DE2917182C2 - Spielschein mit verdeckter Information - Google Patents

Spielschein mit verdeckter Information

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DE2917182C2 DE19792917182 DE2917182A DE2917182C2 DE 2917182 C2 DE2917182 C2 DE 2917182C2 DE 19792917182 DE19792917182 DE 19792917182 DE 2917182 A DE2917182 A DE 2917182A DE 2917182 C2 DE2917182 C2 DE 2917182C2
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    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F3/00Board games; Raffle games
    • A63F3/06Lottos or bingo games; Systems, apparatus or devices for checking such games
    • A63F3/065Tickets or accessories for use therewith
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Spielschein gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1, der sich insbesondere als Lotterielos eignet, z. B. bei sogenannten Sofortlotterien, bei denen der Käufer des Lotterieloses sofort durch dessen öffnen an der freigelegten Information feststellen kann, ob er ein Gewinnlos gekauft hat oder nicht.
Bei derartigen Spielscheinen ist natürlich erwünscht, daß sie möglichst nicht ohne öffnen vor dem Verkauf daraufhin untersucht werden können, ob es sich um einen Gewinnspielschein handelt oder nicht. Bei einem bekannten, gattungsgemäßen Spielschein (GB-PS 14 57 998) ist entweder das Basisblatt oder das Deckblatt mit einer Metallfolieneinlage ausgestattet 'und eine Aufreißlinie nur im Deckblatt vorgesehen. Obwohl dieser bekannte Spielschein eine Sicherheitsverbesserung gegenüber Spielscheinen ohne Metallfolicnlage bietet, besteht immer noch die Gefahr, daß man beispielsweise mittels extrem starker, auf das nicht mit einer Metallfolie versehene Blatt gerichteter Lampen die verdeckte Information identifizieren kann. Die Handhabung des gattungsgemäßen Spielscheins beim Öffnen des Deckblatts erscheint vergleichsweise umständlich, da .man das Aufreißen des Deckblatts nur durch Eingriff in einen notwendigerweise kleinen Eingriffsschlitz im Deckblatt bewerkstelligen kann. Es kommt hinzu, daß dieser Eingriffsschliiz selbst wiederum eine Sichdrheits-Schwachstelle darstellt, da man hier mit feinen Werkzeugen das Basisblatt und das Deckblatt auseinanderspreizen und möglicherweise zur Information hinsehen könnte.
Ausgehend von der gattungsbildenden GB-PS 14 57 998 liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Spielschein zu schaffen, der höhere Sicherheit gegen Zugang zu der Information ohne Öffnen des Spielscheins bietet und der zum Zweck des Zugangs zu der Information bequem offenbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist der Spielschein erfindungsgemäß so ausgebildet, wie im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegeben.
Beim erfindungsgemäßen Spielschein bieten Metallfolienlagen sowohl im Basisblatt als auch im Deckblatt höhere Sicherheit gegen unbefugtes Betrachten der verdeckten Information, beispielsweise mit Hilfe starker Lichtquellen. Das durch die Metallfolienlagen sowohl im Basisblatt als auch im Deckblatt an sich erschwerte Öffnen des Spielscheins wird erfindungsgemäß dadurch entscheidend erleichtert, daß sowohl das Basisblatt ds auch das Deckblatt, die wegen der Metallfolienlage an sich relativ schwer durchreißbiir sind, von der Aufreißlinie durchsetzt sind. Der die Information tragende Bereich des Spielscheins kann beispielsweise durch einseitiges Durchdrücken mit dem Finger bequem aus dem restlichen Spielschein herausgedrückt werden, wodurch die Information zugänglich wird. Auf Fingriffs schlitze oder dergleichen, die ihrerseits. Sicherbciis-Schwachstellen darstellen würden, kann ohne weiteres verzichtet werden. Außerdem ist der erfindungsgeniaßc Spielschein einfach herstellbar.
