DE2900599C2 - Verfahren und Anordnung zur Regenerierung des zur Übertragung verwendeten Hauptenergiebereichs eines trägerfrequenten digitalen Signals - Google Patents
Verfahren und Anordnung zur Regenerierung des zur Übertragung verwendeten Hauptenergiebereichs eines trägerfrequenten digitalen SignalsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Regenerierung des zur Übertragung verwendeten Hauptenpigiebereiches
eines trägerfrequenten digitalen Signals, das in einem pseudoternären Code vorliegt und bei dessen
Erzeugung zunächst zur Umcodierung in eine Duobinärcodelage ein Träger mit einer Frequenz gleich der
halben Bitfoigefrequenz des digitalen Signali verwendet wird, dessen Phase um 0° gegenüber der Phase einer
Schwingung verschoben ist, die im digitalen Signal mit einer Frequenz gleich der halben Bitfoigefrequenz
auftritt und außerdem eine weitere UmcodieTing mit
einem weiteren Träger mit einer Frequenz gleirii dem
Vielfachen der halben Bitfrequenz und einer Phasenver-Schiebung der Anfangsphase von 0° oder 180° erfolgt,
das nach der Übertragung der empfangene Hauptencr
giebereich entzerrt und verstärkt wird und gleichzeitig einer Modulationseinrichtung und einer Anordnung zur
Takt- und Trägerableitung zugeführt wird und in der Modulationseinrichtung der empfangene und entzerrte
Hauptenergiebereich in ein regenerierbaTS digitales Signal umgewandelt * ird und dieses Signal anschließend
amplitudenmäßig und zeitmäßig regeneriert wird, wobei aus dem empfangenen Signal eine Trägerschwingung
mit einer Frequenz gleich dem sendeseitig verwendeten Vielfachen der halben Bitfoigefrequenz
der digitalen Signale abgeleitet wird und durch Multiplikation dieser Trägerschwingung mit dem
empfangenen, entzerrten Seitenband das regenerierbare digitale Signal erzeugt wird nach Patentanspruch 1
von Patent (Aktenz.: P 27 44 126.5) sowie eine Anord nung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Ein Verfahren und eine Anordnung dieser Art sind in dem Hauptpatent näher beschrieben. Zur Erläuterung
des eingangs genannten Verfahrens sei auf die Fig. 1
verwiesen. In der F i g. 1 sind Sigrmlverknüpfungen zwischen einem zu übertragenden digitalen Signal und
trägerfrequenten digitalen Signalen dargestellt. Die Zeile a der Fig. 1 zeigt ein pseudoternär codiertes
digitales Signal ohn Gleichstromanteil, das in dieser
Form vorliegen kann oder durch Umcodierung aus einem binären Signal entstanden ist. Die Zeile b zeigt
einen ersten Träger mit einer Bitfoigefrequenz. die der halben Bitfoigefrequenz der in a dargestellten digitalen
Signale entspricht. Durch Multiplikation des digitalen Signals nach Zeile a mit dem ersten Träger nach Zeile b
entsieht ein neues digitales Signal c, das in der Duobinärcodelage vorliegt. Die Phasenverschiebung
der in den Zeilen a. b. c dargestellten Signale beträgt
untereinander 0\ In der Zeile c/ ist ein zweiter Träger
mit einer Frequenz gleich der Bitfoigefrequenz der digitalen Signale dargestellt. Durch Multiplikation des
Signals nach Zeile c. also des in der Doubinärcodelage vorliegenden Signals mit dem zweiten Träger ergibt
sich das Signal nach Zeile f. bei dem es sich um ein tfägerfreqUentes, pseudoternär codiertes Signal handelt,
dessen Hauptenergiebereich übertragen werden kann. Alternativ ist auch statt des zweiten Trägers ein
dritter Träger mit einer Frequenz gleich der Bitfolgefrequenz
der digitalen Signale verwendbar, der iii Zeile /
dargestellt ist. Durch Multiplikation des duobinär codierten digitalen Signals nach Zeile c mit diesem
dritten Träger ergibt sich ein weiteres trägerfreqUentes
on r\r\ ρr\r\
^V \J\J DZU
pseudoternär codiertes Leitungssigniil, dessen Hauptenergiebereich
ebenfalls zur LeitungsiQbertragung geeignet ist.
