DE289002C - - Google Patents

Info

Publication number
DE289002C
DE289002C DENDAT289002D DE289002DA DE289002C DE 289002 C DE289002 C DE 289002C DE NDAT289002 D DENDAT289002 D DE NDAT289002D DE 289002D A DE289002D A DE 289002DA DE 289002 C DE289002 C DE 289002C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
envelope
gripper
operating lever
feed device
auxiliary feed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT289002D
Other languages
English (en)
Publication of DE289002C publication Critical patent/DE289002C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J13/00Devices or arrangements of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, specially adapted for supporting or handling copy material in short lengths, e.g. sheets
    • B41J13/10Sheet holders, retainers, movable guides, or stationary guides
    • B41J13/12Sheet holders, retainers, movable guides, or stationary guides specially adapted for small cards, envelopes, or the like, e.g. credit cards, cut visiting cards

Landscapes

  • Handling Of Cut Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf insbesondere an Schreibmaschinen anzubringende Vorrichtungen zum selbsttätigen Zuführen von Briefumschlägen u. dgl., bei denen zum Verschieben der Briefumschläge ein unter die Klappe der letzteren fassender Greifer vorgesehen ist.
Die Erfindung besteht darin, daß außer dem Greifer noch eine Hilfsvorschubvorrichtung vorgesehen ist, wobei der Greifer den Umschlag ίο nur teilweise vorschiebt, worauf durch die Hilfsvorschubvorrichtung der hintere Rand des Briefumschlages gefaßt und die Vorschubbewegung vollendet wird.
Fig. ι zeigt die an einer Schreibmaschine befestigte Zuführvorrichtung in Vorderansicht,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 gemäß der Fig. 1,
Fig. 3 die Vorderansicht der Vorrichtung, die Einzelteile in der nach vollendetem Arbeitshub einnehmenden Lage veranschaulichend,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 gemäß der Fig. 3,
Fig. 5 eine Vorderansicht der Vorrichtung, die Teile in einer der Endlagen veranschaulichend,
Fig. 6 eine Seitenansicht der Vorrichtung mit der zum Ausschwingen eingerichteten Lagerung.
Fig. 7, 8 und 9 zeigen die hauptsächlichsten Stellungen des Umschlages während seiner Vorschubbewegung.
Fig. 10 ist eine räumliche Ansicht einer winkligen, abnehmbaren, am Boden der zum Halten von Briefumschlägen dienenden Rinne befestigten Platte, während
Fig. 11 eine veränderte Ausführungsform der auf die Hilfsvorschubvorrichtung wirkenden Federanordnung darstellt.
Die Vorrichtung besteht aus einer zum Aufnehmen der Briefumschläge dienenden Rinne und Mitteln, durch welche die stückweise Zuführung der Briefumschläge bewirkt wird. Der Stapel Briefumschläge (in den Figuren mit 10 bezeichnet) ist in einer geneigt angeordneten Rinne 11 gelagert, die auf einer Platte 13 befestigt ist. Der Stapel der Briefumschläge wird ständig gegen die Platte 13 durch eine Preßplatte 14 gedrückt, die durch den bei 16 an der Platte 13 drehbar befestigten Arm 15 vermittels einer Feder 17 vorwärts bewegt wird.
Durch die vorstehend beschriebene Anordnung wird der vorn liegende Briefumschlag in dem Bereich eines in einem Führungsschlitz 19 vertikal verschiebbaren Greifers 18 gehalten. Der Schlitz 19 ist in dem nach aufwärts sich erstreckenden Teil der Platte 13 vorgesehen, wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich ist.
Die Briefumschläge sind in umgekehrter Lage, d. h. mit der Klappe nach unten, aufgestapelt. Der Fuß 20 des Greifers 18 greift beim Niederdrücken desselben unter die Klappe des Briefumschlages, so daß dieser Briefumschlag des Stapels bei der nach abwärts gerichteten Bewegung des Greifers mitgenommen wird (Fig. 8). Die Bewegung des Greifers 18 erfolgt durch den bei 22 drehbar gelagerten Hebel 21, der am freien Ende mit einem offenen Schlitz 23 versehen ist, in welchem der am oberen Ende, des Greifers 18 befestigte Zapfen 24 geführt wird. Die auf dem Dreh-
zapfen 22 des Hebels 21 lagernde Feder 25 ist bestrebt, letzteren in der Höchstlage zu halten.
Am Ende der Bewegung des Greifers 18 ist die Zuführung des Briefumschlages noch nicht vollständig erfolgt, denn wie Fig. 8 zeigt, befindet sich der Greiferfuß mit dem Briefumschlag noch in einer gewissen Entfernung von der Schreibwalze 341 und den Führungswalzen
ίο 35. Um ein Festklemmen des Greifers zwischen diesen Walzen zu verhindern, wird zur Weiterbewegung des Umschlages eine Hilfsvorschubvorrichtung benutzt.
Die Hilfsvorschubvorrichtung besteht aus einem Rahmen 26, der bei 27 drehbar am Joch 28 aufgehängt ist. An letzterem sind die Stangen 29, 29 befestigt, die mit dem Joch in vertikaler Richtung in den gelochten Ansätzen 30, 30 der Platte 13 verschiebbar sind.
Die genannten Teile werden in ihrer normalen angehobenen Stellung durch die an der Platte 13 befestigten und auf das Joch 28 wirkenden Federn 31, 31 gehalten. Der Rahmen 26 ist mit den aufgebogenen Ansätzen 32, 32 versehen, welche mit dem hinteren Rand des Briefumschlages in Eingriff kommen sollen. Ferner besitzt der Rahmen 26 in der Mitte einen Vorsprung 33, auf den eine Nase 34 des Hebels 21 sich legen kann, wenn der Arm 21
,30 niedergedrückt wird. Der Rahmen 26 wird durch die Feder 26a (Fig. 2) für gewöhnlich nach auswärts gedruckt.
Die Arbeitsweise der Hilfsvorschubvorrichtung ist aus den Fig. 8 und 9 ersichtlich. Wie aus Fig. 3 hervorgeht, legt sich die Nase 34 des Hebels 21 auf den Vorsprung 33, sobald der Greifer 18 seinen vollen Arbeitsweg vollendet und der Zapfen 24 an das Ende des Führungsschlitzes 19 gelangt ist (Fig. 3). Durch den Druck der Nase 34 wird der Rahmen 26 so weit gedreht (Fig. 9), daß seine Ansätze 32 sich auf die obere Kante des Briefumschlages legen können, wenn der Hebel 21 und mit ihm der Rahmen 26 weiter nach abwärts bewegt wird, wodurch der Briefumschlag mitgenommen und zwischen die Walzen 341, 35 geführt wird.
Um ein Entweichen des Briefumschlages aus der Vorschubvorrichtung zu verhüten, sind die Blattfedern 36, 36, welche an der die Umschläge tragenden Rinne befestigt sind und sich gegen den vorderen Briefumschlag legen, vorgesehen, so daß letzterer nicht frei herunterfallen kann. Die Bedienung der Vorrichtung bzw. der Vorschub der einzelnen Briefumschläge kann durch jeden zweckentsprechenden Antrieb, durch welchen der Arm 21 nach abwärts geführt wird, erfolgen. Der Arm 21 kann ebenfalls auch von Hand bewegt werden, zu welchem Zweck die Fingerplatte 2ia vorgesehen ist (Fig. 1 und 6).
Die im vorstehenden beschriebene Vorrichtung läßt sich für die verschiedensten Zwecke anwenden und ist auf den Zeichnungen in Verbindung mit einer Schreibmaschine dargestellt. .
Um zur Bedienung der Zuführvorrichtung den Papierwagen der Schreibmaschine benutzen zu können, ist ein bei 22 drehbar gelagerter Arm 48 vorgesehen, welcher mit dem Hebel 21 durch eine aus Sperrklinke 49 und eine entsprechende Feder gebildete Sperre in Eingriff steht. Mit dem Arm 48 arbeitet der Anschlag 50 zusammen, welcher bei 53 am Wagen 52 befestigt ist und eine Rolle 51 trägt.
Wird der Wagen der Schreibmaschine nach rechts bewegt, so wird durch die Rolle 51 der Arm 48 ebenfalls nach rechts gedreht. Diese Bewegung des Armes 48 verursacht ein. Niedergehen des Hebels 21, wodurch ein Briefumschlag vorgeschoben und zwischen die Walzen 54, 55 des Wagens geführt wird (Fig. 6).
Ein besonderer Vorteil der Vorrichtung besteht darin, daß sie das Arbeiten der Schreibmaschine nicht beeinträchtigt oder eine besondere Bedienung von dem Schreiber beansprucht. Obwohl die vorliegende Erfindung in Verbindung mit der Schreibmaschine große Vorteile hat, soll sich die Anwendung der Erfindung nicht auf Schreibmaschinen beschränken, sondern sie kann unter entsprechender Abänderung für die verschiedensten Zwecke verwandt werden.
Fig. 11 zeigt eine veränderte Ausführungsform der Vorrichtung, bei welcher die Federn 31 des Joches 28 durch die auf den Stangen 29 lagernden Schraubenfedern 66 ersetzt sind.
Am Boden des Behälters 11 ist eine federnde Klammer 63 abnehmbar befestigt, welche mit einem umgebogenen nachgiebigen Flansch versehen ist und mit dem hinteren Rand des Bodens des Behälters 11 in Verbindung steht, während der vordere, nach abwärts sich erstreckende Flansch 65 als Führung für die nach abwärts geleiteten Umschläge dient.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche: Ί
    ι. Vorrichtung zum selbsttätigen^ Zuführen von Briefumschlägen, Karten u. dgl. mit einem die Klappe des Briefumschlages fassenden Greifer, insbesondere für Schreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem Greifer (18, 20), der den Umschlag nur teilweise vorschiebt, eine Hilfsvorschubvorrichtung (26, 32, 33) vorgesehen ist, die den hinteren Rand des Briefumschlages faßt und diesen in die Gebrauchslage bewegt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Bedienungshebel iao (21), der mit einem Zapfen (24) des Greifers (18, 20) durch einen offenen Schlitz (23) :
    in Verbindung steht, dessen Länge so bemessen ist, daß nach dem Verschieben des Briefumschlages um ein bestimmtes Stück die Verbindung zwischen Greifer und Bedienungshebel sich löst, und der (21) ferner eine Nase (34) trägt, die eine derartige Lage zum Schlitz (23) und zur Hilfsvorschubvorrichtung hat, daß sie auf diese erst einwirkt, wenn der Greifer (18, 20) seine untere Ruhelage erreicht hat.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die HilfsvorschubVorrichtung aus einem drehbaren und entgegen der Wirkung von Federn (31) senkrecht verschiebbaren Rahmen (26) besteht, der Ansätze (32) als Widerlager für den Briefumschlag und einen Vorsprung (33) besitzt, der als Auflager für die Nase (34) des Bedienungshebels (21) dient und so weit außerhalb der Ebene des Rahmens (26) liegt, daß dieser durch den Bedienungshebel in die Arbeitsstellung gedreht werden kann, in der die Ansätze (32) über der oberen Kante des Briefumschlages liegen.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT289002D Active DE289002C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE289002C true DE289002C (de)

Family

ID=544069

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT289002D Active DE289002C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE289002C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3015509C2 (de) Siebdruckmaschine
DE2524487C3 (de) Vorrichtung zum Herstellen und Bündeln von Etiketten
DE1761548A1 (de) Etikettierapparat
DE289002C (de)
DE3614320C2 (de)
DE887567C (de) Vorrichtung zur Fuehrung des Saegeblattes von Bandsaegen
DE416609C (de) Maschine zum Drucken von Etiketten u. dgl.
DE267029C (de)
DE272034C (de)
AT54412B (de) Maschine zum Eintreiben von Befestigungsmitteln.
DE83793C (de)
DE177945C (de)
DE903647C (de) Maschine zum Naehen von Behaeltern aus Leder, wie Ledertaschen u. dgl.
DE189137C (de)
DE407833C (de) Maschine zum Anhaengen von Klappdeckeln an Blechdosen
DE443566C (de) Drahtheftvorrichtung
DE224141C (de)
DE271187C (de)
DE200688C (de)
DE278267C (de)
DE272263C (de)
DE284781C (de)
DE260940C (de)
DE275089C (de)
DE527240C (de) Buchschreibmaschine mit mehreren Schreibplatten