DE2954614C2 - - Google Patents
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- H05B41/26—Circuit arrangements in which the lamp is fed by power derived from DC by means of a converter, e.g. by high-voltage DC
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorschaltanordnung zum
Betreiben von mindestens einer Niederdruckentladungs
lampe entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Über eine Vorschaltanordnung mit einem derartigen
Gegentaktschalter ist das Betreiben einer Entladungs
lampe mit Wechselspannung höherer Frequenz (im kHz-
Bereich) möglich. Der Lampenbetrieb bei höheren Fre
quenzen hat gegenüber dem üblichen 50 Hz-Netzbetrieb
bekanntlich den Vorteil, daß sich eine höhere Licht
ausbeute erreichen läßt. Daneben ergeben sich bei den
elektronischen Vorschaltgeräten im Vergleich zu den
herkömmlichen Vorschaltdrosseln noch weitere Vorteile,
wie eine geringere Verlustleistung sowie Gewichts- und
Volumeneinsparungen.
In der zugehörigen Stammanmeldung P 29 41 822.2 ist
eine elektronische Vorschaltanordnung für den Ton-
bzw. Hochfrequenzbetrieb von Niederdruckentladungs
lampen beschrieben, die äußerst verlustarm arbeitet
und deren Aufbau verhältnismäßig einfach ist. Durch
entsprechende Schaltungsmaßnahmen ist hier insbeson
dere für eine optimale Ansteuertechnik bei den Schalt
transistoren des Gegentaktschalters gesorgt. Die den
einzelnen Lampen zugeordneten Serienresonanzkreise aus
Induktivitäten und Kondensatoren machen den Betrieb
beliebig vieler Lampenkreise in Parallelschaltung
möglich. Insbesondere lassen sich hierdurch auch
leistungsstärkere Lampen mit relativ hoher Zünd-
und Brennspannung betreiben.
Allerdings ist durch die Verwendung der Serienreso
nanzkreise hinsichtlich eines sicheren Betriebsver
haltens eine gewisse Problematik gegeben. Die
Serienresonanz-Schwingschaltungen arbeiten so lange
stabil - mit geringen Eigenverlusten - wie die
jeweilige Lampe als Last angeschlossen ist und
Energie entnimmt. Die Schwingkreise müssen so
bedämpft sein, daß gute Ansteuerbedingungen der
Schalttransistoren eingehalten werden. Bei Lastun
terbrechung, z.B. bei Nichtzünden einer Lampe oder
bei einem Lampenwechsel, tritt eine starke Span
nungsüberhöhung und dadurch eine erhebliche Geräte
verlustleistung auf, die bei Fehlen geeigneter
Schaltungsmaßnahmen zur Zerstörung des Gerätes
führen würde.
Nach der US-PS 37 53 071 ist eine Vorschaltanord
nung bekannt, bei der den einzelnen Lampen Serien
resonanzkreise zugeordnet sind, die ihrerseits
zueinander parallel liegen. Ein Teil der Lampen
wird hierbei induktiv, der andere kapazitiv betrie
ben. Ein Schutzschaltkreis ist nicht vorgesehen.
Die aus der US-PS 40 45 711 bekannte Vorschaltan
ordnung weist dagegen für die in Serienschaltung
betriebenen Lampen einen gemeinsamen Serienreso
nanzkreis auf, wobei ein Schutzschaltkreis vor
unerwünscht hohem Strom sichert. Die Schutzabschal
tung erfolgt hier über einen Bimetallschalter, der
in der Eingangsleistung des dem Transistor-Gegen
taktschalter vorgeschalteten Gleichrichterteils
angeordnet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für ein
Vorschaltgerät mit einem Transistor-Gegentaktschal
ter und den einzelnen Lampen zugeordneten Serienre
sonanzkreisen eine wirkungsvolle Schutzschaltung zu
schaffen.