Bei den in Fig. 1 dargestellten Signalen ändert sich
mit der Umsetzung jeweils die Energieverteilung im Frequenzbereich. In der F i g. 2a ist die Energieverteilung
eines binär codierten digitalen Signals gezeigt, während in der Fig.2b die Energieverteilung eines
pseudoternär cod:trten digitalen Signals dargestellt ist
Die Energieverteilung des digitalen Signals in der Duobinärcodelage ist in der Fig.2c dargestellt,
während in der F i g. 2d die Energieverteilung des in der Fig. 1, Zeile e dargestellten trägerfrequenten pseudoternär
codierten Leitungssignals gezeigt ist Aus der Fig.2d ergibt sich, daß für eine ausreichende
Regeneration nur der Hauptenergiebereich des Signals übertragen werden muß. Durch eine kohärente
Demodulation, wie sie im Hauptpatent näher beschrieben ist, läßt sich empfangsseitig aus dem Hauptenergiebereich
ein regenerierfähiges digitales Signal erzeugen. Es entsteht das in Fig.2ε dargesteülte Signal, wobei
zunächst oberhalb von /V und unterhalb von - f-, jeweils
ein zusätzliches Band beginnt, dessen Hauptenergie bei 2 /τ bzw. -2 fr liegt. Dieses zusätzliche Band wird in
bekannter Weise durch ein Tiefpaßfilter unterdrückt.
Die in der F i g. 2 dargestellten Energieverteilungen gelten für Signale mit rechteckförmigen Impulsen. Für
cosMörmige ImDulsformen ergeben sich ähnliche
Energieverteilungen, die Anteile im oberen Frequenzbereich sind jedoch durch eine entsprechende Tiefpaßfunktion
gedämpft.
Aus Fig. 2c ergibt sich, daß das zur Regenerierung erzeugte, in der Duobinärcodelage vorliegende digitale
Signal einen erheblichen Gleichstromanteil aufweist. Daraus folgt, daß zwischen Demodulator und Amplitudenentscheider
des Impulsregenerators ein für Gleichstrom durchlässiger Weg vorgesehen sein muß. Dabei
tritt jedoch eine Offsetspannung auf, die zu Schwellwertverschiebungen im Amplitudenentscheider des
Impulsregener .tors und damit zu Verschlechterungen des Signal-Geräuschverhältnisses führen kann.
Die Aufgabe der Erfindung besteht also darin, das im Hauptpatent beschriebene Verfahren und die entsprechende
Anordnung so weiter zu entwickeln, daß auftretende Offsetspannungen keine Schwellwertver-Schiebung
im Amplitudenentscheider und damit keine
Verschlechterung des Signal-Geräuschverhältnisses hervorrufen können.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der arithmetische Mittelwert des erzeugten
regenerierbaren digitalen Signals gebildet und als Masse-Bezug; signal einem unsymmetrischen Tiefpaßfilter,
in dem die Impulse des erzeugten regenerierbaren digitalen Signals von der Rechteck- in die cos2-Form
umgewandelt werden, zugeführt wird. S5
Die Erfindung beruht dabei auf der Erkenntnis, daß die Unterdrückung von Offsetspannungen durch die
Erzeugung eines virtuellen Bezugspotentials im Verbindungsweg zwischen Demodulator und Amplitudenentscheider
des Regenerators möglich ist. Von besonderem Vorteil ist dabei, daß Störungen oder Verzerrungen des
Demodülatiönssignals keinen Einfluß iiuf das Massebezugssignal
haben und der zusätzlich benötigte Aufwand insgesamt sehr gering ist.
Eine Weiterbildung der Erfindung, die auch bei größeren Offsetspannungen wirksam ist, ergibt sich
dadurch, daß das erzeugte Masse-Bezugssignal außerdem
einem nachgeschalteten Amplitudenentscheider zur Steuerung dieser Amplituden-Schwellspannungen
zugeführt wird.
