DE2939400C2 - Anordnung zur Ableitung von Videosignalen für die gleichzeitige Wiedergabe einer Bildfolge eines bewegten Objektes in einer sonst statischen Szene - Google Patents
Anordnung zur Ableitung von Videosignalen für die gleichzeitige Wiedergabe einer Bildfolge eines bewegten Objektes in einer sonst statischen SzeneInfo
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- H04N5/262—Studio circuits, e.g. for mixing, switching-over, change of character of image, other special effects ; Cameras specially adapted for the electronic generation of special effects
- H04N5/2625—Studio circuits, e.g. for mixing, switching-over, change of character of image, other special effects ; Cameras specially adapted for the electronic generation of special effects for obtaining an image which is composed of images from a temporal image sequence, e.g. for a stroboscopic effect
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Description
— eine Subtrahierschaltung (30), welche in Synchronismus mit den aufeinanderfolgenden Bildern Signale, die zuvor gespeicherten Bildelemente, welche zur Feststellung von Unterschieden geführt haben, oder zuvor gespeicherte,
von solchen Bildelementen abgeleitete Mischsignale von Signalen, die entsprechende Bildelemente der ausgewählten nachfolgenden Bilder
darstellen, nacheinander zu Differenzsignalen substrahiert.
— ferner eine Teilerschaltung (32) zur Teilung jedes Differenzsignals durch einen Faktor, der
aus mehreren verschiedenen Werten auswählbar ist,
— und eine Addierschaltung (34) zur Addition des dividierten Differenzsignals zu dem zuvor
gespeicherten Signal für das betreffende Bildelement
5. Anordnung nach einem der Anspräche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ankönnenden
Bilder digital kodiert sind und daß das Bezugsbild und daß die Bildelemente, welche zur Feststellung
von Unterschieden geführt haben, darstellendes Signal oder die daraus abgeleiteten Mischsignale in
einem gemeinsamen Digital-Teilbildspeicher (18) gespeichert wird.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ankommenden
Bilder digital kodiert sind, daß der Bezug-,bildspeicher ein erster digitaler Teilbildspeicher ist und daß
die Bildelemente, welche zur Feststellung von Unterschieden geführt haben, oder die daraus
abgeleiteten Mischsignale in einem zweiten digitalen Teilbildspeicher gespeichert werden.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine handbetätigbare
Einrichtung (Steuerlogik 22) zur Sperrung der Misch- und Speicherschaltung (24) zu einem
wählbaren Zeitpunkt nach dem Startzeitpunkt vorgesehen ist zur Erzeugung eines zu dem
ausgewählten Zeitpunkt wiederzugebenden Ausgangssignals, welches die Szene darstellt mit Ersatz
von dann vorhandenen gespeicherten Bildelementen, welche sich abschwächende Bilder des bewegten
Objektes darstellen.
In den älteren Patentanmeldungen entsprechend den DE-OSn 28 39 0 59 und 29 25 330 sind Anordnungen zur
Erzeugung eines Fernsehbildes beschrieben, das die Bewegung eines Objekts in einer Szene während eines
wählbaren Zeitintervalls so darstellt, daß zusätzlich zur augenblicklichen Position des Objekts auch eine
Vielzahl früherer Positionen, beginnend mit dem Start des Zeitintervalls, abgebildet werden. Dieser Effekt wird
erreicht, indem ein Einzelbild der Fernsehinformation,
welches die Szene zu Beginn des wiedergebenden
Ablaufs darstellt, als Bezugsbild gespeichert wird und Bildpunkte der anschließend ankommenden Videoinformation mit Bildpunkten des Bezugsbildes verglichen
werden. Diejenigen Bildpunkte, die sich meßbar von
entsprechenden Bildpunkten des Bezugsbildes unterscheiden, werden markiert und gespeichert. Wiedergegeben wird dann die Realzeit-Videoinformation, in
welcher diejenigen markierten und gespeicherten Bildpunkte, welche die aufeinanderfolgenden Bilder des
bewegten Objekts darstellen, als Ersatz eingefügt sind. Theoretisch kann man einen solchen Effekt zwar
erzielen, wenn man als Bezugsbild ein Fernseh-Vollbild nimmt und anschließend ankommende Fernseh-Vollbil-
der mit dem gespeicherten Bezugs-Voilbild vergleicht
Da sich jedoch ein eingefrorenes Vollbild der Videoinformation, weiches aus einem Bewegungsablauf herausgegriffen
ist, nicht ohne das bekannte »Teilbilderflakkern« darstellen läßt, wird vorzugsweise die Information
nur eines einzigen Teilbildes gespeichert, und da hierzu ein Umlaufspeicher verwendet wird, führt das
Umlaufen dieser Information dazu, daß das einzelne Teilbild mit sich selbst zu einem Quasi-Vollbild
verflochten wird. Der in der nachfolgenden Beschrei- ι ο
bung und in den Patentansprüchen durchgehend verwendete Ausdruck »Teilbild« soll also auch den
Begriff »Vollbild« umfassen, sofern dieser nicht ganz offensichtlich unanwendbar ist oder wenn nicht
ausdrücklich eine besondere Ausnahme gemacht wird. Die beschriebenen Anordnungen gestatten Fernsehtricks
mit fast allen den in der Stroboskop-Photographie möglichen Vorzügen und führen außerdem Funktionen
durch, die bisher in der Film- oder Fernsehtechnik nicht
realisierbar waren. Diese Ergebnisse werden ohne Spezial-Beleuchtungseinrichtungen oder schwarze Hintergründe
erzielt, wie man sie bei der Stroboskop-Photographie braucht, und die Darstellung kann scwoh! live
als auch im Replay während des normalen Ablaufs der Berichterstattung über Sportveranstaltungen oder andere
Ereignisse erfolgen.
