DE2923938A1 - Vorrichtung zur vereinigung von textilfaeden durch axialverdrillung - Google Patents

Vorrichtung zur vereinigung von textilfaeden durch axialverdrillung

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DE2923938A1
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rods
electrodes
brackets
rod
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DE19792923938
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Daurent Kropf
Hubert Ligones
Erwin Zurcher
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SCHWEITER MASCHINENFABRIK AG HORGEN-OBERDORF CH
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Fomento de Inversiones Industriales SA
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  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE
D-I BERLIN-DAHLEM 33 · PODBIELSKIALLEE D-8 MÜNCHEN 22 · WIDENMAYERSTRASSE 48
Fomento de Inversiones Industriales S.A.
BERLIN:
DIPL.-ING. R. MÜLLER-BÖRNER
MÜNCHEN: DIPL.-ING. HANS-HEINRICH WEY DIPL.-ING. EKKEHARD KÖRNER
Berlin, den 11. Juni 1979
Vorrichtung zur Vereinigung von Textilfaden durch Axia!verdrillung
(Priorität: Schweiz, Nr. 6379/78 vom 12. Juni 1978)
17 Seiten Beschreibung mit 5 Patentansprüchen 4 Blatt Zeichnungen
MP - 27 494
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BERLIN: TELEFON (030) 8 312O88 KABEL: PROPINDUS ■ TELEX 0184OC7 MÜNCHEN: TELEFON (O89) 2SS68B
KABEL: PROPINDUS -TELEX OS 24244
Die Vereinigung von Textilfaden bildet einen bei vielen Fadenherstellungs- oder verwendungsverfahren häufig erforderlichen Vorgang. Es gibt verschiedene Mittel, die vom einfachen Knoten, der das am meisten verwendete Verfahren bildet, bis zur Rekonstruktion vom Spinnverfahren erhaltenen Fadens gehen, wobei noch das Verkleben, Wickeln einer Faser um zwei nebeneinandergelegte Enden usw. erwähnt sein mögen.
Wenn man eine Vereinigung durch Rekonstruktion der beim Spinnen herrschenden Verhältnisse machen will, ist es erforderlich, die Fasern nahe den beiden Enden aufzudrallen, diese Fasern so eng wie möglich miteinander zu vereinigen und diese beiden Enden dann anschließend axial miteinander zu verdrallen. Die Axialverdrallung ist natürlich nur in dem Maße möglich, wie vorher eine Falschverdrillung in dem Fadenabschnitt vorgenommen wurde, der an jedes anzudrehende Ende angrenzt.
Eines der durch diese Art der Vereinigung auftretenden Probleme liegt in der Freigabe des Fadens aus der Vorrichtung nach der Vereinigung, die die Verwendung klassischer Klemmen verbietet, welche, wenn sie die Einführung der zu vereinigten Enden erlauben, die seitliche Freigabe des Fadens nach dem Andrehen nicht mehr möglich machen. Unter diesen Bedingungen müßte die Vorrichtung zwingend selbst für eine nur gelegentliche Verwendung am gleichen Arbeitsplatz verbleiben. Infolgedessen und um diese unnütze Unbeweglichkeit zu vermeiden, ist in der US-PS 2 362 8Ol bereits ein System vorgeschlagen worden, das es ermöglicht, den Faden seitlich zu der Vereinigungsstelle seiner Enden einzuführen, um ihn freigeben zu können, sobald
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ORIGINAL INSPECTED
diese Vereinigung abgeschlossen ist. Die Vereinigung durch Verdrillen erfordert ein drehbares Greiforgan für jedes Fader.er.de. Dieses drehbare Greiforgan muß einen Einlaßschlitz für den Faden aufweisen, der gleichzeitig in dieses Organ und in sein Stützlager eingebracht ist dergestalt, daß die beider. Schlitze im Mcaent der Einfährung des Fadens und seiner Freigabe in genauer Übereinstimmung liegen müssen. Diese Lösung ist offensichtlich kompliziert, wobei die genaue Einstellung des Schlitzes der Drehklemme ebenso wie die Einführung des Fadens in diesen Schlitz vor erhebliche Probleme stellt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, zumindest teilweise die iTachteile der vorerwähnten Vorrichtungen auszuräumen.
