DE2900517C2 - Filter mit mehreren Zellen für körnigen Filterstoff - Google Patents

Filter mit mehreren Zellen für körnigen Filterstoff

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Richard Alexander Sykesville Adie, Md.
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Description

a) die Zellenplatten (40) zum Unterteilen des Filters in die Zellen bestehen aus Kunststoff, wobei jede der Zellenplatten (40) als ausgeformten Bestandteil horizontale Schultern (42) als die Halteelemente aufweist, die aus jeder Seite herausragen und sich über deren gesamte Länge zum Stützen der porösen Trägerplatten (14) erstrecken, jede der Zellenplatten (40) als festen Bestandteil einen Fuß (48) zum Befestigen der Zellenplatten (40) auf Ausrichtstreifen (90) aufweist, die an dem Boden des Filters angebracht sind, jede der Zellenplatten (40) mehrere Löcher (52) in gleichmäßigem Abstand entlang der Länge der Zeüenplatten (40) oberhalb der Schultern (42) zum Anbringen eines Plattenhalters aufweist und jede der Zellenplatten (40) zumindest entlang jeder vertikalen Kante zueinander im Abstand angeordnete Löcher (54) zur Anbringung der Zellenplatten (40) an den Durchlaßeinheiten (56) sowie an Endzellenplatten (78) aufweist;
b) die Durchlaßeinheiten (56) zum Verbinden der Zellenplatten (40) an ihrem einen Ende und zum Bilden der Durchlässe zwischen den Filtratabzügen (18 in Fig. 1) und dem Ausflußkanal (20 in Fig. 1) bestehen aus Kunststoff, wobei jede Durchlaßeinheit (56) eine rechteckförmige Frontplatte (58) mit mehreren kreisförmigen öffnungen (62), eine Rückplatte (60) mit mehreren kreisförmigen öffnungen (64), die den öffnungen (62) in der Frontplatte (58) entsprechen, aufweist, jede der Durchlaßeinheiten (56) so mehrere zylindrische Rohrabschnitte (Röhren 66) aufweist, die sich von den öffnungen (62) in der Frontplatte (58) zu den Öffnungen (64) in der Rückplatte (60) erstrecken, jede der Durchlaßeinheiten (56) je eine abgeschrägte Verstärkungsplatte (65) oberhalb jedes Rohrabschnitts (66) zwischen der Frontplatte (58) und der Rückplatte (60) aufweist, jede der Durchlaßeinheiten (56) mehrere horizontale Leisten (68) aufweist, die sich von der Vorderseite (58a^ der Frontplatte (58) über jeder kreisförmigen öffnung (62) zum Stützen der porösen Filterplatten (16 in Fig. 1) erstrecken, jede der Durchlaßeinheiten (56) meherere Paare vertikaler Klauen (70) aufweist, die von der Vorderseite jeder Durchlaßeinheit hervorragen, paarweise je einen Schlitz (70a) zur Aufnahme der Enden der Zellenplatten (40) bilden und mit mehreren Löchern (71) zum Anbringen der Zellenplatten (40) versehen sind, wobei die Frontplatte (58) und die Rückplatte (60) außerdem eine Zunge (74) an einem Ende (74a) und einen Schlitz (76) an dem anderen Ende (76a^zur Anbringung der benachbarten Durchlaßeinheiten (56) aufweist;
c) die Endzellenplatten (78) zum Verbinden der anderen Enden der Zellenplatten (40) miteinander bestehen aus Künststoff, wobei jede der Endzellenplatten (78) eine rechteckförmige Platte (80) mit mehreren sich verjüngenden rechteckförmigen Vorsprüngen (81) aufweist, die sich von der Rückseite aus erstrecken, jeder der Vorsprünge (81) ein großes Loch (82) aufweist, mehrere horizontale Leisten (84) sich von der Vorderseite (SOa) der Endzellenplatte (78) zum Halten der porösen Platten (16 in Fig. 1) an den Wänden (8a in Fig. 1) des Filtertanks (2 in Fig. 1) erstrecken, mehrere Paare vertikaler Klauen (86, 88) von der Vorderseite (80a) jeder Endzellenplatte (78) herausragen, wobei jedes Paar der Klauen (86, 88) einen Schlitz (86a, 86a) zur Aufnahme der Enden der Zellenplatten (40) bildet und mehrere Löcher (86a, 88b) zum Anbringen der Zellenplatten (40) aufweist, und jede der Endzeilenplatten (78) an ihren Kanten (7Sa) mit je einer Zunge (79) und einem Schlitz (79a^ zur Anbringung an den benachbarten Endzeilenplatten (78) versehen ist.
2. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückplatte (60) jeder Durchlaßeinheit (56) eine geringere Höhe als die zugehörige Frontplatte (58) aufweist.
Die Erfindung betrifft einen Filter mit mehreren Zellen für körnigen Filterstoff nach dem Gattungsbegriff des Anspruchs 1.
