DE2833251B2 - Anwendung eines Kunstharzfilms als Träger für eine lithographische Druckplatte - Google Patents

Anwendung eines Kunstharzfilms als Träger für eine lithographische Druckplatte

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Description

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Die Erfindung bezieht sich auf die Anwendung eines auf einer oder beiden Seiten mit einem Polyäthylenharz überzogenen Kunstharzfilms als Träger für eine wenigstens eine eine hochmolekulare kolloidale Substanz enthaltende bilderzeugende Schicht aufweisende lithographische Druckplatte.
Als Träger für lithographische Druckplatten sind bislang Bleche, wie Aluminium und Zink, Kunststoff-Filme oder Papiermaterialien verwendet worden. Unter diesen Materialien wurde ein geeigneter Träger unter Berücksichtigung der Dauerhaftigkeit anderer Druck-Leistungseigenschaften, wie z. B. Tonen oder lithographisches Sensibilisieren, Haftstärke zwischen der lithographischen Druckschicht und dem Träger sowie in manchen Fällen der Herstellungskosten und der Leichtigkeit der Handhabung, ausgewählt
In den letzten Jahren ist die Ausbreitung automatischer Verarbeitung und automatischer Drucksysteme auf dem Gebiet innerbetrieblichen Drückens bemerkenswert Die für diese Systeme erforderlichen lithographischen Druckplatteneigenschaften sind beispielsweise geringste Dimensionsveränderungen, wie unerwünschtes Rollen über die Arbeitsstufen hinweg von der Plattenverarbeitung bis zum Druck sowie gute Zuführeigenschaften. Wenn die ursprüngliche Platte in b$ kontinuierlicher Rollenform zugeführt wird, muß sie leicht von einem automatischen Schneidgerät geschnitten werden. Ist die verwendete Druckerpresse von der Art die die Druckplatte durch Hochhaken hält muß die Platte leicht gelocht werden, um Hakenlöcher zu schaffen, und genügend Festigkeit aufweisen, so daß die Platte vor dem Brechen oder erheblicher Verformung während des Druckvorgangs bewahrt werden kann. In einer vollautomatischen Druckerpresse erfolgt das Drucken häufig mit einer Druckplatte, die in dem den Endteil freilassenden Hauptzylinder an der Führungskante erfaßt wird. In einem solchen Fall muß die Druckplatte eine geeignete Einroll- oder Kräuseleigenschaft und Flexibilität besitzen, so daß sie sich der Zyünderoberfläche eng anlegen kann, sonst kann unerwünschter Schmierdruck an der Führungskante oder am Endteil der Druckplatte auftreten. Es ist natürlich wie allgemein im Falle lithographischer Druckplatten von Bedeutung, daß die Druckplatte wenig oder keine Deformation oder Längenänderung unter der Einwirkung von Wasser oder organischen Lösungsmitteln des Alkoholtyps oder Erdöltyps erfährt und daß die lithographische Druckschicht festgehalten wird.
Um die vorstehenden Forderungen zu erfüllen, ist als Substratmaterial Papier, Kunststoff-Film oder sogenanntes harzbeschichtetes Papier mit einer Überzugsschicht aus einem hochmolekularen Film des Polyolefintyps verwendet worden. Bekannt ist auch ein zusammengesetztes Papier mit einem Substratblatt aus einem synthetischen faserigen Polymer, überzogen mit einem Polyolefinfilm, wie in der offengelegten japanischen Patentanmeldung 81 521/73 (Kokai) offenbart Von diesen Materialien ist das harzbeschichtete Papier weitgehend als Träger für lithographische Druckplatte aufgrund der ausgezeichneten wasserabstoßenden Eigenschaften und der Leichtigkeit der Handhabung verwendet worden.
