DE2904236A1 - Verfahren zur herstellung von standfesten und gradlinig verlaufenden fugenkanten fuer industriefussboden - Google Patents

Verfahren zur herstellung von standfesten und gradlinig verlaufenden fugenkanten fuer industriefussboden

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DE2904236A1
DE2904236A1 DE19792904236 DE2904236A DE2904236A1 DE 2904236 A1 DE2904236 A1 DE 2904236A1 DE 19792904236 DE19792904236 DE 19792904236 DE 2904236 A DE2904236 A DE 2904236A DE 2904236 A1 DE2904236 A1 DE 2904236A1
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joints
edges
tiles
tool
plastic
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DE19792904236
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SECUPLAN BELAGTECHNIK GmbH
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SECUPLAN BELAGTECHNIK GmbH
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/12Flooring or floor layers made of masses in situ, e.g. seamless magnesite floors, terrazzo gypsum floors
    • E04F15/14Construction of joints, e.g. dividing strips
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/165Implements for finishing work on buildings for finishing joints, e.g. implements for raking or filling joints, jointers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)
  • On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)

Description

  • 1. wortgetreue Abschrift der Beschreibung und Patenan-
  • sprüche Verfahren zur Herstellung von standfesten- und geradlinigverlaufenden Fugenkanten Böden für Industriebauten bestehen in der Regel aus einem Betonunterbau und einem darübergelegten Estrich. Zur Vermeidung von Hissbildung werden diese Böden in bestimmten Abständen mit Trennfugen versehen, die sowohl den Estrich, wie auch den Unterbau durchziehen.
  • Die Kanten im Estrich bröckeln aber unter der Verkehrsbeanspruchung - z.B. darüberrollende Eisenräder von Transportkarren - rasch ab.
  • Diessieht zunächst einmal unschön aus. Durch die dann immer breiter werdenden Trennfugen entsteht zudem eine erhebliche Verkehrsgefahr z.B. können Lasten vom Stapler fallen.
  • Um dies zu vermeiden wurden die Kanten schon mit Metallschienen armiert, die mit Schrauben oder Bolzen im Betonunterbau befestigt sind, Im Laufe der Zeit lockern sich jedoch die Metailschienen.
  • Dies führt wieder zu neuen Unzuträglichkeiten.
  • Die Erfindung will diesen Nachteil bei Fugenkanten von Böden für Industriebauten mit einem Unterbau aus Beton und darübergelegter Estrichauflage und in gewissen Abständen angeordneten Fugen zum Dehungsausgleich, dadurch vermeiden, daß im Estrich und im Betonunterbau angeordnete Fugen mit einem Kunststoff oder Kunstharzmörtel oder einem anderen, geeigneten Werkstoff von hoher Kantenfestigkeit innig und untrennbar verbunden bzw. armiert sind. Der gegenüberdem normalen Estrich außerordentlich feste Kunststoff hält an den Kanten die Verkehrsbelastung aus, kann sich gleichzeitig, im Gegensatz zu Metallschienen, infolge seines innigen Verbundes mit dem Beton, nicht losrütteln.
  • Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung sind in dem zur Armierung dienenden Kunststoffmörtel in demselben verteilte Einlagen aus Sahlfasern und Elektrocorundkörnung eingearbeitet.
  • Dies trägt zu einer weiteren Erhöhung der Kantenfestigkeit bei. Dadurch werden horizontal und vertikal auftreffende Lasten elastisch abgefangen.
  • uie Herstellung der Fugenkanten erfolgt dadurch, daß zu ihrer Herstellung ein hobel- oder schlittenartigen Werkzeug vorgesehen ist, das in Längsrichtung mit einem auswechselbaren Steg zur Fixierung der Fugenbreite und beiderseitig desselben mit auswechselbaren und festklemmbaren Höhenfixi-ersteren versehen ist Der schwertartige Steg erzeugt beim Durchziehen des Werkzeuges die Fugen im Kunststoffmörtel, während die seitenverschiebbaren Höhenfixierstege die Breite des Kunststoff-Mörtelbereiches bestimmen.
  • Weiterhin ist vorgesehen, daß zur Längsführung des schlittenartigen Werkzeuges in Längsrichtung ein- oder beiderseitig Führungsbalken angeordnet sind, die nach Fertigstellung wieder entfernt werden.
  • Auf diese Weise ist die geradli nige Führung des Werkzeuges gewährleistet. Zur Ersparnis teuren Kunststoffmörtels sind in der kuge des Betonunterbaues PE-Vorfüllprofile eingelegt.
  • Andernfalls würde der Kunststoffmörtel bis auf denGrund des Bekannterbaues durchlaufen.
  • Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Es bedeuten: Figur 1: ein Querschnitt durch einen fertigen Fußboden mit en armierten Fugenkanten Figur 2: einen Querschnitt durch den Fußboden im Augenblick der Herstellung mit dem erfindungsgemäßen Werkzeug.
  • Figur 3: eine Seitenansicht des Werkzeuges.
  • Figur 4: eine Draufsicht auf das Werkzeug in Richtung des Pfeiles A von Figur 3.
  • Figur 5: eine Draufsicht auf das Werkzeug in Richtung des Pfeiles B von Figur 3.
  • Figur 6: einen Schnitt durch das Werkzeug nach der gestrichelten Linie D-D und Blickrichtung in Richtung des Pfeiles C von Figur 3.
  • In Figur 1 ist 1 der Betonunterbau mit der Fuge 2 und dem Estrich 3 mit der Fuge 4, in der sich der zur Armierung diene Kunststoffmörtel 5 befindet.
  • In dem Kunststoffmörtel 5 befindet sich noch das PE-Vorfüllprofil 8. Mit 9 sind in dem Kunststoffmörtel verteilte ioage aus Stahlfasern und Korundkörnung bezeichnet.
  • 10 ist ein zur Herstellung der Fugen 6 dienendes hobel- oder schlittenartiges Werkzeug, das aus Metall oder Kunststoff gefertigten sein kann, mit dem seitenverschiebbaren Höhenfixiersteg 1 und dem schwertartigen Steg 12.
  • 13 sind Führungsbalken zur geradlinigen Führung des Werkzeuges 10.
  • 14 steilen Flügelschrauben dar zum festklemmen der seitlich Verschiebbaren Höhenfixierstege 11, während der schwertartige Steg 12 mit der Flügelschraube 15 befestigt wird.
  • Der Schlitten 10 trägt den Handgriff 16.
  • Die Höhenfixierstege 11 sind in Schlitzen 17, die sich im Werkzeug @@ befinden, seitlich verschiebbar angeordnet.
  • 18 ist die Schubrichtung des Werkzeuges 10.
  • Wirkungsweise: Zunächst wird der Betonunterbau 1 mit der Fuge 2 in bekannter weise gefertigt, in die dann das PE-Vorfüllprofil 8 eingelegt wird, Sodann werden auf dem Betonunterbau 1 die Führungsbalken 13 fixiert.
  • Dann wird Lir Saum zwischen den Höhenfixierstegen 11 und dem Vorfüllprofil 8 mit Kunststoffmörtel 5 ausgefüllt. Sodann wird das Werkzeug 10 an den Führungsbalken 13 geführt und das Werkzeug 10 in Schubrichtung 18 längs verschoben.
  • Der schwertartige Steg 12 drückt sich dabei in das weiche PE-Vorfüllprofil 8 hinein. Durch diese Längsverschiebung verdrängt ;n - gerundete1 schwertartige Steg 12 den Kunst-Stoffmörtel 5 und erzeugt so die Fuge 6.
  • Nach Herstellung der Fuge 6 wird das Werkzeug 10 aus dem Kunststoffmörtel 5 herausgehoben und die Führungsbalken 12 entfernt.
  • Nach der Erhärtung des Kunststoffmörtels 5 wird der Estrich 3 angearbeitet.
  • Die Erfindung bezieht sich nicht nur auf das beschriebene Ausführungsbeisiel' sondern umfaßt auch alle anderen nach dem gleichen Prinzip arbeitenden Herstellungsweisen von armierten Bugensranten.
  • L e e r s e i t e

Claims (5)

  1. Patentansprüche 1.)Fugenkanten von Böden für Industriebauten mit einem Unterbau aus Beton mit darübergelegter Estrichauflage und in gewissen Abständen angeordneten Fugen zum Dehnungsausgleich, dadurch gekennzeichnet, daR die in Estrich und im Beton-Unterbau angeordneten Fugen (2) mit einem Kunststoff- oder Kunstharzmörtel oder einem anderen geeigneten Werkstoff (5) von hoher Kantenfestigkeit innig und untrennbar verbunden bzw. armiert sind.
  2. 2. Fugenkanten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Armierung dienende Kunststoffmörtel (5) mit in demselben verteilten Einlagen (9) aus Stahlfasern und eine elastische Elektrokorund-Körnung eingearbeitet sind.
  3. 3. Fugenkanten nach uem ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, daß zu ihrer Herstellung ein hobel- oder schlittenartiges Werkzeug (10) vorgesehen ist das in Längsrichtung mit einem auswechselbaren, schwertartigen Steg (12) und beiderseitig desselben mit auswechselbaren und festklemmbaren Höhenfixierstegen (11) versehen ist.
  4. 4. Fugenkanten nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Längsführung des schlittenartigen Werkzeuges (10) in Längsrichtung ein oder,beiderseitig Führungsbalken (13) angeordnet sind, die nach Fertigstellung wieder entfernt werden.
  5. 5. Fugenkanten nach den Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug (10) mit einem Handgriff (16) versehen ist.
DE19792904236 1979-02-05 1979-02-05 Verfahren zur herstellung von standfesten und gradlinig verlaufenden fugenkanten fuer industriefussboden Withdrawn DE2904236A1 (de)

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