Obwohl die in den vorgenannten älteren Patentanmeldungen beschriebenen Anordnungen aufeinanderfolgende
Positionen darstellen, die ein bewegtes Objekt über eine wählbare Zeitspanne in einer ansonsten w
unbewegten Szene einnimmt, gibt es Fälle, bei denen die Wirkungsweise dieser Anordnungen nicht ganz befriedigend
ist. Wenn nämlich eine Vielzahl von sich manchmal überschneidenden Bewegungsbahnen eines
Objekts wiedergegeben werden soll, z. B. wiederholte
Hin- und Herflüge eines Tennisballs über das Netz, dann
neigen die getrennten Bilder des Balles in den früheren Flugbahnen dazu, die in den späteren Flügen gezeichneten
Bilder zu überdecken. Dies führt zu einer verwirrenden Überlappung von abgebildeten Positionen,
so daß man keine übersichtliche Information über eine bestimmte Flugbahn, einschließlich der letzten,
erhält. Ein Zuschauer, der ein über Fernsehen gesendetes Tennismatch beobachtet, wird insbesondere
in Fällen eines langer andauernden Flugballwechsels wenig Interesse an bereits zurückliegenden Flugbällen
haben, sondern wird sich im Grunde nur für den Hin- und Herflug des Balles über das Netz im letzten oder in
den letzten beiden Ballwechseln interessieren, am meisten für die allerletzte Flugbahn. Daher sollte eine so
Anordnung zum Darstellen mehrerer, sich möglicherweise überkreuzender Bewegungsbahnen eines bewegten
Objekts zweckmäßigerweise diejenigen Bilder des bewegten Objekts aus der Darstellung löschen, die zu
einer früheren Bewegungsbahn gehören, so daß nur Einzelbilder der leizten aufeinander folgenden Positionen
des bewegten Objekts erscheinen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer Anordnung, welche das Bild, das die augenblickliche
Position des Objekts darstellt, in einer vorbestimmten Helligkeit erscheinen läßt, während dahinter eine
begrenzte Anzahl von Bildern erscheint, deren Intensität von Bild zu ftild abnimmt. Diese Aufgabe wird
erfindungsgemäß C1Ht der im Patentanspruch I charakterisierten
Anordnung gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
gekennzeichnet.
Die erfindungsgem^ße Anordnung ist den in den obengenannten älteren Patentschriften beschriebenen
Anordnungen insoweit ähnlich, als sie einen Bezugsbildspeicher zum Speichern von Videoinformationen
enthält, die eine Szene am Beginn einer Aktionsperiode darstellen, ferner einen Vergleicher zum Vergleichen
von Bildpunkten ausgewählter, nacheinander ankommender Fernsehteilbilder mit entsprechenden Bildpunkten
des gespeicherten Bezugsbildes, sowie eine Einrichtung zum Markieren und Speichern derjenigen Bildpunkte
der ausgewählten nacheinander ankommenden Teilbilder, bei denen durch den Vergleich festgestellt
wurde, daß sie sich meßbar von entsprechenden Bildpunkten des Bezugsbildes unterscheiden. Während
jedoch bei den älteren Anordnungen die Aktionsperiode durch die Bedienungsperson beendet wird und zu
diesem Zeitpunkt ein Videosignal erzeugt wird, um die im wesentlichen stille Szene und darin als Ersatz
eingefügt die während der gewählten Zeitspanne gespeicherten Bildpunkte darzustellen, erfolgt der
Ablauf bei der erfindungsgemäßen Anordnung unmittelbar, wobei ein vorgewählter Amplitudenanteil der
markierten Bildpunkte mit einem da? .komplementären
Amplitudenanteii des Realzeit-Videosig 3ais gemischt
wird, und zwar so, daß sich die Amplitude der markierten Bildpunkte mit einer wählbaren Geschwindigkeit
verringert. Die Anordnung arbeitet in einer rekursivin Weise, so daß jedes der früheren Bilder des
bewegten Objekts jedesmal um ein vorbestimmtes Maß schwächer gemacht wird, wenn ein neu ankommendes
Teilbild mit dem gespeicherten Teilbild gemischt wird, und daß sich frühere Bilder nach und nach im
Hintergrund auflösen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher
erläutert.