Aus der GB-PS 14 41 489 ist ein ein Basisblati und ein Deckblatt aufweisender Spielschein, bei dem eint· Spielscheinhälfte mit einer sowohl das Basisbliiii als
auch diis Deekbki'i durchsetzenden Aufreißlinie verseher· isi. an sich Dekannl. Dieser bekannte Spielschein gt'höri nicht der erfindungsgemäßen Gattung von Spielscheinen mit Metallfolienlagen an und bietet nicht die erlindungsgemüße Kombination von hoher Sicherheit und bequemer öffenbarkeit.
Bevorzugte Ausgestaltungen des vvfindurgsgernäßen Spielscheins sind in den Ansprüchen 2 bis i2 gekennzeichnet.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf einen Spielscheinbogcn aus mehreren erfindungsgemäßen Spielscheinen, wie er im Anspruch 13 gekennzeichnet ist.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Perspektivansicht des Spielscheins nach der Erfindung;
Fig.2 einen Schnitt durch den Spielschein nach Fig. 1;
Fig.3 eine perspektivische Explosionsansichl der drei Bestandteile des Spielscheins nach F i g. 1;
I Fig.4 eine Draufsicht auf das Informaf'onsträger- ; Blatt des Spielscheins nach Fig. 1 nach Aufdecken /desselben durch Entfernen des Umfangsbereichs des Spielscheins längs einer Perforationslinie;
, Fig. 5 einen Schnitt durch den Spielschein nach 'F ig. 4:
Fig.6 eine Teil-Perspektivansicht eines Spielscheins mit einer Quetsch- oderSch/itzperforations-Abreiß/inie anstatt einer Briefmarken- oder Rundloch-Perforationslinie;und
F i g. 7 eine Draufsicht auf einen mehrere Spielscheine umfassenden Spielschein-Bogen.
Die Fig. f und 2 zeigen den in der Draufsicht rechteckigen Spielschein, der ein Bassi-Blatt bzw. Informationsträger-Blatt 12, ein Deckblatt 14 und ein Unterblatt 16 umfaßt. Das Unterblatt 16 ist ein fakultativer Bestandteil, wie noch erläutert wird.
Nach den Fig.3 und 4 ist die zu verdeckende Information 18 auf das Informationsträger-Blatt 12 aufgebracht, mit einer abreibbaren Abdeckung über jedem Teil der Information oder über einer einzigen großen gemeinsamen Fläche versehen, und die Information wird durch Entfernen der Beschichtung 20 zugänglich. Die im Fall eines Lotterieloses zu verdekkende Information 18 erscheint normalerweise in Form von Gewinnzahlen, -buchstaben oder -zeichen. Das Ausführungsbeispiel zeigt ein Gewinnlos einer Sofort-Lotterie. Dabei ist es für den Losbesitzer erforderlich, in der verdeckten Information den gleichen Geldbetrag dreimal aufzufinden. Bei diesem Gewinnlos ist der Betrag von 100 $ dreimal gezeigt.
Zusätzlich zu der Gewinn-Information ist es häufig erwünscht, auf den Spielschein oder das Los eine Gültigkeits-Information zu drucken, wobei diese Gültigkeits-Information fakultativ mit einer sie verdeckenden Beschichtung 24 beschichtet ist. Nachdem durch Entfernen der Beschichtung 20 die Gewinnkombination festgestellt wuide, kann die Ausgabestelle das Los auf Gültigkeit prüfen, indem sie die fakultative verdeckende Beschichtung 24 entfernt, so daß die Güitigkeits-information 22 sichtbar gemacht wird.
