DE2823601B2 - Einrichtung zum Schutz gegen Fehlschaltungen durch Störimpulse in Rundsteuerempfängern - Google Patents
Einrichtung zum Schutz gegen Fehlschaltungen durch Störimpulse in RundsteuerempfängernInfo
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- H02J13/1313—Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the transmission of data to equipment in the power network using the power network as support for the transmission using pulsed signals
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Description
15
20
JO
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Schutz gegen Fehlschaltungen durch Störimpulse in Rundsteuerempfängern,
deren Schaltrelais auf einen Vorwahlbefehl und ein ausschließlich zugeordnetes Doppelkommando
für Ein- und Ausschaltbefehle ansprechen, mitttels Überwachung der Ein- und Ausschaltimpulse.
Eine derartige Einrichtung ist aus der DE-AS 57 295 bekannt. Hierbei wird ein Schutz gegen
Fehlschaltungen durch gegenüber der normalen Befehlsimpulsdauer kurzzeitige Störimpulse durch eine
elektromechanische Anordnung dadurch erreicht, daß Γ><·
nur Impulse einer bestimmten Mindestdauer zur Wirkung gelangen können. Die bekannte elektromechanische
Anordnung ist so konzipiert, daß die zu kurze Zeitdauer des Störimpulses nicht durch eine überhöhte
Amplitude des Störimpulses ersetzbar ist und daß auch mehrere kurz hintereinander eintreffende kurzzeitige
Störimpulse nicht wie ein entsprechend längerer Störimpuls wirken. Das Sch?!trelais spricht hierbei ohne
Rücksicht auf die Impulshöhe nur auf Impulse an, die spätestens in einem vorgegebenen Zeitpunkt begonnen <ό
haben und die ohne Unterbrechung mindestens bis zu einem zweiten späteren, ebenfalls vorgebbaren Zeitpunkt
andauern. Diese bekannte Einrichtung bei einem Rundsteuerempfänger gibt jedoch keinen Schutz gegen
Fehlschaltungen durch Störimpulse, deren Dauer über fe5
der überwachten Mindestdauer liegt.
Darüberhinaus ist es zur Verhinderung von Fehlschal-
*.-——- — — J.. — — L.
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bekannt sogenannte »überwachte« Vorwahlen oder komplizierte Vorwahladressen, wie (*„), zu wählen.
Damit ist ohne Zweifel die Sicherheit gegen Fehlschaltungen
erheblich erhöht Erfolgt jedoch während einer Steuei impulsfolge die Anerkennung der Vorwahl im
Rundsteuerempfänger, so ist im weiteren Verlauf der Steuerimpulsfolge das Doppelkommando für den Ein-
und Ausschaltbefehl genausowenig geschützt wie ein Doppelkommando ohne Vorwahl. Der Vorteil der
bisherigen Methode mit Vorwahl liegt darin, daß ein Doppelkommando mit Vorwahl nicht bei Eingang jeder
Steuerimpulsfolge ansprechbar ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs genannten Art so auszugestalten,
daß nach Anerkennung der Vorwahl im Rundsteuerempfänger auch das nachfolgende und der Vorwahl
ausschließlich zugeordnete Doppelkommando gleichermaßen gegen Fehlschaltungen abgesichert ist auch
wenn Störimpulse eingehen, die genau in einem fmpulsfenster des zu Doppelkommandos liegen kommen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Speicher den ersten Befehlsimpuls des
Doppelkommandos oder einen zu diesem Zeitpunkt anstehenden Störimpuls zumindest bis zum möglichen
Eintreffen des zugeordneten zweiten Befehlsimpulses oder eines Störimpulses speichert und ein Beiätigen des
Schaltrelais rur dann veranlaßt wenn während des dem Doppelkommando zugeordneten Zeitintervalls nur
einer der beiden Befehlsimpulse vorliegt Dadurch wird eine außerordentlich hohe Sicherheit gegen Fehlschallungen
selbst durch solche Störimpulse erreicht, die im Rahmen einer Impulssendung mit korrekter Lage der
Vorwahlimpulse eingehen und die in einem Impulsfenster des Doppelkommandos zu liegen kommen. Hierbei
kann der Fall auftreten, daß ein Ausschaltimpuls zu keiner Schalthandlung führt, weil kurz vorher ein
Störimpuls in das einem Einschaltimpuls zugeordnete Impulsfen.ster des Rundsteuerempfängers gefallen ist.
