DE2934100C2 - Hydrostatische Hilfskraftlenkung - Google Patents
Hydrostatische HilfskraftlenkungInfo
- Publication number
- DE2934100C2 DE2934100C2 DE19792934100 DE2934100A DE2934100C2 DE 2934100 C2 DE2934100 C2 DE 2934100C2 DE 19792934100 DE19792934100 DE 19792934100 DE 2934100 A DE2934100 A DE 2934100A DE 2934100 C2 DE2934100 C2 DE 2934100C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pressure
- valve
- steering
- control
- channel
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000002706 hydrostatic effect Effects 0.000 title claims description 6
- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 description 11
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 7
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 7
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 3
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 2
- 235000010678 Paulownia tomentosa Nutrition 0.000 description 1
- 240000002834 Paulownia tomentosa Species 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D5/00—Power-assisted or power-driven steering
- B62D5/06—Power-assisted or power-driven steering fluid, i.e. using a pressurised fluid for most or all the force required for steering a vehicle
- B62D5/09—Power-assisted or power-driven steering fluid, i.e. using a pressurised fluid for most or all the force required for steering a vehicle characterised by means for actuating valves
- B62D5/093—Telemotor driven by steering wheel movement
- B62D5/097—Telemotor driven by steering wheel movement gerotor type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Power Steering Mechanism (AREA)
Description
— Das Steuerventil ist einerseits über Druckkanäle an die Steuerpumpe und andererseits über
Verbindungskanäle an Druckräume eines den Einschlag der Fahrzeuglenkorgane bewirkenden
Stellmotors angeschlossen;
— in der Neutralstellung des Steuerventils ist die Servopumpe über Steuernuten des Steuerventils
mit einem zum Druckmittelbehälter führenden Rücklaufkanal verbunden;
— in der Neutralstellung des Steuerventils ist außerdem die Sleuerpumpe über die Druckkanäle
und die Verbindungskanäle mit den Druckräumen des Stellmotors verbunden;
— zwischen den Druckkanälen und dem Rücklaufkanal ist je ein Nachsaugeventil angeordnet;
— nur einer der Druckräume des Stellmotors ist von einer Kolbenstange durchsetzt,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
— In einer Gehäusebohrung (34A) ist ein Schaltschieber
(34B) eines Schaltventil (34) aufgenommen, der durch eine Druckfeder (33) gegen
einen Anschlag in der Gehäusebohrung (34A) vorgespannt ist;
— der die Druckfeder (33) aufnehmende Betätigungsraum des Schaltventils (34) ist an die zum
von der Kolbenstange (42) abgelegenen Druckraum (22) des Stellmotors (24) führende
Verbindungsleitung (20) und der andere Betätigungsraum an die zum kolbensiangenseitigen
Druckraum (23) führende Verbindungsleitung (21) angeschlossen;
— vom anderen Betätigungsraum führt im Schaltschieber (34ß,)ein Kanal (34Qzu einer Ringnut
(38) in der Wandung des Schaltschiebers (34B), die bei an seinem Anschlag anliegenden
Schaltschieber in Verbindung mit einer Gehäuseringnut (37) in der ihn aufnehmenden
Gehäusebohrung (34B) steht und bei ausgesteuertem Schaltschieber von dieser getrennt
ist;
— der Kanal (34C) ist durch ein in Richtung zur Ringnut (38) öffnendes, federbelastetes Rückschlagventil
(40) verschlossen;
— die Gehäuseringnut (37) ist über das Steuerventil
(8) in dessen Neutralstellungsbereich mit dem Rücklauf kanal (27) verbunden;
— die Vorspannungen der Federn des Rückschlagventils (40) und des Schaltventils (34) sind derart
ausgeführt, daß die erforderliche Druckdifferenz zum öffnen des Rückschlagventils größer
ist als diejenige zum Verschieben des Schaltschiebers (345,) des Schaltventils (34) aus seiner
Neutrallage.
