DE2900231C2 - Verfahren zur Herstellung von N,N- Diäthyl-m-toluamid durch katalytische Reaktion von m-Toluylsäure mit Diäthylamin in flüssiger Phase - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von N,N- Diäthyl-m-toluamid durch katalytische Reaktion von m-Toluylsäure mit Diäthylamin in flüssiger Phase

Info

Publication number
DE2900231C2
DE2900231C2 DE2900231A DE2900231A DE2900231C2 DE 2900231 C2 DE2900231 C2 DE 2900231C2 DE 2900231 A DE2900231 A DE 2900231A DE 2900231 A DE2900231 A DE 2900231A DE 2900231 C2 DE2900231 C2 DE 2900231C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reaction
toluic acid
diethylamine
liquid phase
diethyl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2900231A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2900231A1 (de
Inventor
Ezekiel Hoover Greensboro N.C. Hull
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vertellus Performance Materials Inc
Original Assignee
Pfizer Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pfizer Inc filed Critical Pfizer Inc
Publication of DE2900231A1 publication Critical patent/DE2900231A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2900231C2 publication Critical patent/DE2900231C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00Carboxylic acid amides
    • C07C233/01Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms
    • C07C233/12Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms having the nitrogen atom of at least one of the carboxamide groups bound to a carbon atom of a hydrocarbon radical substituted by halogen atoms or by nitro or nitroso groups

