DE2910657C2 - Disketten benutzendes Informationsspeichergerät - Google Patents

Disketten benutzendes Informationsspeichergerät

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DE2910657C2
DE2910657C2 DE2910657A DE2910657A DE2910657C2 DE 2910657 C2 DE2910657 C2 DE 2910657C2 DE 2910657 A DE2910657 A DE 2910657A DE 2910657 A DE2910657 A DE 2910657A DE 2910657 C2 DE2910657 C2 DE 2910657C2
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DE
Germany
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diskette
disks
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grooves
disk
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DE2910657A
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Daniel Owen Castrodale
Thomas Robert Rochester Minn. Fournier
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International Business Machines Corp
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International Business Machines Corp
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Application granted granted Critical
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/48Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed
    • G11B5/54Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed with provision for moving the head into or out of its operative position or across tracks
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/22Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from random access magazine of disc records
    • G11B17/28Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from random access magazine of disc records the magazine having a cylindrical shape with horizontal axis

Landscapes

  • Automatic Disk Changers (AREA)
  • Feeding And Guiding Record Carriers (AREA)

Description

durch eine Öffnung in der Schutzhülle auf den Aufzeichnungsträger durchgreifen. Informationen aufgezeichnet und gelesen werden. Es sind mehrere Abstands- und Tragvorrichtungen zur speichernden Aufnahme und Halterung der Disketten und einer Aufnahmevorrichtung für eine Diskette in der Bearbeitungsstation vorgesehen. Die Abstands- und Tragvorrichtungen und die Aufnahmevorrichtung sind gegeneinander verschieb- und ausrichtbar. Weiterhin ist eine Greifvorrichtung die einzelne Diskette vollständig ihren Speicherplatz verlassen muß. Da die Disketten somit mit einem Teii ihrer Länge in dem zugeordneten Speicherplatz verbleiben, ist eine sichere Rückführung gewährleistet und andererseits der wesentliche Vorteil erreicht daß die Bautiefe des Geräts um diesen Teil verkürzt ist. Weiterhin ist vorteilhaft, daß mehrere Disketten in Magazinen zusammengefaßt werden können, wobei dann die Magazine in das Gerät eingesetzt werden und daß weiterhin
zum Verschieben der Disketten von der Abstands- und io einzelne Disketten in offene Speicherpositionen ein-
Tragvorrichtung in die Aufnahmevorrichtung und umgekehrt vorgesehen. Dieser Druckschrift ist das zur Lösung der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe erforderliche Merkmal nicht zu entnehmen, da nämlich die setzbar sind. Somit ist eine wesentliche Flexibilität für die Benutzung gewährleistet.
Aufbau und Wirkungsweise des erfindungsgemäß gestalteten Informationsspeichergerätes, welches mit Dis
Diskette nur teilweise aus der Abgangs- und Tragvor- 15 ketten arbeitet, ist nachfolgend anhand des in den Figu-
richtung heraus bewegt wird.
DE-PS 11 6t 052 beschreibt ein Plattenspielmagazin, bei dem die Schallplatte von einer Magazinstellung, die kreisbogenförmig ausgebildet ist und auf der die Schallren dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Die Figuren zeigen im einzelnen
F i g. 1 eine Draufsicht auf ein Diskettenspeichergerät
gemäß der Erfindung, mit einer Frontseite, an der ein
platte steht, in ein ebenfalls kreisbogenförmig gestalte- 20 verschiebbarer, Disketten tragende^ Wagen mit Magatcs Bercltschaftslager verschoben und hinsingercüt
wird. In der Beiriebsstellung wird die Schal^latte aus
der Bereitschaftslage um einige Millimeter so angehoben, daß die Schallplatte beim Abspielen am Bereitschaftslager nicht streift Demnach ist die beabsichtigte 25
Aufgabe die, die Schallplatte in der Abspiellage ohne
schädliche Seitenberührung zu haben, d. h. in der Abspiellage ist die Schallplatte nicht durch das Bereitschaftslager geführt Somit ist auch dieser Druckschrift
die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe nicht zu 30
entnehmen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, bei einem Disketlenspeichergerät der Art gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 die Möglichkeit zu schaffen, neben Jnen dargestellt ist;
F i g. 2 eine perspektivische Ansicht des Geräts von links vorne mit zwei eingesetzten Magazinen sowie einzelnen Speicherpositionen für Disketten sowie einem Paar von elektronischen Schaltkarten auf deriinken und der rechten Seite des Geräts;
F i g. 3 eine perspektivische Ansicht von inneren Teilen des Geräts, im wesentlichen entlang der Linie 3-3 aus F i g. 1 in der angedeuteten Richtung;
Fig.4 eine perspektivische Ansicht anderer innerer Teile des Geräts, einschließlich des drehbaren Nockenrads, genommen entlang der Linie 4-4 aus F i g. 1 in der dort angegebenen Richtung;
F i g. 5 perspektivisch eine Teilansicht in vergrößer
wahlfreiem Zugriff zu einer ganzen Reihe von Disketten 35 tem Maßstab, im wesentlichen von demselben Blickwin-
zu haben, diese auch einzeln zu bearbeiten und mit Sicherheit in ihren vorherigen Speicherplatz wieder zurückzubringen. Dabei ist die Größe des Geräts möglichst klein zu halten, das Gerät möglichst einfach zu kel aus me F i g, 4, darstellend das vorstehend genannte Nockenrad zusammen mit anderen inneren Teilen, die unter Steuerung dieses Nockenrads bewegbar sif-d;
Fig.6 einen teilweise geschnittenen Ausschnitt in
gestalten und insgesamt trotzdem eine große Flexibili- 40 vergrößertem Maßstab entlang der Linie 6-6 aus F ig. 1; tat bei einfacher Handhabung zu gewährleisten. ί i g. 7 eine teilweise geschnittene Ansicht in vergrö-
Dicse Aufgabe wird bei dem Informationscpeichergerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 durch Anwendung der im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1
niedergelegten Merkmale gelöst. 45 Position verschoben ist;
In vorteilhafter Weise gestattet die Anwendung der Fig.8 eine Draufsicht auf eine in der Schutzhülle
erfindungsgemäß kennzeichnenden Merkmale neben wahlfreiem Zugriff und wahlfreier Bearbeitung von einzelnen bzw. mehreren Disketten aus einer Vielzahl, welche in dem Gerät vorrätig gehalten sind, eine eindeutig sichere Rückführung der bearbeiteten Disketten in ihre Aufbewahrungsplätze, einen gedrungenen Aufbau des Geräts durch optimale Raumausnutzung und die Möglichkeit, das Gerät flexibel zu bedienen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen 55 zeichnungsträger isi in Fig.8 dargestellt υτκΓ enthält sind in den Unteransprüchen niedergelegt Soweit sich eine dünne, flache und flexible magnetische Scheibe 30
aus plastischem Material, die drehbar in einer dünnen, flachen und quadratischen Schutzhülle 34 aus etwas dikkerem, aber ebenfalls flexiblem Plastikmaterial gefertigt 60 ist, untergebracht ist. Die in F i g. 8 dargestellte Diskette enthält vier gerade Kanten 34a, 346, 34c und 2Ad. Die Schutzhülle 34 hat zusammenfallende zentrale öffnungen 36 und zusammenfallend längliche öffnungen oder Schlitze 38, die sich radial in beiden Teilen der Schutzausgerichtet und in die Maschine hineingezogen wer- 65 hülle erstrecken. Die Platte 32 selbst weist eine zentrale den. Der Einzug erfolgt nur so weit, wie es für den öffnung 40 auf, die einen kleineren Durchmesser als die Anschluß an den Antrieb und den Eingriff durch die Öffnung 36 in der Schutzhülle 34 hat, so daß die Platte Schreib-/Leseköpfe nötig ist, jedoch nicht so weit, daß 32 innerhalb der öffnung 36 zum Teil frei liegt.
