DE2954580C2 - - Google Patents

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DE2954580C2
DE2954580C2 DE19792954580 DE2954580A DE2954580C2 DE 2954580 C2 DE2954580 C2 DE 2954580C2 DE 19792954580 DE19792954580 DE 19792954580 DE 2954580 A DE2954580 A DE 2954580A DE 2954580 C2 DE2954580 C2 DE 2954580C2
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DE19792954580
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Erich Dipl.-Ing. 4460 Nordhorn De Baltzer
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Karl Mayer Textilmaschinenfabrik GmbH
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Hergeth Hollingsworth GmbH
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02HWARPING, BEAMING OR LEASING
    • D02H3/00Warping machines
    • D02H3/04Sample warpers
    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
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    • D02H5/00Beaming machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Warping, Beaming, Or Leasing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Kurzketten, insbesondere für Gewebemuster in der Buntweberei, bei der Fäden, vorzugsweise unterschied­ licher Farbe, hintereinanderfolgend aufgewickelt werden und die Fäden beim Aufwickeln Fadenkreuzeinrichtungen durchlaufen, mit einer Wickeltrommel mit konisch an­ steigendem Anfangsteil, einem längs der Trommel ver­ fahrbaren Support für die Fadenführung der aufzuwickeln­ den Fadenschar sowie längs der Trommel verschiebbar angeordneten Teilstäben.
Eine solche Vorrichtung zur Herstellung von Ketten ist durch die DE-OS 20 51 030 und "Melliand Textilberichte", 1978/S. 38-40" bekannt. Bei diesen Schärvorrichtungen ist die Fadenführung für die zuzuführende Fadenschar längs der Trommel auf Führungen verschiebbar angeord­ net, wobei dies motorisch erfolgen kann. Bei der Vor­ richtung der DE-OS 20 51 030 sind zur Bildung von Trennstellen zwischen den Fadenabschnitten und auch zur Bildung von Fadenkreuzen Teilelemente vorgesehen, die aus einem flexiblen Metallband bestehen und sich in einer Führung innerhalb der zylindrischen Trommel be­ finden. Mittels einer besonderen Bewegungsvorrichtung, die innerhalb der Trommel angeordnet ist, können die flexiblen Metallbänder, die am äußeren Ende des Konus­ teils der Trommel um diesen nach außen bis zu dem zy­ lindrischen Trommelteil geführt, bewegt und vorgescho­ ben werden. Die Einrichtung zum Verschieben des flexib­ len Metallbandes besteht aus einer Verlagerung dessel­ ben in verhältnismäßig kleinen Schritten. Weiterhin ist noch ein Schubelement vorgesehen, durch das das flexib­ le Metallband mittels eines Druckluftzylinders in der einen oder anderen Richtung bewegt werden kann. Die Bewegungsrichtung und das Schubelement befinden sich zum Teil innerhalb des Konusteils und zum Teil an der Stirnseite desselben. Sie sind wenig zugänglich und kontrollierbar angeordnet. Außerdem ist es erforder­ lich, daß das flexible Metallband zur Durchführung der Funktion als Teilelement eine über die Länge der Trom­ mel hinausragende Länge aufweisen muß. Es sind verschie­ dene Antriebe für die Führung der Fadenschar und die Bewegung des flexiblen Metallbandes vorgesehen, wodurch die Schärmaschine verhältnismäßig aufwendig und umständ­ lich ausfällt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Vorrichtung zur Herstellung von Kurzketten der anfangs genannten Art das Verschieben der Teilelemente bei dem Wickelvorgang wirksamer und einfacher zu gestalten und insbesondere die Ausübung der Funktion übersichtlicher zu machen. Die Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst.
Bei einer solchen Ausbildung des Supports ist die Vor­ richtung zum Verschieben der Fadenführung zugleich auch als Vorrichtung zum abschnittsweisen Verschieben der Teilelemente ausgebildet. Man benötigt nur einen einzi­ gen Antrieb für beide Funktionen. Dies führt zu einer wesentlichen Vereinfachung in der Handhabung der Schär­ maschine. Die Übersichtlichkeit für die Durchführung der verschiedenen Funktionen ist erheblich verbessert und auch die Zugänglichkeit zu den Antriebsvorrichtun­ gen.
Vorteilhaft ist der Support in der Weise ausgebildet, daß er rahmenförmig die Trommel umgreift und unterhalb der Trommel eine höhenverstellbare Mitnehmerschiene aufweist, duch die in ihrem Bereich liegende Teilstäbe in Achsrichtung der Trommel verschoben werden können. Hierdurch lassen sich alle über den Umfang der Trommel verteilten Teilstäbe in gewünschter Weise verschieben.
An dem Support können zugleich die Zuführungswalzen für die Fäden, eine Meßwalze, ein Schaftrahmen für die Fach­ bildung der Fäden und ein Gelese-Riet angeordnet sein. Durch eine solche Anordnung kann der Support in ein­ facher, übersichtlicher und zugänglicher Weise alle Funktionen für die Herstellung der Ketten erfüllen.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung darge­ stellten Ausführungsbeispiele nachstehend erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß der Erfindung zum Schären von Kurz­ ketten und zur Herstellung einer Musterkette mit einer bestimmten Kettbreite, die ein Mehrfaches der Wickelbreite der Schärmaschine beträgt, im Schema.
Fig. 2 ist eine Ansicht auf die Schärmaschine mit Spulengatter gemäß Anordnung nach Fig. 1, sche­ matisch.
Fig. 3 stellt eine Seitenansicht der Schärmaschine und der Umbäummaschine in Richtung des Pfeiles III der Fig. 1 im Schema dar.
Fig. 4 zeigt eine Ansicht auf die Schärmaschine in Richtung des Pfeiles IV der Fig. 1 mit der Schäreinrichtung nach dem Fadenkreuz-System, zum Teil im Ausschnitt und im größeren Maßstab sowie im Schema.