Dies spielt jedoch keine entscheidende Rolle, da in der Rundsteuertechnik immer mit mehreren aufeinanderfolgenden
Wiederholungen der Impulssendung gearbeitet wird.
Weitere Vorteile ergeben sich dadurch, daß der Speicher durch den ersten Befehlsimpuls oder einen zu
diesem Zeitpunkt anstehenden Störimpuls gesetzt und durch den zweiten Befehlsimpuls bzw. einen zu diesem
Zeitpunkt anstehenden Störimpuls gelöscht wird, da das Schaltrelais des Rundsteuerempfängers nur dann
betätigt wird, wenn nach Eingang der Impulssendung der Speicher sich im gesetzten Zustand befindet.
Es ist auch vorteilhaft, wenn der Speicher nur bei einem einzigen Befehl des Doppelkommandos durch
einen Aufrufbefehl des Dekoders des Rundsteuerempfängers das Schaltrelais betätigt Zweckmäßigerweise
ist der Speicher am Ende der Laufzeit einer internen Zeitstufe nach Eingang nur eines Befehls des Doppelkommandos
zu dem Schaltrelais durchgeschaltet. Denn durch die interne Zeitstufe wird die notwendige
Verarbeitungszeit für die Auswertung des vom Eingang von Befehls- und Störimpulsen abhängigen Speicherzustandes
vorgegeben.
Anhand der F i g. 1 bis 6 wird ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Impulsschablone mit Impulsfenstern,
durch die das Schaltverhalten des Rundsteuerempfängers festgelegt ist. Für die Vorwahl sind der Einfachheit
halber nur zwei Impulsfenster vorgesehen (überwachte
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rwah!
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vom Startimpulsfenster 1 liegen die beiden Impulsfenster
2 und 3 für die Vorwahlimpulse und in einem weiteren zeitlichen Abstand die dem Doppe'kommando
zugeordneten Impulsfenster 5 und 6, wobei z. B. dem Impulsfenster 5 der Einschaltbefehl und dem Impulsfenfter
6 der Ausschaltbefehl zugeordnet ist Sowohl der Lage der beiden Impulsfenster 5 und 6 zueinander, als
auch die Lage zwischen dem Impulsfenster 3 und oen Impulsfenstern 5 und 6 kann entsprechend der
verwendeten Impulssendung unterschiedlich sein.
F i g. 2 zeigt eine Impulssendung mit einer von dem beschriebenen Rundsteuerempfänger anerkannten
Steuerimpulsfolge, wie in F i g. 1 festgelegt Folgt dem Startimpuls 1 der Vorwahlimpuls 2, der die Vorwahl für
das Doppelkommando 5, 6 darstellt, und folgt schließlich ein Einschaltimpuls 5 in dem Impulsfenster 5
der Fig. 1, so wird eine Schalthandlung ausgelöst, bei
der das Schaltrelais zum Einschalten gebracht wird.
Fig.3 zeigt eine Impulssendung, die ebenfalls vom
Rundsteuerempfänger anerkannt wird. Im Gegensatz zu der Steuerimpulsfolge nach F i g. 2 tritt ein
Ausschaltimpuls 6 auf, der ein Ausschalten des Schaltrelais zur Folge hat.
Fig.4 zeigt die Prinzipschaltung eines Rundsteuerempfängers,
dessen Eingangsteil 7 über Leitungen 8 die Netzspannung zugeführt wird. In dem Eingang teil 7
werden die der Netzspannung überlagerten Ϊ nfrequenzsignale
ausgesiebt und einem Dekoder 9 zugeleitet. Beim Anerkennen der Vorwahl (Vorwahlimpuls 2
vorhanden, Vorwahlimpuls 3 fehlt) gemäß F i g. 2 und J wird der Vorwahlspeicher 10 gesetzt, welcher ein Signal
auf eine Verknüpfungsstufe 11 gibt, der feiner über eine
Leitung 12 der Ein- bzw. Ausschaltimpuls 5 oder 6 zugeführt wird. Bei aus dem Stand der Technik
bekannten Einrichtungen gibt beim Eintreffen des entsprechenden Steuerimpulses die Stufe 11 über die
Leitung 12 sofort un Kommando an das Schaltrelais 13. Um nun aber das Doppelkommando 5,6 gemäß F i g. 1
gegen Störimpulse zu schützen, ist zwischen der Verknüpfungsstufe 11 und dem Schaltrelais 13 ein
Speicher 14 eingeschalte i, der die Ein- und Ausschaltimpulse der Stufe 11 überwacht und diese nur dann zu dem
Schaltrelais 13 durchschaltet, wenn nur ein Befehlsimpuls eingegangen ist und über eine Aufrufleitung 15 vom
Dekoder 9 ein entsprechendes Signal kommt. Der Aufruf entspricht der Funktion der erwähnten Zeitstufe.
Die Wirkungsweise dieser Prinzipschaltung wird lu anhand der Fig. 5 und 6 erläutert. In Fig. 5 ist eine
Steuerimpulsfolge dargestellt, die zunächst der in F i g. 2 dargestellten Steuerimpulsfolge entspricht; dies bedeutet,
dafl bei einer Prinzipschaltung nach dem Stand der Technik bei Eintreffen der Impulse 2 und 5 das
Schaitrelais 13 eingeschaltet wird Würde nun beispielsweise ein Störimpuls 16 auftreten, der zeitlich in das dem
Ausschaltimpuls 6 zugeordnete Impulsfenster 6 fällt, so würde ohne die Erfindung die durch den Steuerimpuls 5
eingeleitete Schalthandlung unmittelbar wieder rück-2(i
gängig gemacht werden, da auch ein solcher Steuerimpuls 16 durch die Vorwahl nicht mehr blockiert wird.
Aus diesem Grunde ist erfindungsgemäß der zusätzliche Speicher 14 vorgesehen, dessen Logik nur dann einen
Befehl an das Schaltrelais 13 weitergibt, wenn nur ein -'■'■ einziger Steuerimpuls für das Doppelkommando 5, 6
eingegangen ist.
Fig. 6 zeigt eine durch lange Störimpulse 17 und 18
gestörte Impulsfolge. Bei Auftreten eines Störimpulses 17 würde beispielsweise die Vorwahl blockiert, weil der
in Störimpuls 17 in das Impulsfenster 3 der Vorwahlimpulsfenster fällt. Ein Störimpuls 18, der zeitlich mit dem
Doppelkommando 5, 6 zusammenfällt, würde — selbst wenn die Vorwahl durch nur einen Impuls 2 anerkannt
würde — den Speicher 14 und damit das Doppelkomi>
mando 5, 6 sperren, weil — wegen der Länge des Störimpulses 18 — sowohl der Ein- als auch der
Ausschaltimpuls 5 bzw. 6 als empfangen gelten würde.
