DE2951796C2 - Brenner für gasförmige oder flüssige Brennstoffe für minimale NO↓x↓-Emission - Google Patents
Brenner für gasförmige oder flüssige Brennstoffe für minimale NO↓x↓-EmissionInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Brenner für gasförmige oder flüssige Brennstoffe für minimale NO,-Emission
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Aus der US-PS 13 11 132 ist ein Gasbrenner bekannt,
bei dem die Luftdüse für die Zufuhr der Verbrennungsluft unsymmetrisch in bezug auf die Gasdüse oberhalb
derselben angeordnet ist Die Luftdüse ist durch die Mündung eines Strömungskanals gebildet dessen Achse
auf die Achse des darunter liegenden Strömungskanals zugeneigt ist an dessen Mündung sich die Gasdüse
berindet Durch die unsymmetrische Einspeisung der Verbrennungsluft wird angestrebt die Vermischung von
Gas und Verbrennungsluft zu verzögern, um eine langgestreckte Flamme zu erhalten, die eine gleichmäßige Wärmeverteilung in einem großen Raum bewirkt.
Durch die Vermeidung von örtlichen Hitzezentren im Inneren der Flamme werden günstige Werte für die
NO*-Emission erreicht. Da jedoch die Verbrennungsluftströmung und die Gasströmung am Austritt aus den
zugehörigen Düsen aufeinander zu gerichtet sind, tritt eine frühzeitige Verwirbelung und Vermischung der
Verbrennungsluft mit dem Gas ein. Die erzielte so Verminderung der ΝΟ,-Emission ist daher nicht
optimal.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Brenner mit unsymmetrischer Einspeisung der Verbrennungsluft so
weiterzubilden, daß eine weitere Verminderung der ΝΟ,-Emission erreicht wird.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst
Bei dem erfindungsgemäßen Brenner wird eine vorzeitige Vermischung der Verbrennungsluft mit dem
Brennstoff verhindert, da diese nicht aufeinander zu geführt werden, sondern voneinander fort abgelenkt
werden. Ferner werden durch die Bewegung der Verbrennungsluft die heißen Verbrennungsgase mit
dieser in Berührung gebracht, wodurch eine selbsttätige Zirkulation der Abgase auftritt, die sich günstig auf die
ΝΟ,-Emission auswirkt. Bei dem erfindungsgemäßen Brenner ergibt sich eine wesentlich kürzere Flamme als
bei dem Brenner nach der bereits genannten US-PS 13 11 132, weil der Brennstoff bei dem erfindungsgemäßen Brenner überwiegend in das Gebiet geführt wird,
wo sich die heißen Verbrennungsgase aufgrund der Führung der Verbrennungsluft befinden. Bei dem
bekannten Brenner wird hingegen nach der anfänglichen Berührung zwischen Verbrennungsluft und Gas
unmittelbar nach dem Austreten aus den jeweiligen Düsen die Verbrennungsluft allmählich dem Brennstoff
zugemischt so daß sich eine lange Flamme ergibt
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun anhand der Zeichnung näher erläutert In der Zeichnung
zeigt
F i g. 1 eine schematische Schnittansicht eines Brenners nach einer ersten Ausführungsform;
F i g. 2 eine Vorderansicht des Brenners nach F i g. 1; F i g. 3 eine schematische Schnittansicht einer anderen Ausführungsform des Brenners;
F i g. 4 eine Vorderansicht des Brenners nach F i g. 3; F i g. 5 eine schematische Schnittansicht einer Ausführungsform des Brenners mit geneigter Brennstoffdüse;
F i g. ö eine schematische Schnittansicht zur Darstellung der Anordnung des Brenners im Brennergehäuse;
Fig.7 und 8 Diagramme, welche die Beziehung
zwischen dem Spreizwinkel der Lufcdüse und der Abnahire der NOx-Emission zeigen;
F i g. 9,10 und 11 Diagramme der Beziehung zwischen
dem Luft/Brennstoff-Verhältnis und der NO*-Emission;
Fig. 12 bis 15 Diagramme der Beziehung zwischen der Lage der Brennerspitze und der NO»-Emission;
Fig. 16 eine Darstellung der Brennstoff-Einspritzrichtungen des Brenners;
Fig. 17 bis 19 Diagramme der Beziehung zwischen den Brennstoff-Einspritzrichtungen und der NOx-EmJssion;und
Fig.20 und 21 Diagramme zur Darstellung der
Beziehung zwischen der NO»-Erzeugung und der Rauchentwicklung.