Ein Nachteil des harzbeschichteten Papiers ist jedoch, daß es das Hindurchdringen einer Ätzlösung und einer Befeuchtungslösung durch das geschnittene Ende nicht völlig zu verhindern vermag. Insbesondere wenn das harzbeschichtete Papier mit einer stark alkalischen Lösung bei der Verarbeitung oder mit einer Ätzlösung, die ein alkoholisches organisches Lösungsmittel enthält, in der Druckstufe in Berührung kommt, wird die Leimungseigenschaft (d. h. die Eigenschaft zur Verhinderung der Permeation einer Flüssigkeit) des Papiers verschlechtert, was die Lösung durch das geschnittene Ende hindurchdringen läßt, wobei die Permeation aufgrund von Druckschwankungen und wiederholten Scherspannungen, ausgelöst durch die Druckfarbenwalze, die Molton-Walze und das Drucktuch, noch beschleunigt wird. Dadurch tritt leicht ein Bruch der Druckplatte am Hakenloch oder eine Ablösung der Harzschicht vom Substrat von den Schnittkanten her ein, was zu einer Verdrehung des gedruckten Bildes führt. Ein weiterer erster Nachteil ist die Schwierigkeit, eine beständige konvexe Krümmung der Druckplatte mit der lithographischen Druckschicht nach außen zu erhalten. Wird die unverarbeitete Platte beispielsweise in Form einer kontinuierlichen Rolle zugeführt, tritt ein ausgeprägter Unterschied in der Krümmungsneigung zwischen den Teilen im Äußeren der Rolle und den Teilen im Inneren der Rolle aufgrund der Aufwicklung während der Lagerung auf. Ein solcher Unterschied verursacht leicht Störungen bei der automatischen Verarbeitung und dem automatischen Drucken. Das in der offengelegten japanischen Patentanmeldung 81 521/73 offenbarte zusammengesetzte Papier hat Nachteile insofern, als es schwierig ist, die Steifigkeit im
Verlauf des automatischen Transports der Platte und des automatischen Drückens unverändert zu halten, und außerdem ist die Dimensionsstabilität beim Druckvorgang ungenügend.
Aus der DE-OS 25 U 734 sind lithographische Druckplatten aus einem Kunstharzfilm, der mit einer Polyäthylenschicht fiberzogen ist, die eine lithographische Druckschicht trägt, bekannt Aufgabe ist hierbei jedoch die einfache Druckformherstellung.
Ziel der Erfindung ist demgegenüber die Schaffung einer lithographischen Druckplatte, die ksinen der obigen Nachteile aufweist und sich zur Verwendung bei der automatischen Verarbeitung und beim automatischen Drucken eignet Sie besitzt die erwünschte Beständigkeit gegenüber Wasser und Lösungsmitteln, IaBt sich hervorragend transportieren, zeigt stabile Kräuseleigenschaft, erwünschte Flexibilität und Festigkeit Der Träger der erfindungsgerr.äßen lithographischen Druckplatte ist gegenüber Deformation oder Dimensionsänderung beim Druckvorgang Widerstandsfähig und besitzt gute Haftung an der lithographischen Druckschicht, mit dem Ergebnis, daß die Permeation von Wasser durch das Schnittende stark herabgesetzt werden kann.
Im Rahmen der Erfindung wurde den Eigenschaften 2s von Kunstharzfilmen besondere Bedeutung gezollt wie der Wasserbeständigkeit Lösungsmittelbeständigkeit, Dimensionsbeständigkeit mechanischen Festigkeit Steifigkeit Stanz- und Schneideigenschaften, und dies führte zu angemessener Flexibilität und Kräuselbarkeit des Kunstharzfilms, ohne die vorteilhaften Eigenschaften zu beeinträchtigen.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch die Anwendung eines Kunstharzfihns gemäß Hauptanspruch und durch die bevorzugten Ausführungsformen der Anwendung gemäß den Unteransprüchen.
Die durch die erfindungsgemäße Anwendung erhaltene lithographische Druckplatte hat also einen Aufbau, bei dem eine lithographische Druckschicht auf einem Träger mit Verbundstruktur vorgesehen ist, die einen auf einer oder beiden Seiten mit einem Polyäthylenharz überzogenen Kunstharzfilm aufweist Polyäthylen ist eines der biegsamen Kunstharze. Der Vorteil der Verwendung von Polyäthylen gemäß der Erfindung rührt von der Geschmeidigkeit oder Biegsamkeit von Polyäthylen her, und man kann gezielt einen Träger mit einer zum Drucken erwünschten Flexibilität erhalten, indem man einen Substratfilm und die Polyäthylenüberzugsschicht darauf kombiniert Der Ausdruck »eine zum Drucken erwünschte Flexibilität«, wie er hier verwendet wird, bedeutet daß der Biegefestigkeits- oder Steifigkeitsfaktor im Bereich von 20 bis 200 (in Längsrichtung) liegt, gemessen mit dem Clark Softness Tester (TAPPl Standard T451m-60). Zu weiteren Vorteilen eines Polyäthylenüberzugs gehört die leichte Überführbarkeit der Oberfläche in eine haftaktive Oberfläche, z. B. durch Behandlung mit Koronaentladung, der verhältnismäßig geringe Preis, die guten filmbildenden Eigenschaften, leichte Verarbeitbarkeit und ausgezeichnete chemische Beständigkeit Weitere Vorteile ergeben sich aus der ^o folgenden Beschreibung.
