DE28711C - Webervogel - Google Patents
WebervogelInfo
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- DE28711C DE28711C DENDAT28711D DE28711DA DE28711C DE 28711 C DE28711 C DE 28711C DE NDAT28711 D DENDAT28711 D DE NDAT28711D DE 28711D A DE28711D A DE 28711DA DE 28711 C DE28711 C DE 28711C
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- weaver
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D49/00—Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
- D03D49/24—Mechanisms for inserting shuttle in shed
- D03D49/26—Picking mechanisms, e.g. for propelling gripper shuttles or dummy shuttles
- D03D49/36—Pickers; Arresting means therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86: Weberei.
SCHEINERT & NICOLAI in BERLIN. Webervogel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. März 1884 ab.
Die bisher gebräuchlichen Webervögel (Pickers), welche, um einigermafsen Dauer zu versprechen,
aus gutem Büffelleder gefertigt werden, sind dessenungeachtet einer verhältnifsmäfsig raschen
Abnutzung unterworfen und ihr Ersatz repräsentirt in jeder mechanischen Weberei einen nicht unbedeutenden
Ausgabeposten. Sobald die kleine Stelle, welche gegen den Webschützen anschlägt,
abgenutzt ist, hat der ganze Schützentreiber keinen Werth mehr.
Die vorliegende Erfindung bezweckt eine bedeutende Materialersparnifs an diesen Schützentreibern.
Der Vogel (Picker) besteht hier aus einem länglichen, stab- oder bolzenförmig zusammengewickelten
Stück Leder oder aus einzelnen an einander gereihten, aus Abfallleder ausgestanzten oder geschnittenen Scheiben,
welche zusammengekittet und geprefst und nach Mafs abgedreht werden können, oder auch aus
einem anderen zähen Material. Dieses Lederstück (Bolzen) α wird in eine Hülse b von
kantigem oder rundem Querschnitt, aus starkem Blech oder Tempergufs, eingespannt. Zu diesem
Zweck ist die Hülse auf einer Längsseite aufgeschnitten und wird nach Einschiebung des
Bolzens α durch Schraube c zusammengezogen. Wird das Leder allmälig trocken und schwindet,
so braucht man nur die Schraube c nachzuziehen. Der Ansatz d der Hülse gleitet einestheils
in dem Schlitz e des Webstuhles und wird anderenteils auf dem Stäbchen/ geführt;
die Triebstange g, welche durch einen Schlitz des Ansatzes d hindurchgeht, ertheilt dem
Vogel die hin- und hergehende Bewegung.
Diese Einrichtung hat den doppelten Vorzug, dafs erstens die widerstandsfähigere Stirnseite
des Leders den Angriff auf den Schützen auszuhalten hat, und dafs zweitens, sobald die Angriffsfläche
abgenutzt ist, der Bolzen α in der Hülse b vorgeschoben und die abgenutzte Fläche
abgeschnitten oder abgespaltet wird. Auf diese Weise wird der Lederbolzen α allmälig bis auf
einen ganz geringen Rest vollständig ausgenutzt. Durch Herstellung der Bolzen α aus Lederabfall
wird der Preis ein äufserst geringer.
Die Führung und Bewegung der Hülse ~b kann beliebig verändert werden.
Claims (1)
- Pate nt-Anspruch:Ein Webervogel, bestehend aus einem in eine Hülse b kernförmig eingespannten Bolzen a aus Leder oder dergleichen, welcher nach Mafsgabe des Verbrauchs vorgeschoben, verkürzt und weiter benutzt werden kann.Hierzu I Blatt Zeichnungen.BERLIN. GBDRUCKT, IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE28711C true DE28711C (de) |
Family
ID=304941
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT28711D Active DE28711C (de) | Webervogel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE28711C (de) |
-
0
- DE DENDAT28711D patent/DE28711C/de active Active
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