Fig. 5 und 6 veranschaulichen zwei Phasen zur Bildung eines Fadenkreuzes mittels eines Schiebers und eines Teilstabes in Stirnansicht auf die Trom­ mel und im Schema.
Fig. 7 und 8 stellen die Phasen der Fig. 5 und 6 in Draufsicht, schematisch dar.
Die Vorrichtung zur Herstellung von Kurzketten, insbeson­ dere für Gewebemuster in der Buntweberei, und zur Bil­ dung einer Musterkette mit üblicher Kettbreite weist eine Schärmaschine 1 mit einem Spulengatter 2 und eine Umbäummaschine 3 auf (Fig. 1-3). Auf dem Gatter 2 ist eine vorbe­ stimmte Anzahl von Kreuzspulen 4 gelagert, die ent­ sprechend der gewählten Fadenzahl einem Gatter 5 vor­ gelegt werden. Über Fadenleitorgane und Fadenwächter (nicht dargestellt) werden die einzelnen Fäden zur Schärmaschine 1 geführt und auf eine Konustrommel 10 bandweise aufgewickelt. Nach Fertigstellung mehrerer mit Wicklungen 70 versehener Konustrommeln 10 werden diese der Bäummaschine 3 vorgelegt, um die Wicklungen 70 auf einen gemeinsamen Kettbaum 71 umzubäumen. Die die Trommeln 10 tragenden Wellen 72, 73, 74 sind dabei versetzt zueinander und nebeneinander angeordnet. Ein Bürstenbaum 75 ist für den Zusammenhang der Fäden beim Anlegen an den Kettbaum 71 vorgesehen.
Die Schärmaschine 1 weist einen Maschinenrahmen 6, 7 mit eingebautem Antrieb und Getriebekasten 8 auf. Auf einer angetriebenen Achse 9 ist die Konustrommel 10 aufsteckbar und verriegelbar angeordnet, die einen zy­ lindrischen Teil 11 und einen sich anschließenden Ko­ nusteil 12 besitzt. Ein rahmenförmig gestalteter Sup­ port 13 ist auf Führungen 14 und 15 längs der Achse der antreibbaren Welle 9 verschiebbar gelagert, wobei der Vorschub durch eine Gewindespindel 16 mit Spindelschloß 17 vorgenommen wird. In einem Schaltpult 18 sind die elektrischen Steuerungsvorrichtungen für eine Programm­ steuerung sowie alle wichtigen Meß- und Anzeigegeräte eingebaut.
Wie Fig. 4 zeigt, ist der Support 13, der die Konustrommel 10 als Rahmenteil übergreift, mit Haltelaschen 20 und 21 versehen, an denen Tragsegmente verschiedener Art auswechselbar be­ festigt werden können. Das Tragsegment 22 weist einen Schieber 23 auf, der am Ende abgewinkelt ist und in Achsrichtung parallel zur Trommelachse 9 verschiebbar ist. Der Schieber 23 ist zugleich mittels eines Hubzy­ linders 24 in der Höhe verstellbar. Mit 25 ist eine Führung für den Schieber 23 bezeichnet. Außerdem ist das Tragsegment 22 mit einem Mitnehmer 26 versehen, der mit einem axial verschiebbaren Überlaufstab 27 zusam­ menwirkt. Der Mitnehmer 26 ist in der Hülse 28 in der Höhe verstellbar gelagert, wozu ein pneumatischer Hub­ zylinder 29 dient. An dem Support 13 ist eine Fadenzuführungs­ vorrichtung 30 an einer Platte 19 angeordnet, die Um­ schlingungswalzen 31 und eine Meßwalze 32, Etagentrenn­ stäbe 33 für die Farbfäden, einen Schaftrahmen 34 zur Fach­ bildung mit in der Höhe verstellbaren Bügeln 35, ein Gelese-Riet 36 und ein Schär-Riet 37 aufweist. Diese Fadenzuführungsvorrichtung 30 dient zur Bildung von Fa­ denkreuzen für die Fadenscheren. Hierzu sind Teilstäbe 38, 39, 40 längsverschiebbar und in der Höhe verstell­ bar vorgesehen, die an der Halterung 41 für die Konus­ trommel 10 gelagert sind.
Der Konusteil 12 der Trommel 10 kann mit einer vorbestimm­ ten Anzahl von Schlitzen 42 versehen sein, durch die die Teilstäbe hindurchgeführt sind, wobei die Anzahl der Teilstäbe je nach dem Schärsystem verschieden sein kann. Der Support 13 ist ferner unterhalb der Konus­ trommel 10 mit einer höhenverstellbaren Mitnehmerschie­ ne 43 versehen, die im vorliegenden Fall die Teilstäbe 38 und 39 und gegebenenfalls zwischen diesen Teilstäben angeordnete weitere Teilstäbe erfassen kann. Die Mitneh­ merschiene 43 hintergreift die abgewinkelten Enden der Teilstäbe, so daß beim Vorschub des Supports 13 alle in dem Bereich der Mitnehmerschiene 43 liegenden Teilstäbe in Achsrichtung der Konustrommel verschoben werden kön­ nen. Die Mitnehmerschiene 43 ist in einem Halteteil 44 eingesetzt, der mit einem an dem Support 13 angebrach­ ten Hubzylinder 44 a verbunden ist. Der Mitnehmer 26 hat eine solche Länge, daß dieser sowohl den Überlaufstab 27 als auch den in der Nähe desselben angebrachten Teilstab 40 zugleich erfassen kann.
Wie in den Fig. 5 bis 8 dargestellt ist, wird mittels des Schiebers 23 die durch das fachbildende Riet je­ weils oben befindliche Fadenschar 45 von dem Schieber 23 erfaßt und in Richtung zu dem Konus 12 der Trommel geschoben. Durch eine Teildrehbewegung der Trommel wird der Teilstab 38 unter die Fadenschar 45 positioniert, Fig. 7. Der Schieber 23 wird jetzt zurückgezogen und die Fadenschar 45 legt sich wie in Fig. 8 dargestellt, auf den Teilstab 38 ab. Bei dem nächsten Fachwechsel wiederholt sich der Vorgang mit dem nächstfolgenden Teilstab 39. Das gleiche gilt für den weiteren Teilstab 40. Zwischen den Teilstäben bilden sich die Fadenkreu­ ze.
Mittels der drei Teilstäbe 38, 39, 40 werden zwei Faden­ kreuze hergestellt.
Wenn die auf der Konustrommel 10 herzustellende Wicklung in der Höhe festgelegt ist, indem mittels der Meßwalze 32 die Länge der zu wickelnden Fadenschar bestimmt ist, wird der betreffende Teilstab mittels der Mitnehmer 26 oder 43 und des Vorschubes des Supportes 13 vorgezogen, worauf noch eine bestimmte Anzahl von Windungen er­ folgt. Entsprechend der vorbestimmten Höhe des Wickels auf der Konustrommel kann die Führung für den Teil­ stab in der Höhe eingestellt werden.

