DE2923751C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Münzenausgabevorrichtung
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der DE 27 12 314 1A ist eine solche Münzenausgabe
vorrichtung bekannt. Unter jedem der Münzenvorratszylin
der befindet sich jeweils eine quer zu der Zylinderachse
verschiebbare, längliche Platte, die an einem Endab
schnitt einen nach unten abgesetzten Bereich zur Aufnah
me einer Münze aufweist. Wird diese Münzenausgabeplatte
hin- und herbewegt, so wird die von ihr gehalterte Münze
über die Endkante hinausgeschoben und fällt in einen
Münzausgabeauslaß. Unterhalb der Münzausgabeplatten be
findet sich eine hin- und herbewegbare, die einzelnen
Münzenausgabeplatten überdeckende Verschiebeplatte, die
über eine Antriebseinrichtung zur Hin- und Herbewegung
angetrieben werden kann. In der Unterseite jeder Münzen
ausgabeplatte ist eine Öffnung vorgesehen, in die ein
Verbindungsstift bewegbar ist, der in der Verschiebe
platte geführt und durch eine Feder in der von der
Münzenausgabeplatte fortweisenden Richtung beauf
schlagt ist. In der Verschiebeplatte sind längliche
Plättchen verschiebbar gehalten, wobei für jede Münzen
ausgabeplatte ein solches längliches Plättchen vorgese
hen ist. Die einzelnen Plättchen sind unter den Verbin
dungsstiften so angeordnet, daß diese auf das jeweils
ihnen zugeordnete Plättchen drücken. In den Plättchen
sind Schlitze ausgebildet, die parallel zu der Bewe
gungsrichtung der Münzenausgabeplatten verlaufen. Es
sind Mittel vorgesehen, durch die die Plättchen wahlwei
se an einer Verschiebung gehindert werden können.
Wenn sich ein Plättchen in der Verschiebeplatte in einer
solchen Lage befindet, daß der Verbindungsstift gegen
sie drückt, so befindet sich dieser in einer angehobenen
Lage und erstreckt sich bis in die an der Unterseite der
Münzenausgabeplatte vorgesehene Öffnung. Wird das Plätt
chen nicht an seiner Bewegung gehindert, so wird es ge
meinsam mit der Verschiebeplatte bei deren Hin- und Her
bewegung bewegt, so daß infolgedessen aufgrund der Kopp
lung durch den Verbindungsstift auch die Münzenausgabe
platte hin- und herbewegt wird, so daß eine Münzenausga
be erfolgen kann. Wenn andererseits das relativ zu der
Verschiebeplatte verschiebbare Plättchen an seiner Be
wegung gehindert ist, gelangt ein Endabschnitt des Ver
bindungsstifts bei einer Bewegung der Verschiebeplatte in
den Schlitz des Plättchens, was zur Folge hat, daß sich
der Verbindungsstift nunmehr nicht mehr in die Öffnung
in der Unterseite der Unterseite der Münzenausgabeplatte
erstreckt und daher diese auch nicht mehr hin- und her
bewegt wird. Eine Münzenausgabe kann nun nicht mehr er
folgen.
Bei dieser vorstehend beschriebenen Münzenausgabevor
richtung ist für jeden Münzenvorratszylinder eine eigene
Münzenausgabeplatte vorhanden. Für diese müssen Führun
gen vorgesehen sein, was zur Folge hat, daß ein relativ
großer Abstand zwischen den einzelnen Münzenausgabeplat
ten vorgesehen sein muß.
Die Verhältnisse mit einzelnen Münzenausgabeplatten sind
schematisch in Fig. 1 dieser Beschreibung dargestellt.
