DE286456C - - Google Patents
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- DE286456C DE286456C DENDAT286456D DE286456DA DE286456C DE 286456 C DE286456 C DE 286456C DE NDAT286456 D DENDAT286456 D DE NDAT286456D DE 286456D A DE286456D A DE 286456DA DE 286456 C DE286456 C DE 286456C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21L—MAKING METAL CHAINS
- B21L1/00—Making chains or chain links by bending workpieces of rod, wire, or strip to form links of oval or other simple shape
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 286456 — KLASSE 49 h. GRUPPE
MAX WARTENBERG in TROISDORF.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Vorbereitungsverfahren für die Herstellung von
Ketten, deren Glieder aus Blech gestanzt sind und durch Zusammenbiegen die Gliedform erhalten.
Zur Verbindung der einzelnen Glieder sind ösen in denselben angeordnet.
Die Blechstücke für solche Ketten wurden bislang in verschiedener Weise, jedoch ausschließlich
durch Stanzen erzeugt. Alle diese
ίο Stanzverfahren sind mit verhältnismäßig großem Materialverlust verknüpft.
Bei dem neuen Verfahren wird der Materialverlust auf ein Mindestmaß herabgedrückt.
Hierbei ist aber zu berücksichtigen, daß der
!5 Verlust infolge Ausstanzung der ösenlöcher
von vornherein bei allen Verfahren in Kauf genommen werden muß.
Der Erfindung gemäß werden aus einem Blechband von beliebiger Breite nach einer
bzw. einer Reihe von Wellenlinien unmittelbar aneinanderliegende Streifen ausgeschnitten, die
durch spätere Abtrennung in gleichen Abständen die einzelnen Glieder ergeben. Die aus~
geschnittenen Streifen werden zweckmäßig einzein auf eine Rolle aufgehaspelt, die nach
ihrer Füllung abgenommen und in eine andere Maschine eingesetzt werden kann, in welcher
die Abtrennung der Glieder nach vorheriger Lochung sowie das Zusammenfügen derselben
zur fertigen Kette erfolgt. Diese weitere Verarbeitung der vorgeschnittenen Streifen gehört
nicht zur Erfindung. Diese möge an Hand der Zeichnung nunmehr näher erläutert werden.
Fig. ι zeigt eine fertige Kette, Fig. 2 ein zugehöriges Glied in gestrecktem Zustande.
In dieser Form wurden die Glieder bislang einzeln gestanzt. Bei dem vorliegenden Verfahren
sollen zunächst die Glieder in einem zusammenhängenden Streifen nach Fig. 3 vorgeschnitten
werden, worauf später die Lochung und das Abtrennen nach den punktierten Linien erfolgt. Die Lochung der Glieder
könnte natürlich auch vor dem Schneiden der Streifen erfolgen. Bereitet man die Glieder
in derartigen Streifen vor, so ist es augenscheinlich, daß man solche Streifen, abgesehen
von den Löchern und Trennungskerben, vollständig ohne Materialverlust gewinnen kann,
wenn man sich die Streifen in dem Blechband jedesmal um eine halbe Gliedlänge gegeneinander
versetzt vorstellt. Diese Lage der Streifen ist aus Fig. 4 zu erkennen. Nach diesem Schema soll das Blechband in einem
Arbeitsgang zerteilt werden, und zwar der Erfindung gemäß dadurch, daß man das Band
zwischen einer entsprechenden Anzahl von Schneidwerkzeugen hindurchführt, die zu beiden
Seiten des Bleches gegeneinander versetzt gelagert sind. Diese Werkzeuge können verschiedenartig
ausgebildet werden und z. B. nach Art von Scheren bzw. kontinuierlich wirkenden
Stanzen arbeiten. Besser benutzt man radförmige Schneidwerkzeuge, wie z. B. die in
Fig. 5 und 6 dargestellten. Fig. 7 und 8 zeigen die Vereinigung von acht solchen Rädern
zu einer Gruppe. Die Schneidräder sind, wie am besten au& Fig. 5 zu ersehen ist, an ihrem
Umfang genau entsprechend einem einzelnen Streifen geformt. Die Ober- und Unterräder
berühren sich soeben mit ihren Kanten. Infolge der versetzten Anordnung der oberen
gegen die unteren findet eine Zerlegung des Bandes gemäß Fig. 4 statt.
Die Räder können entweder als einzelne Scheiben ausgebildet werden oder zu mehreren
aus einem Block herausgearbeitet sein.
ίο Die auf diese Weise gewonnenen Streifen
werden einzeln auf hintereinander gelagerte Rollen aufgehaspelt, wie Fig. 8 erkennen läßt.
Sind die Haspelräder gefüllt, so nimmt man sie ab und bringt sie zur weiteren Verarbeitung
der Streifen in die eingangs erwähnte besondere Maschine.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorbereitungsverfahren für die Herstellung von Ketten aus Blechgliedern, dadurch gekennzeichnet, daß das Blech in versetzt zueinander liegende, wellenförmig begrenzte Streifen zerschnitten und von diesen die den einzelnen Kettengliedern entsprechenden Stücke abgeschnitten werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE286456C true DE286456C (de) |
Family
ID=541777
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT286456D Active DE286456C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE286456C (de) |
-
0
- DE DENDAT286456D patent/DE286456C/de active Active
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