Zur Lösung dieser Aufgabe benutzt man eine Vorrichtung zur Vereinigung von Textilfaden durch Axialverdrillung ihrer entsprechenden Enden mit Mitteln zum Aufdrallen der Endabschnitte dieser Fäden und zum Erteilen einer Überdrehung an die an diese Endabschnitte angrenzenden Fadenenden und zum nachfolgenden Übertragen dieser Überdrehung auf die Endabschnitte, um ihre Vereinigung durchzuführen; mit zwei deutlich koaxialen Spindeln, die drehbar in zwei entsprechenden Halterungen angebracht und kinematisch miteinander verbunden sind, um sich in umgekehrter Richtung zueinander zu drehen; und mit Antriebsmitteln zum abwechselnden Drehen dieser Spindeln in zwei entsprechenden Drehrichtungen,
Bei einer solchen Vorrichtung wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß jede der Spindeln eine Stange aufweist, deren gegenüber d em der anderen Spindel liegendes Ende ein Einhakelement hat, das sich radial zur Achse der Stange erstreckt, und daß Mittel
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BAD ORIGINAL
zum Spannen eines Fadens in der Bahn dieses Elements vorgesehen sind, damit seine Drehung in der einen der vorgenannten Drehrichtungen der Spindel einen Abschnitt dieses Fadens in Schraubenform auf diese Stange aufrollt, während sein Endabschnitt aufgedrallt wird, und damit seine Drehung in der anderen Richtung der Spindel den aufgerollten Fadenabschnitt abrollt und seinen Endabschnitt mit dem Endabschnitt des auf der anderen Spindel aufgerollten Fadens verdrillt, wobei diese zusammengefügten Fäden gleichzeitig beim Abrollen der in Schraubenform aufgerollten Abschnitte von den Spindeln freigegeben werden.
Der wesentliche Vorteil dieser Vorrichtung beruht darin, daß die überdrehung sowie die Verdrillung der Enden in bezug auf ihre Vereinigung gleichzeitig mit dem Ergreifen des Fadens bzw. seiner Freigabe durchgeführt werden. Außerdem finden das Ergreifen und die Freigabe des Fadens automatisch statt.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Einzelheiten, Vorteile und Anwendungen der Erfindung werden nachstehend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels und einer Abwandlung des Erfindungsgegenstandes näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht, Fig. 2 eine Ansicht entlang der Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 eine Ansicht der Linie III-III der Fig. Ij Fig. 4 eine Ansicht entlang der Linie IV-IV der Fig. 3,
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Fig. 5 ein Funktionsschema,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht des Vorderteils einer Abwandlung der vorerwähnten Ausführungsform,
Fig. 7 einen Teilschnitt der Fig. 6, die Vorrichtung in einer anderen Stellung darstellend und eine Veränderung einer Einzelheit aufweisend.
Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Vorrichtung weist ein Gestell mit einer Grundplatte 2, zwei Seitenwänden 3 und 4 und vier Querwänden 5,6,7 und 8 auf. Eine Nockenwelle 9 ist zwischen den Wänden 5 und 6 (Fig. 1 und 3) drehbar angebracht. Diese Welle weist fünf Nockenscheiben 10,11,12,13 und 14 sowie ein Antriebsrad 15 auf, das mit einer Zahnstange 16 (Fig. 3 und 4) in Eingriff steht,die formschlüssig mit der Kolbenstange 17 eines doppeltwirkenden Zylinders verbunden ist. Jede Nockenscheibe lO bis 13 ist einem Druckknopf 19,20,21 bzw. 22 zur Betätigung eines (nicht dargestellten) Ventils zugeordnet. Jedes dieser Ventile soll eine der Funktionen der Vorrichtung steuern. Die Nockenscheibe lO steuert einen elektropneumatischen Unterbrecher 23, die Nockenscheibe 11 steuert den Zylinder 18, die Nockenscheibe 12 steuert einen Zylinder 24, die Nockenscheibe 13 steuert einen Zylinder 25, und die Nockenscheibe 14 steuert einen Doppelarm 26 zum Antrieb zweier Hebel 27a und 2 7b, die um vertikale Achsen in ihrem Mittelteil drehbar gelagert sind.