F i g. 1 zeigt ein Funktionsblockschaltbild der in der älteren DE-OS 28 39 059 beschriebenen Anordnung;
F i g. 2 ist ein Funktionsschaltbild einer erfindungsgemäßen Anordnung zum Nachzeichnen von Bewegungen;
Fig.3 ist ein Funktionsblockschaltbild einer Schaltung
zur Durchführung des Mischvorgangs in der Anordnung nach F i g. 2;
F i g. 4 veranschaulicht die Wirkung der Anordnung nach F i g. 2 auf die Bilddarstellung.
Um eine Grundlage zum Verständnis der Erfindung zu geben, sei zunächst anhand der F i g. 1 das
bewegungszeichnende System nach der älteren DE-OS 28 39 059 kurz beschrieben. Es sei angenommen, daß das
System in Digitaltechnik arbeitet und daß das zu verarbeitende Signal ein NTSC-Farbfernsehsignal ist.
Über eine Eingangsleitung 10 wird ein codiertes Videoeingangssignal dem »1 «-Eingang eines ersten
Multiplexers 12 und de^n »0«-Eingang eines zweiten
Multiplexers 14 sowie einem Eingang eines Bewegungsdetektors 16 zugeführt. Am Beginn eines von der
Bedienungsperson eingestellten »Aktions'Jitervalls«
wird das erste Teilbild des Videosignals über den Multiplexer 12 auf einen digitalen Teilbildspeicher 18
gekoppelt, der die Fähigkeit hat, ein einzelnes, in Pulscodemodulation verschlüsseltes Fernsehteilbild zu
speichern. Bei der Speicherung dieses anfänglichen Bezugs-Teilbildes werden alle untersten (d. h. niedrigstwertigen)
Bits auf dem Binärweri Null belassen (LSB=O), denn das unterste Bit wird als Steuerbit für
weiter unten beschriebene Zwecke verwendet. Das Ausgangssignal des Teilbildspeichers 18 wird einer
farbartinvertierenden und intensivierenden Schaltung
20 zugeführt, die einen mit Kammfilter arbeitenden und mit dem eingangsseitigen Farbart-Bezugssignal synchronisierten
Farbartinverter bekannter Konstruktion enthalten kann, um dafür zu sorgen, daß stets die
richtige Phasenbeziehung zwischen dem Farbhilfsträger im Ausgangssignal des Teilbildspeichers 18 und dem
Farbart-Bezugssignal im Videoeingangssignal besteht. Der Ausgang des Teilbildspeichers 18 ist außerdem mit
dem »0«-Eingang des Multiplexers 12 und einem zweiten Eingang des Bewegungsdetektors 16 verbunden.
Der gestrichelt gezeichnete Signalweg vom Ausgang des Multiplexers 12 über den Teilbildspeicher
18 und zurück zum »O«-Eingang des Multiplexers 12 stellt eine Umlaufschleife für das im Speicher 18
gespeicherte Bezugs-Teilbild dar. Die untersten Bits der im Teilbildspeicher 18 gespeicherten Codewörter
werden als Kontrollbit verwendet, das dem ersten Eingang einer Steuerlogik 22 zugeführt wird, die auf das
Kontrollbit und auf ein passendes Signal vom Bewegungsdetektor Ib hin ein logisches Signal LiW'zur
Steuerung des Multiplexers 14 erzeugt. Die Steuerlogik 22 empfängt noch ein anderes Signal, das mit STR
bezeichnet ist und, wenn bestimmte andere Bedingungen erfüllt sind, einen aktivierenden Logikwert für die
Steuerung der beiden Multiplexer hat, um Abfragefrequenzen, Tastung usw. einzustellen.
Nach einer wählbaren Anzahl von Teilbildern ab dem Einspeichern des Bezugs-Teilbildes, bestimmt durch das
an die Steuerlogik 22 gelegte Signal STR, wird das an der Leitung 10 ankommende digitale Videoeingangssignal
im Bewegungsdetektor 16 mit dem im Teilbildspeicher 18 gespeicherten digitalen Videosignal verglichen.