Zu einem solchen bekannten Filter mit einem Filtertank gehört ein Eingangskanal, der die verschmutzte Flüssigkeit in das aus einer Vielzahl von Filterzellen bestehende Filter leitet. Die Filterzellen sind durch Zellenplatten unterteilt, deren Enden in Wänden des Filtertanks einbetoniert sind. Die Zellenplatten erstrecken sich von dem Boden des Tanks, in dem sie ebenfalls eingebettet sind, bis nach oben zwischen Rahmen, mit denen sie verbunden sind. Die Rahmen sind auch dazu vorgesehen, um einen Oberflächenreiniger dicht über den Filterzellen horizontal fahren zu können. Die Rahmen sind rechteckförmig aus Holz mit einer zentralen öffnung ausgebildet und an den Wänden des Tanks angeschraubt. — Die Zellenplatten weisen an ihren Seiten befestigte, separate Stützwinkel auf, um poröse Platten zu unterstützen. Ein Bett von kornförmigem Filterstoff wird von den porösen Platten getragen. Die Zellenplatten bilden auch je einen Filtratabzug unter jeder Filterzelle. Das Filter hat einen Ausflußkanal, um die behandelte Flüssigkeit aufzunehmen, und eine Vielzahl von Rohrabschnitten als Durchlässe, um die behandelte Flüssigkeit von den Filtratabzügen an den Ausflußkanal abzugeben. Die Rohrabschnitte sind ebenfalls in eine innere Wand des Filtertanks einbetoniert und ragen einerseits in je einen Filtratabzug und
andererseits in den Ausflußkanal hinein. Die erwähnte Rückstaueinrichtung dient zum Reinigen der verschmutzten Filterzellen. Hierzu ist die Rückstaueinrichtung mit Pumpen zum Pumpen der rückgestauten Flüssigkeit — gefilterter Flüssigkeit — von dem Ausflußkanal zurück durch die Rohrabschnitte in die Filtratabzüge, von dort aufwärts durch die porösen Platten und das Filterbett versehen. Zv der Rückstaueinrichtung gehört ein Oberflächensauger, der über jede Zelle gefahren werden kann, um die Rückstauflüssigkeit aufzunehmen. Der Oberflächensauger gibt die Rückstauflüssigkeit zu einem Rückstauauslaßkanal ab. In dem Ausflußkanal sind im Anschluß an die Rohrabschnitte Rückstauventilführungen mit einer horizontalen Grundplatte, einer vertikalen Platte und einer weiteren vertikalen Platte vorgesehen, die mit dem Rohrabschnitt verbunden ist Zwischen den vertikalen Platten ist ein Ventilbiock mit einem inneren Kanal verschiebbar, der mit der Pumpe in Verbindung steht (US-PS 23 02 449).
Bei diesem vielteiligen Filter leisten die an den Betonwänden des Filtertanks bzw. der Kanäle anzubringenden Bauteile von Hause aus keinen Beitrag zur Positionierung der Zellenplatten. Die Lage der Zellenplatten wird vielmehr bei dem Errichten der Betonwände durch zusätzliche Hilfsmittel bestimmt, die wiederum nicht zur Befestigung der Zellenplatten vorgesehen sind. Der Aufbau des Filters wird dadurch weiter erschwert, daß einzelne funktionell zusammenhängende Bauteile wie die Rohrabschnitte zu den Filtratabzügen gesondert positioniert werden müssen.
Ein gleichartiges bekanntes Filter wie das vorstehend beschriebene Filter weist folgende Abweichungen auf (US-PS 23 02 450): Anstelle der Holzrahmen, die die Filterzellen unter dem Oberflächensauger abdecken, sind durchgehende Platten vorgesehen, die aber noch weniger als die Holzrahmen die Zellenplatten vor ihrem Einbetonieren in den Filtertank positionieren und befestigen können. Die Winkel, die an den Zellenwänden zum Tragen der porösen Platten vorgesehen sind, bestehen insbesondere aus Eisen.
Auch ein anderes bekanntes Filter weist keine Bauteile auf, welche die Positionierung und die Anbringung der Zellenplatten aus Metall in dem Filtertank erleichtern (US-PS 32 39 061). Bei diesem Filter ist ein Metallkanal in dem Ausflußkanal vorgesehen, dessen Flansche in der inneren Zementwand des Filter eingebettet sind, und dessen Steg mit zu den Rohrstüctan in der inneren Wand konzentrischen Löchern versehen ist, um einen Durchlaß von dem Filtratsabzug zu dem Ausflußkanal zu bilden. Im übrigen ist der Steg glattflächig, um mit verschiebbaren Teilen der Rückstaueinrichtung störungsfrei zusammenwirken zu können.
Zum Stand der Technik gehört ferner die Herstellung verschiedener Filterelemente aus thermoplastischen Kunststoffen (Prospekt der Firma Vowinckel). Insbesondere bestehen Filterplatten und Rahmen aus Polypropylen:
Einzelne Filterplatten aus Kunststoff weisen an ihren Schmalseiten oben Ansätze auf, welche offensichtlich zum Auflegen bzw. Einhängen in ortsfeste Teile des Filters dienen. Damit ist keine Anregung gegeben, wie die Positionierung und Befestigung der Zellenplatten insbesondere im Zusammenwirken mit Durcklaßeinheiten und Endzellplatten ermöglicht werden kann.
Zu der vorliegenden Erfindung gehört die Aufgabe, eine einfache Positionierung der Zellenplattcn im vorgegebenen Abstand in dem Filtertank und eine sichere Befestigung ohne Einbetonieren der Zellenplatten unter Verzicht auf weitere gesonderte Teile, wie Verbindungsstücke oder separate Winkelstücke zu erzielen, ebenso sollen die mit den Zellenplatten bzw. die durch sie gebildeten Filtratabzüge zusammenwirkenden Durchlaßeinheiten zur Positionierung und Befestigung der Zellenplatten beitragen und außerdem selbst zum Zusammenwirken der Rückstaueinrichtung durch eine glatte auslaßkanaiseitige Fläche geeignet sein.
Diese Aufgabe wird durch die in dem kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs angegebenen Merkmale a, b und c gelöst
Die Erfindung besteht in der Kombination besonders ausgebildeter Durchlaßeinheiten, die erstmals zum Positionieren und Befestigen der Zellenplatten dienen (Merkmal b), neuartig geformter Endzellenplatten (Merkmal c), die zum Positionieren und Befestigen der Zellenplatten an der der Durchlaßeinheit jeweils gegenüberliegenden Seite dienen, und schließlich in der Ausbildung der Zeilenplatten (Merkmal a), die zur Befestigung an den Durchlaßeinheiten und Endzellenplatten eingerichtet sind und so ausgeformt sind, daß die porösen Trägerplatten auf ihnen ohne zusätzliche Winkel befestigbar sind.