Die verdeckte information 18 und 22 kann auf das Informationsträger-Blatt 12 mit irgendeiner bekannten Druckeinrichtung aufgebracht werden. Wenn ein kontaktfreies Druckverfahren (oder ein Verfahren mit niederdruck-bedruckten und unbedruckten Bereichen auf dem Substrat) angewandt wird, ist das Unterblatt 16
nicht erforderlich, da der Drucker auf dem Informationsträger-Blatt 12 keinen Reliefabdruck herstellt. Wenn jedoch ein Anschlag-Druck- oder -Schreibverfahren angewandt wird, kann es sein, daß die Eindrücke der verdeckten Information >8 auf der Unterseite des Informationsträger-Blatts 12 sichtbar sind. In einem solchen Fall ist das Untcrblati 16 eine Sicherheits-Sperrschicht gegen ein F.rkennen der Information 18 ohne öffnen des Loses. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, daß die Bezeichnungen anschlaggcdruckt und Anschlagdrucken sich auf die Drucker von Computern, auf Hochdruckmaschinen und auch Numeriergerätc beziehen, wobei die pedruckle Information auf das Informationsträger-Blatt durch den Anschlag eines Zeichenelemenls aufgebracht wird
Auch die zum Aufdrucken der Information verwendete Färb- oder Tintenan kann als Sicherheitsmaßnahme dienen. Eine verwendbare Tiniunart ist als Geheimtinte (sympathetische Tinte) oder als flüchtige Tinte bekanni. Eine Geheimtinte reagiert auf die Beaufschlagung mit starkem Licht, Wärme oder Lösungsmitteln. Wenn die Information 18, nachdem sie durch Entfernen der verdeckenden Beschichtung 20 bekanntgeworden ist, durch Anwendung eines Lösungsmittels geänderl werden soll, reagiert eine Geheimtinte sofor· und zeigt der Gültigkeits-Prüfstelle oder den Spielern an, daß der Spielschein gefälscht ist. BJ Verwendung von Wärme oder starkem Licht zeigt die Tinte ebenfalls eine Fälschung oder Veränderung an. Die Zubereitung von Tinten oder Farben, die auf verschiedene Wärme-, Lichtquellen und/oder Lösungsmittel ansprechen und zeigen, daß eine Änderung der Information oder des Losaufbaus versucht wurde, ist allgemein bekannt. Zusätzlich zum Aufdrucken der verdeckten Information mit Geheimtinten oder auch anstelle eines solchen Aufdruckens kann ein Prüfpunkt oder eine auf das Los gedruckte weitere, nichtverdeckte Information 19, z. B. als Buchstabenaufdruck zwischen der Güitigkeits-Information 24 und der Abreißlinie 36, aus Sicherheitsgründen mit Geheimtinte bzw. -farbe gedruckt werden.
Nachdem die Information auf das Informationsträger-Blatt 12 aufgebracht ist, wird die verdeckende Beschichtung 20 aufgebracht. Bevorzugt besteht diese aus einem entfernbaren Material, das undurchsichtig ist und nach dem Aufbringen schnell trocknet. Als Beschichtung können Zelluloseacetat und Latexverbindungen verwendet und ein- oder mehrlagig aufgebracht werden. Zum leichteren Entfernen der Beschichtung wird auf die zu verdeckende Information zuerst eine Ablöse- bzw. Abziehschicht aus einem geeigneten Beschichtungsmaterial, z. B. einem Lack, aufgebracht. Bevorzugt ist die verdeckende Beschichtung ein zwei- oder mehrlagig aufgebrachter undurchsichtiger Stoff. Wenn die verwendeten zwei oder mehr Lagen von unterschiedlicher Farbe, Dichte und Zusammensetzung sind, wird dadurch die Sicherheit des Spielscheins weiter erhöht. Durch Verwendung von zwei oder mehr solcher Lagen wird ferner zwischen diesen Lagen eine Verbindungsfläche gebiidet, die das Licht streut und es sehr schwer, wenn nicht unmöglich, macht, die verdeckte Information selbst bei Anwendung von sehr starkem oder Infrarotlicht durch die verdeckende Beschichtung sichtbar zu machen. Wenn eine gemeinsame große verdeckende Beschichtungsfläche vorhanden ist, können auf jedes einzelne Teil der verdeckten Information einzelne grafische Muster oder Zeichen gedruckt werden, um ihre Lage zu bezeichnen.