Der Bewegungsdetektor subtrahiert die im Teilbildspeicher 18 gespeicherten Bildpunkte von entsprechenden
Bildpunkten der am Eingang ankommenden Videoinformation, und der Absolutwert der Differenz wird mit
einer voreingestellten Zahl verglichen, um ein Steuersignal Δ zu liefern das auf die Steuerlogik 22 gegeben
wird, die abhängig davon an ihrem Ausgang ein Logiksignal Δ' zur Steuerung des Multiplexers 12
erzeugt. Wenn die Differenz die voreingestellte Schwellenzahl übersteigt, wird dies als Zeichen für eine
statigefundene Bewegung gewertet, und der betreffende
Bildpunkt der ankommenden Videoinformation wird im Teilbildspeicher 18 infolge der Steuerwirkung des
Signals Δ' gespeichert, vorausgesetzt, das unterste Bit
des bisher gespeicherten Bildpunktes ist gleich Null (d.h. LSB=O). Dieser Vorgang wird in Abständen
entsprechend der gewählten Anzahl von Teilbildern (d. h. mit der gewählten Abfragefrequenz) wiederholt,
bis die Bedienungsperson das »Aktionsintervall« beendet. Zur besseren Durchführbarkeit der Logik- und
Steueroperationen wird das unterste Bit LSB jeder Bildpunktinformation, die als Folge einer Bewegung in
den Teilbildspeicher 18 neu eingefügt wird, auf den Logikwert »1« gebracht. Indem man alle mit LSB=X
gespeicherten Bildpunkte von zukünftigen Änderungen ausschließt, läßt sich auch erreichen, daß ein bereits
erneuerter Bildpunkt selbst im Falle einer gefühlten Bewegung nicht mehr geändert wird. Dies ist notwendig,
damit nach dem Durchgang des bewegten Objekts nicht wieder der stille Hintergrund erscheint, womit die
gespeicherte Objektposition ausgelöscht werden würde.
Während das »Aktionsintervall« andauert, wird das
Videoeingangssignal über den Multiplexer 14 zum
a ι i» l : a: \*..u:_ι ι i_ j
f-lUSgaUg gCI^Uyj/Clli WUUCI UIC3C1 ITIUltl^ICACl UUl Ul Uda
Signal LSB' gesteuert wird, das wie erwähnt ein Logiksignal ist, welches von der Steuerlogik 22 aus dem
untersten Bit der im Teilbildspeichcr 18 enthaltenen Bildpunktinformation gewonnen wird. Wenn dieses Bit
eine »1« ist, dann wird das ausgangsseitige Videosignal vom Teilbildspeicher 18 und nicht vom eingangsseitigen
Videosignal abgeleitet. Somit ist das zur Verfügung stehende Ausgangssignal das live-Signal, welches
eingefügt die früheren Bilder eines bewegten Objekts enthält. Beendet die Bedienungsperson das Aktionsintervall, dann wird das letzte Teilbild des Videosignals
mit den im Teilbildspeicher 18 enthaltenen Bildern kombiniert und als ein eingefrorenes zusammengesetztes
Vollbild im Speicher 18 festgehalten. IZs steht dann
zur Verfügung als stillstehendes Bild in »Sofortwiedergabe«, worin die während des Aktumsintervalls
stattgefundene Aktion stroboskopisch dargestellt ist.
Der Teilbildspeicher 18 enthält vorzugsweise die information nur eines Teilbildes. Beim Umlaufen dieser
Information wird dieses einzelne Teilbild mit sich selbst verflochten, um das sogenannte Teilbildflackern auszuschließen,
das sich immer als Problem ergibt, wenn man als Standbild für eine Szene, die schnelle Bewegung
enthält, ein ganzes Vollbild nimmt. Um die Kontinuität der Farbphase für aufeinanderfolgende Vollbilder zu
bewahren, ist in der Zuleitung zum Multiplexer 14 ein alternierend arbeitender Farbphaseninverter enthalten
Bei dem in der älteren DE-OS 28 39 059 beschriebenen System wird, wenn sich aufeinanderfolgende Bilder
des bewegten Objekts überlappen, den jew eils früheren
Positionen des bewegten Objekt Vorrang gegeben. Man kann jedoch auch dem jeweils jüngsten Bild
Vorrang geben, so daß bei Bildüberlappungen die jüngere Information beibehalten und die ältere Information
in der Überlappungs/one ersetzt wird. Dies läßt sich erreichen durch eine Modifikation der in Fig. 1
dargestellten Anordnung gemäß der ebenfalls eingangs erwähnten älteren DE-OS 29 25 330. auf deren Offenbarungen
hiermit ausdrücklich Bezug genommen wird.
Bei beiden Ausführungsformen ist der Schlüssel zum System die Unterscheidung zwischen den stiüen
Biklpunkten der Szene und den Punkten, die einer
Bewegung ausgesetzt worden sind. Diese Unterscheidung macht es möglich, die stroboskopischen Bilder zu
identifizieren und selektiv zu modifizieren. Somit können die spurzeichnenden stroboskopischen tinzelabbildungen
bewegter Objekte nach Wahl der Bedienungsperson dazu gebracht werden, mit erhöhtem
Kontrast zu erscheinen oder mit einer wählbaren Frequenz zu blinken, wie es ausführlicher in einer
älteren Patentanmeldung gemäß der DE-OS 28 45 427 beschrieben ist. Die vorliegende Erfindung beinhaltet
weitere Steuermaßnahmen, um hinter dem i<»weiis jüngsten Bild des bewegten Objekts eine begrenzte
Anzahl zunehmend schwächer werdender Bilder des Objekts erscheinen zu lassen.