Durch die Formgung dieser Filterbauelemente sind diese geeignet, jeweils die Funktionen mehrerer herkömmlicher Filterbauelemente zu übernehmen.
Mit diesen Filterbauelementen kann das Filter besonders einfach, d. h. wenig arbeitsaufwendig montiert werden.
Eine hierzu besonders zweckmäßige Ausgestaltung der Durchlaßeinheit ist in Anspruch 2 angegeben.
Das Filter mit mehreren Zellen nach der vorliegenden Erfindung wird im folgenden anhand einer Zeichnung mit 11 Figuren beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht mit aufgebrochenen Abschnitten eines bekannten Filters der Art (US-PS 23 02 449), die nacli der vorliegenden Erfindung verbessert wird;
F i g. 2 eine Ansicht auf ein Ende einer Zellenplatte nach der vorliegenden Erfindung;
F i g. 3 eine Seitenansicht auf die Zellenplatte nach Fig. 2;
F i g. 4 eine Seitenansicht auf die Durchlaßmittel oder Filtratausflußmittel nach der vorliegenden Erfindung;
F i g. 5 eine Ansicht auf ein Ende des Durchlaßmittels nach F i g. 4;
F i g. 6 eine Ansicht auf einen Boden eines Teils der Durchlaßmittel oder Filtratauslaßmittel nach den F i g. 4 und 5, die zeigt, wie nebeneinanderliegende Durchlaßmittel miteinander zu verbinden sind;
F i g, 7 eine perspektivische Ansicht, die einen Durchlaßbaustein nach der vorliegenden Erfindung zeigt;
F i g, 8 eine Seitenansicht eines Zellenendabschnitts oder einer Endplatte des Zellensystems nach der vorliegenden Erfindung;
F i g. 9 eine Endansicht auf die Zellenendplatte des Zellensystems nach der vorliegenden Erfindung;
Fig. 10 eine Endansicht im Schnitt auf einen Ausrichtstreifen, der zur Montage der Zellenanordnung nach der vorliegenden Erfindung brauchbar ist und
F i g. 11 eine Seitenansicht auf ein Filter, welche das Zellensystem nach der vorliegenden Erfindung in einem Filter eingebaut zeigt.
In F i g. 1 ist ein Filter 2 vorgesehen. Das Filter hat
eine Eingangsleitung 4 und einen Eingangskanal 6, die die verschmutzte Flüssigkeit in das Filter leiten. Es ist eine Vielzahl von Eingangsdurchlässen zum gleichmäßigen Verteilen der einströmenden Flüssigkeit zu einer Vielzahl von Filterzellen vorgesehen. Das Filter ist in eine Vielzahl von Zellen durch Zellenplatten 10 unterteilt. Die Zellenplatten weisen Stützmittel 12 auf, die an ihren Seiten angeordnet sind, um poröse Platten 14 zu unterstützen. Ein Bett von kornförmigem Filterstoff 16 wird auf den porösen Platten getragen. Die Zellenplatten bilden auch eine Mehrzahl von Filtrataufnahmemitteln 18 unter jeder Filterzelle. Das Filter hat einen Ausflußkanl 20, um die behandelte Flüssigkeit aufzunehmen, und eine Vielzahl von Ausflußdurchlässen 22, um die behandelte Flüssigkeit von den Filtrataufnahmemitteln an den Ausflußkanal abzugeben. Das Filter ist außerdem mit Rückstaumitteln 24 zum Reinigen der verschmutzten Filterzellen ausgestattet. Die Rückstaumittel sind mit Mitteln zum Pumpen 26 der rückgestauten Flüssigkeit — gefilterter Flüssigkeit — von dem Ausflußkanal zurück durch den Ausflußdurchlaß in die Filtrataufnahmemittel, von dort aufwärts durch die porösen Platten und das Filterbett versehen. Die Rückstaumittel sind mit Rückstauaufnahmemitteln 28 versehen, die einzeln mit jeder Filterzelle zusammenwirken können, um die Rückstauflüssigkeit aufzunehmen. Die Rückstauaufnahmemittel führen die Rückstauflüssigkeit zu Rückstauauslaßmitteln 30, die die Rückstauflüssigkeit zur weiteren Verwendung entfernen. Das Filter umfaßt ferner Transportmittel 32, um die Rückstaumittel zum Zusammenwirken mit den einzelnen Filterzellen zu bewegen, sowie eine Steuervorrichtung 34, um den Betrieb des Rückstaumittels zu steuern.
Die Unterteilung des Filters in eine Vielzahl von Filterzellen mit einzelnen Filtrataufnahmemitteln, die mit dem Ausflußkanal und Rückstaumitteln zum Rückstauen in den einzelnen Filterzellen zusammenwirken, ist zur Brauchbarkeit des Filters wichtig. Die Erfindung befaßt sich daher mit einem leichten, vorgefertigten Zellensystem aus Kunststoff, welches das Filter in eine Vielzahl von Zellen unterteilt, welches horizontale Stützmittel für die porösen Platten vorsieht, welches Filtrataufnahmemittel vorsieht, das weiter Ausflußdurchlässe und eine Oberfläche zum Zusammenwirken mit Rückstaumitteln vorsieht Derartige Filter in einem leichten Zellensystem aus Kunststoff nach der vorliegenden Erfindung sind leichter aufzubauen und weniger kostspielig als bekannte Filter.
