DE287475C - - Google Patents

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DE287475C
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    • H—ELECTRICITY
    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00—Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/10—Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
    • H02K7/116—Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with gears

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- M 287475 KLASSE 21 d. GRUPPE
Elektromotoren mit Zahnradvorgelege sind für die verschiedensten Zwecke üblich.
Die Kraftübertragung vom Motor auf die
Arbeitsmaschine geschieht bei den bekannten Ausführungen entweder durch Riemen, Schnüre, Ketten oder durch unmittelbare Kupplung der Wellen.
Die mit den Arbeitsmaschinen Unmittelbar gekuppelten Motoren dienen zumeist nur zum ίο Antrieb einer Maschine. Die übrigen Kraftübertragungsmittel lassen sich bei den hier in Frage kommenden leichten Arbeitsmaschinen in der Regel auch nur dann anwenden, wenn die anzutreibenden Maschinen derart befestigt sind, daß sie den Riemenzug aufnehmen können, wodurch ganz bestimmte Vorbedingungen an den verfügbaren Raum zur Aufstellung der Maschinen gestellt werden.
Die Erfindung will viele dieser Vorbedingungen vermeiden, so daß fast jede bisher mit Kurbel betriebene Maschine auf einfache Weise durch den Elektromotor angetrieben werden kann.
Zu diesem Zweck ist der Motor zum Tragen eingerichtet und mit einem Zahnradvorgelege versehen, durch das die richtige Umdrehungszahl erreicht wird. Die Kraftübertragung geschieht durch unmittelbare Kupplung der Wellen. Diese bedingt anderseits auch eine sichere, feste Verbindung des Apparates mit der Arbeitsmaschine.
Die Befestigung erfolgt nun derart, daß an . die anzutreibende Maschine Führungseisen angebracht werden, auf die der mit einer genau passenden Führung versehene Apparat gesteckt und mit einer Stellschraube festgehalten wird.
Die technischen Fortschritte dieser Anordnung gegenüber den bekannten Einrichtungen bestehen darin, daß fast sämtliche kleineren Maschinen, wie Zentrifugen, Buttermaschinen, Waschmaschinen, Wäschemangeln, Pumpen usw., ohne große Umänderung auf die beschriebene Weise mit dem Apparat in Verbindung gebracht werden können. Gegenüber allen anderen Antriebsarten besteht auch der Vorteil, daß die Maschinen nicht räumlich so zu stehen brauchen, wie bei Verwendung von Transmissionen. Das Anbringen des Elektromotors geschieht durch Aufschieben und Festklemmen auf das Führungseisen schnell und sicher.
Um den Auflaufverhältnissen der einzelnen Maschinen Rechnung zu tragen, ist der Apparat mit einer Handkurbel versehen, mittels welcher das vereinigte Aggregat, also Arbeitsmaschine und Motor, langsam angekurbelt wird.. Erst bei Erreichung der richtigen Umdrehungen wird der Motor eingeschaltet.
Bei Maschinen, wie Zentrifugen, würde ohne diese Einrichtung eine unmittelbare Kupplung nicht stattfinden dürfen. Aber auch der Motor wird wesentlich geschont, da eine Anlaufsarbeit nicht erforderlich ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι zeigt einen teilweisen Schnitt der Längsansicht.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht von der Kupplungsseite.
Der Motor ist bekannter Konstruktion; das Polgehäuse ist mit α bezeichnet, der Anker mit b, das hintere und vordere Lagerschild mit c und d.
Das vordere Lagerschild ist gleichzeitig als Radschutzkasten ausgebildet, zur Aufnahme des Zahnradgetriebes.
ίο In der Zeichnung ist nur ein einfaches Vorgelege, bestehend aus den Zahnräderpaaren e und /", dargestellt. Es können auch mehrere zum Umschalten eingerichtete Zahnradpaare angeordnet werden, wodurch man verschiedene Drehzahlen erreichen könnte.
Das große Zahnrad g des Vorgeleges sitzt fest auf der Welle h. Die Welle h trägt am vorderen Ende eine Kupplungshülse i, die auf der Welle h längsverschiebbar ist, aber durch
20. den Stift / gegen Verdrehung festgehalten wird. Anderseits paßt die Kupplung i auf die Welle k der anzutreibenden Maschine, die bei vorgeschobener Muffe durch den Stift I mitgenommen wird. Wird der Motor abge-
stellt, so schiebt sich die Muffe i zurück, so daß der Motor abgekuppelt ist. Die Verbindung der Wellen könnte aber auch durch eine beliebige andere Kupplung erreicht werden. Am anderen Ende der Welle h ist eine Kurbel angebracht. Die Befestigung dieser Kurbel m ist derart, daß bei eingeschaltetem Motor die Kurbel nicht mitgenommen wird.
Am Polgehäuse α ist die Führung η angebracht, die genau auf das an der anzutreibenden Maschine befestigte Führungseisen 0 paßt. Mittels der Schraube f wird der Elektromotor festgeklemmt. Ein Anschlag q sorgt dafür, daß der Motor immer in die richtige Lage kommt, damit die Kupplung der beiden Wellen richtig arbeiten kann. Eine gleich gute Befestigung läßt sich auch noch auf andere Weise erreichen.
Am Polgehäuse sind die beiden Griffe r, r angebracht, woran man den Motor bequem
transportieren kann. Der Schalter s dient schließlich zum Einschalten des Motors. Die Stromzuführung geschieht durch Kabel und Stecker.
An die einzelnen Maschinen braucht nunmehr nur noch das Führungseisen 0 und an die Antriebswelle k der Mitnehmerstift I angebracht zu werden, eine wenige Kosten verursachende Einrichtung, und die Maschine ist zum elektrischen Antrieb eingerichtet.
Die Benutzung der Maschine gestaltet sich wie folgt:
Der Motor wird mit beiden Händen an den Griffen r, r gefaßt und auf das Führungseisen 0 geschoben, bis die Führung η gegen den Anschlag q stößt. Dann wird mittels der Schraube p der Apparat festgestellt. Bei dieser Handhabung ist die Kupplungsmuffe i auf die Welle k gelangt. Die Muffe i wird vorgeschoben, so daß sie den Stift I mitnimmt. Hierauf wird mit der rechten Hand die Kurbei m erfaßt und Maschine und Motor langsam angedreht. Erst bei Erreichung der richtigen Umdrehungen wird der Motor mittels des Schalters s eingeschaltet. Auf diese Weise können Maschinen, die mit großer Übersetzung arbeiten, wie Zentrifugen usw., langsam angestellt werden, so daß das Getriebe und der Motor durch ein hohes Anlaufsmoment nicht beschädigt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Elektromotor mit Vorgelege, dadurch gekennzeichnet, daß die letzte verlängerte Vorgelegewelle eine nur in einer Drehrichtung kuppelnde, längsverschiebbare Muffe trägt, und daß das Motorgehäuse eine Führung besitzt, die auf ein an der anzutreibenden Maschine befestigtes Führungseisen paßt, zum Zweck, den Elektromotor durch Aufstecken auf das passend gewählte und angeordnete Führungseisen bequem befestigen und gleichzeitig die antreibende und die getriebene Welle so in eine Flucht einstellen zu können, daß beide Wellen durch Verschieben der Muffe ge- oder entkuppelt werden.
2. Elektromotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verlängerte Vorgelegewelle noch mit einer Kurbel versehen ist, mittels der man Arbeitsmaschine sowie Motor vor dem Einschalten. des Motors auf die richtige Umdrehungszahl bringen kann, die aber bei eingeschaltetem Motor nicht mitgenommen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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