DE2937687C2 - Zuführungseinrichtung für Endlosformulare zu einem Drucker - Google Patents
Zuführungseinrichtung für Endlosformulare zu einem DruckerInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zuführeinrichtung, wie sie im Oberbegriff des Patentanspruchs 1
beschrieben ist.
Bei der Ausnützung einer Datenverarbeitungsanlage für verschiedene Funktionen, beispielsweise Buchhaltung,
Terminüberwachung, Routinerundschreiben, Rechnungserstellung und dergleichen, werden jeweils
entsprechend vorgedruckte Endlosformulare benötigt, die je nach Arbeit der Datenverarbeitungsanlage für die
betreffende Funktion als Endlosformulare dem Drucker der Datenverarbeitungsanlage zugeführt werden. Es
müssen also für derartigen Betrieb eine entsprechende Anzahl von Endlosformularen zur Verfügung gehalten
werden, da jede Funktion in der Regel einen eigenen, individuellen Vordruck erfordert. Beim Übergang von
einer zu einer anderen Funktion ist es erforderlich, das vorher dem Drucker zugeführte Endlosformular abzutrennen
und das für die neue Funktion benötigte Endlosformularband in den Drucker einzufädeln. Man
hat dies bisher so bewerkstelligt, daß die meist zu einem Stapel zusammengefaßten und in einem Karton
untergebrachten Endlosformulare je nach Bedarf an den Drucker herangestellt worden sind, woraufhin das dem
Karton entnehmbare Endlosformularband in den Drucker eingefädelt wurde. Da es sich bei den ein
Endlosformularband enthaltenden Kartons um Gegenstände von beträchtlichem Gewicht handelt, steflt die in
in dem vorstehend geschilderten bekannten Betrieb
notwendige Auswechslung von Kartons für das Bedienungspersonal eine körperliche Belastung dar, die
den schnellen Betrieb der Datenverarbeitungsanlage beeinträchtigt und gelegentlich auch von dem zur
π Verfügung stehenden Personal überhaupt nicht bewältigt werden kann. Auf jeden Fall ist das Hin- und
Hertransportieren der betreffenden Kartons eine mühselige Arbeit.
Anstelle der Zusammenfassung der Endlosformulare
Anstelle der Zusammenfassung der Endlosformulare
Λ' zu einem Stapel besteht auch die Möglichkeit der
Zusammenfassung auf einer Rolle, die dann wie der vorstehend beschriebene Karton auszuwechseln ist. Das
Problem des Hin- und Hertransports ist hierbei das gleiche.
2i Es ist bereits eine Zuführungseinrichtung für in
Stapeln zusammengefaßte Endlosformular aus der
US-PS 25 87 827 bekannt, aus der die Endlosformulare einem Drucker zugeleitet werden. Die Zuführungseinrichtung
besteht dabei aus einem Karton mit vertikal
ίο oder horizontal nebeneinander angeordneten Fächern,
in die jeweils ein Stapel von Endlosformularen eingeordnet ist. Dabei werden die Endlosformulare
jeweils entweder nach oben ai'i den vertikalen Fächern
oder seitlich aus den horizontalen Fächern herausgezo-
F gen und einem Drucker zugeführt. Um bei dieser
Anordnung von einem Endlosformular auf ein anderes überzugehen, ist es erforderlich, in das jeweilige Fach
hineinzugreifen und das Ende des in dem Fach befindlichen Endlosformular.^ zu trhssen, um dieses
dann in den Drucker einzufädeln. Dieses Herausgreifen eines Endlosformulars aus einem Fach bei Übergang
von einem Endlosformular auf ein anderes stellt eine unbequeme Handhabung dar, insbesondere dann, wenn
ein Fach von dem betreffenden Stapel noch fast ganz
■»' ausgefüllt ist, da in diesem Falle nur wenig Platz bleibt,
um das betreffende Ende des Endlosformulars mit der Hand zu erfassen.
Es ist weiterhin aus der Zeitschrift IBM Technical Disclosure Bulletin, Vol. 17. No. 7, Dezember 1974,
ι" Seiten 1933 und 1934 eine Zuführungseinrichtung für
mit Stapeln zusammengefaßte Endlosformulare bekanntgeworden, bei der es sich darum handelt, entweder
bei Verbrauch eines Stapels schnell einen neuen Stapel zur Verfügung zu stellen oder von einem Stapel auf
>3 einen anderen bereitgestellten überzugehen. Die betreffende
Anordnung arbeitet mit einem Karussell, das Platz für zwei Stapel bietet. Jeweils von einem Stapel
wird das Endlosformular abgezogen, wogegen der zweite Stapel auf dem Karussell in Bereitstellung
h" gehalten wird. Sein Ende wird dabei von einer
Stachelwalze zunächst festgehalten. Ist nun entweder ein Stapel verbraucht oder soll das Endlosformular des
bereitgestellten Stapels zugeführt werden, so wird das Karussell gedreht, das damit den bereitgestellten Stapel
·" in die Position zum Abziehen des Endlosformulars
bringt. Das von der Stachelwalze festgehaltene Ende des betreffenden Endlosformulars wird dann an die
Zuführeinrichtung des Druckers herangeklappt, der
daraufhin das Endlosformular in sich einzieht.
