DE2909524C2 - Abschirmanordnung für Hochfrequenzschaltungen - Google Patents
Abschirmanordnung für HochfrequenzschaltungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Abschirmanordnung für Hochfrequenzschaltungen mit einer Schaltungsplatte,
die in einem aus einem Rahmen bestehenden Gehäuse aufgenommen ist und wobei wenigstens eine Abschirmplatte
auf die Schaltungsplatte zu deren Unterteilung in mehrere Schaltungsabschnitte eingesetzt ist.
Abschirmanofdnungen für Höchfrequenzsehaltungen mit einer Schaltungsplatte gemäß dem Oberbegriff in
Patentanspruch 1 sind bereits bekannt. So ist in der DE-AS 19 38 332 eine Abschirmanordnung in Kammerbauweise
beschrieben, die zwei Abschirmplatten aufweist, von welchen die eine Abschirmplatte zwei
Plattenteile, die andere dagegen drei Plzttenteile enthält. Die Zahl der Plattenteile, die neben einem
Abschirmplattenteil gebildet werden kann, ist damit auf höchstens zwei begrenzt. Die Bildung solcher Abschirmplattenteile
erfolgt in Längsrichtung der Platte, wobei die Abschirmplatten nur in einer U-Fo.rm biegbar
sind. Wird ein Abschirmplättenteil geformt, welches von einem Abschirmplattenteil absteht, läßt sich dies durch
Falten der Abschirmplatte somit um 180° erreichen, wodurch eine Anordnung von zwei gefalteten Plattenteilen
erhalten wird, die ein großes Stanzstück e, fordert,
ίο was in der Praxis nicht zweckmäßig ist. Die Herstellung
einer Vielzahl solcher Abschirmplattenteile aus einer einzigen Platte ist schwierig und auch kostenaufwendig.
Aus der DE-AS 26 13 087 ist eine Schirmvorrichtung
zur Abschirmung elektrischer Felder bekannt, in der die
verwendeten Abschirmbleche durch Abbiegen hergestellt sind. Die Herstellung einer solchen Schirmvorrichtung
ist sehr arbeitsaufwendig, weil die Baueinheiten der Schirmvorrichtung und die Abschirmbleche jeweils
getrennt voneinander hergestellt werden. Die erforderliehe Paßgenauigkeit ihrer Bauteile zueinander ist aus
gleichem Grunde nicht immer gewährleistet
~ Aus der DE-OS 2148 568" ist ein Verfahren zur Herstellung von Abschirmkammern für Hochfrequenzverstärker bekannnt, die aus mehreren an Überlappungsstellen miteinander zu verlötenden Blechwänden zusammengesetzt werden, wobei jeweils drei Blechwände einer Abschirrfikammer von einem Blechstreifen durch Biegen geformt und die Schaltungsabschnitte gegeneinander abgeschirmt sind. Dieses Herstellungsverfahren ist wegen der zahlreichen Arbeitsvorgänge besonders umständlich. Bei Auftreten von Defekten an den Überlappungsstellen ist der gute elektrische Kontakt nicht mehr gewährleistet, auch ist dann der Zusammenhalt der Abschirmkammern infrage gestellt.
~ Aus der DE-OS 2148 568" ist ein Verfahren zur Herstellung von Abschirmkammern für Hochfrequenzverstärker bekannnt, die aus mehreren an Überlappungsstellen miteinander zu verlötenden Blechwänden zusammengesetzt werden, wobei jeweils drei Blechwände einer Abschirrfikammer von einem Blechstreifen durch Biegen geformt und die Schaltungsabschnitte gegeneinander abgeschirmt sind. Dieses Herstellungsverfahren ist wegen der zahlreichen Arbeitsvorgänge besonders umständlich. Bei Auftreten von Defekten an den Überlappungsstellen ist der gute elektrische Kontakt nicht mehr gewährleistet, auch ist dann der Zusammenhalt der Abschirmkammern infrage gestellt.
In dem DE-GM 7142 963 ist eine Baugruppe für
Hochfrequenzverstärker beschrieben, die sich aus von gebogenen Blechstreifen geformten Abschirmkammern
zusammensetzt. Die Herstellung einer solchen Baugruppe ist kostenaufwendig, weil die 'Nbschirmkammern
■to getrennt voneinander hergestellt werden müssen und
diese nicht immer passend genau in die Grundplatte einlötbar sind.
Aus der US-PS 40 66 837 ist eine Abschirmanordnung für Hochfrequenzschaltungen bekannt, die sich aus
einer Vielzahl von miteinander kombinierten und vom Gehäuse getrennt hergestellten Abschirmblechen aufbaut,
wobei die Abschirmbleche integral durch Biegen geformt und die Schaltungsjibschnitte gegeneinander
abgeschirmt sind. Die Abschirmanordnung hat den
so Nachteil, daß ihre Abschirmblechstruktur nicht aus einer einzigen Blechplatte herstellbar ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Abschirmanordnung für Hochfrequenzschaltungen vorzuschlagen,
die aus einer Vielzahl von Abschirmplattenteilen besteht, wobei diese Abschirmplattenteile aus
einer einzigen Platte auf einfache Weise herstellbar sind. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die
Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß die Abschirmplattenteile
in einer mehrfach gebogenen U-Form, d. h. in Form von Zähnen eines Kammes, aus einer einzigen Platte
formbar sind, so daß ihre Herstellung erheblich vereinfacht wird. Die erfindungsgemäße Abschirmanordnung
ist außerdem wesentlich leichter auf Schaltungsplatten und im Gehiiuse mit einer hohen
Paßgenauigkeit einbaubar.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen enthalten.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in
der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
Fig. I eine Perspektivansicht der ersten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Abschirmanordnung für Hochfrequenzschaltungen;
Fig.2 eine Draufsicht auf ein Stanzstück einer Abschirmplatte in der ersten Ausführungsform zur
Bildung der erfindungsgemäßen Abschirmanordnung nach F i g. 1;
F i g. 3A und 3B eine Drauf- und Vorderansicht der Abschirmplatte der ersten Ausführungsform nach
Fig.l;
Fig.4 und 5 Draufsichten auf Stanzstücke von is
Abschirmplatten gemäß der zweiten und dritten Ausführungsform;
Fig.6 eine Perspektivansicht der zweiten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Abschirmanordnung;
Fig.? eine Draufsicht auf ein Stanzstück zur Bildung
des Gehäuses mit den Abschirmplatten in ein°r vierten
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Abschirmanordnung nach F i g. 6;
F i g. 8 eine Draufsicht auf ein Gehäuse mit Abschirmplatten gemäß einer fünften Ausführungsform der
Abschirmanordnung nach der Erfindung und
Fig. 9 eine Perspektivansicht der dritten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Abschirmanordnung.
JO
Nach F i g. 1 hat die erfindungsgemäße Abschirmanordnung 10 für Hochfrequenzschaltungen einen derartigen
Aufbau, daß eine gedruckte Schaltungsplatte 12 und eine Abschirmplatte 13 in ein Gehäuse 11 mit
viereckigem bzw. quadratischem Rahmen einsetzbar sind, wobei das Gehäuse 11 durch einen Deckel 14
abgeschlossen wird.
Die gedruckte Schaltungsplatte 12 besteht aus verschiedenen Schaltungsabschnitten, nämlich aus einem
Abschnitt 15a für einen Antennenkreis, einem Abschnitt \5b für einen Hochfrequenzkreis, einem
Abschnitt 15c für einen Mischkreis, einem Abschnitt 15c/
für einen Schwingkreis und einem Abschnitt 15e für einen Zwischenfrequenzkreis. Die gedruckte Schaltungsplatte
12 weist mehrere umgekehrt U-förmige Induktorplatten L auf, die in die Schalungsplatte 12
einsetzbar sind. Der Winkel dieser Induktorplatten L gegenüber der Schaltungsplatte 12 ist mit einer
Federzange oder dergleichen durch die obere öffnung des Gehäuses 11 einstellbar. Bestimmte Teile der so
Schaltungsabschnitte 15a bis 15e weisen Widerstände R und Kondensatoren CaIs Schaltungselemente auf. Diese
Schaltungselemente sind an der Schaltungsplatte 12 angebracht und stehen aus dieser heraus.
Bevor die Schalungsplatte 12 an dem Gehäuse 11
befestigt wird, wird die Abschirmplatte 13 auf der Schaltungsplatte 12 angebracht, wobei Segmente der
Schaltungsplatte 12 auf die Grenzen zwischen den Schaltungsabschnitten 15a bis 15e fallen. Die so
angebrachte Abschirmplatte 13 dient zur gegenseitigen Abschirmung der Schaltabschnitte 15a bis 15e.
Im folgenden wird die Herstellung der Struktur der Abschirmplatte 13 näher erläutert.
Fig. 2 zeigt ein ebenes Stanzstück 16, das mit ausgezogenen und gestrichelten Linien markiert ist. Das μ
Stanzstück 16 wird zuerst entlang der ausgezogenen Linien geschnitten, und dann werden die durch die
gestrichelte Schraffierung angedeuteten Teile entfernt.
Das so erhaltene Stanzstück 17 der Abschirmplatte weist Abschirmplauenteile 18 auf, die mit einem
Abschirmplattenteil 19 (Hauptabschirmplattenten) durch Verbindungsplattenteile 20 mit schmaler Breite
verbunden sind. Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Breite a der Verbindungsplattenteile 20 viel
kleiner als die Breite b der Abschirmplauenteile 18, jedoch etwas größer als die Dicke t des Stanzstückes 17.
Das Stanzstück 17 der Abschirmplatte weist mehrere Ansätze 21 auf, die an den Kanten der Abschirmplattenteile
18 und an der Kante des Abschirmplattenteils 19 vorragen. Die mit den Ansätzen 21 versehenen Kanten
liegen den gestrichelten Linien gegenüber, längs denen die Abschirmplatte 13 zu biegen ist. Die Ansätze 21
werden nach dem Biegen der Abschirmplatte 13 in nicht dargestellte öffnungen der Schaltungsplatte 12 eingesetzt
und dann an dieser angelötet. Die Kante des Abschirmplattenteils 19 weist mehrere U-förmige
Ausschnitte 22 auf. Wenn die Abschirmplatte 13 an der Schaltungsplatte 12 befestigt ist, bilden die Ausschnitte
22 öffnungen, welche die Schaltung abschnitte 15a bis
15d mit dem Schaltungsabschnitt 15e verbinden. Diese
öffnungen nehmen auch Schaltungselemente auf, die quer zu den Denachbarten Schaltungsabschnitten
angeordnet sind.
Dan?, wird das Stanzstück 17 entlang der gestrichelten
Linie gebogen, bis sich die Biegeabschnitte senkrecht zur Zeichnungsfläche erstrecken. Die drei
Abschirmplattenteile 18 ergeben dabei erste Abschirmplattenteile, und das Abschirmplattenteil 19 bildet ein
zweites Abschirmplattenteil. Auf diese Weise wird die beschriebene Struktur der Abschirmplatte 13 gebildet,
wie sie in den F i g. 3A und 3B dargestellt ist. Die Teile 18s der Abschirmpiattenteile 18 werden nicht umgebogen,
damit die Teile 18a in der gleichen Ebene wie die Verbindungsplattenteile 20 bleiben, welche im wesentlichen
die gleiche Breite haben.
Somit wird die Struktur der Abschirmplatte 13 dadurch erhalten, daß das Stanzstück 16 in einfacher
Weise geschnitten und gebogen wird, so daß die Abschirmplatte 13 mit niedrigen Kosten herstellbar ist.
Da die ersten Abschirmplattenteile 18, das zweite Abschirmplattenteil 19 und die Verbindungsplattenteile
20 einstückig ausgebildet sind, entfallen kostenaufwendige Arbeitsschritte für das Löten zum Verbinden der
Abschirmplattenteile miteinander, wie sie sonst bei der Herstellung üblicher Abschirmplatten für Hochfrequenzschaltungen
erforderlich sind. Somit ist die Zahl der Herstellungsschritte reduziert. Da die Abschirmplatte
13 einstückig ausgebildet ist und damit einen festen Aufbau hat, kann sie passend in die Schaltungsplatte 12 eingesetzt werden, so daß sich kaum ein Spiel
zwischen der Abschirmplatte 13 und der Schalungsplatte
12 aufbauen kann.
Die nicht gebogenen Teile 18a und 19a der ersten Abschirmpiattenteile 18 und des zweiten Abichirmpldttenteils
19 haben sehr kleine Breiten. Daner ist die durch diese Teile 16a und 19a bedeckte Fläche der
Schaltungsplatte. 12 sehr klein, so daß das Einjustieren der Induktorplatten L von der Oberseite der Abschirmanordnung
10 her erleichtert ist.
Da die Breite a der Verbindungsplattent-jik 20 viel
kleiner als die Breite feder ersten Abschirmpiattenteile
18 ist, kann der durch die Abschirmplatte 13 gebildete Raum der Schaltupijsabschnitte effektiv genutzt werden.
Fig.4 zeigt ein Stanzstück 30 einer Abscbjrmplatte
zur Bildung einer Abschirmplattenkonstruktion, bei der
die Belastung der Verbindungsplattenteile verringert ist. Bei diesem Stanzstück 30 der Abschirmplatte sind
Abschirmplattenteile 31 an ihren freien Enden durch ein Verstärkungsplattenteil 32 miteinander verbunden, das
einstückig mit den Abschirmplattenteilen 31 ausgebildet ί
ist. Das Stanzstück 30 der Abschirmplatte wird, wie vorstehend erläutert, gebogen. Wenn diese Abschirmplatte
in dem Gehäuse 11 montiert ist, werden die Abschirmplattenteile 31 durch das Verstärkungsplattenteil
32 wirksam daran gehindert, sich zu neigen. Das in Verstärkungsplattenteil 32 dient auch dazu, eine
Verformung während der Herstellung und des Transportes /ti verhindern.
F i g. 5 zeigt ein Stanzstück 33 einer Abschirmplatte zur Bildung einer Abschirmplattenkonstruktion mit i>
großen Kammern. Das Stanzstück 33 ist entlang der gestrichelten Linien biegbar, um eine Abschirmplattenkonstriiktion
zu liefern. Beim Biegen des Stanzstückes
33 in die Abschirmplattenform werden auch erste Abschirmplattenteile 34 oder ein zweites Abschirmplat- .")
tenteil 35 (Hauptabschirmplattenteil) gebogen, wobei jedoch die Kanten 35;) der ersten Abschirmplattenteile
34 und die Kante 35a des zweiten Abschirmplattenteils
35 in ebener Lage verbleiben. Diese Konstruktion ermöglicht die maximale Ausnutzung des Raumes der :ί
gebildeten Kammern. Da. wie ausgeführt, alle ersten und zweiten Abschirmplattenteile gebogen sind, ergibt
sich ein Verlust an Festigkeit zwischen den ersten Abschirmplattenteilen 34 und dem zweiten Abschirmplattenteil
35 sowie /wischen den ersten Abschirmplat- in
tenteilen 34 und dem Verstärkungsplattenabschnitt 36. Um diesen Verlust an Festigkeit auszugleichen, können
dreieckige Verbindungsplattenteile 37 und 38 zwischen den ersten Abschirmplattenteilen 34 und dem zweiten
Abschirmplattenteil 35 sowie zwischen den ersten ü Abschirmplattenteilen 34 und dem Verstärkungsplattcnabschnitt
36 vorgesehen sein.