Die Erfindung, die sich gleichermaßen gut in jeder der beiden weiter oben erwähnten Ausführungsarten des
bewegungsnaebzeichnenden Systems anwenden läßt, sei nun als Ausführungsbeispiel in Verbindung mit der in
F i g. 1 dargesteUten Ausführungsart beschrieben, und zwar anhand des Blockschaltbildes nach Fig.2, in
welchem Teile, die eine Entsprechung in F i g. 1 haben, mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind. Die
Anordnung nach F i g. 2 unterscheidet sich von derjenigen nach F i g. 1 durch eine zusätzlich vorhandene
Mischeinrichtung 24 mit zwei Eingängen, deren einer mi» rlam AiitiTinn /4ac Toill-vtl^enoiriVloi-c lfl irarKnnrian ic·*
Hill· XJX-tll / IUiJgUlIg U^-lJ ( VltWltW.jpVIVIIVI J XW T \,l L/Ut!UVtl Ul
und deren anderer an die Eingangsleitung 10 angeschlossen ist, um das codierte Videoeingangssigna] zu
empfangen. Der Ausgang des Mischers 24 ist mit dem »O«-Eingang des Multiplexers 12 verbunden. Der
Mischer 24 ist also praktisch in die den Multiplexer 12 und den Teiibildspeicher 18 enthaltene Umlaufschleife
eingefügt. Wie bei der Anordnung nach F i g. 1 wird das -.
Videoeingangssignal an den »!«-Eingang des Multiplexers 12 gelegt. Die Funktion des Mischers 24 besteht
darin, jedesmal wenn die im Teiibildspeicher 18 enthbiffine Information auf neuesten Stand gebracht
wird, einen vorbestimmten Anteil der Amplitude i<> derjenigen im Teiibildspeicher 18 als Ersatz eingefügten
Bildpunkte, die von einer Bewegung betroffen worden sind, mit einem dazu komplementären Anteil der
Amplitude des Realzeit-Videosignals zu mischen. Beispielsweise können die Parameter des Mischers 24
so gewählt sein, daß ein Viertel der Amplitude des Videosignals mit drei Vierteln der Amplitude der von
einer Bewegung betroffenen gespeicherten Bildpunkte geiiM-cht wird, so daß die Amplitude der das bewegte
Objekt bildenden Punkte mii einer Gc5chw;riu;g.<ci! -'■
abklingt, die bestimmt ist durch die Frequenz 1er Vergleiche nacheinander ankommender Teilbilder mit
dem Bezugs-Teilbild (»Erneucrungsfrcquenz«) und durch das Mischungsverhältnis. Dieser Vorgang führt
dazu, daß die Bilder, welche frühere Positionen des : bewegten Objekts darstellen, fortlaufend schwächer
oder »verblassen« und am Ende völlig aus der Szene verschwinden. So wird z. B. ein Ball, der in einer
ansonsten praktisch stillen Szene wiederholt hin und hergeschlagen wird, in der Darstellung hinter seiner Aupenblicksposition
eine Reihe zunehmend schwächer werdender Bilder früheren Positionen haben
Die mit der Erfindung erzielte Wirkung ist in f ι g. 4
veranschaulicht, die als bewegtes Objekt einen von links nach rechts schreitenden Menschen zeigt und für den :
oben als Beispiel erwähnten Fall gilt, daß ein Anteil vor
einem Viertel des ankommenden Videosignals mit einem Anteil von drei Vierteln des in der Umlaufschicife
gespeicherten Videosignals gemischt wird. Bei diesem Beispiel sind im Teiibildspeicher 18 an den Stellen des Bildes,
die von der spätesten Position des bewegten Objekts belegt werden, die jeweils vollen Amplituden
(100%) der Bildpunkte des bewegten Objekts eingefügt, wie es über der am weitesten rechts gezeichneten
Position in F ig. 4 angegeben ist. Die gespeicherten Bildpunkte, welche die nächstvorherige Position darstellen,
haben 75% ihrer ursprünglichen Amplitude, die gespeicherten Bildpunkte, die das Bild der drittletzten
Position darstellen, haben nur noch einen Anteil von 56% der bei der laufenden Erneuerung verwendeten
Amplitude, usw. bis zu den Bildpunkten derjenigen Position, die um 6 Erneuerungen vor der laufenden
Erneuerung liegt und wo die Bildpunkte des bewegten Objekts nur noch 18% der bei der laufenden
Erneuerung eingefügten Amplitude haben. Es ist zu bemerken, daß in jedem Fall die Amplitude der aus einer
Bewegung resultierenden Bildpunkte gleich drei Vierte! der für die nächstspäteren Position genommenen
Amplitude ist und daß beim Fortgang dieses Spiels die Amplitude der Bildpunkte, die das Objekt in einer
Position darstellen, welche um 12 Erneuerungen vor der
laufenden Erneuerung liegt, nur noch etwa 3% der bei
der laufenden Erneuerung benutzten Amplitude beträgt. Die Bilder, die frühere Positionen des bewegten Objekts
darstellen, verblassen also fortlaufend mehr und mehr und verschwinden schließlich aus der Darstellung. Wie
sich nun leicht einsehen läßt, wird diese Verblassung schneller erfolgen, wenn man den Prozentanteil der
Amplitude des gespeicherten Videosignals bei der Mischung kleiner macht, z. B. wenn man 50% der
Amplitude des gespeicherten Videosignals mit 50% der Amplitude des neuen Videosignals mischt. In diesem
Fall wird die Amplitude der gespeicherten Bildpunkte des bewegten Objekts für die Position, die um 5
Erneuerungen vor der laufenden Erneuerung liegt, nur J% der Amplitude der laufenden Erneuerung betragen.