Bei der in F i g. 1 gezeigten Ausführungsform ist mit dem Bezugszeichen 1 ein Brennergehäuse bezeichnet,
während mit 2 ein Luftleitelement bezeichnet ist das fest in eine Bohrung des Brennergehäuses eingepaßt ist
In einem Hohlraum des Luftleitelementes 2 ist koaxial ein Brenner 4 angeordnet der an seinem Vorderende
mit einer Brennstoffdüse 3 versehen ist
Das die Luftdüse bildende Luftleitelement 2 ist, wie in Fig.2 gezeigt ist entgegen der Ausbildung bei
gewöhnlichen Luftleitelementen, die über ihren gesamten Querschnitt geöffnet sind, mit Ausnahme von fünf
Kanälen 5 geschlossen, die in dem massiven Teil entlang eines Bogens angeordnet sind, dessen Mittelpunkt auf
der Achse des Luftleitelementes liegt Die Verbrennungsluft wird in den Ofen daher nicht gleichmäßig über
den gesamten Umfang zugeführt, sondern nur durch diese Kanäle 5 hindurch. Die Ablenkung der Luftströmung hängt von der Größe der Spreizwinkels θ ab, der
durch den Kreisbogen aufgespannt wird, auf dem die Austrittsdüsen der Kanäle S liegen. Wenn der Winkel θ
360° beträgt, so entspricht die Luftströmung der gewöhnlichen gleichmäßigen Strömung, und je kleiner
der Winkel ist, desto stärker wird die Luftströmung abgelenkt. Die Stärke der Ablenkung kann dabei
wunschgemäß gesteuert werden, indem die Anzahl von Kanälen in dem Luftleitelement und die Lage derselben
in geeigneter Weise festgelegt werden. Eine andere Lösung, um die Luftströmung abzulenken, besteht darin.
3 4
ein Hindernis oder eine Verschlußplatte in einem Teil tätigen Zirkulation der Verbrennungsgase zusammen,
der öffnung des Brennergehäuses anzuordnen, um diese um einen Kombinationseffekt zu ergeben, der eine
stellenweise zu verschließen, wodurch ein Teil der gleichmäßige Flammentemperaturverteilung gewähr-
Luftströmung durch das Brennergehäuse bzw. Luftleit- leistet ohne daß örtliche Hochtemperaturbereiche in
element blockiert wird. Es ist auch möglich, ein 5 der Verbrennungszone auftreten. Dadurch wird eine
gebogenes Rohr stromaufwärts von der Lufteinlaßöff- bedeutende Reduzierung der NO^Emission erreicht
nung des Brennergehäuses und in der Nähe derselben wobei gleichzeitig die übrigen Verbrennungsbedingun-
anzuordnen, so daß eine abgelenkte Luftströmung nach gen gut sind.
den hydrodynamischen Gesetzen entsteht In der Die Reduzierung der NOr-Emission hängt stark von
folgenden Beschreibung wird der Öffnungsquerschnitt io der Ablenkung der Verbrennungsluftströmung ab. Da
für den Einlaß der Verbrennungsluft der in dem ein zu großer Spreizwinkel θ des Öffnungsquerschnitts
Brennergehäuse bzw. Luftleitelement örtlich begrenzt für die Verbrennungsluft den räumlichen Bsreich
ist auch einfach als »Öffnungsquerschnitt« bezeichnet verkleinert wo wenig Verbrennungsluft sich in der
und der Winkel (Winkel θ auf Mittelpunkt bezogen), Nähe der Brennstoffdüse befindet hat er zur Folge, daß
den der Öffnungsquerschnitt bildet wird als »Spreizwin- 15 sich der größere Teil des eingespritzten Brennstoffes
kel« bezeichnet und dient als Maßstab für die Stärke der bald mit der Verbrennungsluft vermischt so daß die
Ablenkung der einströmenden Luft Verbrennung schnell ablaufen kann und die Stärke der
In F i g. 2 sind die Kanäle 5 in der unteren Hälfte des selbsttätigen Zirkulation der Verbrennungsgase ge-
Luftleitelementes gezeigt; sie ergeben also eine schwächt wird. Um eine gute Verbrennung bei
abgelenkte Luftströmung im unteren Bereich; wie 20 minimaler NO^-Emission zu gewährleisten, muß die
später erläutert wird, kann jedoch der Bereich, wo die Verbrennungsluft die erfolgederliche Ablenkung erhal-
abgelenkte Luftströmung erzeugt wird, wunschgemäß ten, um die angestrebten Wirkungen zu erzielen. Zu
festgelegt werden. Die fünf Kanäle können z. B. im diesem Zweck muß der Spreizwinkel θ des Luftdurch-
oberen Bereich oder im rechten oder linken Teil des laßquerschnittes auf etwa 240° oder weniger begrenzt
Luftleitelementes angeordnet sein. 25 werden, wie später weiter erläutert wird.
Das Brennergehäuse bzw. Luftleitelement kann Das in F i g. 7 gezeigte Diagramm zeigt Testergebnisrechtwinkelig
sein, wie in F i g. 4 dargestellt ist wobei es se unter Verwendung eines Verbrennungsofens (Durchdann
auch möglich ist wie bei der Ausführungsform messer 1 m, Länge 4 m), mit dem die Auswirkung der
nach Fig. 1, die Stärke der Ablenkung durch den Stärke der Ablenkung der Verbrennungsluftströmung
Spreizwinkel θ des Öffnungsquerschnittes festzulegen. 30 auf die Abnahme der NO^-Bildung untersucht wurden.