Erfindungsgemäß sind das Informationsträger-Biatt
und das Deckblatt ein Verbundelement aus Papier und Metallfolie. Bei einem solchen Aufbau des Blatts wird eine Lage Metallfolie 26 beidseitig von einer Lage dünnem Papier 28 bedeckt, die üblicherweise mit Klebstoff miteinander verbunden werden, so daß ein dreiteiliger Verbund- oder Schichtkörper entsteht. Die zu verdeckende Information wird auf eine der Papierlagen 28 gedruckt. Die Metallfolie 26, die fest und undurchsichtig ist, bildet eine Informations-Abschirmung und verhindert ein Lesen der Information mit ίο Hilfe von starkem Licht oder anderen Mitteln, mit denen die Information 18 sichtbar gemacht werden könnte, wenn für den Spielschein nur Papier benutzt würde.
Das Informationsträger-Blatt 12 und das Deckblatt 14 <5 werden nach Aufbringen oder Information und der verdeckenden Beschichtungen auf dem Informationsträger-Blatt 12 mit einer Klebstoffbeschichtung 30 zusammengefügt. Falls ein Unterblatt 16 benutzt wird, wird dieses ebenfalls mit dem Informationsträger-Blatt 12 mittels einer zweiten, am Umfang aufgebrachten Klebstoffbeschichtung 32 und einer mittig aufgebrachten Klebstoffbeschichtung 34 zusammengefügt. Bevorzugt ist die Haftfestigkeit der Klebstoffbeschichtung größer als die Reißfestigkeit der Papierlagen des Informationsträger-Blatts auf der Metallfolie und des Deckblatts. Wenn bei diesem Aufbau der Versuch gemacht wird, das Deckblatt und das Informationsträger-Blatt voneinander zu lösen, wird auf die Klebstoffbeschichtung eine Zerreißkraft ausgeübt, d. h. die Verbundstruktur wird durch Lösen beschädigt, so daß sichtbar ist, daß der Spielschein bereits geöffnet und möglicherweise gefälscht wurde.
Nachdem die Blätter 12, 14 und 16 mit Klebstoff zusammengefügt sind, wird an einem, mehreren oder allen Rändern des Spielscheins eine Abreißlinie 36 durch Anbringen einer Perforation, wie sie für Briefmarken benutzt wird, vorgesehen. Diese Perforationen werden mit einem Perforationswerkzeug hergestellt, dessen einerseits einen Vorsprung und andererseits eine Öffnung aufweisenden Werkzeughälften Rundlöcher in den Spielschein längs der Abreißlinie stanzen und den Rand der Löcher in der einen Schicht in die andere Schicht drücken. Eine andere Ausbildung einer Abreißlinie für den Spielschein ist eine Quetschperforation, die durch Quetschen des Spielscheins zwischen einer scharfzackigen Leiste und einer ebenen Auflagefläche gebildet wird. Dadurch wird eine Lage in die nächste gedruckt, und die Lage wird am Untergrund etwas eingerissen, aber der Spielschein wird nicht notwen- so digerweise durchstoßen.
Vorteilhafterweise ist die Abreißlinie 36 zwischen den Rand-Klebstoffbeschichtungen 30 und 32 und der zu verdeckenden Information 18 und 22 angebracht. Wenn durch Aufbrechen der Blätter 12 und 14 ein Versuch zur Änderung oder Fälschung des Verbundkörper-Spielscheins 10 gemacht würde, würde wahrscheinlich eine der aneinanderliegenden Papierlagen 28 des Verbundelements an der Klebstofflinie 30 und 32 zerreißen. Wenn kein Zerreißen an wenigstens einer der benachbarten Papierlagen 28 erfolgte, so würde zweifellos ein Zerreißen an der durch die Perforation gebildeten Abreißlinie 36 erfolgen. Diese1! Zerreißen würde sich sowohl pus der Art der Perforationen als auch aus der Dünne der Papierlage, die die äußere Schichtlage der Blätter 12 und \ bildet, ergeben. Selbst wenn im übrigen die Spielschein agen nicht einreißen wurden, wurden doch nach dem Wiederauflegen des Deckblatts auf das Informationsträger-Blatt nach erfolgter Änderung die Perforationen der beiden Blätter nicht wieder richtig ausgerichtet sein oder in den gleichen Positionen, in denen sie gestanzt wurden, liegen. Diese Fehlausrichtung liefert ebenfalls eine positive körperliche Anzeige einer etwa erfolgten unbefugten Handhabung.