Man erkennt also, daß die Amplitude der aus Bewegung resultierenden Bildpunkte mit einer bestimmten Geschwindigkeit
abklingt und sich der Amplitude des live-Videosignals nähert, wobei diese Geschwindigkeit
vom Mischungsverhältnis beim Mischen des gespeicherten und des live-Videosignals und von der Erneuerungsfrequenz des Systems abhängt. Wie bereits oben
erwähnt, umfaßt die Steuerinformation STR für die Steuerlogik 22 eine Steuerung der Erneuerungsfrequenz,
und. wie aus der nachstehenden Beschreibung der Fig. 3 hervorgehen wird, sind Maßnahmen
^streifen um '>"" das Mischungsverhältnis zwischen
dem neuen und dem gespeicherten Videosignal irgendeinen hus mehreren Werten vorzuwählen. Es ist
.ilso möglich, die Verblassungsgeschwindigkeit jeweils
passend für die Wiedergabe verschiedenster bewegter . Objekte und Bewegungsgeschwindigkeiten einzustellen.
So braucht man beispielsweise zur Verbesserung der stroboskopischen Darstellung eines Ballettänzers eine
andere Verblassungsgeschwindigkeit als bei der Dar stellung der I■ iugbahr, eines Tennisballes.
Nachdem die allgemeine Funktion des Mischers 24 in F i g. 2 erläutert wurde, sei nun anhand des Blockschaltbildes
der Fig. 3 eine Schaltung zur Durchführung dieser Funktion beschrieben. Es sei wiederum angenommen,
daß das System in Digitaltechnik arbeitet und daß : das eingangsseitig1-' Videosignal in Pulscodemodulation
(PCM) mittels eines 8-Bit-C<>des verschlüsselt ist. Das
auf der Leitung 10 ankommende Videoeingangssignal sei mit ν und das umlaufende Videosignal am Ausgang
des Teilbildspeichers 18 mit y bezeichnet. Der die in gesamte Vergangenheit akkumulierende Wert des
gespeicherten Videosignals wird Bildpunkt für BiIdpunkt mit dem ankommenden Videosignal (d. h. dei.i
live-Videosignal) verglichen. Das heißt, das die Amplitude
des Vergangenheits-Gesamtsignals darstellenden i-, 8-Bit-Wortes wird Bit für Bit mit dem die Amplitude des
ankommenden Videosignals darstellenden 8-Bit-Wort verglichen. Zu diesem Zweck werden die 8-Bit-Wörter,
die das gespeicherte Signal y und aas ankommende Videosignal χ darstellen, dem Minus-Eingang bzw. dem
ν. Plus-Eingang eines Differenzverstärkers 30 zugeführt,
der das j'-Signal vom v-Signal subirahiert. Die etwaige
gemessene Differenz, ein mit (x-y) bezeichnetes a-Bit-Wort, wird einer digitalen Dividierschaltung
zugeführt, die das Differenzsignal durch einen Divisor ,3 »M« teilt. Der Wert des Divisors M kann von der
Bedienungsperson aus mehreren Werten (z. B. aus den Werten 2, 4 und 8) ausgewählt werden, und zwar durch
Betätigung eines an der Frontplatte des Gerätes sitzenden Steuerknopfes, der schematisch in dem Block
32 dargestellt isi. Falls M= 2 ist, wird das unterste (d. h.
niedrigste) Bit des die Amplitude von (x-y) darstellenden 8-Bit-Wortes fallengelassen; falls M=4 ist, werden
die beiden untersten Bits dieses Wortes fallengelassen,
und wenn M= 8 ist, dann werden die drei untersten Bits
fallengelassen. Das Ausgangssignal —^j- der Dividier schaltung 32 wird in einer Summierschaitung 34 mii dem
vom Teiibildspeicher 18 kommenden ^Signal addiert.
um am Ausgang der Summierschaltung ein 8-Bit-Wort zu erzeugen, dessen Wert gleich
ist. Dieses Signal wird dem »O«-Eingang des Multiplexers
12 zugeführt und außerdem zurück in den Teilbildspeicher 18 gegeben, um dort das neueste
umlaufende Sig "al zu bilden.