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

Description

15
20
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von N,N-Diäthyl-m-toluamid durch katalytische Reaktion von m-Toluylsäure mit Diethylamin in flüssiger Phase.
N,N-Di-(n-niedera!kyl)-m-toluamide sind als landwirtschaftliche Mittel und Insektizide brauchbar. Insbesondere wird N,N-Diäthyl-m-toIuamid weit verbreitet als aktiver Inhaltsstoff in Formulierungen für Insektenrepellents, d.h. in Mitteln zur Abschreckung von Insekten, verwendet Wegen der Verfügbarkeit und der relativ geringen Kosten wird m-Toluylsäure in starkem Maße als Ausgangsmaterial bei der Herstellung dieser Verbindungen bevorzugt Eine bekannte Methode zur Herstellung von N,N-Diäthyl-m-toluamid besteht in einem Zweistufenverfahren, bei welchem m-Toluylsäure und Phosphoroxychlorid in flüssiger Phase mit Diäthylamin umgesetzt wird. Ein Nachteil dieser bekannten Methode liegt in den Kosten für Phosphoroxychlorid und in der zur Neutralisierung rückständiger Mengen dieses Reaktionsteilnehmers nach dem Abschluß der ersten Stufe erforderlichen Alkaliverbindungen. Ein weiterer Nachteil ist die Bildung von gasförmigem Chlorwasserstoff als Reaktionsprodukt in der zweiten Stufe der Herstellung.
In den US-PSS 29 32 665 und 3198 831 sind Arbeitsweisen zur Herstellung von N.N-Diälhyl-toluamiden beschrieben, welche die Reaktion von Toluyl- so säure mit Diäthylamin in der Dampfphase in Anwesenheit von Kieselerdegel, Aluminiumoxid oder Borphosphatkatalysator umfassen. In der erstgenannten Patentschrift ist ebenfalls angegeben, daß die Reaktion von m-Toluylsäure mit Diäthylamin in flüssiger Phase in Anwesenheit oder bei Abwesenheit eines Dehydratationskatalysators zur Bildung von N,N-Diäthyl-m-toluamid durch lange Reaktionszeiten und die Bildung von schädlichen Mengen von Geruchs- und Farbkörpern und nicht erwünschten Nebenprodukten begleitet ist, und daß die Ausbeuten der katalysierten Reaktion und der nicht-katalysierten Reaktion im wesentlichen gleich sind.
In der US-PS 3825 596 ist ein Verfahren zur Herstellung von N,N-Di-(niederalkyl)-m- und p-toluamiden beschrieben, bei welchem m- oder p-Tolunitril, ein Di-(ntederalkyl)-amin und Wasser bei einer Temperatur von 100" C bis 4000C, vorzugsweise in Anwesenheit eines Katalysators in Form von anorganischen Säuren, organischen Säuren, Metallsalzen organischer Säuren, Metallhalogeniden und Peroxiden, in Kontakt gebracht werden. Die bevorzugten Metallsalze organischer Säuren und Metallhalogenide sind Acetate und Chloride von Kupfer, Zink, Cadmium, Quecksilber, Nickel, Kobalt und Blei. Zur Entfernung von Ammoniak, einem Reaktionsprodukt, aus dem Reaktionssystem muß Sorge getragen werden, um eine zufriedenstellende Ausbeute der Reaktion zu erreichen. In der US-PS 38 25 596 ist angegeben, daß der hier beschriebene Prozeß keine Dehydratationsreaktion sei.
Die Verwendung von titanhaliigen Katalysatoren zur Carbonsäureamidherstellung ist auch aus der DE-OS 20 26 832, der DE-OS 2110 060 sowie der CH-PS 525187 bekannt, hierbei werden jedoch entweder nicht-aromatische Carbonsäuren oder primäre Amine als Reaktionsteilnehmer eingesetzt Weiterhin ist es aus »Synthetic Methods or Organic Chemistry«, Vol. 19 (1965), Seite 100, Nr. 467, bekannt, m-Toluylsäure mit einem molaren Oberschuß von Diäthylamin auf Silicagel als Katalysator umzusetzen. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um eine Flüssigphasenreaktion. Aus der DE-OS 23 64 059 ist weiterhin ein Verfahren zur Herstellung von u.a. Carbonsäureamiden bekannt, wobei Titankatalysatoren mit organischen Substituenten und/oder Halogenatomen als Substituenten verwendet werden.
