DE292086C - - Google Patents

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DE292086C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/32Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid
    • B67D7/3245Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid relating to the transfer method
    • B67D7/3254Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid relating to the transfer method using a pressurised liquid acting directly or indirectly on the bulk of the liquid to be transferred

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Anlage 2um Einlagern und Abzapfen von flüchtigen feuergefährlichen Flüssigkeiten, wie Benzin, mittels Wassers in bzw. aus einem unter Erde ange-5 ordneten Tank; dessen oberer Teil wird daher von der feuergefährlichen Flüssigkeit, dessen unterer Teil dagegen von dem Wasser eingenommen. Von dem höchsten Punkte des Tanks führt das Abzapfrohr zur Zapfstelle. Bei dieser
ίο Anlage wird das Wasser in bekannter Weise beim Abzapfen dem Benzinbehälter durch ein Standrohr unter Druck zugeführt, in das annähernd in Höhe der Decke des Benzinlagerbehälters ein verschließbares Wasserabflußrohr einmündet.
Die Erfindung besteht nun darin, daß das Druckwasserzuleitungsrohr in ungefähr gleicher Höhe wie das Wasserabflußrohr in das Standrohr mündet und daß das Absperrventil des Druckwasserzuleitungsrohres mit dem Absperrventil des Wasserabflußrohres so verbunden ist, daß bei geöffnetem Wasserzufluß das Abflußrohr gesperrt, und daß bei geöffnetem Wasserabfluß das Zuflußrohr gesperrt und das Standrohr leer ist. Durch diese Einrichtung erreicht man es, die Rohrleitungen während des Ruhezustandes der Anlage frei von Flüssigkeit zu halten, dadurch die Feuersgefahr zu vermindern und das Wasser vor dem Gefrieren zu schützen.
Beim Öffnen des Wasserzuflusses steigt das Wasser im Standrohr so hoch, daß sein Druck die Bewegungswiderstände beim Verdrängen des Benzins aus dem Tank überwindet. Das Abzapfen geschieht deshalb bei konstantem Druck. Da der Überlauf des Standrohres tiefer als die Zapfstelle liegt, kann das Umfüllrohr nicht ganz von Benzin geleert werden, und ein Abzapfen von Wasser anstatt Benzin ist nicht möglich. .
Nach dem Verschließen des Wasserzuflusses sinkt das Benzin sofort in beschützende Tiefe zurück, indem das Standrohr sich entleert und dadurch gegen Einfrieren geschützt wird.
Auf der Zeichnung ist in den Fig. 1 und 2 die Neuerung in zwei verschiedenen Ausführungsarten durch schematische Schnittansichten dargestellt.
Bei der Ausführung nach Fig. 1 wird die Höhenlage der Scheidefläche zwischen dem Wasser und dem Benzin im Tank α, d. h. die Tiefe der oberen Flüssigkeitsschicht und damit die Benzinmenge im Tank, von dem Schwimmer c angegeben. Das Schwimmerrohr ist unter den Bodenabfluß u des Tanks geführt, so daß nie Benzin in das Rohr dringen kann. Die Bewegung des Schwimmers c kann an einem außen angebrachten Zeiger.ν abgelesen werden.
Durch die Leitung e, die durch das Ventil f abgesperrt werden kann, steht das Rohr i mit der örtlichen Wasserversorgungsleitung in Verbindung. Falls eine unmittelbare Verbindung nicht erreicht werden kann, wird die Wasserleitung zu dem Wasserbehälter k geführt, die mit einem Schwimmer versehen wird; das Ventil f wird dann oben am Rohr i angebracht. Unten ist die Leitung i in den Boden des Tanks α geführt; oben endet sie in dem Wasser-

Claims (1)