Claims (4)

1. Vorrichtung zur Herstellung von Kurzketten, insbe­ sondere für Gewebemuster in der Buntweberei, bei der Fäden, vorzugsweise unterschiedlicher Farbe, hintereinanderfolgend aufgewickelt werden und die Fäden beim Aufwickeln Fadenkreuzeinrichtungen durchlaufen, mit einer Wickeltrommel mit konisch ansteigendem Anfangsteil, einem längs der Trommel verfahrbaren Support für die Fadenführung der auf­ zuwickelnden Fadenschar sowie längs der Trommel verschiebbar angeordneten Teilstäben, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der die Fadenführungsvorrichtung (30) aufweisende Support (13) zur Aufnahme eines Tragsegmentes (22) eingerichtet ist, das einen Schieber (23) zum Getrennthalten der Fäden und einen Mitnehmer (26) für einen Überlaufstab (27) und einen Teilstab (40) höhenverstellbar aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß der Support (13) die Trommel (10, 11) rah­ menförmig umgreift und unterhalb der Trommel (10) eine höhenverstellbare Mitnehmerschiene (43) auf­ weist, durch die in ihrem Bereich liegende Teil­ stäbe (38, 39) in Achsrichtung der Trommel (10) verschiebbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß an dem Support (13) vor dem den Schieber (23) aufweisenden Tragsegment (22) Um­ schlingungswalzen (31), eine Meßwalze (32), ein Schaftrahmen (34) für die Fachbildung der Fäden und ein Gelese-Riet (36) angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß die Trommel (10) von ihrer Antriebsachse (9) in Richtung ihres zylin­ drischen Endes (11) abziehbar angeordnet ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2051030A1 (de) * 1969-10-22 1971-05-27 Textiel Unie Verfahren und Vorrichtung zur Her stellung von Ketten

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
MELLIAND Textilberichte, 1, 1978, S. 38-40 *

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