Aufgabe der Erfindung ist ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von Ν,Ν-Diäthyl-m-ioluamid, wie es im Oberbegriff des Patentanspruches 1 näher definiert ist, das die Nachteile der zuvor beschriebenen Arbeitsweisen vermeidet und insbesonder hohe Umwandlungsgeschwindigkeiten ermöglicht
Zur Lösung dieser Aufgabe dient das erfindungsgemäße Verfahren der zuvor beschriebenen Art, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man die Reaktion in Anwesenheit von 0,0001 bis 0,1 g Triäthanolamintitanatchelat je g der m-Toluylsäure als Katalysator bei einer Temperatur von etwa 1500C bis 300° C und das während des Inkontaktbringens gebildete Wasser aus der flüssigen Phase im Verlauf der Herstellung entfernt
Oie bevorzugte Katalysatormenge beträgt etwa 0,001 bis 0,02 g je g m-Toluylsäure. Der bevorzugte Temperaturbereich beträgt 2050C bis 250° C. Das Produkt, Ν,Ν-Diälhyl-m-toluamid, kann in einfacher Weise aus dem Reaktionsgemisch durch Destillation gewonnen werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren läuft nach folgender Reaktionsgleichung ab:
COOH
+ HNR1R2
C-N -R1
R; + H2O
worin R| und Ra jeweils Äthylreste sind. Die zwei Reaktionsteilnehmer, m-Toluylsäure und Diethylamin, sind gegenseitig in flössigem Zustand bei Temperaturen oberhalb von UO0C, dem Schmelzpunkt von m-Toluylsäure, löslich. Obwohl das erfindungsgemäOe Verfahren auch eine Durchführung in Anwesenheit eines reaktionsinerten Lösungsmittels umfaßt, ist die Einführung eines solchen Lösungsmittels zur Aufrechterhaltung einer homogenen, flüssigen Phase nicht erforderlich. Wie im folgenden noch näher erläutert wird, kann eine geringe Lösungsmittelmenge zu dem Reaktionsgemisch für einen anderen Zweck zugesetzt werden, d. h. hierbei dient sie als azeotropes Mittel für eine einfache Entfernung des bei der Reaktion gebildeten Wassers.
Abgesehen hiervon wird es jedoch bevorzugt, das erfindungsgemäße Verfahren bei Abwesenheit irgendeines reaklionsinerten Lösungsmittels durchzuführen, um die Produktivität pro Einheit an Reaktionsvolumen auf ein Maximum zu bringen.
Die Reaktion von m-Toluylsäure mit Diethylamin in flüssiger Phsse wird durch einen Katalysator katalysiert, der im Reaktionsgemisch in einer Menge von etwa 0,0001 bis etwa 0,1 g/g eingeführter m-Toluylsäure
ίο vorliegt Der bevorzugte Katalysatorgehalt liegt bei einer Menge von etwa 0,001 bis etwa 0,02 g/g eingeführter m-Toluylsäure. Der Katalysator ist ein Tnäthanolamintitanatchelat wie eine Verbindung der folgenden Formel:
OCH2CHjN(CH2CH2OH)2
H7C3O-Ti-OC3H7
(HOCH2CHi)2NCH2CH2O
Die spezifischen Katalysatoren, für die eine Formel zuvor angegeben wurde, sind handelsübliche Produkte, z. B. die Produkte mit der Bezeichnung Tyzor-Katalysatoren. Die Katalysatoren sind in der US-PS 28 24 114 beschrieben.
Katalysator
Handelsübliche Form
Warenbezeichnung der handelsüblichen Form
siebe Formel (I)
8fc%ige Lösung ,in Isopropf/iol
TyzorTE
35
Der aktive Chelatbestandteil in die: m handelsüblichen Formen von Katalysatoren liegt in einem partiell polymerisierten Zustand (über intermolekulare Alkoholyse) vor. Das spezifische Tnäthanolamintitanatchelat, dessen Formel zuvor angegeben wurde (im Handel « erhältlich als Tyzor TE) ist der am meisten bevorzugte Katalysator wegen seiner relativ niedrigen Kosten und der bei seiner Anwendung erzielten hohen Umwandlungen und Ausbeuten sowie der niedrigen Korrosionsgeschwindigkeiten bei rostfreiem Stahl 316, einem üblicherweise für Reaktionsbehälter verwendeten Konstruktionsmaterial.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird bei einer Temperatur von etwa 150° C bis 300° C durchgeführt Die Anwendung von Temperaturen unterhalb dieses Bereiches ergibt zu langsame Reaktionsgeschwindigkeiten für die praktische Durchführung. Die Anwendung von Temperaturen oberhalb dieses Bereiches bewirkt die übermäßige Bildung von nicht erwünschten Abbauprodukten und erfordert den Betrieb mit einer kostspieligen Hochdruckausrüstung. Der bevorzugte Temperaturbereich beträgt von etwa 205°C bis etwa 250* C Der Reaktionsdruck ist im allgemeinen keine kritische Variable, mit der selbstverständlichen Ausnahme, daß er ausreichend hoch liegen muß, um die Reaktionsteilnehmer in der flüssigen Phase zu halten. Wirtschaftliche Betrachtungen begünstigen fast immer jsfi die Durchführung des Verfahrens bei dem geringstmög- !"