DE2911226C2 - Verfahren zum Herstellen einer Verankerung eines Spannstabes mit Gewinde - Google Patents
Verfahren zum Herstellen einer Verankerung eines Spannstabes mit GewindeInfo
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Description
Kunststoff gefüllt, und zwar entweder vor dem Aufschrauben
der Mutter 2 durch Bestreichen des Gewindefiberstandes 13 oder nach dem Aufschrauben der
Mutter 2 mittels Injektion durch einen Kanal 7 in der Unterlagsscheibe 3. Beim Spannen des Gewindespann-Stabes
1 und dem Nachdrehen der Mutter 2 wandert der Spannstab 1 durch den mit pastenartigem Kunststoff
verfüllten Aufnahmeraum 6 hindurch. Dabei wird der Kunststoff in die Hohlräume 8 zwischen Stab- und Muttern-Gewinde
mitgenommen.
Den Abschluß des Aufnahmeraums 6 gegenüber dem Beton S und dem Hohlraum zwischen Gewindespannstab
1 und Hüllrohr iO bildet ein auf den Gewindespannstab 1 aufgeschraubter Kunststoffring 12, dessen
Gewindezähne beim Spannen des Spannstabes 1 ab- is scheren.
F i g. 2 zeigt eine Variante der Verankerung. Hier stützt sich die auf den Gewindespannstab 1 aufgeschraubte
Mutter 2 direkt auf die Ankerplatte 4 ab.
In F i g. 2a ist der Aufnahmeraum 6 sowohl in der
Mutter 2 als auch in der Ankerplatte 4 angeordnet, der
Injizierkanal 7 verläuft in der Ankerplatte 4.
In F i g. 2b sind der Aufnahmeraum 6 und der Injizierkanal
7 ausschließlich in der Mutter 2 angeordnet
Ebenso wie beim Ausführungsbeispie! nach F i g. 1 erfolgt auch beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 2
beim Spannen des Gewindespannstabes 1 die Mitnahme des Kunststoffs in die Hohlräume 8 zwischen Stab- und
Mutterngewinde.
Der beim Spannen durch Mitnahme in die Hohlräume 8 aufgezehrte Kunststoff kann bei den Ausführungsbeispielen
nach F i g. 1 und
F i g. 2 nach dem Spannen durch Injektion durch die Injizierkanäle 7 ergänzt werden, um auch den Aufnahmeraum
6 für den Endzustand mit Kunststoff vollständig zu verfüllen.
Der Kunststoff härtet nach dem Spannen mit oder ohne Zufuhr von Wärme aus.
Der Zwischenraum 9 zwischen dem Spannstab 1 und dem einbetonierten Hüllrohr 10 wird nach dem Spannen
wie bei herkömmlichen Spannverfahren mit Zementmörtel injiziert
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Claims (7)
1. Verfahren zum Herstellen einer Verankerung schwingende Beanspruchung der Verankerung führt daeines
Spannstabes mit Gewinde, mit einer Mutter, 5 zu, dati die Gewindezähne von Stab und Mutter aneineiner
sich auf den erhärteten Beton abstützenden ander scheuern, was unter Zutritt von Wasser und Luft-Ankerplatte
und ggf. einer zwischen der Mutter und sauerstoff zu Reibkorrosion führt Dadurch wird die
der Ankerplatte angeordneten Unterlagsscheibe, Dauerschwingfestigkeit reduziert und es besteht die
zum Vorspannen von Betontragwerken mit nach- Gefahr eines Bruches der Verankerung. Das Maximum
träglichem Verbund, wobei im Bereich zwischen den 10 der Kraftübertragung und der Scheuerwirkung liegt dadie
Kraft übertragenden Gewindegängen der Mut- bei im Bereich des ersten Kontakt-Gewindeganges.
ter und der dem Beton zugewandten Seite der An- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verkerplatte
ein ringförmig den Spannstab umgebender fahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zu
Aufnahmeraum angeordnet ist, dadurch ge- schaffen, bei dem eine Reibkorrosion zwischen Mutkennzeichnet,
daß der Aufnahmeraum (6) vor 15 tern-Gewinde und Stab-Gewinde, insbesondere im Bedem
Spannen mit einem thixotropen Kunststoff ge- reich des ersten kraftschlüssigen Gewindeganges weitfüllt
wird, der nach dem Spannvorgang erhärtet, und gehend vermieden wird.
daß der Spannstab (1) beim Spannen unter Mitnah- Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Aufnahme
des Kunststoff es in seinen Gewindegängen in die meraum vor dem Spannen mit einem thixotropen
Mutter (2) hinein um die Länge des Spannweges 20 Kunststoff gefüllt wird, der nach dem Spannvorgang
durch den Aufnahmeraum (6) verschoben wird. erhärtet, und daß der Spannstab beim Spannen unter
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn· Mitnahme des Kunststoffes in seinen Gewindegängen in
zeichnet, daß der Kunststoff durch Injektionskanäle die Mutter hinein um die Länge des Spannweges durch
(7) in der Mutter (2) oder in der Unterlagsscheibe (3) den Aufrahmeraum verschoben wird. Dadurch wird er-
oder der Ankerplatte (4) in den Aufnahmeraum (6) 25 reicht, daß nach dem Spannen und dem Aushärten des
eingespritzt wird. Kunststoffs Kräfte zwischen den Stab- und Muttern-
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Gewindegänyen vollflächig übertragen werden können,
zeichnet, daß der Kunststoff zunächst auf einen Teil daß Schwingungen gedämpft werden, sowie daß das
der Länge des Stabgewindes aufgebracht wird und Scheuern der Gewindegänge aneinander und der Zudurch
das Aufdrehen der Mutter (2) vor dem Span- 30 tritt von Wasser und von Luftsauerstoff verhindert wird,
nen in dem ringförmigen Aufnahmeraum (6) ange- Dadurch daß der Kunststoff thixotrope Eigenschafsammelt
wird. ten hat, wird verhindert, daß er bis zum Erstarren einen
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- der Schwerkraft entsprechenden horizontalen Spiegel
zeichnet, daß der Kunststoff nach dem Spannen mit einnimmt und je nach räumlicher Lage der Verankerung
Zufuhr von Wärme aushärtet 35 aus dem Gewindebereich teilweise oder ganz wieder
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- herausfließt.