Um nach dem Stanzen eines Spielscheins Zugang zu der verdeckten Information zu erhalten, wird der Spielschemrand längs der Abreißlinie 36 abgerissen, ein Reißstreifen 38 wird von dem Verbund-Spielschein entfernt, und damit erhält man Zugang zu dem zentralen Teil des Informationsträger-Blatts 12. Dann entfernt der Spielscheinbesitzer die verdeckende Beschichtung 20, und zwar normalerweise durch Abkratzen oder Abreiben mit einer Münze, und die verdeckte Information 18 wird dadurch sichtbar gemacht. Wenn der Spielschein ein Gewinnschein ist (vgl. F i g. 4), kann der Besitzer den Gewinnabschnitt 40 von dem wahlweise vorhandenen Abreißabschnitt 42, der aus den Abreißabschnitten 44 und 46 des Informationsträger-Blatts und des Unterblatts gebildet ist, abreißen. Die Gültigkeits-Information 22 verbleibt auf dem Abreißabschnitt 42 und dem Hauptabschnitt 40 und ist noch mit der fakultativ vorhandenen verdeckenden Beschichtung 24 versehen. Nachdem die Prüfstelle den Spielschein als Gewinnschein festgestellt hat, kann durch Entfernen der Beschichtung 24 eine Prüfung erfolgen, um festzustellen, ob das Los gültig ist.
Wie bereits erwähnt, wird das Unterblatt 16 wahlweise verwendet in Abhängigkeit von dem zum Aufbringen der zu verdeckenden information angewandten Druckverfahren. Selbst wenn ein kontaktloses Druckverfahren angewandt wird, kann es aus Sicherheitsgründen doch erwünscht sein, das Unterblatt 16 zu verwenden. Dieses besteht normalerweise aus irgendeinem geeigneten Karton, wie Vollpappe oder Kraftpapier; es muß nur hinreichend dick und schwer sein, um den Spielschein in gewissem Maß abzusteifen. Das Unterblatt 16 dient nicht nur als Sicherheits-Sperrschicht, sondern gibt dem Spielschein mehr Steifigkeit, so daß er leichter handhabbar ist.
Bevorzugt werden die Spielscheine in grober Anzahl durch aufeinanderfolgende Druck- und Bearbeiiungsschritte entweder in Einzelbogen oder in einem kontinuierlichen Verfahren auf einer fortlaufenden Materialbahn bedruckt und gebildet. Wenn der Herstellungsvorgang beendet ist, erhält man entweder einen Bogen oder einen fortlaufenden Streifen von Spielscheinen (vgl. F i g. 7), wobei eine Mehrzahl Spielscheine jeweils durch Perforationslinien 50 und 51, die den Perforationen der Abreißlinie 36 ähneln, jedoch bevorzugt schwächer sind, voneinander getrennt sind. Auf diese Weise können Streifen oder Reihen von Spielscheinen voneinander getrennt oder von dem Bogen abgeschnitten (z.B. längs den Linien 50), zickzackgefaltet und zu Heften zusammengesetzt werden. Dann sind die einzelnen Spielscheine voneinander längs den Linien 51 trennbar. Bevorzugt haften das Ihformationsträger-Blatt 12 und das Deckblatt 14 in einem Rechteckabschnitt aneinander, der durch den Klebstoff 37 gebildet ist, so daß die einzelnen Spielscheinbereiche 53 voneinander abgesetzt sind. Die Perforationen 50,51 werden in dem Klebstoff-Rechteck gebildet, so daß die Spielscheine voneinander trennbar sind, ohne daß die Abreißlinien 36 beschädigt werden·
Die Spielregeln betreffende Information oder die Einlösebedingungen können auf die Unterseite des
Spielscheins oder auf eine der Seiten des Deckblatts 14 zusammen mit einer eventuell erwünschten Schmuckbeschichtung aufgebracht werden.