Die Münzenausgabeplatten A weisen quer zu ihrer Hin- und
Herbewegungsrichtung P-P verlaufende Schlitze D auf. In
jedem dieser Schlitze greift ein Vorsprung B jeweils ei
ner drehantreibbaren Scheibe C ein. Mit E sind Stapel
von Münzen bezeichnet. Da, wenn einzelne Münzenausgabe
platten vorgesehen sind, Führungen für diese vorgesehen
sein müssen, muß ein relativ großer Abstand zwischen be
nachbarten Münzenausgabeplatten vorgesehen sein, der in
Fig. 1 mit a bezeichnet ist. Infolgedessen ist es schwie
rig, eine ausreichende Anzahl von Münzenstapeln E in dem
begrenzten Raum unterzubringen, der z.B. in einem Ver
kaufsautomaten zur Verfügung steht. Es ist deshalb
manchmal unmöglich, die erforderliche Anzahl von Münzen
auszugeben.
Diese Schwierigkeit läßt sich grundsätzlich dadurch ver
meiden, daß die Höhe eines jeden Münzenstapels erhöht
wird. Jedoch ist eine solche Erhöhung der einzelnen
Münzenstapel im Inneren eines Verkaufsautomaten wegen
des geringen zur Verfügung stehenden Raums nur begrenzt
möglich. Um diesen Nachteil zu vermeiden, kann deshalb
nur die Anzahl der Münzenstapel erhöht werden. Diese An
zahl läßt sich jedoch nicht beliebig erhöhen, da der Ab
stand a zwischen benachbarten Münzenausgabeplatten nicht
beliebig verringert werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Münzen
ausgabevorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1
derart weiterzubilden, daß Münzenausgabestapel mit mög
lichst geringem Abstand voneinander vorgesehen werden
können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale
des Anspruchs 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Münzenausgabevorrichtung ist
eine einzige Münzenausgabeplatte vorgesehen, die zur
Münzenausgabe hin- und herbewegt werden kann. Infolge
dessen muß nur diese Münzenausgabeplatte geführt werden,
so daß in dem Zwischenraum zwischen benachbarten Münzen
stapeln kein Platz für etwaige Führungen vorgesehen wer
den muß. Daher können die Münzenstapel bzw. die sie auf
nehmenden Vorratsmünzenzylinder mit sehr geringem Ab
stand voneinander angeordnet werden können. Infolgedes
sen kann verglichen mit dem Stand der Technik eine grö
ßere Anzahl von Münzenstapeln vorgesehen werden.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist die Anzahl der
Bauteile relativ gering, so daß aufgrund der robusten
Ausgestaltung auch über einen längeren Zeitraum hinweg
eine sichere Funktionsweise erreicht wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungs
beispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Anordnung von
Münzenausgabeplatten bei einer herkömmlichen
Münzenausgabevorrichtung,
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel einer Münzenausgabe
vorrichtung nach der Erfindung,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung im größeren Maßstab
längs der Linie A-A in Fig. 2, wobei die
Münzenausgabevorrichtung im Bereitschafts
zustand dargestellt ist, und
Fig. 4 eine Schnittdarstellung im größeren Maßstab
längs der Linie A-A in Fig. 2, wobei die Mün
zenausgabevorrichtung im Münzenausgabezustand
dargestellt ist.
Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform einer Münzen
ausgabevorrichtung nach der Erfindung weist eine Basis
platte 1 auf, auf der eine ortsfeste Platte 14 vorgese
hen ist. Eine Münzenausgabeplatte 2 befindet sich auf
der ortsfesten Platte 14. Die Münzenausgabeplatte 2, die
zur Ausgabe der Münzen dient, weist zwei Schlitze 3 und
3 A, vier Münzenaufnahmeöffnungen 4, 4 A, 4 B und 4 C sowie
vier Verbindungsstiftaufnahmelöcher 5, 5 A, 5 B und 5 C zur
Aufnahme von Verbindungsstiften 7, 7 A, 7 B bzw. 7 C auf.
In die Schlitze 3 und 3 A greifen jeweils ein Vorsprung
80 A bzw. 80 B an drehbaren Scheiben 8 und 8 A ein. Wenn
die drehbaren Scheiben 8 und 8 A durch einen Antriebsmo
tor mit Untersetzungsgetriebe (nicht dargestellt) in
Richtung des Pfeils S gedreht werden, wird die Münzen
ausgabeplatte 2 in der Richtung T-T hin- und herbewegt.
