DE2951005A1 - Verfahren und vorrichtung zur lagerung und verteilung von fluessigen nahrungsmitteln - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur lagerung und verteilung von fluessigen nahrungsmitteln

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DE2951005A1
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Robert Y Kamin
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Kardon Ind Inc
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Description

Die Erfindung betrifft Behälter für Nahrungsmittel und insbesondere Behälter, die für die Lagerung und nachfolgende Abgabe bzw. Verteilung von flüssigen Nahrungsmitteln, wie zum Beispiel Soßen und dergleichen verwendet werden. Im Bereich der großen Mengen von Nahrungsmitteln umsetzenden Schnellgaststätten ist es häufig wünschenswert, daß die Nahrungsmittel bzw. Speisen durch Soßen oder andere Zutaten wie zum Beispiel Ketchup, Senf, Mayonnaise und andere angemachte Soßen ergänzt werden. Beispielsweise ist es praktisch bei allen Schnellgaststätten, die auf Hamburger, Fisch-Sandwiches und dergleichen spezialisiert sind, außerordentlich wünschenswert, diese Zutaten zur Verfügung zu stellen, um den Wohlgeschmack der Speisen zu erhöhen. In der Vergangenheit wurde dies auf verschiedene Weise durchgeführt. Der einfachste Weg besteht darin, den Hamburger oder eine ähnliche Speise ohne irgendeine Soße oder Zutat der oben erwähnten Art zu verkaufen und diese Zutaten dem Käufer in einzeln abgepackten, nur einmal benutzbaren Verpackungseinheiten zur Verfügung zu stellen. Obwohl dies eine sehr einfache Lösung ist, kann sie außerordentlich teuer sein und zu einer großen Verschwendung führen, da es wahrscheinlich ist, daß von den Zutaten mehr genommen bzw. abgegeben als verbraucht und der Überschuß weggeworfen wird.
Eine andere Lösung besteht darin, dem Verbraucher die Zutaten in mehrmals verwendbaren Packungen, wie zum Beispiel in Quetschflaschen oder dergleichen zur Verfügung zu stellen und es dem Verbraucher zu ermöglichen, selbst die von ihm gewünschte Soße zu der Speise zuzugeben, nachdem er diese gekauft hat. Aber auch dieser Lösungsweg kann zu hohen Kosten und einer großen Verschwendung führen, da in vielen Fällen der Verbraucher weit mehr Soße nehmen wird, als tatsächlich erforderlich ist, um in angemessener Weise die Speise abzuschmecken oder zu würzen. Darüber hinaus muß die Schnellgaststätte Angestellte damit beschäftigen, diese mehrfach zu verwendenden Behälter immer wieder aufzufüllen.
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Die Erfindung schafft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Lagern und Abgeben flüssiger Nahrungsmittel, wie zum Beispiel Soßen und dergleichen. Dies wird durch eine Reihe von erfindungsgemäßen Maßnahmen erreicht.
Eine solche Maßnahme besteht darin, daß ein neuer Behälter zum Lagern der flüssigen Nahrungsmittel vorgesehen wird, der schließlich auch dazu benutzt werden kann, die gelagerten bzw. gespeicherten Nahrungsmittel mit hoher Geschwindigkeit in abgemessenen Mengen abzugeben. Der Behälter umfaßt ein rohrförmiges Gefäß, an dessen einem Ende eine erste Verschlußvorrichtung in dichtem Eingriff montiert ist. Diese erste Verschlußvorrichtung umfaßt ein Rückhalteelement, in dem eine auf Druck ansprechende Abgabedüse angeordnet ist. Während der Lagerung ist eine entfernbare, vorübergehend zu verwendende Dichtung an der auf Druck ansprechenden Verteilerdüse befestigt. Eine zweite Verschlußvorrichtung ist in dichtem Eingriff am anderen Ende des rohrförmigen Gefäßes befestigt. Die zweite Verschlußvorrichtung umfaßt einen Kolben, der gleitbar in dem rohrförmigen Gefäß angeordnet ist, und einen Rückhaltering, der dazu dient, zunächst den Kolben innerhalb des rohrförmigen Gefäßes in der Nähe des Endes zurückzuhalten.
Das neue Verfahren gemäß der Erfindung besteht darin, daß zunächst ein rohrförmiges Gefäß vorgesehen wird, das eine erste Verschlußvorrichtung aufweist, die in dichtendem Eingriff mit dem einen Ende des Gefässes an diesem befestigt ist. Bevorzugterweise wird zu diesem Zeitpunkt eine vorübergehend zu verwendende Dichtung an der Düse befestigt. Der Behälter wird dann mit einem flüssigen Nahrungsmittel, wie zum Beispiel Ketchup, Senf oder einer anderen Soße oder Salatsoße gefüllt. Hierauf wird eine zweite Verschlußvorrichtung in dichtendem Eingriff an dem anderen Ende des rohrförmigen Gefäßes befestigt. Das vollständig geschlossene Gefäß ist dann entweder für eine sofortige Verwendung oder für eine Lagerung des Nahrungsmittels während des Transportes und/oder für eine Regal-Lagerung vor dem eigentlichen Gebrauch fertig.
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Für Qcii eigentlichen Gebrauch wird der neue Behälter mit der in ihm befindlichen Soße in einer Betätigungsvorrichtung angeordnet. Diese Vorrichtung hält das Gefäß fest, während sie eine Kraft ausübt, um den Kolben innerhalb des rohrförmigen Gefässes niederzudrücken. Vor der Inbetriebnahme wird die vorübergehend zu verwendende Dichtung von der auf Druck ansprechenden Verteilerdüse abgenommen. Die Düse wird dann über dem Sandwich oder anderen Nahrungsmittel angeordnet, auf das der Inhalt des Behälters bzw. Gefäßes aufgebracht werden soll. Hierauf drückt die Betätigungsvorrichtung den Kolben nach unten, was zur Folge hat, daß der Inhalt aus der auf Druck ansprechenden Verteilerdüse durch ein neues Verteilerelement hindurch auf das aufnehmende Nahrungsmittel austritt. Die Menge des abgegebenen Inhaltes wird durch den Weg reguliert, um den der Kolben niedergedrückt wird. Das Nahrungsmittel mit der darauf befindlichen Soße wird dann weggenommen und durch die nächste Speisenportion
die
ersetzt, auf die Soße aufgebracht werden soll. Dieser Arbeitsvorgang wird solange fortgesetzt, bis der Inhalt des Behälters erschöpft ist.
Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der Erfindung stellt ein vertiefter Teil des Kolbens, der in die Verteilerdüse paßt, sicher, daß praktisch der gesamte Inhalt des Behälters abgegeben wird, so daß nur ein minimaler Anteil verlorengeht bzw. weggeworfen werden muß.
Wenn der Behälter bzw. das Gefäß entleert ist, wird er aus der Betätigungsvorrichtung herausgenommen, weggeworfen und durch einen gefüllten Behälter ersetzt.
Demgemäß ist es ein Hauptziel der Erfindung, einen neuen Behälter zur Lagerung und Abgabe von flüssigen Nahrungsmitteln zu schaffen.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, einen Behälter zu schaffen, dessen Verwendung die Abgabe von flüssigen Nahrungsmitteln
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in abgemessenen Mengen mit hoher Geschwindigkeit ermöglicht.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, einen Behälter zu schaffen, bei dem die Verschwendung von flüssigen Nahrungsmitteln, wie zum Beispiel Soßen und dergleichen auf ein Minimum herabgesetzt wird.
Ein zusätzliches Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Lagerung und Abgabe von flüssigen Nahrungsmitteln zu schaffen, durch das der Arbeitsaufwand, die Verschwendung dieser Nahrungsmittel und die Kosten minimiert werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Behälters, wobei die Anbringung eines zeitweise zu verwendenden Dichtungselementes dargestellt ist,
Fig. 2 einen Querschnitt längs der Linien 2-2 aus Fig. 1,
/perspektivische Fig. 3 eine auseinandergezogene Darstellung des erfindungsgemäßen Behälters, die die Bestandteile der bevorzugten Ausführungsform wiedergibt, und
Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung des in Fig. 2 durch die strichpunktierte Linie 4 umschlossenen Teils.
In den Fig. 1,2 und 3 ist eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Behälters 10 dargestellt. Der Behälter 10 umfaßt ein rohrförmiges Gehäuse bzw. einen rohrförmigen Gehäusemantel 12. Der Gehäusemantel 12 ist in der bevorzugten Ausführungsform ein spiralförmig gewickelter Zylinder, der aus
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einem Streifen eines ebenen Materials, beispielsweise Pappe besteht, das spiralförmig gewickelt ist, um eine Wand 14 mit kreisförmigem Querschnitt (siehe Fig. 2) zu bilden. Bei der bevorzugten Ausführungsform besitzt der rohrförmige Gehäusemantel einen glatten überzug auf der inneren zylindrischen Oberfläche. Dieser überzug ist vorzugsweise ein spiralig gewickelter Streifen aus einem flachen, metallischen Material, beispielsweise Aluminiumfolie, das über die innere Oberfläche des Pappe-Materials gelegt ist. Die bevorzugte Ausführungsform umfaßt weiterhin eine Furnier- bzw. Überzugsschicht auf der äußeren Oberfläche der aus Pappe bestehenden rohrförmigen Umhüllung. Diese Überzugsschicht ist vorzugsweise ein spiralig gewickelter Streifen aus einem ebenen Material, beispielsweise einem Spezialpapier (55 Ib. Kraft paper), das über die äußere Oberfläche der Papphülle gelegt bzw. gewickelt ist.
Eine erste Verschlußvorrichtung 16 ist in dichtem Eingriff auf dem ersten Ende (siehe Fig. 3) der rohrförmigen Umhüllung 12 montiert. Die erste Verschlußvorrichtung 16 besteht aus einer Kreisscheibe 20, die einen um ihren Umfang herum ausgebildeten Flansch 22 aufweist; weiterhin besitzt sie im wesentlichen kreisförmige Öffnung 24 in etwa in der Mitte der Scheibe 20 (siehe Fig. 3), wobei der Rand der öffnung 24 durch die Innenkante 25 der Scheibe 20 definiert ist. Wie man deutlicher der vergrößerten Darstellung in Fig. 4 entnimmt, ist die innere Kante 25 aus Gründen vorzugsweise etwas nach oben gebogen, die im folgenden noch erläutert werden. Die Scheibe 20 umfaßt auch einen erhöhten Bereich 26, der die öffnung 24 umgibt und eine untere Oberfläche 27 besitzt.
Die erste Verschlußvorrichtung 16 umfaßt auch eine auf Druck ansprechende Verteilerdüse 28. Die Düse 28 umfaßt ein rohrförmiges Gehäuseelement 30, das vorzugsweise eine schwach konische Form besitzt (in einer bevorzugten Ausführungsform sind die Wände um 4 gegen die Vertikale geneigt) und weist
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an dem einen Ende (siehe Fig. 2,3 und 4) e'inen nach außen vorstehenden Flansch 3 2 und am anderen Ende einen nach innen vorstehenden Flansch 34 mit einer inneren Oberfläche 39 auf. Das Gehäuseelement 30 besteht vorzugsweise aus Kunststoff, beispielsweise Polypropylen. Das Gehäuseelement 30 besitzt einen unterschnittenen bzw. eingekerbten Teil 33 (siehe Fig. 3 und 4) in seiner äußeren Oberfläche in der Nähe einer oberen Oberfläche 37 des nach außen vorstehenden Flansches 32. Das Gehäuseelement 30 umfaßt weiterhin einen zur Halterung eines Diffusors dienenden Teil 35, der bei der bevorzugten Ausführungsform aus einem nach innen vorstehenden Rand, der in der Nähe der inneren Oberfläche 39 des nach innen vorstehenden Flansches 34 jedoch von dieser beabstandet angeordnet ist.
Die Düse 28 wird an der Scheibe 20 dadurch befestigt, daß das Gehäuseelement 30 durch die Öffnung 24 von der Unterseite der Scheibe 20 her in der durch den Pfeil A in Fig. 2 allgemein gekennzeichneten Richtung so weit eingeschoben wird, bis die innere Kante 25 der Scheibe 20 in den vertieften Teil 33 des Gehäuseelementes 30 eingreift. Das räumliche Verhältnis des unterschnittenen bzw. vertieften Teils 33 zur oberen Oberfläche 37 des Flansches 32 ist so gewählt, daß die obere Oberfläche 37 fest auf der unteren Oberfläche 20 des erhöhten Bereiches 26 aufsitzt, wenn die Innenkante 25 der Scheibe 20 in den vertieften Teil 33 eingreift. Wie oben erwähnt, ist die Innenkante 25 bei der bevorzugten Ausführungsform geringfügig nach oben gebogen. Der Grund hierfür liegt darin, daß diese Anordnung das Einfügen des Gehäuaselementes 30 durch die Öffnung 25 hindurch insbesondere dann erleichert, wenn die den größeren Durchmesser besitzenden konischen Wände mit der Innenkante 25 in Eingriff treten. Außerdem greift die nach oben gewendete Innenkante, sobald sie an ihrem Platz sitzt bzw. eingerastet ist, in die obere Kante des vertieften Teils 33 ein (siehe Fig. 4),und verhindert auf diese Weise ein Herausziehen des Gehäuseelementes 30 aus der Öffnung 24 in einer dem Pfeil A in Fig. 2 entgegengesetzten Richtung.
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Ein Diffusor-Element, das aus einer flexiblen bzw. biegsamen Scheibe 36 besteht, wird in dem Gehäuseelement 30 gehalten. Die Scheibe 36 wird in der Nähe der inneren Oberfläche 39 des nach innen vorstehenden Flansches 34 durch den Rückhalteteil 35 des Gehäuseelementes 30 gehalten. Die flexible Scheibe 36 besteht vorzugsweise aus Kunststoffmaterial, wie zum Beispiel Polypropylen. Außerdem besitzt die Scheibe 36 eine solche Größe, daß ihre Kante zwar den Rückhalteteil 35 geringfügig überlappt, sich aber in dem zwischen dem Rückhalteteil 35 und der inneren Oberfläche 39 des nach innen vorstehenden Flansches 34 umgrenzten Hohlraums nicht über den Innenrand des Gehäuseelementes hinaus erstreckt. Außerdem ist die Dicke der Scheibe 36 nicht größer, und bevorzugterweise etwas kleiner als die Höhe dieses Hohlraums. Somit wird die Scheibe 36 dadurch am Gehäuseelement 30 befestigt, daß die Scheibe 36 in das Gehäuseelement 30 gelegt und durch den Rückhalteteil 35 hindurch gedrückt wird, wodurch ein Einschnappen bzw. Einrasten der Scheibe 36 zwischen den Rückhalteteil 35 und die innere Oberfläche 39 des nach innen vorstehenden Flansches 34 bewirkt wird. Zwar ist bevorzugterweise der Rückhalteteil 35 ein Rand bzw. Vorsprung, der sich um die innere Oberfläche des Gehäuseelementes 30 herum erstreckt, doch könnte der Rückhalteteil 35 erfindungsgemäß auch aus zwei Laschen oder Vorsprüngen bestehen, die sich nach innen erstrecken.
Die flexible Scheibe 36 besitzt wenigstens einen und vorzugsweise 4 einander schneidende Schlitze 38 (siehe Fig. 1 und 3). Jeder Schlitz schneidet die drei anderen Schlitze in etwa im Mittelpunkt und jeder Schlitz besitzt im wesentlichen den gleichen Winkelabstand zu den benachbarten Schlitzen, wie man am besten den Fig. 1 und 3 entnimmt.
Die erste Verschlußvorrichtung 16 ist so angebracht, daß sie mit dem ersten Ende 18 der rohrförmigen Umhüllung 12 in dichtem Eingriff steht. Wie in Fig. 2 dargestellt, ist der Flansch 22 der Scheibe 20 so ausgebildet, daß er das Ende der kreis-
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förmigen Wand 14 aufnimmt. Hierfür besitzt der Flansch 22 einen U-förmigen Querschnitt, der, wie in Fig. 2 dargestellt, einen inneren und einen äußeren Teil 40 bzw. 42 besitzt. Nachdem das Ende der kreisförmigen Wand in den Flansch eingeschoben ist, wird der äußere Teil 42 des Flansphes 22 nach innen gegen
Dzw. ungebördelt das Wandmaterial gequetscht, wodurch eine wirksame mechanische Dichtung erzielt wird.
Beim Füllen und der Verwendung als Lagebehälter wird ein vorübergehend zu verwendendes Dichtungselement 4 4 auf der äußeren Oberfläche des nach innen weisenden Flansches 34 des rohrförmigen Gehäuseelementes 30 befestigt. Bei der bevorzugten Ausführungsform ist das Dichtungselement 4 4 ein im wesentlichen rechteckiges Plättchen aus einem metallischen Material, beispielsweise aus Aluminiumfolie, das mit einer dünnen Schicht aus Kunststoffmaterial, beispielsweise aus Polypropylen überzogen und am Flansch 34 durch Hitzeabdichtung bzw. Wärmeverschweißung befestigt ist. Unmittelbar vor der Verwendung kann eine der vier vorstehenden Ecken erfaßt und das Dichtungselement 44 abgezogen werden, wie dies in Fig. 2 in gestrichelten Linien dargestellt ist.
Eine zweite Verschlußvorrichtung 46 ist in dichtem Eingriff mit dem zweiten Ende 48 der rohrförmigen Hülle 12 befestigt, das dem ersten Ende 18 gegenüberliegt (siehe Fig. 3). Die zweite Verschlußvorrichtung 46 umfaßt einen Kolben 5O, der innerhalb der rohrförmigen Hülle 12 montiert ist. Der Kolben 50 besteht aus einer kreisförmigen Scheibe 52 mit einem um ihren Rand herum angeformten Flansch 54. Der Kolben 50 umfaßt einen vertieften, bzw. eingesenkten Bereich 56. Der eingesenkte Bereich 56 ist so bemessen, daß er in das Innere des rohrförmigen Gehäuses 30 paßt, wenn der Kolben über die gesamte Länge des Rohres aus seiner ursprünglichen Lage in der Nähe des zweiten Endes 48 (siehe Fig. 2) in seine Endlage in der Nähe des ersten Endes 18 (in gestrichelten Linien in Fig. 2 dargestellt) bewegt worden ist. Wie in Fig. 2 gezeigt, erstreckt sich dann, wenn der Kolben in seiner Ausgangslage
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in der rohrförmigen Hülle 12 montiert ist, der Flansch 54 zum zweiten Ende 48 hin, wobei das Abschlußende des Flansches 54 im wesentlichen in einer Ebene mit dem zweiten Ende 48 liegt. Der eingesenkte bzw. vertiefte Teil 56 erstreckt sich dabei zum ersten Ende 18 hin.
Der Kolben 50 wird zunächst in der Nähe des zweiten Endes 48 mit Hilfe eines Rückhalteringes 58 gehalten. Wie in Fig. 2 dargestellt, besitzt der Rückhaltering 58 einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt, der von einem inneren Flansch 60 und einem äußeren Flansch 62 gebildet ist. Der Flansch 54 des Kolbens 50 befindet sich zunächst ebenso wie die Wand 14 der rohrförmigen Umhüllung 12 zwischen dem inneren Flansch 6O und dem äußeren Flansch 62 des Rückhalteringes 58. Der äußere Flansch 62 wird dann gegen die äußere Oberfläche der Wand 14 der rohrförmigen Umhüllung 12 umgebogen bzw. umgefalzt, wodurch eine mechanische Dichtung zwischen dem Rückhaltering 58, der Wand 14 und dem Flansch 54 gebildet wird. Eine anfängliche Kraft, die in der durch den Pfeil A angezeigten Richtung ausgeübt wird, bewirkt, daß der Flansch 54 des Kolbens 50 aus der Vertiefung herausgezogen wird, die durch den inneren Flansch 60 des Rückhalterings 58 und die Wand 14 der rohrförmigen Umhüllung 12 gebildet ist, wodurch der Kolben so freigegeben wird, daß er sich durch die rohrförmige Umhüllung 12 in Richtung A bewegen kann.
Es wird nun im folgenden beschrieben, wie der erfindungsgemäße Behälter zur Lagerung und Verteilung von flüssigen Nahrungsmitteln verwendet werden kann. Zunächst wird der Behälter 10 dadurch zusammengesetzt, daß die erste Abschlußvorrichtung 16 in dichtem Eingriff mit dem ersten Ende 18 der rohrförmigen Umhüllung 12 montiert wird, wodurch ein Behälter gebildet ist, der an seinem einen Ende (erstes Ende 18) geschlossen ist und der bereit ist, seinen Inhalt durch das andere, noch offene
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Ende (zweites Ende 48) aufzunehmen. Bevorzugterweise wird zu diesem Zeitpunkt das vorübergehend zu verwendende Dichtungselement 44 an der äußeren Oberfläche des nach innen vorstehenden Flansches 34 der auf Druck ansprechenden Verteilerdüse 28 befestigt. Zu diesem Zeitpunkt ist das zweite Ende 48 der rohrförmigen Umhüllung 12 offen, damit der Behälter 10 mit dem gewünschten flüssigen Nahrungsmittel, beispielsweise Ketchup, Senf, Mayonnaise, oder anderen Soßen, Zutaten oder Salatsoßen gefüllt werden kann.
Nachdem der Behälter 10 mit dem gewünschten Nahrungsmittel gefüllt worden ist, wird die zweite Verschlußvorrichtung 46 in dichtem Eingriff mit dem zweiten Ende 48 der rohrförmigen Umhüllung 12 montiert, wodurch der Behälter, in dem sich das Nahrungsmittel befindet, geschlossen wird. Der Behälter ist jetzt gefüllt und abgedichtet und kann zum Transport und Lagern seines Inhalts verwendet werden.
Wenn der Behälter 10 seiner Verwendung zugeführt werden soll, wird er in einer Betätigungsvorrichtung (nicht dargestellt) angeordnet und die vorübergehend zu verwendende Dichtung 44 wird entfernt. Bevorzugterweise wird der Behälter in einer vertikalen Lage verwendet, wobei sich die auf Druck ansprechende Verteilerdüse 28 am tiefsten Punkt befindet.
Bei der Betätigung hält die Betätigungsvorrichtung (nicht dargestellt) die rohrförmige Umhüllung 12 fest, während eine Kraft auf den Kolben 50 in der durdh den Pfeil A in Fig. 2 angegebenen Richtung ausgeübt wird. Dies bewirkt, daß der Inhalt in verteilter Weise durch die Schlitze 38 in der flexiblen Scheibe 36 abgegeben wird, da die flexiblen, dreieckig geformten Laschen 64, die durch die Schlitze 38 gebildet werden, sich nach außen bewegen und damit eine Öffnung freigeben. Wenn vom Kolben 50 die Kraft weggenommen wird, kehren die flexiblen Laschen 64 in ihre ursprüngliche Lage zurück und schließen auf diese Weise die öffnung ab.
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Die Menge von Soße, die abgegeben wird, steht in einem direkten Zusammenhang mit der Länge des Weges, über den hinweg sich der Kolben 50 durch die rohrförmige Umhüllung 12 hindurch bewegt. Wie oben erwähnt, wird der Inhalt des Behälters 10 vollständig abgegeben, wenn der Kolben 50 sich von seiner anfänglichen Position in der Nähe des zweiten Endes 48 bis zu seiner Endlage in der Nähe des ersten Endes 18 bewegt hat. Wie erwähnt, ist der Kolben so ausgebildet, daß dann, wenn er sich in seiner in Fig. 2 in gestrichelten Linien dargestellten Endposition befindet, die inneren Oberflächen des Kolbens im wesentlichen mit den inneren Oberflächen der ersten Verschlußvorrichtung 16 in Eingriff treten, wodurch sichergestellt wird, daß im wesentlichen der gesamte Inhalt des Behälters IO abgegeben worden ist.
Die Erfindung schafft somit einen Behälter zur Speicherung bzw. Lagerung und Verteilung bzw. Abgabe von flüssigen Nahrungsmitteln, wie zum Beispiel Soßen und dergleichen. Der Behälter umfaßt ein spiralig gewickeltes Rohr, an dessen einem Ende eine kreisförmige Rückhaltescheibe montiert bzw. befestigt ist. Die Rückhaltescheibe weist eine durch sie hindurchgehende Öffnung auf, durch die hindurch eine auf Druck ansprechende Verteilerdüse geschoben ist, die eine flexible Scheibe aufweist, in der sich überkreuzende Schlitze angeordnet sind, die sich unter Druck öffnen, um so das Austreten des gespeicherten Nahrungsmittels zu ermöglichen. Das andere Ende des Rohrs enthält einen in dem Rohr angeordneten Kolben. Der Kolben wird zunächst in der Nähe des Endes des Rohrs durch einen Rückhaltering zurückgehalten. Der Kolben umfaßt einen vertieften bzw. eingesenkten Teil, der so gestaltet ist, daß er in die Abgabedüse passend eingreifen kann. Eine Lage aus einem metallischen Material ist an der Verteilerdüse befestigt und bildet eine vorübergehend zu benutzende Dichtung.
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Claims (27)

Patentansprüche
1.^Behälter zur Lagerung und Verteilung von flüssigen Nahrungsmitteln, wie zum Beispiel Soßen und dergleichen, dadurch gekennzeichnet , daß eine rohrförmige Umhüllung vorgesehen ist, die eine innere Oberfläche, eine äußere Oberfläche, ein erstes und ein zweites Ende aufweist, daß mit dem ersten Ende in dichtendem Eingriff eine erste Verschließvorrichtung montiert ist, die ein Rückhalteelement umfaßt, in dem eine auf Druck ansprechende Verteilerdüse angeordnet ist, und daß in dichtendem Eingriff mit dem zweiten Ende eine zweite Verschließvorrichtung befestigt ist, die einen Kolben umfaßt, der in verschieblicher Weise in der rohrförmigen Umhüllung angeordnet ist, sowie einen Rückhaltering, der dazu dient, anfänglich den Kolben in der rohrförmigen Umhüllung in der Nähe des zweiten Endes zurück- bzw. festzuhalten.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die rohrförmige Umhüllung aus einem Streifen eines ebenen Materials besteht, der spiralig gewickelt ist, um eine im wesentlichen kreisförmige Wand bzw. eine einen Innenraum mit kreisförmigem Querschnitt umgebende Wand zu bilden.
3. Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das ebene Material Pappe ist.
4. Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die rohrförmige Umhüllung an ihrer inneren Oberfläche mit einer Beschichtung bzw. einem überzug versehen ist.
5. Behälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug aus einem spiralig gewickelten Streifen eines ebenen Materials besteht, der der inneren Oberfläche überlagert bzw. auf dieser inneren Oberfläche angebracht ist.
6. Behälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das ebene Überzugsmaterial eine dünne Lage eines metallischen Materials ist.
7. Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die rohrförmige Umhüllung eine Furnier- bzw. Überzugsschicht aufweist, die auf ihrer äußeren Oberfläche angeordnet bzw. angebracht ist.
8. Behälter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Überzugsschicht aus einem spiralig gewickelten Streifen eines ebenen Materials besteht, der auf der äußeren Oberfläche angebracht bzw. dieser äußeren Oberfläche überlagert ist.
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9. Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückhalteelement aus einer im wesentlichen kreisförmigen Scheibe mit einer unteren Oberfläche besteht, daß die Scheibe einen um ihren Umfang herum angeformten Flansch besitzt, der dazu dient, das Ende der kreisförmigen Wand aufzunehmen und mit diesem in einen dichtenden Eingriff zu treten, und daß in der Scheibe eine Öffnung vorgesehen ist, die dazu dient, die durch sie hindurchgehende Verteilerdüse aufzunehmen und die einen Umfang besitzt, der durch eine Innenkante der Scheibe definiert ist.
10. Behälter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Druck ansprechende Verteilerdüse ein im wesentlichen rohrfÖrmiges Gehäuseelement besitzt, in dem ein Verteilerelement angeordnet ist, wobei das rohrförmige Gehäuseelement so ausgebildet ist, daß es dichtend mit der Scheibe in der Nähe des Randes der Öffnung in Eingriff tritt.
11. Behälter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuseelement folgende Bestandteile umfaßt: eine im wesentlichen kreisförmige Wand mit einer äußeren Oberfläche und einer inneren Oberfläche, ein erstes offenes Ende und ein zweites offenes Ende, wobei die äußere Oberfläche Mittel umfaßt, die dazu dienen, mit der Innenkante der Scheibe in der Nähe des ersten offenen Endes in Eingriff zu treten, und die zweite innere Oberfläche Mittel umfaßt, die dazu dienen, das Verteilerelement in der Nähe des zweiten offenen Endes zurück- bzw. festzuhalten, einen nach außen vorstehenden Flansch am ersten Ende mit einer oberen, dem zweiten Ende zugewaadten Oberfläche, und einen nach innen vorstehenden Flansch am zweiten Ende mit einer inneren, dem ersten Ende zugewandten Oberfläche und mit einer gegenüberliegenden äußeren Oberfläche.
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12. Behälter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , daß die Mittel, die dazu dienen, mit der Innenkante der Scheibe in Eingriff zu treten, einen unterschnittenen bzw. vertieften Teil in der äußeren Oberfläche in der Nähe der oberen Oberfläche des nach außen vorstehenden Flansches umfassen.
1i. Behälter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß die Innenkante der Scheibe von der unteren Oberfläche der Scheibe weg nach oben gedreht bzw. gewendet ist, daß diese nach oben gewendete Kante dazu dient, mit dem unterschnittenen bzw. vertieften Teil in der Weise in Eingriff zu treten, daß die obere Oberfläche des nach innen vorstehenden Flansches in der Nähe der unteren Oberfläche der Scheibe zurück- bzw. festgehalten wird.
14. Behälter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , daß das Verteilerelement eine im wesentlichen kreisförmige, flexible Scheibe umfaßt, durch die hindurch wenigstens ein Schlitz geht.
15. Behälter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet , daß die Mittel zum Zurückhalten des Verteilerelementes einen nach innen vorstehenden Rand in der Nähe der inneren Oberfläche des nach innen vorstehenden Flansches jedoch hiervon beabstandet umfaßt, um die Scheibe in der Nähe der inneren Oberfläche fest- bzw. zurückzuhalten.
16. Behälter nach Anspruch 14, dadurch g e k e η η ze i c h ne t, daß die Vorrichtung zum Fest- bzw. Zurückhalten des Verteilerelementes wenigstens zwei nach innen vorstehende, voneinander beabstandete Laschen in der Nähe der inneren Oberfläche des nach innen vorstehenden Flansches, jedoch hiervon beabstandet, umfaßt, um die
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Scheibe in der Nähe der inneren Oberfläche fest- bzw. zurückzuhalten.
17. Behälter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet , daß in dem flexiblen Scheibenelement wenigstens zwei einander schneidende Schlitze vorgesehen sind.
18. Behälter nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß in dem flexiblen Scheibenelement vier Schlitze vorgesehen sind, von denen jeder die anderen drei Schlitze in etwa in der Mitte schneidet, und einen im wesentlichen gleichen Winkelabstand zu den benachbarten Schlitzen aufweist,
19. Behälter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Verschlußvorrichtung zusätzlich ein zeitweilig verwendbares Dichtelement umfaßt, das in lösbarer Weise in dichtendem Eingriff an der äußeren Oberfläche des nach innen weisenden bzw. vorstehenden Flansches des rohrförmigen Gehäuseelements befestigt ist.
20. Behälter nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das zeitweilig zu verwendende Dichtungselement aus einer dünnen Lage bzw. einem dünnen Plättchen eines mit Kunststoff bezogenen metallischen Materials besteht.
21. Behälter nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß das zeitweilig zu verwendende Dichtungselement aus einem Plättchen aus Aluminiumfolie besteht, das mit Polypropylen beschichtet und an der äußeren Oberfläche durch eine Hitzeverschweißung bzw. -dichtung befestigt ist.
22. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichn e t , daß der Kolben eine kreisförmige Scheibe umfaßt, um deren Rand herum ein Flansch angeformt ist, der sich zum zweiten Ende der rohrförmigen Umhüllung hin erstreckt, und die in verschieblicher Weise mit der inneren Oberfläche die-
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ser rohrförmigen Umhüllung in Eingriff steht.
23. Behälter nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückhaltering einen inneren Flansch und einen äußeren Flansch umfaßt, daß der äußere Flansch dazu dient, eine umgefalzte bzw. umgebördelte Dichtung an der äußeren Oberfläche der rohrförmigen Umhüllung zu bilden, und daß der innere Flansch dazu dient, den Flansch des Kolbens in dichtendem Eingriff mit der inneren Oberfläche der rohrförmigen Umhüllung zurück- bzw. festzuhalten.
24. Behälter nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichn e t , daß die kreisförmige Scheibe des Kolbens einen vertieften bzw. eingesenkten Teil umfaßt, der sich zur ersten Verschließvorrichtung hin erstreckt und so bemessen bzw. gestaltet ist, daß er mit der auf Druck ansprechenden Verteilerdüse in einen Paßeingriff eintreten kann.
25. Verfahren zur Lagerung und Verteilung bzw. Abgabe von flüssigen Nahrungsmitteln, wie z.B. Soßen und dergleichen, dadurch gekennzeichnet , daß eine rohrförmige Umhüllung vorgesehen wird, an deren erstem Ende eine erste Verschließvorrichtung in dichtendem Eingriff befestigt ist, daß die erste Verschließvorrichtung eine in ihr angeordnete, auf Druck ansprechende Verteilerdüse aufweist, daß die rohrförmige Umhüllung mit dem flüssigen Nahrungsmittel durch eine öffnung in einem zweiten, dem ersten Ende gegenüberliegenden Ende der rohrförmigen Umhüllung hindurch gefüllt wird, daß die öffnung in dem zweiten Ende mit der zweiten Verschließvorrichtung abgedichtet wird, die eine Kolbenvorrichtung umfaßt, die in verschieblicher Weise in der rohrförmigen Umhüllung angeordnet ist, sowie einen Rückhaltering, der dazu dient, zunächst diese Kolbenvorrichtung innerhalb der rohrförmigen Umhüllung in der Nähe des zweiten Endes zurück- bzw. festzuhalten, und daß das flüssige Nahrungsmittel durch die
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auf Druck ansprechende Düse dadurch abgegeben wird, daß der Kolben aus einer Anfangslage in der Nähe des zweiten Endes in Richtung einer Endlage in der Nähe des ersten Endes der rohrförmigen Umhüllung bewegt wird.
26. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß weiterhin in lösbarer Weise eine Dichtvorrichtung an der auf Druck ansprechenden Verteilerdüse befestigt wird, um diese Düse vorübergehend abzudichten, und daß diese Dichtvorrichtung entfernt wird, bevor das flüssige Nahrungsmittel verteilt wird.
27. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß weiterhin ein Verteilerelement vorgesehen wird, und daß dieses Verteilerelement innerhalb der auf Druck ansprechenden Düse angeordnet wird, wodurch das flüssige Nahrungsmittel durch dieses Verteilerelement hindurch abgegeben wird.
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