Typische Beispiele für die Kunstharzfilme sind z. B. bekannte photographische Träger, wie Filme aus Cellulosetriacetat Polycarbonat, Polystyrol, Polypropylen, Polyvinylchlorid und Polester. Von diesen bevorzugt werden solche aus Polystyrol, Polypropylen und Polyester. Wenn nötig, kann der Kunstharzfilm Weichmacher, Stabilisatoren, Pigmente und zusätzlich zahlreiche Füllstoffe, wie Glasfasern, zur Abwandlung der physikalischen Eigenschaften, oder andere Zusätze, wie elektrisch leitende Mittel, zur Verbesserung der elektrischen Eigenschaften des Grundmaterials, enthalten. Ein bevorzugtes Trägersubstrat ist ein Laminat mit mehreren Schichten, da sich ein solcher Film als die gewünschte Stabilität hinsichtlich Festigkeit Ausdehnung und Kontraktion und Steifigkeit besitzend erwies.
Die durch die erfindungsgemäße Anwendung erhaltene lithographische Druckplatte wird durch Aufbringen einer Polyäthylenharzschicht auf einer oder vorzugsweise beiden Seiten des obigen Kunstharzfilms hergestellt worauf dann vorzugsweise die Polyäthylenschicht einer Koronaentladungsbehandlung unterworfen und dann eine lithographische Druckschicht aufgebracht wird. Die Gesamtdicke des Trägers einschließlich der Polyäthylenschicht sollte im allgemeinen auf etwa 100 bis etwa 250 um eingestellt werden. Um eine wunschgemäße Flexibilität zu erhalten, wird das Dickenverhältnis zwischen dem Kunstharzfilm und dem Polyäthylenüberzug in geeigneter Weise in Abhängigkeit von der Steigkeit des Kunstharzfilms gewählt Wird beispielsweise ein biaxial gestreckter Polyesterfilm als Substrat verwendet, wird ein etwa 30 bis etwa 70μηι dicker Polyäthylenüberzug auf eine oder beide Seiten des Substrate, etwa 50 bis etwa 100 um dick, aufgebracht um eine Druckplatte von ausgezeichneter Leistungsfähigkeit beim automatischen Drucken zu erhalten, was eines der Ziele der Erfindung darstellt Wird ein Polystyrolfilm als Substrat verwendet wird ein erwünschter Träger unter fast den gleichen Bedingungen wie oben erhalten. Wird z. B. Polypropylen als Substrat verwendet wird eine zum automatischen Drucken geeignete Flexibilität durch Aufbringen eines Polyäthylenüberzugs von etwa 20 bis etwa 50μηι Dicke auf beiden Seiten des Substrats von 100 bis 200 μΐη Dicke erhalten.
Die geeignete Krümmung kann durch Steuern des Dickeverhältnisses von Polyäthylenüberzugsschichten auf beiden Seiten oder alternativ durch momentanes Erwärmen jeder Seite des Trägers auf eine Temperatur über dem Glasumwandlungspunkt verliehen werden. Die letztere Behandlung kann durch die Erwärmungsbindung von geschmolzenem Polyäthylen durch Strang· preßlamination ersetzt werden, die eine der Methoden beim Laminieren von Polyäthylen ist Glücklicherweise wurde gefunden, daß im Falle eines auf beiden Seiten mit Polyäthylen laminierten Trägers eine stabile Krümmung festgelegt wird, indem zuerst Polyäthylen auf der konkaven Seite des Trägers auflaminiert wird. Die durch die obigen Behandlungen gebildete Krümmung blieb, wie festgestellt wurde, auch bei langer Lagerung stabil.