Gleitplatten 6, 6 A, 6 B und 6 C sind unter der Münzenaus
gabeplatte 2 vorgesehen. Wenn die Verbindungsstifte 7,
7 A, 7 B und 7 C in die Verbindungsstiftaufnahmelöcher 5,
5 A, 5 B und 5 C eingreifen, werden die Gleitplatten 6-6 C
bei einer Hin-und Herbewegung der Münzenausgabeplatte 2
ebenfalls hin-und herbewegt. Um die Hin-und Herbewegung
der Gleitplatten 6-6 C zeitweilig zu unterbrechen, kommen
die Verbindungsstifte 7-7 C außer Eingriff mit den jewei
ligen Verbindungsstiftaufnahmelöchern 5-5 C. In Fig. 2
sind auch noch Münzenausgabeauslässe 17, 17 A, 17 B und
17 C zu erkennen.
Fig. 3 zeigt im größeren Maßstab einen Schnitt längs der
Linie A-A in Fig. 2, wobei die Münzenausgabevorrichtung
im Münzenausgabebereitschaftszustand dargestellt ist.
Die Teile, die bereits unter Bezugnahme auf die Fig. 2
beschrieben worden sind, weisen in Fig. 3 die gleichen
Bezugszeichen auf.
Die Münzenausgabeplatte 2 weist die bereits genannten
Münzenaufnahmeöffnungen 4-4 C für die Aufnahme von Münzen
und die Verbindungsstiftaufnahmelöcher 5-5 A sowie ferner
bogenförmige Führungen 20, 20 A, 20 B und 20 C auf. Die
Gleitplatten 6-6 C enthalten Führungslöcher 60, 60 A, 60 B
bzw. 60 C, durch die hindurch die Verbindungsstifte 7-7 C
verschiebbar sind. Die Verbindungsstifte 7-7 C können
durch Stößel 13, 13 A, 13 B bzw. 13 C nach oben und unten
bewegt werden, wobei die Stößel 13-13 C durch Solenoide
in einem Joch 16 verschoben werden. Die Verbindungsstif
te 7-7 C weisen jeweils runde Köpfe 70 auf.
Eine Feder 11 ist zwischen jeder Gleitplatte 6-6 C und
einer an dem jeweiligen Verbindungsstift 7 angebrachten
Federhalterung 71 angeordnet. Eine weitere Feder 12 ist
zwischen einer Federhalterung 130, die jeder Stößel 13
aufweist, und dem Joch 16 angeordnet. Die Stößel 13-13 C
sind in Hülsen 15 geführt, wenn die Stößel in vertikaler
Richtung bewegt werden. In Fig. 3 sind ferner ein oberer
Deckel 9 sowie ein Stapel von Münzen 10 zu erkennen.
Im folgenden soll die Arbeitsweise dieser Münzausgabe
vorrichtung beschrieben werden.
Wenn die Solenoide nicht erregt sind, sind die Stößel
13-13 C durch die Rückstellkraft der jeweiligen Feder 12
im Bereitschaftszustand gehalten. In diesem Fall sind
die Federn 11 zusammengedrückt und die Verbindungsstifte
7-7 C erstrecken sich durch die Führungslöcher 60-60 C in
den Gleitplatten 6-6 C hindurch und in die jeweiligen
Verbindungsstiftaufnahmelöcher 5-5 C. Die Münzenausgabe
platte 2 wird durch einen Motor (nicht dargestellt) ver
schoben, d.h. gleitend hin- und herbewegt, so daß die
Gleitplatten 6-6 C ebenfalls auf der ortsfesten Platte 14
gleitend hin- und herbewegt werden, da die Verbindungs
stifte 7-7 C jeweils in Eingriff mit den jeweiligen
Verbindungsstiftaufnahmelöchern 5-5 C der Münzenausgabe
platte 2 sind. Damit werden die sich auf den einzelnen
Gleitplatten 6-6 C befindenden Münzen zusammen mit der
Münzenausgabeplatte 2 bewegt, so daß sie nicht ausgege
ben werden. Wenn die Münzenausgabeplatte 2 in die in
Fig. 3 gezeigte Bereitschaftsstellung zurückgebracht
wird, werden auch die Münzen in die Bereitschaftsstel
lung zurückgeführt.
