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Hammerbrecher
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Die Erfindung betrifft einen Hammerbrecher, dessen Rotornabe in mehreren
in axialer Richtung aufeinanderfolgenden Ringzonen jeweils mehrere, über den Rotorumfang
gegeneinander versetzte Hämmer trägt, wobei die Achsen der in benachbarten Ring
zonen angeordneten Hämmer in Umfangs richtung -gegeneinander versetzt sind.
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Bei einer bekannten Ausführungsform (DE-AS 12 06 707) wird die Rotornabe
im wesentlichen durch einen Rotor- -körper gebildet, der sich aus über den Umfang
axial zueinander versetzten Scheibensektoren und achsparallelen Rippen zu einem
zellenartigen Aufbau zusammensetzt. In den in Achsrichtung aneinander anschließenden
Zellenausbildungen dieser Rotornabe sind einzelne Hämmer angeordnet, die von in
den Scheibensektoren gelagerten Achsen getragen werden. Die wesentlichen Nachteile
dieser bekannten Ausführungsform sind einmal in der äußerst aufwendigen Konstruktion
der Rotornabe selbst zu sehen, und zum andern in einem äußerst umständlichen und
zeitaufwendigen Ein- und Ausbau der in Achsrichtung aufeinanderfolgenden Hämmer
und zugehörigen Hammerachsen.
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Bei einer anderen aus der Praxis bekannten Ausführungsform enthält
die Rotornabe eine Anzahl von in Achsrichtung mit Abstand voneinander angeordneten
Nabenscheiben, von denen je zwei in Achsrichtung benachbarten Nabenscheiben eine
Ringzone begrenzen, in denen Hämmer in Umfangsrichtung gegeneinander versetzt auf
Achsen drehbeweglich sind,
die ihrerseits in je zwei benachbarten
Nabenscheiben gelagert sind. Damit in diesem Falle die Hammerachsen einzeln ausgebaut
werden können, sind die Hämmer in einander benachbarten Ringzonen in Umfangsrichtung
gegeneinander versetzt und die Nabenscheiben weisen im Bereich der Hammerachslagerungen
entsprechende Kröpfungen auf. Allein diese Kröpfungen der Nabenscheiben führen zu
einem unerwünscht großen herstellungstechnischen Aufwand.
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Hammerbrecher
der eingangs genannten Art zu schaffen, der sich einerseits durch seine verhältnismäßig
einfache Konstruktion und andererseits durch die Möglichkeit auszeichnet, daß sich
die Hämmer mit ihren Hammerachsen verhältnismäßig einfach und rasch einzeln einbauen
und austauschen lassen.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jeweils zwei
in axialer Verlängerung zueinander liegende Achsen durch wenigstens zwei im Bereich
zwischen diesen Achsen liegende freie Ringzonen voneinander getrennt sind.
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Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Hammerachsen ergibt sich
in aufeinanderfolgenden Ringzonen eine solche Versetzung, daß zunächst einmal im
Bereich zwischen jeweils zwei in axialer Verlängerung zueinander liegenden Achsen
genügend Raum vorhanden iStr um sowohl beim Einbau als auch beim Auswechseln eines
Hammers die zugehörige Hammerachse in diesen axial daneben liegenden Raum zu verschieben,
damit der entsprechende Hammer dann bequem und
rasch eingebaut bzw.
ausgewechselt werden kann.
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Diese erfindungsgemäße Anordnung bringt -jedoch noch einen weiteren
Vorteil mit sch: Die zur Aufnahme der Hammerachse bestimmten Lagerelemente der Rotornabe
können ganz einfach konstruiert sein, d h. ohne besondere Auskröpfungen, Ausarbeitungen
oder dergleichen, was eine erhebliche herstellungstechnische Vereinfachung bedeutet.
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In einer ersten Ausgestaltung der Erfindung kann die Rotornabe eine
Vielzahl von in axialer Richtung mit Abstand voneinander angeordneten Nabenscheiben
enthalten, zwischen denen die Ringzone gebildet und über deren Umfang verteilt Lagerbohrungen
zur Aufnahme der Hammerachsen vorgesehen sind.
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Die Nabenscheiben können dabei erfindungsgemäß in Form von gleichartig
und eben ausgebildeten Ringscheiben ausgeführt und auf einer Hammerbrecherwelle
befestigt sein. Gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung kann jede Ring zone
in-axialer Richtung durch zwei Gruppen von in Umfangsrichtung mit Abständen voneinander
angeordneten, flachen Lagervorsprüngen begrenzt sein, wobei jeweils zwei in Achsrichtung
einander benachbarte Lagervorsprünge einer Ringzone eine gemeinsame Hammerachse
aufnehmen, Bei jeder dieser verschiedenen Ausführungsformen ergibt sich eine konstruktiv
äußerst einfach aufgebaute und doch äußerst stabile Rotornabe.
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Im folgenden seien einige Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand
der Zeichnung näher beschrieben: Es zeigen Fig.1 einen Teil-Längsschnitt durch die
Rotornabe eines erfindunggemäßen Hammerbrechers; Fig.2 eine Querschnittsansicht
der Rotornabe entlang der Linie II-II in Fig.1; Fig.3 eine Teilabwicklung der in
den Fig.1 und 2 gezeigten Rotornabe zur Veranschaulichung der versetzten Anordnung
der Hammerachsen in den Ringzonen; Fig.4 eine Querschnittsansicht durch eine zweite
Ausführungsform der Rotornabe; Fig.5 eine Teil-Abwicklung der in Fig.4 dargestellten
Rotornabe zur Darstellung der Ringzonen und der versetzten Anordnung der Hammerachsen.
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Anhand der Fig.1 bis 3 sei zunächst eine erste Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Hammerbrechers beschrieben, wobei der Einfachheit halber lediglich
die in diesem Zusammenhang für wesentlich angesehenen Teile der Rotornabe erläutert
und veranschaulicht sind.
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Die Rotornabe 1 dieses ersten Ausführungsbeispieles enthält eine Vielzahl
von in axialer Richtung mit Abstand voneinander angeordnete Nabenscheiben, die
in
üblicher Weise auf einer gemeinsamen Hammerbrecherwelle 3 (in diesem Falle als Hohlwelle
ausgebildet) befestigt sind. Wie sich erkennen läßt, können die Nabenscheiben 2
in Form von gleichartig und eben ausgebildeten Ringscheiben ausgeführt sein Von
je zwei in axialer Richtung einander benachbarten Nabenscheiben 2 wird eine Ringzone
4 begrenzt. Die Rotornabe 1 trägt in jeder Ringzone 4 über den Rotorumfang gegeneinander
versetzte.
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Hämmer 5, die frei drehbeweglich auf Achsen 6 angeordnet sind.
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Wie sich insbesondere in den Fig.1 und 3 erkennen läßt, sind die Achsen
6 der in benachbarten Ringzonen 4 angeordneten-Hämmer 5 in Umfangsrichtung gegeneinander
versetzt angeordnet. Diese Versetzung.
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ist dabei so vorgenommen (vgl. insbesondere Fig.3), daß jeweils zwei
in axialer Verlängerung zueinander liegende Hammerachsen, z.B. 6a, 6b in den Fig.1
und 3, durch wenigstens zwei im Bereich zwischen diesen Achsen 6a, 6b liegende freie
Ringzonen 4 voneinander getrennt sind.
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Wie sich den Zeichnungsfiguren 1 bis 3 ferner entnehmen läßt, weisen
die Nabenscheiben 2 über ihren Umfang gleichmäßig verteilte Lagerbohrungen 7 auf,
von denen sich in einander benachbarten Nabenscheiben 2 jeweils zwei Lagerbohrungen
7 zur Aufnahme einer gemeinsamen Hammerachse 6 paarweise gegenüber liegen.
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Die Nabenscheiben 2 weisen außerdem noch auf demselben Lochkreis 8,
auf dem die Lagerbohrungen liegen, Durchgangsbohrungen 9 auf, die einen deutlich
größeren Durchmesser als die Hammerachsen 6 besitzen und als Einbau- bzw. Ausbau-Offnungen
für die Hammerachsen 6 dienen. Aus diesem Grunde ist die Anordnung dieser Durchgangsbohrungen
9 innerhalb der gesamten Rotornabe 1 so getroffen, daß Lagerbohrungen 7 und Durchgangsbohrungen
9 der Nabenscheiben 2 in den entsprechenden Umfangsabschnitten in axialer Richtung
miteinander fluchten.
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Diese Ausbil.dung erleichtert auch die Herstellung, insbesondere die
Herstellung der entsprechenden Bohrungen in den Nabenscheiben 2, da sämtliche Bohrun-*>gen
7,9 einer Nabenscheibe 2 gleiche Umfangsabstände voneinander aufweisen; es brauchen
also bei der Herstellung lediglich unterschiedlich große Durchmesser beachtet zu
werden Betrachtet man einmal genauer die Abwinklung der Rotornabe 1 gemäß Fig.3,
dann lassen sich hier ohne weiteres verschiedene Anordnungs-Variationen der Hammerachsen
im Rahmen der erfindungsgemäßen Gesamtanordnung. erkennen: - Zunächst einmal besteht
die Möglichkeit, alle Hämmer und Hammerachsen auf dem Umfang der Rotornabe etwa
schraubenlinienförmig (in mehreren Schraubengängen) anzuordnen; - eine andere Möglichkeit
bietet sich insbesondere bei axial verhältnismäßig langen Rotornaben an, nämlich
die Hämmer bzw. Hammerachsen von der Längsmitte der
Rotornabe her
nach beiden axialen Enden hin entgegengesetzt schraubenlinienförmig über den Umfang
der Rotornabe anzuordnen oder eine pfeilförmige oder W-förmige Anordnung zu wählen,
wodurch sich in jedem Falle eine besonders günstige axiale Kräfteverteilung nach
beicien Rotornabenenden hin einstellt.
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Hierbei läßt sich ferner erkennen, daß es auch bereits grundsätzlich
ausreicht, wenn jeweils zwei in axialer Verlängerung zueinander liegende Hammerachsen
6 zwischen sich einen freien Einbau- und Ausbauraum von wenigstens zwei Ringzonen
4 aufweisen, so daß diese beiden Hammerachsen 6 bei einem eventuellen Auswechseln
des zugehörigen Hammers gegeneinander verschoben werden können; in axialer Verlängerung
über diese beiden zuvorgenannten Hammerachsen hinaus liegende weitere zwei Hammerachsen
brauchen dann lediglich durch eine einzige freie Ringzone voneinander zu getrennt
sein, wie sich leicht aus Fig.3 ersehen läßt; die Montage und Demontage von Hämmern
und Hammerachsen wird dadurch in keiner Weise beeinflußt.
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Eine zweite Rotornaben-Ausführungsform des Hammerbrechers sei nun
anhand der Fig.4 und 5 beschrieben.
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Die Rotornabe 10 enthält auch in diesem Falle eine Vielzahl von in
axialer Richtung aufeinanderfolgenden Ringzonen 11 (vgl. Abwicklung in Fig.5) In
diesem Falle wird jedoch jede Ringzone in axialer Richtung durch zwei Gruppen von
in Umfangsrichtung mit Abständen voneinander angeordneten, flachen Lagervorsprüngen
12 begrenzt; im veranschaulichten Ausführungsbeispiel enthält jede axiale Gruppe
von
Lagervorsprüngen 12 drei gleichmäßig über den Umfang verteilt
angeordnete Lagervorsprünge 12, die in üblicher Weise auf einer gemeinsamen Hammerbrecherwelle13
befestigt sind.
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Aus Fig.4 läßt sich gut erkennen, daß jeder Lagervorsprung 12 zwei
Achslagerbohrungen besitzt, die in Rotorumfangsrichtung mit einem Abstand voneinander
angeordnet sind, der dem Maß einer Hammerversetzung (vgl. Hämmer 15) entspricht.
Eine Betrachtung sowohl der Fig.4 als auch der Fig.5 zeigt ferner deutlich, daß
die beiden jeweils zur Aufnahme einer gemeinsamen Hammerachse 16 bestimmten, in
Achsrichtung einander benachbarten Lagervorsprünge 12 in Rotorumfangsrichtung ebenfalls
um das Maß einer Hammerversetzung gegeneinander versetzt sind.
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Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Lagervorsprünge der in Achsrichtung
aufeinanderfolgenden Gruppen schraubenlinienförmig gegeneinander versetzt angeordnet,
so daß sich gewissermaßen eine mehrgängige Schraubenlinie ergibt, wie sich deutlich
aus der Abwicklung gemäß Fig.5 erkennen läßt.
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In jedem Falle ist auch bei dieser Ausführungsform zwischen jeweils
zwei in axialer Verlängerung zueinander liegenden Hammerachsen 16 ein ausreichend
großer Ein- und Ausbauraum vorhanden. Bei der dargestellten Konstruktion (Fig.5)
sind jeweils zwei in axialer Verlängerung zueinander liegende Hammerachsen 16 sogar
jeweils durch drei zwischen diesen Achsen 16 liegende freie Ringzonen 11 voneinander
getrennt. Wie durch die gestrichelt dargestellte
Hammerachse 16a
in Fig.5 verdeutlicht ist, ergibt sich hier ein äußerst bequemer Einbau einer Hammerachse
16a bzw. ein äußerst bequemes Auswechseln von Hämmern. Die in diesen Fig.4 und 5
veranschaulichte Rotornabe 10 zeichnet sich somit durch eine besonders gute Montagezugänglichkeit,
eine äußerst solide Möglichkeit zur Hammerachsensicherung sowie außerdem durch eine
trotz großer Stabilität verhältnismäßig leichte Rotornabe aus.
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