zeichnet, daß der Kunststoff seine thixotropen Ei- Zweckmäßigerweise wird der Kunststoff durch I njek-
genschaften dadurch erhält, daß stabilisierende Zu- tionskanäle in der Mutter oder in der Unterlagsscheibe
Sätze, z. B. Gesteins-, Metall- oder Glasstaub bzw. oder der Ankerplatte in den den Spannstab umgeben-
Kugeln beigefügt werden. 40 den Aufnahmeraum eingespritzt Bei Spannstäben, die
6. Verankerungsvorrichtung zur Durchführung in mehreren Stufen vorgespannt werden, kann so der
des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Kunststoff unmittelbar vor dem Aufbringen der endgülzeichnet,
daß der Aufnahmeraum (6) im Bereich der tigen Vorspannung in den Aufnahmeraum der Veranke-Mutter
(2) und/oder dem Bereich der Unterlags- rung des teilweise vorgespannten Spannstabes von auscheibe
(3) und/oder im Bereich der Ankerplatte (4) 45 ßen her eingebracht werden.
angeordnet ist. Der noch nicht ausgehärtete, flüssige oder pastenarti-
If
7. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch 6, da- ge, thixotrope Kunststoff kann auch zunächst auf einen
% durch gekennzeichnet, daß der Aufnahmeraum (6) Teil der Länge des Stabgewindes aufgebracht und durch
fi auf der Betonseite durch einen Kunststoffring (12) das Aufdrehen der Mutter in dem ringförmigen Aufnah-
|| abgeschlossen ist 50 meraum angesammelt werden.
|: Der Kunststoff kann seine thixotropen Eigenschaften
|| dadurch erhalten, daß stabilisierende Zusätze, z. B. aus
jjij Gesteins-, Metall- oder Glasstaub bzw. Kugeln, zuge-
|; setzt werden.
Ki Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen 55 Zweckmäßigerweise ist der ringförmige Aufnahme-
einer Verankerung eines Spannstabes mit Gewinde, mit raum der Verankerungsvorrichtung im Bereich der
te einer Mutter, einer sich auf den erhärteten Beton ab- Mutter und/oder im Bereich einer Unterlagsscheibe
f: stützenden Ankerplatte und ggf. einer zwischen der und/oder im Bereich der Ankerplatte angeordnet
s,< Mutter und der Ankerplatte angeordneten Unterlags- Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in F i g. 1
scheibe, zum Vorspannen von Betontragwerken mit 60 und F i g. 2 dargestellt und im folgenden näher beschrie-
IjK nachträglichem Verbund, wobei im Bereich zwischen ben.
den die Kraft übertragenden Gewindegängen der Mut- F i g. 1 zeigt einen Gewindespannstab 1 auf den eine
ter und der dem Beton zugewandten Seite der Anker- Mutter 2 aufgeschraubt ist. Die Mutter 2 stützt sich auf
platte ein ringförmig den Spannstab umgebender Auf- eine Unterlagsscheibe 3 ab, die ihrerseits auf der Anker-
; nahmeraum angeordnet ist. 65 platte 4 aufliegt. Ein Aufnahmeraum 6 ist sowohl in der
;. Ein derartiges Verfahren ist durch die DE-PS 8 72 844 Mutter 2 als auch in der Unterlagsscheibe 3 und in der
bekannt. Bei diesem Verfahren wird zum Herstellen ei- Ankerplatte 4 vorgesehen. Vor dem Spannen wird der
; nes nachträglichen Verbunds der Aufnahmeraum und Aufnahmeraum 6 mit paslcnartigcm thixotropem
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792911226 DE2911226C2 (de) | 1979-03-22 | 1979-03-22 | Verfahren zum Herstellen einer Verankerung eines Spannstabes mit Gewinde |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792911226 DE2911226C2 (de) | 1979-03-22 | 1979-03-22 | Verfahren zum Herstellen einer Verankerung eines Spannstabes mit Gewinde |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2911226A1 DE2911226A1 (de) | 1980-10-23 |
| DE2911226C2 true DE2911226C2 (de) | 1985-12-05 |
Family
ID=6066100
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792911226 Expired DE2911226C2 (de) | 1979-03-22 | 1979-03-22 | Verfahren zum Herstellen einer Verankerung eines Spannstabes mit Gewinde |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2911226C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3434620A1 (de) * | 1984-09-21 | 1986-04-03 | Dyckerhoff & Widmann AG, 8000 München | Abstuetzung eines freien zugglieds, vorzugsweise eines schraegseils einer schraegseilbruecke |
| GB8924896D0 (en) * | 1989-11-03 | 1989-12-20 | Manuf Aceros Caucho Sa | Anchorage for stressed reinforcing tendon |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE872844C (de) * | 1949-09-24 | 1953-04-09 | Dyckerhoff & Widmann Ag | Spannkopf fuer stabfoermige Vorspannglieder von Spannbetonbauteilen |
-
1979
- 1979-03-22 DE DE19792911226 patent/DE2911226C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2911226A1 (de) | 1980-10-23 |
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