■' liehen Druck. In ähnlicher Weise ist das Molverhältnis ; von in-Kontakt-gebrachter m-Toluylsäure und Diäthyl- ;■'■ amin keine kritische Variable bei der Durchführung der .; Erfindung. Vorzugsweise werden Gesamtmengen von ;ii m-Toluylsäure und Diäthylamin in einem Molverhsltnis
von etwa OJS-A bis 2:1 in Kontakt gebracht um irgendwelche unnützen Mengen der nicht umgesetzten beiden Reaktionsteilnehmer zu vermeiden.
Die hier beschriebene, katalysierte Reaktion in flüssiger Phase von m-Toluylsäure mit Diäthylamin scheint eine Gleichgewichtsreaktion zu sein. Daher ist es in starkem Maße erwünscht das als Produkt gebildete Wasser aus der flüssigen Reaktionsphase zu entfernen, um die Reaktion zwangsweise bis zum Abschluß zu führen. Eine geeignete Methode zur Entfernung von Wasser, die dem Fachmann auf dem Gebiet an sich bekannt ist umfaßt die Zugabe einer kleinen Menge eines flüchtigen, mit Wasser nicht mischbaren, reaktionsinerten Mittels für die azeotrope Entfernung von Wasser zu dem Reaktionsgemisch, die Durchführung der Herstellung bei Rückflußtemperatur, das Auffangen der kondensierten Reaktionsdämpfe und die Möglichkeit zu ihrer Auftrennung in eine wäßrige Phase und eine Phase des azeotropen Mittels, z. B. in einer Dean-Stark-Falle, und dann das Abziehen der wäßrigen Phase und die Rückführung der Phase des azeotropen Mittels zu dem Reaktionsgemisch. Ein Übermäßiges Rückflußkochen und Auffangen von Diäthylamin, welches die Neigung besitzt die meisten bei der Entfernung von Wasser eingesetzten, azeotropen Mitteln mit Wasser mischbar zu machen, wird durch Verwendung eines stark flüchtigen, azeotropen Mittels wie Benzol oder Toluol vermieden. Die Entfernung von Wasser aus dem Reaktionsgemisch kann ebenfalls nach anderen an sich auf dem Fachgebiet bekannten Methoden durchgeführt werden, z. B. durch Behandlung des Gemisches mit Molekularsieben, d.h. Wasser entziehenden Feststoffen, im Verlauf der Reaktion.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann entweder als ansatzweises, kontinuierliches oder halbkontinuierliches Verfahren durchgeführt werden. Eine bevorzugte Methode für den halbkontinuierlichen Betrieb ist in dem folgenden Beispiel beschrieben. Wenn diese Verfahrensweise angewandt wird, werden die vollen Mengen von m-Toluylsäure und Katalysator jedoch nur ein Anteil des Diäthy'amins zu Beginn in den Reaktor eingefüllt. Das Reaktionsgemisch wird unter Rückflußbedingungen gesiedet, während der restliche Anteil des Amins in dieses eingespeist wird. Die Einspeisungsrate des Amins wird so eingestellt, daß die Temperatur des Reaktionsgemisches gesteuert wird. Diese Art und Weise eines halbkontinuierlichen Betriebes kann selbst-
29 OO
verständlich in Verbindung mit der Methode der Wasserentfßrnung durch azeotrope Destillation, wie sie zuvor beschrieben wurde, angewandt werden.
Die Ausgangsmaterialien, m-Toluylsäure und Diäthylamin, sind ohne weiteres erhältlich. Handelsübliche Sorten von m-Toluylsäure, hergestellt durch Oxidation von m-Xylol, sind oftmals mit Verunreinigungen wie o-Toluylsäure, Benzoesäure und insbesondere Isophthalsäure verunreinigt Diese Säuren werden in ihre jeweiligen D; oder Tetra-(äthyl)-amide umgewandelt, jedoch beeinträchtigen sie das erfindungsgemäße Verfahren sonst in keiner Weise. Daher ist bei dem erfindungsgemäßen Verfahren nicht die hoch-reine Sorte von m-Toluylsäure erforderlich, welche bei der katalytischen Reaktion mit sekundären Aminen in der Dampfphase, siehe US-PS 29 32 665, benötigt wird.
