DE19782808580 DE2808580A DE2808580C2 DE 2808580 C2 DE2808580 C2 DE 2808580C2 DE 19782808580 DE19782808580 DE 19782808580 DE 2808580 A DE2808580 A DE 2808580A DE 2808580 C2 DE2808580 C2 DE 2808580C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
memory
input
command
output
read
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19782808580
Other languages
English (en)
Other versions
DE2808580A1 (de
Inventor
Helmut Dipl.-Math. 8031 Olching Stettmaier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
Priority to DE19782808580 priority Critical patent/DE2808580C2/de
Priority to FR7904385A priority patent/FR2418496A1/fr
Priority to JP1960679A priority patent/JPS54124648A/ja
Priority to GB7906949A priority patent/GB2015214B/en
Publication of DE2808580A1 publication Critical patent/DE2808580A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2808580C2 publication Critical patent/DE2808580C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F11/00Error detection; Error correction; Monitoring
    • G06F11/36Prevention of errors by analysis, debugging or testing of software
    • G06F11/362Debugging of software
    • G06F11/3648Debugging of software using additional hardware

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Test And Diagnosis Of Digital Computers (AREA)
  • Debugging And Monitoring (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Mikrocomputer nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Aus der DE-AS 14 99 226 ist eine Einrichtung zur Fehlerprüfung in einer elektrischen Datenverarbeitungsanlage bekannt, bei der steuerbare Verbindungseinrichtungen vorgesehen sind, die den Prüfbefehlsdecodierer entweder an den Steuerspeicher oder an den Hauptspeicher anschließen. Es wird ein Festwertspeicher (Steuerspeicher) geprüft wobei der Hauptspeicher als Prüfhilfsmittel dient
Bei der Erstellung von Benutzerprogrammen für die Funktionsablaufsteuerung von Geräten oder Maschinen durch Mikrocomputer wird dagegen so verfahren, daß das Benutzerprogramm, das aus Einern Programmablaufplan aufgestellt wurde und von dem noch nicht bekannt ist ob es in endgültig richtiger Form vorliegt, noch nicht fest in einem Festwertspeicher (ROM oder PROM) des steuernden Mikrocomputers eingeschrieben wird, da der Festwertspeicher sonst im Falle von Fehlern im Programm wertlos werden würde. Das Benutzerprogramm wird vielmehr zunächst in einem Entwicklungs-Mikrocomputersystem mit Hilfe eines Testprogramms (Echtzeit-Test-Adapter-Programm; im folgenden ETA-Programm genannt) getestet Zu diesem Zweck wird das Benutzerprogramm in einen Speicher mit wahlfreiem Zugriff (im folgenden Benutzerprognmmspeicher genannt) geschrieben, welcher mittels eines Umschalters an einen Mikroprozessor (CPU) des Entwicklungs-Mikrocomputersystems ankoppelbar ist, wobei der Umschalter dann gleichzeitig einen das ETA-Programm enthaltenden Speicher vom Mikroprozessor abkoppelt Das zu steuernde Gerät wird dann in seinem Funktionsablauf vom Mikroprozessor mit Hilfe des Benutzerprogramms gesteuert In bestimmten Punkten (sogenannten Breakpoints) wird der Benutzerprogrammspeicher vom Mikroprozessor abgekoppelt und der ETA-Speicher zu Testzwecken an den Mikroprozessor angekoppelt.
Mikrocomputer-Entwicklungssysteme sind bekannt. Ein Beispiel für ein derartiges Entwicklungssystem ist in einem Prospekt der Firma Intel Corporation. Nr. 98 005 01 A, luni 1977 mit dem Titel »ICE-48 MCS 48
In-Cireuit Emulator« beschrieben (»iCE-48« und »MSC 48« sind Warenzeichen der Firmma Intel Corporation).