Eine zweckmäßige Regeneratoranordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens mit
einem eingangsseitigen Bandpaß mit angeschlossenem gesteuerten Entzerrer, einer Anordnung zur Trägerableitung,
einer Modulatoranordnung, einem Tiefpaßfilter und einem für die Regenerierung gleichstrombehafteter
Signale eingerichteten Basisbandregenerator ergibt sich dadurch, daß die Modulatoranordnung einen unsymmetrischen
Doppelgegentaktmischer mit einem Signaleingang, einem Takteingang und wenigstens zwei Ausgängen
und eine nachgeschaltete Anordnung zur Mittelwertbildung mit wenigstens zwei Eingängen enthält und
daß der Ausgang der Anordnung zur Mittelwertbildung mit einem Bezugsspannungsanschluß des Tiefpaßfilters
und einem Bezugsspannungsanschluß des Amplitudenentscheiders des Bastsbandregenerators verbunden ist,
daß der Signaleingang des Tiefpaßfilters mit einem der Ausgänge des Doppelgeger.taktmis· '.ers und der
Ausgang des Tiefpaßfilters rniv einem Sigüaleingang des
Amplitudenentscheiders verbunden ist.
Die Erfindung soll im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert werden.
In der Zeichnung zeigt
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 ein Diagramm zur Erzeugung von digitalen Signalen in der Duobinärcodelage und davon abgeleiteten
trägerfrequenten digitalen Signalen,
Fig. 2 Energieverteilungen in Abhängigkeit von der
Frequenz für in F i g. 1 dargestellte Signale,
Fig 3 ein Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Demodulatorschaltung,
Fig. 4 ein detailliertes Schaltbild zu der in Fig. 3
gezeigten Anordnung und
Fig. 5 Signaldiagramme zu der in Fig.4 gezeigten Anordnung.
Auf die Fig. 1 und 2 wurde bei der Erläuterung des
Hauptpatentes bereits ausführlich eingegangen, so daß an dieser Stelle auf weitere Ausführungen verzichtet
wird.
Die Demodulatorschaltung nach der Fig. 3 verfügt über einen Eingang E für die in pseudoternärer Form
vorliegenden digitalen Signale. Mit diesem Eingang fist der Signaleingang eines Doppelgegentaktmischers M
und einer Takt- und Trägerableitüng TRA verbunden. Durch diese Takt- und Trägerableitung wird neben den
für den angeschlossenen Basisbandregenerator benötigten Takt auch der Träger Utr erzeugt, der an den
Trägereingang des Doppelgegentaktmischers M abgegeben wird. In diesem Doppelgegentaktmischer wird
durch Multiplikation oes Tragers mit dem digitalen Signal eine kohärente Demodulation durchgeführt und
ein in der Duobinärcodelage befindliches regenerierfähige:) digitales Signal erzeugt. Dieses Signal wird in
Form zweier zueinander gegenphasiger Ausgsr.gsspannungen
ίΛι. IU 2 getrennt von den beiden Ausgängen
de? Doppelgegentaktmischers M an zwei Eingänge einer Anordnung MWB zur Mittelwertbildung abgegeben.
Außerdem dient ine der beiden Ausgangsspannungen zur Speisung des dem Doppelgegentaktmischer
nachgeschalteten Tiefpaßfilters TP. Von der Anordnung MWB wird der arithmetische Mittelwert der beiden
Ausgangsspannungen UA\, Hai erzeugt und an einen
virtuellen Massepunkt VM abgegeben. Dieser virtuelle Massepunkt ist mit eineil! Masseanschluß des Tiefpaßfilters
TP und außerdem mit dem Steuereingang eines dem Tiefpaßfilter TP im Signalweg nachgeschalteten
Amplitudenentscheiders AE verbunden, Dieser Ampll·
tudenentscheider ist Teil eines bekannten Basisbandregenerators zur Regenerierung der Duobinärsignale. Der
virtuelle Massepunkt VM stellt dabei einen offselfreien Bezugspunkt für den Tiefpaß und den Amplitudenentscheider
dar.