Da die Gleitplatten 6-6 C zusammen mit der Münzenausgabe
platte 2 längs der ortsfesten Platte 14 verschoben wer
den, werden auch die Verbindungsstifte 7-7 C auf den obe
ren Flächen der Stößel 13-13 C und auf der stationären
Platte 14 verschoben. In diesem Zusammenhang wird darauf
hingewiesen, daß die Federhalterung 71 eines jeden Ver
bindungsstifts 7-7 C einen bogenförmigen Boden aufweist,
während die stationäre Platte 14 eine abgerundete Kante
14 A besitzt, so daß die Verbindungsstifte 7-7 C glatt und
stoßfrei von den Stößeln 7-7 C auf die stationäre Platte
14 verschoben werden.
Fig. 4 zeigt einen Zustand, bei dem von der Münzenausga
bevorrichtung Münzen ausgegeben werden können. Die be
reits im Zusammenhang mit den Fig. 2 und 3 erwähnten Tei
le sind in Fig. 4 mit den gleichen Bezugszeichen verse
hen.
Es sei angenommen, daß der Motor und z.B. der Solenoid
eines bestimmten Stößels 13 der Stößel 13-13 C durch ei
nen Befehl zum Ausgeben von Münzen erregt worden sind.
Dadurch wird der Stößel 13 angezogen, so daß der Verbin
dungsstift 7 an diesem Stößel 13 unter Wirkung der Rück
stellkraft der Feder 11 außer Eingriff mit dem
Verbindungsstiftaufnahmeloch 5 der Münzausgabeplatte 2
kommt. Während also die Münzausgabeplatte 2 durch den
Motor (nicht dargestellt) hin- und herbewegt wird, wird
nun die Gleitplatte 6 nicht mit der Münzausgabeplatte 2
hin- und herbewegt. Das heißt also, daß sie in der Be
reitschaftsstellung angehalten und in dieser Lage fest
gelegt ist. Dementsprechend werden die Münzen 10 auf der
Gleitplatte 6 durch den Münzenausgabeauslaß 17 (siehe
Fig. 2) durch die Münzenausgabeplatte 2 ausgegeben. In
diesem Fall werden andererseits die übrigen Stößel
13 A-13 C im Bereitschaftszustand gehalten, weil die Sole
noide dieser Stößel nicht erregt wurden. Infolgedessen
werden die Gleitplatten 6 A-6 C mit der Münzenausgabeplat
te 2 hin- und herbewegt, so daß die Münzen 10 auf diesen
Gleitplatten nicht ausgegeben werden.
Wenn während dieser Münzenausgabe das Solenoid enterregt
wird, wird der Verbindungsstift 7 in Richtung zu dem
Verbindungsstiftaufnahmeloch 5 in der Münzenausgabeplat
te 2 durch die weitere Feder 12 vorbelastet. Bei dieser
Bewegung der Münzenausgabeplatte 2 nach links in Fig. 3
wird der runde Kopf 70 des Verbindungsstifts 7 durch die
bogenförmige Führung 20 der Münzenausgabeplatte 2 herun
tergedrückt. Dadurch wird der Verbindungsstift 7 nach
unten bewegt. Wenn anschließend der runde Kopf 70 das
Verbindungsstiftaufnahmeloch 5 erreicht, bewegt sich der
Verbindungsstift 7 nach oben, d.h. der Verbindungsstift
7 wird in das Verbindungsstiftaufnahmeloch 5 eingeführt.
Damit befindet sich die Münzausgabevorrichtung wieder in
dem in Fig. 3 gezeigten Bereitschaftszustand.
Wenn ein kleiner Spalt b zwischen der Münzenausgabeplat
te 2 und den Gleitplatten 6-6 C vorgesehen ist, wie dies
in Fig. 4 dargestellt ist, dann können die Münzenausgabe
platte 2 und die Gleitplatten 6-6 C ohne gegenseitige Be
rührung bewegt werden. Bei der oben beschriebenen Aus
führungsform wird ein Motor verwendet, um die Münzenaus
gabeplatte 2 hin- und herzubewegen. Dieser Motor kann
jedoch durch einen Elektromagneten ersetzt werden, so
daß die Münzenausgabeplatte 2 durch die Anziehungs- bzw.
Abstoßkräfte des Elektromagneten hin- und herbewegt
wird.
Claims (8)
1. Münzenausgabevorrichtung mit nebeneinander angeordne
ten Münzenvorratszylindern, quer zu der Achse der Mün
zenvorratszylinder hin- und herbewegbaren Münzenver
schiebemitteln, die Münzenaufnahmebereiche für jeweils
eine Münze aus den einzelnen Münzenvorratszylindern auf
weisen und durch die Münzen zu Münzenausgabeauslässen
bewegbar sind, mit Gleitplattenmitteln, die den Münzen
vorratszylindern zugeordnet sind und die auf der von den
Münzenvorratszylindern fortweisenden Seite der Münzen
verschiebemittel hin- und herbewegbar angeordnet sind,
sowie Verbindungsstiften, denen jeweils eine Steuerein
richtung zugeordnet ist, durch die die Verbindungsstifte
wahlweise entgegen der durch jeweils eine Feder erzeug
ten Federkraft in eine die Münzenverschiebemittel und
die Gleitplattenmittel zur gemeinsamen Bewegung koppeln
de Stellung verschiebbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Münzenverschiebemittel von einer Münzenausgabe platte (2) mit Münzenaufnahmeöffnungen (4-4 C) und Verbindungsstiftaufnahmeöffnungen (5-5 C) und die Gleit plattenmittel von einzelnen Gleitplatten (6-6 C) gebildet sind, von denen jeweils eine einer Münzaufnahmeöffnung (4-4 C) gegenüberliegend angeordnet ist und die in dem zugeordneten Münzenvorratszylinder vorhandenen Münzen (10) abstützt,
daß in jeder Gleitplatte (6-6 C) ein Führungsloch (60-60 C) ausgebildet ist, das jeweils einer Verbindungs stiftaufnahmeöffnung (5-5 C) in der Münzenausgabe platte (2) zugeordnet ist und in dem jeweils einer der Verbindungsstifte (7-7 C) verschiebbar angeordnet ist, der durch die Feder (11) zur Anlage an einem durch eine Betätigungseinrichtung verschiebbaren Stößel (13-13 C) vorbelastet und quer zu dem Stößel (13-13 C) bewegbar ist, und
daß die Stößel (13-13 C) wahlweise zwischen einer ersten Stellung, in der sich der zugeordnete Verbindungsstift (7-7 C) über die Gleitplatte (6-6 C) hinaus und zur Kopp lung mit der Münzenausgabeplatte (2) in die zugeordnete Verbindungsstiftaufnahmeöffnung (5-5 C) erstreckt, wo durch die betreffende Gleitplatte (6-6 C) gemeinsam mit der Münzenausgabeplatte (2) hin- und herbewegbar ist, und einer zweiten Stellung verschiebbar sind, in der der betreffende Verbindungsstift (7-7 C) aus der Verbindungsstiftaufnahmeöffnung (5-5 C) herausbewegt und die Münzenausgabeplatte (2) relativ zu dieser Gleitplat te (6-6 C) bewegbar ist, wodurch eine sich in der zugeordneten Münzenaufnahmeöffnung (4-4 C) befindende Münze über die betreffende Gleitplatte (6-6 C) hinaus zu dem Münzenausgabeauslaß bewegbar ist.
