DE2923751C2 - - Google Patents

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DE2923751C2
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    • G07D1/00Coin dispensers

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Description

Die Erfindung betrifft eine Münzenausgabevorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der DE 27 12 314 1A ist eine solche Münzenausgabe­ vorrichtung bekannt. Unter jedem der Münzenvorratszylin­ der befindet sich jeweils eine quer zu der Zylinderachse verschiebbare, längliche Platte, die an einem Endab­ schnitt einen nach unten abgesetzten Bereich zur Aufnah­ me einer Münze aufweist. Wird diese Münzenausgabeplatte hin- und herbewegt, so wird die von ihr gehalterte Münze über die Endkante hinausgeschoben und fällt in einen Münzausgabeauslaß. Unterhalb der Münzausgabeplatten be­ findet sich eine hin- und herbewegbare, die einzelnen Münzenausgabeplatten überdeckende Verschiebeplatte, die über eine Antriebseinrichtung zur Hin- und Herbewegung angetrieben werden kann. In der Unterseite jeder Münzen­ ausgabeplatte ist eine Öffnung vorgesehen, in die ein Verbindungsstift bewegbar ist, der in der Verschiebe­ platte geführt und durch eine Feder in der von der Münzenausgabeplatte fortweisenden Richtung beauf­ schlagt ist. In der Verschiebeplatte sind längliche Plättchen verschiebbar gehalten, wobei für jede Münzen­ ausgabeplatte ein solches längliches Plättchen vorgese­ hen ist. Die einzelnen Plättchen sind unter den Verbin­ dungsstiften so angeordnet, daß diese auf das jeweils ihnen zugeordnete Plättchen drücken. In den Plättchen sind Schlitze ausgebildet, die parallel zu der Bewe­ gungsrichtung der Münzenausgabeplatten verlaufen. Es sind Mittel vorgesehen, durch die die Plättchen wahlwei­ se an einer Verschiebung gehindert werden können.
Wenn sich ein Plättchen in der Verschiebeplatte in einer solchen Lage befindet, daß der Verbindungsstift gegen sie drückt, so befindet sich dieser in einer angehobenen Lage und erstreckt sich bis in die an der Unterseite der Münzenausgabeplatte vorgesehene Öffnung. Wird das Plätt­ chen nicht an seiner Bewegung gehindert, so wird es ge­ meinsam mit der Verschiebeplatte bei deren Hin- und Her­ bewegung bewegt, so daß infolgedessen aufgrund der Kopp­ lung durch den Verbindungsstift auch die Münzenausgabe­ platte hin- und herbewegt wird, so daß eine Münzenausga­ be erfolgen kann. Wenn andererseits das relativ zu der Verschiebeplatte verschiebbare Plättchen an seiner Be­ wegung gehindert ist, gelangt ein Endabschnitt des Ver­ bindungsstifts bei einer Bewegung der Verschiebeplatte in den Schlitz des Plättchens, was zur Folge hat, daß sich der Verbindungsstift nunmehr nicht mehr in die Öffnung in der Unterseite der Unterseite der Münzenausgabeplatte erstreckt und daher diese auch nicht mehr hin- und her­ bewegt wird. Eine Münzenausgabe kann nun nicht mehr er­ folgen.
Bei dieser vorstehend beschriebenen Münzenausgabevor­ richtung ist für jeden Münzenvorratszylinder eine eigene Münzenausgabeplatte vorhanden. Für diese müssen Führun­ gen vorgesehen sein, was zur Folge hat, daß ein relativ großer Abstand zwischen den einzelnen Münzenausgabeplat­ ten vorgesehen sein muß.
Die Verhältnisse mit einzelnen Münzenausgabeplatten sind schematisch in Fig. 1 dieser Beschreibung dargestellt. Die Münzenausgabeplatten A weisen quer zu ihrer Hin- und Herbewegungsrichtung P-P verlaufende Schlitze D auf. In jedem dieser Schlitze greift ein Vorsprung B jeweils ei­ ner drehantreibbaren Scheibe C ein. Mit E sind Stapel von Münzen bezeichnet. Da, wenn einzelne Münzenausgabe­ platten vorgesehen sind, Führungen für diese vorgesehen sein müssen, muß ein relativ großer Abstand zwischen be­ nachbarten Münzenausgabeplatten vorgesehen sein, der in Fig. 1 mit a bezeichnet ist. Infolgedessen ist es schwie­ rig, eine ausreichende Anzahl von Münzenstapeln E in dem begrenzten Raum unterzubringen, der z.B. in einem Ver­ kaufsautomaten zur Verfügung steht. Es ist deshalb manchmal unmöglich, die erforderliche Anzahl von Münzen auszugeben.
Diese Schwierigkeit läßt sich grundsätzlich dadurch ver­ meiden, daß die Höhe eines jeden Münzenstapels erhöht wird. Jedoch ist eine solche Erhöhung der einzelnen Münzenstapel im Inneren eines Verkaufsautomaten wegen des geringen zur Verfügung stehenden Raums nur begrenzt möglich. Um diesen Nachteil zu vermeiden, kann deshalb nur die Anzahl der Münzenstapel erhöht werden. Diese An­ zahl läßt sich jedoch nicht beliebig erhöhen, da der Ab­ stand a zwischen benachbarten Münzenausgabeplatten nicht beliebig verringert werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Münzen­ ausgabevorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 derart weiterzubilden, daß Münzenausgabestapel mit mög­ lichst geringem Abstand voneinander vorgesehen werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Münzenausgabevorrichtung ist eine einzige Münzenausgabeplatte vorgesehen, die zur Münzenausgabe hin- und herbewegt werden kann. Infolge­ dessen muß nur diese Münzenausgabeplatte geführt werden, so daß in dem Zwischenraum zwischen benachbarten Münzen­ stapeln kein Platz für etwaige Führungen vorgesehen wer­ den muß. Daher können die Münzenstapel bzw. die sie auf­ nehmenden Vorratsmünzenzylinder mit sehr geringem Ab­ stand voneinander angeordnet werden können. Infolgedes­ sen kann verglichen mit dem Stand der Technik eine grö­ ßere Anzahl von Münzenstapeln vorgesehen werden.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist die Anzahl der Bauteile relativ gering, so daß aufgrund der robusten Ausgestaltung auch über einen längeren Zeitraum hinweg eine sichere Funktionsweise erreicht wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungs­ beispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Anordnung von Münzenausgabeplatten bei einer herkömmlichen Münzenausgabevorrichtung,
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel einer Münzenausgabe­ vorrichtung nach der Erfindung,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung im größeren Maßstab längs der Linie A-A in Fig. 2, wobei die Münzenausgabevorrichtung im Bereitschafts­ zustand dargestellt ist, und
Fig. 4 eine Schnittdarstellung im größeren Maßstab längs der Linie A-A in Fig. 2, wobei die Mün­ zenausgabevorrichtung im Münzenausgabezustand dargestellt ist.
Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform einer Münzen­ ausgabevorrichtung nach der Erfindung weist eine Basis­ platte 1 auf, auf der eine ortsfeste Platte 14 vorgese­ hen ist. Eine Münzenausgabeplatte 2 befindet sich auf der ortsfesten Platte 14. Die Münzenausgabeplatte 2, die zur Ausgabe der Münzen dient, weist zwei Schlitze 3 und 3 A, vier Münzenaufnahmeöffnungen 4, 4 A, 4 B und 4 C sowie vier Verbindungsstiftaufnahmelöcher 5, 5 A, 5 B und 5 C zur Aufnahme von Verbindungsstiften 7, 7 A, 7 B bzw. 7 C auf. In die Schlitze 3 und 3 A greifen jeweils ein Vorsprung 80 A bzw. 80 B an drehbaren Scheiben 8 und 8 A ein. Wenn die drehbaren Scheiben 8 und 8 A durch einen Antriebsmo­ tor mit Untersetzungsgetriebe (nicht dargestellt) in Richtung des Pfeils S gedreht werden, wird die Münzen­ ausgabeplatte 2 in der Richtung T-T hin- und herbewegt. Gleitplatten 6, 6 A, 6 B und 6 C sind unter der Münzenaus­ gabeplatte 2 vorgesehen. Wenn die Verbindungsstifte 7, 7 A, 7 B und 7 C in die Verbindungsstiftaufnahmelöcher 5, 5 A, 5 B und 5 C eingreifen, werden die Gleitplatten 6-6 C bei einer Hin-und Herbewegung der Münzenausgabeplatte 2 ebenfalls hin-und herbewegt. Um die Hin-und Herbewegung der Gleitplatten 6-6 C zeitweilig zu unterbrechen, kommen die Verbindungsstifte 7-7 C außer Eingriff mit den jewei­ ligen Verbindungsstiftaufnahmelöchern 5-5 C. In Fig. 2 sind auch noch Münzenausgabeauslässe 17, 17 A, 17 B und 17 C zu erkennen.
Fig. 3 zeigt im größeren Maßstab einen Schnitt längs der Linie A-A in Fig. 2, wobei die Münzenausgabevorrichtung im Münzenausgabebereitschaftszustand dargestellt ist. Die Teile, die bereits unter Bezugnahme auf die Fig. 2 beschrieben worden sind, weisen in Fig. 3 die gleichen Bezugszeichen auf.
Die Münzenausgabeplatte 2 weist die bereits genannten Münzenaufnahmeöffnungen 4-4 C für die Aufnahme von Münzen und die Verbindungsstiftaufnahmelöcher 5-5 A sowie ferner bogenförmige Führungen 20, 20 A, 20 B und 20 C auf. Die Gleitplatten 6-6 C enthalten Führungslöcher 60, 60 A, 60 B bzw. 60 C, durch die hindurch die Verbindungsstifte 7-7 C verschiebbar sind. Die Verbindungsstifte 7-7 C können durch Stößel 13, 13 A, 13 B bzw. 13 C nach oben und unten bewegt werden, wobei die Stößel 13-13 C durch Solenoide in einem Joch 16 verschoben werden. Die Verbindungsstif­ te 7-7 C weisen jeweils runde Köpfe 70 auf.
Eine Feder 11 ist zwischen jeder Gleitplatte 6-6 C und einer an dem jeweiligen Verbindungsstift 7 angebrachten Federhalterung 71 angeordnet. Eine weitere Feder 12 ist zwischen einer Federhalterung 130, die jeder Stößel 13 aufweist, und dem Joch 16 angeordnet. Die Stößel 13-13 C sind in Hülsen 15 geführt, wenn die Stößel in vertikaler Richtung bewegt werden. In Fig. 3 sind ferner ein oberer Deckel 9 sowie ein Stapel von Münzen 10 zu erkennen.
Im folgenden soll die Arbeitsweise dieser Münzausgabe­ vorrichtung beschrieben werden.
Wenn die Solenoide nicht erregt sind, sind die Stößel 13-13 C durch die Rückstellkraft der jeweiligen Feder 12 im Bereitschaftszustand gehalten. In diesem Fall sind die Federn 11 zusammengedrückt und die Verbindungsstifte 7-7 C erstrecken sich durch die Führungslöcher 60-60 C in den Gleitplatten 6-6 C hindurch und in die jeweiligen Verbindungsstiftaufnahmelöcher 5-5 C. Die Münzenausgabe­ platte 2 wird durch einen Motor (nicht dargestellt) ver­ schoben, d.h. gleitend hin- und herbewegt, so daß die Gleitplatten 6-6 C ebenfalls auf der ortsfesten Platte 14 gleitend hin- und herbewegt werden, da die Verbindungs­ stifte 7-7 C jeweils in Eingriff mit den jeweiligen Verbindungsstiftaufnahmelöchern 5-5 C der Münzenausgabe­ platte 2 sind. Damit werden die sich auf den einzelnen Gleitplatten 6-6 C befindenden Münzen zusammen mit der Münzenausgabeplatte 2 bewegt, so daß sie nicht ausgege­ ben werden. Wenn die Münzenausgabeplatte 2 in die in Fig. 3 gezeigte Bereitschaftsstellung zurückgebracht wird, werden auch die Münzen in die Bereitschaftsstel­ lung zurückgeführt.
Da die Gleitplatten 6-6 C zusammen mit der Münzenausgabe­ platte 2 längs der ortsfesten Platte 14 verschoben wer­ den, werden auch die Verbindungsstifte 7-7 C auf den obe­ ren Flächen der Stößel 13-13 C und auf der stationären Platte 14 verschoben. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, daß die Federhalterung 71 eines jeden Ver­ bindungsstifts 7-7 C einen bogenförmigen Boden aufweist, während die stationäre Platte 14 eine abgerundete Kante 14 A besitzt, so daß die Verbindungsstifte 7-7 C glatt und stoßfrei von den Stößeln 7-7 C auf die stationäre Platte 14 verschoben werden.
Fig. 4 zeigt einen Zustand, bei dem von der Münzenausga­ bevorrichtung Münzen ausgegeben werden können. Die be­ reits im Zusammenhang mit den Fig. 2 und 3 erwähnten Tei­ le sind in Fig. 4 mit den gleichen Bezugszeichen verse­ hen.
Es sei angenommen, daß der Motor und z.B. der Solenoid eines bestimmten Stößels 13 der Stößel 13-13 C durch ei­ nen Befehl zum Ausgeben von Münzen erregt worden sind. Dadurch wird der Stößel 13 angezogen, so daß der Verbin­ dungsstift 7 an diesem Stößel 13 unter Wirkung der Rück­ stellkraft der Feder 11 außer Eingriff mit dem Verbindungsstiftaufnahmeloch 5 der Münzausgabeplatte 2 kommt. Während also die Münzausgabeplatte 2 durch den Motor (nicht dargestellt) hin- und herbewegt wird, wird nun die Gleitplatte 6 nicht mit der Münzausgabeplatte 2 hin- und herbewegt. Das heißt also, daß sie in der Be­ reitschaftsstellung angehalten und in dieser Lage fest­ gelegt ist. Dementsprechend werden die Münzen 10 auf der Gleitplatte 6 durch den Münzenausgabeauslaß 17 (siehe Fig. 2) durch die Münzenausgabeplatte 2 ausgegeben. In diesem Fall werden andererseits die übrigen Stößel 13 A-13 C im Bereitschaftszustand gehalten, weil die Sole­ noide dieser Stößel nicht erregt wurden. Infolgedessen werden die Gleitplatten 6 A-6 C mit der Münzenausgabeplat­ te 2 hin- und herbewegt, so daß die Münzen 10 auf diesen Gleitplatten nicht ausgegeben werden.
Wenn während dieser Münzenausgabe das Solenoid enterregt wird, wird der Verbindungsstift 7 in Richtung zu dem Verbindungsstiftaufnahmeloch 5 in der Münzenausgabeplat­ te 2 durch die weitere Feder 12 vorbelastet. Bei dieser Bewegung der Münzenausgabeplatte 2 nach links in Fig. 3 wird der runde Kopf 70 des Verbindungsstifts 7 durch die bogenförmige Führung 20 der Münzenausgabeplatte 2 herun­ tergedrückt. Dadurch wird der Verbindungsstift 7 nach unten bewegt. Wenn anschließend der runde Kopf 70 das Verbindungsstiftaufnahmeloch 5 erreicht, bewegt sich der Verbindungsstift 7 nach oben, d.h. der Verbindungsstift 7 wird in das Verbindungsstiftaufnahmeloch 5 eingeführt. Damit befindet sich die Münzausgabevorrichtung wieder in dem in Fig. 3 gezeigten Bereitschaftszustand.
Wenn ein kleiner Spalt b zwischen der Münzenausgabeplat­ te 2 und den Gleitplatten 6-6 C vorgesehen ist, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist, dann können die Münzenausgabe­ platte 2 und die Gleitplatten 6-6 C ohne gegenseitige Be­ rührung bewegt werden. Bei der oben beschriebenen Aus­ führungsform wird ein Motor verwendet, um die Münzenaus­ gabeplatte 2 hin- und herzubewegen. Dieser Motor kann jedoch durch einen Elektromagneten ersetzt werden, so daß die Münzenausgabeplatte 2 durch die Anziehungs- bzw. Abstoßkräfte des Elektromagneten hin- und herbewegt wird.

Claims (8)

1. Münzenausgabevorrichtung mit nebeneinander angeordne­ ten Münzenvorratszylindern, quer zu der Achse der Mün­ zenvorratszylinder hin- und herbewegbaren Münzenver­ schiebemitteln, die Münzenaufnahmebereiche für jeweils eine Münze aus den einzelnen Münzenvorratszylindern auf­ weisen und durch die Münzen zu Münzenausgabeauslässen bewegbar sind, mit Gleitplattenmitteln, die den Münzen­ vorratszylindern zugeordnet sind und die auf der von den Münzenvorratszylindern fortweisenden Seite der Münzen­ verschiebemittel hin- und herbewegbar angeordnet sind, sowie Verbindungsstiften, denen jeweils eine Steuerein­ richtung zugeordnet ist, durch die die Verbindungsstifte wahlweise entgegen der durch jeweils eine Feder erzeug­ ten Federkraft in eine die Münzenverschiebemittel und die Gleitplattenmittel zur gemeinsamen Bewegung koppeln­ de Stellung verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Münzenverschiebemittel von einer Münzenausgabe­ platte (2) mit Münzenaufnahmeöffnungen (4-4 C) und Verbindungsstiftaufnahmeöffnungen (5-5 C) und die Gleit­ plattenmittel von einzelnen Gleitplatten (6-6 C) gebildet sind, von denen jeweils eine einer Münzaufnahmeöffnung (4-4 C) gegenüberliegend angeordnet ist und die in dem zugeordneten Münzenvorratszylinder vorhandenen Münzen (10) abstützt,
daß in jeder Gleitplatte (6-6 C) ein Führungsloch (60-60 C) ausgebildet ist, das jeweils einer Verbindungs­ stiftaufnahmeöffnung (5-5 C) in der Münzenausgabe­ platte (2) zugeordnet ist und in dem jeweils einer der Verbindungsstifte (7-7 C) verschiebbar angeordnet ist, der durch die Feder (11) zur Anlage an einem durch eine Betätigungseinrichtung verschiebbaren Stößel (13-13 C) vorbelastet und quer zu dem Stößel (13-13 C) bewegbar ist, und
daß die Stößel (13-13 C) wahlweise zwischen einer ersten Stellung, in der sich der zugeordnete Verbindungsstift (7-7 C) über die Gleitplatte (6-6 C) hinaus und zur Kopp­ lung mit der Münzenausgabeplatte (2) in die zugeordnete Verbindungsstiftaufnahmeöffnung (5-5 C) erstreckt, wo­ durch die betreffende Gleitplatte (6-6 C) gemeinsam mit der Münzenausgabeplatte (2) hin- und herbewegbar ist, und einer zweiten Stellung verschiebbar sind, in der der betreffende Verbindungsstift (7-7 C) aus der Verbindungsstiftaufnahmeöffnung (5-5 C) herausbewegt und die Münzenausgabeplatte (2) relativ zu dieser Gleitplat­ te (6-6 C) bewegbar ist, wodurch eine sich in der zugeordneten Münzenaufnahmeöffnung (4-4 C) befindende Münze über die betreffende Gleitplatte (6-6 C) hinaus zu dem Münzenausgabeauslaß bewegbar ist.
2. Münzenausgabevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der von der Münzenausgabeplatte (2) fortweisen­ den Seite der Gleitplatten (6-6 C) eine ortsfeste Platte (14) vorgesehen ist, an deren einer Oberfläche die Gleitplatten (6-6 C) anliegen, und daß sich bei in die erste Stellung verschobenem Stößel (13-13 C) das an dem Stößel (13-13 C) anliegende Ende des Verbindungsstiftes (7-7 C) auf der Höhe der einen Oberfläche der stationären Platte (14) befindet und der Verbindungsstift (7-7 C) bei einer Hin- und Herbewegung der Münzenausgabeplatte (2) auf die eine Oberfläche der stätionären Platte (14) ver­ schiebbar ist.
3. Münzenausgabevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem zu den Verbindungsstiften (7-7 C) weisenden Ende des jeweiligen Stößels (13-13 C) eine Federhal­ terung (130) vorgesehen ist und sich eine Feder (12), durch die der Stößel (13-13 C) in seine erste Stellung belastbar ist, mit einem Ende an dieser Federhalte­ rung (130) und mit ihrem anderen Ende an einem orts­ festen Teil abstützt.
4. Münzenausgabevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ortsfeste Platte (14) eine Lippe (14 A) aufweist, die einen Anschlag für die Federhalterung (130) des Stößels (13-13 C) bei seiner Bewegung in die zweite Stellung bildet.
5. Münzenausgabevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Gleitplatten (6-6 C) und der Münzenausgabeplatte (2) ein Spalt (b) vorgesehen ist.
6. Münzenausgabevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Münzenausgabeplatte (2) über einen um eine Achse umlaufenden Exzenter (80 A, 80 B) zur Hin- und Herbewegung antreibbar ist.
7. Münzenausgabevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenter ein an einer drehantreibbaren Scheibe (8 A, 8 B) angeordneter Vorsprung (80 A, 80 B) ist, der sich mit einem langgestreckten Schlitz in der Münzenausgabe­ platte (2) in Eingriff befindet.
8. Münzenausgabevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden der Stößel (13-13 C) eine Solenoidspule vorgesehen ist, in der der jeweilige Stößel (13-13 C) als Tauchanker verschiebbar angeordnet ist, wodurch durch Erregung der Solenoidspule der betreffende Stößel (13-13 C) bewegbar ist.
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