Die in Fig.4 gezeigte Schaltung enthält einen integrierten Doppelgegenlaklrhischef 5042, der zusätzlich
eine äußere Beschallung durch die Widerstände R\ ... R8 aufweist, Der Doppelgegenfaktmischer
verfügt über einen Trägereingang mit zwei Anschlüssen für den von der Takt- und Trägerableitung erzeugten
Träger L/77? und einen Signaleingang mit zwei Anschlüssen
für das von der Leitung übertragene Signal Ue. Der integrierte symmetrische Mischer SO 42 besteht aus
zwei Stromquellen, die durch die Transistoren Π und 7"2 gebildet werden und die über einen Polaritätsumschaller.
der durch die Transistoren T3 ... Tb gebildet ist. an die mit der Speisespannung + U verbundenen
Stromquellen und die Umschaltertransistoren erhalten eine temperaturkompensierte Vorspannung, die mittels
eines aus Widerständen und Dioden bestehenden Spannungsteilers in der gezeigten Weise realisiert ist.
Die Stromquelientransistoren 7*1 und 7"2 werden durch
das Empfangssignal Uf angesteuert, während der
Polaritätsumschalter durch den zugeführten Demodulationsträger umgeschaltet v/ird. Die Umschaltung erfolgt
dabei so. daß während der positiven Trägerhalbwelle über den Widerstand R 2 und den Transistor 7"6 der
Strom /2 und über den Widerstand Ri und den
Transistor TZ der Strom /1 fließt. Während der negativen Halbwelle des Trägers fließt der Strom /1
über den Widerstand R 2 und den Transistor T4 und der Strom /2 über den Widerstand R 1 und den Transistor
7 5. Da die Ströme /1 bzw. /2 außerdem über die Transistoren 7*1 bzw. T2 fließen, sind diese Ströme
proportional zur Eingang-sspannung Ue- Zur Erläuterung
dieses Demodulatiorisvorganges wird die F i g. 5 herangezogen, die in der linken Spalte den Demodulationsvorgang
für ein sinusförmiges Eingangssignal und in der rechten Spalte für ein idealisiertes digitales Signal
als Eingangssignal darstellt. In beiden Fällen wird die bei σ dargestellte gleiche Tragerschwingung verwendet.
Das Eingangssignal Ue und die Trägerspannung Um
sind dabei auf ein Ruhepotential Ur bezogen, das bei fehlender externer Signalspannung an den beiden
Eingangsklemmen auftritt. In diesem Fall fließt der Strom /1 je zur Hälfte über den Transistor 7*3 und den
Transistor T4 zum Transistor Ti und der Strom /2
entsprechend über TS und TS zum Transistor TZ Die entstehenden Ausgangsspannungen Ua ι und Ua 2 sind
dann gleich grüß und entsprechen der Spannung LW
Diese Spannung ist als Bezugspotential für die Ausgangsspannungen in F i g. 5c, 5d bezogen.
Im Betriebsfall wird dieses Bezugspotential durch die
Signale überlagert und muß durch Mittelwertbildung erzeugt werden. Dabei ist ersichtlich, daß der Mittelwert
der Ausgangsspannungen der Zeilen c und d jeweils einen konstanten Wert ergibt Dieser Mittelwert wird
durch die beiden Operationsverstärker V\ bzw. VI erzeugt Der eine Signaleingang des Operationsverstärkers
Vi ist über die beiden Widerstände R 2 und R 3 mit den Ausgangsanschlüssen des Doppelgegentaktmodulators
verbunden und wirkt als Addierer. Das Äusgangssignal des ersten Operationsverstärkers wird über einen
mittels Spannungsteiler mit der Speisespannungsquelle verbundenen Ausgangsanschluß einem der beiden
"j Eingänge des zweiten Operationsverstärkers V2
zugeführt, der als Inverter geschaltet ist. Der Ausgangsänschluß
des zweiten Operationsverstärkers ist außerdem über einen Spannungsteiler mit der Speisespannungsquelle
verbunden. Die an den Mittelanschlüssen der beiden Spannungsteiler erzeugten Spannungen
stellen die Referenzspannungen für die beiden Amplitudenentscheiderteile
des Basisbnndregenerators dar. Aus diesem Grunde ist der erste Amplitudenentscheiderteil
AEi mit dem Mittelabgriff des aus den Widerständen R 11 und R 12 gebildeten und an den Ausgangsanschluß
des zweiten Operationsverstärkers angeschlossenen Spannungsteiler verbunden, in entsprechender Weise ist
der zweite Amplitudenentscheiderteil AE2 an den aus
Ηρη WiHprclänrjpn .ff 9 und R 10 "^bildeten prcipn
Spannungsteiler angeschlossen. Der Ausgangsanschluß des zweiten Operalionsverstärkers dient außerdem als