Bei den erläuterten Ausführungsformen sind das
Gehäuse und die Abschirmplattenanordnung voneinander getrennt. Weitere Ausführungsformen der Ab- in
schirmanordnung. in denen das Gehäuse und die Abschirmplatten aus einem Stück bestehen, werden im
folgenden näher beschrieben.
So zeigt F i g. 6 eine Abschirmanordnung 40 mit einem derartigen Aufbau. -ü
Fin Gehäuse 41 und eine Abschirmplatte 42 sind aus
einem Stanzstück 43 geformt, das in Fig. 7 gezeigt ist.
Das Stanzstück 43 weist vier Seitenwandteile 41a bis 41c/auf. die an einem Stanzstück 44 einer Abschirmplatte
angeordnet sind. Das Gehäuse 41 wird durch Biegen der Seitenwandteile 41a bis 41c/ nach unten entlang der
gestrichelten Linien hergestellt.
Die Seitenwandteile 41a bis 41c/haben eine Breite c.
die größer als die Breite d der abgebogenen ersten Abschirmplattenteile 45 und eines zweiten Abschirmplattenteils
46 (Hauptabschirmplattenteil) ist Zum Ausgleich dieser Differenz werden die Seitenwandteile
41 a bis 41 d so gebogen, daß sich stufenförmige Teile mit
einer Höhe e über der Oberfläche des Stanzstückes 44 ergeben. Wenn somit ein nicht dargestellter Deckel auf
das Gehäuse 41 aufgesetzt wird, befindet sich die obere Fläche der Abschirmplatte 42 in einer Lage, in der sie
von der Seitenwand des nicht gezeigten Deckels um die Höhe e getrennt ist. Bei dieser Ausführungsform wird
eine Blattfeder 47 an der Oberseite der Abschirmplatte 42 so angebracht, daß der nicht dargestellte Deckel
elektrisch mit der Abschirmplatte 42 verbunden und somit sicher an Masse gelegt ist.
F i g. 8 zeigt eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Abschirmanordnung 50, bei der das
Gehäuse und die Abschirmplatte durch Biegen aus einem einzigen Stanzstück gebildet sind. Bei einer
Abschirmplatte 51 gemäß F i g. 8 bleiben nur die Kanten der ersten Abschirmplattenteile und des zweiten
Abschirmplattenteils von der Oberseite her sichtbar. Da diese Kanten sehr dünn sind und der Dicke des
Stanzstückes entsprechen, kann der Raum der geformten Kammern äußerst effektiv ausgenutzt werden.
Dieser Aufbau ist durch dreieckige Verbindungsplattenteile 53 verstärkt, wobei die Verbindungsplattenteile 53
Abschirmplattenteile 51 miteinander und außerdem die Abschirmplatte 51 mit dem Gehäuse 52 verbinden.
Das Gehäuse und die Abschirmplatte der beschriebenen Abschirmanordnungen 40 und 50 werden aus einem
einzigen Stück gefertigt, so daß diese Abschirmanordnungen billiger und mit größerer Paßgenauigkeit
herstellbar sind, was sicherstellt, daß sich kein Spiel
zwischen den Bauteilen aufbaut.
Die Abschirmanordnungen 10, 40 und 50 können ausschließlich für VHF als auch für UHF und VHF
verwendet werden.
F i g. 9 zeigt eine Abschirmanordnung 60, die sowohl Schaltabschnitte für UHF als auch für VHF enthält. Die
Abschirmanordnung 60 ist einstückig aus einem Gehäuse 61 und einer Abschirmplatte 62 aufgebaut,
welche erste Abschirmplattenteile 62a bis 62c und ein zweites Abschirmplattenteil 62c/ (Hauptabschirmplattenteil)
aufweist. Abschirmplattenabschnitte 63 und 64 werden zusätzlich in das Gehäuse 61 als getrennte
Glieder eingebaut und durch Löten befestigt. Das Gehäuse 61 weist somit fünf Schaltungsabschnitte 65a
bis 65c für VHF auf. die durch das erste Abschirmplattenteil 62c und das zweite Abschirmplattenteil 62c/der
Abschirmplatte 62 sowie durch die Abschirmplattenabschnitte 63 und 64 gebildet sind. Das Gehäuse weist
außerdem vier Schaltungsabschnitte 66a bis 66c/ für UHF auf. welche durch die ersten Abschirmplattenteile
62a und 62b und durch den Abschirmplattenabschnitt 63 definiert sind. Eine Abwandlung der Abschirmanordnung
60 kann dadurch erreicht werden, daß die Abschirmplattenabschnitte 63 und 64 einstückig mit der
Abschirmplatte 62 ausgebildet sind.
Die erfindungsgemäße Abschirmanordnung für Hochfrequenzschaltungen kann nicht nur für Tuner, wie
erläutert, sondern auch für Modulatoren und Konverter eingesetzt werden, bei welchen mehrere Schaltungsabschnitte
mit Überlagerungs-Oszillatoren gegenseitig abgeschirmt werden müssen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Abschirmanordnung für Hochfrequenzschaltungen
mit einer Schaltungsplatte, die in einem aus einem Rahmen bestehenden Gehäuse aufgenommen
ist und wobei wenigstens eine Abschirmplatte auf die Schaltungsplatte zu deren Unterteilung in
mehrere Schaltungsabschnitte eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmplatte
(13, 42, 51, 62) durch Stanzen einer einzigen Platte und durch Biegen der gestanzten Platte
geformt ist und rechteckige erste und zweite Abschirmplattenteile (18,31,34,45,62a, 626,62c; 19,
35, 46, 62d) aufweist, die auf die Schaltungsplatte aufgesetzt sind, sowie Verbindungsplattenteile (20,
38,53), welche die ersten und zweiten Abschirmplattenteile
miteinander verbinden, und daß die Verbindungsplattenteile in Abstand zu und parallel zu der
Schaltungsplatte angeordnet sind.
2. Abstimmanordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet daß das Gehäuse (51, 61) und die Äbschirmplatten (52, 62) aus einer einzigen Platte
herausgestanzt und durch Biegen geformt sind.
3. Abschirmanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmplattenteile (18,
31, 45,62a, 626, 62c) Abschnitte (18a; aufweisen, die
nicht gebogen sind und sich auf der gleichen Oberfläche wie die Verbindungsplattenteile (20)
erstrecken.
4. Abschirmanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ausschließlich die Verbindungsplattenteile
{&, 38,53) der ersten Abschirmpiattenteile
nicht gebogen sind
5. Abschirmanordnunb' räch Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß -enigstens ein Abschirmplattenteil
(19) Ausschnitte (22) aufweist, die an einem Teil ausgebildet sind, welcher eine
Verbindung mit der Schaltungsplatte (12) herstellt, und daß die Ausschnitte zur Durchführung von
Schaltungselementen über die Schaltungsabschnitte (15a bis 15e^ auf jede Seite wenigstens des einen
Schaltungsplattenteils vorgesehen sind.
6. Abschirmanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr erste Abschirmplattenteile
(31, 34) vorgesehen sind und daß die ersten Abschirmplattenteile Verstärkungsplattenabschnitte
(32, 36) aufweisen, die integral die ersten Abschirmplattenteile an ihren den zweiten
Abschirmplattenteilen gegenüberliegenden Enden miteinander verbinden.
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| DE3629913A1 (de) * | 1986-09-03 | 1988-03-17 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Abschirmgehaeuse |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2909524C3 (de) | 1995-06-29 |
| GB2019102B (en) | 1982-09-08 |
| JPS54135106U (de) | 1979-09-19 |
| DE2909524A1 (de) | 1979-09-20 |
| JPS6211084Y2 (de) | 1987-03-16 |
| GB2019102A (en) | 1979-10-24 |
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