Der Zylinder 24 steuert eine Zahnstange 28, die mit einem Antriebszahnrad 29 eines Untersetzungsgetriebes in Eingriff steht, das ein Rad 30 aufweist, welches formschlüssig mit der gleichen Achse wie das Antriebszahnrad 29 ist und in
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ein Antriebsrad 31 eingreift. Letzteres ist auf einer Welle verkeilt, die drehbar mit einem Ende in der Wand 6 gelagert ist, die Wände 7 und 8 durchquert und in einem Kegelrad 33 an ihrem anderen Ende endet. Diese Welle läuft durch eine Hülse 34, die in der Wand 8 drehbar gelagert ist und an ihrem Vorderende eine Halterung 35 trägt. Eine Riemenscheibe 36 ist auf der Welle 32 verkeilt und soll die Drehung dieser Welle auf eine Parallelwelle 37 über einen Riemen 38 und eine auf der Welle 37 verkeilte Riemenscheibe 39 übertragen.
Diese Welle 37, die ein Kegelrad 40 an ihrem Vorderende trägt, läuft durch eine in der Wand 8 drehbar gelagerte Hülse 41. Diese Hülse endet in einem Antriebsrad 42 an ihrem Hinterende und einer Halterung 43 an ihrem Vorderende. Das Antriebsrad 42 steht mit einer Zahnstange 44 in Eingriff, die formschlüssig mit der Kolbenstange des durch die Nockenscheibe 13 gesteuerten Zylinders 25 verbunden ist. Die Hülse 41 wird kinematisch formschlüssig mit der Hülse 34 durch eine Pleuelstange 45 verbunden, die gelenkig einerseits an dieser Hülse und andererseits an einem mit der Hülse 34 formschlüssxgen Kurbelarm 46 angebracht ist.
Jede der Halterungen 35 und 43 trägt eine Spindel, die aus einer Stange 47 bzw. 48 besteht, die sich senkrecht zur Achse der Welle 32 bzw. zu derjenigen der Welle 37 erstreckt und drehbar und gleichzeitig gleitend in ihrer Halterung angebracht ist. Jede Stange 47, 48 trägt ein Kegelrad 49 bzw. 50, das in Eingriff mit den Kegelrädern 33 bzw. 40 steht. Diese Stangen 47,48 werden über zwei Federn 51 bzw. 52 elastisch gegen die Hebel 27a bzw. 27b gedrückt. Die anderen Enden dieser Stangen enden in zwei Köpfen 53 bzw. 54 in Form von Kugelkappen mit jeweils einer radialen Nut 53a bzw. 54a. Die beiden Halterungen
35 bzw. 43 sind elektrisch von der Masse isoliert und wahlweise mittels eines elektropneumatischen Umschalters 23 an die Klemmen eines elektrostatischen Generators GE angeschlossen.
Zwei rohrförmige Leitungen 56 und 57 (Fig. 2 durchqueren die Grundplatte 2 und sollen mit einer (nicht dargestellten) Ansaugquelle verbunden werden. Eine Doppelschneide 58 ist gleitend in einer Nut 59 angeordnet, um den Faden am Ausgang eines jeden der Rohre 56 und 57 abzuschneiden. Diese Doppelschneide 58 ist über einen Arm 58a (Fig. 1) mit der Zahnstange 44 verbunden. Diese Rohre 56 und 57 sind auch mit Kämmzähnen 60 (Fig. 2) versehen.