virtueller Massepunkt für das Tiefpaßfilter TP. Dieses Tiefpaßfilter ist im vorliegenden Falle als Gauss-Tiefpaß
geschaltet, dessen Eingang mit dem zweiten Ausgangsanschluß des Doppelgegentaktmischers M und dessen
Ausgang mit Signaleingängen des ersten und des zweiten Ampliludenentscheiderteils AE1. AE2 verbunden
ist Oas Tiefpaßfilter 7Pstellt im vorliegenden Falle ein wenig aufwendiges unsymmetrisches Filter zur
Impulsformung dar, an dessen Ausgang das regenerierfähige Duobinärsignal abgegeben wird.
Die gezeigte Schaltungsanordnung ist gegen Störsignale ausreichend unempfindlich. Treten beispielsweise
am Eingang der Schaltungsanordnung Störsignale auf. dann bleibt der arithmetische Mittelwert weiterhin
konstant, da die beiden im Doppelgegentaktmischer auftretenden Ströme /1 und /2 gegenphasig und
proportional zur Eingangsstörspannung sind und dadurch deren Summe einen konstanten Wert ergibt.
Um Störungen auf die Mittelwertbildung während der Polaritätsumschaltung durch den Demodulationsträger
am Demodulatorausgang zu vermeiden, ist am Eingang des ersten Operationsverstärkers ein r".uiiuetibaiur C i
als Kurzschluß für Störspannungen, die auf Grund von Unsymmetrien des Mischers entstehen, vorgesehen. Da
der Bezugspunkt für die Schwellwerlentscheidung im Amplitudenentscheider durch den arithmetischen Mittelwert
der Ausgangsspannungen bestimmt wird, geht eine Gleichspannungsverschiebung des Mischerausgangssignals
nicht in die Amplitudenentscheidung ein. Die auftretende Gleichspannungsverschiebuf-r des
virtuellen Massepunktes wird nur durch die Operationsverstärker bestimmt und kann in der Praxis vernachlässigt
werden. Auch beispielsweise durch Bandbegrenzung im unteren Frequenzbereich des Eingangssignals
entstandene Verzerrungen, die sich als langgezogene, über mehrere Bitpositionen verteilte Schwingungen
äußern, haben keinen Einfluß auf das Entscheidersignal. Diese Verzermngen äußern sich als höherfrequente
Störung am Demodulatorausgang, die außerhalb der Durchlaßkurve des Tiefpaßfilters liegen und dadurch
unwirksam werden.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Verfahren zur Regenerierung des zur Übertragung verwendeten Hauptenergiebereiches eines
trägerfrequenten digitalen Signals, das in einem pseudoternären Code vorliegt und bei dessen
Erzeugung zunächst zur Uimcodierung in eine Duobinärcodelage ein Träger mit einer Frequenz
gleich der halben Bitfoigefrequenz des digitalen Signals verwendet wird, dessen Phase um 0°
gegenüber der Phase einer Schwingung verschoben ist, die im digitalen Signal mit einer Frequenz gleich
der halben Bitfoigefrequenz auftritt und außerdem eine weitere Umcodierung mit einem weiteren
Träger mit einer Frequenz gleich dem Vielfachen der halben Bitfrequenz und einer Phasenverschiebung
der Anfangsphase von 0° oder 180° erfolgt, das
nach der Übertragung der empfangene Hauptenurgiebereich
esi'.errt und verstärkt wird und gleichzeitig
einer Motiülationseinrichtung und einer Anordnung
zur Takt- und Trägerableitung zugeführt wird und in der Modulationseinrichtung der empfangene
und entzerrte Hauptenergiebereich in ein regenerierbares digitales Signal umgewandelt wird und
dieses Signal anschließend amplitudenmäßig und zeitmäßig regeneriert wird, wobei aus dem empfangenen
Signal eine Trägerschwingung mit einer Frequenz gleich dem sendcseitig verwendeten
Vielfachen der halben Bitfoigefrequenz der digitalen Signale abgeleitet wird und durch Multiplikation
dieser Trägerschwingung mit dem empfangenen, entzerrten Seitenband das regt-.ierierbare digitale
Signal erzeugt wird nach Patentanspruch 1 von Patent (Aktenz.: P 27 44 126.5), jadurch gekennzeichnet,
daß der arithmetische Mittelwert des erzeugten regenerierbaren digitalen Signals gebildet und als Masse-Bezugssignal einem
unsymmetrischen Tiefpaßfilter, in dem die Impulse des erzeugten regenerierbaren digitalen Signals von
der Rechteck- in die cos2-Form umgewandelt
werden, zugeführt wird.