Es ist weiterhin aus der DE-OS 14 61 538 eine Zuführungseinrichtung gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 bekannt, bei der dem Drucker einer Datenverarbeitungsanlage eine Mehrzahl von übereinanderliegenden
und gleichzeitig beschrifteten Bahnen zugeführt wird, wobei die von Stapeln abgezogenen
Bahnen zunächst in einem neben einer Leitschiene angeordneten Schlitz zusammengefaßt werden, um
danach übereinandergeschichtet durch den Drucker gezogen zu werden. Eine derartige Zuführungseinrichtung
ist jedoch"7dazu geeignet, wahlweise einzelne Endlosformulare insbesondere beim Übergang von
einem zu einem anderen Endlosformular schnell dem Drucker zuzuführen.
Aus der US-PS 16 10 599 ist weiterhin eine Einrichtung zürn Beschriften von übereinanderliegenden
Endlosformularen mittels einer über einen festgehaltenen Stapel von Endlosformularen hinwegwandernden
Schreibmaschine bekannt, bei der d;e gemeinsam auf eine Rolle gewickelten Endlosformulare von dieser
abgewickelt, einzeln um bewegbare Rollen herumgeschlungen und in definierter Position auf einem Tisch
der Schreibmaschine abgelegt werden. Die einzelnen Bahnen der Endlosformulare bilden dabei auf diesem
Tisch einen Stapel von Endlosformularen, die alle mittels der Schreibmaschine gleichzeitig beschriftet
werden. Die einzelnen Bahnen werden dabei jeweils um eine bewegliche Rolle herumgeführt, wobei sämtliche
Rollen an einem gemeinsamen Mechanismus hängen, der die Rollen gemeinsam in der Weise betätigt, daß
nach erfolgtem Umlegen der Bahnen um die Rollen und ihrer Zusammenfassung auf dem Tisch sämtliche Rollen
gemeinsam eine seitliche Bewegung ausführen, durch die alle auf dem Tisch liegenden Bahnen gespannt
werden. Dabei werden die einzelnen Bahnen von den Rollen gegen individuelle Platten gedrückt und so in
ihrer erreichten Lage festgehalten. Das charakteristische Merkmal dieser Vorrichtung besteht darin, daß
hier keine individuelle Handhabung von Endlosformularen vorliegt, wie dies beim Betrieb eines Druckers einer
Datenverarbeitungsanlage der Fall ist, wenn dieser jeweils mit unterschiedlichen Endlosformularen zu
beschicken ist und im Betrieb von einem Endlosformular auf das andere übergegangen .verden muß. Die
Vorrichtung gemäß der US-PS 16 10 599 gestattet nur die gemeinsame Handhabung und Beschriftung aller auf
einer einzigen Rolle aufgewickelter und von dieser abgezogener Endlosformular^ so daß also diese
Vorrichtung für den Betrieb eines Druckers mit nacheinander einzeln bereitgestellten Endlosformularen
nicht brauchbar wäre und auch in bezug auf diese Betriebsweise keinerlei Anregungen liefert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Hin- und Hertransport von Rollen bzw. Stapeln von
Endlosformularen weitgehend zu vermeiden und die Bereitstellung einer Mehrzahl von Endlosformularen so
zu gestalten, daß diese auf besonders einfache Weise schnell in den Drucker eingeführt werden können,
insbesondere wenn von einem Endlosformular auf ein anderes überzugehen ist. Erfindungsgemäß geschieht
dies durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 . angegebenen Merkmale.