2. Hilfskraftlenkung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseringnut (37) mit
einem von der Servopumpe (13) zu dem Steuerventil (8) führenden Zulaufkanal (14) verbunden ist
3. Hilfskraftlenkung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltventil (34) im
Lenkungsgehäuse (15) angeordnet ist
4. Hilfskraftlenkung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet daß die Gehäusebohrung (34Λ/ für
das Schaltventil (34) spiegelbildlich zur Quermittelebene der Gehäuseringnut (37) ausgebildet isL
Die Erfindung betrifft eine hydrostatische Hilfskraftlenkung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Bei derartigen hydrostatischen Lenkanlagen treten wegen des nicht ausgeglichenen Stellmotors in verschiedener
Hinsicht Proble-.ne auf. Bei einer aus der DE-OS
24 19 672 bekannten Hilfskraftlenkung der genannten Art werden die infolge der unterschiedlichen Hubvolumina
des Stellmotors zusätzlich erforderlichen Druckmittelmengen über ein zwischen einer Rücklaufleitung
und einer von der Steuerpumpe zum kolbenstangenfreien Druckraum des Stellmotors führenden Verbindungsleitung
angeordnetes Nachsaugeventil nachgesaugt. Unter bestimmten Betriebszuständen, beispielsweise bei
auf die gelenkten Fahrzeugräder wirkenden Stoßen, führen die auf die Kolbenstange des Stellmotors
einwirkenden Kräfte zu unzulässig hohen Drücken im
jo Hydrauliksystem. Bei einer anderen bekannten Einrichtung
(DE-AS 21 56 841) werden derartige Beschädigungen der Hydraulikanlage durch den Einbau einer
Ventilkombination, durch die ein Überdruck in dem Stellmotor und den anschließenden Leitungen durch
Abgabe von Druckflüssigkeit in einen Behälter abgebaut werden kann, verhindert. Der Nachteil dieser
Anordnung liegt jedoch darin, daß durch die Abgabe von Druckflüssigkeit aus dem Stellmotor die Synchronisation
zwischen der Bewegung des Lenkhandrades und der Steuerpumpe einerseits und der Bewegung der
gelenkten Fahrzeugräder und der Kolbenstange des Stellmotors andererseits verloren geht. Ein weiterer
Nachteil ergibt sich aus der Tatsache, daß der Ansprechdruck der Überdruckventile dieser Ventilkombination
auf den maximal zulässigen Arbeitsdruck ausgelegt sein muß. Dieser kann bis zu 200 bar betragen.
Dadurch entstehen beim Ansprechen der Ventile unerwünschte Geräusche.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die
so hydrostatische Hilfskraftlenkung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 derart zu verbessern, daß keine
unzulässig hohen Druckspitzen in der Lenkanlage auftreten, wobei die synchrone Bewegung von Stellmotor
und Lenkhandrad nicht gestört werden soll.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale
gelöst. Weitere zweckmäßige und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Im folgenden wird die Erfindung mit ihren Vorteilen anhand eines in einer Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen vereinfachten Längsschnitt durch eine
hydrostatische Hilfskraftlenkung nach der Erfindung in Neutralstellung,
F i g. 2 den Längsschnitt nach F i g. 1 in einer geringfügig modifizierten Ausführungsform.
Beim Drehen des Lenkhandrades 1 wird ein Rotor 2
einer Steuerpumpe 3 über eine Lenkspindel 4, eine i?rehstabfeder 5 und eine Gelenkwelle 6 angetrieben.
Dabei wird die Drehstabfeder 5 in sich verdreht, so daß eine Relativverdrehung zwischen Lenkspindel 4 und
Gelenkwelle 6 stattfindet Eine mit einer Radialbohrung 9 versehene Ventilbüchse 7 eines Steuerventils 8 ist
einerseits über eine Mitnehmerverzahnung mit der Gelenkwelle 6 und andererseits über einen Schrägschlitz
10, in welchen ein in die Lenkspindel eingepreßter Mitnehme; stift 11 eingreift, mit der Lenkspindel 4
verbunden. Durch diese Anordnung ist eine Axialverschiebung der Ventilbüchse 7 möglich. Der Verdrehwinkel
zwischen der Lenkspindel 4, der Gelenkwelle 6 und der Ventilbüchse 7 ist durch einen als Totgang-Kupplung
wirkenden Anschlagring 12 begrenzt, welcher mit is
einer Außenverzahnung in eine Innenverzahnung der Ventilbüchse 7 eingreift. Der Anschlagring 12 greift
außerdem über eine Innenverzahnung mit Flankenspiel in eine Außenverzahnung der Lenkspindel 4 ein, so daß
ein gewisses Verdrehspiel entsteht Der Arbeitsstrom einer Servopumpe 13 wird über Zulaufkanäle 14 und
14/4 im Lenkungsgehäuse 15, je nach Drehrichtung des Lenkhandrades 1, über Steueröffnungen 41 oder 4M
einem Druckkanal 16 bzw. 17 und damit der Steuerpumpe 3 zugeleitet. Der Arbeitsdruck der
Servopumpe 13 ist durch ein Druckbegrenzungsventil 18 auf einen Höchstwert begrenzt.