Wertem Maßstab, genommen entlang der Linie 7-7 aus Fig.3 und darstellend den verschiebbaren Wagen in einer Position, die leicht aus der in F i g. 1 dargestellten
untergebrachte Aufzeichnungsplatte, also eine sogenannte Diskette, die in diesem Gerät verwendet wird, und
Fi g. 9 ein Querschnitt durch eines der Magazine, die in vorliegendem Gerät verwendet werden können, genommen entlang der Linie 9-9 von F i g. 1.
Eiri iogenannte Diskette 30, d. h. ein in einer Schutzhülle drehbar untergebrachter, scheibenförmiger Auf-
die damit erzielbaren Vorteile nicht von selbst ergeben, werden sie im Zusammenhang mit der nachfolgenden speziellen Beschreibung im Aufbau und in ihren Vorteilen beschrieben werden.
Gemäß der Erfindung können in dem Gerät in offenen Positionen bzw. in mehreren in Magazinen zusammengefaßten Speicherpositionen Disketten vorhanden sein, die bei Bedarf mit dem Spalt für die Arbeitsposition
Die Disketten 30 können einzeln und individuell durch das Informationsspeichergerät benutzt und bearbeitet werden, oder sie können in einer ganzen Anzahl innerhalb von Magazinen 42(vgl. Fig. 1,2 und 9) angeordnet sein, wobei die Magazine lösbar in das Informationsspeichergerät einsetzbar sind. Jedes der Magazine 46 weist einen Boden 42b und ein oberes Teil 42f auf und ist intern mit parallelen Rillen 44 sowohl im Boden 42b als auch im oberen Teil 42r versehen. Die Rillen 44 oben wie unten sind in gleicher Anzahl und in gleicher Abmessung vorhanden, so daß jeweils eine Rille im oberen Teil genau über der Rille im unteren Teil steht. Die Disketten 30 sind in den Rillen 44 gespeichert, und gegen seitliche Bewegung durch die Seiten 44b eines Paars von Rillen 44 vertikal gegeneinander getrennt und aus- is gerichtet. Die Rillenböden 44a und die Seitenwände 44b der Rillen sind als flache Flächen ausgebildet (vgl. F ig. 9).
Das Uerät enthält eine feste horizontale Basis 46, ein Paar von aufrecht stehenden Ständern 48 und 50, die an der Basis 46 befestigt sind und ein Paar von aufrecht stehenden Versteifungsteilen 52 und 54, die ebenfalls an der Basis46 befestigt sind (vgl. Fig. 1). Ein Wagen 56 in Form eines Faches für die Aufnahme der Magazine 42 und für die Aufnahme von einzelnen Disketten 30 ist quer verschiebbar auf der Basis 46 einer zentralen Schiene 58 und eines Paares von Seitenschienen 60 und 62 angeordnet. Geeignete Rollen oder Mittel mit niedriger Reibung sind vorgesehen, um den Wagen 56 auf den Schienen 38,60 und 52 in Richtung des Pfeils 64 über die Basis leicht verschieben zu können. Der Wagen 56 ist mit einem Paar von Vertiefungen 66 ausgerüstet, in denen jeweils ein Magazin 42 aufgenommen werden kann. Gleichfalls enthält der Wagen nach oben leicht verjüngend angebrachte Trennstangen 68, zwischen denen Disketten einzeln gespeichert werden können. Der Wagen 56 criihäii im Zusammenhang mit den Stangen 68 nach oben hin offene Speicherrillen 70, in denen die Unterkanten 34b einzelner Disketten 30 zwischen die Stangen 68 geführt und gespeichert sind. Die Rillen 70 weisen flache horizontale Böden 70a und flache vertikale Seitenflächen 7Oi? (vgl. Fig. 7) auf, und das hintere Ende der Rille 70 ist mit 70c in F i g. 7 dargestellt
Der Wagen 56 wird in Richtung 64 mit Hilfe eines Motors 7Z vorzugsweise ein elektrischer Schrittschaltmotor, bewegt. Dies wird mit Hilfe eines Riemens 74 bewerkstelligt, der aus gummiartigem Material und vorzugsweise innen verzahnt ist. Der Riemen 74 ist über das Antriebsrad 76 des Motors 72 und über Umlenkroilen 78, 80 und 82 geführt. Der Teil des Riemens 74, der zwischen den Umlenkrollen 78 und 82 ist, ist mit dem Wagen 56 fest verbunden, so daß bei Antrieb des Riemen 74 durch den Motor 72 dieser den Wagen 56 in Richtung 64 bewegt Ein Sensorschalter 84 ist an einem Ende der Bewegungsrichtung des Wagens 56 angebracht
Ein Diskettenaufnahmeschlitz 86 (vgl. F i g. 3 und 6) ist zwischen den Ständern 48 und 50 angeordnet und ein Diskettentragteil 88 ist an der Unterkante des Verstärkungsteils 52 befestigt und erstreckt sich teilweise in den Schlitz 86. Das Teil 88 ist mit einer horizontalen Aufnahmerille 90 versehen, in die eine Diskette aufgenommen und gelenkt wird, wenn diese durch den Schlitz 86 in die Maschine eingegeben wird. Ein Vorsprung 91 an der Versteifung 52 begrenzt als Anschlag die Bewegung der Diskette 30 innerhalb der Aufnahmerille 90. Ein Sensorschalter 92 ist am Ende der Aufnahmerille 90 an dem Schlitz 86 entgegengesetzten Ende angebracht Die Aufnahmerille 90 hat eine flache horizontale Bodenfläche 90c und flache vertikale Seitenflächen 90b (vgl. F i g. 7). Die Bodenfläche 90c ist geringfügig höher als die Bodenfläche 70a und weiterhin ist die Aufnahmerillc 90 mit einer am Anfang angeordneten, leicht nach oben gerichteten Schrägfläche 90a versehen, die mit der Fläche 90c verbunden ist. Diese weisen im übrigen eine Frontseite 9Od auf, die geringfügig niedriger ist als die Fläche 70a.