Das als Produkt erhaltene N,N-Di-(äthyl)-m-toluamid kann aus dem Gemisch der Reaktion in flüssiger Phase nach konventionellen Methoden gewonnen werden, z. B. durch Destillation unter Vakuum, wie es in dem folgenden Beispiel beschrieben wird.
Das hier beschriebene, erfindunpgemäße Verfahren bietet mehrere, wesentliche Vorteile. So ur.ifaßt es nur eine Stufe einer chemischen Reaktion, die unter einer einzigen Einstellung von Reaktionsbedingungen durchgeführt werden kann. Die Kosten der Reaktionsteilnehmer außer m-Toluylsäure und Diethylamin, z.B. die Kosten bzw. die Notwendigkeit der Verwendung von Phosphoroxychlorid, werden vermieden. m-Toluylsäure ist viel leichter zugänglich und weniger kostspielig als m-ToIunitril, das Ausgangsmaterial gemäß US-PS 38 25 596. Die Reaktionsprodukte sind das gewünschte m-ToIuamid und Wasser. Es werden kein äquimolaren Mengen an Reaktionsprodukten wie Ammoniak oder Chlorwasserstoff erzeugt, die zur Vermeidung einer Schädigung der Umwelt behandelt werden müssen. Die Kosten des Katalysators sind außerdem gering. Das erfindungsgemäße Verfahren ist daher für eine Herstellung in technischem Maßstab äußerst geeignet Auf weiter Vorteile wurde bereits hingewiesen.
Das erlindungsgemäße Verfahren kann unter Rückfluß bei etwa atmosphärischem Druck durchgeführt werden, wobei die zuvor beschriebene, bevorzugte, halbkontinuierliche Verfahrensweise mit einer Reaktionstemperatur von etwa 205° C bis 2500C angewandt wird. Hohe Umwandlungen von m-Toluylsäure zu Ν,Ν-DiäthyI-m-toluamid von etwa 90 bis 93% können errreicht werden.
Die Erfindung wird anhand des folgenden Beispiels näher erläutert
Beispiel
544g=4,00mol m-Toluylsäure, 73 g= 1,00 mol Diäthylamin und ein Gemisch aus 4,0 g Triäthanolamintttanatchelat und etwa 15 ml Benzol wurden in einem mit einer Dean-Stark-Falle (gefüllt mit Benzol) und einem Rückflußkühler ausgerüsteten Kolben gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde ohne Rühren bis zum Schmelzen der m-Toluylsäure bei etwa 107" C erhitzt und dann unter Rühren bis zum Rückfluß erhitzt, und dann weiter für etwa 22 Stunden unter Rückfluß unter atmosphärischem Druck gerührt etwa 220-235°C. Die untere (wäßrige) Schicht wurde periodisch aus der Dean-Stark-Falle abgezogen, um eine annähernd konstante Menge an Benzol im Reaktionsgemisch aufrechtzuerhalten. Weitere 274 g=3,75 mol Diethylamin wurden in das Reaktionsgemisch unterhalb der Flüssigkeitoberfläche im Verlauf der ersten 18 Stunden /L»r Rückflußkochperiode in einer eingestellten Geschwindigkeit zugesetzt um die Reaktionstemperatur innerhalb des zuvor genannten Bereiches zu halten.
Die potentiometrische Titration des Reaktionsgemisches am Ende der Rückflußperiode zeigte eine 93%ige Umwandlung der als Ausgangsmaterial eingesetzten m-Toluylsäure.
Die erhaltenen 696 g Reaktionsgemisch wurden dann mit 310 ml einer heißen 25gew.-%igen wäßrigen Natriumchloridlösung, die etwa 1,1 mol/l an Natriumhydroxid enthielt gewaschen, dann mit 300 ml heißer 26gew.-%iger wäßriger Natriumchloridlösung gewaschen und anschließend bei 20—30 mm Hg zur Entfernung von Wasser, rückständigen Ditähylamin und rückständigem Benzol eingedampft Das Reaktionsgemisch wog zu diesem Zeitpunkt 612 g, wobei 56 g an Proben- und Übertragungsverlusten seit Beginn des Versuches angefallen waren. Das Reaktionsgemisch wurde dann unter Stickstoff bei 20 mm Hg zur Gewinnung von Ν,Ν-Diäthyl-m-toluamiddestillai destilliert es wurden 550,5 g Produkt mit >95 Gew.-% Ν,Ν-Diäthyl-m-toluamid, Brechungsindex=· 14215 bei 25°C und spezifisches Gewicht=05985 bei 25°C, d.h. eine Ausbeute von etwa 75%, AHPA-Farbe = 25, 0,14mmol/kg Gesamtazidität nach potentiometrischer Titration, erhalten.