Ein Ring 73 stellt eine durch einen Arm 73a an einer Isolierhalterung 7a befestigte Elektrode dar und wird wahlweise an die Masse angeschlossen mittels des Endes 73b des Arms 73a, der in Berührung mit dem einen der Doppelnockenscheiben tritt. Dieser Ring 73 verläuft koaxial zu den Stangen 47 und 48, wenn diese eine in der Verlängerung der anderen liegen.
Bei der Vereinigung der beiden Enden eines Fadens führt man jedes dieser Enden in eines der Rohre 56 und 57 ein. Der in diese η Rohren erzeugte Unterdruck übt einen Zug auf jede Faser des Fadens aus. Die in jedes Rohr 56,57 eingeführte Fadenlänge wird durch den Abschnitt des Fadens, den man entfernen will, bestimmt. Dies ist hauptsächlich der Fall in einem Faden-Reinigungssystem, in dem eine bestimmte Länge Faden entnommen werden soll. Die Länge der Rohre 56 und bestimmt die Länge des Fadens, die von jedem Kopf 53 und
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hervorragt, wobei diese Länge eine Funktion der mittleren Länge der Fasern ist. Während dieser ersten Phase des Vorganges befinden sich die Halterungen 35 und 43 in der in Fig.2 strichpunktierten Stellung, wobei die Stangen 47 und 48 mit ihren Achsen vertikal liegen und die Köpfe 53 und 54 nach unten gerichtet sind.
Wenn der Faden in jedera Rohr angesaugt ist und an seinem anderen Ende gehalten wird, ergibt sich daraus eine bestimmte Spannung, die ihn gegen jeden der Köpfe 53 und 54 drückt. In diesem Moment betätigt der Zylinder 24 die Zahnstange 28, die das Antriebsrad 29, das Rad 30, das auf der Welle 32 verkeilte Antriebsrad 31 sowie die Riemenscheibe 36 antreibt, wobei das in das Kegelrad 49 der Stange 47 eingreifende Kegelrad 33 mit dem Kopf 53 formschlüssig verbunden ist. Beim Drehen gelangt die Nut 53a dieses Kopfes vor den Faden, der aufgrund seiner Spannung in diese eindringt. Der Faden wird dann von dieser Nut mitgenommen und rollt sich um die Stange 47 auf. Gleichzeitig und dank des Förderbandes 38 rollt sich das andere Fadenende um die Stange 48 auf, aber in umgekehrter Richtung. Die Aufrollrichtungen sind so ausgewählt, daß jedes Aufrollen der Richtung des Dralles eines jeden Fadenendes entspricht, und die Anzahl der Umdrehungen wird bestimmt durch den Lauf des Zylinders 24 sowie durch die Beziehungen des Untersetzungssystems und ist gewählt als Funktion des zu erteilenden Dralles, um die beiden Fadenenden aneinander anzusetzen bzw. anzudrehen.
Danach nimmt der Zylinder 25 die Zahnstange 44 mit. Die Zahnung dieser ist so gearbeitet, daß sie nicht sofort in das Antriebsrad 42 eingreift, so daß in dieser ersten Verschiebungsphase nur die Doppelschneide mitgenommen wird und den Faden am Aus-
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gang jedes Rohrs 56 und 57 abschneidet. Erst dann gelangt die Zahnstange mit dem Antriebsrad 42 in Eingriff, um die Halterung 43 um eine Vierteldrehung im Gegenuhrzeigersinn und gleichzeitig, dank der Pleuelstange 45 und des Arms 46, die Halterung 35 im Uhrzeigersinn zu drehen, so daß die beiden Stangen 47 und 48 sich dann eine in der Verlängerung der anderen befinden. Bei dieser Bewegung der Halterungen 35 und werden die Fadenabschnitte von den Rohren 56 und 57 zurückgezogen und die zähne 60 kämmen die Fasern so, daß sie aufgedrallt werden.