Eine Plattenantriebsspindel 94 ist drehbar an der Versteifung 54 befestigt und wird mit Hilfe eines an der Spindel 94 befestigten Rades 96 (vgl. F i g. I und 3) angetrieben. Dazu dient ein Motor 98, mit einem Antriebsrad 100, wobei ein Riemen 102 über die Rollen 100 und % geführt ist.
Ein Arm 104 ist verschwenkbar an dem Versteifungsteil 54 mit Hilfe einer Drehstange.· 106 (vgl. F i g. 3) befestigt. Eine geeignete Rückholfeder (nicht dargestellt) ist vorgesehen, um den Arm 104 verschiebbar von der Spindel 94 wegzuhalten. Eine Nabenanordnung 110 ist vom Arm 104 getragen und weist eine Todgangsverbindung mit einem sich nach unten erweiternden Teil 112 des Arms 104 auf. Nicht dargestellte Federn sind /wischen der Nabenanordnung 110 und der Verlängerung 112 vorgesehen. Der verschwenikbare Arm 104 trägt eine Rolle 116 an seinem unteren Teil.
Ein verschwenkbarer Arm UiO ist mit Hilfe einer Drehitange 122(vgl. Fig. 5)an dem Versteifungsteil54 befestigt und eine Rückholfeder 124 ist zwischen dem Arm 120 und dem Teil 54 wirksam, um den Arm 120 verschiebbar nach außen im Gegenuhrzeigersinn, wie in F i g. 5 dargestellt, zu halten. Der Schwenkarm 120 trägt ein Andruckteil 126, welches eine Todgangverbindung mit dem Schwenkarm 124 aufgrund eines Paares von Ohren 128 (vgl. Fig. 1) hat, die integraler Bestandteil mit dem Andruckteil 126 sind und sich durch Schlitze in dem Schwenkarm 120 erstrecken und so geformt sind, daß sie die Rückseite des Schwenkarms 120 umgreifen. Eine Blattfeder 130 ist zwischen dem Abstand 126 und dem Schwenkarm 120 vorgesehen, um die Teile der Ohren 128 verschiebbar über dem Schwenkarm 120 zu halten, die in Kontakt mit diesem sind. Das Versteifungsteil 54 ist mit einer Anschlagfläche 132 (vgl. F i g. 1) gegenüber dem Andruckteil 126 versehen. Der Schwenkarm 120 weist eine Verlängerung 134 für die Bewegung des Armes auf, wie es noch nachfolgend beschrieben wird.
Eine Zustellvorrichtung 136 für die Schreib-/Lcseköpfe (vgl. Fig. 3 und 5) ist verschiebbar auf einem Paar von Führungsstangen 138 angeordnet, ν ^bei die Stangen 138 an dem Versteifungsteil 54 horizontal angeordnet sind. Die Zustellvorrichtung 136 enthält einen Schwenkarm 140, der einen Magnetkopf 142 trägt, welcher durch einen Schlitz 38 in der Diskette 30 für Datenübertragungszwecke hindurchgreift Der Schwenkarm 140 ist mit dem Hauptteil der Zugriffsanordnung 136 über eine dünne Blattfeder 144 verbunden und eine Rückholfeder 146 ist für das verschiebbare Bewegen des Schwenkarms in Richtung auf die linke Seite der Maschine vorgesehen (diese ist dieselbe wie die linke Seite der in F i g. 3 gezeigten Anordnung). Die Anordnung 136 trägt weiterhin einen ähnlichen Schwenkarm 140a auf der gegenüberliegenden Seite mit einem Übertrager 142a, der simultan auf die Platte 32 der Diskette 30 zusammen mit dem Übertrager 142 einwirkt Der Schwenkarm 140a ist von einer Blattfeder 144a gelragen und von einer Rückholfeder 146a (vgl. Fig.5) beaufschlagt wobei die Federn 144a und 146a ähnlich den
Federn 144 und 146 sind. Die beiden Schwenkarme 140 und 140;; können miteinander verbunden sein, so daß sie miteinander in Übereinstimmung bewegt und verschoben werden könrcn. Der Schwenkarm 140 ist mit einem Ansät/. 148 versehen, der über dem Schwenkarm 120 liegt, so daß dieser gemäß der Wirkung der Feder 124 (im Gegenuhrzeigersinn wie in Fig.5 dargestellt) bewegt f:.'ird und dann den Vorsprung 148 berührt, und somit den Schwenkarm 140 gegen die Wirkung der Rückholfeder 146 verschiebt, um somit den Übertrager 142a von der Platte 32 abzuziehen. In g'cicher Weise wirkt der Schwenkarm 120 auf den Übertrager 142 auf der anderen Seite der Platte 32 durch die Verbindung zwischen den Armen 140 und 140a.
Die Übertrager- und Zugriffsanordnung 136 ist verschiebbar auf den Schienen 138 (vgl. Fig.3 und 5) mit Hilfe eines elektrischen Motors, der vorzugsweise ein Schrittschaltmotor ist. Ein dünnes flexibles Metallband 151 hat eine feste Verbindung 152 mit der Anordnung 136 und erstreckt sich um die Antriebsrolle 153 des Motors 150 und um eine Umlenkrolle 154 (vgl. Fig. 3), die am Versteifungsteil 54 befestigt ist, um somit den Zugriffswagen 136 zu bewegen, wenn der Motor 150 betätigt ist.
