DE2851987C2 - Stützvorrichtung für Leitern - Google Patents

Stützvorrichtung für Leitern

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DE2851987C2 DE2851987A DE2851987A DE2851987C2 DE 2851987 C2 DE2851987 C2 DE 2851987C2 DE 2851987 A DE2851987 A DE 2851987A DE 2851987 A DE2851987 A DE 2851987A DE 2851987 C2 DE2851987 C2 DE 2851987C2
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    • E06C7/00Component parts, supporting parts, or accessories
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Description

F i g. 6 einen unvollständig dargestellten Längsschnitt durch eine der Stützen.
Eine als Wandabstandhalter, als Leiteraussteifer und als Ausgleichsfuß verwendbare Stützvorrichtung für Leitern weist, wie beispielsweise F i g. 1 zeigt, eine als regelmäßiges Achteckrohr ausgebildete Traverse 1 auf, deren Länge im Ausführungsbeispiel etwas größer ist als die Mindestbreite einer Leiter, gemessen von Außenseite zu Außenseite der beiden Leiterholme 2. Von der Traverse 1 stehen in gleicher, radialer Richtung zwei gleich ausgebildete Abstandhalter 3 ab, die fest mit der Traverse 1 verbunden, beispielsweise mit ihr verschweißt sind. Der Abstand der beiden symmetrisch zur Traversenmitte angeordneten, durch je ein Rohrstück gebildeten Abstandhalter 3 voneinander, gemessen von Außenseite zu Außenseite, ist nur geringfügig kleiner als die Mindestleiterbreite zwischen den beiden Leiterholmen 2, damit die beiden Abstandhalter 3 zwischen die Leiterholme 2 von Leitern unterschiedlichen Fabrikates und unterschiedlicher Konstruktion eingreifen können. An das von der Traverse 1 wegweisende Ende der Abstandhalter 3 schließt sich je ein HaJtsn 4 an, dessen Form so gewählt ist, daß er in eine der Sprossen
5 einer Leiter von oben oder von unten her eingehängt werden kann. Die Länge der Abstandhalter 3 ist deshalb so gewählt, daß die Traverse 1 unabhängig von der in Längsrichtung der Abstandhalter gemessenen Stärke der Leiterholme 2 hinter diesen zu liegen kommt, wenn die Haken 4 in eine Sprosse 5 eingehängt sind, wie dies die F i g. 2 und 3 zeigen.
Die Haken 4 bilden je einen Teil von zwei Verbindungseinrichtungen, mittels deren die Traverse 1 an den Sprossen 5 befestigbar ist Diese beiden gleich ausgebildeten Verbindungseinrichtungen weisen je ein Rohrstück 6 auf, dessen eines Ende mit dem Haken 4 und dem diesen tragenden Ende des Abstandhalters 3 fest verbunden ist und im Ausführungsbeispiel mit dem Abstandhalter einen Winkel von etwa 90° bildet. Im Rohrstück 6 ist längsverschiebbar ein Stab 7 geführt, der an seinem im Rührstock 6 liegenden Ende einen als Führungselement dienenden Federteller trägt, an dem das eine Ende einer im Rohrstück 6 angeordneten, vorgespannten Druckfeder 8 anliegt, deren anderes Ende an einem Deckel abgestützt ist, welcher mit dem Rohrstück
6 an dessen dem Haken 4 abgekehrten Ende fest verbunden ist. Das außenliegende Ende ties Stabes 7 ist zu einem Haken 7' geformt, der, wie beispielsweise die F i g. 2 und 3 zeigen, gegen den Haken 4 weist und deshalb in umgekehrter Richtung wie der Haken 4 in eine der Sprossen 5 eingehängz wird. Infolge der längsverschiebbaren Lagerung des Stabes 7 im Rohrstück 6 und der Rückholkraft der Druckfeder 8 paßt sich der Abstand der Haken 4 und T selbsttätig an den Sprossenabstand an. Um beide Stäbe 7 gleichzeitig mit einer Hand ausziehen zu können, sind die beiden Haken T durch eine beim Betreten der Sprosse nicht störend in Erscheinung tretende, vor der Sprosse liegende Verbindungsleiste 9 fest miteinander verbunden.