daß die Münzenverschiebemittel von einer Münzenausgabe platte (2) mit Münzenaufnahmeöffnungen (4-4 C) und Verbindungsstiftaufnahmeöffnungen (5-5 C) und die Gleit plattenmittel von einzelnen Gleitplatten (6-6 C) gebildet sind, von denen jeweils eine einer Münzaufnahmeöffnung (4-4 C) gegenüberliegend angeordnet ist und die in dem zugeordneten Münzenvorratszylinder vorhandenen Münzen (10) abstützt,
daß in jeder Gleitplatte (6-6 C) ein Führungsloch (60-60 C) ausgebildet ist, das jeweils einer Verbindungs stiftaufnahmeöffnung (5-5 C) in der Münzenausgabe platte (2) zugeordnet ist und in dem jeweils einer der Verbindungsstifte (7-7 C) verschiebbar angeordnet ist, der durch die Feder (11) zur Anlage an einem durch eine Betätigungseinrichtung verschiebbaren Stößel (13-13 C) vorbelastet und quer zu dem Stößel (13-13 C) bewegbar ist, und
daß die Stößel (13-13 C) wahlweise zwischen einer ersten Stellung, in der sich der zugeordnete Verbindungsstift (7-7 C) über die Gleitplatte (6-6 C) hinaus und zur Kopp lung mit der Münzenausgabeplatte (2) in die zugeordnete Verbindungsstiftaufnahmeöffnung (5-5 C) erstreckt, wo durch die betreffende Gleitplatte (6-6 C) gemeinsam mit der Münzenausgabeplatte (2) hin- und herbewegbar ist, und einer zweiten Stellung verschiebbar sind, in der der betreffende Verbindungsstift (7-7 C) aus der Verbindungsstiftaufnahmeöffnung (5-5 C) herausbewegt und die Münzenausgabeplatte (2) relativ zu dieser Gleitplat te (6-6 C) bewegbar ist, wodurch eine sich in der zugeordneten Münzenaufnahmeöffnung (4-4 C) befindende Münze über die betreffende Gleitplatte (6-6 C) hinaus zu dem Münzenausgabeauslaß bewegbar ist.
2. Münzenausgabevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der von der Münzenausgabeplatte (2) fortweisen
den Seite der Gleitplatten (6-6 C) eine ortsfeste Platte
(14) vorgesehen ist, an deren einer Oberfläche die
Gleitplatten (6-6 C) anliegen, und daß sich bei in die
erste Stellung verschobenem Stößel (13-13 C) das an dem
Stößel (13-13 C) anliegende Ende des Verbindungsstiftes
(7-7 C) auf der Höhe der einen Oberfläche der stationären
Platte (14) befindet und der Verbindungsstift (7-7 C) bei
einer Hin- und Herbewegung der Münzenausgabeplatte (2)
auf die eine Oberfläche der stätionären Platte (14) ver
schiebbar ist.
3. Münzenausgabevorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß an dem zu den Verbindungsstiften (7-7 C) weisenden
Ende des jeweiligen Stößels (13-13 C) eine Federhal
terung (130) vorgesehen ist und sich eine Feder (12),
durch die der Stößel (13-13 C) in seine erste Stellung
belastbar ist, mit einem Ende an dieser Federhalte
rung (130) und mit ihrem anderen Ende an einem orts
festen Teil abstützt.
4. Münzenausgabevorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die ortsfeste Platte (14) eine Lippe (14 A) aufweist,
die einen Anschlag für die Federhalterung (130) des
Stößels (13-13 C) bei seiner Bewegung in die zweite
Stellung bildet.
5. Münzenausgabevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Gleitplatten (6-6 C) und der
Münzenausgabeplatte (2) ein Spalt (b) vorgesehen ist.
6. Münzenausgabevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Münzenausgabeplatte (2) über einen um eine Achse
umlaufenden Exzenter (80 A, 80 B) zur Hin- und Herbewegung
antreibbar ist.
7. Münzenausgabevorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Exzenter ein an einer drehantreibbaren Scheibe
(8 A, 8 B) angeordneter Vorsprung (80 A, 80 B) ist, der sich
mit einem langgestreckten Schlitz in der Münzenausgabe
platte (2) in Eingriff befindet.
8. Münzenausgabevorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß für jeden der Stößel (13-13 C) eine Solenoidspule
vorgesehen ist, in der der jeweilige Stößel (13-13 C) als
Tauchanker verschiebbar angeordnet ist, wodurch durch
Erregung der Solenoidspule der betreffende Stößel
(13-13 C) bewegbar ist.
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