Das erläuterte Ausführungsbeispiel bezieht sich zwar auf einen Spielschein, der in einer Sofort-Lotterie verwendbar ist, der Spielschein kann jedoch auch für irgendeine andere Art von Spiel öder Lotterie benutzt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (13)

Patentansprüche:
1. Spielschein mit verdeckter, nach öffnen des Spielscheins zugänglicher Information, mit einem Basisbiatt, das auf einer erbten Seite die Information ο aufweist, und mit einem die erste Seite des Basisblalts abdeckenden Deckblatt, das in einem die Information umgebenden Verbindungsbereich mit dem ßasisblatt verbunden ist, wobei das Deckblatt an einer innerhalb des Verbindungsbereichs liegen- in den Aufreißlinie aufreißbar ist und wobei das Deckblatt oder das Basisblatt eine Metallfolienlage aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das Deckblatt (14) als auch das Basisblatt (12) rückseitig von der Information (18) eine Metallfolienlage (26) aufweisen und daß die Aufreißlinie (36) in an sich bekannter Weise sowohl das Deckblatt (14) als auch das Basisblatt (12) durchsetzt.
2. Spielschein nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisblatt (12) eine die Information (18) tragende Papierlagc (28) und die Metallfolienlage (26) aufweist.
3. Spielschein nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisblatt (12) dreilagig ist, wobei sich die Metallfolienlage (26) zwischen zwei Papierlagen (28) befindet.
4. Spielschein nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisblatt (12) auf der deckblattabgewandten, zweiten Seite mit einem Unterblatt (16), vorzugsweise aus Pappe, verbunden jo ist und daß die Aufreißlinie (36) auch das Unterblatt (16) durchsetzt.
5. Spielschein nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Information (18) deckblattseitig mit entfernbarem, undurchsichtigem y> Material (20) bedeckt ist.
6. Spielschein nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem entfernbaren, undurchsichtigen Material (20) und der Information (18) eine Ablösebeschichtung vorgeseher, ist. w
.. 7. .Spielschein nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das entfernbare, undurchsichtige Material (20) mehrlagig ist.
8. Spielschein nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die information (18) v> mit einer flüchtigen Tinte aufgebracht ist.
9. Spielschein nach einem der Ansprüche I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das ßasisblatl (12) eine Gülligkeitsinformation (22) aufweist, die vorzugsweise mit einer entfernbaren Beschichtung (24) 1M abgedeckt ist.
10. Spielschein nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das ßasisblatt (12) eine Prüfinformation (19) aufweist.
11. Spielschein nach einem der Ansprüche 1 bis 10, M dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem die Information (18) enthaltenden Teil (40) des Basisblatts (12) und dem Rest (44) des Basisblatts (12) eine Abreißlinie (38) vorgesehen ist.
12. Spielschein nach den Ansprüchen 9 und 11,'60 dadurch gekennzeichnet, daß sowohl auf dem die Information (18) enthaltenden Teil (40) als auch auf dem Rest (44) des Basisblatts (12) jeweils eine Gültigkeitsinformation (22) vorgesehen ist.
13. Spielscheinbogen aus mehreren Spieischeinen jeweils nach einem der An orüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwisch den einzelnen Spielscheinen Reißlinien (50, 51) vorgesehen sind, die vorzugsweise schwächer als die Aufreißlinien (36) der einzelnen Spielscheine sind.
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