Claims (3)

Patentansprüche;
1. Verfahren zur Herstellung von N,N-Diäthyl-mtoluamid durch Umsetzen von m-Toluylsäure mit Diethylamin in Anwesenheit eines Katalysators in flüssiger Phase bei erhöhter Temperatur, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktion in Anwesenheit von 0,0001 bis 0,1 g Triäthanolamintitanatchelat je g m-ToIuylsäure als Katalysator bei einer Temperatur von etwa '.500C bis 3000C durchführt und das während des 'nkontaktbringens gebildete Wasser aus der flüssigen Phase im Verlauf der Herstellung entfernt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktion in Anwesenheit von etwa 0,001 bis 0,02 g Katalysator je g m-Toluylsäure durchführt
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktion bei einer Temperatur von etwa 2050C bis 2500C durchführt
10
DE2900231A 1978-01-09 1979-01-04 Verfahren zur Herstellung von N,N- Diäthyl-m-toluamid durch katalytische Reaktion von m-Toluylsäure mit Diäthylamin in flüssiger Phase Expired DE2900231C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US05/868,120 US4133833A (en) 1978-01-09 1978-01-09 Production of N,N-di(ethyl)-meta-toluamide from meta-toluic acid by liquid phase catalytic reaction with diethylamine

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2900231A1 DE2900231A1 (de) 1979-07-12
DE2900231C2 true DE2900231C2 (de) 1983-02-03

Family

ID=25351114

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2900231A Expired DE2900231C2 (de) 1978-01-09 1979-01-04 Verfahren zur Herstellung von N,N- Diäthyl-m-toluamid durch katalytische Reaktion von m-Toluylsäure mit Diäthylamin in flüssiger Phase

Country Status (8)

Country Link
US (1) US4133833A (de)
JP (1) JPS54112832A (de)
CH (1) CH636848A5 (de)
DE (1) DE2900231C2 (de)
DK (1) DK7579A (de)
FR (1) FR2415094B1 (de)
GB (1) GB2011903B (de)
NL (1) NL7900144A (de)