Ein durch einen Mikrocomputer gesteuertes Gerät kann generei! durch drei Teile, nämlich die Geräte-Hardware, einen Mikroprozessor (CPU) und einen j Benutzerprogrammspeicher charakterisiert werden. Beim Arbeiten mit einem Emulations-und Test-Adapitf wird die CPU aus dem zu steuernden Gerät entfernt An ihre Stelle tritt eine Verbindung mit dem Emulationsund Test-Adafier, der als wesentliche Elemente eine gleichartige CPU, einen ETA-Speicher sowie einen Umschalter rar Ankopplung der CPU entweder an das zu steuernde Gerät oder den ETA-Speicher enthält Eine solche Konfiguration ist schematisch in F i g. 1 dargestellt Ein zu steuerndes Gerät 1 mit einem is Benutzerprogrammspeicher 2 ist an einen Emulationsund Test-Adapter ankoppelbar, welcher eine CPU 3 sowie einen ETA-Speicher 4 enthält Ein Umschalter 5 kann die CPU 3 entweder an den ETA-Speicher 4 (gestrichelte Schalterstellung) oder an das zu steuernde Gerät 1 (ausgezogene Schalterstellung) ankoppeln.
Entsprechend den beiden möglichen Stellungen des Schalters 5 arbeitet der in F i g 1 gestrichelt eingefaßte und mit ETA bezeichnete Emulations- und Test-Adapter in zwei Zuständen.
Im ersten Zustand ist die CPU 3 über den Umschalter 5 mit dem Gerät 1 verbunden und interpretiert das im Benutzerprogrammspeicher 2 stehende Benutzerprogramm.
Im zweiten Zustand ist die CPU 3 über den Umschalter 5 mit dem ETA-Speicher 4 verbunden, so daß der Emulations- und Test-Adapter virtuell vom Gerät 1 getrennt ist Die CPU 3 kann mit Hilfe des im ETA-Speicher 4 stehenden Testprogramms selbständige Operationen ausführen.
Der Obergang vom ersten Zustand, in dem die CPU 3 an den Benutzerprogrammspeicher 2 angekoppelt ist, in den zweiten Zustand, in dem die CPU 3 an den ETA-Speicher 4 angekoppelt ist, kann dem Emulationsund Test-Adapter von einem Programmierer als »Breakpoint < vorgegeben werden. Das Ereignis kann entweder aus dem Gerät selbst kommen (zum Beispiel fehlerhafte Reaktion des Gerätes, deren Ursache im Benutzerprogramm gesucht wird) oder aus dem Ablauf des Benutzerprogramms gewonnen werden (zum Beispiel Durchlaufen einer als kritisch erkannten Programmytelle).
Bei dem genannten Übergang werden zunächst die Inhalte aller CPU-Register in den ETA-Speicher 4 gerettet, damit sie später für Diagnosezwecke ausgegeben werden können. Hierbei dürfen die CPU-Register zumindest anfangs nicht verwendet werden, weil sonst ihre Inhake verändert wurden. Aus diesem Grunde erfordert die Umschaltung einen erheblichen Hardware-Aufwand, weil sie anfangs nicht ausreichend von der CPU 3 unterstützt werden kann.
Der Übergang vom zweiten Zustand, in dem die CPU 3 an den ETA-Speicher 4 angekoppelt ist, in den ersten Zustand, in dem die CPU 3 an das zu steuernde Gerät 1 angekoppelt ist, erfolgt über ein entsprechendes, von bo einem Programmierer vorgegebenes Kommando. Damit wird ein Testlauf des Benutzerprogramms eingeleitet. Diesem Umschalten geht im ETA-Speicher ein Programmstück voran, das in der CPU 3 die internen Register auf vorgegebene Werte setzt, damit das <>5 Benutzerprogrumrn an einer beliebigen Stelle mit einem definierten Zustand der CPU 3 gestartet werden kann. Nachdem im letzten Teil des Umschaltens die CPU-Register «ich; mehr benutzt werden dürfen, weil sie bereits auf bestimmie Werte gesetzt wurden, ist auch dafür ein relativ hoher Hardwuf e-Auiwi :;d nöti«.
Ein-Chip-Mikrocomputer mit auf einem Chip integriertem Mikroprozessor und Festwertspeicher (PROM) sind z. B. aus »Electronic Engineering«, Februar 1977, Heft 588, Seiten 59 und 61, bekannt Sie weisen jedoch nicht zwei Speicher auf, die abwechselnd auf einen Befehlszähler und auf ein Befehlsregister mit daran angeschlossenen Befehlsdecoder zu schalten sind.