& Durch diese Anordnung der Rollen bzw. Stapel
«/erreicht man. daß <!tw aus den Führungsschlitzen der
/ Führungseinrichtung soviele Endlosformularbänder hcrvorsiehcn, wie überhaupt für den Betrieb der
betreffenden Datenverarbeitungsanlage vorgesehen
sind. Diese Endlosformularbänder werden dabei durch die Haltevorrichtungen in den Führungsschlitzer.
unabhängig voneinander festgehalten, so daß sie durch den betreffenden Führungsschlitz in der Führungseinrichtung
nach Abtrennen von dem Drucker nicht zunickgleiten können. Beim Obergang von einem
Formular zu einem anderen wird also das zuletzt verarbeitete Endlosformularband oberhalb der Haltevorrichtung
abgetrennt, sein Rest aus dem Drucker herausgenommen und das für die nächste Funktion
benötigte Endlosformularband aus der Führungseinrichtung herausgezogen und in den Drucker eingefädelt,
ohne daß dies die anderen in den Führungsschlitzen festgehaltenen Endlosformulare beeinflußt. Es stehen
somit in der Führungseinrichtung, jeweils unabhängig voneinander durch die betreffende Haltevorrichtung
gehalten, die einzelnen Endlosformularbänder griffbereit zur Verfügung und können je nach Bedarf leicht und
vor allem ohne Hin- und Herbewegung des betreffenden Stapels bzw. der betreffenden Keile in den Drucker
eingefädelt werden. Es handelt sich Jabei um eine Arbeit, die einerseits sehr schnell abgewickelt werden
kann und andererseits das Bedienungspersonal praktisch nicht belastet. Ein Transport eines Kartons bzw.
einer [Jolle ist nur dann erforderlich, wenn ein Stapel bzw. eine Rolle eines Endlosformulars verbraucht ist. In
diesem Falle muß an der betreffenden Stelle eine neue Rolle bzw. ein neuer Stapel eingelegt werden, von dem
aus dann das betreffende Endlosformularband in die Führungseinrichtung und die Haltevorrichtung einzuführen
ist.
Im Gegensatz zu der in der Zeitschrift IBM Technical Disclosure Bulletin beschriebenen Anordnung bietet die
erfindungsgemäße Zuführungseinrichtung den Vorteil, daß beim Übergang von einem Endlosformular auf ein
anderes keinerlei Bewegung der Stapel bzw. Rollen vorzunehmen ist. Infolgedessen kann der Wechsel von
einem Endlosformular zu einem anderen sehr schnell vor sich gehen. Bezüglich der Anordnung gemäß der
US-PS 25 87 827 ergibt sich der Vorteil, daß die Endlosformulare mit ihren Enden direkt griffbereit zur
Verfugung stehen, so daß sie leicht zu erfassen sind. Die Endlosformulare stehen dabei jeweils entwai oberhalb
der Führungseinrichtung heraus und sind daher auch hinsichtlich ihrer Charakteristika, z. B. Vordruckart,
sofort erkennbar.
Zweckmäßig läßt man die Führungseinrichtung in einen Tisch ein, der mit dem Drucker in Verbindung
steht, insbesondere den Drucker trägt. In diesem Falle werden die Stapel bzw. Rollen vorteilhaft unterhalb der
Tischplatte abgelagert, von wo aus dann die einzelnpn Endlosformularbänder den Schlitzen in der Führungseinrichtung
zugeführt werden.
Die Haltevorrichtung kann man als exzentrisch gelagerte Welle ausbilden, die sich aufgrund ihrer
Schwerkraft gegen eine Wand des betreffenden Schlitzes anlegt, wobei das Endlosformular entlang
dieser Wand hocheezogen ist und bei Abzug die Welle von der Wand wegdrückt. Auf diese Weise kann von der
Welle der Abzug nicht behindert werden, durch den Druck der Welle gegen die Wand wird das dazwischenliegende
Endlosformularband jedoch gegen die Wand gedruckt, so daß es, wenn es gerade nicht in den
Drucker eingefädelt ist. durch die Führungseinrichtung aufgrund seiner Schwerkraft nicht zurückgleiten kann.
Natürlich kann man die Welle auch aus einzelnen Teilen pro Schlitz aufbauen, insbesondere aus zwei Teilen an
den beiden Rändern des Fndlosformularbandes.
nicht
Es ist an sich aus der USPS 18 03 437 eine
Haltevorrichtung mit einer exzentrisch gelagerten Welle bekannt, bei der eine Mehrzahl von übereinanderliegenden
Papierformularbändern durch die Welle gegen eine Rolle gedrückt werden, um die Papierbänder
in ihrer Gesamtheit festzuhalten. Die Freigabe der Papierbänder durch Wegschwenken der exzentrisch
gelagerten Welle erfolgt dabei durch einen besonderen Mechanismus, der dafür sorgt, daß im normalen Betrieb
die exzentrisch gelagerte Welle nicht gegen die Papierbänder anliegt.
Vorteilhaft versieht man die Haltevorrichtung mit einem das Vorhandensein eines Endlosformulars prüfenden
Signalgeber. Solange dieser Signalgeber das Vorhandensein des Endlosformulars anzeigt, besteht
insoweit volle Betriebsbereitschaft der Zuführungseinrichtung. Wenn dann jedoch ein Endlosformular
verbraucht is', meldet der Signalgeben flirson Verbrauch,
wodurch vermieden werden kann, daß etwa der Drucker auf eine leere Walze schreibt. Dabei kann der
Signalgeber gleich bei Feststellung des Verbrauchs eines Endlosformulars den Drucker stillsetzen.
Vorteilhaft läßt sich die Welle der Haltevorrichtung zusammen mit der Führungseinrichtung als den
Signalgeber bildenden Schaltkontakt ausstatten. Wenn dann das Ende eines Endlosformularbandes durch die
Haltevorrichtung hindurchgezogen ist, kommt die Welle an der Wand des betreffenden Schlitzes der
Führungseinrichtung zur Anlage und schließt damit den Kontakt. Um diese Kontaktfunktion zu erfüllen, kann
man die Weile elektrisch isoliert lagern und die Wand des betreffenden Schlitzes auf ein entsprechendes
elektrisches Potential legen. Es ist aber auch natürlich möglich, daß in der Wand ein eigener isolierter
Kontaktstift vorgesehen ist.
In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen Schnitt durch einen Tisch mit von diesem getragenen Drucker und unter seiner Tischplatte
angeordneten Kartons,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Führungseinrichtung
mit in den Schlitzen angeordneten Haltevorrichtungen.
In der F i g. 1 ist ein Tisch mit der Tischplatte 1, einem
Träger 2 und einem Fuß 3 dargestellt, auf dessen Tischplatte 1 der Drucker 4 einer Datenverarbeitungsanlage,
hier nach Art eines Fernschreibers ausgebildet, steht. Unterhalb der Tischplatte 1 sind am Träger 2
seitlich die Konsolen 5 angeordnet, auf denen die Kartons 6 mit den Endlosformularbändern 7,8,9, 10,11
und 12 abgesert sind. Für den hier betrachteten Betriebsfall ist eine der Konsolen 5 freigeblieben. Die
Endlosformularbänder 7 sind in den Kartons 6 als Stapel von zusammengefalteten Endlosformularbändern zusammengefaßt.
Die Endlosformularbänder 7—12 sind einzelnen neben dem Träger 2 zunächst unterhalb der Tischplatte
1 aufwärts geführt, und zwar so, daß ihre flachen Seiten parallel benachbart einander zugewandt sind. In dieser
relativen Lage sind die Endlosformularbänder 7—12 durch die in die Tischplatte 1 eingelassene Führungseinrichtung
13 hindurchgefädelt, die zu diesem Zweck mit entsprechenden Führungsschlitzen 14 versehen ist. In
den Führungsschlitzen 14 sind hier nicht dargestellte Haltevorrichtungen vorgesehen, auf die im Zusammenhang
mit der F i g. 2 näher eingegangen wird. Oberhalb der Führungseinrichtung 13 stehen dann die Endlosforinularbiinder
7—12, soweit sie nicht in den Drucker 4 eingefädelt sind, einige Zentimeter hoch, so daß sie
griffbereit jederzeit zur Verfügung stehen. In dem betrachteten Bctricbsfall ist das Kndlosformularband 7
"> in den Drucker eingefädelt, das diesen in bekannter
Weise durchläuft und aus diesem dann wieder herausgeführt wird. Es lagert sich hinter dem Drucker 4
auf dem hierfür vorgesehenen Teil der Tischplatte 1 ab. Es ist also zweckmäßig, für den betrachteten Betrieb
ι» eine entsprechend große Tischplatte 1 vorzusehen.
Wenn nun die betreffende, nicht dargestellte Datenverarbeitungsanlage,
mit der der Drucker 4 zusammenarbeitet, zu einer anderen Funktion überzugehen hat.
dann wird das in den Drucker 4 eingefädelte
r> Endlosformularband 7 oberhalb der Führungseinrichtung
13 längs einer Abrißstellc abgetrennt, der Rest des Endlosformular aus dem Drucker 4 herausgenommen
und das für die nächste Funktion notwendige Endlosformularband, beispielsweise das F.ndlosformularband 8,
-'» durch die Führungseinrichtung 13 hindurchgezogen und
in den Drucker 4 eingefädelt, der daraufhin dieses Endlosformularband beschriften kann. Der Übergang
von einem Endlosformularband zum anderen ist also sehr einfach und mit keinerlei Bewegung der Kartons 8
ü verbunden, die bei dem betrachteten Ausführungsbeispiel
noch dazu in raumsparender Weise unterhalb der Tischplatte 1 untergebracht sind.