Die Schwenkarme 104 und 120 werden entgegen der Kraft ihrer Rückholfedern mit Hilfe von Nocken 156 und 158, die Bestandteile der Nockenrolle 160 sind, bewegt (vgl. F i g. 4 und 5). Das Nockenrad 160 ist drehbar am Versteifungsteil 152 auf einer Welle 162 angeordnet. Angetrieben wird das Nockenrad 160 von einem Motor 164, C :r ein elektrischer Schrittschaltmotor ist, und zwar insbesondere über einen innen gezahnten Riemen 166, der um das Antriebsrad 168 des Motors 164 und um eine Mitlaufrolle 170 auf einer Welle 172 am Versteifungsteil 52 geführt ist. Das Rad 160 und die Rollen 168 und 170 sind an dem Außenumfang mit Zähnen versehen, um mit dem innen verzahnten Riemen 166 zu kämmen. Wie aus den Fig.4 und 5 zu erkennen ist, stehen sich die etwa keilförmigen Nocken 156 und 158 in etwa diametral gegenüber und weiterhin, daß der Nocken 156 weiter zum Inneren des Zentrums des Rads 160 angeordnet ist, als der Nocken 158. Der Nocken 156 ist auf die Rolle 116 ausgerichtet und arbeitet mit dieser zusammen, um den Schwenkarm 104 zu bewegen, während der Nocken 158 mit der Hebelverlängerung 134 ausgerichtet ist, so daß dadurch der Arm 120 gegen die Federwirkung verschoben wird. Wie aus F i g. 3 zu erkennen ist, stehen sich die Rolle 116 und das Ende der Hebel Verlängerung 134 in etwa gerade gegenüber, und sind im wesentlichen auf derselben Höhe im Hinblick auf die Basis 46. Somit wirken die Nocken 156 und 158 in etwa zum selben Zeitpunkt auf die Rolle 116 bzw. die Hebelverlängerung 134, wenn sich das Rad 160 dreht. Das Nockenrad 160 kann entweder in Richtung A oder in der umgekehrten Richtung B gemäß der Darstellung in F i g. 4 verdreht werden.
Eine Disketten Greifvorrichtung 180 ist an einem hin und her beweglichen Teil 182 befestigt welches auf einem Paar von Stangen 184 angeordnet ist Die Schienen sind im Hinblick auf und an dem Versteifungsteil 52 befestigt (vgl. F i g. 4). Die Greifvorrichtung 180 enthält ein Paar von Armen 186 und 188, die am hin und her gehenden Teil 182 befestigt sind und nach außen divergierende Rächen an ihren Enden haben, so daß sie eine Form und eine Funktion bilden, die mit der einer Wäscheklammer vergleichbar ist. Der Arm 186 ist über seine vollständige Länge gleich und der Arm 188 hat eine dünne flexible flache Feder 190, so daß die Armenden der Anordnung 180 auf diese Weise verschiebbar zusammengehalten sind.
Das hin und her gehende Teil 182 ist mit einem vertikalen Schlitz 192 versehen, in den das Ende eines Stiftes 194, der auf der Außcnsciie des Riemens 166 anvulkanisiert ist, eingreifen kann. Das hin und her gehende Teil 182 ist mit einer Vertiefung 196 versehen und eine Eingriffsfeder 198, die von der Stütze 52 getragen ist, kann in diese Vertiefung 196 eingreifen an dem einen Bewegungsende des Teils 182. Ein Sensorschalter 200 ist am anderen Ende der Bewegungsrichtung für das hin und her gehende Teil 182 befestigt. Dieser Schalter 200 kann ein Photosensor sein und durch eine Blende 201, die am hin und her gehenden Teil 182 befestigt ist, betätigt werden.
Um die Greifvorrichtung 180 von der Diskette 30 zu lösen, ist es nötig, die Diskette in ihrer Bewegung anzuhalten. Ein Diskettenanschlag 208 ist dafür gemäß F i ν. fi vnrcpsphen und erstreckt sich durch sinen Querschlitz 210 in Zusammenhang mit dem Schlitz 86 zwischen den Ständern 48 und 50. Die Blockiervorrichtung 208 ist schwenkbar auf einen Stift 212 angeordnet, der auf der Rückseite des Ständers 50 befestigt ist. Die Blokkiervorrichtung 208 wird durch einen verschwenkbaren Anker 214 eines Elektromagneten 216 betätigt, der auf der Rückseite des Ständers 50 angebracht ist. Eine Rückholfeder 218 ist für den Anker 214 vorgesehen und ein Sensorschalter 220 stellt die Position des Ankers 214 fest.
Die Magazine 42 werden durch geeignete Mittel in den Vertiefungen 66 gehalten, die in dem Wagen 56 vorgesehen sind. Solche Mittel enthalten eine Verriegelung 222, die gegen das rückwärtige Ende des Magazins 42 mit Hilfe einer Blattfeder 24 (vgl. Fig.] und 2) wirkt.
Im Betrieb kann eine Diskette 30 beispielsweise zwischen zwei Stangen 68 in die entsprechende Speicherrille 70 des Wagens 56 eingeführt werden. Die Stangen 68 und Seitenwände 706 der Rille dienen als Abstandshalter und als Tragevorrichtung für diese Diskette. Dies ist ebenso bei den anderen Rillen 70 der Fall. Die Diskette 30 wird in der Speicherrille 70 so eingelegt, wie sie in F i g. 8 dargestellt ist, so daß sich die Schlitze 38 horizontal erstrecken und der Kante 34a direkt gegenüberliegend dem Schlitz 86 zwischen den Ständern 48 und 50. Die Unterkante 346 der Diskette ruht auf der Bodenfläche 70a der Speicherrille 70, in der die Diskette 30 abgestellt ist. Die Greifvorrichtung 180 ist zu diesem Zeitpunkt im Inneren der Maschine, beispielsweise in der in F i g. 4 dargestellten Position. Der vom Riemen 166 getragene Stift steht in Eingriff mit dem hin und her gehenden Teil 182 und ist im Schlitz 192 dieses Teils. Das Nockenrad 160 und das Antriebsrad 168 sind in den Positionen, die in F i g. 4 dargestellt sind.
Zu diesem Zeitpunkt wird der Motor 71! betätigt, um den Wagen 56 in Richtung 64 zu bewegen, um somit die gewünschte Diskette 30 mit ihrer Speicherrille 70 genau gegenüberliegend dem Schlitz 86 zu positionieren, so daß die Aufnahmerille 90 genau gegenüber der gewünschten Speicherrille 70 steht. Die Diskettenkante 34a ist am rückwärtigen Ende 70c(vgl. F i g. 7) der Speicherrille 70, in der die Diskette 30 sich befindet.
Die Greifvorrichtung 180 wird nunmehr auf die Frontseite des Geräts zu (nach rechts in F i g. 4) bewegt. Dazu wird nun der Motor 164 eingeschaltet, um den Riemen 166 über den Rollen 168.160 und 170 anzutreiben, wobei das Nockenrad 160 in Richtung A angetrieben wird. Der Riemen 166 schiebt das hin und her gehende Teil 182 mit Hilfe des Stifts 194. der im Schlitz 192
eingreift, vor, so daß das Teil 182 zusammen mit der Greifvorrichtung 180 auf die Frontseite des Geräts hin verschoben wird, wobei das Teil 182 auf den Schienen 184 gleitet. Diese Bewegung dauert so lange an, bis die Greifvorrichtung 180 durch den Schlitz 86 hindurchtritt und die Diskette 30 umgreift, die zwischen den Stangen 68 in einer der Speicherrillen 70 des Wagens 56 sich befindet. Die Diskette 30 wird an einer Bewegung nach vorne aus dem Schlitz 70 heraus durch geeignete Rückhaltemittel am Wagen 56 am Ende der Speicherrillen 70 bewahrt. Beim Umgreifen der Diskette 30 wird der bewegliche Arm 188 vom festen Arm 186 entgegen der Federwirkung des Teils 190 wegbewegt, so daß die Diskette zwischen die beiden Armteile gelangt. Somit wird die Diskette 30 zwischen den beiden Armteilen mit Hilfe der Feder 190 eingeklemmt.
Zu diesem Zeitpunkt soll der Elektromagnet 216 (vgl. F i g. 6) erregt werden, damit der Anker 214 die Blockierung 208 aus dem vertikalen Schütz 86 herausbringt. Das hin und her gehende Teil 182 betätigt beim Bewegungsende auf die Frontseite der Maschine hin den Schalter 200, der unter Umständen für die Steuerung des Elektromagneten 216 und des Motors 164 benutzt werden kann. Es ist festzuhalten, daß der Teil der Blokkierung 208, der den Schlitz 86 überquert, tiefer angeordnet ist als die Greiferarme 186 und 188, so daß diese vi !!ständig nach vorne verfahren werden können, ohne daß sie mit der Blockierung 208 sich überkreuzen, selbst dann, wenn der Elektromotor 216 nicht erregt sein sollte.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ergreift die Greifvorrichtung 180 die Diskette 30 ziemlich nahe über der unteren Kante 34i>, die auf der Bodenfläche 70a der Rille 70 steht. Die quadratische Disketten-Schutzhülle 34 kann beispielsweise 2OJ cm2) messen. Die Arme 186 und 188 der Greifvorrichtung ergreifen die Diskette 30 in einem Bereich zwischen etwa 47 mm und 15.8 mm von der unteren Kante 34Z> entfernt und sind selbst etwa 4,7 mm breit, gesehen in Richtung der Seitenkante 34a der Diskettenschutzhülle 34. Somit wird im wesentlichen ein Verkippen und damit der Auftritt von erheblichen Reibungskräften beim Einziehen der Diskette 30 in die Maschine vermieden.
Sobald die Blockiervorrichtung 208 durch den Elektromagneten 216 aus dem Schlitz 86 herausgeschwenkt ist und die Greifvorrichtung 180 eine Diskette 30 ergriffen hat, wird der Motor 164 reversiert, um das Nockenrad 160 in Richtung ß mittels des Riemens 166 anzutreiben. Die Bewegung des Riemens 166 zusammen mit dem Rad 160 schiebt das hin und her gehende Teil 182 rückwärts (nach links in Fig.4) aufgrund der Antriebsverbindung zwischen dem Riemen 166 und dem Teil 182 mittels des im Schlitz 192 eingreifenden Stiftes 194. Die Diskette 30 ist durch den Schlitz 86 in eine Aufnahmevorrichtung mittels der Greifvorrichtung 180 gezogen und bewegt sich in die und in der Aufnahmerille 90. Die anfängliche Schräge 90a (vgl. F i g. 7) verursacht daß die Diskette 30 auf einen Pegel aufläuft der geringfügig höher als der Boden 70a der Rille 70 ist Die Bewegung der Diskette 30 nach hinten hält so lange an, bis sie innerhalb der Aufnahmerille 90 durch den Anschlag 91 am Versteifungsteil 54 angehalten wird. Die Diskette 30 ist dann in einer Position, daß die Mitte der Plattenöffnung 40 in Übereinstimmung mit der Mitte der Spindel 94 und der Nabenvorrichtung 110 steht. Ein Teil der Diskette 30 verbleibt innerhalb des Schlitzes 86 und ein Teil der Diskette ragt aus dem Schlitz 86 hervor und ist nach wie vor innerhalb der Speicherrille 70, in der die Diskette anfänglich positioniert war, zu finden. Die Diskette 30 kanti somit anschließend vollständig in denselben Speicherschlitz 70 zurückgeführt werden, ohne daß es hier Probleme gibt. Beispielsweise kann ca. ein Viertel der gesamten Länge innerhalb der Speicherrillc 70 verbleiben. Die Bodenkante 346 der Diskettenhülle 34 ruht auf der Bodenfläche 90c der Aufnahmerille 90, so daß zu diesem Zeitpunkt diese Kante keinen Kontakt mit der Bodenfläche 70a der Speicherrille 70 hat. Dies aufgrund der beiden unterschiedlichen Höhenpegel der Rillen. Somit hat in der Abspielposition die Aufnahmcrille 90 allein die Steuerung für den Pegel der Diskette 30, was im Hinblick auf die Übertrager 142 und 142a wichtig ist. Diese Position der Diskette ist in der Dar-Stellung der F i g. 7 gezeigt.
Liegt die Diskette 30 nach der Einzugsbewegunj an dem Vorsprung 91 an, dann hält die Bewegung des hin und her gehenden Teil 182 und der Greifvorrichtung 180 nach hinten an, bis das Ende dieser Bewegung dadurch erreicht ist, daß die Eingriffsfeder 198 in die Vertiefung 196 des Teils 182 eingreift. Während dieser Bewegung und nach Anliegen der Diskette 30 am Vorsprung 91 gleitet die Greifvorrichtung mit ihren Greifarmen 186 und 188 von der Diskettenschutzhülle 34 herunter und gibt diese frei. Die Eingriffsfeder 198 hält dann das hin und her gehende Teil 182 und die Greifvorrichtung 180 in dieser von der Diskette 30 getrennten Lage, und zwar so lange, bis die Bearbeitung der Aufzeichnungsplatte 32 beendet ist. Die Greifvorrichtung 180 klemmt somit mit Sicherheit die Platte nicht ein, wenn diese bearbeitet werden soll, so daß sie frei rotieren kann.
Bei weiterhin erfolgender Drehung des Nockenrades 160 in Richtung B kontaktiert die Nocke 156 die Rolle 116 und verschwenkt den Arm 104 im Uhrzeigersinn, wie dies in Fig.3 dargestellt ist. Der Arm 104 wirkt über seine Verlängerung 112 auf die Nabenanordnung 110, die dadurch in die Spindel 94 hinein und durch die Mittelöffnung 40 der Diskette 30 hindurch verschoben wird. Die Nabenanordnung 110 ist konisch abgeschrägt und zentriert somit genau die Platte 32 im Hinblick auf die Längsmittellinie der Spindel 94 so Hinge, wie das Nockenrad 160 in Richtung B weiter rotiert, und klemmt dann dadurch die Platte 20 zwischen die Nabenanordnung 110 und die Spindel 94 ein. Die Spindel 94 kann sich kontinuierlich drehen aufgrund des Motors 98 und wenn die Platte 32 zwischen die Nabenanordnung und die Spindel 94 eingeklemmt ist, ist die Platte 32 rotierend angetrieben innerhalb ihrer stationär in der Aufnahmerille 90 angeordneten Schutzhülle 34. Bei der anhaltenden Rotation des Nockenrades 160 mit der zugehörigen Bewegung des Riemens 166 gelangt der Stift 194 um die Antriebsrolle 168 und kommt somit aus dem Schlitz 192 des hin und her gehenden Teils 182 heraus. Die Antriebsverbindung zwischen dem Stift 194 und dem hin und hergehenden Teil 182 ist somit aufgehoben. Ist die Nabenanordnung 110 in voller Einspann position im Hinblick auf die Spindel 94 verbracht und hält die Rotation des Nockenrades 160 in Richtung B an, dann überstreicht der Nocken 158 die Verlängerung 134 des Schwenkarms 120 und beginnt diesen Arm in Uhrzeigerrichtung zu drehen, wie dies in F i g. 5 dargestellt ist Der Ansatz 148 des Schwenkarms 140 der Überlrageranordnung 136 übergreift den Schwenkarm 120 und somit beginnt der Arm 140 der Übertragervorrichtung
ω 136 seine Bewegung auf die Platte 32 hin aufgrund der Wirkung der Feder 146. Dies dauert so lange, bis der Übertrager 142 voll mit der Platte 32 in Kontakt steht und dabei durch den Schutzhüllenschlitz 38 hindurch-
greif:. Der Übertrager 142 kann in Kontakt mit der Platte 32 gehalten sein. In gleicher Weise wird der andere Schwenkarm 140a auf der zweiten Seite der Platt« 32 über die Verbindung mit dem Schwenkarm 140 auf die Platte 32 hin verschoben.
Das Andruckteil 126, das wie beschrieben am Schwenkarm 120 getragen ist, klemmt die Diskette 30 /wischen sich und die Andruckfläche 132 am Versteifungsleil 54 an. Dies erfolgt simultan mit der Übertragerkopfeingriffsbewegung.die gerade beschrieben wurde. Dieser Einklemmvorgang erfolgt aufgrund der Federwirkung der Blattfeder 130 zwischen dem Schwenkarm 120 und dem Andruckteil 126, wobei sich die Ohren 128 in größerem Ausmaß in den Schwenkarm 120 hinein erstrecken. Die Klemmwirkung durch das Andrückteil 126 auf die Schulzhülle 34 erfolgt vor den Schlitzen 38 (gesehen in Plattenrotationsrichtung C) der Schutzhülle 34, in der die Platte 32 in Richtung C, d. h. im Uhrzeigersinn gemäß Fig.8 rotiert. Die Feder 130 ist nicht so stark, um einen wesentlichen Einfluß auf die Rotation der Platte 3^ durch das Andruckteil 126 auszuüben, ist jedoch stark genug, um mit Hilfe des Andruckteils 126 die Platte 32 in einer einzigen gewünschten Ebene zu hallen. In dieser Position wird die Platte 32 mit Hilfe der Übertrager 42 und 142a beschrieben bzw. mit Hilfe dieser Übertrager Information von der Platte 32 ausgelesen. Die Übertrager 142 und 142a können radial zur Platte 32 innerhalb der Schlitze 38 verschoben werden, um auf konzentrische Spuren der Platte 32 Zugriff zu haben, was durch Betätigung des Motors 150 erfolgt, die die Übcrtragcranordnung 136 entlang der Führungsschienen 138 verschiebt, wobei das Band 151 die Antriebsverbindung zwischen dem Motor 150 und der Übertrageranordnung 136 herstellt.
Nach Beendigung der Bearbeitung der Platte in der Aufnahmestellung wird der Motor 164 reversiert, um somit das Nockenrad 160 in Richtung A zu drehen. Die Nockc i5S bewegt sich zunächst von der Verlängerung 134 des Schwenkarms 120 weg und somit werden die Übertrager 142 und 142a von der Platte 32 weggeschwenkt. Während dieser Aktion bewegt sich der Schwenkarm 120 aufgrund der Wirkung der Rückholfedern 124. Die Andrückplatte 126 wird durch dieselbe Bewegung des Schwenkarms 120 von der Auflagefläche 132 hinwegezogen, und somit die Diskette 30 freigegeben. Bei weiterer Rotation des Nockenrads 160 in Richtung A gelangt die Nocke 156 von der Rolle 116 weg, und erlaubt es somit dem Arm 104 im Gegenuhrzeigersinn, dargestellt in Fig.3, sich wegzubewegen. Der Schwenkarm 104 und insbesondere seine Verlängerung 112 bewirken damit ein Herausziehen der Nabenanordnung UO aus der Antriebsspindel 94 und ein völliges Herausziehen der Nabenanordnung aus der Platte 32.
Während der Drehung des Nockenrads 160 in Richtung A bewegt sich selbstverständlich der Riemen 166 mit diesem, da über die Zahnverbindung eine Zwangsverbindung mit dem Umfang des Rades 160 besteht Der Stift 194 bewegt sich nach unten auf das Antriebsrad 168 hin und greift schließlich in den Schlitz 192 ein. Die weitere Rotation des Rades 160 in Richtung A verursacht die Bewegung des hin und her gehenden Teils 182 und der Greifvorrichtung 180 auf die Frontseite des Gerätes (nach rechts in F i g. 4) hin.
Mit einer geringfügigen zusätzlichen Bewegung des hin und her gehenden^ Teils 180 und der Greifvorrichtung 180 aus der Position heraus, bei der die Eingriffsfeder 198 in Eingriff mit den Seiten der Vertiefung 196 steht, kontaktiert die Greifvorrichtung 180 die Diskette 30 und beginnt, diese weiter aus der Aufnahmerille 'j0 herauszubewegen und in die Speicherrille 70, in der die Diskette 30 anfänglich plaziert war, wieder hineinzuschieben. Da etwa ein Viertel der Länge der Bodenkante 34b der Diskette innerhalb der Rille 70 verblieben war, während die Diskette 30 in der Catenübcrtragungsposition gewesen ist, gibt es koine Frage, daß die Diskette in eine andere als ihre ursprüngliche Speicherrille 70 zurückgelangt. Die sich nach oben erstreckenden Stangen 68 halten und führen den oberen Teil der Diskette 30 bei dieser Bewegung. Anfänglich können die Arme 186 und 188 der Greifvorrichtung 180 die Diskette 30 möglicherweise nicht umgreifen, da der von der flachen Feder 190 aufgebrachte Druck groß genug ist, um die Enden der Arme 186 und 188 zusammenzuhalten. Nichtsdestotrotz schiebt die Greifvorrichtung 180 die Diskette 30 nach vorne und weiter in die Speicherrille 70 hinein.
Der Motor 164 treibt weiterhin das Nockenrad 160 in Richtung A an, und das hin und her gehende Teil 182 sowie die Greifvorrichtung 180 schieben die Diskette 30 weiterhin nach vorne· in die Speicherrille 70, bis diese schließlich die schräge Fläche 90a hinuntergleitet und das Ende der Rille 70 erreicht, wobei dann die Kante 34b vollständig wieder auf dem Rillengrund 70a aufliegt. Die Diskette 30 ist somit komplett durch den Schlitz 86 hindurch wieder aus der Maschine herausgekommen. Zu diesem Zeitpunkt kann die Greifvorrichtung 180 die Diskette 30 möglicherweise umgreifen, was aber ohne Konsequenz ist. In dieser Lage des hin und her gehenden Teils 182 wird für Steuerzwecke der Schalter 200 betätigt. Der Elektromagnet 216 kann entweder erregt oder aberregt werdein während dieser Bewegung der Diskette 30 in die Speicherrille 70. Ist der Elektromagnet 260 aberregt zu diesem Zeitpunkt, dann wirkt die Rückholfeder 218 so, daß die Blockiervorrichtung 208 gegen die Diskette 30 gehalten wird, wenn diese aus der Äufnahmeriiie 90 herausgeschoben wird, jedoch ist die Federkraft der Feder 218 ungenügend, um nachteilige Auswirkungen auf die Diskettenbewegung auszuüben.
Um den Vorgang abzuschließen, wird der Elektromagnet 216 aberregt, falls er dies nicht schon war. Die Feder 216 drückt die Blockiervorrichtung 208 so nach vorne, daß sie quer über dem Schlitz 86 lieg_ Ist die Diskette nunmehr in der Speicherrille 70, dann kann sie nicht mehr zurück in die Maschine. Der Motor 164 wird wiederum reversiert, um das Nockenrad 160 in Richtung B zu drehen und das hin und her gehende "'"eil 182 und die Greifvorrichtung 180 zurück in die Maschine zu bewegen. Die Greifairme 186 und 188 schnappen von der Diskettenschutzhülle 34 möglicherweise herunter und die Diskette 30 ist völlig freigegeben. Der Wagen 56 kann nunmehr in Richtung 64 durch den Motor 72 verschoben werden, um eine Diskette 30 innerhalb einer anderen Speicherrille 70 in ausgerichteter Lage vor den Schlitz 86 zu verbringen, so daß die dort gespeicherte Diskette zur Bearbeiiiung ein- und wieder ausgegeben werden kann.
Disketten 30 können in vertikal zueinander beabstandeter Haltung innerhalb eines Magazins 42 durch Speicherrillen 44 und insbesondere durch deren flache Seitenflächen 446 gehalten werden und in ähnlicher Weise in die Maschine durch den Schlitz 86 eingezogen werden und wieder ausgegeben werden in dieselbe Speichenille 44 innerhalb des Magazins zurückgestellt werden. Es ist dabei lediglich nötig, daß die gewünschte Diskette innerhalb der oberen und unteren Speicherrillen 44 innerhalb des Magazins anfänglich mit dem
13
Schlitz 86 durch Verschiebung des Wagens 56 in Richtung 64 entsprechend ausgerichtet worden ist. Das Gerät arbeitet dann in derselben Weise, wie dies vorstehend im Zusammenhang mit einer der sogenannten freien Disketten 30, die durch die Stangen 68 innerhalb der Speicherrillen ?0 gehalten sind, erfolgt Die Greifarme 186 und 188 reichen dabei in das Magazin hinein, um eine Diskette 30 aus diesem heraus und anschließend wieder in dieses hinein zu schieben. Die Diskette 30 wird entlang ihrer oberen und unteren Speicherrillen 44 zum Teil aus dem Magazin heraus und in die Aufnahmerille 90 hineinverschoben.
Die flachen Rillenböden 44a. 70a und 90c, die mit den geraden unteren und oberen Kanten 34fr und 34d der Diskette 30 zuammen arbeiten, stellen eine leichte Bewegung der Diskette innerhalb der Aufnahmerille 90 sicher Tied ermöglichen auch nach dem Anlegen an dem Anschlag 91 bei der Rückkehr eine leichte und vollständige Rückkehr in die Speicherrillen 44 bzw. 70. Ebenso sorgen die flachen Seitenteile 44a, 446, 70a und 706 20 f
sowie 90έ für ein problemloses Verschieben innerhalb ._■
der Rillen.
Dadurch, daß die Disketten nur um etwa 3A ihrer gesamten Länge in das Gerät, d. h. in die Aufnahmerille 90 hineingezogen werden, ist einmal die gesamte Maschinentiefe um ca. ein Viertel der Länge einer Diskette
verkürzt und zum anderen sichergestellt, daß die Dis- '
ketten an ihren ursprünglichen Speicherplatz mit Si- ■·:
cherheit wieder zurückgelangen. Darüber hinaus ist ;,\'
durch diese Führung, Halterung und Speicherung der 30 j\i
Disketten sichergestellt, daß jede beliebige Diskette im- .' i
mer wieder in Daten aufzeichnende und Daten wieder- V]
gebende Position innerhalb der Aufnahmerille 90 ver- ii:;
bracht werden kann. Es ist also die Möglichkeit des 5!
wahlfreien Zugriffs zu jeder beliebigen Diskette, die in- 35 v:;
nerhalb des Wagens angeordnet ist, ermöglicht _J
Der in dem Äusführungsbeispiel dargestellte Wagen V,
56 weist drei Speicherrillsn 70 für die Aufnahme einzel- :4
ner individueller Disketten auf, so daß hier bis zu drei ''
Disketten ohne Einsatz eines Magazins 42 leicht und einfach sowie schnell in die Maschine eingeführt werden
können, ohne daß ein oder zwei Magazine 42 für das <
Laden der Disketten nötig sind. Dies kann auch den Vorteil haben, daß neben in den Magazinen 42 unter Umständen dauernd mit dem Gerät arbeitenden Disketten zwischenzeitlich andere eingefügt werden können,
ohne daß das oder die Magazine gewechselt werden ; i
müssen oder ohne daß einzelne Disketten innerhalb des - '
Magazins oder der Magazine 42 auszuwechseln sind. In ι
den Magazinen 42 können gemäß dem dargestellten so
Ausführungsbeispiel bis zu 10 Disketten vertikal gespei- .:;
chert sein. ■.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
55
60

Claims (7)

1 2 cherrillen (44,70) zueinander parallel sind. Patentansprüche: 8. Diskettenspeichergerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein
1. Disketten benutzendes Informationsspeicher- Teil der Speicherrillen (44) innerhalb eines Magazins gerät, in welches in Schutzhüllen drehbar unterge- 5 (42) angeordnet ist und daß eines oder mehrere diebrachte, scheibenförmige Aufzeichnungsträger von ser Magazine (42) in das Gerät lösbar einsetzbar einer Zuführstelle eingebbar und von dem diese Dis- sind.