Die abgelenkte Einleitung der Verbrennungsluftströ- Brenner und Luftleitelement entsprechen dabei der
mung in den Ofen hat den Zweck, ein schnelles Ausführung nach Fig. 1. Die Verbrennungsbedingun-Vermischen
des Brennstoffes mit der Verbrennungsluft gen sind dabei wie folgt: zu verhindern, wie zuvor beschrieben wurde, um einen
langsamen Verbrennungszustand aufrechtzuerhalten, 35 Brennstoff: während eine automatische Zirkulation der verbrannten Butangas; Gase gewährleistet ist Zu diesem Zweck wird der Verbrennungsgeschwindigkeit: Spreizwinkel auf etwa 240° oder weniger begrenzt, wie 1,67 χ 109 J/h (4OxIO4 kcal/h); später erläutert wird. Ofentemperatur:
langsamen Verbrennungszustand aufrechtzuerhalten, 35 Brennstoff: während eine automatische Zirkulation der verbrannten Butangas; Gase gewährleistet ist Zu diesem Zweck wird der Verbrennungsgeschwindigkeit: Spreizwinkel auf etwa 240° oder weniger begrenzt, wie 1,67 χ 109 J/h (4OxIO4 kcal/h); später erläutert wird. Ofentemperatur:
Der Brenner kann ein üblicher Brenner sein (im 4O 1300 bis 13500C;
folgenden als »Geradeausbrenner« bezeichnet), bei dem Brennstoff/Luft-Verhältnis:
die Brennstoffdüse an der Spitze mit der Brennerachse 1,15;
fluchtet; es kann jedoch ein in F i g. 5 gezeigter Brenner Temperatur der vorgewärmten Verbrennungsluft:
sein, dessen Brennstoffdüse 3 um einen festen Winkel λ 320° C;
in bezug auf die Brennerachse A geneigt ist (ein solcher 45 Brennertyp:
Brenner wird im folgenden als »Schrägbrenner« Geradeausbrenner oder Schrägbrenner
bezeichnet). (Jewe>'s m·* nur einer Düse).
F i g. 1 zeigt schematisch auch die Form der
Verbrennung, wobei der Brenner ein »Schrägbrenner« In F i g. 7 betrifft die Kurve (i) einen Geradeausbren-
der in F i g. 5 gezeigten Art ist. Die Verbrennungsluft A 5° ner, und Kurven (ii) und (iii) betreffen die Verwendung
wird durch einen Öffnungsquerschnitt eingeleitet, der im von Schrägbrennern, mit einem Neigungswinkel von
unteren Bereich eines Luftleitelemente!· 2 begrenzt ist, 15° bzw. 30°.
und wird von der unteren Hälfte des Brennergehäuses 1 Die Ordinate zeigt die Abnahme der NOx- Bildung im
ausgehend in den Ofen verteilt. Brennstoff Fwird zu der Verhältnis zu der NOx-Menge, die gebildet wird, wenn
Seite hin eingesprüht, wo weniger Verbrennungsluft A 55 die Verbrennungsluft eine gleichmäßige Strömung hat
vorhanden ist und durchströmt die Hälfte der (wobei die NO*-Menge für eine gleichmäßige Luftsrö-Brennergehäusebohrung,
um in den Ofen eingeleitet zu mung und bei einem Geradeausbrenner 108 Teile auf werden. Infolgedessen verläuft das Vermischen der eine Million bzw. 80 Teile auf eine Million bei 15°
Verbrennungsluft mit dem Brennstoff allmählich, so daß Neigung und 56 Teile auf eine Million bei 30° Neigung
die Verbrennung langsam abläuft im Vergleich zu der 6° beträgt). Wie das Diagramm zeigt, nimmt die Stärke der
herkömmlichen gleichmäßigen Zuführung der Verbren- Abnahme der NO^Bildung zu, während der Spreizwinnungsluft
Bei dem erfindungsgemäßen Brenner werden kel θ der Verbrennungsluft-Eintrittsöffnung abnimmt,
darüber hinaus die verbrannten Gase G in die so daß die Stärke der Ablenkung zunimmt, und zwar
Verbrennungsluftströmung A gedrängt, und zwar un&hhängig vom Brennertyp; es ist ersichtlich, daß die
aufgrund der Stoßkraft derselben, und überdies tritt eine 65 NO^Menge bei einem Spreizwinkel von etwa 240° oder
selbsttätige Zirkulation der Verbrennungsgase auf. weniger um etwa 20% und mehr im Vergleich zu der
Die langsame Verbrennung aufgrund der allmähli- NO*-Menge bei gleichmäßiger Luftströmung (Spreizchen
Luft/Brennstoffvermischung wirkt mit der selbst- winkel θ = 360°) abnimmt. Bedeutend ist vor allem die
• Auswirkung der Anwendung eines Schrägbrenners; die Abnahme erreicht bei einem Spreizwinkel von 120° den
hohen Wert von 80%. Der Schrägbrenner erfüllt die Funktion, daß in den frühen Verbrennungsstadien die
Brennstoff/Luft-Vermischung langsam abläuft, wodurch s
die Flammentemperatur reduziert wird und die Verbrennung bei konstanter Temperatur ablaufen kann,
was die Reduzierung der gebildeten Menge sogenannter »thermischer Stickstoffoxide« und »Brennstoffoxide« zur Folge hat Dieser auf der Verwendung des
Schrägbrenners beruhende Effekt tritt in Zusammenwirkung mit dem Effekt auf, der durch die gesteuerte
Strömungsablenkung der Verbrennungsluft verursacht wird, um die Menge der NOx- Bildung weiter zu
reduzieren. Der Neigungswinkel « des Schrägbrenners kann, um diese Funktion wirksam zu erfüllen, innerhalb
des Bereichs von 5 bis 45° gewählt werden, wobei der vorteilhafteste Wert etwa 30° beträgt.