Sobald die Köpfe 53 und 54 sich in der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Stellung befinden, die der in vollen Linien in Fig. 2 dargestellten Stellung entspricht, haben der von der Nockenscheibe 10 gesteuerte Umschalter 23 und der Druckknopf vorher die Köpfe 53 und 54 an die entsprechenden Klemmen des elektrostatischen Generators GE angeschlossen, so daß ein elektrostatisches Feld zwischen den Köpfen 53 und 54 geschaffen wird, die zwei Elektroden mit unterschiedlichen Polaritäten darstellen. Ein elektrostatisches Feld baut sich auch zwischen derjenigen der Elektroden 53 und 54 auf, die an das Negativ— potential des Generators angeschlossen ist, und der an die Masse angeschlossenen Elektrode 73. Jeder Faden wird dann auf das Potential des Kopfes aufgeladen, auf dem er aufgerollt ist, und wird aus diesem Grunde durch die Nachbarelektrode und durch die Elektrode 73 angezogen, wenn die Fasern, wie in den Fig. und 2 dargestellt, negativ aufgeladen sind. Dann werden die entsprechenden Polaritäten der Elektroden mehrmals durch den Umschalter 23 umgekehrt, um die Fasern der beiden zu verbindenden Fadenenden abwechselnd zu öffnen und zu schließen und sie auf diese Weise miteinander zu vermischen. Daraufhin wird die
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an der Isolierhalterung 7a befestigte Elektrode 73 von der Masse abgetrennt, so daß die Fasern nicht mehr zu ihr hin angezogen werden, sondern die Neigung zeigen, sich zur Achse des Fadens hin umzulegen. Auf diese Phase folgt die Ausübung eines Zuges, der durch die Doppelnockenscheibe 14 einerseits und die Federn 51 und 52 andererseits gesteuert wird, die die Hebel 27a und 27b sowie den Doppelarm 26 (Fig. 1) stoßen und damit eine leichte Entfernung der Köpfe 53 und 54 voneinander hervorrufen, um einen Zug auf die miteinander vermischten Fasern auszuüben, die gegeneinandergleiten und so genau parallele Stellungen einnehmen.
Das elektrostatische Feld wird dann durch die Nockenscheibe 10 und den Druckknopf 19 unterbrochen, und der Zylinder 24 bringt die Zahnstange nach hinten, um die Stangen 47, 48 in entsprechenden umgekehrten Richtungen in bezug auf die Drehrichtungen drehen zu lassen, die den gleichen Stangen im Moment des Ergreifens des Fadens erteilt werden. Daraus ergibt sich ein Abrollen des Fadens von den Stangen 47 und 48 und ein Verdrillen der Fasern des Fadens bzw. der Fadenenden, die sich zwischen den Köpfen 53 und 54 befinden. Wenn der ganze Faden abgerollt ist und die Vereinigung der Enden stattgefunden hat, wird der Faden automatisch von den Köpfen 53 und 54 freigegeben, soweit eine gewisse Spannung auf ihn ausgeübt wird, und er tritt seitlich aus entsprechenden Nuten 53a, 54a aus. Der Vorgang des Aneinandersetzens bzw. An— drehens ist beendet.
Das Funktionsschema der Fig. 5 zeigt, in welcher chronologischen Reihenfolge die Nockenscheiben lo bzw. 14 der Nockenwelle 9 die verschiedenen Phasen des vorbeschriebenen Andreh-Zyklus steuern. Abgesehen von der Nockenscheibe 14, die
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den Rückzug der Arme 26 im Moment des auf die Enden der miteinander vermischten Fäden ausgeübten Zugs steuert und das Anschließen der Elektrode 73 an die Masse, das ein rein mechanisches Mittel darstellt, sind alle anderen Funktionen, eingeschlossen die Steuerung des Umschalters 23, pneumatischer Art.