Der von der Steuerpumpe dosierte Arbeitsstrom gelangt entsprechend dem Lenkeinschlag vom Druckkanal
16 oder 17 über einen Verbindungskanal 20 oder 3« 21 zu einem Druckraum 22 oder 23 eines Stellmotors 24.
Das aus dem entlasteten Druckraum des Stellmotors 24 verdrängte Öl fließt drucklos über den Verbindungskanal
20 oder 21, über das Steuerventil 8 und über einen Zwischenkanal 25 oder 26 zu einem Rücklaufkanal 27, ^
der zu einem Behälter 28 führt.
Die zu der Steuerpumpe 3 führenden Druckkanäle 16 und 17 sind über Nachsaugeventile 29 bzw. 30 direkt
bzw. über den Kanal 26 mit dem Rücklaufkanal 27 verbunden. Über eine Steueröffnung 31 des Steuerventils
8 bzw. über den Kanal 17, den Innenraum der Ventilbüchse 7, die Querbohrung 9 und eine weitere
Steueröffnung 22 können die Nachsaugeventile 29 und 30 bei entsprechender Stellung der Ventilbüchse 7 auch
die Druckräume 22 und 23 des Stellmotors 24 befüllen.
Die erfindungsgemäße Einrichtung besteht aus einem als Druckwaage ausgebildeten, durch eine Druckfeder
33 belasteten Schaltventil 34. Dabei ist in einer Gehäusebohrung 34Λ ein Schaltschieber 34ß verschiebbar
aufgenommen, der durch die Druckfeder 33 gegen "'" einen Anschlag in der Gehäusebohrung 34Λ vorgespannt
ist. Der die Druckfeder 33 aufnehmende Betätigungsraum des Schaltventils 34 ist an dis zum
großen, von der Kolbenstange 42 abgelegenen Druckraum 22 des Stellmotors 24 führende Verbindungslei- 3r>
tung angeschlossen. Der andere Betätigungsraum ist an die zum kleinen, kolbenstangenseitigen Druckraum 23
führende Verbindungsleitung 21 angeschlossen. Von dem anderen, der Druckfeder 33 gegenüberliegenden
Betätigungsraum des Schaitventils 34 führt in dem b0
Schaltschieber 34S ein Kanal 34Czu einer Ringnut 38 in der Wandung des Schaltschiebers 34ß. Die Ringnut 38
bildet zusammen mit einer in dem Gehäuse 15 angeordneten Gehäuseringnut 37 eine Steueröffnung
39. die in der in F i g. 1 dargestellten Neutralstellung des °5
Schaltschiebers 34ß geöffnet ist. Bei ausgesteuertem Schaltschieber ist die Steueröffnung 39 geschlossen. Die
Gehäuseringnut 37 ist mit dem Kanal 14 verbunden, an
den auch die Druckseite der Servopumpe 13 angeschlossen ist Der Kanal 34Cist durch ein in Richtung zu
der Ringnut 38 öffnendes, federbelastetes Rückschlagventil 40 verschlossen. Die Gehäuscringnut 37 ist im
Bereich der Neutralstellung des Steuerventils 8 über das Steuerventil 8 und den Rücklaufkanal 27 mit dem
Druckmittelbehälter 28 verbunden. Die Vorspannungen der Federn des Rückschlagventils 40 und des Schaltventils
34 sind derart ausgeführt, daß die erforderliche Druckdifferenz zum öffnen des Rückschlagventils
größer ist als diejenige zum Verschieben des Schaltschiebers 34B aus einer Neutrallage. Der Druck zum
öffnen des federbelasteten Rückschlagventils 40 ist damit größer als der zum Verschieben des Schaltschiebers
34ß aus seiner Neutrallage erforderliche Druck, d.h. größer als die Kraft der Druckfeder bei einer
Stellung des Schaltschiebers 34, in der die Steueröffnung 39 gerade geschlossen ist, dividiert durch die Größe der
Stirnfläche 35.