Claims (4)
1. Einrichtung zum Schutz gegen Fehlschaltungen durch Störimpulse in Rundsteuerempfängen, deren
Schaltrelais auf einen Vorwahlbefehl und ein ausschließlich zugeordnetes Doppelkommando für
Ein- und Ausschaltbefehle ansprechen, mittels Überwachung der Ein- und Ausschaltimpulse,
dadurch-gekennzeichnet, daß ein Speicher (14) den ersten Befehlsimpuls (5) des Doppelkommandos
(5, 6) oder einen zu diesem Zeitpunkt anstehenden Störimpuls (18) zumindest bis zum
möglichen Eintreffen des zugeordneten zweiten Befehlsimpulses (6) oder eines Störimpulses (16)
speichert und ein Betätigen des Schaltrehis (13) nur
dann veranlaßt, wenn während des dem Doppelkommando zugeordneten Zeitintervalls nur einer
der beiden Befehlsimpulse (5,6) vorliegt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher (14) durch den ersten
Befehlsimpuls (5) oder einen zu diesem Zeilpunkt anstehenden Störimpuls (18) gesetzt und durch den
zweiten Befehlsimpuls (6) bzw. einen zu diesem Zeitpunkt anstehenden Störimpuls (16) gelöscht
wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher (14) nur bei einem
einzigen Befehl des Doppelkommandos (5, 6) durch einen Aufrufbefehl des Decoders (9) des Rundsteuerempfängers
das Schaltrelais (13) betätigt.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher (14) am Ende der Laufzeit
einer internen Zeitstufe nach Eingang nur eines Befehls des Doppelkommandos (5, 6) zu dem
Schaltrelais (13) durchgeschaltet ist.
IO
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2823601A DE2823601B2 (de) | 1978-05-30 | 1978-05-30 | Einrichtung zum Schutz gegen Fehlschaltungen durch Störimpulse in Rundsteuerempfängern |
| CH4460/79A CH649659A5 (en) | 1978-05-30 | 1979-05-14 | Method and circuit arrangement for protection against ripple-control receivers switching incorrectly as a result of interference pulses |
| AT0385779A AT365870B (de) | 1978-05-30 | 1979-05-28 | Schaltungsanordnung zum schutz gegen fehlschaltungen durch stoerimpulse in einem mit einem decoder versehenen rundsteuerempfaenger |
| FR7913704A FR2427745A1 (fr) | 1978-05-30 | 1979-05-29 | Procede et dispositif pour proteger les recepteurs de telecommandes centralisees contre les fausses manoeuvres |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2823601A DE2823601B2 (de) | 1978-05-30 | 1978-05-30 | Einrichtung zum Schutz gegen Fehlschaltungen durch Störimpulse in Rundsteuerempfängern |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2823601A1 DE2823601A1 (de) | 1979-12-06 |
| DE2823601B2 true DE2823601B2 (de) | 1980-07-31 |
Family
ID=6040550
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2823601A Ceased DE2823601B2 (de) | 1978-05-30 | 1978-05-30 | Einrichtung zum Schutz gegen Fehlschaltungen durch Störimpulse in Rundsteuerempfängern |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT365870B (de) |
| CH (1) | CH649659A5 (de) |
| DE (1) | DE2823601B2 (de) |
| FR (1) | FR2427745A1 (de) |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL267852A (de) * | 1960-08-03 | |||
| DE1690179B2 (de) * | 1967-05-30 | 1972-09-07 | Schmid, Hans, Dr.-Ing., 8000 München | Rundsteuerverfahren mit hoher sicherheit gegen stoerimpulse |
| CH533921A (de) * | 1970-07-09 | 1973-02-15 | Landis & Gyr Ag | Verfahren zur selbsttätigen Rückmeldung der Ausführung von durch eine Zentralstelle ausgesandten Rundsteuerbefehlen durch die Unterstellen und deren Anzeige in der Zentralstelle |
-
1978
- 1978-05-30 DE DE2823601A patent/DE2823601B2/de not_active Ceased
-
1979
- 1979-05-14 CH CH4460/79A patent/CH649659A5/de not_active IP Right Cessation
- 1979-05-28 AT AT0385779A patent/AT365870B/de not_active IP Right Cessation
- 1979-05-29 FR FR7913704A patent/FR2427745A1/fr not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2427745A1 (fr) | 1979-12-28 |
| ATA385779A (de) | 1981-06-15 |
| DE2823601A1 (de) | 1979-12-06 |
| CH649659A5 (en) | 1985-05-31 |
| AT365870B (de) | 1982-02-25 |
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