Bei Verwendung von solchen auf einem Halbleiterchip integrierten Mikrocomputern besteht gegenüber der Anordnung nach F i g. 1 ein wesentlicher Unterschied darin, daß eine CPU sowie ein Programmspeicher in Form eines Festwertspeichers (ROM) auf einem einzigen Chip integriert sind. Die dabei auftretenden Verhältnisse sind in Fig.2 dargestellt Bei einer Anwendung eines Emulations- und Test-Adapters nach F i g. 2 wird mit der CPU 3 sowie dem mit ihr auf einem Chip integrierten ROM 3' auch der Benutzerprogrammspeicher 2 aus dem Gerät 1 ^r.tfernt Über die Verbindung des Emulations- und Test-Adapters mit dem zu steuernden Gerät wird nur noch die Ein-/Ausgabe des Mikrocomputers 3, 3' über eine Ein-/Ausgabeeinheit 6 abgewickelt
Da das ROM 3' das eventuell fehlerhafte, noch zu ändernde Benutzerprogramm nicht aufnehmen kann, muß dieses in einem weiteren externen Benutzerprogrammspeicher 2 im Emulations- und Test-Adapter untergebracht werden. Ferner enthält der Emulationsund Test-Adapter wiederum einen Umschalter 5 sowie einen weiteren Speicher 4 für das ETA-Programm. Die CPU 3 darf dabei nicht das (wertlose) Programm im ROM 3' interpretieren, sondern muß alle Befehle von außen lesen. Ein Emulations- und Test-Adapter nach F i g. 2 arbeitet im Prinzip ebenso wie der Emulationsund Test-Adapter nach F i g. 1.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Mikrocomputer der in Rede stehenden Art anzugeben, bei dem der oben erläuterte beträchtliche Hardware-Aufwand für die Umschaltung zwischen Benutzerprogrammspeicher und ETA-Speicher reduzierbar ist.
Diese Aufgabe wird bei einem Mikrocomputer der eingangs genannten Art erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruch* 1 genannten Merkmale gelöst.
Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens sind in Unteransprüchen gekennzeichnet
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in den F i g. 3 bis 5 der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiclen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 3 eine schematische Darstellung entsprechend den F \ g. 1 und 2 zur Erläuterung eines erfindungsgemäßen Mikrocomputers,
F i g. 4 ein Blockschaltbild einer Ausführungsr'orm eines in einer CPU vorgesehenen Umschalters für die Umschaltung vom Benutzerprogrammspeicher auf den Testprogrammspeicher und umgekehrt; und
Fig.5 in scht.natischer Blockform eine in der Schaltung nach Fig.4 verwendeten Adressen- und Transfer-Logik.
Generell gesprochen be/.hht sich die Erfindung auf eine Emulations- und Tesi-Adapterstruktur mit einem Ein-Chip-Mikrcconiputer. In dar Anordnung nach F i g. j >st die.-; didu. cn angsdeutet, daß die Cr L' i um; das ROM 3' ebenso wie bei der Anordnung nach F i 6\ 2 als eine Einheit dareesteih sind. Im übrieen sind in
Fig.3 gleiche Elemente wie in der Anordnung nach F i g. 2 mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Die Erfindung geht von der Annahme aus, daß das ETA-Programm, das die selbständigen Funktionen des Emulations- und Test-Adapters ETA steuert, fest ist und damit im ROM 3' des Mikrocomputers 3, 3' untergebracht werden kann. Um dies durchführen zu können, ist es erforderlich, daß die CPU entweder nur Befehle aus externen Benutzerprogrammspeichern 2 oder aus dem das ETA-Programm enthaltenden ROM 3' entgegen- in nimmt. Dazu ist in der CPU 3 eine Umschaltung erforderlich, welche anhand von F i g. 3 generell erläutert wird. Die Umschaltung in einen Schaltzustand, in dem die CPU 3 nur Befehle aus dem externen Benutzerprogrammspeicher 2 aufnimmt, erfolgt durch ii einen mit CEP bezeichneten Befehl (Call External Program), der als Spezifikation die Adresse benötigt, an der das im Benutzerprogrammspeicher 2 stehende Benutzerprogramm gestartet werden soll. Da diese
Adresse variabel uiiu durc
Programmierung vorgcbbnr
ist, kann sie nicht im ROM 3' stehen, in dem sonst der Rest des Testprogramms untergebracht ist. Ferner darf kein CPU-Register zur Unterbringung der Adresse verwendet werden, da diese Register vorher auf definierte, durch Programmierung vorgebbare Werte r> gesetzt sind. Da jedoch der externe Benutzerprogrammspeicher 2 als Schreib-Lesespeicher ausbildbar ist, bietet sich dieser als Speichermedium für die Sprungadresse des CfP-Befehls an. Die für diese Adresse vorgesehene Stelle im Benutzerprogrammspei- jo eher 2 darf für das Benutzerprogramm nicht verwendet werden, da sie ja ebenfalls im Benutzerprogrammspeicher 2 steht. Daher wird als Stelle für die Adressenspezifikation des CEP-Befehls vorzugsweise der Rand (zum Beispiel die Adresse 0) des Benutzerprogrammspeichers j5 2 gewählt, damit keine wesentliche Einschränkung in der Adressenzuordnung für das Benutzerprogramm eintritt.
