DE282759C - - Google Patents

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DE282759C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D5/00Testing specially adapted to determine the identity or genuineness of coins, e.g. for segregating coins which are unacceptable or alien to a currency
    • G07D5/10Testing the rim, e.g. the milling of the rim

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
Zusatz zum Patent 273625.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung des Münzprüfers nach Patent 273625. Nach der Ausführungsform des Hauptpatentes erfolgt ein Fall der Münze auf einen federnden Amboß, worauf dieser die Münze mit mäßiger Kraft gegen die Fühler zurückwirft. Gemäß der Erfindung wird eine besondere senkrechte Fallrinne vermieden und die Münze durch einen Anschlag des Fallhebels zwangsweise gegen den federnden Amboß vorgeschoben. Diese zwangsweise Bewegung bietet den Vorteil, daß die Münze ohne Rücksicht auf ihr Gewicht stets mit derselben Kraft gegen den Amboß gedrückt wird und die Feder spannt derart, daß eine wesentlich genauere Prüfung . erzielt wird.
Eine Ausführungsform des Prüfers ist in der Zeichnung in
Fig. ι in Seitenansicht dargestellt;
Fig. 2 zeigt eine Ansicht von vorn;
Fig. 3 zeigt eine Ansicht von oben auf den rechten Teil der Fig. 1.
An der schräg geneigten Rinne 1, die die
Kassieröffnung 2 und die Rückzahlöffnung 3 besitzt, ist seitwärts ein Fallhebel 9 drehbar um die Schraube 29 befestigt. Ein Bolzen 8 an dem Fallhebel 9 dringt durch eine Öffnung der Geldrinne in den Münzkanal ein derart, daß beim Einstecken der Münze in den Einwurf 7 der Fallhebel 9 angehoben wird.. An dem Fallhebel 9 befindet sich eine Luftbremse 31, die die Bewegungen des Hebels 9 verlangsamt. Am rechten Ende der Geldrinne befindet sich der Weichenhebel 4, der drehbar um die Achse 5 angeordnet ist und in der ,35 Ruhelage, in welcher er durch die Feder 32 gehalten wird, den unteren Rand der Geldrinne abschließt. Der Weichenhebel 4 hat, wie aus Fig. 2 ersichtlich, eine derartige Form, daß er die Geldrinne von zwei Seiten umfaßt und trägt auf der rechten Seite den federnden Amboß 20. Auf der Achse 5 sitzt ferner ein Hebel 33, der unten abgeschrägt ist und durch eine Öffnung der Geldrinne in den Weg der Münze eingreift. Drehbar um die Achse 11 ist der Hebel 10 angeordnet, der das Gewicht 12 trägt und mit Hiif.e der ·. auf beiden Seiten der Geldrinne befindlichen Fortsätze 27 die federnden Fühler 24 auseinanderhält. Der linke Fortsatz des Hebels 10 wird durch einen Anschlag 34 des Fallhebels 9 heruntergedrückt und das Gewicht 12 angehoben. In dieser Stellung greift der Hebel 10 in einen der beiden Einschnitte 35, 36 (Fig. 3) des Hebels 33 ein, so daß dieser gesperrt ist.