ketten wieder ausgebbar sind, wobei in der Bearbei- 9. Diskettenspeichergerät nach einem der vorigen
tungsstation die Diskette an einen Antrieb an- Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, da3 an zwei
schließbar und durch Schreib-/Leseköpfe, die durch io gegenüberliegenden Kanten (346, 34d) der Disket-
eine Öffnung in der Schutzhülle auf den Aufzeich- ten (30) diese (30) einerseits durch die Speicherrillen
nungsträger durchgreifen, Informationen aufge- (44, 77) andererseits durch weitere, den Speicherril-
zeichnet und gelesen werden. len (44,70) entsprechende Rillen geführt sind,
bei dem ferner 10. Diskettenspeichergerät nach einem der vori-
;; gen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
mehrere Abstands- und Tragvorrichtungen (44, Böden (44a, 70a und 9OcJ der Speicherrillen (44, 70)
70) für die speichernde Aufnahme und Halte- und der Aufnahmerille (90) sowie die Seitenflächen
rung von Disketten (30) vorgesehen sind, {44b, 70b, 9Ob) aller Rillen (44,70,90) flach ausgebil-
eine Aufnahmevorrichtung (86, 88, 90) für eine det sind.
Diskette (30) in der Bearbeitungsstation vorge- 20
sehen ist,
Abstands- und Tragvorrichtungen (44, 70) und
Aufnahmevorrichtung (90) so gegeneinander
verschiebbar sind, daß jede Abstands- und Die Erfindung betrifft ein Disketten benutzendes In-
Tragvorrichtung (44,70) mit der Aufnahmevor- 25 formationsspeichergerät gemäß dem Oberbegriff des
richtung (90) ausrichtbar ist, und bei dem Anspruchs 1.
eine Greifvorrichtung (180) zum Verschieben In Schutzhüllen drehbar untergebrachte, scheibenför-
der Disketten (30) von der Abstands- und Trag- mige Aufzeichnungsträger, sog. Disketten, sind bei-
vorrichtung (44, 70) in die Aufnahmevorrich- spielsweise in der US-Patentschrift 36 68 658 beschrie-
tung (90) und umgekehrt vorgesehen ist, da- 30 ben. Ein Informationsspeichergerät, welches derartige
durch gekennzeichnet, daß die Disket- Disketten so verarbeitet, daß mehrere Disketten in ei-
te (30) um einen solchenTeil ihrer Länge aus der nem Zuführfach vorhanden sind und nacheinander der
Abstands- und Tragvorrichtung (44, 70) heraus Maschine zugeführt werden können, von dieser dann
und in die Aufnahmevorrichtung (90) hineinge- wieder in ein Ausgabefach abgegeben werden, ist in der
zogen wird, daß die Diskette (30) beschrieben 35 US-Patentschrift 38 46 836 beschrieben. Die in dieser
und gelesen werden kann, daß sie aber teilweise Patentschrift beschriebene Maschine enthält auf der
noch in ihrer zugehörigen Abstands- und Trag- Oberseite der Maschine ein Fach, in dem eine Reihe von
vorrichtung (44, 70) verbleibt und von dieser Disketten gehalten und gespeichert sind. Die Disketten
(44,70) geführt wird. werden nacheinander jeweils ei.:« seriell nach unten
40 vollständig aus dem Fach herausgeführt und in die Bear-
2. Diskettenspeichergerät nach Anspruch 1, da- beitungsstation der Maschine verbracht Das Gerät entdurch gekennzeichnet, daß mit der Aufnahmevor- hält einen Antriebsmechanismus, an den die Diskette richtung (90) eine Anschlagsvorrichtung (91,92) vor- anschließbar ist und es enthält Schreib-/Leseköpfe, die gesehen ist, die den Einzug der Diskette (30) auf durch in der Schutzhülle der Diskette angebrachte öffeinen Teil ihrer Kantenlänge begrenzt. 45 nungen hindurchgreifend mit dem Aufzeichnungsträger
3. Diskettenspeichergerät nach Anspruch 1 oder 2, in Verbindung stehen. Wird die in der Schutzhülle unterdadurch gekennzeichnet, daß die Abstands- und gebrachte Aufzeichnungsreihe durch den Antrieb ge-Tragvorrichtungen als Speicherrillen (44,70) und die dreht, so können über die Schreib-/Leseköpfe Informa-Aufnahmevorrichtung als Aufnahmerille (90) ausge- tionen aufgezeichnet und gelesen werden. Ist dieser Bcbildet ist. 50 arbeitungsvorgang beendet, werden die Schreib-/Lesc-
4. Diskettenspeichergerät nach Anspruch 3, da- köpfe von dem Aufzeichnungsträger entfernt und die durch gekennzeichnet, daß die Speicherrillen (44,70) Diskette nach oben zurück in das Fach verbracht. Dabei und die Aufnahmerillen (90) die Disketten (30) je- ist eine Trennung vorhanden, derart, daß die aus der weils an einer der geraden Kanten (346,34d) halten Maschine auszugebenden Disketten in eine Ablagehälf- und führen. 55 te des Fachs gelangen, während die noch nicht bearbei-
5. Diskettenspeichergerät nach einem der vorigen teten Disketten in einer Zuführabteilung des Faches Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auf- sind. Bei diesem Gerät ist ein wahlfreier Zugriff zu einnahmerille (90) stationär angeordnet ist und die zelnen im Fach befindlichen Disketten nicht möglich, da Speicherrillen (44,70) dazu verschiebbar angeordnet gezielt jeweils nur die vorderste an der Zuführvorrichsind. 60 tung direkt befindliche Diskette in die Bearbeitungssta-
6. Diskettenspeichergerät nach Anspruch 5, da- tion verbracht werden kann. Ein Rückgriff auf die bedurch gekennzeichnet, daß die Speicherrillen (44,70) reits bearbeiteten Disketten ist nicht möglich.
auf einem Wagen (56) angeordnet und mit diesem Aus der DE-OS 26 12 853 ist ein diskettenbenutzen-
verschiebbarsind. des Informationsspeichergerät bekannt, bei dem die
7. Diskettenspeichegeräi nach Anspruch 6, da- 65 Disketten von einer Zuführstellc eingebbar sind und durch gekennzeichnet, daß der Wagen (56) recht- von dem sie wieder ausgebbar sind, wobei in der Bearwinklig zur stationären Einheit mit der Aufnahme- beitungsstation diese Disketten an einen Antrieb angevorrichtung (90) angeordnet ist und daß die Spei- schlossen werden und durch Schreib-/Leseköpfe, die
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