Das für die erfindungsgemäße Verwendung geeignete Polyäthylenharz ist im allgemeinen von geringer Dichte, das mit einem solchen hoher Dichte gemischt werden kann. Wenn nötig, kann die Polyäthylenüberzugsschicht andere Bestandteile enthalten, wie weiße oder gefärbte Pigmente oder Farbstoffe oder Fluoreszenzstoffe. Die Außenfläche der Polyäthylenschicht kann glatt sein, ist aber vorzugsweise matt mit einem geeigneten Grad an Unregelmäßigkeiten, hervorgerufen durch Prägen, um den in der Lithographie gut bekannten Korneffekt zu entwickeln. Hierzu ist das Prägeverfahren äußerst geeignet. Auch in diesem Falle liegt die Dicke der Polyäthylenschicht vorzugsweise bei wenigstens etwa 20 μιη, besser bei wenigstens etwa 30 μηι. Diese Dicke der Polyäthylenschicht trägt zum Spannungsausgleich
beim Drucken bei, was zu einer Senkung der Abnutzung der lithographischen Druckschicht und zu Druckplatten von ausgezeichneter Dauerhaftigkeit führt
Das Laminieren von Polyäthylen hann durch Schmelzen von Polyäthylenpellets, Zugabe geeigneter Zusätze, Strangpressen durch eine Strangpreßdüse und Auflage des Extrudats auf ein Kunstharzfilmsubstrat zu einer festen Bindung erfolgen. Die Vorbehandlung des Substrats durch Koronaentladung verbessert die Haftung des Substrats am Polyäthylenüberzug. Eine weitere , Verbesserung der Haftung kann durch Kombinieren der Koronaentladungsbehandlung mit einer feinen Mattierung (Bildung von Unregelmäßigkeiten in Tiefen von 0,2 bis 20 μπι) auf der Oberfläche des Kunstharzfiltnsubstrats erzielt werden. Das Mattieren der Oberfläche kann nach üblichen Methoden erfolgen, wie durch Prägen und Sandstrahlen. Die Haftung zwischen dem Kunstharzfilmsubstrat und der Polyäthylenüberzugsschicht ist ein äußerst wichtiges Problem bei der praktischen Durchführung der Erfindung und sollte ausreichen, dem Drucken einer großen Anzahl von Kopien zu widerstehen. Die Erzielung einer so starken Haftung bringt eine Reihe technischer Probleme mit sich, wie die Bedingungen der Koronaentladung und das Schmelzüberziehen des Polyäthylens. Das feine Mattie- 2s ren der Substratoberfläche ist jedoch eine der zuverlässigsten und stetigsten Methoden. Eine weitere Methode zum Binden ist beispielsweise das Binden mit einem Kleber. Eine solche Methode kann, wenn nötig, angewandt werden.
Ein Träger mit einer hydrophilen Oberfläche kann durch Koronaentladungsbehandlung der polyäthylenüberzogenen Oberfläche erhalten werden. Die durch die Koronaentladungsbehandlung einer Polyäthylenoberfläche hervorgerufene Oberflächenaktivität unterscheidet sich in der Fähigkeit zur Bindung verschiedener hochmolekularer kolloidaler Substanzen und folglich auch zur festen Bindung einer lithographischen Druckschicht, was zu einer Druckplatte führt, die nach langdauemder Druckleistung wenig Verschlechterung zeigt
Die Koronaentladungsbehandlung kann unmittelbar nach dem Laminieren der Polyäthylenharzschicht vorgenommen werden oder wird vorzugsweise vor dem Aufbringen einer lithographischen Druckschicht wiederholt Im Hinblick auf den derzeitigen Stand der Technologie der Verarbeitung von Kunstharz ist es ohne die geringste Schwierigkeit möglich, in der oben geschilderten Weise einen Träger herzustellen, der sich zur Herstellung einer Druckplatte eignet, die ausreichend wasser-, lösungsmittelbeständig, dimensionsstabil, mechanisch fest usw. ist, um das erfindungsgemäße Ziel zu erreichen, wobei diese Eigenschaften in enger Abhängigkeit von den dem Träger eigenen Eigenschaften stehen.
Die Merkmale der durch die erfindungsgemäße Anwendung erhaltenen lithographischen Druckplatte mit einem Träger aus einer Verbundstruktur mit einem Kunstharzfilm, der mit einem Polyäthylenharz beschichtet ist, sind durch den Aufbau einer auf einem Träger vorgesehenen lithographischen Druckschicht nicht speziell begrenzt Die lithographische Druckschicht kann direkt auf einer durch Koronaentladung oder andere Maßnahmen aktivierten Polyäthylenoberfläche oder auf einer oder mehreren Zwischenschichten, die b5 auf der Polyäthylenoberfläche vorgesehen sind, aufgebracht sein. Die Zwischenschicht kann eine Unterschicht sein, um hydrophilen Charakter zu schaffen, oder eine Schicht, um die lithographische Druckschicht zu halten, oder eine lichtempfindliche oder nicht-lichtempfindliche Schicht für die Bilderzeugung. Es kann eine Bildempfangsschicht für Steindruck sein, z.B. eine Druckfarben auf Ölbasis aufnehmende Schicht oder eine Bildempfangsschicht beim Silbersalz-Diffusionsübertragungsverfahren, oder eine Bilderzeugungsschicht für lithographischen Druck, wie z.3. lichtempfindliche Diazoschicht oder eine lichtempfindliche Silberhaiogenidemulsionsschicht Im allgemeinen neigt eine durch Koronaentladungsbehandlung alleine gebildete hydrophile Oberfläche recht rasch zum Verlust des hydrophilen Charakters mit dem Zeitablauf oder durch mechanische Reibung. Daher ist eine durch Koronaentladungsbehandlung alleine erhaltene hydrophile Oberfläche als solche zur Verwendung als lithographischen Druckoberfläche nicht geeignet
Die Erfindung wird nachfolgend im einzelnen unter Bezugnahme auf Beispiele veranschaulicht, wird hierauf aber nicht beschränkt
Beispiel 1
Während der Anwendung einer Koronaentladung auf der Rückseite eines Polypropylenfilms von 120 μπι Dicke mit beidseitig feinmattierten Oberflächen wurde aus einer Strangpreßdüse bei 320° C stranggepreßtes geschmolzenes Polyäthylen auf die Rückseite des Polypropylenfilms laminiert, wobei die laminierte Polyäthylenschicht 30μπι dick war. Dann wurde die Vorderseite mit einer Polyäthylenschicht von 30 μπι Dicke ebenso wie zuvor laminiert, während sie einer Koronaentladung ausgesetzt war.
Der so erhaltene Träger wurde mit der folgenden Oberzugslösung (A) überzogen, dann getrocknet und 7 Tage bei 400C stehengelassen, um die Kolloidschicht zu härten.
Überzugslösung (A):
Gelatine 20 g
Siliziumdioxid (mittlerer Teilchendurchmesser 7 μηι) 5 g
Formalin (12%ige wäßrige Lösung) 3 cm3
10%ige wäßrige Saponin-Lösung 4 cm3
Wasser zu insgesamt 500 g
Überzogen wurde mit 40 g/m2 naß. Der anfallende Träger wurde mit einem Hydrosol weiter überzogen, das physikalische Entwicklungskeime enthielt, erhalten durch Mischen der folgenden Lösungen (I) und (II), um die zweite Schicht zu bilden, aberzogen mit 15 g/m2 naß.
Lösung (I):
Palladiumchlorid 1 g Salzsäure 20 cm3
Wasser 250 cm3
Lösung (II):
Natriumthiosulfat 4 g
10% ige wässerige Saponinlösung 10 cm3
Wasser 1000 cm3
Die erhaltene Offset-Druckplatte wurde mit einem bildweise belichteten Negativ für die Silberdiffusionsübertragung in enge Berührung gebracht und der Übertragungsentwicklung zur Bildung eines metallischen Silberbildes auf der Druckplatte unterworfen. Die so behandelte Druckplatte wies eine leichte Krümmung mit konvexer Vorderseite auf. Die Platte wurde auf einer Offset-Presse befestigt, gründlich an der Oberflä-
ehe mit einer Ätzlösung abgerieben und die Presse in Betrieb gesetzt Ob sowohl die Fflhrungskante als auch die Hinterkante der Druckplatte am Hauptzylinder befestigt waren oder nur die Fflhrungskante, ein enger Kontakt der Platte mit dem Hauptzylinder wurde Ober den ganzen Druckvorgang hinweg aufrechterhalten. Das gedruckte Bild zeigte keinen Fehler an irgendeiner Stelle nahe der Führungskante oder dem hinteren Teil der Druckplatte. 3000 Kopien wurden ohne Eindringen von Wasser in den Träger, Tonen oder Falschaufzeichnung erhalten.
Vergleichsbeispiel 1
Unter Verwendung einer hydrophil unterlegten Polyesterfilmgrundlage von 150 μηι Dicke als Träger ,-, wurde eine Druckplatte hergestellt und der Drucktest zweimal ähnlich wie in Beispiel 1 durchgeführt. Erfolgte das Drucken mit der am hinteren Ende nicht befestigten Druckplatte, war der Kontakt der Platte mit dem Hauptzylinder nicht eng genug, in dem Teil nahe der Führungskante der Platte sowie im hinteren Teil wurde Tonen beobachtet, und dem Druckbild fehlte durch Überlappung die Klarheit Wurde auch das Hinterende der Druckplatte festgelegt, wurde kein Tonen im hinteren Teil, aber in dem Teil nahe der Führungskante beobachtet Nach 1000 Drucken wurde sowohl ein Abtragen der Führungskante als auch das Tonen deutlich.
Vergleichsbeispiel 2
JO
Unter Verwendung eines Blattes Papier als Träger von 135 μπι Dicke, beidseitig mit Polyäthylen ähnlich Beispiel 1 überzogen, wurde eine Druckplatte ebenso wie in Beispiel 1 hergestellt Die Ergebnisse des Drucktests waren wie nachfolgend wiedergegeben: j
Wurde mit am Hinterende nicht festgelegter Druckplatte gedruckt wurde ein Überlappen des Druckbildes und leichtes Tonen im hinteren Teil beobachtet Wurde mit auch an der Hinterkante festgelegter Druckplatte gedruckt wurde kein Tonen beobachtet Nach 3000 Drucken jedoch wurde eine 2,5 mm ausmachende Verschiebung beim Drucken aufgrund der Deformation der Hakenlöcher in der Führungskante der Hauptplatte beobachtet Außerdem wurde ein Quellen der Platte durch das Eindringen von Wasser über die Flanke des Trägers beobachtet wobei die Tiefe des gequollenen Teils der Platte 1 cm im Durchschnitt und 2 cm maximal von der Kante betrug. Durch das Quellen erfolgte eine Ablösung der Polyäthylenschicht von der Papiergrundlage, was zu einer Verdrillung des Bildes im gequollenen Bereich führte.
Beispiel 2
Eine 100 μπι dicke Polyesterfilmbasis wurde auf der Rückseite mit einer 40 μπι dicken Polyäthylenschicht und dann auf der Vorderseite mit einer 30 μπι dicken Polyäthylenschicht Überzogen. Die überzogene Polyesterfilmbasis wurde einer Koronaentladungsbehandlung ausgesetzt Die Polyäthylenschicht auf der Vorderseite enthielt RuB. Der fertige Träger zeigte eine Reflexion von 5% für einen einfallenden Strahl von 50 nm.
Der wie vorstehend erhaltene Träger wurde mit einer hochempfindlichen Silberhalogenidemulsion folgender Zusammensetzung überzogen, dann getrocknet und 10 Tage bei 40° C zum Härten der Emulsionsschicht stehengelassen, wobei die Beschichtung 40 g/m2 naß ausmachte.
Hochempfindliche Silberhalogenidemulsion:
Chlorbromidemulsion (orthochromatisch) 300 g
20 Mol-% Silber-Bromid;0,l Mol-% Silberjodid; 0,4 μπι durchschnittlicher Teilchen-' durchmesser; 20 g Bindemittelgehalt;
0,1 Mol Silbergehalt
Siliziumdioxid (5 μπι durchschnittliche
Teilchengröße) 3 g
Formalin (12%ige wässerige Lösung) 3 cm3 Saponin(10%ige wässerige Lösung) 10 cm3 Wasser zu insgesamt 400 g
Die gleiche Hydrosol-Zusammensetzung mit physikalischen Entwicklungskeimen, wie in Beispiel 1 verwendet, wurde gereinigt indem sie durch eine !cnensusiauscherharzsäule geführt wurde. Das gereinigte Hydrosol wurde als zweite Schicht auf die Silberhalogenidemulsionsschicht aufgebracht um so eine Offsetdruckplatte zu erhalten. Die Platte wurde auf eine Breite von 25,4 cm geschnitten. Der erhaltene Streifen von 70 m Länge wurde um einen Kern von 78 mm Außendurchmesser mit der empfindlichen Oberfläche nach außen gewickelt und 3 Monate bei Raumtemperatur stehengelassen. Die erhaltene Rolle wurde auf einen vollautomatischen Kameraprozessor montiert um eine Druckplatte herzustellen, die auf ihre Druckqualität getestet werden sollte. Der erwähnte automatische Kameraprozessor, ausgestattet mit einem reflektierenden Spiegel, kann das Original photographieren und die Ausgangsdruckplatte bildweise belichten. Die belichtete Platte wurde automatisch zugeführt geschnitten, entwickelt und stabilisiert um eine Druckplatte zu liefern. Der Entwicklungsbehälter enthielt eine Silbersalzdiffusionsübertragungsentwicklungslösung. Die Ergebnisse des Verarbeitungstestes zeigten die folgenden Fakten:
1. Die Bildaufnahmefläche der Platte war ausreichend eben, so daß weder ein verschwommenes noch ein verdrilltes Bild festgestellt wurde.
2. Zuführ- und Schneidqualität waren zufriedenstellend.
3. Trotz langer Lagerung behielt die Platte eine leichte und beständige Krümmung mit der empfindlichen Oberfläche nach außen, und zwar über die ganze Rolle vom äußersten Teil bis zum innersten Teil, und die Stetigkeit beim Transport war Ober das ganze automatische Entwicklungsverfahren hinweg sehr gut
4. Obgleich durch ein alkalisches Bad (Entwickler) und ein saures Bad (Stabilisator) geführt wurde, war absolut kein Eindringen der Flüssigkeit durch die Schnittkanten der Platte zu beobachten.
Die bearbeitete Platte wurde dann dem Drucktest wie in Beispiel 1 beschrieben unterworfen. Ob das hintere Ende der Platte festgelegt war oder nicht der enge Kontakt der Platte mit der Zylinderwalze war zufriedenstellend, und eine große Anzahl klarer Kopien (über 3000 Kopien) wurde ohne einen Fehler oder Eindringen von Wasser über die Flanken erhalten.
Die vorstehenden Ergebnisse bestätigten die erfindungsgemäßen Vorteile.
Beispiel 3
Polyäthylenharz-Überzugsschichten, 50 und 30 um dick, wurden auf beiden Seiten eines mit PolvnroDvlen
laminierten Filmsubstrats (dreitägiges Laminat) aufgebracht Die Oberflächen sowohl des Substrats als auch der Polyäthylenüberzugsschichten wiesen feine Unregelmäßigkeiten auf. Die Oberfläche der Polyäthylenschicht wurde der KLoronaentladungsbehandiung unter-
worfen, und eine lithographische Druckschicht wurde auf der 50 μιη dicken Polyäthylenschicht vorgesehen, wie in Beispiel 1 beschrieben, und ähnlich Beispiel 1 getestet. Die erhaltenen Ergebnisse waren sogar noch zufriedenstellender.

Claims (6)

!8 33 Patentansprüche:
1. Anwendung eines auf einer oder beiden Seiten mit einem Polyäthylenharz überzogenen Kunstharz-Rims als Träger Hr eine wenigstens eine eine hochmolekulare kolloidale Substanz enthaltende bilderzeugende Schicht aufweisende lithographische Druckplatte.
2. Anwendung des Kunstharzfilms nach Anspruch )0 1, wobei der Kunstharzfilm ein Polypropylen-, Polyester- oder Polystyrolfilm ist
3. Anwendung des Kunstharzfilms nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Kunstharzfilm eine Dicke von 100 bis 250 um und die Polyäthylenüberzugsschicht 1S eine Dicke von 20 bis 70 um aufweist
4. Anwendung des Kunstharzfilms nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Kunstharzfilm eine matte Oberfläche aufweist auf der die Polyäthylenüberzugsschicht aufgebracht ist
5. Anwendung des Kunstharzfilms nach einem der vorhergehenden Ansprüche als Träger für die wenigstens eine eine hochmolekulare kolloidale Substanz enthaltende bilderzeugende Schicht aufweisende lithographische Druckplatte, deren eine 2j hochmolekulare kolloidale Substanz enthaltende Schicht eine Gelatine/Silberhalogenid-Fotoemulsionsschicht ist und auf der Außenfläche eine Schicht physikalischer Entwicklungskeime zur Verwendung beim Silbersalzdiffusionsübertragungsverfahren trägt
6. Anwendung des Kunstharzfilms nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der einseitig oder beidseitig mit einer Polyäthylenschicht überzogene Kunstharzfilm einen Steifigkeitsfaktor im Bereich von 20 bis 200 (in Längsrichtung) aufweist
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