Nach detaillierter Beschreibung jeder der verschiedenen Funktionen der Vorrichtung soll im folgenden noch die genaue Aufeinanderfolge dieser Vorgänge mit Hilfe des Schemas der Fig. 5 geprüft werden. Auf diesem Schema stellt die Funktion a_ die Verschiebung des Zylinders 18 dar, die Funktion b die Steuerung des Gleitens der Stangen 47 und durch die Nockenscheibe 14 und die Hebel 27a und 27b, die Funktion c_ die Verschiebung des Zylinders 25, die Funktionen _d und j! das Spannunganlegen an die Stangen 47 und 48, die Funktion J; die Verschiebung des Zylinders 24 und die Funktion _g_ das Anschließen der Elektrode 73 an die Masse.
Die Zeit t entspricht dem Start des Zylinders 18 zum Antrieb der Nockenwelle 9 und gleichzeitig demjenigen des Zylinders 24, der die Drehung der Stangen 47 und 48 in der Richtung des Aufdrallens der freien Enden der Fadenabschnitte steuert, die angedreht werden sollen, und der Falsch-Verdrillung oder der Überdrehung dieser Fadenabschnitte. Im Verlauf dieses Vorganges dringen diese in die Ansaugrohre 56 und 57 eingeführten (Fig. 2) Fadenabschnitte in die Nuten 53a, 54a der Köpfe 53 bzw. 54 ein. Im Moment t, hören die Stangen 47 und 48 auf, sich zu drehen, und sie werden durch den Generator GE (Funktionen d und e) in
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Spannung gebracht, und die Elektrode 73 wird an die Masse (Funktion c£) angeschlossen. Sobald diese Stangen 47 und 48 sich unter Spannung befinden, beginnt im Moment t„ die Funktion £, die vom Moment t„ bis zum Moment t_ der Ver-Schiebung der Zahnstange 44 und der Doppelschneide 58 entspricht, mit nachfolgendem Kippen der Halterungen 35 und 43 vom Moment t_, bis t. begleitet von dem Kämmen der Fadenenden. Im Moment t. beginnt die Funktion b_ der Annäherung der Stangen durch die Nockenscheibe 14 und die Hebel 27a, 27b bis zum Moment t,., von dem ab die Polaritäten der Stangen 47,48 nacheinander umgekehrt werden, wie durch die Funktionen ja und _d dargestellt vom Moment t_ bis tQ. Im Moment t_ wird die Elektrode 73 von der Masse (Funktion c[) isoliert. Im Moment t~ werden die Stangen 47 und 48 voneinander getrennt (Funktion b), und im Moment t, , während des Abschlusses dieses Rückzugs der Stangen 47 und 48, der im Moment t,^ endet, werden diese letzteren in Drehung mitgenommen, um die Fasern der beiden Enden bis zum Moment t, 2 zu verdrallen, der auch das Ende des Zyklus bezeichnet. Von t,„ bis t,^ werden alle Funktionen durch Rückzug des steuernden Zylinders 18 der Nockenwelle 9 (Funktion aj zur Ausgangsposition zurückgeführt. Die Vorrieh— · tung ist dann bereit, einen weiteren Andrehvorgang auszuführen, wobei der Faden automatisch am Ende des Verdrillungsvorganges der aneinander anzusetzenden Enden von den Stangen 47 und 48 und ihren Köpfen 53 bzw. 54 gelöst wird, während dessen der Faden von den Stangen 47 und 48 abrollt.
Fig. 6 zeigt eine Abwandlung, in der eine Elektrode 61 bzw. 62 an jeden Kopf 53' bzw. 54" angeschlossen ist. Diese Elektroden sind an den (nicht in dieser Figur dargestellten)
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elektrostatischen Generator angeschlossen und sollen die aufgedrallten und gekämmten Enden der anzusetzenden Fäden anziehen. Hierzu werden sie mit einer dünnen Teflon-Schicht von 0,2 mm Dicke beschichtet. Dieser dielektrische Stoff hat die Aufgabe, daß der Faden, der mit einem Potential entgegengesetzt zu dem der Elektrode aufgeladen ist, durch diese Elektrode angezogen wird, jedoch sein Potential dank des Vorhandenseins des Dielektrikums beibehält. Infolgedessen öffnen sich die dem elektrostatischen Feld unterworfenen Fasern in dieser Abwandlung nicht kreisförmig wie im Fall der vorbeschriebenen Ausführungsform, sondern werden gegen die Oberfläche der entsprechenden Elektroden 61,62 angelegt.