Wie der Mischer 24 zur Erzielung der gewünschten m Wirkung funktioniert, sei anhand eines Zahlenbeispiels
erläutert, bei dem für den Divisor M der Wert 4 angenommen wird, um dem in F i g. 4 veranschaulichten
Beispiel zu entsprechen. Die Amplitude eines für die laufende Erneuerung genommenen Signals x, das im ι'.
folgenden kurz als »Neusignal« bezeichnet werde und dem Teilbildspeicher 18 über den »1«-Eingang des
Multiplexers 12 zugeführt wird, habe angenomnienerweise einen Anfangswert von Eins bzw. 100%. Ein
Neusignal χ wird nach einer Verzögerung, die durch den -'"
Teilbildspeicher 18 und die gewählte Erneuerungsfrequenz bestimmt ist, zum Signal y. Zu diesem späteren
Zeitpunkt ist χ wegen der fortgesetzten Bewegung des Objekts verschwunden. Am Anfang ist also v= 1 und
y=0, und nach der gewählten Zeitspanne ist v = 0 und :"'
y- !. Nach einem Erneuerungsdurchlauf dieses Signals
y durch die Umlaufschleife und nach Einwirkung des Mischers auf dieses Signal gemäß der Gleichung
ist die Amplitude des Signals gleich
=3/4.
d. h. gleich 75% der Anfangsamplitude. Nach dem nächsten Erneuerungsdurchlauf ist die Amplitude auf
(0-3/4)
+ 3/4 = 9/16
gefallen, d. h. auf 56,25% des Anfangswerts. Nach dem dritten Durchlauf ist die Amplitude auf 42% des r>
Anfangswerts abgesunken, usw., bis ^schließlich gleich ν geworden ist, also den Bildwert des Hintergrundes
angenommen hat, womit das Bild des bewegten Objektivs in den Hintergrund verschwindet und nicht
mehr wiedergegeben wird. -,o
Die Arbeitsweise der Anordnung nach Fig.2 ist im
wesentlichen die gleiche, wie sie oben für die Anordnung in F i g. 1 beschrieben worden ist, jedoch mit
dem wichtigen Unterschied, daß der Betrieb, nachdem er von der Bedienungsperson einmal eingeschaltet
wurde, kontinuierlich weiterläuft und nicht beendet werden muß, um die gewünschte Darstellung zu
erhalten. Das heißt, dank der Tatsache, daß nur eine begrenzte Anzahl von schwächer werdenden Bildern
hinter dem letzten Bild des bewegten Objekts erscheint 6n
(wobei diese Anzahl durch die Erneuerungsfrequenz und durch den Wert des Divisors M bestimmt ist),
arbeitet das System nach Fig.2 mit einer »Selbstbegrenzung« dessen, was am Ende im Bild erscheint
Genauer gesagt: wenn die Anordnung in Betrieb ist, wird das Videoeingangssignal über den Multiplexer 14
zum .Ausgang gekoppelt, während dieser Multiplexer durch das Signal LSB' gesteuert wird, d. h. durch das
Logiksignal, welches von der Steuerlogik 22 aus dem untersten Bit der vom Teilbildspeicher 18 abgegebenen
Information abgleitet wird. Wenn dieses Bit eine »1« ist, dann wird das ausgangsseitige Videosignal vom
Teilbildspeicher 18 anstatt vom Videoeingangssignal abgeleitet. Dank des Betriebs des Mischers 24 enthält
also das verfügbare Ausgangssignal das live-Videosignal
und darin zusätzlich eingefügt eine wählbare Anzahl früherer Bilder aller bewegten Objektive, deren
Intensität mit zunehmendem Abstand von der laufenden oder gegenwärtigen Position des Objektivs schwächer
und schwächer wird. Die Anordnung kann also so lange eingeschaltet bleiben, wie man ein bewegtes Objekt mit
diesem Effekt wiederzugeben wünscht. Es ist nicht notwendig, irgendein bestimmtes »Aktionsintervall«
festzulegen. Wenn jedoch die Bedienungsperson diese Art der Darstellung irgendwann beenden will, kann sie
es durch Auslösung eines Steuerbefehls »STOP« tun. der Bestandteil des Steuereingangs STR für die
Steuerlogik 22 ist und die Abschaltung des Mischers 22 bewirkt, um damit ein weiteres Verblassen der dann
erscheinenden Bilder des bewegten Objekts zu verhindern, und der bewirkt, daß das Ausgangssigna! Bilder
des bewegten Objekts mit dem dann herrschenden Zustand der abklingenden Amplitude darstellt.
Obwohl alle Bilder früherer Positionen des bewegten Objekts am Ende im Hintergrund verschwinden, ist im
Teilbildspeicher 18 noch eine die verschwundenen Bilder betreffende Information enthalten, und zwar
durch die Markierung der betreffenden Bildpunkte. Diese Bildpunkte können aufgrund ihrer Markierung
nicht geändert werden, auch wenn der Bewegungsdetektor 16 später an der gleichen Stelle der Szene eine
Bewegung fühlt. Damit es möglich wird, später wieder eine Information über die Bewegung eines Objekts an
einer Stelle erscheinen zu lassen, wo vorher markierte Bildpunkte existierten, kann man Maßnahmen treffen,
um die Markierung von einem zuvor markierten Bildpunkt fortzunehmen, wenn im Mischer 24 für diesen
Punkt kein nennenswertes Differenzsignal mehr erzeugt wird. Das heißt, sobald die Amplitude der
markierten Bildelemente unter die Amplitude der zur Bewegungserfassung verwendeten Schwelle fällt, werden
diese Punkte durch die Hintergrundinformation ersetzt, und ihre Markierung wird fortgenommen.
Nimmt man das oben beschriebene Beispiel eines Mischungsverhältnisses von 50% des gespeicherten und
50% des neuen Videosignals, dann werden, wenn das bewegte Objekt auf beispielsweise 6% der laufenden
Erneuerungsamplitude verblaßt ist, die ursprünglich markierten Bildpunktinformationen, welche die betreffende
Position darstellen, aus dem Teilbildspeicher entfernt, und die betreffenden Plätze des Speichers
werden wieder zum Einfangen einer späteren Bewegung und zur Erzeugung neuer Markierungen zur
Verfügung gestellt.
Aus der vorstehenden Beschreibung wird erkennbar, daß der Betrieb der Anordnung unabhängig davon ist,
woher das eingangsseitige Videosignal stammt, vorausgesetzt es entspricht der verwendeten Fernsehnorm
(beim hier beschriebenen Beispiel der herkömmlichen NTSC-Farbfernsehnorm), d-h, das ankommende Videosignal
kann von einer Farbfernsehkamera, von einem Videobandrekorder, von einem Zeitlupen-Wiedergabegerät
oder von einem Filmabtaster abgeleitet sein.
Obwohl die Erfindung vorstehend in Verbindung mit
dem NTSC-Farbfernsehsystem erläutert wurde, läßt sie
Π 12
sich auch direkt beim Schwarz-WeiQ-Fernsehen anwen- Die vorstehend im einzelnen beschriebene Anordnung
den U'id auße.Jem, unter relativ geringer Abwandlung ist also nur als Ausführungsbeispiel zu verstehen, d.h.
der zur Behandlung der Farbkomponente dienenden die Erfindung umfaßt auch die angedeuteten AbwanH-
Schaltungsanordnung, auch auf andere bekannte Färb- lungen, die zur Anpassung an andere Anwendungsarten
fernsehsy?teme wie das PAL- und das SECAM-Systfjm. 5 erforderlich sind, sowie weitere Modifikationen.
llicr/u 1 Bltiit Zeielinuntien
Claims (4)
1. Anordnung zur Ableitung von Videosignalen für
die gleichzeitige Wiedergabe einer Bildfolge eines bewegten Objektes in einer sonst statischen Szene,
mit einem Bezugsbildspeicher für ein die Szene zu einem willkürlich festlegbaren Startzeitpunkt darstellenden Einzelbild als Bezugsbild, einer Vergleichsschaltung zum Vergleich entsprechender
Bildelemente von in auswählbaren zeitlichen Abstand auftretenden einzelnen Bildern und des
gespeicherten Bezugsbildes, einem Detektor für Unterschiede in den verglichenen Bildelementen,
einem Bildelementspeicher für abweichende Bildelemente und einer Ausgangsschaltung zur Erzeugung
eines die gespeicherten abweichenden Bildelemente darstellenden Ausgangssignals, dadurch gekennzeichnet, daß eine Misch- und Speicherschaltung (24) vorgesehen ist, welche in Synchronismus mit dem Auftreten der ausgewählten Einzelbilder die zuv or gespeicherten abweichenden Bildelemente mit entsprechenden Bildelementen jedes der
ausgewählten späteren Bilder nacheinander mischt und ein entsprechendes Mischsignal speichert, das
einstellbare Bruchteile dieser beiden Bildelemente enthält, und daß die Mischsignale und abweichende
Bildelementc darstellenden Signale, von denen noch keine Mischsignale abgeleitet worden sind, während
aufeinanderfolgender Bilder einer Austauschschaltung (14) zugeführt werden, die nach dem Startzeitpunkt die Szene mit Austausch der einer wählbaren
Anzahl von Pudern des bewegten Objektes vor dem
gerade auftretenden Bild entsprechenden Bildelemente darstellende Signale kontinuierlich erzeugt, hi
denen die weiter zurückliegenden Positionen des bewegten Objektes entspreche. Jen Anteile zunehmend schwächer werden.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Misch- und Speicherschaltung (24)
eine Auswahlschaltung (30, 32, 34) enthält zur Auswahl komplementärer Bruchteile der zuvor
gespeicherten Bildelemente, die zur Feststellung von Unterschieden geführt haben, oder aus diesen
Bildelementen abgeleitete Mischsignale einerseits und entsprechender Bildelemente späterer Bilder
andererseits.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Logikschaltung (Steuerlogik 22)
zur Bestimmung der Rate, mit welcher aufeinanderfolgende Bilder mit dem gespeicherten BezugsbiW
verglichen werden, und damit der dem gerade· ankommenden Bild vorausgehenden darzustellenden Anzahl von Bildern des bewegten Objektes.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Misch- und Speicherschaltung (24)
enthält:
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