Durch den CfP-Befehl wird also die Umschaltung der CPU 3 vom ROM 3' (also vom ETA-Programm) zur Ausführung des Benutzerprogramms auf den Benutzerprogrammspeicher 2 umgeschaltet.
Die Umschaltung der CPU 3 vom Benutzerprogrammspeicher 2 auf das das ETA-Programm enthaltende ROM 3' wird durch einen weiteren mit EIP bezeichneten Befehl (Execute Internal Program) ausgeführt Dieser £YP-Befehl kann entweder im zu testenden Benutzerprogramm stehen oder von außen eingegeben werden. Im ersten Falle können Unterbrechungen durchgeführt werden, die direkt aus dem Ablauf des Benutzerprogramms gewonnen werden, während im letzteren Fall auch externe Unterbrechungen, welche beispielsweise vom zu steuernden Gerät 1 über die Ein/Ausgabeeinheit 6 kommen, berücksichtigt werden können.
Der £7P-Befehl benötigt keine Adressenspezifikation, weil bei einem Übergang vom Etenutzerprogrammspeicher 2 auf das ROM 3' das ETA-Programm an einer festen Stelle gestartet werden kann.
Beim Umschalten vom Benutzerprogrammspeicher 2 bo auf das ROM 3' müssen vom ETA-Programm unmittelbar nach der Ausführung des £7P-Befehls die aktuellen Registerinhalte in der CPU 3 in einem externen Schreib-Lesespeicher abgespeichert werden. Da dieser Speicher im Mikrocomputer 3, 3' nicht vorhanden ist, bi bietet sich für dieser. Zweck der Benutzerprogrammspeicher 2 an, wenn in diesem Speicher zusätzlich zum Platz für die Spezifikation des CEP-Befehls und dem Adressenbereich für das Benutzerprogramm ein weiterer Adressenbereich für die Inhalte der CPU-Register reserviert sind, so daß sie mittels spezieller Transferoperationen vom ETA-Programm dorthin überführt werden können. Auch dieser Adressenbereich ist dann natürlich für das Benutzerprogramm gesperrt, was jedoch keine wesentliche Einbuße bedeutet.
Eine mögliche Ausführungsform zur Umschaltung der CPU 3 vom Benutzerprogrammspeicher 2 auf das ROM 3' und umgekehrt ist in F i g. 4 dargestellt.
In dieser Schaltung nach F i g. 4 bilden ein Befehlszähler 20, ein Befehlsregister 21 sowie ein Befehlsdecoder 22 Teile der CPU 3 nach Fig. 3. Weitere an der Umschaltung nicht beteiligte Komponenten der CPU sind in F i g. 4 nicht dargestellt.