2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erzeugte Masse-Bezugssignal
außerdem einem nachgeschalteten Amplitudenentscheider (AE) zur Steuerung dieser Amplituden-Schwellspannungen
zugeführt wird.
3. Regeneratoranordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I oder 2 mit einem
eingangsseitigen Bandpaß mit angeschlossenem gesteuerten Entzerrer, einer Anordnung zur Trägerableitung,
einer Modulaioranordnung. einem Tiefpaßfilter und einem für die Regenerierung gleichstrombehafteter
Signale eingerichteten Basisbandregenerator, dadurch gekennzeichnet, daß die
Modulatoranordnung einen unsymmetrischen Doppelgegentaktmischer
(M) mit einem Signaleingang, einem Takteingang und wenigstens zwei Ausgängen
und eine nachgeschaltete Anordnung (MWB) zur Mittelwertbildung mit wenigstens zwei Eingängen
enthält und daß der Ausgang der Anordnung (MWB) zur Mittelwertbildung mit einem Bezugsspannungsänschluß
des Tiefpaßfilters (TP) und einem Bezugsspannungsanschluß
des Amplitudenentscheiders (AE) des Basisbandregenerators Verbunden ist, daß
der Sighäleiilgang des Tiefpaßfilters (TP) mit einem
eier Ausgänge des Doppelgegentaktmischer.s (M)
und der Ausgang des Tiefpaßfilters mit einem Signaleingang des Amplitudenentscheiders
verbunden isu
verbunden isu
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792900599 DE2900599C2 (de) | 1977-09-30 | 1979-01-09 | Verfahren und Anordnung zur Regenerierung des zur Übertragung verwendeten Hauptenergiebereichs eines trägerfrequenten digitalen Signals |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2744126A DE2744126C3 (de) | 1977-09-30 | 1977-09-30 | Verfahren und Anordnung zur Regeneration trägerfrequenter pseudoternär codierter digitaler Signale |
| DE19792900599 DE2900599C2 (de) | 1977-09-30 | 1979-01-09 | Verfahren und Anordnung zur Regenerierung des zur Übertragung verwendeten Hauptenergiebereichs eines trägerfrequenten digitalen Signals |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2900599B1 DE2900599B1 (de) | 1980-04-17 |
| DE2900599C2 true DE2900599C2 (de) | 1981-01-08 |
Family
ID=25772827
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19792900599 Expired DE2900599C2 (de) | 1977-09-30 | 1979-01-09 | Verfahren und Anordnung zur Regenerierung des zur Übertragung verwendeten Hauptenergiebereichs eines trägerfrequenten digitalen Signals |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2900599C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009028619B4 (de) | 2008-08-25 | 2011-12-22 | Ifm Electronic Gmbh | Induktiver Näherungsschalter mit selbstschwingendem Gegentaktmischer |
-
1979
- 1979-01-09 DE DE19792900599 patent/DE2900599C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2900599B1 (de) | 1980-04-17 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8340 | Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent |