DE2828963C2 - Computer-Tomopraph - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Computer-Tomographen zur I !ntersuchung einer Querschnittsschcibe des Körpers
eines Patienten, mit wenigstens einer Röntgenröhre, die ein fächerförmiges Strahlungsfeld aussendet, mit
einer Halterung der wenigstens einen Röntgenröhre in bezug auf den Körper des Patienten derart, daß die
Strahlung in Richtung auf die Querschnillsscheibe verläuft, mit Abtaslmittcln zur Drehung der wenigstens
einen Röntgenröhre um den Körper des Patienten, so Haß die Strahlung aus zahlreichen unterschiedlichen
Richtungen auf die Qucrschniltsscheibe gerichtet wird, mit einer aus mehreren, für die Strahlung empfindlichen
Detektoren bestehenden Detektorancrdnung, die ganz oder teilweise entlang eines den Körper des Patienten
umgebenden Kreisringes angeordnet ist, wobei die Detektoren in Drehrichtung der wenigstens einen Röntgenröhre
unbeweglich angeordnet sind.
Aus der US-PS 37 78 614 ist eine Reihe von Ausführungsbeispielen für Geräte zur Durchführung der Computer-Tomographie
bekannt In dieser Patentschrift ist erläutert, daß eine schnelle Abtastung des Patienten bewirkt
werden kana indem eine Quelle, die ein ebenes, fächerförmiges Strahlungsfeld aussendet, einer Umlaufbewegung
um einen Patienten unterworfen wird, wobei eine Anzahl von strahlungsempfindlichen Detekto.ren
vorgesehen ist, die gleichzeitig Strahlung empfangen, die den Körper des Patienten entlang einer Anzahl von
Strahlenwegen innerhalb des Fächers durchlaufen hau
Nachdem sich die Computer-Tomographie in der Praxis durchgesetzt hat, sind die Kosten der Detektoren
und der dazugehörigen Schaltung gefallen, so daß die Konstruktion eines Gerätes möglich wurde, bei dem
eine Gruppe von Detektoren den Körper des Patienten kreisförmig umgibt, wobei innerhalb des Detektorkrciscs.cinc
Quelle, die ein fächerförmiges Röntgenstrahlenfcld aussendet, umläuft. Die Kosten der Detektoren und
der zugehörigen Schaltung sind jedoch trotzdem noch beträchtlich, und der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
einen Weg zu finden, mit welchem die Zahi der Detektoren vermindert werden kann, um auf diese Weise
die Kosten zu senken.
Die gestellte Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch
gelöst, daß der Radius des Kreisringes kleiner ist als der Radius de.-' Umlaufbahn der Röntgenröhre, und
daß Verschiebe- bzw. Führungsmittel vorhanden sind, die die Detektoren, die sich jeweils auf derselben Seite
des Körpers des Patienten befinden wie die wenigstens eine Röntgenröhre, aus dem Strahlenweg zwischen der
Röntgenröhre und der Querschnittsscheibe herausbewegen.
In der DE-OS 27 23 462 wurde bereits ein Computer-Tomograph
vorgeschlagen, bei dem eine ortsfeste, den Körper kreisförmig umgebende Röntgenröhre vorgesehen
ist. wobei ein ortsfester Detektorring zwischen der kreisförmigen Röntgenröhre und dem Körper angeordnet
ist. Dabei werden die jeweils benötigten Detektoren einzeln durch elektromagnetische Mittel in den Weg der
Strahlung hincinbewegt, was entsprechend aufwendig ist.
In der DIvOS 27 14 759 wurde ebenfalls ein Computer-Tomograph
mit ortsfester, den Körper kreisförmig umgebender Röntgenröhre vorgeschlagen, bei dem die
Detektoren auf einem schrägen Ring so angeordnet
iind, daß die jeweils benötigten Detektoren in den Weg ier Strahlung hineinbewegt werden können.
Demgegenüber befaßt sich die Erfindung mit einer anderen Gattung von Computer-Tomographen, bei denen
die Röntgenquelle umläuft, wobei im Gegensatz zu den vorgeschlagenen Geräten die jeweils störenden Detektoren
aus dem Strahlenweg herausbewegt werden.