In den F i g. 2 und 3 ist eine mehrere Hauptzellenplatten 40 des Zellensystems der vorliegenden Erfindung dargestellt. Die Hauptzellenplatten werden benutzt, um das Filter in eine Vielzahl von Abschnitten oder Zellen zu unterteilen. Die Zellenplatten erstrecken sich vorzugsweise über die gesamte Breite des Filters, d. h. von dem Inneren der Ausflußkanalwand zu dem Inneren der Eingangskanalwand. Es soll jedoch bemerkt werden, daß die Zellenplatte aus mehreren Abschnitten hergestellt werden kann, die in irgend einer Art miteinander verlascht sind.
Die Zellenplatten haben eine Schulter oder einen vorspringenden Rand 42, der von jeder ihrer beiden Seiten symmetrisch vorspringt. Die Schultern erstrekken sich über die gesamte Länge der Zellenplatten und bilden eine horizontale Auflage für die porösen Filterplatten. Die Schultern oder Stützmittel sind ein fester Bestandteil der Zellenplatten und sie teilen die Zellenplatten in einen oberen Teil 44 und einen unteren Teil 46. Der obere Teil der Zellenplatten teilt das Filterbett in mehrere Zellen für Verschmutzungen des Filterstoffes, während der untere Teil mehrere Filtrataufnahmemittel bildet.
Der untere Teil der Zellenplatten hat als Bestandteil s einen Fuß 48, um die Zellenplatten an dem Boden des Filters anzubringen. Die Füße weisen mehrere öffnungen 50 auf, um die Zellenplatten auf Ausrichtstreifen aufzukeilen, die an dem Boden des Filters angebracht sind. Die Aufkeilmittel bestehen vorzugsweise aus ίο einem Loch in dem Fuß durch welches ein Bolzen mit einem selbstschneidenden Gewinde hindurchreicht. Der Bolzen ist an dem Ausrichtstreifen angebracht, der an dem Filterboden befestigt ist. Diese Ausbildung ist im einzelnen in F i g. 10 dargestellt.
Der obere Teil der Zellenplatte hat eine Vielzahl von Löchern 52, die gleichmäßig entlang deren Länge beabstandet sind und oberhalb der Schultern angeordnet sind. Die Löcher sind dazu vorgesehen in der Zeichnung nicht dargestellte Plattenhalterungen, die die porösen Filterplatten fest gegen die Schultern, insbesondere während des Rückstauens halten, anzubringen. Die Plattenhalterung ist im allgemeinen ein Winkelstück, das an der Zellenplatte angenietet ist, nachdem sich die Platten in ihrer gewünschten Lage auf den Schultern befinden. Andere Haltemittel der porösen Platten zur Anbringung dieser Platten an den Schultern sind im Sinne der vorliegenden Erfindung ebenfalls brauchbar. Solche Plattenhalterungen können an die Zellenplatten in bekannter Weise aufgekeilt werden.
Die Zellenplatten weisen außerdem eine Vielzahl Löcher 54 auf, die im vertikalen Abstand entlang jeder Endkante der Zellenplatten angeordnet sind. Die Löcher an den vertikalen Kanten sind dazu vorgesehen, die Zellenplatte an dem Endabschnitt der Zelle an der Eingangsseite des Filters und an den Ausgangsdurchbrüchen für das Filtrat an der Ausflußseite des Filters zu befestigen.
Die Zellenplatte wird aus verstärktem Polyester oder einem anderen verstärkten Kunststoff material hergestellt. Das bevorzugte Material ist glasverstärktes Polyester. Die Filterzelle hat als Bestandteile Schultern und Füße, die zugleich mit dem Formen der Zelle ausgebildet werden. Das einfachste Verfahren zum Formen der Zellenplatten einer derartigen Gestalt besteht in dem Ziehpressen unter Benutzung glasfaserverstärkten Polyesters. Dieses Verfahren macht es möglich, dünne Zellenplatten mit den notwendigen als Bestandteile angesetzten Schultern herzustellen, um die Filterstoffstützplatten zu halten, und ferner mit als Bestandteil angesetzten Füßen zum Anbringen der Zellenplatten an den Ausrichtstreifen auszubilden. Durch geeignete Wahl des Kunststoffmaterials und des Versteigungsmaterials können ausgezeichnete Materialeigenschaften und eine Verträglichkeit mit Beionfi'ter — oder anderen Filtermaterialien — erreicht werden. Die Zellenplatten aus verstärktem Kunststoff sind bei weitem fester und steifer als nicht verstärkte Materialien und widerstehen einem Einbiegen oder Brechen durch Altern, Hitze oder Kälte in sehr guter Weise. Durch einen hohen Anteil an verstärkendem Glas folgt die Wärmeausdehnung der Zellenplatten recht genau derjenigen von Beton und hält so die Wärmebeanspruchung auf einem Minimum. Wegen der Freizügigkeit in der Auswahl der Zusammensetzung des Kunststoffs können die Zellenpktten so hergestellt werden, daß sie nicht korrodieren, rosten, Ablösungserscheinungen zeigen und daß sie keinen Überzug vor der Montage oder Wartung nach der Montage benötigen. Das
besondere Merkmal der Zellenplatten besteht in ihrem Querschnitt mit vorstehenden Schultern und als Bestandteil angesetztem Fuß. Dadurch werden die Mehrfachfunktionen der bekannten Zellenplatten, Filterstoffstützen und Anbringungen an dem Ausrichtstreifen in einer vereinheitlichten Form zusammengefaßt, und die Notwendigkeit an Verbindungsstäben zwischen den Zellenplatten beseitigt. Dadurch wird der Montageaufwand am Aufstellungsort wesentlich vereinfacht. Außerdem werden die Transportkosten erheblich herabgesetzt, da Kunststoff viel leichter als das bisher verwendete Metall für die Zellenplatten ist. Außerdem ist der Kunststoff weniger teuer als das Metall.
Für die meisten Standardfilter ist die Zellenplatte ungefähr 6 mm dick; sie kann jedoch dicker oder dünner ausgebildet werden. Die Zellenplatte ist ungefähr 50 cm hoch. Es kann notwendig sein, die Zelienplatte beträchtlich höher zu gestalten, wenn ein tieferes Bett für den Filterstoff gewünscht wird, oder wenn ein Filter benutzt wird, das aus mehr als einem Stoff besteht. Der Fuß ist im allgemeinen zwischen 2,5 bis 8 cm, vorzugsweise um 4 cm, breit. Die Schulter erstreckt sich ungefähr um 2 cm von jeder Seite der Zellenplatte weg. Dieser Ansatz kann vergrößert oder verkleinert werden, jedoch muß darauf geachtet werden, daß sich die Schultern weit genug erstrecken, um die porösen Platten und den Filterstoff genügend zu tragen, insbesondere während des Filtervorgangs. Die Länge der Zellenplatte hängt von der Breite des Filters ab. Die Zellenplatte erstreckt sich über die gesamte Breite des Filters, die irgendwo in dem Bereich von etwa 1,8 bis 10 m liegen kann.
In den F i g. 4,5,6 und 7 sind mehrere Durchlaßeinheiten oder Filtratauslässe des Zellensystems nach der vorliegenden Erfindung dargestellt Die Durchlaßeinheit 56 besteht aus einer rechteckförmigen Frontplatte 58, einer Rückplatte 60, die vorzugsweise eine geringere Höhe als die Frontplatte aufweist. Die Frontplatte hat mehrere kreisförmige öffnungen 62 in ihrem unteren Abschnitt und die Rückplatte hat eine Vielzahl entsprechender kreisförmiger öffnungen 64 in ihrem unteren Abschnitt. Die öffnungen in der Rückplatte sind vorzugsweise schmaler als die Öffnungen in der Frontplatte. Eine Mehrzahl zylindrischer Röhren 66 erstreckt sich von jeder öffnung in der Frontplatte zu der entsprechenden Öffnung in der Rückplatte. Vorzugsweise verjüngen sich die zylindrischen Röhren. Die Filtratauslaßmittel haben außerdem eine Vielzahl sich verjüngender-Verstärkungsplatten 65, die sich von der Frontplatte zu der Rückplatte oberhalb jeder Röhren erstrecken. Die Platten sind von der Oberseite der Frontplatte zu der Oberseite der Rückplatte verjüngt. Die Rückplaiic hai außerdem eine abgesetzte Oberfläche 67 zur Verbindung mit den Rückstaumitteln. Während der Montage ist die Oberfläche der Rückplatte 60 bündig an die Wand des Ausflußkanals angesetzt Die abgesetzte Oberfläche 67 sieht dabei eine glatte Oberfläche, die in die Rückstaumittel übergeht, vor, so daß sie nicht an der Betonoberfläche der Kanalwand entlang gleitet Es ist möglich, die Ausflußdurchlässe dadurch herzustellen, daß die zylindrischen Teile der Frontplatte der Rückplatte, die Verstärkungsplatten und die abgesetzten Oberflächen als zwei oder mehr Stücke gefertigt werden, die dann zusammengesetzt werden. Jedoch wird bevorzugt der Ausflußdurchlaß als Einzelstück gefertigt, indem alle Teile feste Bestandteile sind.
Der Ausflußdurchlaß hat mehrere horizontale Leisten 68, die von der Vorderseite der Frontplatte vorspringen. Die horizontalen Leisten sind ähnlich den Schultern der Zellenplatten ausgebildet. Die Leisten sind dazu vorgesehen, die porösen Platten an dem Ende der
Ausflußausgangsseite der Zellen zu halten. Über jeder zylindrischen öffnung ist eine Leiste vorgesehen, wobei sich jede Leiste über die Breite einer Zelle erstreckt.
Die Vorderseite der Frontplatte weist auch eine Vielzahl von Klauenpaaren 70 auf, die von dem oberen
ίο Abschnitt der Frontplatte vorspringen. Jedes Paar vertikaler Klauen bildet einen Schlitz 70a zur Aufnahme der Enden der Filterzellenplatten. Die Klauen weisen Durchbrüche 71 in ihnen auf, die zu den Durchbrüchen 54 an den Kanten der Zellenplatten ausgerichtet sind.
Die Vorderseite der Frontplatte hat eine weitere Vielzahl von vertikalen Klauenpaaren 72, die sich von der unteren Oberfläche nach vorne erstrecken, und die Durchbrüche 73 ebenfalls zur Aufnahme der Enden der Filterzellenplatten aufweisen. Die unteren Klauen sind mit den oberen Klauen ausgerichtet und wirken in der gleichen Weise wie die oberen Klauen. Die Klauen sind zwischen den zylindrischen öffnungen in der Frontplatte angeordnet. Andere Aufkeilmittel, außer einem Klauenpaar, das einen Schlitz bildet, können zur
Anbringung des Ausflußdurchlasses an den Zellenplättchen verwendet werden.
In F i g. 6 haben die Frontplatte und die Rückplatte an jeweils einem Ende eine Zunge 74 und an dem anderen Ende einen Schlitz 76, um benachbarte Ausflußdurchlässe zusammenzufügen. Nach der Erfindung können auch andere Mittel zum Zusammenfügen nebeneinanderliegender Ausflußdurchlässe verwendet werden.