Families Citing this family (29)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS56156248A (en) * 1980-05-06 1981-12-02 Showa Denko Kk Preparation of n,n-dialkyltoluamide
US4789700A (en) * 1984-06-11 1988-12-06 Morflex Chemical Company, Inc. Citrate esters and method
US4824893A (en) * 1984-06-11 1989-04-25 Morflex Chemical Company, Inc. Citrate esters and methods
US4710532A (en) * 1985-03-13 1987-12-01 Morflex Chemical Company, Inc. Medical article and method
US4711922A (en) * 1985-05-17 1987-12-08 Morflex Chemical Company, Inc. Citrate esters and methods
US5575988A (en) * 1995-04-07 1996-11-19 Littlepoint Corp. Combination sunscreen and insect repellent
US20040171880A1 (en) * 2000-10-31 2004-09-02 Warren Jack S. Process for the production of amides
US20050288516A1 (en) * 2004-06-28 2005-12-29 Warren Jack S Use of a device or devices, such as a convergent divergent funnel mixer, to optimize the available reaction volume, the raw material feed ratios and the weight hourly space velocity in a tube reactor
MX2009003850A (es) * 2006-10-09 2009-04-23 Clariant Finance Bvi Ltd Metodo para producir alcanol amidas de acido graso.
DE102006047620B4 (de) 2006-10-09 2008-11-27 Clariant International Limited Verfahren zur Herstellung tertiärer Amide von Alkylphenylcarbonsäuren
DE102006047618B3 (de) * 2006-10-09 2007-11-15 Clariant International Limited Verfahren zur Herstellung von Bisbenzoxazolen
DE102006047617B4 (de) 2006-10-09 2008-11-27 Clariant International Limited Verfahren zur Herstellung basischer (Meth)acrylamide
DE102006047619B4 (de) * 2006-10-09 2008-11-13 Clariant International Limited Verfahren zur Herstellung basischer Fettsäureamide
DE102008017217A1 (de) * 2008-04-04 2009-10-08 Clariant International Ltd. Kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von Amiden aromatischer Carbonsäuren
DE102008017213B4 (de) * 2008-04-04 2012-08-09 Clariant International Limited Kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von Amiden aliphatischer Hydroxycarbonsäuren
DE102008017218B4 (de) * 2008-04-04 2011-09-22 Clariant International Ltd. Kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von Amiden niederer aliphatischer Carbonsäuren
DE102008017216B4 (de) * 2008-04-04 2013-08-14 Clariant International Ltd. Kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von Fettsäureamiden
DE102008017214B4 (de) * 2008-04-04 2012-02-16 Clariant International Limited Kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von Fettsäurealkanolamiden
DE102008017219A1 (de) * 2008-04-04 2009-10-08 Clariant International Ltd. Verfahren zur Herstellung von Amiden in Gegenwart von überhitztem Wasser
DE102008017215B4 (de) * 2008-04-04 2012-08-09 Clariant International Ltd. Kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von Amiden ethylenisch ungesättigter Carbonsäuren
US20100312013A1 (en) * 2009-06-03 2010-12-09 Boehringer Ingelheim International Gmbh Steroselective synthesis of certain trifluoromethyl-substituted alcohols
DE102009031059A1 (de) 2009-06-30 2011-01-05 Clariant International Ltd. Vorrichtung zur kontinuierlichen Durchführung chemischer Reaktionen bei hohen Temperaturen
DE102009042523B4 (de) 2009-09-22 2012-02-16 Clariant International Ltd. Vorrichtung und Verfahren zur kontinuierlichen Durchführung heterogen katalysierter chemischer Reaktionen bei hohen Temperaturen
DE102009042522A1 (de) 2009-09-22 2011-04-07 Clariant International Ltd. Kontinuierliches Umesterungsverfahren
DE102010056565A1 (de) 2010-12-30 2012-07-05 Clariant International Ltd. Verfahren zur Modifizierung Hydroxylgruppen tragender Polymere
DE102010056564A1 (de) 2010-12-30 2012-07-05 Clariant International Limited Hydroxylgruppen und Estergruppen tragende Polymere und Verfahren zu ihrer Herstellung
CN110423207B (zh) * 2019-09-02 2022-08-12 三门峡环宇生化科技有限公司 一种邻氯苯腈的合成方法
CN114210368B (zh) * 2021-11-18 2023-06-20 江西威科油脂化学有限公司 一种液相催化剂及其液相催化合成芥酸酰胺的合成方法
CN115073317B (zh) * 2022-07-06 2023-01-31 青岛三力本诺新材料股份有限公司 一种双核缚酸剂及合成避蚊胺的方法

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2932665A (en) * 1957-12-30 1960-04-12 Hercules Powder Co Ltd Preparation of nu, nu-diethyltoluamides
US3198831A (en) * 1962-04-19 1965-08-03 Us Rubber Co Process for the production of n, n-diethyltoluamides
FR2033562A5 (de) * 1969-02-27 1970-12-04 Rhone Poulenc Sa
SE395000B (sv) * 1970-06-02 1977-07-25 Henkel & Cie Gmbh Forfarande for framstellning av karbonsyraamider genom omsettning av karbonsyror med ammoniak eller aminer
US3825596A (en) * 1972-05-23 1974-07-23 Showa Denko Kk Process for preparation of n,n-dialkyl toluamide
GB1396615A (en) * 1973-01-04 1975-06-04 British Titan Ltd Condensation process
US4054576A (en) * 1973-11-19 1977-10-18 Stauffer Chemical Company Insect repellant compounds
JPS52125142A (en) * 1976-04-12 1977-10-20 Mitsubishi Gas Chem Co Inc Preparation of n,n-dialkyltoluamides