Im allgemeinen wird in der Technik angenommen, daß die Wirkung der Anwendung von zwei oder mehr
verschiedenen Methoden zur Reduzierung der NOx-Erzeugung wesentlich geringer ist als die Summe der
einzelnen Auswirkungen. Gemäß der Erfindung ergibt jedoch die Anwendung verschiedener Techniken zur
NO*-Reduzierung, nämlich des Schrägbrenners und der 2s
gesteuerten Umlenkung der Verbrennungsluft, einen Kombinationseffekt, der zu einer überraschenden
Reduzierung der NO^-Menge führt Ein solcher Kombinationseffekt kann auch durch Anwendung von
zwei oder mehr der im folgenden beschriebenen Techniken zur NCVReduzierung erreicht werden. Ein
bedeutendes Merkmal der Erfindung besteht also darin, daß die kombinierte Anwendung von. zwei verschiedenen Techniken zur NO*-Reduzierung vorgesehen ist, um
einen über die bloße Summe dieser Techniken hinausgehenden NCVHerabsetzungseffekt zu erzielen,
im Gegensatz zu den üblicherweise in der Technik gemachten Annahmen.
Die durch die Erfindung erreichte NO^-Abnahme kann weiter dadurch verbessert werden, daß einzeln
oder in Kombination folgende Maßnahmen getroffen werden: Wahl des Brennertyps, Luftdurchsatz, Brennstoff/Luft-Verhältnis, Richtung der Brennstoffeinspritzung und Lage der Brennerspitze.
Das Diagramm in Fig.8 zeigt zum Vergleich der Reduzierung der erzeugten NO*-Menge in Prozent bei
Anwendung verschiedener Brenner, wobei der Spreizwinkel θ des Verbrennungsluft-Einlaßquerschnitts
verändert wird, und zwar bei einem Verbrennungstestgerät für Schweröl (Klasse C). Die Symbole in den
Diagrammen dienen zur Unterscheidung der verschiedenen Brenner typen entsprechend Tabelle 1.
60
*) Der Brennstoffdurchsatz ist je nach Durchmesser der Einspritzdüse des verwendeten Brenners unterschiedlich,
wobei die Durchsätze a, b und c so sind, daß b das Zweifache von a und c das Dreifache a betragen.
| Geradeaus | 10° | Brennstoff | C | |
| Schräg | 20° | durchsatz*) | 3 | |
| a b | Δ | |||
| Brennertyp | O Θ | |||
| Δ Δ | ||||
| □ El | ||||
Das Diagramm zeigt, daß bei abnehmendem Spreizwinkel θ der ΝΟϊ-Reduziereffekt stärker wird, wenngleich je nach Brennertyp gewisse Unterschiede
vorhanden sind, und daß ein Winkel θ-240° oder weniger einen besonders guten Effekt bewirkt
F i g. 9 zeigt in Form eines Diagramms die Beziehung zwischen dem Verhältnis von Brennstoffdurchsatz zu
Luftdruchsatz und die NOjrEmission bei einem Verbrennungsversuch mit Anwendung von Butangas als
Brennstoff, wobei die Stärke der Strömungsablenkung der Verbrennungsluft als Parameter fungiert In dem
Diagramm betrifft Kurve (a) eine gleichmäßige Luftströmung (Spreizwinkel-360°), und Kurve (b)
betrifft einen Spreizwinkel von 180°, während Kurve (c) einen Spreizwinkel von 120° betrifft Zusätzlich wird in
jedem Falle der Querschnitt der Lufteir.trittsöffp.ung im
unteren Teil des Luftleitelements angeordnet, und der Neigungswinkel der Brennstoffdüse ist als Erhöhungswinkel angegeben. Fig. 10 zeigt als Diagramm die
Meßergebnisse der NCvEmission bei einem Verbrennungsversuch unter im wesentlichen den gleichen
Bedingungen wie in Fig.9, mit der Ausnahme, daß Koksofengas (COG) als Brennstoff verwendet wird. Der
Neigungswinkel λ der Brennstoffdüse beträgt jedoch 15°.