Sobald durch Einstecken der Münze der Fallhebel 9 angehoben wird, schwingt der Hebel 10 infolge des Gewichtes 12 links herum und gibt die Fühler 24 und den Hebel 33 frei. Darauf stößt der Vorprung 37 des Fallhebels 9 gegen die schräge Fläche des Hebels
33 und dreht den Hebel (Fig. 2) nach links. Gleichzeitig wird die öffnung 38 der Geldrinne durch den Lappen 39 des Hebels verschlossen. Der Haken 40 am äußersten Ende des Fallhebels 9 gleitet inzwischen an dem federden Amboß 20 entlang und hakt sich an dem oberen Ende desselben ein, so daß der Hebel 9 in dieser Stellung hängenbleibt. Sobald die Münze gegen den federnden Amboß 20 stößt, wird das obere Ende desselben zurückgedrängt und der Haken 40 und mit ihm der Hebel 9 freigegeben. Der Vorsprung 41 des Fallhebels 9, der durch einen Einschnitt der Geldrinne in den Münzkanal eingreift, gleitet nun an der Rückseite der Münze entlang und drückt die Münze um ein bestimmtes Stück gegen den Amboß 20, der entsprechend zurückweicht. Sobald der Anschlag 41 an der Münze vorbeigegangen ist, drückt die Feder 20 die Münze wieder zurück, wobei die Spitzen der Fühler 24 über die Oberfläche der Münze streichen und die Münze festhalten, sobald einer dieser Fühler auf eine Prägung auf trifft. Der Vorsprung 37 gibt inzwischen den Hebel 33 frei, so daß er unter der Wirkung der Feder 32 in seine Normalstellung zurückspringt. Hierbei greift die innerste Spitze des Hebels 33 in den Münzkanal ein und geht an der Münze vorbei, wenn die Münze durch die Fühler 24 rechtzeitig angehalten ist. Der Hebel 33 kann in diesem Falle in seine normale Stellung zurückkehren. In dieser Stellung schließt der Weichenhebel 4 die Öffnung 3 der Geldrinne ab.
Der Anschlag 34 gelangt schließlich auf den Hebel 10 und dreht ihn so, daß die Fortsätze 27 die Fühler 24 auseinandertreiben und die Münze freigegeben wird, die nunmehr durch die Öffnung 2 einkassiert wird.
Falls die Münze durch die Fühler 24 nicht in der richtigen Stellung angehalten ist, stößt die Spitze des Hebels 33, wenn der Hebel 9 ausgelöst wird und den Hebel 32 freigibt, gegen die Münze, wodurch der Hebel 33 vorzeitig angehalten wird. Die Öffnung 3 wird dadurch nicht verschlossen, während der Hebel 10 in den vorderen Einschnitt 36 des Hebels 33 hineinfällt. Wird jetzt die Münze durch Auseinanderbiegen der Fühler freigegeben, so wird sie durch die öffnung 3 ausgeschieden und durch eine Rückzahlrinne zurückgegeben.
Die Lage der Münze kann natürlich durch mehrere Vorsprünge, die an beliebigen Stellen am Umfange der richtigen Münzenstellung verteilt sind, abgetastet werden. Bei der Prüfung von 50-Pfennig-Stücken können derartige Fühler so angeordnet sein, daß sie den Rand der Münze abtasten und in die Rifflung eingreifen.
Wenn die Münze zu klein ist, so wird der Hebel 9 beim Einstecken der Münze nicht genug angehoben, so daß der Haken 40 in das Ende des Ambosses 20 nicht einhakt. Der Hebel wird daher nur teilweise angehoben, und sinkt sofort zurück, wenn die Münze unter dem Anschlag S vorbeigegangen ist. Die Münze fällt dann durch die öffnung 38 und wird ausgeschieden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Münzprüfer für Selbstkassierer nach Patent 273625, bei welchem die Münze auf die Beschaffenheit der Prägung durch Fühler geprüft wird, dadurch gekennzeichnet, daß der durch Einwurf der Münze in die Geldrinne anzuhebende Fallhebel (9) einen Anschlag (41) besitzt, der nach dem Auftreffen der Münze auf die Feder (20) das Geldstück entgegen der Feder (20) bewegt, so daß die letztere die zum Zurückwerfen der Münze ausreichende Spannung erhält.
2. Münzprüfer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Fallhebel (9) mit einem Haken (40) versehen ist, der beim Anheben des Fallhebels (9) sich in- die Feder (20) einhängt, so daß durch Auftreffen der Münze auf die Feder der Fallhebel wieder ausgelöst wird.
Hierzu 1 Blau Zeichnungen.
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