Vorzugsweise sind die Detektoren auf einem Ringkörper so gehalten, daß sie die Strahlung nach Durchlaufen
des Körpers des Patienten empfangen, wobei die Verschiebe- bzw. Führungsmittel zur Bewegung der
Detektoren auf den Ringkörper einwirken. Dies ist einfacher als die individuelle Verschiebung der Detektoren,
wie sie z. B. in der älteren in der DE-OS 27 23 462 abgedruckten
Anmeldung vorgeschlagen wurde.
In Ausgestaltung der Erfindung ist ein weiterer Ringkörper vorhanden, dessen Achse mit der Drehachse der
Röntgenröhre zusammenfällt, und der mit der Röntgenröhre umläuft, wobei die Verschiebe- bzw. Führungsmittel
zur Bewegung der Detektoren aus einem ringförmigen Lager bestehen, das zu dem ersten Ringkörper
koaxial aber exzentrisch zu dem weiteren Ringkörper gelagert ist und die Achse des zuerst genannten Ringkörpers
geneigt zur Drehachse hält. Hierdurch ergibt sich eine einfache und zuverlässige Konstruktion, bei
der eine ohnehin notwendige Bewegung für den Umlauf der Röntgenröhre ausgenutzt wird, um die erforderliche
Detektorverlagerung zu bewirken.
Vorzugsweise ist wenigstens eine Feder vorhanden, die den ersten Ringkörper in den Weg der Strahlung
zwingt, wobei die Verschiebe- bzw. Führungsmittel aus einem mit der Röntgenröhre verbundenen Kurvenfolgeglied
bestehen, das den Ringkörper gegen die Kraft der Feder auslenkt. Hierdurch ist es möglich, die vorhandene
Bewegung der Röntgenröhre unmittelbar für die Bewegung des Ringkörpers auszunutzen, ohne daß
von den die Röntgenröhre bewegenden Antriebsmitteln ein gesonderter Antrieb für den Ringkörper abgeleitet
werden muß.
In weitere' Ausgestaltung der Erfindung sind mehrere
Antirotations-Elemente vorgesehen, die nachgiebig in Richtung senkrecht zur Ebene des Detektorkörpers
sind, nicht nachgiebig in tangentialer Richtunfe'da/.u, und
die den Detektor-Ringkörper mii stationären Teilen des
Gerätes verbinden, so daß die Detektoren unbeweglich in der Drehrichtun3 der Röntgenröhre gehalten sind.
Hierdurch wird auf einfache Weise sichergestellt, daß die Detektoren eine axiale Verlagerungsbewegung ausführen
können, eine Umlaufbewegung dagegen verhindert wird.
Eine einfache Lösung ergibt sich, wenn die Antirotations-Elemente aus flexiblen Metallbändern bestehen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher
erläutert. In der Zeichnung bedeuten
F i g. 1 und 2 eine vereinfachte Darstellung des Gerätes in Vorder- und Seitenansicht,
Fig.3 eine Darstellung zur Erläuterung, wie die
Strahlung zu den Detektoren gelangt,
Fig.4 und 5 eine praktische Ausführungsform eines
Gerätes in Vorder- bzw. Seitenansicht,
Fig.6 die zur Halterung der Detektoren verwendeten
Anordnung,
Fig. 7 und 8 Einzelheiten der Anordnung zur Führung
der Detektoren,
F i g. 9 eine vereinfachte Schaltung zur Verarbeitung der von den Detektortr umgeleiteten Daten,
Fig. 10 eine andere Anordnung zur Erzeugung der
Nutationsbcwegung.
Das Gerät enthält eine Röntgenröhre l.die ein Strahlungsfeld
2 mit fächerförmiger Verteilung der Röntgenstrahlen aussendet. Bei dem dargestellten Beispiel verläuft
das Strahlungsfeld koplanar mit der Papierebene. Die Röhre 1 führt eine Umlaufbewegung um eine Achse
3 aus, die senkrecht zur Papierebene verläuft und eine Ausnehmung schneidet, in der der Körper 4 eines zu
untersuchenden Patienten untergebracht werden kann, ίο Der geometrische Ort der Drehung des Ausgangspunktes
der Röntgenstrahlen ist durch den strichpunktierten Kreis 5 angedeutet.
Auf einem konstanten Radius von der Achse 3 ist ein Ring 6 von Detektoren angeordnet, von denen einige
bei 7 angedeutet sind. Diese Detektoren können aus Szintillatorkristallen bestehen, die mit Fotovervielfachern
oder — wie in diesem Ausführungsbeispiel — mit Fotodioden zusammenarbeiten.
Bei diesem Ausführungsbeispiel erstrecken sich die Detektoren zwar über einen vollständigen Ring von
360°. jedoch muß dies nicht der Fall 5?:n. Es ist jedoch
erwünscht. daB sie sich über wenigstens !80° erstrekken.
Das in F i g. 1 dargestellte Strahlungsfeld 2 erstreckt sich über 60° und bestrahlt etwas weniger als die Hälfte
der Gesamtzahl der Detektoren. Im Verlauf der Drehung bestrahlt das Feld 2 fortschreitend unterschiedliche
Detektoren, so daß bei einer Position der Strahlungsquelle am Ort la das Strahlungsfeld 2a Detektoren
erfaßt, die sich zwischen den lang gestrichelten Pfeilen befinden. Somit verläßt zwischen den Positionen 1 und
la die Strahlung die Detektoren 9 und bestrahlt statt dessen die Detektoren 10.
Bei diesem Ausführungsbeispiel setzt sich die Bestrahlung über eine volle 360°-Drehung der Quelle 1
fort. An einer folgenden Position Xb des Strahlungsfeldes 2b werden die Detektoren bestrahlt, die sich zwischen
den kurz gestrichelten Pfeilen befinden. Dabei würden natürlich einige dieser Detektoren die Strahlung
von früheren Quellenpositionen, z. B. la, empfangen, wenn der Ring mit den Detektoren und der Kreis 5
kop'.anar wären. Es ist daher dieses Problem zu lösen, das bei anderen Anordnungen, bei denen der geometrische
Ort der Strahlungsquelle innerhalb des Radius des Detektorringes 6 liegt, nicht auftritt.
Bei der vorliegenden Erfindung wird der geometrische Ort der Quelle außerhalb des Detektorringes angeordnet,
so daß damit das Ausmaß des Detektorringes und der zugeordneten Kollimatoren verringert wird,
so Detektoren, die eine Bestrahlung des Körpers behindern könnten, werden jedoch so versetzt, da3 das Strahlungsfeld
ungehindert zwischen der Quelle und dem Körper des Patienten verlaufen kann. Es sind verschiedene
Anordnungen möglich, die sicherstellen, daß die Detektoren nur die gewünschte Strahlung empfangen.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird ein Detektorring verwendet, der keine Umlaufbewegung
in bezug auf den Körper um die Achse 3 ausführt, sondern der einer Nutation unterworfen wird, um
bo die gewünschte Beziehung zu erzielen.
Es sei bemerkt, daß durch die mögliche geringere Größe des Detcktorringes und der Kollimatoren nicht
nur die Größe und die Kompliziertheit hierfür und andere Teile des Gerätes, beispielsweise der Abtastrahh5
men, verringert wcden kann, sondern daß hierdurch auch eine wirkungsvollere Verwendung der Röntgenstiahlenphoionen
und damit eine Verringerung der Anforderungen hinsichtlich Leistung und Kühlung für die
ZO ZO
Röntgenröhre möglich ist. Die zuletzt genannte Verbesserung
rührt von einem geringeren Quelie/Bild-Abstand
zwischen der Strahlungsquelle und den Detektoren her, der dadurch erzielt wird, daß der Detcktorring auf einem
kleineren Radius als die Quelle angeordnet ist. so daß der Abstand vom Patienten so gering ist, wie dies
normalerweise akzeptiert werden kann.
Die Anordnung ist deutlicher aus F i g. 2 zu erkennen,
die eine Seitenansicht von Fig. I darstellt. In der Position
1 der Quelle, die sich aus der Papierebene entsprechend dem dargestellten Pfeilkopf herausbewegt, verläuft
das Strahlenfeld 2 durch den nicht dargestellten Körper, wobei ein Strahl in der Papierebene auf einen
Detektor U trifft. Der um 180° gegenüberliegende Detektor 12 ist soweit nach rechts versetzt, daß die Strahlung
daran vorbeilaufen kann. Bei der Umlaufbcwcgung der Quelle wird der Detektorring der Nutationsbewegung
unterworfen, die durch die horizontalen Pfeile angedeutet ist. Hierdurch wird sichergestellt, daß die Quelle
nach einer Umlaufbewegung von 180° in die entgegengesetzte Position Ic das Strahlungsfeld 2c in derselben
Ebene aussendet und bei 12c auf den Detektor 12 trifft ohne daß eine Behinderung durch den Detektor 11
bei lic erfolgt. Natürlich bedeutet die Nutationsbewcgung
und die Versetzte Lage des Detektorringes 6, daß aus der Sicht von der Quelle 1 die Detektoren auf einem
scheinbar gekrümmten Weg liegen.
Um hieraus sich ergebende Probleme zu vermeiden, sollten die Detektoren ausreichend breit sein, um die
gesamte Dicke des Strahlungsfächers über die gesamte Dicke des Strahlungsfächers über seiner gesamten Ausdehnung
zu erfassen.
F i g. 3 zeigt diesen Effekt in der Sicht von der Quelle bei la. In dieser Figur ist die Auftrefflinic 13 der Strahlung
dargestellt. Es ist zu sehen, daß die Strahlung über
der gesamten Spreizung des Fächers von den Detektoren voll empfangen wird, und zwar auch von den neu
bestrahlten Detektoren lö. Die Detektoren 9 jedoch, die
den Fächer nicht voll erfassen würden, werden nicht bestrahlt. Diese Anordnung bedeutet, daß der Bereich
der bestrahlten Detektoren zwischen der Mitte und den gegenüberliegenden Rändern schwankt. Aus diesem
Grunde ist es zweckmäßig. Detektoren zu verwenden, die ein gleichmäßiges Ansprechverhalten über der gesamten
Empfangsoberfläche zeigen, oder Korrekturen für Unterschiede in der Empfindlichkeit vorherzubestimmen.
F i g. 1 zeigt ferner, daß die Strahlung eine solche
Ausdehnung aufweist, daß einige Detektoren auch Strahlung empfangen, die nicht durch den Körper 4 des
Patienten verladen ist. Dies bedeutet, daß im Falle des Umlaufes alle Detektoren etwas Strahlung empfangen,
die nicht durch den Körper 4 verlaufen ist und die daher ein Eichsignal erzeugt, um Unterschiede zwischen den
Detektorempfindlichkeiten zu korrigieren. Es ist auch ersichtlich, daß die Strahlung nicht auf eine Quelle beschränkt
sein muß, vorausgesetzt, daß die Detektoranordnung es nicht zuläßt, daß irgendwelche Detektoren
die Strahlung zwischen einer Quel'.e und dem Körper 4 blockieren.
Eine praktische Ausführungsform der Erfindung zeigen F i g. 4 und 5, in denen Vorder- und Seitenansichten
des vollständigen Gerätes dargestellt sind, und die anschließenden
F i g. 6 bis 8. F i g. 4 bis 8 zeigen die Grundausrüstung zur Verwirklichung der Erfindung, wobei
zahlreiche, in Computer-Tomographiegeräten vorhandene und dem Fachmann bekannte Einzelheiten fortgelassen
wurden.
Das Guriit enthält einen Huiiplrahmen 14 und eine
äußere Abdeckung 15. Diese können unmittelbar auf dem Fußboden befestigt werden, jedoch sind sie im vorliegenden
Ausführungsbeispiel auf einer Rollkufc 16 ge-
■3 lagert, die mit Rollen 17 zusammenwirkt und über ein
Zahnrad 18 durch einen Motor 19 angetrieben werden kann, um so die Möglichkeit für eine Neigung der Achse
3 zu schaffen.
Der Rahmen 14 und die Abdeckung 15 besitzen eine
ίο Ausnehmung 20. in der sich zentral die Achse 3 befindet,
und diese Ausnehmung dient zur Aufnahme des nicht dargestellten Patienten.
Die Röntgenröhre 1 ist auf einem Element 21 angebracht,
das auf Lagern 22 um die Achse 3 drehbar ist.
ι j Das Element 21 wird über einen Riemen 23 und ein
Zwischengetriebe 24 durch einen auf dem Hauptrahmen befestigten Motor 25 angetrieben. Die Stromversorgung
und die Zuführung von Kühlöl zur Röntgenröhre I erfolgt über Kabel 26, die ausreichend lang sind,
und für die cmc Aufwickelvorrichtung vorhanden ist, so
daß die Röhre eine Arbeitsumdrehung von 360° plus etwa 180" zur Beschleunigung auf die Arbeitsgeschwindigkeit
und von weiteren 180° zum Abstoppen ausführen kann.
Der Detektorring umgibt die Ausnehmung 21 in einer vorgegebenen Winkelbczichung zum Hauptrahmen 14,
jedoch mit der Möglichkeit der Durchführung der zuvor beschriebenen Nutationsbewcgung. Diese Anordnung
zeigt F. g. 6 in Einzelheiten, wobei nur die interessieren-
K) den Teile dargestellt sind.
Aus Fig.6 ist ersichtlich, daß das Element 21, das nicht vollständig dargestellt ist. einen Ring 27 mit zwei
Kugellagern 28 und 29 enthält. Das Kugellager 28 ist parallel zur Strahlungsebene angeordnet und stellt ein
zusätzliches Lager zwischen dem Element 21 und dem Hauptrahmen 14 dar. Das Lager 29 ist jedoch zu dieser
Ebene geneigt, so daß seine Achse durch die Linie 3' gebildet wird, und dieses Lager trägt den Detek'orrsng
6.
Die Position des Lagers 28 ist durch den Hauptrahmen 14 bestimmt, und die relativen Positionen der Lager
28 und 29 sind durch ihre dargestellten relativen Positionen auf dem Ring 27 bestimmt. Wenn somit während
des Betriebes der Ring 27 mit dem Element 21 gedreht wird, bewirkt das Lager 29, daß der Ring und
einzelne Detektoren, wie z. B. 11 und 12, die dargestellte
Nutationsbewegung ausführen.
Die Detektoren sind jeweils über eine Drahtschleife 30 mit einer am Hauptrahmen 14 angebrachten An-
V) schlußklemme 31 verbunden. Von den Anschlußklemmen 31 verlaufen Kabel zu nicht dargestellten Datenverarbeitungsschaltungen,
in denen die Detektorausgangssignale verarbeitet werden.
Es ist ersichtlich, daß der Detektorring 6 aufgrund der
Drehung des Elementes 21 und des Ringes 27 bestrebt ist, sich ebenfalls zu drehen, obwohl er hieran durch die
Drahtschlaufen 30 gehindert wird. Es ist jedoch erwünscht, daß der Ring 6 keinerlei Drehbewegung ausführt,
und aus diesem Grunde ist er noch mit dem
bo Hauptrahmen 14 über eine Reihe von Antirotationsbügeln
32 verbunden, die nicht in Drehrichtung aber in der Richtung senkrecht dazu flexibel sind. Die Antirotationsbflgel.
von denen einer in F i g. 7 dargestellt ist, lassen die gewünschte Nutationsbewegung des Ringes 6
zu, jedoch verhindern sie eine Drehung. Vorzugsweise werden diese Bügei aus Federsiahlband hergestellt.
Weitere Einzelheiten des Kugellagers 29 sind in F i g. 8 dargestellt. Das Lager 29 positioniert den Ring 6
so, daß die Detektoren das ebene Strahlungsfeld 2 über seine ganze Ausdehnung gemäß Fig. I und 2 erfassen,
die Strahlung jedoch nicht behindern, bevor sie zum Körper des Patienten gelangt. Um sicherzustellen, daß
die Strahlung dementsprechend auf die Ebene beschränkt wird, ist an der Röhre 1 ein fächerförmiger
Kollimator 33 vorgesehen. Weitere, nicht dargestellte Kollimatoren können an den Detektoren vorgesehen
sein, um im Körper des Patienten gestreute Strahlung fernzuhalten. Diese Kollimatoren müssen jedoch Strahlung über den vollen Bereich der Quellenbewegung,
während der ein Detektor bestrahlt wird, zulassen. Dies läßt sich dadurch erreichen, daß Kollimatoren verwendet werden, die sich mit der Quelle 1 bewegen.
Es ist erwünscht, den Fortschritt der Bewegung der Quelle zu überwachen, um die von den Detektoren erzeugten Daten in geeigneter Weise organisieren zu können. Dies kann durch einen durchsichtigen Ring bewirkt
werden, der auf dem Element 21 befestigt ist und Strichmarkierungen trägt, und der mit einer stationären Lichtquelle mit Fotozelle zusammenwirkt, die den Durchlauf
der Markierungen feststellt. Jedoch zeigt die fortschreitende Bestrahlung unterschiedlicher Detektoren durch
die sich fortbewegende Quelle den Fortschritt der Abtastung direkt an.
Die Verarbeitung ist in F i g. 9 dargestellt. Die Daten von den Detektoren werden nach ihrer Ableitung Verstärkern 34 zugeführt. Grundsätzlich ist jedem Detektor
ein gesonderter Verstärker zugeordnet. Da jedoch in der Praxis die Detektoren nicht alle gleichzeitig bestraft werden, ist eine Multiplex-Verarbeitung der Ausgangssignale möglich, wodurch eine beträchtliche Einsparung erzielt werden kann. Die Datensignalc werden
dann in Integrationsschaltungen 35 während einer Zeitdauer integriert, die einen von dem Detektor empfangenen Strahl darstellt, wobei die Bewegung der Quelle in
dieser Zeit berücksichtigt wird. Die benötigten Taktsignale werden von den oben erwähnten Änzeigemiuein
für die Position der Quelle erzeugt. Die Datensignale werden dann einer Analog/Digital-Umselzung in Umsetzern 36 unterworfen und anschließend in Umsetzern
37 in logarithmische Form umgewandelt, um Signale zu erzeugen, die für die Rekonstruktionsverarbeitung in
den Schaltungen 38 geeignet sind.
Die Daten in den Schaltungen 38 können in bekannter Weise verarbeitet werden (US-PS 37 78 614, US-PS
39 24 129). Im Fall des Konvolutionsverfahrens kann es
erforderlich sein, daß Daten für Gruppen von parallelen Strahlen benötigt werden, und in diesem Falle müssen
die Daten in der richtigen Reihenfolge vorsortiert werden.
Statt dessen kann das Konvolutionsverfahren auch so ausgelegt sein, daß Daten für Gruppen von Strahlen in
einem fächerförmigen Strahlungsfeld benötigt werden, so daß keine Vorsortierung erforderlich ist. Natürlich
können auch andere Verarbeitungsverfahren eingesetzt werden, die für die Computer-Tomographie geeignet
sind.
Die verarbeiteten Daten werden schließlich auf einer Vorrichtung 39 zur Anzeige gebracht, z. B. auf einem
Fernseh-Monitor oder mittels eines Zeilendruckers, oder sie werden für späteren Gebrauch gespeichert
Es wurde bereits erwähnt, daß auch andere Vorrichtungen eingesetzt werden können, um die gewünschte
Detektorbewegung zu erzeugen. Beispielsweise kann der Detektorring mittels einer Reihe von nachgiebigen
Elementen auf einem ortsfesten Ring gelagert werden. Diese Elemente können so angeordnet werden, daß sie
den Deteklorring in die Ebene der Strahlung bringen, wobei jedoch jeder Teil des Detektorrings durch Deformation der nachgiebigen Elemente aus der Strahlung
herausbewegt werden kann. Die Strahlungsquelle kann
dann mit einer Kurvenanordnung versehen werden, so
daß sie bei ihrer Bewegung denjenigen Teil des Detektorringes aus der Strahlung herausdrückt, in dem Detektoren den Zutritt der Strahlung zum Körper behindern würden. Die nachgiebigen Elemente sind dabei be-
strebt, denjenigen Teil des Ringes, der der Quelle gegenüberliegt, in die Ausgangsstellung zurückzubewegen.
Fig. 10 zeigt eine vereinfachte Form einer Anordnung, bei der der Detektorring 6 auf einem festen Ring
is 40 durch nachgiebige Elemente 41 angebracht ist, von
denen einige dargestellt sind. Die nachgiebigen Elemente 41 bestehen aus Federn, die in flexiblen Umhüllungen
untergebracht sind, um eine Auswärtsbewegung zu begrenzen. Die Federn sind so ausgelegt, daß sie auch
noch unter Druck stehen, wenn ihre Expansion an der Stelle begrenzt ist, an der die Detektoren im Weg der
Strahlung liegen.
Der Detektorring 6 ist an seinem Umfang mit einem Kurvenring 42 versehen, der in Eingriff mit einem an der
Röntgenröhre 1 befestigten Kurvenfolgeglied 43 ist. Wenn die Röhre 1 sich um die Achse 3 dreht, ist das
Kurvenfolgeglied 43 in Eingriff mit dem Ring 42 und zwingt den Ring 6 gegen die Wirkung der örtlichen
nachgiebigen Elemente 41 aus dem Röntgenstrahl heraus.
Claims (6)
1. Computer-Tomograph zur Untersuchung einer Querschnittsscheibe des Körpers eines Patienten.
mit wenigstens einer Röntgenröhre, die ein fächerförmiges
Strahlungsfeld aussendet, mit einer Halterung der wenigstens einen Röntgenröhre in bezug
auf den Körper des Patienten derart, daß die Strahlung in Richtung auf die Querschnittsscheibe verläuft,
mit Abtastmitteln zur Drehung der wenigstens einen Röntgenröhre um den Körper des Patienten,
so daß die Strahlung aus zahlreiuiicn unterschiedlichen
Richtungen auf die Querschnittsscheibe gerichtet wird, mit einer aus mehreren, für die Strahlung
empfindlichen Detektoren bestehenden Delektoranordnung, die ganz oder teilweise entlang eines den
Körper des Patienten umgebenden Kreisringes angeordnet ist, wobei die Detektoren in Drehrichtung
der wenigstens einen Röntgenröhre unbeweglich angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß der Radius des Kreisringes kleiner ist als der Radius der Umlaufbahn der Röntgenröhre (1), und
daß Verschiebe- bzw. Führungsmittel (27, 29, 43) vorhanden sind, die die Detektoren (12), die sich
jeweils auf derselben Seile des Körpers des Patienten befinden, wie die wenigstens eine Riäntgenröhre
(1), aus dem Strahlenweg zwischen der Röntgenröhre und der Querschnittsscheibe henausbewegen.
2. Compi'ter-Tomograph nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Detektoren auli einem Ringkörper (6) so gehadert sind, daß sie die
Strahlung nach Durchlaufen des Körpers (3) des Patienten empfangen, und daß cie Verschiebe- bzw.
Führungsmittel (27, 29, 43) zur Bewegung der Detektoren auf den Ringkörper (6) einwirken.
3. Computer-Tomograph nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Ringkörper
(27) vorhanden ist, dessen Achse mit der Drehachse (3) der Röntgenröhre (1) zusammenfällt, und der mit
der Röntgenröhre (1) umläuft, und daß die Verschiebebzw. Führungsmittel (29) zur Bewegung der Detektoren
aus einem ringförmigen Lager bestehen, das zu dem ersten Ringkörper (6) koaxial aber ex- v>
zentrisch zu dem weiteren Ringkörper (27) gelagert ist und die Achse des zuerst genannten Ringkörpers
(6) geneigt zur Drehachse (3) hält.
4. Computer-Tomograph nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Feder
(41) vorhanden ist, die den ersten Ringkörper (6) in den Weg der Strahlung zwingt, und daß die Verschiebebzw.
Führungsmittel (29) aus einem mit der Röntgenröhre (1) verbundenen Kurvenfolgcglicd
(43) bestehen, das den Ringkörper (6) gegem die Kraft der Feder (41) auslenkt.
5. Computer-Tomograph nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß
mehrere Antirotationselemente (32) vorgesehen sind, die nachgiebig in Richtung senkrecht zur F.bcnc ho
des Detektorkörpers (6) sind, nicht nachgiebig In tangentialer Richtung dazu, und die den Dctektor-Ringkörper
(6) mit stationären Teilen des Gerätes verbinden, so daß die Detektoren unbeweglich in
der Drehrichtung der Röntgenröhre (1) gehalten h'i
sind.
6. Computer-Tomograph nach Anspruch :5. dadurch gekennzeichnet. clulJ die Aniirotationsclcmcn-
te (32) aus flexiblen fvtetallbändern bestehen.
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| US05/811,279 US4137455A (en) | 1977-06-29 | 1977-06-29 | Medical radiographic apparatus with means for notating detector ring |
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|---|---|
| DE2828963A1 DE2828963A1 (de) | 1979-01-04 |
| DE2828963C2 true DE2828963C2 (de) | 1984-10-18 |
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