In der Fig. 2 ist die Führungseinrichtung 13 im Schnitt dargestellt. Sie ist in die Tischplatte 1 eingesetzt
«' und weist die Führungsschlitze 14 auf, die voneinander
durch die Wände 15 getrennt sind. In den Führungsschlitzen 14 sind die Wellen 16 gelagert, und zwar auf
exzentrischen Achsen 17. so daß sich aufgrund des Eigengewichts der Wellen 16 die Tendenz ergibt, daß
r> die Wellen 16 sich an die jeweils rechte Seite des betreffenden Führungsschlitzes 14 unter der Wirkung
der Schwerkraft anlegen, riiei sind nun die Endiosfor
mularbänder 7 bis 12 hindurchgezogen, die unter der vorstehend beschriebenen Wirkung von den Wellen 16
4(1 gegen die betreffende Wand des Führungsschlitzes 14
gedrückt werden. Auf diese Weise wird verhindert, daß oberhalb der Führungseinrichtung 13 abgeschnittene
Endlosformularbänder 7—12 aufgrund ihres Gewichtes durch die Führungsschlitze 14 zurückgleiten können.
4=1 Die Wellen 16. die hier die Haltevorrichtungen bilden,
erlauben jedoch ohne weiteres daß die Endlosformularbänder 7—12 nach oben in Richtung der eingezeichneten
Pfeile aus der Führungseinrichtung herausgezogen werden, da sich hierbei die Wellen 16 etwas von den
betreffenden Wänden der Führungsschlitze 14 abheben. Damit nun der betreffenden Datenverarbeitungsanlage
angezeigt wird, daß ein Endlosformularband verbraucht ist, bilden die Wellen 16 zusammen mit den
betreffenden Wänden 15 einen Schaltkontakt, der bei
" Anlage einer Welle 16 gegen die betreffende Wand des
Führungsschlitzes 14 geschlossen wird. Die Wellen 16 sind zu diesem Zweck isoliert gelagert und bestehen aus
Metall, ebenso wie die Führungseinrichtung 13. Durch Schließen des durch die Wellen 16 und die betreffenden
Wände 15 gebildeten Schaltkontaktes wird dann ein elektrisches Signal ausgelöst, das in hier nicht
interessierender Weise anzeigt, daß das betreffende Endlosformularband verbraucht ist. Hierdurch kann
gleich die Datenverarbeitungsanlage abgeschaltet werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Zuführungseinrichtung fur verschiedene, je in Rollen bzw. Stapeln zusammengefaßte Endlosformulare
zur Zuführung zu einem Drucker einer Datenverarbeitungsanlage, wobei die Rollen bzw.
Stapel in Behältern untereinander und/oder nebeneinander so angeordnet sind, daß die einzelnen
Endlosformulare flach nebeneinander aus den nach oben offenen Behältern aufwärts abziehbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß in Vorschubrichtung oberhalb der Rollen oder Stapel (6) mit
Abstand von diesen eine mit Führungsschlitzen (14) für die Einfädelung je eines Endlosformulare (7 bis
12) versehene, die eingefädelten Endlosformulare (7 bis 12) griffbereit hochhaltende Führungseinrichtung
(13) angeordnet ist, die pro Führungsschlitz (14) eine die Endlosformulare (7 bis 12) in Vorschubrichtung
freigebende und entgegen der Vorschubrichtung diese selbsjhemmend festhaltende Haltevorrichtung
(16, 17) enthält, wobei die die Freigabe bzw. das Festhalten bewirkenden Haltevorrichtungen (16,17)
für die einzelnen Endlosformulare unabhängig voneinander wirksam sind.
2. Zuführungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung
(13) in einen Tisch (1) eingelassen ist, der mit dem Drucker (4) in Verbindung steht, insbesondere den
Drucker (4) trägt.
3. Zuführungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsthemmende
Haltevorrichtung aus einer evzentrisch gelagerten Welle (16) besteht, die aufgrund ihrer Schwerkraft
gegen eine Wand (15) des betreffenden Schlitzes (14) anliegt, wobei das Endlosformular (7—12) entlang
dieser Wand (15) hochgezogen ist und bei Abzug die Welle (16) von der Wand (15) wegdrückt.
4. Zuführungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Haltevorrichtung (16,17) mit einem das Vorhandensein eines Endlosformulars (7—12) prüfenden
Signalgeber versehen ist.
5. Zuführungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (16) zusammen
mit der Führungseinrichtung (13) als den Signalgeber bildenden Schaltkontakt ausgestaltet ist.
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