Jeder Kopf 53', 54' ist mit einem Messer 63 bzw. 64 versehen, die auf Halterungen 35' bzw. 43' befestigt sind. Stehende Messer 65,66 sind auf den kreiförmigen Bahnen der beweglichen Messer 63 bzw. 64 angebracht. In der in Fig. 6 dargestellten Stellung befinden sich die Messer eines jeden Paares 63,65 bzw. 64,66 beiderseits des zwischen zwei Ansaugrohren 67,68 bzw. 69,70 gespannten Fadens.
Eine Blasdüse 71 bzw. 72 ist jeder Elektrode 61,62 zugeordnet und so angeordnet, daß sie die Luft im wesentlichen an der Fadenachse entlang bläst. Auf diese Weise wird ein Faden, der um die Stangen 47,48 in einer Richtung aufgerollt ist, daß er sich zwischen den Köpfen 53',54' und den Rohren 68 bzw. 70 aufdrillt, durch die durch die Düsen 71,72 geblasene Druckluft gekämmt. Dieses Kämmen löst das Freiwerden der nicht mit.dem Abschnitt des Fadens verbundenen Fasern aus, die um die Stangen 47' bzw. 48' aufgerollt sind,
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und die in die Ansaugrohre 68 bzw. 70 eingreifenden Abschnitte des Fadens werden getrennt und so angesaugt, daß nur die aufgedrillten, mit dem Rest des Fadens verbundenen Fasern verbleiben und dann unter Einwirkung des elektrostatischen Feldes gegen die Fläche der Elektroden 61 bzw. angezogen v/erden.
Dann werden die beiden Halterungen 35' und 43' in Richtung der Pfeile F,, F? gekippt, wie dies für die vorhergehende Ausfuhrungsform erläutert wurde, bis die Elektroden 61 und sich treffen, wobei sie die beiden aneinander anzudrehenden Fadenenden gegeneinander drücken.
Diese gekippte Stellung der Elektroden ist in Fig. 7 dargestellt, die gleichzeitig eine Abwandlung darstellt, in der die Elektroden 61' und 62' nicht eben sind, wie in Fig. 6 dargestellt, sondern durch zwei Wölbungen in entgegengesetzter Richtung gebildet werden, wodurch sie einen Zug auf die Enden der anzudrehenden Fäden erzeugen. Dann wird die eigentliche Aneinandersetzung durch Verdrillen der zwischen den Elektroden vereinigten Enden mit Hilfe der Drehung der Köpfe 53' und 54* verwirklicht, die gleichzeitig den Faden aus den Nuten 53* a und 54'a freigeben, wie für die vorhergehende Ausführungsform beschrieben.
Die Versuche haben gezeigt, daß es möglich ist, völlig unsichtbare Aneinandersetzungen mit einer Zugfestigkeit von mehr als 80% der Anfangsfestigkeit des Fadens zu verwirklichen. Die erste beschriebene Ausführungsforra erlaubte, insbesondere für solche Fäden ausgezeichnete Ergebnisse zu erzielen, die relativ weiche und/odör leicht elektrisch aufladbare Fasern aufwiesen, während für die Fäden, die starrere und/oder
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schwerer elektrisch aufladbare Fasern verwandten, wie beispielsweise "tfolle, die zweite Ausführungsform oder ihre Abwandlung der Fig. 7 bessere Resultate ergaben.
Man kann noch erwähnen, da3 es zur Verbesserung der Regelrr.üiigkeit des Fadenquerschnitts und, um auf keinen Fall einen Schwachuunkt an der Ansetzstelle zu schaffen, nützlich ist, die Endabschnitte abzuschneiden, bei denen die Faserdichte sehr schwach ist, damit die beiden miteinander verdrallten Endabschnitte zusanmien eine der ursprünglichen Faserdichte des Jadens so nahekommende Faserdichte wie möglich aufweisen.
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Claims (5)

- ι Patentansprüche
1. Vorrichtung zur Vereinigung von Textilfaden durch Axialverdrillung ihrer entsprechenden Enden mit Mitteln zum Aufdrehen der Endabschnitte dieser Fäden und Erteilen einer Überdrehung an die an diese Endabschnitte angrenzenden Fadenabschnitte und zum nachfolgenden Übertragen dieser Überdrehung auf die Endabschnitte, um ihre Vereinigung durchzuführen; mit zwei deutlich koaxialen Spindeln, die drehbar in zwei entsprechenden Halterungen angebracht . und kinematisch miteinander verbunden sind, um sich in umgekehrter Richtung zueinander zu drehen; und mit Antriebs-.-ititteln zum abwechselnden Drehen dieser Spindeln in zwei entsprechenden Drehrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß jede dieser Spindeln eine Stange aufweist, deren gegenüber dem der anderen Spindel liegendes Ende ein Einhakelement hat, das sich radial zur Achse der Stange erstreckt, und daß Mittel zum Spannen eines Fadens in der Bahn dieses Elements vorgesehen sind, damit seine Drehung in einer der vorgenannten Drehrichtungen der Spindel einen Abschnitt dieses Fadens in Schraubenform auf diese Stange aufrollt, während sein Endabschnitt aufgedrallt wird, und damit seine Drehung in der anderen Richtung der Spindel den aufgerollten Fadenabschnitt abrollt und seinen Endabschnitt mit dem Endabschnitt des auf der anderen Spindel aufgerollten Fadens verdrillt, wobei diese zusammengefügten Fäden gleichzeitig beim Abrollen der in Schraubenform aufgerollten Abschnitte von den Spindeln freigegeben werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Halterungen drehbar um eine senkrecht zur Achse der Stange verlaufende Achse angebracht ist und daß diese Halterungen kinematisch miteinander verbunden sind, um in einander entgegengesetzter Richtung zu drehen, und da 3 Antriebsmittel an diese Halterungen angeschlossen sind, uti sie aus einer Stellung, in der die Stangen koaxial zueinander sind, in eine Stellung zu verbringen, in der sie parallel zueinander sind und in der die Köpfe zwei entsprechenden Öffnungen gegenüberliegen, die mit einer Ansaugquelle verbunden sind und jeweils an ein Fadenschneidorgan angrenzen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Stangen von der Masse isoliert ist und wahlweise an einen elektrostatischen Generator angeschlossen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine ringförmige Elektrode zwischen den Köpfen angeordnet ist koaxial zur Achse der Stangen, die in der Verlängerung der einen von der anderen angeordnet sind, und wahlweise an einen der Pole des Generators angeschlossen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Stangen an einen der Pole eines elektrostatischen Generators angeschlossen ist und so eine erste Elektrode bildet, während eine zweite Elektrode mit jeder dieser Stangen verbunden ist und aus einer Auflagefläche besteht, die sich in der Verlängerung der ent-
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sprechenden Stangen auf der Seite erstreckt, wo diese in den Köpfen enden, wobei diese zweiten Elektroden an den anderen Pol des Generators angeschlossen sind, und wobei jedes Paar der ersten und zweiten Elektroden auf einer schwingenden Halterung derart angebracht ist, daß diese zweiten Elektroden wahlweise zwei Stellungen einnehmen können, die eine, in der sie voneinander entfernt sind, die andere, in der sie miteinander in Berührung sind, wobei die Auflageflächen der zweiten Elektroden von komplementärer Form zueinander sind.
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