Wie Fig.9 und 10 zeigen, ändert sich zwar die
ΝΟϊ-Menge je nach Art des Brennstoffes und
Brennertyp; je stärker die Ablenkung der Verbrennungsluftströmung ist desto schwächer ist jedoch die
NOx- Bildung, wobei zu bemerken ist daß bei gasförmigen Brennstoffen die NO^Abnahme groß ist wenn das
Verhältnis von Brennstoff zu Luft etwa 03 oder mehr beträgt, insbesondere etwa 0,5 bis 2. Bei flüssigen
Brennstoffen hat hingegen dieses Durchsatzverhältnis nur einen geringen Einfluß auf die NO*-Bildung.
F i g. 11 zeigt als Diagramm das Brennstoff/Luft-Durchsatzverhältnis und die Menge der NOrBildung
bei verschiedenen Brennertypen unter Verwendung von Butangas als Brennstoff, wobei der Spreizwinkel θ des
Verbrennungsluft-Öffnungsquerschnitts 240° beträgt In dem Diagramm werden für den Geradeausbrenner
kreisförmige Zeichen, für den Schrägbrenner mit einem Neigungswinkel « von 15° (oder 10°) dreieckförmige
Zeichen und für einen Schrägbrenner mit einem Neigungswinkel « von 30° (oder 20°) rechteckige
Zeichen verwendet Der Luftdruchsatz für die schraffierten Zeichen ist etwa doppelt so groß wie für
unschraffierte Zeichen. Durch stärkere Ablenkung der Luftströmung und Erhöhung des Brennstoff/Luft-Durchsatzverhältnisses werden innerhalb eines bestimmten Bereiches dieses Verhältnisses für jede
Brenristoffari ausgezeichnete Ergebnisse erzielt
Wie bereits erwähnt wird der NO^Abschwächungseffekt verbessert indem die Verbrennungsluft eine
Ablenkung bestimmter Stärke erhält und indem ein Schrägbrenner anstelle eines Geradeausbrenners verwendet wird, wobei die optimale Verminderung der
NOjr-Bildung erreicht wird, indem ein Schrägbrenner
mit einem Neigungswinkel α von etwa 30° verwendet wird. Wenn jedoch ein solcher Schrägbrenner mit einem
Neigungswinkel « von etwa 30° direkt in einer Vorrichtung verwendet wird, so kann manchmal der
sehr große Ablenkwinkel der eingesprühten Brennstoffströmung dazu führen, daß der Brennstoff an der
Ofenwandung oder an der Wandung der Brennergehäusebohrung anhaftet wodurch der praktische Neigungswinkel eingeschränkt wird. Günstig ist die Anwendung
von Winkeln in der Größenordnung von 10 bis 20°. Ob
die Brennstoffströmung abgelenkt wird oder nicht,
beeinflußt ferner stark den Brennstoff/Luft-Gemischzustand derart, daß dieser sich vollständig ändert Unter
solchen Bedingungen ist die Einstellung des Brennstoff/ Luft-Durchsatzverhältnisses ein sehr wirksames Mittel,
um die Menge der NO»-Bildung ausreichend zu
reduzieren.
Durch die Erfindung wird es ermöglicht, die Menge der NOx-Bildung auf stabile Weise weiter zu reduzieren,
indem zusätzlich die Lage der Brennstoffdüse eingestellt to wird. Unter der »Lage der Brennerspitze«, wie sie in
F i g. 6 gezeigt ist, ist der Abstand L von der inneren Ofenbegrenzungsoberfläche / des Brennergehäuses i
bis zur Brennerspitze 4 zu verstehen. Im Interesse einer schnellen und gleichmäßigen Vermischung der einge- '5
sprühten Brennstoffströmung mit der Verbrennungsluft, eines frühen Abschlusses der Verbrennung und der
Vermeidung einer Beschädigung der Brennerspitze durch Hitze wurde üblicherweise die Brennerspitze
bisher gegenüber der Begrenzungsoberfläche / des Brennergehäuses zurückversetzt, und zwar in eine Lage
entsprechend dem Wert 1 bis 1,5 für das Verhältnis UD.
Die Diagramme in Fig. 12 und Fig. 13 zeigen die
Beziehung zwischen der Lage der Brennerspitze und der Menge der NO^-Bildung, die bei einem Spreizwinkel
von 180° und Anwendung von Butangas als Brennstoff beobachtet wurde, wobei die Zahlenwerte auf der
Abszisse die Brennerlage angeben (LSD=O bedeutet, daß die Brennerspitze mit der inneren Begrenzungsoberfläche des Brennergehäuses F fluchtet, und UD 0
bedeutet, daß die Spitze in den Ofen vorsteht). In Fig. 12 ist die Verbrennungsluftströmung gleichmäßig
(Spreizwink-jl θ - 360°), und in F i g. 13 ist sie abgelenkt
(Spreizwinkel θ =180°). Die in den Diagrammen verwendeten Zeichen ermöglichen die Unterscheidung
zwischen den Brennertypen (Geradeaustyp und Schrägtyp) und zwischen den Brennstoff-Durchsatzverhältnissen, die sich bei den verschiedenen Durchmessern des
Brennstoff-Einsprühloches ergeben, entsprechend Tabelle 2.
45
| Geradeaus | 15° | Brennstoff | c' | |
| Schräg | 30° | durchsatz*) | Q | |
| a' b' | Δ | |||
| Brennertyp | O Θ | Π | ||
| Δ | ||||
| Q El | ||||
*)Die Durchsätze a', b' und c' sind folgendermaßen: b' ist
doppelt so groß wie a' und c' ist achtmal größer als a'.
55
Wenn die Verbrennungsluftströmung gleichmäßig ist (Fig. 12), so besteht beim Heranbringen der Brennerspitze an den Ofen in einigen Fällen die Neigung, daß die
NOx-Menge abnimmt jedoch nicht sehr stark; in
anderen Fällen tritt jedoch die Neigung zu einer verstärkten Nd-Erzeugung auf, wodurch die Erwartung eines bestimmten Ergebnisses unmöglich gemacht
wird. Der durch Ablenkung der Verbrennungsluftströmung gemäß der Erfindung erzielte Effekt der
NOx-Abnahme ist jedoch klar und deutlich, unabhängig
vom Brennertyp, und besonders wenn das Verhältnis UD ungefähr gleich 0 ist (Brennerspitze fluchtend mit
innerer Begrenzungsoberfläche des Ofens), so wird eine
sehr starke NOjrReduzierung auf etwa die Hälfte oder
noch weniger beobachtet, im Gegensatz zu den herkömmlichen Verfahren.
F i g. 14 und 15 zeigen ein Diagramm zur Erläuterung der Beziehung zwischen der Brennerlage und der
Menge der NO*-Bildung unter denselben Bedingungen
wie bei F i g. 12 und F i g. 13, jedoch unter Anwendung von Koksgas als Brennstoff. Die in der Graphik
verwendeten Zeichen sollen zwischen den verschiedenen Brennertypen und Durchmessern des Einsprühloches unterscheiden, entsprechend Tabelle 3.
Brennstoffdurchsatz*)
a" b"
Schräg 15° Δ Δ - Δ
30° - □ - B
*) Durchflußraten a", b", c" und d" haben folgende Werte: b" ist doppelt so groß wie a", c" hat den dreifachen Wert von
a" und d" ist viermal so groß wie a".
Der Grund dafür, daß die Verschiebung der Brennerspitze zur Innenseite des Ofens hin eine
Reduzierung der erzeugten NO^-Menge bewirkt,
besteht darin, daß dadurch eine Brennstoff/Luft-Vermischung bereits früh in dem Brennergehäuse geringen
Volumens verhindert wird und stattdessen ermöglicht wird, daß diese Vermischung allmählich in dem
geräumigen Bereich erfolgt, und die sich so ergebende Verbrennungsluftströmung, die in den Ofen als Strahl
eingeführt wird, eine ausreichende Stoßkraft aufweist, um die verbrannten Gase zu erfassen und eine
selbsttätige Zirkulation dieser verbrannten Gase zur Verbrennungszone hin in wirksamer Weise ermöglicht
Die Stelle, an der sich die Brennerspitze befinden muß, um eine ausreichende Reduzierung der NO^-Bildung zu
erzielen, ändert sich je nach Brennertyp; der Abstand L zwischen der inneren Begrenzungsoberfläche / des
Ofens und der Brennerspitze soll nicht mehr als etwa das 0,8fache des Bohrungsdurchmessers D bei einem
Geradeausbrenner und nicht mehr als das etwa l,3fache des Bohrungsdurchmessers D bei einem Schrägbrenner
betragen (wobei jeweils Anordnungen vorgesehen sind, bei denen die Brennerspitze in den Innenraum des Ofens
vorsteht); besonders günstig ist eine fluchtende Anordnung der Brenr.erspitze in bezug auf die innere
Begrenzungsoberfläche des Ofens (UD-O). Wenn die
Brennerspitze in den Innenraum des Ofens gebracht wird, so ist es ferner günstig, wenn der Winkel der
divergierenden Bohrung in dem Brennergehäuse (der Winkel, den die geneigte Innenwandungsoberfläche des
Brennergehäuses bildet) etwa 45° oder weniger beträgt, um eine gute Verbrennung und wirksame Unterdrükkung der NO1-Bildung zu erzielen.
Die erzielte Reduzierung der ΝΟχ-Emission kann
weiter verstärkt werden, indem die Richtung des aus dem Brenner eingesprühten Brennstoffes eingestellt
wird. Unter dem Begriff »Richtung der Brennstoffeinsprühung« ist unter Bezugnahme auf F i g. 16 und bei
Anwendung eines Schrägbrenners mit einem bestimmten Neigungswinkel et eine Richtung (a) zu verstehen,
ίο
bei der das Brennstoff-Aussprühloch einen Winkel λ mit
einer waagerechten Ebene //bildet, die die Achse A des
Brennergehäuses bzw. Luftleitelementes enthält, bzw. eine Richtung (b), in der ein Neigungswinkel <x mit dieser
waagerechten Ebene gebildet wird, oder aber eine Richtung (c) oder (d) für eine Ablenkung nach links oder
rechts in dieser waagerechten Ebene H. Es ist also die Richtung gemeint, in der die Brennstoffdüse bezüglich
der Achse A geneigt ist
Die Fig. 17 bis 19 sind Diagramme zur Darstellung
der Beziehung zwischen der Richtung der Brennstoffeinspritzung und der Menge der NOrBildung, wenn die
Verbrennungsluftströmung abgelenkt wird und die Richtung der Brennstoffeinspritzung unter Verwendung
eines Schrägbrenners verändert wird. (Als Brennstoff wird Butangas verwendet.) Die Verbrennungsbedingungen sind dabei in Tabelle 4 aufgeführt
20
Öflhungs-
querschnitts (dl0)
17
18
19
oben
oben
unten
180
120
120
Brenner
Neigungswinkel
15
15
15
25
30
Bei allen diesen Figuren bezeichnet das Symbol oben links die Lage der Luftdüse in dem Luftleitelement und
der schraffierte Teil ist dabei die offene Fläche, während der Zentrumswinkel θ der Spreizwinkel der offenen
Fläche ist Die Abszisse stellt in jedem Diagramm die Richtung der Brennstoffeinsprühung in Winkelgraden
dar. Wenn der Winkel z. B. 0° beträgt (oder 360°), so bedeutet dies die Richtung (b) in Fig. 16, wo die
Einspritzdüse einen Winkel«in der senkrechten Ebene V bildet, welche die Achse A enthält Der Winkel 90°
bedeutet die Richtung (c) in der waagerechten Ebene H. Der Winkel 180° bedeutet die Richtung (a), die eine
Inklination λ in der senkrechten Ebene V bildet
Schließlich bedeutet der Winkel 270° die Richtung (d) in der waagerechten Ebene H. In dem Diagramm
bedeuten die nichtschraffierten Zeichen eine Einstellung der Brennerspitze derart, daß LZD=Q, während die
schraffierten Zeichen bedeuten, daß Z/D» 1,0 (siehe »
F ig. 6).
Wie aus diesen Figuren hervorgeht, kann eine beträchtliche Verminderung der NO«-Erzeugung erreicht werden, indem der Brennstoff in einen anderen
Bereich gesprüht wird als der Bereich, wohin die abgelenkte Verbrennungsluftströmung geführt wird,
insbesondere in den Bereich, der dieser abgelenkten Luftströmung gegenüberliegt (wenn z. B. der untere Teil
des Luftleitelementes offen ist und die abgelenkte Verbrennungsluft durch diesen Teil hindurchgeführt
wird, so zeigt die Brennstoffdüse in Richtung (a) in F ig. 16).
Die Einleitungsrichtungen von Verbrennungsluft und
Brennstoff können relativ zueinander so abgestimmt werden, daß sie nicht miteinander übereinstimmen, es
Solange die Richtung der Brennstoffeinsprühung unter Beachtung der Richtung der abgelenkten Verbrennungsluftströmung bestimmt wird, kann also diese Luft
durch den oberen oder unteren Teil bzw. rechten oder linken Teil des Luftleitelementes in jeder gewünschten
Richtung einströmen. Wenn jedoch ein aus Stahl bestehender Werkstoff, der im Ofen erhitzt werden soll,
der Luftströmung ausgesetzt ist, so wird er dadurch abgekühlt, was im Hinblick auf eine gute Ausnutzung
der Wärme ungünstig ist Um dies zu vermeiden, ist es vorteilhaft, die Ablenkrichtung der Luftströmung in
Abhängigkeit von der Lage des zu erhitzenden Materials bzw. Stahls bezüglich des Brenners so zu
wählen, daß diese Strömung nicht direkt auf dieses Material auftrifft
Es werden im folgenden weitere Ausführungsbeispiele beschrieben, die eine Reduzierung der erzeugten
NOjr-Menge bewirken.
Durch die Erfindung wird nicht nur eine minimale NCVEmission erreicht, wie vorstehend beschrieben
wurde, sondern darüber hinaus kann auch die Emission von Rauch wirkungsvoll unterdrückt werden, wodurch
eine gute Verbrennung bei minimalen Wärmeverlusten erzielt wird. Die F i g. 20 und 21 sind Diagramme, welche
die Beziehung zwischen der ΝΟ,-Emission und der
Rauchemission zeigen, wie sie bei Verbrennungstests beobachtet wurden, bei denen verschiedene Brennertypen eingesetzt wurden und als Brennstoff bei F i g. 20
Butangas bzw. bei Fig.21 schweres Heizöl (Klasse C) verwendet wurden. In diesen Diagrammen bedeuten die
Kreise Meßpunkte bei der Verwendung von Geradeausbrennern, während Dreiecke bzw. Quadrate die
Verwendung von Schrägbrennern mit dem Neigungswinkel α = 15° bzw. 30° bedeuten (die nichtschraffierten
Zeichen bedeuten eine gleichmäßige Verbrennungsluftströmung, während die schraffierten Zeichen eine
Ablenkung bedeuten, die einem Spreizwinkel θ von 180° entspricht). Die Richtung der Brennstoffeinsprühung ist dabei für die Schrägbrenner die Richtung (a) in
Fig. 16. Der Öffnungsquerschnitt des Luftleitelements, der die Ablenkung der Verbrennungsluftströmung
bewirkt, befindet sich in beiden Fällen im unteren Teil des Luftleitelements. Wie Fig.20 zeigt, kann bei der
herkömmlichen Anordnung, wo die Verbrennungsluftströmung nicht abgelenkt wird (Kurve (i)), die Menge
der ΝΟχ-Emission nicht auf einen Wert unterhalb 50 Teilen pro eine Million gebracht werden, ohne daß
Rauch emittiert wird, während bei dem erfindungsgemäßen Brenner (Kurve (U)) selbst dann kein Rauch
emittiert wird, wenn die Menge der ΝΟχ-Emission auf
etwa 20 Teile pro eine Million reduziert wird. F i g. 21 betrifft den Fall, wo schweres Heizöl (Klasse C) als
Brennstoff verwendet wird. Die Verbrennungsbedingungen und die Bedeutung der verschiedenen verwendeten Zeichen sind die gleichen wie in Fig.20 mit
Ausnahme des Neigungswinkels α des Schrägbrenners,
der hier 10° (Dreieckzeichen) bzw. 20° (Quadratzeichen) beträgt Die bei dem herkömmlichen Verfahren
erreichte Grenze für die Rauchemission beträgt 100 Teile NOx auf eine Million, und eine weitere Abnahme
der NOi-Emission führt zur Emission von Rauch (Kurve
(i)), während gemäß der Erfindung die ΝΟχ-Emission auf
etwa 50 Teile pro eine Million herabgesetzt werden kann, ohne daß Rauch emittiert wird, wobei gleichzeitig
eine gute Verbrennung gewährleistet ist
Um die Emission von Rauch zu verhindern, ist es im
allgemeinen erforderlich, eine große Luftmenge (Sauerstoff) für die Verbrennung zuzuführen; die verstärkte
Luftzufuhr vergrößert jedoch auch die Menge der Abgase. Infolgedessen steigt auch die Menge der von
den Abgasen fortgetragenen Wärme, was Wärmeverlu-
ste und höhere Brennstoffkosten bedeutet Folglich ist eine Verbrennung anzustreben, die möglichst wenig
Luft benötigt Da erfindungsgemäß die Rauchemission im Vergleich zu dem herkömmlichen Verfahren
wirkungsvoll verhindert werden kann, ist ein stabiler
Verbrennungszustand möglich, der eine relativ geringe
Luftmenge benötigt was im Hinblick auf eine wirtschaftliche Wärmeausnutzung sehr günstig ist und
zur Energieeinsparung beiträgt
Claims (4)
1. Brenner für gasförmige oder flüssige Brennstoffe für minimale NCVEmission, mit unsymmetrischer
Anordnung der Luft- und Brennstoffdüse, wobei der Spreizwinkel der Luftdüse weniger als 240" beträgt,
dadurch gekennzeichnet, daß die Brennstoffdüse (3) gegenüber der Luftdüse um 0° bis 45°
fortgeneigt und die Luftdüse bogenförmig um die Achse der Brennstoffzuführung angeordnet ist
2. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftdüse in mehrere Kanäle (5)
unterteilt ist
3. Brenner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch '5
gekennzeichnet, daß das Verhältnis von Brennstoffdurchsatz zu Verbrennungsluftdurchsatz auf einen
Wert größer als 0,3 eingestellt ist
4. Brenner nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtung, in
der der Brennstoff von der Strömungsrichtung der Verbrennungsluft fortgeneigt eingespeist wird, symmetrisch in bezug auf einen Bogensektor ist, über
den die Verbrennungsluft eingespeist wird.
25
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