Also Published As

Publication number Publication date
DK7579A (da) 1979-07-10
DE2900231A1 (de) 1979-07-12
US4133833A (en) 1979-01-09
NL7900144A (nl) 1979-07-11
FR2415094A1 (fr) 1979-08-17
JPS5720299B2 (de) 1982-04-27
JPS54112832A (en) 1979-09-04
GB2011903B (en) 1982-08-04
CH636848A5 (fr) 1983-06-30
GB2011903A (en) 1979-07-18
FR2415094B1 (fr) 1985-06-28

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2900231A1 (de) Verfahren zur herstellung von n,n- diaethyl-m-toluamid aus m-toluylsaeure durch katalytische reaktion mit diaethylamin in fluessiger phase
DE2756169C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Perfluorcarbonsäuren oder Perfluoralkansulfonylchloriden
EP0132733B1 (de) Neue Fluorpivalsäurefluoride und Verfahren zu ihrer Herstellung
EP0068219B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Carbonsäuren und N-tert. Alkylaminen
DE2212604B2 (de) Verfahren zur herstellung von 2- halogenaethylphosphonsaeuren
EP0105494A2 (de) Verfahren zur Herstellung von Benzthiazolyloxyphenoxypropionsäurederivaten
CH619447A5 (de)
DE2443142C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Cyclopropancarbonsäurenitril
DE3024265C2 (de)
DE2651531A1 (de) Verfahren zur herstellung eines fluorierten acylfluorids mit einer estergruppe
DE69326050T2 (de) Verfahren zur Herstellung von 0,0'-Diacylweinsäureanhydrid und Verfahren zur Herstellung von 0,0'-Diacylweinsäure
DE69115758T2 (de) Verfahren zur Herstellung von 3,5-Difluoranilin und dessen Derivat
EP0005849A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Alpha-Chlor-N-monoalkyl-acetoacetamiden
DE2503190A1 (de) Verfahren zur herstellung von n,ndiallyldichloracetamid
DE3632464C2 (de)
DE2345360A1 (de) Verfahren zur herstellung von transchrysanthemummonocarbonsaeure und deren alkylestern
EP0025935B1 (de) Verfahren zur Herstellung von 5-(2,2,2-Trihalogenethyl)-dialkyl-tetrahydrofuran-2-onen
CH631991A5 (de) Verfahren zur herstellung von triorganozinnhalogeniden.
DE899433C (de) Verfahren zum Herstellen insekticider, im wesentlichen Octaalkyltetrapyrophosphorsaeureamie enthaltender Mischungen
DE69104782T2 (de) Verfahren zur Herstellung von ungesättigten Bromiden.
EP0226028A2 (de) Verfahren zur Herstellung von Monochlorpinakolon
DE2232630A1 (de) Verfahren zur herstellung von organophosphonyldichloriden
DE936570C (de) Verfahren zur Herstellung von Metallxanthogenaten
EP0695738B1 (de) Verfahren zur Herstellung von O-Acylglykolsäureaniliden
DE2224240A1 (de) Verfahren zur Herstellung von 1- eckige Klammer auf p-(beta-Diäthylaminoäthoxy)-phenyl eckige Klammer zu -l^-diphenyl^-chloräthylen beziehungsweise therapeutisch brauchbaren Salzen desselben

Legal Events

Date Code Title Description
OAP Request for examination filed
OD Request for examination
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: MORFLEX CHEMICAL CO., INC., GREENSBORO, N.C., US

8328 Change in the person/name/address of the agent

Free format text: LEDERER, F., DIPL.-CHEM. DR., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN

8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: MORFLEX, INC., GREENSBORO, N.C., US

8339 Ceased/non-payment of the annual fee