Als zentrale Umschaltstufe der CPU zwischen dem (in Fig.4 nicht dargestellten) Benutzerprogrammspeicher und dem ROM 3' dient ein Flip-Flop 23, das an einem Setzeingang 5 durch den Befehl EIP und an einem RiicksSizeirigSP.g R durch den B?f?hl CFP ansteuerhar ist. Ein Ausgang Qdes Flip-Flops ?3 sowie ein Ausgang des Befehlszählers 20 sind auf ein UND-Gatter 24 geführt, über dessen Ausgang das ROM 3' angesteuert wird. Weiterhin sind der Ausgang Q des Flip-Flops 23 über einen Inverter 25 und der Ausgang des Befehlszählers 20 direkt auf Eingänge eines UND-Gatters 26 geführt, dessen Ausgang über cifisn Anschluß 41 zum Benutzerprogrammspeicher führt.
Zur ',"cernahme von Befehlen vom Benutzerprogrammspeicher, welche über einen Anschluß 40 eingegeben werden, beziehungsweise vom ROM 3' sind zwei UND-Gatter 27 und 29 vorgesehen. Diese UND-Gatter werden an einem Eingang dierekt vom ROM 3' (UND-Gatter 27) beziehungsweise vom Benutzerprogrammspeicher über den Anschluß 40 (UND-Gatter 29) direkt angestüuer!. Her A=;^.^ Q des Flip-Flops ?? ist über einen Inverter 28 auf einen weiteren Eingang des UND-Gatters 29 beziehungsweise direkt auf einen weiteren Eingang des UND-Gatters 27 geführt. Die Ausgänge der beiden UND-Gatter 27 und 29 sind über ein ODER-Gatter 30 an das Befehlsregister 21 angekoppelt, das seinerseits auf den Befehisdecoder 22 geführt ist.
Zur Ausgabe von Adressen für den Benutzerprogrammspeicher über einen Anschluß 42 beziehungsweise des Registerinh&lts :3er CPU über einen Anschluß 43 zum Benutzerprogi^mmspeicher ist eine vom ElP-Befehl angesteuerte Adressen- und Transfer-Logik vorgesehen. Der /7A Befehl kann entweder ai's dem Benutzerprogrammspeicher über den Befehlsdecoder 22 kommen oder extern über einen Anschluß 44 eingegeben werden. Die Ankopplung des E/P-Bcfehls an das Flip-Flop 23 beziehungsweise an die Adressen- und Transfer-Logik 31 erfolgt über ein ODER-Gatter 32.
Zur Erläuterung der Wirkungsweise der Schaltungsanordnung nach F i g. 4 sei davon ausgegangen, daß ein CEP-Befehl vorhanden ist, welcher das Flip-Flop 23 über seinen Rücksetzeingang R rücksetzt so daß sein Ausgang Q auf einen tiefen Pegel (Bit 0) geschaltet wird. Damit werden die UND-Gatter 24 und 27 gesperrt, so daß das ROM 3' keine Signale mehr aus dem Befehlszähler 20 aufnehmen und auch keine Befehle auf das Befehlsregister 21 geben kann. Da jedoch der tiefe Pegel am Ausgang Q des Flip-Flops 23 durch den Inverter 25 invertiert wird, wird das UND-Gatter 26 wirksam geschaltet, so daß der Befehlszähler 20 über den Anschluß 41 auf den Benutzerprogrammspeicher
arbeiten kann. Da weiterhin der tiefe Pegel am Ausgang Q des Flip-Flops 23 auch durch den Inverter 28 invertiert wird, wird auch das UND-Gatter 29 wirksam geschaltet, so daß das Befehlsregister 21 über den Anschluß 40 Befeh'e des Benutzerprogramms aus dem ·> Benutzerprogrammspeicher über den Anschluß 40 übernehmen kann, welche im Befehlsdecoder 22 decodiert werden. In diesem Schaltzustand ist also die CPU amiden Benutzerprogrammspeicher umgeschaltet, so daß siy das in diesem Speicher stehende Benutzerprogramm abarbeiten kann.
Wird nun im Benutzerprogramm eine Stel'e erreicht, in welcher ein f/P-Befehl steht, oder wird ein externer E/P-Befehl über den Anschluß 44 eingegeben, so wird das Flip-Flop an seinem Setzeingang 5 durch diesen r. Befehl gesetzt, so daß sein Ausgang Q auf einen hohen Pegel (Bit 1) umschaltet. Damit werden nun die UND-Gatter 24 und 27 wirksam geschaltet, während die UND-Gatter 26 und 29 auf Grund der zwischengeschalteten Inverter 25 und 28 gesperrt werden. Der Befehlszähler 20 kann nunmehr über das UND-Gatter 24 auf das ROM 3' arbeiten, so daß die Befehle des in diesem ROM stehenden ETA-Programms über das UND-Gatter 27 auf das Befehlsregister 21 und den Befehlsdecoder 22 gegeben werden.
Gleichzeitig schaltet der ElP-BeieM die Adressen- und Transfer-Logik 31 wirksam, so daß der Registerinhalt der CPU sowie die entsprechende Adresse über die Anschlüsse 43 und 42 ausgegeben werden.
Da die Adressen- und Transfer-Logik 31 für den 3n vorstehend erläuterten Umschaltvorgang der CPU im Sinne (';r Erfindung nicht von primärer Bedeutung ist, wird diese Logik hier nicht näher erläutert.
Gemäß Fig.5 kann diese Logik 31 eine Datentransferstufe 51 zur Übernahme des Inhalts der Register der CPU sowie einen Adressengenerator 50 enthalten, welche von einem Eingang 52 vom E/P-Befehl angesteuert werden.
Es sei darauf hingewiesen, daß in der Schaltungsanordnung nach F i g. 4 lediglich schematisch die Übernahme des Inhalts des Befehlszählers 20 der CPU über die Adressen- und Transfer-Logik 31 in de Benutzerprogrammspeicher dargestellt ist. Es ist jedoch ohne weiteres möglich, bei der Umschaltung vom Benutzerprogrammspeicher auf das das ETA-Programm enthaltende ROM 3' den Inhalt weiterer (nicht dargestellter) Register der CPU über die Adressen- und Transfer-Logik 31 in den Benutzerprogrammspeicher zu übernehmen.
Es ist weiterhin zu beachten, daß im Rahmen der Erfindung die Anschlüsse 41 und 42 beziehungsweise 40 und 43 gemeinsame Leitungen benützen können.
Der vorstehend erläuterte Mikrocomputer besitzt den wesentlichen Vorteil, daß ein externer Speicher für das ETA-Programm (Speicher 4 in den Fig. 1 und 2) sowie der aufwendige externe Umschalter (Schalter 5 in den F i g. 1 und 2) entfallen können.
Die beiden auszuführenden Befehle CEP und EIP erfordern in der CPU 3 einen so geringen zusätzlichen Hardware-Aufwand, daß sie auch ohne eine zu hohe Redundanz in CPU-Bausteine der Serienfertigung eingebaut werden können. Damit sind für einen Echtzeit-Test-Adapter Serien-Mikrocomputer verwendbar.
Hierzu 2 Blau Zeichntincen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Mikrocomputer, mit einem auf einem Chip integrierten Mikroprozessor und Festwertspeicher, wobei der Mikroprozessor ein Befehlsregister, einen daran angeschlossenen Befehlsdecoder und ferner einen Befehlszähler aufweist, mit einem auf dem Chip integrierten Umschalter und mit einem externen Schreib-Lese-Speicher, dadurch ge-Kennzeichnet, daß der Umschalter eine erste Schaltstufe aufweist, in der ein Demultiplexer (24,25, 26) vorgesehen ist, der bei Vorliegen eines ersten Befehlssignals (CEP) den Ausgang des Befehlszählers (20) mit dem Eingang des Schreib-Lese-Speichers (2) verbindet und vom Eingang des Festwertspeichers (3') abkoppelt und der bei Vorliegen eines zweiten Befehbsignals (ElP) den Befehlszähler (20) vom Schreib-Lese-Speicher (2) abkoppelt und mit dem Festwertspeicher (3') verbindet, daß der Umschalter dne zweite Schaltstufe aufweist, in der ein Multiplexer (27,28,29,30) vorgesehen ist, der bei Vorliegen des ersten Befehlssignals (CEP) den Eingang des Befehlsregisters (21) vom Ausgang des Festwertspeichers (3') abkoppelt und mit dem Ausgang des Schreib-Lese-Speichers (2) verbindet und der bei Vorliegen des zweiten Befehlssignals (EIP) den Befehlsdecoder (22) vom Schreib-Lese-Speicher (2) abkoppelt und den Ausgang des Festwertspeichers (3') mit dem Eingang des Befehlsregisters (21) verbindet
2. Mikrocomputer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine vom ./weiten Befehlssignal (EIP) ansteuerbare Adressen- und Transfer-Logik (31) vorgesehen ist, mittels der mindestens ein Register des Mikroprozessors (3) mit dem Benutzerprogrammspeicher (2) verbindbar isL
3. Mikrocomputer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstufen ein gemeinsames Flip-Flop (23) enthalten, das an einem Rücksetzeingang (R) durch das erste Befehlssignal (CEP) und einem Setzeingang (S) durch das zweite Befehlssignal (Έ/Ρ^ angesteuert ist, enthalten, daß die erste Schaltstufe (23, 24, 25, 26) ein mit einem Eingang an den Ausgang (Q)des Flip-Flops (23), mit einem weiteren Eingang an einem Ausgang des Befehlszählers (20) sowie mit seinem Ausgang auf den Festwertspeicher (3') gekoppeltes UND-Gatter (24) und ein weiteres mit einem Eingang über einen Inverter (25) an den Ausgang fQJ des Flip-Flops (23), mit einem weiteren Eingang an den Ausgang de Befehlszählers (20) und mit einem Ausgang (41) auf den Benutzerprogrammspeicher (2) gekoppeltes UND-Gatter (26) aufweist, und daß die erste Schaltstufe (23,27,28,29,30) ein mit einem Eingang 5s an den Festwertspeicher (3'), mit einem weiteren Eingang an den Ausgang (Q) Acs Flip-Flops (23) und mit seinem Ausgang über ein ODER-Gatter (30) an das Befehlsregister (21) angekoppeltes UND-Gatter (27) sowie ein weiteres mit einem Eingang über einen Inverter (28) an den Ausgang (Q) des Flip-Flops (23), mit einem weiteren Eingang (40) auf den Benutzerprogrammspeicher (2) und mit seinem Ausgang über das ODER-Gatter (30) an das Befehlsregister (21) angekoppeltes UND-Gatter (29) aufweist.
4. Mikrocomputer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Befehlssignai (CEP) über den Befehlsdecoder (22) direkt auf den Rücksetzeingang (R) des Flip-Flops (23) gekoppelt ist
5. Mikrocomputer nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kopplung des zweiten Befehlssignals (EIP)auf den Setzeingang (S) des Flip-Flops (23) ein ODER-Gatter (32) vorgesehen ist, das zur Übernahme des zweiten Befehlssignals aus dem Benutzerprogrammspeicher (2) mit einem Eingang an den Befehlsdecoder (22) und zur Übernahme eines extern, beispielsweise aus dem computergesteuerten Gerät (1) eingegebenen Befehls an einen Eingang (44) angekoppelt ist
6. Mikrocomputer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Benutzerprogrammspeicher (2) ein Speicherbereich zur Abspeicherung des Benutzerprogramms und ein weiterer Speicherbereich zur Abspeicherung des aus dem Mikroprozessor (3) bei Umschaltung von Eenutzerprogramm auf das Testprogramm über die Adressen- und Transfer-Logik (31) ausgegebenen Registerinhalts des Mikroprozessors (3) festgelegt ist
DE19782808580 1978-02-28 1978-02-28 Mikrocomputer mit auf einem Chip integrierten Mikroprozessor und Festwertspeicher Expired DE2808580C2 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782808580 DE2808580C2 (de) 1978-02-28 1978-02-28 Mikrocomputer mit auf einem Chip integrierten Mikroprozessor und Festwertspeicher
FR7904385A FR2418496A1 (fr) 1978-02-28 1979-02-21 Adaptateur d'emulation et de test pour developper et tester un programme utilisateur prevu pour une commande par calculateur de l'execution de la fonction d'un appareil
JP1960679A JPS54124648A (en) 1978-02-28 1979-02-21 User program development and test emulation and test adapter
GB7906949A GB2015214B (en) 1978-02-28 1979-02-27 Micro-computer programme test-adapter

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782808580 DE2808580C2 (de) 1978-02-28 1978-02-28 Mikrocomputer mit auf einem Chip integrierten Mikroprozessor und Festwertspeicher

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2808580A1 DE2808580A1 (de) 1979-08-30
DE2808580C2 true DE2808580C2 (de) 1982-11-25

Family

ID=6033156

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19782808580 Expired DE2808580C2 (de) 1978-02-28 1978-02-28 Mikrocomputer mit auf einem Chip integrierten Mikroprozessor und Festwertspeicher

Country Status (4)

Country Link
JP (1) JPS54124648A (de)
DE (1) DE2808580C2 (de)
FR (1) FR2418496A1 (de)
GB (1) GB2015214B (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4400798A (en) * 1981-07-13 1983-08-23 Tektronix, Inc. Memory patching system
JPS61169941A (ja) * 1985-01-22 1986-07-31 Sony Corp 記憶装置

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2238496A1 (de) * 1972-08-04 1974-02-14 Siemens Ag Verfahren zum testen von mikroprogrammgesteuerten prozessoren
US3987420A (en) * 1973-12-28 1976-10-19 Ing. C. Olivetti & C., S.P.A. Electronic computer with equipment for debugging operative programs

Also Published As

Publication number Publication date
GB2015214A (en) 1979-09-05
JPS54124648A (en) 1979-09-27
DE2808580A1 (de) 1979-08-30
GB2015214B (en) 1982-04-15
FR2418496A1 (fr) 1979-09-21

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1248198B1 (de) Programmgesteuerte Einheit mit Emulations-Einheiten
EP0466969B1 (de) Verfahren zur Verhinderung unzulässiger Abweichungen vom Ablaufprotokoll einer Anwendung bei einem Datenaustauschsystem
DE4331703C2 (de) Elektronische Einrichtung
DE2844357A1 (de) Speichererweiterung
DE4418892C2 (de) Mikrocomputer
EP0500973B1 (de) EEPROM und Verfahren zum Ändern einer Initialisierungsroutine im EEPROM
DE3048365A1 (de) Speicherschutzsystem und datenverarbeitungssystem mit einem solchen speicherschutzsystem
DE2907181A1 (de) Befehlssatz-modifizierregister fuer einen datenprozessor
DE2646162B2 (de) Schaltungsanordnung zum Ersetzen fehlerhafter Informationen in Speicherplätzen eines nicht veränderbaren Speichers
DE2219918A1 (de) Programmierbares Steuergerät
DE2536622C2 (de) Verzweigungssteuerung mit flexibler Auswahl von Steuerworten
DE2926322A1 (de) Speicher-subsystem
DE3833938C2 (de)
DE10147138A1 (de) Verfahren zur Integration von imperfekten Halbleiterspeichereinrichtungen in Datenverarbeitungsvorrichtungen
DE3323824A1 (de) Speicherprogrammierbare steuerung
DE2808580C2 (de) Mikrocomputer mit auf einem Chip integrierten Mikroprozessor und Festwertspeicher
DE4107052A1 (de) Vorrichtung zur applikation von steuergeraeten, insbesondere zuend- und/oder einspritzsteuergeraeten fuer kraftfahrzeuge
DE3210616A1 (de) Rechner
DE69122001T2 (de) Integrierte Schaltung mit einer Standardzelle, einer Anwendungszelle und einer Prüfzelle
DE69502133T2 (de) Datenprozessor mit gemeinsamen Anschluss zur Überwachung von internen und externen Speicherereignissen
EP1889128B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur umschaltung bei einem speicher für ein steuergerät
EP1088311B1 (de) Elektronische prüfungsspeichereinrichtung
DE4303406C2 (de) Verfahren zur Inhaltsänderung eines Registers eines Mikrocomputers
DE10039183B4 (de) Mikrocomputer mit Programmrevisionsfähigkeit
DE4223398C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Programmierung von nichtflüchtigen Speichern

Legal Events

Date Code Title Description
OAP Request for examination filed
OD Request for examination
D2 Grant after examination
8340 Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent