DE2951114A1 - Dreh- und kippbarer konverter zur stahlerzeugung, verfahren zur erzeugung von stahl mit dem konverter und verfahren zum anbringen einer feuerfesten auskleidung auf der innenflaeche des konverters - Google Patents

Dreh- und kippbarer konverter zur stahlerzeugung, verfahren zur erzeugung von stahl mit dem konverter und verfahren zum anbringen einer feuerfesten auskleidung auf der innenflaeche des konverters

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Description

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KAWASAKI JUKOGYO KABUSHIKI KAISHA, Ikuta-Ku, Kobe-Shi ,Hyoe°~Ken Japan
Dreh- und kippbarer Konverter zur Stahlerzeugung, Verfahren zur Erzeugung von Stahl mit dem Konverter und Verfahren zum Anbringen einer feuerfesten Auskleidung auf der Innenfläche des Konverters.
Die Erfindung geht aus von einem Konverter zur Stahlerzeugung, insbesondere auf einen Drehkonverter mit einer Konverterbirne, die nicht nur um Zapfen kippbar, sondern auch um ihre eigene Achse rechtwinklig zur Zap fenachse drehbar ist. Die Erfindung richtet sich ferner auf ein Verfahren zur Erzeugung von Stahl mit dem Konverter und auf ein Verfahren zum Aufbringen einer feuerfesten Auskleidung auf die Innenfläche des Konverters.
Unter den bekannten Konvertern gibt es Konverter mit oben eintretendem reinen Sauerstoff, Konverter mit von unten oder seitlich eintretendem Wind, den Kaldo konverter und den Rotorkonverter. Von diesen hat der Konverter mit oben eintretendem reinem Sauerstoff, auch bekannt als Linnz und Donnewitz (L-D Konverter)oder der basische Sauerstoff-Ofen-Konverter (BOF),vermutlich die größte Verbreitung bei den Stahlherstellern in der Welt erfahren. Diese große Verbreitung der L-D oder BOF- Konverter ist eine Folge ihrer geringen Herstellungskosten, ihrer hohen Produktivität und der besseren Qualität des hergestellten Stahles.
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Der L-D-Konverter hat jedoch erhebliche Nachteile. Einer davon ist der schnelle Verbrauch oder Verschleiß der feuerfesten Auskleidung, wobei dieses Problem allen stahlerzeugenden Öfen gemeinsam ist. Ein weiterer Nachteil ist seine geringe Entschwefelung und Entphosphorung. Es werden intensive Anstrengungen in vielerlei Richtungen unternommen, um diese Probleme zu lösen, und es sind bereits zwei Maßnahmen vorgeschlagen worden, um den Ver schleiß der feuerfesten Auskleidung auszugleichen. Die erste Maßnahme sieht das Spritzen von pulverisiertem feuerfesten Material vor. Die zweite schlägt ein Fri schungsverfahren unter Verwendung von Schlacke mit hohem Magnesiumgehalt, der durch Zugabe von leicht gebranntem oder rohem Dolomit oder dergl. entsteht, vor, wobei diese Schlacke nachher auf der abgenutzten Auskleidung auf getragen wird. Diese und ähnliche übliche Verfahren weisen jedoch erhebliche Nachteile auf:
1. Die Konverterbirne kann unschwenkbar werden wegen übermäßiger Ablagerung von Schlacke an der Bodenauskleidung.
2. Der Stahlmantel der Birne kann wegen der ungleichen Abnutzung der feuerfesten Auskleidung und ihre fehler hafte Ausbesserung überhitzt werden und sich verformen oder sogar schmelzen, insbesondere an den Seiten der Birne.
3. Die feuerfeste Auskleidung kann sich vom Mantel der Birne als Folge des großen Gewichtes der daran haftenden Schlacke loslösen.
4. übermäßige Schlackenablagerung an der Birnenauskleidung kann die verbleibende Birnenkapazität senken und zu: einem verstärkten Auswurf führen.
5. übermäßige Schlackenablagerung an der Bodenauskleidung der Birne kann sich auf die Höhe des Bades auswirken.
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6. Der Konverter muß wegen der oben aufgeführten Gefahren mit äußerster Sorgfalt bedient werden.
7. Die Stahlproduktion kann sinken als Folge von lang anhaltenden Abschaltzeiten, die wegen häufiger Reparaturen an der feuerfesten Auskleidung erforderlich sind·
8. Es müssen Fachleute für Reparaturen in Vollzeitbeschäf tigung bereit stehen, die bei außergewöhnlicher Hitze arbeiten müssen.
9. Es werden keine Einsparungen an feuerfestem Material erzielt einschließlich dessen, daß für Reparaturen erforderlich ist, wie leicht gebrannter oder roher Dolomit oder pulverisiertes feuerfestes Material.
Obwohl die üblichen Verfahren eine wesentliche Ver längerung der Lebensdauer von feuerfesten Auskleidungen bringen, kann man sie wegen ihrer oben aufgezählten Nachteile nicht als fundamentale Lösung für den Verschleiß an feuerfester Auskleidung betrachten.
Bei den bekannten Verfahren zum Ausbessern von Auskleidungen treten noch weitere Schwierigkeiten auf. So sind diese Verfahren anwendbar, wenn der Verschleiß der Auskleidung an bestimmten Stellen innerhalb der Konverterbirne auftritt. Auf andere Bereiche Jedoch kan weder die Schlacke mit dem hohen Magnesiumgehalt, noch pulverisiertes feuerfestes Material aufgebracht oder aufgespritzt werden. Der Grund dafür liegt darin, daß die Birne nur um die Zapfenachse im rechten Winkel zur Birnenachse um 360° gekippt werden kann. Da die Birne eine im wesentlichen zylindrische Form besitzt und nur in ein und derselben Ebene gekippt werden kann, kommt das geschmolzene Metall und die Schlacke darin nur mit bestimmten Berei chen der feuerfesten Auskleidung in Berührung. Nur diese begrenzten Bereiche der Auskleidung können deshalb mit Hilfe der
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üblichen Schlackenauftragungsmethode repariert werden, was einen ungleichmäßigen Verbrauch an Auskleidung mit sich bringt. Das pulverisierte feuerfeste Material kann ebenfalls nicht wirkungsvoll in alle Bereiche der Birne eingespritzt werden.
Die einzige praktikable Lösung für diese Schwierigkeiten besteht darin, die Birne um ihre eigene Achse drehbar zu machen, wobei sie um die Zapfenachse kippbar bleibt. Es sind schon zwei Drehkonverter vorgeschlagen worden und in Benutzung, nämlich der Kaldo-Konverter und der Rotorkonverter. Beide vorbekannten Drehkonverter drehen sich um eine geneigte, nahezu horizontale Achse, um die Vermischung des geschmolzenen Metalls und der Schlacke und damit eine bessere Entschwefelung und Entphosphorung zu erreichen. Der Aufbau des Kaldo-Konverters (Fig. 1 und 2) wird weiter unten erläutert und seine baulichen Probleme untersucht.
Es folgt eine Auflistung technischer Faktoren, die für den Entwurf und die Konstruktion eines solchen Drehkonverters maßgeblich sind:
1. Das Gesamtgewicht der Birne und der zugehörigen umlaufenden Teile liegt zwischen einigen hundert Tonnen und mehr als tausend Tonen.
2. Die Birne und ihre Tragkonstruktion wird Temperaturen unterworfen , die von Zimmertemperatur bis zu AOO0C und in einigen Fällen bis zu 700° C oder mehr reichen.
3. Die Richtung der Belastung, die die Birne auf den Konverterring ausübt, variiert um 360° um die Zapfenachse.
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4. Die gesamte Konvertervorrichtung muß unter den härtesten Bedingungen einwandfrei arbeiten, wobei sie geschmolzener Schlacke von sehr hoher Temperatur, Verbrennungsgasen, MetallSpritzern und Eisenoxidstaub ausgesetzt ist.
5. Größte konstruktive und funktionale Sicherheit ist er forderlich, da der Konverter geschmolzenes Metall bei einer Temperatur von über l600°C behandelt.
Aufgabe der Erfindung ist es, die aufgeführten Nachteile der vorbekannten Konverter abzustellen und einen Konverter zu schaffen, der besser nutzbar ist und einfach, robust und wartungsfrei gebaut und kompakt in seinen Abmessungen ist.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs aufgeführten Merkmale der Erfindung gelöst. Die Erfindung sieht einen verbesserten Drehstahlkonverter vor, der eine Konverterbirne mit einer ersten Achse, einen die Birne : koaxial umschließenden Konverterring und Einrichtungen zur Lagerung des Konverterringes für dessen Dreh- oder Kippbewegung um eine zweite Achse senkrecht zur ersten Achse aufweist. Zur Drehung der Birne relativ zum Konverterring um die erste Achse weist der Konverter ferner eine Mehrzahl von radialen Lagerelementen auf, die in ringförmiger Anordnung an dem Konverterring befestigt sind und die Radiallast der Birne aufnehmen und deren Drehung ermöglichen, und eine Mehrzahl von axialen Lagerelementen, die ebenfalls in ringförmiger Anordnung an dem Konverterring befestigt sind und die Axiallast der Birne tragen, wobei sie ebenfalls ihre Drehung ermöglichen, sowie Antriebseinrichtungen für die Drehung der Birne.
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In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die radialen und die axialen Lagereiemente Rollen. Die radialen Rollen sind drehbar an dem Konverterring in zwei ringförmigen Reihen befestigt und liegen an ebenfalls ringförmigen Schienen an, die an der Birne befestigt sind. Die axialen Rollen oder Druckrollen sind ebenfalls drehbar in zwei ringförmigen Reihen an dem Konverterring befestigt und liegen an den genannten Schienen an. Die Antriebsein richtung, die vorzugsweise aus mehreren identischen Antriebsmechanismen besteht, ist im Zapfenring befestigt.
Da die radiale und die axiale Last der Birne von einer großen Anzahl von Rollen aufgenommen wird, können die Rollen sehr klein ausgebildet sein. Deshalb können die radialen Rollen und die Druckrollen ungeachtet ihrer Anzahl an dem Konverterring befestigt werden, ohne daß dadurch der Umfang des Konverters wesentlich zunimmt.
Die Erfindung betrifft weiter ein Verfahren zur Stahlherstellung mit Hilfe des Drehkonverters. Die Drehung der Birne um die erste Achse während des Frischungsverfahrens mit oder ohne Kippen oder Schwingbewegungen um die zweite Achse ermöglicht ein sehr gutes Durchmischen von geschmolzenem Roheisen, Schrott und Zuschlägen in der Birne. Sauerstoff oder ein anderes in die Birne eingeblasenes Gas gerät mit diesen Materialien in enge Verbindung. Dadurch wird eine bessere Entschwefelung und Entphosphorung bei höherer Produktivität des Konverters erreicht.
Dj^e Erfindung sieht ferner ein Verfahren zum Aufbringen von feuerfester Auskleidung auf die Innenfläche einer Konverterbirne vor. Die Dreh- und Kippbewegungen der Birne um zwei zueinander senkrechte Achsen ermöglichen die Anwendung
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der bekannten Auskleidungsreparaturmethoden mit einem sehr viel besseren Ergebnis, wie weiter unten ausge führt wird. Alle Bereiche der feuerfesten Auskleidung des Konverters können bei geringem Arbeits- und Kostenaufwand in einem mängelfreien Zustand gehalten werden. Daraus ergibt sich der Vorteil, daß die Anfangsdicke der feuerfesten Auskleidung auf das absolute Minimum , das für die Hitzeisolierung erforderlich ist, beschränkt werden kann, so daß die Konverterabmessungen für eine vorgegebene Ladungskapazität entsprechend verringert werden können.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einiger bevorzugter Ausführungsformen, sowie anhand der Zeichnung. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht eines Kaldo-Konverters;
Fig. 2 eine Ansicht des Kaldo-Konverters gemäß Fig.1 von rechts;
Fig. 3 eine teilweise geschnittene Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung mit von oben eintretendem reinen Sauerstoff;
Fig. 4 eine Aufsicht auf den Drehkonverter gemäß Fig.3;
Fig. 5 eine Ansicht des Drehkonverters von Fig. 3 von unten;
Fig. 6 eine teilweise weggebrochene , teilweise geschnittene Seitenansicht des Drehkonverters gemäß Fig.3;
Fig. 7 einen Ausschnitt aus einem Querschnitt durch den Konverter entlang der Linie VII-VII in Fig. 5 u.6, der eine der vier identischen Antriebsmechanismen des Drehkonverters von Fig. 3 darstellt;
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Fig. 8 eine andere Ausführungsform des Antriebmechanismus ;
Fig. 9 einen Querschnitt entlang der Linie IX-IX in Fig. 8;
Fig.10 einen vergrößerten Ausschnitt des Vertikal Schnitts durch eine Rollentragvorrichtung des Drehkonverters gemäß Fig. 3;
Fig.11 eine teilweise weggebrochene, teilweise geschnittene Ansicht einer Ringfeder der Rollentragvorrichtung von Fig. 10;
Fig.12 eine graphische Darstellung der Last - Verformungscharakteristik der Ringfeder von Fig. 11;
Fig.13 eine ähnliche Darstellung wie Fig . 10, jedoch mit einem Hydraulik-Zylinder als elastisches Bauteil für die Rollentragvorrichtung ;
Fig.14 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 10, jedoch mit zwei Lagern, durch die die Rolle drehbar an der Achse befestigt ist;
Fig.15 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 10, jedoch mit einem einzigen kugelförmigen Lager , durch das die Rolle drehbar an der Achse befestigt ist;
Fig. 16 eine ähnliche Darstellung wie Fig.10, jedoch mit einem Gleitlager, das anstelle der Rollen die Konverterbirne gemäß Fig. 3 verschiebbar trägt;
Fig. 17 einen Querschnitt durch einen Konverter gemäß der Erfindung mit von unten eintretendem Wind;
Fig.18 einen Querschnitt durch eine andere Ausführungsform der Erfindung mit von unten eintretendem Wind, wobei der Konverter zusätzlich mit Einrichtungen zur Kühlung der Birne versehen ist;
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F1^g. 19 einen Querschnitt durch eine andere Ausführungsform der Erfindung und
Fig. 20 einen schematischen Querschnitt zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Zum besseren Verständnis der Merkmale und Vorteile der Erfindung wird zunächst der übliche Kaldo-Konverter anhand der Figuren 1 und 2 beschrieben.Der Kaldo-Konverter weist eine Birne 20 auf, die von einem sie umfassenden Konverterring 21 getragen wird, der seinerseits an einem Zapfenpaar befestigt ist. Der Konverterring 21 trägt die Umfangslast der Birne 20 über vier radiale Rollen 23 und einen SpanngUrtel τ mechanismus 24, der von einem Hydraulikzylinder 25 bedient wird. Z^r Aufnahme der Axiallast der Birne 20 weist der Konverterring 21 vier Druckrollen 26 auf, die auf Waagebalken befestigt sind, und ein Paar Abstellvorrichtungen 28, die durch Hydraulikzylinder 29 betätigt werden. Die Radialrollen und die DruckroILen 23 und 26 liegen kraftschlüssig an ringförmigen Schienen 30 und 31 an, die dxe Birne 20 umhüllen.
Der Kaldo-Konverter weist die folgenden Nachteile auf:
1. Die Birne 20 ist , während sie gekippt ist, nur in einem bestimmten Winkelbereich drehbar, indem die Birne in dem erforderlichen Maße von den Radialrollen und den Druckrollen 23 und 26 gestützt werden kann.
2. Wegen des großen Gewichtes müssen die Radialrollen und die Druckrollen einen sehr großen Durchmesser aufweisen. Diese großen Durchmesser der Rollen erfordern die Ver wendung eines Konverterringes 21 von entsprechend großen Abmessungen, wodurch die Konverterabmessungen erheblich anwachsen.
3. Die unvermeidlichen elastischen oder plastischen Verformungen als Folge der Hitze und/oder der Belastung und die ständigen Veränderungen der Lagerung und des Antriebs-
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mechanismus können nur durch eine Vergrößerung der einzelnen Teile ausgeglichen werden. Solche Teile sind leicht überlastet und zerbrechen. Durch unebenen Kontakt zwischen Rollen 23 und 26 und Schienen 30 und 31 treten solch nachteilige Erscheinungen wie schneller Verschleiß, Ausrasten und Bruch auf.
4. Die Herstellungskosten des Kaldo-Konverters sind demzufolge höher als diejenigen des L-D-Konverters, und die Kosten einschließlich der Lohnkosten für die Wartung sxnd ebenfalls hoch.
Der Drehstahlkonverter gemäß der Erfindung stellt alle diese Nachteile der bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art ab. Es wird zunächst auf die Figuren 3, 4 , 5 und 6 Bezug genommen, die e^nen erfindungsgemäßen Konverter für von oben eingeblasenen reinen Sauerstoff darstellt. Dieses Ausführungsbeispiel weist eine oben offene, mit Vollboden versehene Birne 32 mit einer Mantelfläche 33 und einer feuerfesten Auskleidung 34 und einen Konverterring 35 auf, der die Birne 32 koaxial umfasst und drehbar trägt,und der seinerseits drehbar oder kippbar an einem Zapfenpaar 36 gelagert ist.
Die Linie Y-Y in Fig. 3 stellt die Längsachse derBirne 32 dar ( nachfolgend Birnenachse genannt) , um die die Birne drehbar relativ zum Konverterring 35 ist. Die Linie X-X kennzeichnet die Achse der Zapfen 36 (nachfolgend Zapfenachse genannt) , die senkrecht zur Birnenachse Y-Y liegt, und um die die Birne 32 mit dem Konverterring 35 kippbar ist. Die Birne 32 ist symmetrisch zur Birnenachse Y-Y ausgebildet.
Um die Birne 32 mit ihrer Umfangs- und Axiallast drehbar zu lagern, weist der Konverterring 35 drehbar befestigte Rollen 37 in zwei parallelen, ringförmigen Reihen und zwei parallele , ringförmige Reihen von Druckrollen auf, wie in Fig. 6 dargestellt ist. Die zwei Reihen von
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Radialrollen 37 und die zwei Reihen von Druckrollen 38 sind Jeweils in axialer Richtung der Birne 32 von einander beabstandet. Die Radialrollen 37 sind dabei um Achsen parallel zur Birnenachse Y-Y drehbar, während die Druckrollen 38 um Achsen senkrecht zur Birnenachse Y-Y drehbar sind.
Die Birne 32 ist von zwei parallelen, ringförmigen Schienen 39,40 fest umschlossen, die in axialer Richtung der Birne voneinander beabstandet sind, und an denen die Radialrollen 37 und die Druckrollen 38 anliegen. Die Schienen 39 und 40 haben Umfangskontakt mit den entsprechenden Reihen der Radialrollen 37. Wenn sich die Birne 32 in der aufrechten Position gemäß Fig. 3 und 6 befindet, dann liegt die untere Reihe der Druckrollen 38 an der Unterseite der oberen Schiene 39 an, und die untere Reihe der Druckrollen 38 liegt an der Oberseite der unteren Schiene 40 an.
Die Drehung der Birne 32 relativ zum Konverterring 35 wird von einer Mehrzahl (4 in diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung ) von Antriebsmechanismen 41 hervorgerufen, die in dem Konverterring 35 befestigt sind und jeweils ein Antriebszahnrad 42 aufweisen. Es liegt jedoch im Rahmen der Erfindung, daß nur ein einziger Antriebsmechanismus angeordnet sein kann. Da die dargestellten vier Antriebsmechanismen 41 eine identische Bauweise aufweisen, ist in Fig. 7 nur eine von ihnen dargestellt.
Der dargestellte Antriebsmechanismus 41 in Fig. 7 umfasst eine Antriebsquelle 43, die an einem Sims 44 innerhalb des Konverterrings 35 befestigt ist. Die Kraftabgabewelle der Antriebsquelle 43 ist über eine Kupplung 45 mit einer Antriebswelle 46 verbunden, die parallel zur
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Birnenachse Y-Y angeordnet ist. Auf dieser Antriebswelle 46 sitzt ein Antriebszahnrad 42 fest auf,das_mit einer Reihe von angetriebenen Zahnradzähnen kämmt, die ringförmig und koaxial an der Birne 32 angesetzt sind. In einer be — vorzugten Ausführungsform der Erfindung haben die angetriebenen Zahnradzähne die Form der einzelnen Stifte 47 eines Stiftrades.
Die Antriebsquelle 43 eines jeden Antriebsmechanismus 41 kann wahlweise ein hydraulischer oder ein elektrischer Motor sein. In der dargestellten Ausführungsform der Er findung wird ein hydraulischer Motor wegen der erwünschten Kompaktheit der gesamten Konverteranlage verwendet. Anstelle des Zahnradantriebes des Antriebsmechanismus 41 gemäß Fig.7 kann ein Reibungsantrieb angeordnet sein, wie es in einer anderen Ausführungsform eines Antriebsmechanismus 41a in Fig. 8 und 9 dargestellt ist. Dieser alternative Antriebsmechanismus 41 hat eine Rolle 48, die auf der Antriebswelle 46 befestigt ist und an der unteren Schiene 40 der Birne reibschlüssig angreift. Die Antriebsrolle 48 ist vorzugsweise über ein Lager 49 an einem Bügel 50 drehbar befestigt, der in einem Führungskörper 51 verschiebbar zur unteren Schiene hin und von dieser weg gehalten wird. Ein elasti sches Betätigungsglied wie z.B. eine Feder ist bei 86 von dem Bügel 51 gehalten, so daß die Antriebsrolle 48 gegen die untere Schiene 40 gedrückt wird.
Ein Kettenantrieb stellt eine weitere denkbare Ausführungsform für den Antriebsmechanismus 41 dar. Der Ketten — antrieb kann ein an der Antriebswelle 46 befestigtes Zahnkettenrad und eine endlose Kette umfassen, die die Birne umhüllt und mit dem Zahnkettenrad in Eingriff steht .
Wie aus den Figuren 3 bis 6 zu ersehen ist, kann die
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Birne 32 dadurch um ihre eigene Achse Y-Y relativ zum Konverterring 35 gedreht werden, daß die hydraulischen Motoren 43 der vier Antriebsmechanismen 41 oder 41a in eine vorgegebene Richtung in Drehung versetzt werden. Fig. 3 zeigt ferner, daß ein radial vom Birnenring 35 vorspringendes Zapfenpaar 36 in Lagern 52 und 53 drehbar gelagert wird. Ein geeigneter Kippmechanismus wie z.B. die übliche Schachtverzahnungsvorrichtung ist bei 54 vorgesehen und mit den Zapfen 36 verbunden. Auf diese Weise ist die Birne 32 sowohl um ihre eigene Achse Y-Y durch den Antriebsmechanismus 41 oder 41a drehbar,als auch um die Zapfenachse X-X durch den Kippmechanismus 54 kippbar oder schwenkbar. Die in zwei ringförmigen Reihen angeordneten Radialrollen 37 und die ebenfalls in zwei ringförmigen Reihen angeordneten Druckrollen 38 sind unabhängig durch entsprechende Rollenlagervorrichtungen an dem Birnenring 35 befestigt. In Fig. 10 ist in einem vergrößerten Maßstab die Rollenlagervorrichtung 55 für Jede der Radialrollen 37 dargestellt. Die Rollenlagervorrichtungen für die Druckrollen 38 sind im wesentlichen identisch mit den Rollenlagervorrichtungen für die Radialrollen , und ihr Aufbau geht aus der folgenden Beschreibung und aus Fig. 6 hervor. Die dargestellte Lagervorrichtung für die Radialrollen 55 gemäß Fig. 10 umfasst eine Achse 56, an der die Radialrolle 37 über ein oder mehrere Lager drehbar befestigt ist. Die Achse 56 wird an ihren Endabschnitten von einem Bügel 57 gehalten. Dieser Bügel ist verschiebbar in einem Führungskörper 58 von ringförmiger Gestalt gelagert und in radialer Richtung der Birne 32 zu der Schiene 39 oder 40 hin oder von dieser weg bewegbar. Die ringförmige Führungskörper 58 ist an den Konverterring 35 angesetzt und ist allen Lagervorrichtungen
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55 für jede Reihe von Radialrollen 37 gemeinsam. Elastische Bauteile 59 am Führungskörper 58 drücken die Radialrollen 37 über die Bügel 57 gegen die Schienen 39 oder 40.
Für die elastischen Bauteile 59 jeder Rollenlagervorr· richtung 55 können verschiedene Arten von Federn oder andere Einrichtungen verwendet werden, wobei in ein.r bevorzugten Ausführungsform eine sogenannte Ringfeder60 (Fig.11) wegen ihrer hohen Federkraft, Kompaktheit und anderen vorteilhaften Eigenschaften verwendet wird. Die Ringfeder 60 umfasst zwei spiralförmige Federelemente und 62, die ineinander verschachtelt und reibschlüssig miteinander verbunden sind. Fig. 12 zeigt ein Diagramm, das die Last-Verformungs-Charakteristik dieser Ringfeder darstellt.
Mit Vorteil kann für das elastische Bauglied 59 auch ein fluidbetriebener, vorzugsweise hydraulischer, einfach wirkender Zylinder 63 verwendet werden, der in Fig.13 dargestellt ist.Der hydraulische Zylinder 63 umfasst ein Gehäuse 64, das mit einem Schraubengewinde in den ringförmigen Führungskörper 58 eingreift, einen Kolben 65,der in dem Gehäuse 64 angeordnet ist, und eine Kolbenstange 66, die den Kolben mit dem Bügel 57 verbindet, der die Radialrolle 37 (oder die Druckrolle 38) drehbar trägt. Die Fluidkammer 67 des Hydraulikzylinders 63 kommuniziert über eine Fluideinlaß- Auslaßöffnung 68 mit einem hydraulischen Steuerkreis (nicht dargestellt) , der den Druck auf den Kolben 65 steuert.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Rollenlagervorrichtungen mit Hydraulikzylindern63 ist ein Birnen-
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winkelmeßfühler (nicht dargestellt) in dem hydraulischen Steuerkreis angeordnet, der den Kippwinkel der Birne 21 um die Zapfenachse X-X mißt. Der Winkelmeßfühler steuert über geeignete Ventile den hydraulischen Druck auf die Kolben 65 der Zylinder 63. Der Zylinderdruck wird dabei so gesteuert, daß im Falle einer stärkeren Belastung durch die Birne 32 der Druck entsprechend größer wird.
Fig. 14 zeigt, daß Jede Radialrolle 37 (oder Druckrolle) über zwei Lager 69 an einer Achse 56 befestigt ist, wobei die beiden Endabschnitte der Achse in diesen Lagern gehalten werden. In einer anderen Ausführungsform gemäß Fig.15 kann ein einziges, kugelförmiges oder tönnenförmiges Lager verwendet werden, das zwischen den Endabschnitten der Achse 56 vbefestxgt ist. Dieses Lager 70 weist den Vorteil auf, daß es die Rollen 37 drehbar lagern kann, wenn die Rollenachse geneigt ist.
Durch diese vorteilhafte Ausbildung der Lagervorrichtungen 55 für die Radialrollen und die Druckrollen ist die Birne 32 auf den Radialrollen 37 und den Druckrollen 38 elastisch gelagert. Diese Rollen 37 und 38 sind selbst am Konverterring 35 einzeln elastisch befestigt. Wenn sich die Birne 32, der Konverterring 35 und die Schienen 39 und 40 als Folge der Hitze ausdehnen, dann geben die Rollen 37 und 38 nach und passen sich an die Verformung dieser Bauteile an, so daß ein einwandfreier Rollenkontakt mit den Schienen erhalten bleibt.
Da das Gewicht der Birne 32 von einer großen Anzahl von Radialrollen und Druckrollen 37 und 38 getragen wird, er gibt sich als weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung, daß die Abmessungen des Konverters beträchtlich verringert werden können,, Da die einzelnen Rollen 37 und 38 von mini-
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maler Größe sein können, können sie dicht gelagert am Konverterring 35 befestigt werden, gleichgültig, wieviele von ihnen verwendet werden.
In Fig. 16 sind die Radialrollen 37 (und die Druckrollen 38) durch Gleitlager 71 ersetzt, die bei 72 mit den elastischen Bauteilen 59 verbunden sind und in Gleitkontakt mit den Schienen 39 oder 40 stehen. Dabei kann das elastische Bauteil eine Feder, ein Fluid - betriebener Zylinder oder eine ähnliche Einrichtung sein. Da die Gleitlager 71 einen weit größeren Reibungswiderstand als die Rollen 37 und 38 an den Reifen 39 und 40 haben, werden die Gleitlager nur in dem Falle verwendet, daß die gesamte Drehkraft der Antriebsquellen 43 der vier Antriebsmechanismen 41 groß genug ist, um die Birne 32 trotz des Reibungswiderstandes an den Schieben 39 und 40 zu drehen.
Mit Bezug auf die Figuren 3, 4 und 6 wird ein weiteres vorteilhaftes Merkmal der Erfindung beschrieben. Dieses Merkmal besteht in einer Mehrzahl ( 4 in dem dargestellten Beispiel) von Auslaßöffnungen 73, die nahe der Beschickungsöffnung 74 der Birne 32 gleichmäßig über den Umfang der Birne verteilt sind . Alle diese Auslaßöffnungen mit Ausnahme einer einzigen sind mit Hilfe von Blindverschlußdeckeln, Abschlußschrauben oder Klappen oder dergl. verschlossen. Diese eine Auslaßöffnung wird als erste verwendet. Wenn diese Auslaßöffnung beispielsweise durch Ver -
chleiß der feuerfesten Auskleidung in ihrer Umgebung unbrauchbar geworden ist, dann kann eine der drei anderen Auslaßöffnungen verwendet werden, indem die Birne 32 um ihre Achse Y-Y in die erforderliche Winkelposition gedreht wird.
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Die Erfindung ist nicht nur auf Konverter mit von oben eintretendem Wind anwendbar, sondern auch auf Konverter mit von unten eintretendem Wind. Fig. 17 zeigt einen solchen Konverter mit von unten eintretendem Wind gemäß der Erfindung. Der dargestellte Konverter hat zwei Leitungen 75 und 76» die von dem Konverterring 35 herabhängen und an einem drehbaren Verbindungsteil 77 am Boden der Konverterbirne 32a befestigt sind. Ein Gas wie Sauerstoff oder ein gasförmiger Kohlenwasserstoff wird durch diese Leitungen 75 und 76 dem Boden der umlaufenden Birne 32a zugeführt, um darin nach oben aufzusteigen.
Fig. 18 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel eines Konverters mit von unten eintretendem Wind gemäß der Erfindung. Dieser Konverter hat zwei Leitungen 78 und zwei weitere Leitungen 79 , die von dem Konverterring 35 herabführen und über ein drehbares Verbindungsteil 80 mit dem Boden der Konverterbirne 32b verbinden sind. Die beiden zusätzlichen Leitungen dienen der Zufuhr eines Kühl mediums wie Wasser,Luft oder Dampf in die Birne 32b , um diese zu kühlen.
Fig. 19 zeigt eine weitere bevorzugte AusfUhrungsform der Erfindung, die man als Modifizierung oder Verbesserung des Konverters gemäß Fig. 3 bis 6 betrachten kann. Der modifizierte Drehkonverter der Fig. 19 weist ein Leitungssystem 81 mit einem drehbaren Verbindungsteil 82 auf,das sich durch einen der Zapfen hindurch erstreckt. Das Lei tungssystem 81 führt dem Konverterring 35 ein vorzugsweise gasförmiges Kühlmedium zu, um diesen zu kühlen.
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Der Konverter gemäß Fig. 19 wexst ferner zwei ringförmige Abschirmungen 83 und 84 auf, die an dem Konverterring 35 befestigt sind und die beiden Reihen von Radialrollen 37 , die beiden Reihen von Druckrollen 38 und ihre Lagervorrichtungen einschließen. Zwischen der Birne 32 und den Abschirmun — gen 83 und 84 verbleiben ringförmige Ritzen 85.
Beim Betrieb des Konverters gemäß Fig. 19 tritt das gasförmige Kühlmedium nach Kühlung des Konverterringes 35 in den Raum zwischen der Birne 32 und dem Konverterring 35 aus. Das austretende Kühlmedium kühlt die Birne 32 und entweicht dann durch die Ritzen 85 zwischen der Birne und den Abschirmungen 83 und 84 in die Atmosphäre, und verhindert dabei, daß Staub in d e Abschirmungen eindringt. Auf diese Weise erfüllt das gasförmige Kühlmedium einen dreifachen Zweck, nämlich den Konverterring 35 zu kühlen, die Birne 32 zu kühlen und die Radialrollen 37 und die Druckrollen 38 vor Staub zu schützen.
Der Drehkonverter gemäß der Erfindung ermöglicht die folgenden drei typischen Stahlerzeugungsverfahren:
1. Die Birne 32, 32a oder 32b läuft mit vertikaler Achse Y-Y entweder kontinuierlich oder ruckweise um, entweder in einer oder in zwei entgegengesetzten Richtungen, wobei die Geschwindigkeit beispielsweise eine bis dreissig Umläufe pro Minute beträgt. Auf diese Weise werden das geschmolzene Roheisen, Schrott und verschiedene Zuschläge im Kessel umgerührt und vermischt. Gleichzeitig wird Sauerstoff entweder durch ein Sauerstoffstrahlrohr oder durch Bodendüsen in die umlaufende Birne eingeführt, wobei in innigem Kontakt mit dem geschmolzenen Beschickungsmaterial die erforderliche Reinigung erfolgt.
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2. Die Birne wird von 0° bis etwa 15° aus der Senkrechten gekippt oder in diesem Winkelbereich hin und her ge schwungen. Gleichzeitig läuft die Birne, wie bei dem ersten Verfahren beschrieben, kontinuierlich oder ruckweise, in einer oder in zwei entgegengesetzten Richtungen, mit einer Geschwindigkeit von einer bis dreissig Umlaufen pro Minute um. Dann wird Sauerstoff durch ein Strahlrohr oder durch Bodendüsen zum engen Kontakt mit der Schmelze in die Birne eingeführt, wobei die Schmelze durch das Umlaufen, Kippen oder Hin- und Herschwingen der Birne vermischt ist.
3. Nach dem Azsgießen und gleichzeitig mit der Rückkehr der Birne von der Gieß- in die senkrechte Position wird die Birne so schnell wie möglich um ihre eigene Achse gedreht, und zwar um einen solchen Winkel, daß die verwendete Austrittsöffnung 73 von der in ausgezogener Linie dargestellten Position in Fig. 20 in die gestrichelte Position bei 73a gerät. Diese gestrichelte Position liegt über der Oberfläche 87 der in der Birne verbleibenden Schlacke. Auf diese Weise ist es möglich, die Menge der mit dem Stahl austretenden Schlacke auf ein Minimum zu begrenzen.
Die beiden ; ersten Stahlerzeugungsverfahren gewährleisten ein sehr wirksames Umrühren und Vermischen der Schmelze sowie eine enge Berührung des Sauerstoffs mit dem geschmolzenen Roheisen, Schrott und den Zuschlagen. Dies hat eine erhöhte Entschwefelung und Entphosphorung und eine bessere Reinigungsleistung des Konverters zur Folge. Diese Verfahren sind auch bei Frischungsverfahren anwendbar, bei denen Argon, Stickstoff oder dergl. anstelle von Sauerstoff verwendet wird.
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Der dritte Verfahrensschritt verringert die Schlackenmenge, die nach dem Austritt des hergestellten Stahles in die Pfanne gelangt, und verringert den Verbrauch oder Verschleiß von feuerfester Auskleidung der Pfanne. Eine erhöhte Produktion von legiertem Eisen wird ebenfalls erreicht.
Der erfindungsgemäße Drehkonverter ermöglicht ferner die Ausführung von verschiedenen Verfahren zur Instand setzung der feuerfesten Auskleidung, ohne daß die bisher üblichen Schwierigkeiten auftreten. In einem dieser Verfahren wird Schlacke mit hohem Magnesiumgehalt verwendet. Wenn in einem Konverter mit einer basischen feuerfesten Auskleidung, die vorwiegend aus Magnesium, Dolomit oder dergl. besteht, die Magnesiumkonzentration der Schlacke über einem bestimmten Grenzwert liegt, dann wird von der Schlacke Magnesium an der feuerfesten Auskleidung abgelagert, die als Ersatz für die Abnutzung dient. Nachfolgend wird ein Verfahren zur Auskleidungsinstandsetzung mit Magnesium beschrieben.
Nach Beendigung des Frischungsverfahrens, bei dem Magnesium bis über die Sättigungsgrenze der Schlacke zugesetzt wurde, wird der erzeugte Stahl aus der Birne 32, 32a oder 32b ausgegossen, während die Schlacke darin verbleibt. Dann dreht sich die Birne um e ihre Achse Y-Y in eine solche Position, daß ein abgenutzter Auskleidungsbereich, sofern es ihn gibt, von der Schlacke bedeckt wird, wenn die Birne entsprechend gekippt wird. Dann wird die Birne um die Zapfenachse X-X gekippt oder über den erforderlichen Winkel geschwungen, während sie um ihre Achse Y-Y in zwei entgegengesetzten Richtungen über einen Winkel von mehr als 90° (z.B. 100°) umläuft, Der abgenutzte Bereich der Auskleidung wird auf diese Weise von der Schlacke geschlossen überzogen.
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Wie weiter oben schon ausgeführt wurde, ist das Verfahren zur Instandsetzung der Auskleidung unter Verwendung von Schlacke mit hohem Magnesiumgehalt bekannt und wird häufig angewendet. Um jedoch das bestmögliche Ergebnis mit diesem Schlackeaufbringungsverfahren zu erreichen, muß die Birne sowohl kippbar als auch drehbar sein. Der erfindungsgemäße Drehkonverter ermöglicht es, daß sich die Schlacke mit dem hohen Magnesiumgehalt an jeder Stelle der feuerfesten Auskleidung absetzen kann. Mit Hilfe dieses vorteilhaften Ausbesserungsverfahrens kann die Nutzungsdauer der feuerfesten Auskleidung erheblich verlängert werden. Nach einem anderen Ausbesserungsverfahren, das mit Vorteil auf den Drehkonverter der Erfindung anwendbar ist, wird eine bestimmte Menge von feuerfestem Material mit hohem Magnesiumgehalt, das rohen oder gebrannten Dolomit oder dergl . enthält, in flüssiger Form in die Birne eingegeben, nachdem der Stahl und die Schlacke ausgelassen wurden. Das flüssige Material setzt sich dann auf der noch existierenden feuerfesten Auskleidung ab, während die Birne um ihre Achse Y-Y gedreht und um die Zapfenachse X-X ge kippt oder hin- und hergeschwungen wird.
Bei einem anderen Auskleidungs-Ausbesserungsverfahren wird ein pulverisiertes Material mit hohem Magnesiumgehalt und ein hitzeabgebendes Material wie Koks verwendet. Nachdem der erzeugte Stahl und die Schlacke aus der Birne ausgegossen wurden, werden das Material und der Koks oder dergl. eingefüllt. Dann wird mit einem Strahlrohr Sauerstoff in die eingefüllten Materialien eingeblasen, wodurch der Koks verbrennt und das Material mit dem hohen Magnesiumgehalt schmilzt. Das geschmolzene Material setzt sich an der feuerfesten Auskleidung ab, während die Birne sowohl umläuft als auch gekippt, oder hin- und hergeschwungen wird.
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Ein ähnliches Verfahren sieht vor, daß lediglich ein pulverisiertes Material mit hohem Magnesiumgehalt in die Birne eingegeben wird, nachdem der hergestellte Stahl und die Schlacke ausgegossen wurden. Das einge gebene Auskleidungsmaterial wird mit Hilfe eines Brennerstrahlrohres (z.B. ein Sauerstofflanze mit einem Brenner an seinem Endabschnitt) erhitzt und geschmolzen. Die Birne wird dann sowohl gedreht als auch gekippt oder geschwungen, so daß das geschmolzene Auskleidungsmaterial sich an der feuerfesten Auskleidung absetzen kann.
Bei der Anwendung der oben beschriebenen vier Ausbesserungsverfahren kann das Auskleidungsmaterial mit dem hohen Magnesiumgehalt oder ein anderes Material durch Fernbedienung aus einem oberhalb der Birne befindlichen Behälter in die aufrecht stehende Birne geschüttet werden. Wenn die Birne in eine nahezu horizontale Lage gekippt ist, kann das Material von einer geeigneten Lademaschine vom Boden durch die Einfüllöffnung in die Birne eingegeben werden. Die Wahl der Einfüllmittel hängt dabei von der Konverterstellung ab.
Der erfindungsgemäße Drehkonverter ermöglicht ferner eine effektivere Ausbesserung der feuerfesten Auskleidung nach dem bekannten Spritzverfahren. Ein pulverisiertes Auskleidungsmaterial wird entweder nass oder trocken von einem speziellen, am Boden befestigten Spritzgerät auf die abgenutzten Bereiche der feuerfesten Auskleidung aufgespritzt, wobei die Birne annähernd horizontal angeordnet wird oder eine der abgenutzten Flächen annähernd nach oben gerichtet ist. Die Effektivität dieses Ausbesserungsverfahrens hängt weitgehend von der gegenseitigen Lage der Spritzdüse zum Reparaturbereich der Auskleidung ab. Die Effektivität ist .am grössten, wenn die Spritzdüse dem auszubessernden Bereich gegenüberliegt. Da die Erfindung zusätzlich zu einer Kippbewegung um die Zapfenachse ein Drehender Konverterbirne um ihre eigene Achse ermöglicht, .kann das pulverisierte Aus-
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kleidungsmaterial derart aufgespritzt werden, daß die Spritzdüse jedem auszubessernden Bereich der Auskleidung gegenüberliegt, wodurch das bestmögliche Reparatur ergebnis erreicht wird.
Durch dieses vorteilhafte Reparaturverfahren wexst der erfindungsgemäße Drehkonverter weitere zusätzliche Vorteile gegenüber den bekannten Konvertern, beispielsweise gegenüber dem L-D-Konverter , auf. Die Dicke der feuerfesten Auskleidung eines L-D-Konverters liegt zwischen 600 mm bis 1000 mm. In einem 100 t Beschickungsgut fassenden L-D-Konverter ist beispielsweise das Verhältnis der Mantelgehäusekapazität zur Kapazität der ausgekleideten Birne anfänglich ungefähr 2, aber es sinkt gegen Ende der Nutzungsdauer der Birne auf etwa 1,4, wenn der Verbrauch oder Verschleiß der Auskleidung ein Maximum erreicht.
Dieser große Auskleidungsverschleiß wirkt sich auf die Höhe und den Flächeninhalt des Bades in der Birne aus, die beide wichtige Faktoren des Frischungs- oder Veredelungsverfahrens sind, insbesondere in Verbindung mit dem Sauerstoffstrom aus dem Strahlrohr. Ferner treten bei fortschreitender Auskleidungsabnutzung Veränderungen in dem Innenraum der Birne auf, der notwendig zur Verhinderung von Badauswurf ist und sich auf den Abstand von Strahlrohrkopf zur Badoberflache auswirkt. Ferner kann eine übermäßige Auskleidungsabnutzung zu einer Fehlberechnung der Sauerstoffmenge führen, die in die Birne zur Herstellung eines Stahles einer bestimmten Zusammensetzung eingeblasen wird, und letztlich kann die Produktivität des Kon verters sinken.
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Der erfindungsgemäße Drehkonverter ermöglicht dagegen virkungs volle Maßnahmen gegen übermäßigen Auskleidungs verschleiß. Auf diese Weise kann die Anfangsdicke seiner feuerfesten Auskleidung auf 300 mm beschränkt sein, was das absolute Minimum für eine ausreichende Hitzeisolierung ist. Diese minimale Dicke der feuerfesten Auskleidung bleibt während der gesamten Nutzungsdauer des Konverters aus den genannten Gründen nahezu unverändert.
Eine feuerfeste Auskleidung von derart geringer Dicke ermöglicht eine erhebliche Verkleinerung des Verhältnisses von Mantelgehäusekapazität zur Kapazität der feuerfest ausgekleideten Birne des erfindungsgemäßen Drehkonverters. Das Verhältnis beträgt nur 1,5 bei einem 100 t - Bestückungsgut fassenden Drehkonverter. Die Mantelgehäusekapazität dieses 100 t-Drehkonverters beträgt nur 75 % von derjenigen, eines L-D-Konverters der gleichen Klasse. Für eine bestimmte vorgegebene Beschickungskapazität sind die Aussenabmessungen des erfindungsgemäßen Drehkonverters weit kleiner als diejenigen eines L-D-Konverters. Der erfindungsgemäße Drehkonverter mit einer Kapazität von 100 t beispielsweise besitzt die gleichen äußeren Abmessungen wie ein L-D-Konverter mit einer Kapazität von 60 t.
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Claims (24)

62, ·:·.ί ν o.:..;. ι KAWASAKI Jukogyo K.K. Ikuta-Ku,Kobe-Shi,Hyogo-Ken/Japan 29 ~> 1 1 1 1* "t %r Patentansprüche
1. Dreh- und kippbarer Konverter zur Stahlerzeugung mit einer Konverterbirne, einem Konverterring, der die Konverterbirne koaxial umschließt und drehbar trägt, und eine Lagereinrichtung für den Konverterring, der um eine zweite Achse senkrecht zur Mittelachse der Konverterbirne drehbar oder kippbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere radiale Lagerelemente (37) in ringförmiger Anordnung an dem Konverterring (35) befestigt sind, die die Radiallast der Konverterbirne (32) derart aufnehmen, daß diese um ihre Achse (Y-Y) relativ zum Konverterring (35) drehbar ist, daß mehrere axiale LageieLemente (38) in ringförmiger Anordnung an dem Konverterring (35) befestigt sind, die die Axiallast der Konverterbirne (32) derart aufnehmen, daß diese um ihre Achse (Y-Y) relativ zum Konverterring (35) drehbar ist, und daß Antriebseinrichtungen (4i,4ia) zum Drehen der Konverterbirne (32) um ihre Achse (Y-Y) relativ zum Konverterring (35) angeordnet sind.
2. Konverter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die radialen und axialen Lagerelemente Rollen (37,38) sind, wobei Jede Rolle (37,38) drehbar an dem Konverterring (35) befestigt ist -und mit der Konverterbirne (32) in Rollenkontakt steht.
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INSPECTED
~2~ 29:51 IU
3. Konverter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die axialen und radialen Lagerelemente Gleitlager (71) sind, wobei jedes Gleitlager (71) im Gleitkontakt mit der Konverterbirne (32) steht.
4. Konverter ach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Konverterbirne (32) zwei parallele, voneinander beabstandete Schienen (39,40) aufweist, die sie fest umschließen, und daß die radialen Lagerelemente (37) in zwei ringförmigen Reihen am Konverterring (35) angeordnet sind und an den Schienen (39,40) anliegen, und daß die axialen Lagerelemente (38) ebenfalls in zwei ringförmigen Reihen an dem Konverterring (35) angeordnet sind und an den Schienen (39,40) anliegen.
5. Konverter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch Bauteile (59), die jedes radiale und axiale Lagerelement gegen die Konverterbirne (32) andrücken.
6. Konverter nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bauteile (59) Federn (60) sind.
7. Konverter nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bauteile (59) .'fluid.-betätigte Zylinder (63) sind.
8. Konverter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (37,38) über Rollenlagereinrichtungen am Konverterring (35) befestigt sind, daß eine Rollenlagereinrichtung eine Achse (56), auf der jede Rolle (37,38) drehbar befestigt ist, einen die Achse (56) tragenden Bügel (57) und einen Führungskörper (58) am Konverterring (35) zur verschieblichen Lagerung der Bügel(57)
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- 3 aufweist, so daß jede Rolle (37,36) mit ihrem Bügel (57)
zur Konverterbirne (32) hin und von dieser weg verschiebbar ist, und daß Bauteile (59) derart auf die Bügel (57) einwirken, daß jede Rolle (37,38) gegen die Konverterbirne (32) angedrückt wird.
9. Konverter nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß jede Rollenlagereinrichtung ein etwa kugelförmiges Lager (70) zur Befestigung der Rolle (37,38) an der Achse (56) aufweist.
10. Konverter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch g e k ennzeichnet, daß eine Antriebseinrichtung (41) wenigstens ein drehbar am Konverterring (35) befestigtes Antriebszahnrad (42), eine Einrichtung (43) im Konverterring (35), die das Antriebszahnrad (42) in Drehung versetzt, und einen Satz angetriebener Zahnradzähne (47) umfaßt, die ringförmig an der Konverterbirne (32) koaxial zu dieser angesetzt sind und mit dem Antriebszahnrad (42) kämmen.
11. Konverter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung ein drehbar am Konverterring (35) befestigtes Reibrad (48), das in Reibkontakt mit der Konverterbirne (32) steht, und eine Einrichtung (41a) im Konverterring (35) zur Drehung des Reibrades (48) umfaßt.
12. Konverter nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung ein Baute 1 (86) am Konverterring (35) aufweist, das das Reibrad (48) gegen die Konverterbirne (32) andrückt.
13. Konverter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Konverterbirne (32) eine Mehrzahl von Auslaßöffnungen (73) aufweist, die über den Umfang der Konvertor-
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- 4 birne (32) voneinander beabstandet sind.
14. Konverter nach einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet
durch Abschirmeinrichtungen (83,84) für die radialen und axialen Lagerelemente gegen von außen kommende Einwirkungen.
15. Konverter nach einem der Ansprüche 1 bis 14, gekennzeichnet
durch eine Einrichtung (81) für die Zufuhr eines Kühlgases in den Konverterring und von da in das Innere der Abschirmeinrichtungen, wobei das eintretende Kühlgas aus den Abschirmeinrichtungen in die Atmosphäre austreten kann.
16. Verfahren zur Stahlerzeugung mit einem Konverter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Konverterbirne (32) um ihre Achse (Y-Y) gedreht wird, wobei Roheisen, Schrott und verschiedene Zuschläge in der Konverterbirne (32) zum Windfrischen umgerührt und vermischt werden.
17. Verfahren zur Stahlerzeugung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Konverterbirne (32) um ihre in senkrechter Lage befindliche Achse (Y-Y) gedreht wird.
18. Verfahren zur Stahlerzeugung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Konverterbirne (32) um ihre von 0 bis etwa 15 Grad zur Senkrechten gekippte Achse (Y-Y) gedreht wird.
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19. Verfahren zur Stahlerzeugung nach einem der Ansprüche 16 Ms 18,
dadurch gekennzeichnet, daß die Konverterbirne (32) um ihre Achse (Y-Y) gedreht und um die ortsfeste Achse (X-X) in einem Winkel von 0 bis etwa 15 Grad zur Senkrechten geschwenkt wird.
20. Verfahren zur Stahlerzeugung nach einem der Ansprüche 16 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß die Konverterbirne (32) kontinuierlich gedreht wird.
21. Verfahren zur Stahlerzeugung nach einem der Ansprüche 16 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß die Konverterbirne (32) ruckweise gedreht wird.
22. Verfahren zum Aufbringen einer feuerfesten Auskleidung auf die Innenfläche einer Konverterbirne eines Konverters zur Stahlerzeugung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß feuerfestes Material in die Konverterbirne (32) eingefüllt und die Konverterbirne (32) wenigstens um ihre Achse (Y-Y) gedreht wird, so daß das feuerfeste Material zu dem gewünschten Bereich der Innenfläche der Konverterbirne fließt und diesen bedeckt.
23. Verfahren zum Aufbringen einer feuerfesten Auskleidung ι nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet, daß das feuerfeste Material einen hohen Magnesiumgehalt aufweist.
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24. Verfahren zum Aufbringen einer feuerfesten Auskleidung nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Konverterbirne (32) wenigstens um ihre Achse (Y-Y) gedreht wird, so daß ein gewünschter Bereich ihrer iitaenflache annähernd unten liegt, und daß pulverisiertes feuerfestes Material von oben auf diesen Bereich aufgespritzt wird.
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