Der Ausflußdurchlaß enthält vorzugsweise drei Durchlässe, jedoch liegt es innerhalb des Erfindungsgedankens, Auslaßdurchlässe zu verwenden, die nur zwei Durchlässe aufweisen oder mehr als drei Durchlässe haben. Die abgesetzten Oberflächen der Rückplatte der Ausflußdurchlässe bilden eine glatte Oberfläche, die mit den Rückstaumitteln zusammenwirkt Die Länge der Ausflußdurchlässe von der Vorderseite zu der Rückseite ist so abgestimmt, daß sie gleich der Dicke der Betonwand ist, die das Ende des Filterabschnitts des Filtrats bildet Dies sind gewöhnlich ungefähr 30 cm. Die Platten des Ausflußdurchlasses bilden einen Teil der Form zum Gießen der Betonwand und fluchten mit der fertigen Oberfläche der Betonwand.
Der Ausflußdurchlaß schließt ein Ende der Filterzellen ab und ermöglicht einen Durchlaß des Filtrats zu dem Abflußkanal. Der Abflußdurchlaß ist aus geeignetem Kunststoff durch Spritzgießen hergestellt. Bevorzugte Stoffe sind Polypropylen oder glasfaserverstärktes Polyester. Alle Teile des Ausflußdurchlasses sind vorzugsweise als eine einzige Einheit gespritzt Der Ausflußdurchlaß dient dem Filter zu mehreren Zwekken:
• 1. Um die porösen Trägerplatten an dem Ende der Zelle zu positionieren;
2. um einen Durchgang der gefilterten Flüssigkeit von ω den Auffangmitteln für die behandelte Flüssigkeit
zu dem Ausflußkanal zu ermöglichen;
3. um eine glatte ebene Oberfläche zu den Rückstaumitteln zu bilden, mit denen er zusammenwirkt, um so einen wichtigen Bestandteil der Rückstaumittel zu bilden;
4. um eine Anbringung der Zellenplatten an der Seitenwand im vorgegebenen Abstand vorzusehen und
5. um einen Teil der Form zu bilden, die zum Gießen der Betonseitenwand verwendet wird.
In dem Ausflußdurchlaß sind so die Funktionen von 32 verschiedenen Teilen in einem Teil kombiniert.
In den F i g. 8 und 9 ist eine von mehreren Endzellenabschnitten oder Endzellenplatten des Zellensystems nach der vorliegenden Erfindung dargestellt.
Der Endzeilenabstand 78 umfaßt eine rechteckförmige Platte 80 mit einer Vielzahl verjüngender rechteckförmiger Vorsprünge 81, die sich von der rückwärtigen Oberfläche aus nach außen erstrecken. Die sich verjüngenden Vorsprünge weisen einen großen Durchbruch 82 in ihrer Mitte auf. Die rückwärtigen Vorsprünge mit Durchbrüchen dienen zum festen Anbringen des Endzellenabschnitts an der inneren Betonwand, die den Eingangskanal bildet. Die Vorderseite der Flaue weist eine Vielzahl horizontaler Leisten 84 auf, die sich von ihr weg erstrecken. Die horizontalen Leisten in der Endzelle sind ähnlich den horizontalen Leisten 68 in den Ausflußdurchlässen gebildet.
Die Vorderseite der Endzellenplatten hat außerdem eine Vielzahl von Paaren vertikaler Klauen 86, die von dem unteren Teil der Platte vorspringen. Jedes Paar vertikaler Klauen bildet einen Schlitz zur Aufnahme des Endes einer Zellenplatte. Die Klauen weisen Durchbrüche in ihnen auf zur Befestigung an den Enden der Zellenplatten. Die Vorderseite der Endzellenplatte umfaßt ferner eine Vielzahl von Paaren vertikaler Klauen 88, die sich von der untersten Oberfläche fluchtend mit den oberen Klauen nach vorn erstrecken. Die unteren Klauen weisen ebenfalls Durchbrüche auf. Die Klauen in der Endzelle wirken in der gleichen Weise wie die Paare Klauen 70 und 72 in den Ausflußdurchlässen.
Die Kanten der Endzellenplatten sind außerdem mit Mitteln zur Anbringung der Endzellenplatten zu benachbarten Endzellenplatten ausgerüstet. Diese können in Zungen und Schlitzen bestehen, wie sie zuvor in Zusammenhang mit den Ausflußdurchlässen geschildert werden. Die Endzellenplatten können außerdem durch andere geeignete Mittel als durch aneinander angepaßte, sich verjüngende Enden anbringen lassen.
Die Endzellenplatten schließen die Filterzellen an dem Ende nahe dem Eingangskanal ab. Die Endzellenplatten sind vorzugsweise aus Polypropylen oder glasfaserverstärktem Polyester durch Spritzgußgießen hergestellt Alle Teile sind als ein einziges Stück gegossen. Die Endzellenplatten sind so ausgebildet, daß sie die porösen Trägerplatten positionieren, daß sie Teil der Form sind, die zum Gießen der Betonwand verwendet wird, daß sie Anschlußstücke zum Anschluß der Endabschnitte an der Betonwand sind, um einen Anschluß der Zeüenpiatten an die Seitcnwändc mit vorbestimmten Abstand vorzusehen. Die Endzellenplatte ist so ausgebildet, daß sie die Stellung von 24 einzelnen Elementen der bekannten Anordnung einnimmt.
In Fig. 10 ist ein Ausrichtstreifen dargestellt, der in Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung zweckmäßig verwendet wird. Der Ausrichtstreifen 90 besteht im wesentlichen aus einem im Querschnitt U-förmigen Strang, der an dem Boden des Filters durch Bolzen befestigt ist. Der Ausrichtstreifen ist hinsichtlich seiner Höhenlagen durch Abstandsstücke oder Unterlegscheiben ausgerichtet, wie es nach dem Stand der Technik üblich ist Die Ausrichtstreifen sind mit Löchern vorgelocht, die mit den Löchern in dem Fuß der Zellenplatte fluchten. Auf diese Art können die Zellenplatten leicht an den Ausrichtstreifen befestigt werden, beispielsweise durch eine selbstschneidende Schraube oder durch andere, ähnliche Befestigungsmittel. Die Ausrichtstreifen bestehen vorzugsweise aus Polypropylen oder verstärktem Polyester und können durch Ziehpressen oder durch Gießen hergestellt werden.
Es folgt eine Beschreibung der Montage eines Filters, ίο bei der das Zellensystem nach der vorliegenden Erfindung benutzt wird.
Während der Herstellung der Bodenplatten wird wie folgt vorgegangen:
a) Es werden Formen vorbereitet und ihre richtige Lage gebracht, um eine Bodenplatte entsprechend den angegebenen Abmessungen zu bilden.
b) Es werden die Verstärkungsstäbe für die Tankwände an ihrer richtigen Stelle angeordnet. Die Verstärkungsstäbe (Streben) für diese Wand, die den Ausflußkanal und den Filtertank teilen, müssen so angeordnet werden, daß sie nicht die Anordnung der Filtratauslaßschnitte behindern. Auch muß darauf geachtet werden, daß die Lage der Verstärkungsstäbe wechselt, in Abhängigkeit von der Verwendung einer geraden oder ungeraden Anzahl ven Zellen in dem Filteraufbau. Bei einer geraden Anzahl Zellen beginnen die Streben von der Mittellinie des aus und sich auf Mitten von jeweils 20 cm eingestellt. Bei einer ungeraden Anzahl von Zellen beginnen die Streben auf 10 cm auf jeder Seite der Mittellinie des Filters und werden auf 20 cm Mittenabstände fortgesetzt. Es wird eine Zementplatte einer Tiefe gegossen, die in der Beschreibung angegeben ist.
Sodann werden die Ausrichtstreifen nach der vorliegenden Erfindung eingesetzt. Diese Streifen werden verwendet, um eine ebene Plattform zur Montage der Filterzellenplatten zu bilden. Sie werden in Längen von 6 m mit eingeschlossenen kürzeren Längen, wie sie durch die Filterlänge bestimmt werden, geliefert. Alle Ausrichtstreifen sind vorgelocht mit 11 mm reiten zu 10 cm langen Schlitzen zur Anbringung an dem Plattenboden mittels Ankerbolzen, siehe Fig. 10. Zur Montage wird wie folgt vorgegangen:
a) Es wird eine Kalklinie zum Markieren der Seite zu Seite und Ende zu Ende Mittellinien des Filterbrettes benutzt
b) Von den obengenannten Mittellinien werden die Mittelpunkte der Ankerbolzen für die Ausrichtstreifen entsprechend deren Abmessungen markiert Dabei muß dsrsuf geachtet werden, daß die Mittelpunkte auf zwei parallel zueinander laufenden Linien liegen und in dem richtigen Abstand zueinander markiert sind.
c) Mit einem 9,5 mm Mauerbohrer werden Löcher in den Zement gebohrt, und zwar zu einer Tiefe von etwa 2,5 cm.
d) Es werden die Ankerbolzen in die vorbereiteten Löcher eingesetzt und an dieser Stelle fixiert
e) Über jedem Ankerbolzen wird ein Abstandhalter für den Ausrichtstreifen angeordnet Dann werden die Ausrichtstreifen über den Abstandhaltern für die Ausrichtstreifen entsprechend deren Abmessungen aufgesetzt Die Schrauben sollen zu dieser Zeit nicht festgezogen werden.
f) Beginnend mit der höchsten Erhebung der Platte wird eine Unterlegscheibe einer Dicke von 1,3 cm unter dem Abstandhalter für die Ausrichtstreifen gelegt, und sodann wird die gesamte Länge beider Streifen auf eine Genauigkeit von ± 1,6 mm in ihrer Höhenlage ausgerichtet. Dazu werden Unterlegscheiben benutzt, die bei jedem Bolzen und zu zwischen den Bolzen liegenden Positionen in Mitten-Abständen von ungefähr 9 mm angeordnet werden.
g) Es wird sichergestellt, daß alle Ankerbolzenschrauben befestigt sind, bevor zu dem nächsten Fertigungsschritt weiter gegangen wird.
Die Zellenanordnung wird dann errichtet.
Eine einzelne Zellenanordnung von 0,6 m Zellen besteht aus drei Zellenplaiten: Ein Filtratausgangsabschnitt, ein Endzellenabschnitt und Befestigungselementen. Um die Zellenanordnung zu errichten, wird wie folgt vorgegangen:
a) Es wird die Mittellinie des Filters auf beiden Ausrichtstreifen markiert.
b) Es wird bestimmt, ob die Gesamtanzahl von Zellen ungerade oder gerade ist, indem die gesamte Länge des Filterbettes, in Zoll angegeben, durch 8 geteilt wird.
c) Wenn die Anzahl der Zellen ungerade ist, sollte der Abstand von der Mittellinie des Filters zu dem nächsten vorgefertigten Loch 8 cm betragen, wobei das Loch in der entgegengesetzten Richtung der Mittellinie einen Abstand von 12 cm hat.
d) Wenn die Anzahl der Zellen gerade ist, soll der Abstand zwischen der Mittellinie des Filters zu dem nächsten vorgefertigten Loch 2 cm betragen. Der Abstand des Loches in der entgegengesetzten Richtung von der Mittellinie soll dabei 12 cm sein.