  1. behälter k, von dem durch den Überlauf η der Abfluß durch das Rohr I zu der Abflußleitung g erfolgt, die auch mit der Leitung i durch ein Ventil h in Verbindung steht. Die Ventile f und h können zu einem Dreiweghahn vereinigt werden, der mittels der Spindel m so gestellt werden kann, daß, wenn das Ventil f offen ist, das Ventil A geschlossen ist und umgekehrt.
    Der Überlauf η liegt ein wenig niedriger als
    ίο der Überlauf ο am Zapfrohr b. Der Abfluß p, von dem das Wasserabflußrohr g fällt, liegt in gleicher Höhe wie der höchste Punkt q des Tanks a.
    Wenn das Ventil f geöffnet und demnach das Ventil A geschlossen wird, so werden der Tank α und die Rohre b und i bis zur Höhe η mit Wasser gefüllt werden. Das weiter zufließende Wasser wird durch das Rohr I weglaufen, während es von der höher liegenden
    Überlaufstelle 0 nicht abfließen kann. Wird dann das Ventil f geschlossen und demnach gleichzeitig das Ventil A geöffnet, so läuft das Wasser bis zur Höhe p weg; der Tank α bleibt aber bis zur Höhe q gefüllt. Falls danach Benzin von 0 aus in den Tank α eingefüllt wird, so verdrängt es eine bestimmte Wassermenge und erreicht in dem Rohr b eine dem Unterschied der spezifischen Gewichte entsprechende Höhe. Will man nun den Transportbehälter s in den Tank α entleeren, so geschieht dies durch Heberwirkung, wenn man das Ventil f öffnet, wobei durch, das einfließende Wasser das im Tank α befindliche Benzin durch das Rohr δ hindurch in das Rohr t gedrückt wird, bis dieses gefüllt ist. Öffnet man hierauf nach Schließung des Ventils f das Ventil A, so wird durch Heberwirkung das Benzin o. dgl. aus dem Transportbehälter s herausgesaugt, während die von dem Benzin im Tank α verdrängte Wassermenge durch die Leitung g fortfließt. Wenn der Transportbehälter s entleert ist, so sinkt die Oberfläche des Benzins in dem Rohr b wieder. Dies geschieht stets, sobald die Abzapfung unterbrochen wird. Beim Füllen des Tanks a mit Benzin wird der auf dem Wasser schwimmende Schwimmer c zuletzt den Wasserabfluß u mittels des Ventils r schließen, so daß kein Benzin durch die Rohre i und g wegfließen kann. Kurz bevor diese Stellung erreicht ist, zeigt der Schwimmer c durch den Zeiger ν an, daß mit dem Auffüllen aufzuhören ist. Zu weiterer Sicherheit kann man aber auch noch einen Benzinausscheider auf dem Rohr g anbringen.
    Bei der dargestellten Anlage befindet sich das Benzin in dem immer ganz gefüllten Tank a genügend tief in der Erde, um gegen Feuer und Beschädigung durch Zusammenstürzen der Gebäude geschützt zu sein; zu dieser Tiefe sinkt die Oberfläche des Benzins in einem engen Rohr, sobald aus dem Tank α nicht abgezapft wird. Der Benzinvorrat und dessen Änderungen werden stets sicher, von dem Zeiger υ angegeben, so daß es bei Wahl passender Meßbehälter möglich ist, die Anlage sowohl zur Kontrolle für den Benzinverbrauch, als auch' zum Verkauf von Benzin an verschiedene Käufer zu verwenden. Obschon Wasser zur Bewegung des Benzins verwendet wird, so ist das System doch unempfindlich gegen Frost, da der Wasserbehälter k und die Rohre i und d bis zur Höhe p sich leeren, sobald die Abzapfung aufhört.
    Bei der Ausführung der Anlage nach Fig. 2 findet die Entleerung des Transportbehälters s in den Tank α nicht durch Heberwirkung, sondem durch Wasserdruck aus dem Behälter w durch die Leitung, χ statt. Durch einen Dreiweghahn wird bei ζ die Druckwasserleitung e geöffnet und gleichzeitig damit bei y der Abfluß nach dem Rohr g geschlossen. Da das Abzapfrohr hier nicht als Heber dient, ist es mit dem Schwimmerrohr d vereinigt, wodurch der Tank a gelüftet wird.
    Bei Entleerung des Transportbehälters s tritt keine Luft in diesen ein, sondern Wasser, das erst die darin befindliche Luft durch das Rohr d austreibt, danach das Benzin in den Tank a überführt und gleichzeitig damit den Transportbehälter s ausspült, so daß also kaum ein Tropfen Benzin verlorengeht. Mittels eines auf der Leitung e angebrachten Wassermessers wird die verbrauchte Wassermenge kontrolliert, wobei man ersehen kann, wenn der Transportbehälter s leer ist, was übrigens auch daraus erkannt wird, daß der Schwimmer c nicht weitersinkt.
    Paten τ-Anspruch:
    Anlage zum Einlagern und Abzapfen von feuergefährlichen Flüssigkeiten, insbesondere Benzin/mittels Wassers, das beim Abzapfen dem Benzinlagerbehälter durch ein Standrohr unter Druck zugeführt wird, in das annähernd in Höhe der Decke1 des Benzinlagerbehälter ein verschließbares Wasserabflußrohr mündet, dadurch gekennzeichnet, daß in das Standrohr (i) in ungefähr gleicher Höhe wie das Wasserabflußrohr (g) das Druckwasserzuleitungsrohr (e) mündet, dessen Absperrventil (f) mit dem Absperrventil (A) des Wasserabflußrohrs (g) so verbunden ist, daß bei geöffnetem Wasserzufluß das Abflußrohr (g) gesperrt ist, und daß bei geöffnetem Wasserabfluß das Zuflußrohr (e) gesperrt und das Standrohr leer ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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