In die Traverse 1 ist an beiden Enden je ein Einsteckrohr 10 einfUhrbar, das das gleiche Querschnittsprofil wie die Traverse 1 hat, jedoch einen an den Innendurchmesser der Traverse angepaßten Außendurchmesser, damit das Einsteckrohr 10 in der Traverse 1 längsverschiebbar geführt, aber gegen eine Verdrehung relativ zur Traverse 1 gesichert ist. Mittels je einer Klemmschraube 11 an der Vorderseite der Traverse in den beiden außerhalb der AbJiandhalter 3 liegenden Endabschnitte werden die Einsteckrohre 10 in der gewünschten Einstecktiefe festgelegt
Die beiden gleich ausgebildeten Einsteckrohre 10 bilden den Verbindungsabschnitt von zwei gleich ausgebildeten Stützen IZ Die Länge der Einsteckrohre 10 ist deshalb entsprechend dem gewünschten maximalen Abstand der Stützen 12 voneinander gewählt Die beiden Stützen 12 weisen je einen fest mit dem Einsteckrohr 10 verbundenen Abschnitt 13 auf, der durch ein an beiden Enden offenes Rohr gebildet ist. Im Ausführungsbeispiel steht das Einsteckrohr 10 in radialer Richtung vom einen Ende des Abschnittes 13 ab. Das Einsteckrohr 10 könnte aber auch einen anderen Winkel gegenüber dem Abschnitt 13 aufweisen und in unterschiedlich großen Abständen von den beiden Enden des Abschnittes 13 mit diesem fest verbunden sein.
In den beiden Abschnitten 13 ist längsverschiebbar und vollständig aus dem Abschnitt 13 herausnehmbar ein Stab 14 geführt, der an seinem außenliegenden Ende im Ausführungsbeispiel einen Gelenkteller 14' trägt, um die Auflagefläche zu vergrößern. Zur Feststellung des Stabes 14 in der gewählten Auszug?!änge ist er mit Querbohrungen versehen, in weiche je nach Einsteckrichtung einer der beiden federbelasteten Verriegelungsbolzen 15 eingreifen kann, die im Bereich des einen bzw. anderen Endes des Abschnittes 13 an diesem vorgesehen sind. Diese Längenverstellbarkeit ermöglicht nicht nur die Wahl verschieden großer Wandabstände des oberen Leiterendes, sondern auch die Anpassung der Stützenlänge an den Wandabstand der Leiter im Bereich zwischen den beiden Leiterenden, also beim Einsatz der Stützvorrichtung als Leiteraussteifer, wie F i g. 2 zeigt Im Ausführungsbeispiel sind zusätzlich zu den Verriegelungsbolzen 15 diesen gegenüberliegend Feststellschrauben 16 an beiden Abschnitten 13 vorgesehen, die in eine zum freien Ende des Stabes 14 hin tiefer werdende Nut 17 in radialer Richtung eingreifen können. Mit Hilfe dieser Feststellschrauben 16, welche in Anlage an den Grund der Nut 17 gebracht werden können, ist eine stufenlose Verstellung der Stäbe 10 innerhalb eines gewissen Verstellbereiches möglich. Dies ist v-ir allem bei der Verwendung der Stützvorrichtung a!s Ausgleichsfuß und als Leiteraussteifer vorteilhaft. Daß jeweils zwei Verriegelungsbolzen 15 und zwei Feststellschrauben 16 vorgesehen sind, ist dadurch bedingt, daß es bei der Verwendung der Stützvorrichtung als Ausgieichsfuß vorteilhaft sein kann, die Stäbe 14 in unterschiedlicher Richtung in den zugeordneten Abschnitt 13 einzustecken und die beiden Abschnitte 13 ebenfalls mit unterschiedlicher Richtung an die Traverse 1 anzusetzen, wie F i g. 5 zeigt. Dort weist der links dargestellte Abschnitt 13 vom Einsteckrohr 10 aus nach unten, wohingegen der rechts dargestellte Abschnitt 13 von seinem Einsteckrohr aus nach oben weist. Auf diese Weise kann mit einer bestimmten Länge der Abschnitte 13 und der Stäbe 14 ein größerer Niveauunterschied der Stellflächen ausgeglichen werden.
Wie insbesondere F i g. 3 zeigt, greifen bei einer Verwendung der Stützvorrichtung als Ausgleichsfuß die Haken 4 in die unterste Sprosse von unten her, und die nach oben weisende Seite der hinter den Leiterholmen 2 liegenden Traverse 1 befindet sich dabei etwa in der gleichen Höhe wie die Trittfläche dieser Sprosse. Der Leiterbenutzer kann deshalb gleichzeitig auf die Sprosse und die Traverse treten. Durch die Traverse wird also die Standsicherheit ο«·5 Benutzers nicht beeinträchtigt, sondern im Gegenteil noch verbessert. Sofern man den Abstand der beiden Abstandhalter 3 voneinander an die am unteren Leiterende in der Regel im Vergleich zum
oberen Leiterende größere Leiterbreite anpassen wollte, könnte man dies durch eine teleskopartig verlängerbare Ausbildung der Traverse 1 erreichen. In der Regel ist aber eine solche Anpassung nicht erforderlich.
Wie Fig.4 zeigt, kann auf die Traverse 1 die eine Randzone einer Ablegeplatte 18 aufgelegt werden, an deren Unterseite im Bereich der gegenüberliegenden Randzone zwei parallel zur Traverse 1 liegende Tragarme 19 vorgesehen sind, die in entgegengesetzter Richtung zu der ihr benachbarten Stütze 12 hin ausziehbar sind, damit der an ihrem freien Ende vorgesehene Haken 19' bei unterschiedlichem Abstand der Stützen 12 voneinander von oben her auf den Abschnitt 13 aufgelegt werden kann. Durch die Ablegeplatte 18 wird der Raum zwischen der Leiter und der Wand, an der die Stützen 12 sich abstützen, genutzt, um bequem Behältnisse, Werkzeuge od. dgl. abstellen bzw. ablegen zu können.
Ds die Ablegeplattc IS und die Tragarme J9 nur aufdie Traverse 1 bzw. die Abschnitte 13 aufgelegt werden, paßt sie sich selbsttätig an unterschiedliche Winkelsteilungen der Stützen relativ zur Traverse 1 an. Außerdem kann sie für den Transport von der Traverse 1 abgenommen werden, was auch für die Stützen 12 gilt, wodurch sich die gesamte Stützvorrichtung raumsparend transportieren läßt
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
30
35
40
so
60
65

Claims (1)

1 2
ser erforderlich, weshalb die Stäbe aus Stahl bestehen
Patentanspruch: müssen, was zusammen mit dem Rahmen zu einem rela
tiv großen Gewicht der Stützvorrichtung führt. Störend
Stützvorrichtung für Leitern mit zwei Stützen, ist weiterhin, daß sich beim Verschieben der Stäbe entweiche mit Sprossen der Leiter mittels Verbindungs- 5 gegen der Kraft der Federn zwischen deren freiliegende einrichtungen verbindbar sind, die zwei Paare ge- Windungen irgendwelche Teile einklemmen können, gensinnig zwei Sprossen der Leiter aufnehmende Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Verbindungsteile bilden, welche von je einem Stab Stützvorrichtung der eingangs genannten Art mit dem mit in dessen Längsrichtung veränderbarem Ab- Ziel zu verbessern, den Gebrauchswert noch reiter zu stand getragen werden und eine konzentrisch zum io erhöhen. Diese Aufgäbe wird mit den kennzeichnenden Stab angeordnete Rückstellfeder aufweisen, welche Merkmalen des Patentanspruches gelöst, die auf den Sprossen sitzenden Verbindungsteile an Die längenveränderbare Ausbildung mit je einem aus
diese angepreßt, dadurch gekennzeichnet, einem Rohr bestehenden ersten Abschnitt ermöglicht daß die Anordnung der Rückstellfeder im Inneren des Sta-
15 bes. Hierdurch ist zuverlässig verhindert, daß irgend-
a)f die beiden Stäbe (6, 7) längenveränderbar aus- welche Gegenstände oder ein Finger des Benutzers zwigebfldet sind, sehen die Windungen der Rückstellfeder eingeklemmt
b]l jeder Stab aus einem Rohr (6) als erstem Ab- werden können. Aber nicht nur die erhöhte Sicherheit schnitt und einem in diesem längsverschiebbar ist ein sich aus dieser Anordnung der Feder ergebender gefühitjn zweiten Abschnitt (7) besteht, 20 VorteiL Durch die Anordnung der Rückstellfeder im
c) die RüefcsteHfeder (S) im Inneren des ersten Ab- Inneren des Stabes ist es außerdem möglich, von der bei schnittes angeordnet ist, der bekannten Stützvorrichtung vorhandenen Abhän-
d]i der eine Verbindungsteil (4) mit dem ersten Ab- gigkeit zwischen dem Durchmesser der Rückstellfeder schnitt und der andere Verbindungsteil (7') mit und demjenigen des Stabes freizukommen und beide dem zweiten Abschnitt (7) des sie tragenden 25 Durchmesser ausschließlich entsprechend den auftre-Stabes (6,7) verbunden ist. tenden Belastungen zu wählen. Der durch das Rohr ge
bildete Abschnitt des Stabes kann deshalb mit einem
Außendurchmesser ausgeführt werden, wie er beispielsweise notwendig ist, um ebenso wie bei den Stützen 30 Leichtmetall verwenden zu können, wodurch sich das
Die Erfinduni: betrifft eine Stützvorrichtung für Lei- Gewicht merklich verringern läßt, was nicht nur die tern, welche die Merkmale des Oberbegriffs des An- Handhabbarkeit der Stützvorrichtung verbessert, sonspruches 1 aufweist dem auch beispielsweise aus Transportgründen vorteil-
Bei einer bekannten Stützvorrichtung dieser Art haft ist Die längenveränderbare Ausbildung der beiden (LJS-F'S 24 39 430) sind die beiden S:äbe durch den Mit- 35 Stäbe ermöglicht aber auch eine starre Verbindung zwitelabschnitt einer aus einem runden VoUmaterial beste- sehen den Stützen und den ihnen benachbarten Verbinhenden Stange gebildet Der eine Endabschnitt dieser dungsteilen, wodurch eine in die Stäbe von den Stützen beiden Stangen ist zu je einer der hakenförmigen Ver- her eingeleitete Druckbelastung nicht zu einer Verminbindungsteile geformt Der andere Endabschnitt, der derung der Kraft führt, mit der die Verbindungsteile an ebenfalls hakenförmig ausgebildet ist, bildet die dem 40 die Sprossen angepreßt werden. Die erfindungsgemäße Stab zugeordnete Stütze. Die beiden parallel zueinan- Stützvorrichtung ist deshalb nicht nur im Bereich des der angeordneten Stäbe sind längsverschiebbar und oberen Leiterendes als Wandabstandhalter und im Bedrehbar in einem Rahmen gelagert, an dessen den Stüt- reich zwischen den Leiterenden als Leiteraussteifer, also zen benachbartem, sich von einem zum anderen Stab zur Verhinderung einer zu starken Durchbiegung der erstreckenden Schenkel die beiden anderen hakenför- 45 Leiter gegen die als Anlagefläche dienende Wand hin migen Verbindungsteile festgelegt sind. Beide Stäbe verwendbar. Die Möglichkeit, von den Stützen her eine werden in dem innerhalb des Rahmens liegenden Ab- Druckbelastung in die Stäbe einzuleiten, eröffnet auch schnitt von je einer Schraubenfeder umgeben, deren den Einsatz der erfindungsgemäßen Stützvorrichtung eines Ende sich am Rahmen und deren anderen Ende als einen am unteren Leiterende befestigbarer Aussich an einem auf dem Stab festgelegten Ring abstützt, so gleichsfuß.
Um diese Stützvorrichtung an die Sprossen einer Leiter Im folgenden ist die Erfindung anhand eines in der
ansetzen zu können, muß durch eine Verschiebung der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels im einStäbe in deren Längsrichtung relativ zum Rahmen ent- zelnen erläutert. Es zeigt
gegen der Kraft der Federn der Abstand der beiden am F i g. 1 eine perspektivisch dargestellte und auseinan-
Ende der Stäbe vorgesehenen Haken von den am Rah- 55 dergezogen gezeichnete Ansicht des Ausführungsbeimen vorgesehenen Haken soweit vergrößert werden, spiels,
daß die Haken gegensinnig zwei benachbarte Sprossen F i g. 2 einen Längsschnitt des Ausführungsbeispiels
übergreifen können. Die beiden Federn halten dann die im montierten Zustand für eine Verwendung als Wand-Haken an die Sprossen angepreßt. Da eine die Kraft der abstandhalter oder Leiteraussteifung, Federung übersteigende, von den Stützen her in die 60 Fig.3 einen Längsschnitt des Ausführungsbeispiels Stäbe eingeleitete Druckbeanspruchung dazu führen im montierten Zustand für eine Verwendung als Bodenwürde, daß die an die Stäbe angeformten Verbindungs- ausgleichsfuß,
teile nicht mehr an die von ihnen zu erfassende Sprosse F i g. 4 eine Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel
angepreßt werden würden, kann eine derartige Stütz- im montierten Zustand für eine Verwendung als Wandvorrichtung nur dann verwendet werden, wenn das Auf- es abstandhalter,
treten von Druckbeanspruchungen der Stäbe ausge- Fig.5 eine Ansicht des Ausführungsbeispiels im
schlossen werden kann. Ferner machen die um die Stäbe montierten Zustand für eine Verwendung als Bodenausgelegten Federn einen relativ geringen Stabdurchmes- gleichsfuß,
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