e) Wenn die Anzahl der Zellen ungerade ist. weiden zwei Zellenplatten an dem Ausrichtstreifen mittels selbstschneidender Schrauben befestigt. Eine Zellenplatte sollte auf jeder Seite der Filtermittellinie so befestigt werden, daß der Abstand zu der Mitte des vertikalen Schenkels 10 cm beträgt. Es soll sichergestellt sein, daß alle Füße (Schuhe) der Zellenplatten in dieselbe Richtung weisen, und daß der Abstand zwischen den Zellenplattenmitteilinien 20 cm beträgt.
f) Wenn die Anzahl der Zellen gerade ist, werden zwei Zellenplatten an den Ausrichtstreifen durch Benutzung selbstschneidender Schrauben befestigt. Die erste Zellenplatte sollte an Löchern befestigt werden, die sich in einem Maß von 18 cm zu der Mittellinie des Filters befinden, so daß die Füße zu der Mittellinie des Filters weisen. Die zweite Zelle sollte bei dem nächsten Satz Löchern befestigt werden, die sich in einem Abstand von 38,5 cm von der Mittellinie des Filters befinden. Die Abstände zwischen der Mittellinie des Filters zu der Mitte des vertikalen Schenkels jeder Zellenplatte beträgt 20 und 40 cm.
g) AiIe Zellenplatten werden ausgerichtet, wobei sichergestellt ist daß die Zellenplatten rechtwinklig zu den Ausrichtstreifen angeordnet sind. Wenn sie es nicht sind, werden die Ankerbolzen an dem Ausrichtstreifen gelöst, und der Ausrichtstreifen wird so positioniert, daß die Zellenplatten eine rechtwinklige Lage annehmen. Sodann werden alle festen Elemente fest angezogen.
h) Es werden zwei Höhenjustierschrauben an allen Ausgangsabschnitten der Filter angebracht. Ein Filtratausgangsabschnitt wird an seinen beiden mittleren Schlitzen mit Dichtklebstoff abgedichtet.
Der Filtratausgangsabschnitt wird über den Streben angeordnet und gegen die beiden Zellenplatten gedrückt und mit Ankerbolzen gesichert,
i) Es wird überprüft, daß der Filtratausflüßabschnitt rechtwinklig zu den Zellenplatten angeordnet ist,
ίο und daß die Rückseite vertikal und eben ausgerichtet ist.
j) Es wird der Endzellenabschnitt eingebaut, wozu zunächst die beiden mittleren Schlitze mit Dichtmasse versehen werden und dann auf die beiden Zellenplatten gepreßt werden und anschließend mit Ankerbolzen gesichert werden. Auch hier soll man sich vergewissern, daß der Endzellenabschnitt vertikal und rechtwinklig zu den Zellenplatten verläuft.
k) Es wird in jeder der beiden Richtungen fortgeschritten, indem die Wechselzellenplatte eingebaut wird. Sie wird dabei auf dem Ausrichtstreifen mittels selbstschneidender Schrauben befestigt.
I) Als nächstes wird der Filtratausflußabschnitt mit Dichtklebstoff versehen, und der nächste Fihratausflußabschnitt wird an der vorgesehenen Stelle positioniert und mit Ankerbolzen befestigt. Nun werden die beiden mittleren Schlitze wie zuvor mit Dichtmasse versehen, und die beiden nächsten Zellenplatten werden eingebaut, indem sie an den Ausrichtstreifen und den Filtratausflußabschnitten befestigt werden.
m) Der zuletzt eingebaute Filtratauslaßabschnitt wird mit zwei Schrauben in die richtige Höhenlage gebracht, die an ihrer unteren rückseitigen Seite angebracht sind.
n) Es wird ein Ausrichtwerkzeug an der Rückseite des zuvor eingebauten Filtratauslaßabschnitts angebracht. Als nächstes wird ein Ausrichtwerkzeug zwischen den beiden Filtratauslaßabschnitten positioniert. Nun wird der zuletzt eingebaute Filtratauslaßabschnitt an dem Ausrichtwerkzeug angeklammert,
o) Es wird sichergestellt, daß die Rückseiten der Filtratauslaßabschnitte dicht an dem Ausrichtwerkzeug anliegen. Es werden dann als Paßbohrungen zwei Löcher von 6,4 mm Durchmesser in die Rückseite gebohrt und Federstifte werden in diese Löcher eingesetzt.
p) die Schritte m) bis o) werden wiederholt, bis beide Enden des Filters erreicht sind.
q) Ein Endzellenabschnitt wird jeweils, wie gezeigt, abgedichtet und an den Enden der Zellenplatten angebracht Dieser Vorgang wird wiederholt bis die Enden des Filters erreicht sind. Die Filtratauslaßabschnitte und die Endzellenabschnitte sollen sich 0,6 m jenseits der Enden der Zellenplatten erstrecken,
r) Es werden Niederhaltwinkel an der Zeilenseite jeder der Endzellenplatten unter Benutzung von sechseckigen Schrauben und Unterlegscheiben installiert Es wird darauf geachtet daß alle Schrauben mit ihren Köpfen außerhalb der Zelle angeordnet sind.
Die porösen Platten werden dann, wie üblich, eingebaut
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Filter mit mehreren Zellen für körnigen Filterstoff, der folgende Bauteile umfaBtpZellenplatten zum Unterteilen eines Filtertanks in mehrere Zellen, im Winkel von den Zellenplatten abstehende Halteelemente zum Halten horizontaler poröser TYägerplatten, auf denen ein Bett von Filterstoffen auflagerbar ist, einen Eingangskanal zur Abgabe der zu behandelnden Flüssigkeit auf das Filterbett Durchlässe mit einem Rohrabschnitt zur Abgabe der behandelten Flüssigkeit von einem Filtratabzug in jeder Zelle unter der Trägerplatte zu dem gemeinsamen Ausflußkanal sowie eine mit den Durchlässen zusammenwirkende Rückstaueinrichtung, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
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