Die Hilfskraftlenkung ist in Fig. I in der Neutralstellung
gezeichnet, in der die Ventilbüchse 7 ihre Mittelstellung einnimmt Diese Mittelstellung ergibt sich
immer dann, wenn auf das Lenkhandrad 1 und die gelenkten Fahrzeugräder bzw. den Stellmotor 24 keine
Kräfte einwirken. Der von der Servopumpe 13 erzeugte Förderstrom wird von dem Zulaufkanal 14 über die
Ventilbüchse 7 in die Zwischenkanäle 25 und 26 geleitet und von diesen über den Rücklaufkanal 27 dem Behälter
28 zugeführt Da? öl in den anderen Kanälen und in der
Steuerpumpe 3 ist dabei nicht in Bewegung. Die Verbindungskanäle 20 und 21 des Stellmotors 24 sind
durch einen Ringspalt der am Steuerventil 8 gebildeten Steueröffnungen 31 und 32 mit den Druckkanälen 16
bzw. 17 der Steuerpumpe 3 verbunden. Dadurch kann das Lenksystem von den gelenkten Fahrzeugrädern her
bewegt werden.
Wirkt auf die gelenkten Räder und damit auf die Kolbenstange 42 des Stellmotors 24 eine äußere Kraft,
beispielsweise die Rückstellkraft aus einer Kurveneinschlagstellung in einer solchen Richtung, daß sich der
kolbenseitige Druckraum 22 verkleinert, dann fließt ein ölstrom von dem Druckraum 22 über den Verbindungskanal 20, die Steueröffnung 31 und den Druckkanai 16
zu der Steuerpumpe 3. Beim Durchströmen der Steuerpumpe 3 wird diese in eine Drehbewegung
versetzt. Das Reibmoment der Lenkspindel 4 in ihrer Lagerung und ihrer Dichtung sowie ein eventuelles
»Durch-die-Hand-Gleitenlassen« des Lenkhandrades 1 bewirken eine Verstellung der. Ventilbüchse 7 in
Richtung zum Lenkhandrad 1 hin. Dadurch wird die Steueröffnung 31 weiter geöffnet. Der die Steuerpumpe
3 antreibende Ölstrom verläßt die Steuerpumpe zum Druckkanal 17. Ist die Ventilbüchse 7 noch nicht so weit
zum Lenkhandrad 1 hin verschoben, daß die Steueröffnung 41 geöffnet hat, dann muß der von der
Steuerpumpe 3 kommende Ölstrom durch die zentrale Bohrung der Ventilbüchse 7, die Querbohrung 9, die
Steueröffnung 32 und den Verbindungskanal 21 zu dem kolbenstangenseitigen Druckraum 23 des Stellmotors
24 fließen.
Da aus dem Druckraum 22 mehr Öl ausströmt, als der Druckraum 23 aufnehmen kann, steigt ohne die
erfinduiigsgemäße Einrichtung der Druck in den
Druckräumen 22 und 23 gleichermaßen so lange an, bis er die Größe »Querschnitt der Kolbenstange 22
dividiert durch die an der Kolbenstange 22 angreifende Kraft« erreicht und damit die Bewegung des Stellmotors
24 zum Stillstand gebracht hat. In diesem
Betriebszustand stützt sich die ganze an der Kolbenstange 42 angreifende Kraft hydraulisch über den relativ
kleinen Kolbenstangenquerschnitt ab, d. h. die Drücke im Lenksystem können unkontrolliert hoch ansteigen.
Außerdem ist eine weitere selbsttätige Bewegung der Lenkanlage durch die an der Kolbenstange angreifende
Kraft in Richtung auf ein Verkleinern des Druckraumes 22 nicht mehr möglich, d. h. die Lenkanlage ist in dieser
Bewegungsrichtung blockiert.
Die erfindungsgemäße Einrichtung hat folgende Wirkung:
Der Schaltschieber 34fl befindet sich bei dem oben beschriebenen Betriebszustand in der in F i g. 1 dargestellten
Neutrallage, da die Drücke in den Verbindungskanälen 20 und 21, die auf die beiden Stirnflächen des
Schaltschiebers 34S wirken, gleichermaßen ansteigen und damit die Kraft der Feder 33 alleine die Lage des
Schaltschiebers 34ß bestimmt. Erreicht der Druck in dem Verbindungskanal 21 eine Höhe, die dem
Öffnungsdruck des Rückschlagventiles 40 entspricht, dann kann der von dem Druckraum 23 nicht
aufgenommene überschüssige ölstrom über das Rückschlagventil 40, die Steueröffnung 39 und die Gehäuseringnut
37 in den Zulaufkanal 14 und von dort über das Steuerventil 8, die Zwischenkanäle 25 und 26 und den
Rücklaufkanal 27 zum Behälter 28 fließen. Die Steuerpumpe 3 und damit das Lenkhandrad 1 drehen
sich dabei entsprechend dem aus dem Druckraum 22 ausgeschobenen ölstrom mil, d. h. die synchrone
Bewegung von Stellmotor 24 und Lenkhandrad 1 wird jo durch den über das Rückschlagventil 40 abfließenden
Teilstrom nicht gestört.
Wirkt auf die Kolbenstange 42 des Stellmotors 42 eine äußere Kraft in einer solchen Richtung, daß sich der
kolbenstangenseitige Druckraum 23 verkleinert, dann fließt ein ölstrom in umgekehrter Richtung von dem
Druckraum 23 über die Steuerpumpe 3 zu dem Druckraum 22. Da der Druckraum 22 mehr öl
aufnehmen kann als aus dem Druckraum 23 verdrängt wird, muß das fehlende Ölvolumen über das Nachsauge- -to
ventil 29 aufgefüllt werden. Im Gegensatz zu dem vorher beschriebenen umgekehrten Vorgang kann der
Druck in den Druckräumen 22 und 23 jetzt nicht mehr gleichermaßen auf eine unkontrollierte Höhe ansteigen.
Es ist vielmehr so, daß der Druck bei dem jetzt beschriebenen Vorgang in dem Druckraum 23 stets
höher ist als der in dem Druckraum 22. Um zu verhindern, daß der von dem Druckraum 23 verdrängte
ölstrom unter Umgehung der Steuerpumpe 3 direkt über das Rückschlagventil 40, die Steueröffnung 39 und
das Steuerventil 8 in den Behälter 28 fließt, muß die Feder 33 so ausgelegt sein, daß sich der Schaltschieber
345 bei einem kleinen Druckgefälle über dem Schaltschieber 34ß gegen die Feder 33 verschiebt und
damit die Steueröffnung 39 schließt.
Der öffnungsdruck des Rückschlagventils muß also höher sein als das letztgenannte Druckgefälle. Dadurch
wird erreicht, daß beim Verschieben des Schallschiebers 34S gegen die Feder 33 kein öl über das Rückschlagventil
40 abströmt.
Das Anschließen der Gehäuseringnut 37 an den mit der Servopumpe 13 verbundenen Zulaufkanal 14 hat
den Vorteil, daß von dem über die Steuerpumpe 3 dosierten ölstrom, der in den Verbindungskanälen 20
oder 21 und damit auch an den Stirnflächen 35 und 36 des Schaltschiebers 34ß ansteht, so gut wie kein
Leckölstrom von der Stirnfläche 35 bzw. 36 zu der Kolbenringnut 37 abströmen kann, da zwischen der
Kolbenringnut 37 und dem mit der Steuerpumpe 3 verbundenen Verbindungskanal 20 bzw. 21 nur ein sehr
geringes Druckgefälle besteht.
Die in Fig.2 dargestellte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung unterscheidet sich von
der Ausführungsform nach F i g. 1 dadurch, daß der Einbauraum für das Schaltventil 34 in dem Lenkungsgehäuse
15 in axialer Richtung symmetrisch ausgebildet ist. Das bedeutet, daß die Entfernung »A« der einen
axialen Endfläche 43 des Einbauraumes des Schaltventils 34 von der Gehäuseringnut 37 gleichgroß ist wie die
Entfernung »B« der anderen axialen Endfläche 43/4 des
Einbauraumes des Schaftventils 34 von der Gehäuseringnut 37. Dann läßt sich die Lenkanlage, unabhängig
davon, ob der kolbenstangenseitige Druckraum 23 des Stellmotors 24 an den Verbindungskanal 20 oder 21
angeschlossen ist, mit gleichen Teilen aufbauen. Es muß hierzu lediglich der Schaltschieber 345 einschließlich
der Feder 33 um 180° verdreht eingebaut werden.
Claims (1)
- Patentansprüche:ϊ. Hydrostatische Hilfskraftlenkung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einer von einem Lenkhandrad antreibbaren, als Dosiereinrichtung wirkenden Steuerpumpe, einer Servopumpe, einem in Abhängigkeit von der Drehung des Lenkhandrades verstellbaren Steuerventil, einem Druckmittelbehälter und mit folgenden weiteren Merkmalen:
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792934100 DE2934100C2 (de) | 1979-08-23 | 1979-08-23 | Hydrostatische Hilfskraftlenkung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792934100 DE2934100C2 (de) | 1979-08-23 | 1979-08-23 | Hydrostatische Hilfskraftlenkung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2934100A1 DE2934100A1 (de) | 1981-03-26 |
| DE2934100C2 true DE2934100C2 (de) | 1983-11-24 |
Family
ID=6079108
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792934100 Expired DE2934100C2 (de) | 1979-08-23 | 1979-08-23 | Hydrostatische Hilfskraftlenkung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2934100C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5101860A (en) * | 1991-09-30 | 1992-04-07 | Eaton Corporation | Fluid controller and improved check valve arrangement therefor |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE791090A (fr) * | 1971-11-16 | 1973-03-01 | Danfoss As | Soupape combinee pour installations hydrauliques |
| DE2419672A1 (de) * | 1974-04-24 | 1975-10-30 | Zahnradfabrik Friedrichshafen | Hydrostatische hilfskraftlenkung, insbesondere fuer kraftfahrzeuge |
-
1979
- 1979-08-23 DE DE19792934100 patent/DE2934100C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2934100A1 (de) | 1981-03-26 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2249181A1 (de) | Hydraulische lenkbegrenzung fuer servolenkanlagen, insbesondere fuer kraftfahrzeuge | |
| DE2549871A1 (de) | Fahrzeuglenkung | |
| DE2352739A1 (de) | Momentbegrenzer fuer pumpen mit veraenderlicher verdraengung | |
| DE3122370C2 (de) | ||
| DE2755545C2 (de) | Hydraulische Hilfskraftlenkeinrichtung für Fahrzeuge | |
| EP0937206B1 (de) | Pneumatischer oder hydraulischer stellmotor mit einer abschalteinrichtung | |
| DE19622731A1 (de) | Hydrostatische Lenkeinrichtung mit zwei Steuersystemen | |
| DE3015016A1 (de) | Entlastungsvorrichtung fuer eine hydraulische lenkhilfe in kraftfahrzeugen | |
| DE19651500C1 (de) | Dämpferventilanordnung | |
| DE2838789C2 (de) | Lenkventil mit geschlossener Mitte zur Beaufschlagung des Stellmotors einer Fahrzeughilfskraftlenkung | |
| DE3040321C2 (de) | Inchventil für einen hydrostatischen Fahrantrieb | |
| DE3311816C1 (de) | Druckbegrenzungsventil fuer Druckluftbremsanlagen von Kraftfahrzeugen | |
| DE69934200T2 (de) | Lastreaktive Lenkeinheit für Lenkzylinder mit ungleichen Flächen | |
| DE3607709A1 (de) | Hydrostatische lenkanlage, insbesondere fuer kraftfahrzeuge | |
| DE2403006C3 (de) | Steuerventil für Druckmittel-Steuerung von Hilfskraftlenkungen, insbesondere für Kraftfahrzeuge | |
| DE4216053A1 (de) | Hilfskraftlenkung, insbesondere für Kraftfahrzeuge | |
| DE2240012C3 (de) | Steuereinrichtung für hydrostatische Hilfskraftlenkungen o.dgl. | |
| DE4428410C2 (de) | Kompakte Regeleinheit für eine Flügelzellenpumpe | |
| WO1984002500A1 (fr) | Direction assistee, en particulier pour vehicules a moteur | |
| DD145389A5 (de) | Lenkventil mit geschlossener mitte | |
| DE2807464C2 (de) | Hilfskraftlenkung | |
| DE2428239A1 (de) | Lenkeinrichtung mit hydraulischer hilfskraft | |
| DE2934100A1 (de) | Hydrostatische hilfskraftlenkung | |
| AT3212U1 (de) | Radialkolbenpumpe | |
| DD145388A5 (de) | Lenkventil fuer eine hydraulisch betriebene lenkanlage mit geschlossener mitte |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |