DE281341C - - Google Patents

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DE281341C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/18Details
    • B02C17/22Lining for containers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 281341 -. KLASSE 50 c. GRUPPE
Verbundrohrmühle mit undurchbrochenem Trommelmantel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1913 ab.
Die Erfindung betrifft Verbundrohrmühlen mit undurchbrochenem Trommelmantel, d. h. solche, bei denen die Überleitung von gemahlenem Gut von einer Mahlkammer in die andere innerhalb des Trommelmantels erfolgt, um äußere Kanäle und dadurch einen großen Trommelumfang sowie Öffnungen im Mantel zu vermeiden.
Gemäß der Erfindung werden nun zur BiI-dung der zur Überleitung des Gutes dienenden Kanäle die Mahlplatten benutzt, und die Kanäle zweigen sich von in den Mahlplatten der Vorkammer vorgesehenen taschenartigen Sammelräumen ab, die durch Öffnungen mit der Vorkammer in Verbindung stehen. Vor oder in den Taschen sind Siebe angeordnet.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch eine aus zwei Kammern bestehende Verbundmühle,
Fig. 2 einen Teil dieses Längsschnittes in größerem Maßstabe mit einer Ausführungsform der den Gegenstand der Erfindung bildenden Vorrichtung,
Fig. 3 «inen Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 2,
Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie C-D der Fig. 2.
Fig. 5 und 6 zeigen eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, Fig. 5 im Längs-, Fig. 6 im Querschnitt.
Fig. 7 stellt eine Einzelheit im Schnitt dar.
Die Trommel α wird durch die Querwand b in zwei Kammern, Vorkammer 0 und Feinmahlkammer d, geteilt. Zwischen den an dieser Querwand anliegenden Mahlplatten e der Vorkammer sind Öffnungen f vorgesehen, die mit Sieben g versehen sind und in taschenartige Sammelräume h führen. Von diesen Taschen h zweigen sich Kanäle k ab, die durch die Querwand b hindurch oder, falls diese nicht bis an den Trommelmantel reicht, um sie herum zu entsprechenden Kanälen in die Feinkammermahlplatten η führen. Die letzteren Kanäle münden in den Innenraum der Feinkammer d; die Kanäle k und m können entweder in die Unterfläche der Mahlplatten e und η eingeschnitten sein, so daß der Trommelmantel eine Wand jedes Kanals bildet, oder sie können im Innern der Mahlplatten liegen.
Im ersteren Fall deckt man diejenigen Teile der Innenfläche des Mantels, die eine Wand eines der Kanäle bilden, zweckmäßig mit einer Futterplatte q (Fig. 7) ab, um den Trommelmantel vor dem Verschleiß zu schützen. Man kann dann die Verschleißplatten q am Mantel oder besser an den Mahlplatten befestigen, so daß die Verschleißplatten dann an Stelle des Mantels eine Wand jedes Kanals bilden. Es genügt auch, die Verschleißplatten in Falze der Mahlplatten lose einzulegen, wobei sie dann allein durch die Befestigung der Mahlplatten an dem Mantel gehalten werden.
Das Gut fällt bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 4 bei der Drehung der Trommel α dauernd durch die jeweils im unteren Teil der Abwärtsbewegung befindlichen Öffnungen f der Vorkammermahlplatten e auf die
Siebe g. Das Grobe wird von diesen zurückgehalten, während das Feine hindurchfällt und sich in den darunterliegenden Taschen A ansammelt. Hier bleibt es so lange hegen, bis es bei der Aufwärtsbewegung herabzugleiten beginnt ; es wird dann durch die Kanäle k und m in die Feinkammer geleitet.
Die Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 unterscheidet sich von der eben beschriebenen dadurch, daß die Siebe in die Taschen verlegt sind, um eine größere Siebfläche zu erhalten. Das Gut fällt durch die in den Vorkammermahlplatten e vorgesehenen Schlitze 0 auf die Siebe; das Grobe bleibt liegen, während das Feine durchfällt und sich unter den Sieben ansammelt. Bei der Aufwärtsbewegung gleitet das Grobe durch Kanäle f in die Vorkammer c zurück, das Feine durch die Kanäle k und m in die Feinkammer.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verbundrohrmühle mit undurchbrochenem Trommelmantel, dadurch gekennzeichnet, daß das Gut durch in oder zwischen den Mahlplatten (e) der Vorkammer (c) vorgesehene Öffnungen (f) und in den Öffnungen angeordnete Siebe (g) in taschenartige Sammehmune (A) der Mahlplatten (e) fällt, von da bei der Drehung der Trommel (α) in von den Taschen (A) sich abzweigende Kanäle (k) der Vorkammermahlplatten (e) und aus diesen in Kanäle (m) der Feinkammermahlplatten («) gleitet, welche es in die Feinkammer (d) führen.
  2. 2. Ausführungsform der Verbundrohrmühle 3 nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gut frei durch Öffnungen (0, Fig. 5 bis 7) der Vorkammermahlplatten (e) auf in den Taschen (A) angeordnete Siebe (g, Fig. 5 bis 7) fällt, durch welche das Feine hindurchfällt und sich in den Taschen (A) unter den Sieben (g) ansammelt, während das Grobe auf den Sieben (g) liegen bleibt, und daß dann bei der Drehung der Trommel («) das Feine gemäß Anspruch 1 in die Feinkammer (d) gleitet, während das Grobe durch besondere Kanäle (φ) der Vorkammermahlplatten (e) in diese zurückgelangt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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