DE288926C - - Google Patents

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DE288926C
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ironing
iron
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F81/00Ironing boards 
    • D06F81/003Ironing boards  with flat iron support

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Irons (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 288926 -KLASSE Sd. GRUPPE
KARL EBNER in AUGSBURG.
Bügeleisenuntersatz für jeden zum Bügeln geeigneten Tisch.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. April 1913 ab.
Für Bügeltische sind bereits Bügeleisenuntersätze bekannt, die derart in der Bügelebene des Plättbrettes angebracht sind, daß das Bügeleisen, ohne angehoben zu werden, auf den Untersatz geschoben und von diesem auf das Plättbrett zurückgebracht werden kann.
Mit vorliegender Erfindung wird nun bezweckt, einen Bügeleisenuntersatz zu schaffen,
ίο der auf die gleiche Weise an jedem beliebigen (Eß-, Küchen-, Garten- o. dgl.) Tisch anschließbar ist. Dabei soll zugleich berücksichtigt werden, daß das bei solchen Tischen zur Verwendung kommende, zumeist über den Tisch herabhängende Bügeltuch dem Anbringen des Untersatzes nicht hinderlich ist oder das Anbringen nicht erschwert. Hierzu wird der zweckmäßig aus einem Stück durch Stanzen und Umbiegen hergestellte und in bekannter Weise mit einer schutz wandfreien Anschlußseite versehene Bügeleisenuntersatz an dieser einerseits mit zugleich festklemmend wirkenden, gegen die Bügelfläche zweckmäßig schneidenförmig endenden Zuführungszungen und andererseits mit in ösen des Tisches einschieb- und feststellbaren Trag- und Befestigungszungen versehen, die zwischen sich und dem Bügeleisenauflager einen Raum zur Aufnahme des gegebenenfalls herabhängenden Bügeltuchendes belassen.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein derart mit Zuführungs- oder Überleitungszungen versehener, aus einem Stück hergestellter und abnehmbar zu befestigender Bügeleisenuntersatz durch Fig. 1 in einem Querschnitt und durch Fig. 2 in einer perspektivischen Ansicht dargestellt. Die Fig. 3 veranschaulicht noch eine bereits ausgestanzte Platte, aus welcher der Untersatz in einem Stück hergestellt werden kann.
Nach Fig. 1 und 2 besteht der Bügeleisenuntersatz im wesentlichen aus einer beispielsweise rostartigen Tragplatte α für das Bügeleisen, aus einer dreiseitig vorgesehenen Schutzwand b, aus einer oder mehreren Befestigungszungen c und den Zuführungs- oder Überleitungszungen d.
Dieser Bügeleisenuntersatz wird mit seiner schutzwandfreien Seite e an entsprechender Stelle seitlich an dem zum Bügeln benutzten Brett oder Tisch f angeschlossen und an diesem befestigt.
Hierzu wird der Bügeleisenuntersatz, ist derselbe mit Befestigungszungen c versehen, mit diesen in Ösen g eingesteckt, die auf der Unterseite des Bügelbrettes oder des Bügeltisches befestigt sind. Die Festlegung der Befestigungszungen in den Ösen g kann mittels Druck- o. dgl. Schrauben h erfolgen.
Der Anschluß und die Befestigung des Bügeleisenuntersatzes an dem Bügeltisch erfolgt derart, daß die Tragplatte α möglichst bündig mit der z. B. durch das Bügeltuch i gebildeten Bügelfläche liegt.
Die Zuführungs- oder Überleitungszungen d kommen dabei dicht auf die Bügeldecke zu liegen und enden gegen diese bei k zweckmäßig keil- oder schneidenförmig, so daß das Bügeleisen, ohne eine Hemmung zu finden, vom Bügeltuch über die Zungen ä hinweg
nach der Tragplatte α geschoben und auf die gleiche Weise wieder zurückgebracht werden kann.
Würden die Zungen d fehlen, so könnte sich das Bügeltuch beim Hinüberschieben des Bügeleisens auf den Untersatz oder beim Zurückziehen zusammenschieben und vor dem letzteren Falten bilden, die alsdann ein Weiterschieben des Bügeleisens verhinderten.
ίο Die Befestigungszungen c sind zweckmäßig bereits nahe der dem Bügeltisch f gegenüberliegenden Schutzwandseite b nach unten abgebogen, um einen Raum I für das gegebenenfalls an der betreffenden Tischseite herunterhängende Bügeltuchende m zu gewinnen.
Soll der beschriebene Untersatz aus einem Stück hergestellt werden, so wird eine entsprechende Metallplatte in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise ausgestanzt und dann durch Umbiegen der Teile 2 und 3 die Schutzwände b, durch Nachabwärtsbiegen des Teiles 4 die Anschlußseite e und durch Umwenden der Teile 5 nach oben die Zungen k gebildet. Die Befestigungszungen c werden je aus zwei bei 6 aneinander und bei 7 an der Platte hängenden Teilen 8 und 9 gebildet. Hierzu werden die beiden Teile 8 um die Kante 7 nach abwärts gebogen und die beiden Teile 9 um die Kante 6 gewendet, so daß sie eine Verlängerung der Teile 8 bilden. Die Teile 8 erhalten ferner noch eine aus Fig. 1 und 2 ersichtliche Abbiegung n, durch welche die zuerst nach abwärts gerichtete Stellung der Befestigungszungen in die wägerechte, nach dem Bügeltisch gerichtete umgewandelt wird.
Erwähnt sei noch, daß der Bügeleisenuntersatz auch z. B. mittels Steckzapfen o. dgl. an dem Bügeltisch befestigt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bügeleisenuntersatz für jeden zum Bügeln geeigneten Tisch, der mit einer schutzwandfreien Seite bündig an die Bügelfläche anschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügeleisenuntersatz an der schutzwandfreien Anschlußseite (β) einerseits mit zugleich festklemmend wirkenden, gegen die Bügelfläche zweckmäßig schneidenförmig endenden Zuführungszungen (d) und andererseits mit in ösen des Tisches einschieb- und feststellbaren, zwischen sich und der Bügeleisenauflage (a) einen Raum (I) zur Aufnahme des gegebenenfalls herabhängenden Bügeltuchendes belassenden Trag- und Befestigungszungen (c) versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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