Die Vorschaltanordnung mit den im Oberbegriff des
Hauptanspruchs genannten Merkmalen ist erfindungs
gemäß dadurch gekennzeichnet, daß ein Schutzschalt
kreis vorgesehen ist, der als Schaltelement einen
Thyristor aufweist, dessen Anode über eine Diode an
die Basis des einen Transistors und außerdem über
einen Widerstand an den Pluspol der Gleichspan
nungsversorgung gelegt ist, während die Kathode des
Thyristors mit dem Minuspol der Gleichspannungsver
sorgung verbunden und die Steuerelektrode des
Thyristors an ein Steuernetzwerk angeschlossen
ist, das mindestens eine mit der besagten Vor
schaltinduktivität induktiv gekoppelte Steuerwick
lung enthält, wobei bei Überschreitung eines be
stimmten Spannungspegels an der Steuerwicklung der
eine Thyristor über das Steuernetzwerk leitend
gesteuert und hierdurch der eine Transistor ge
sperrt wird. Eine solche Schutzschaltung verhindert
eine Zerstörung des Gerätes durch Ausschalten der
Schalttransistoren (T 1, T 2) innerhalb von ca. 1 s nach
dem Auftreten der Störung. Zugleich wird verhindert,
daß bei einseitiger Entnahme einer Lampe aus einer
Lampenfassung an den freien Anschlußstiften eine
gefährliche Berührungsspannung auftritt. Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Schutzschaltung sind in den
Unteransprüchen beschrieben.
Die Erfindung ist anhand der folgenden Figuren, die
neben dem Prinzipaufbau der Vorschaltanordnung mit
Schutzschaltung auch vorteilhafte Ausführungsbeispiele
wiedergeben, näher erläutert.
Fig. 1 ist ein Blockschaltbild der Vorschaltanord
nung;
Fig. 2 zeigt das Schaltbild eines Ausführungsbei
spiels;
Fig. 3 ist das Schaltbild eines modifizierten Aus
führungsbeispiels.
Das Blockschaltbild der Fig. 1 gibt den Prinzipaufbau
einer mehrere Lampen mit Ton- oder Hochfrequenz spei
senden Vorschaltanordnung wieder. Eine Gleichspan
nungsversorgung mit den Anschlüssen 1, 2 ist von zwei
mit den Kollektor-Emitter-Strecken in Reihe liegenden,
gleichsinnig gepolten Hochvolt-Schalttransistoren T 1,
T 2 überbrückt. Die Transistor-Anordnung arbeitet als
selbstschwingender Gegentaktschalter, über den eine
oder mehrere Niederdruckentladungslampen 3, 3′
gespeist werden. Bei Mehrlampenbetrieb - es lassen
sich bei entsprechender Dimensionierung der Vorschalt
gerätebauteile beliebig viele Lampenbetriebskreise
anfügen - enthält jeder Lampenbetriebskreis eine
eigene Vorschaltinduktivität L 1 bzw. L 1′ und ist mit
einem eigenen Serienresonanzkreis 4, 4′ gekoppelt, der
aus der jeweiligen Vorschaltinduktivität L 1 bzw. L 1′
und einem Kondensator C 1 bzw. C 1′ besteht. Die einzel
nen Lampenbetriebskreise - mit den entsprechenden
Serienresonanzkreisen - sind in Parallelschaltung
angeordnet. Bei Einlampenbetrieb ist dementsprechend
dem einen Lampenbetriebskreis ein Serienresonanzkreis
4 zugeordnet.
Die Schaltungsanordnung ist optimal funktionsfähig,
wenn sie mit Gleichspannung geringer Welligkeit
20% gespeist wird. Mittels eines vorgeschalteten
Wandlerteils 5, das die für den Transistor-Gegentakt
schalter T 1, T 2 notwendige Gleichspannung liefert, ist
die Schaltungsanordnung an üblicher Netzwechselspan
nung, z.B. 220 V/50 Hz (bzw. 110 V/60 Hz) anschließ
bar. Das Wandlerteil 5, das vorteilhaft aus einem
Brückengleichrichter mit nachgeschaltetem Siebkonden
sator besteht sowie ein Netzfilter enthält, liefert
bei Versorgung mit 220 V-Netzwechselspannung an
den Anschlüssen 1, 2 eine Gleichspannung von ca.
√ × 220 V. Über den Transistor-Gegentaktschalter T 1,
T 2 wird dann den jeweiligen Lampenbetriebskreisen in
wechselnder Polung nur die halbe Spannung zugeführt.
Die Serienresonanzkreise 4, 4′ bewirken, daß an den
einzelnen Lampen 3, 3′ - insbesondere während des
Zündvorgangs - eine wesentlich höhere Spannung
anliegt; auch während des laufenden Betriebs ist für
eine ausreichend hohe Spannung an den Lampen 3, 3′
gesorgt.
Daneben ist mit dieser Schaltungsanordnung auch der
direkte Betrieb an einem Gleichstrom-Netz (nicht dar
gestellt) möglich. Das Wandlerteil entfällt dann.
Der schaltungsmäßige Aufbau ist dergestalt, daß die
ersten Elektroden 6, 6′ der Lampen 3, 3′ über die
entsprechenden Vorschaltinduktivitäten L 1, L 1′ - bzw.
Schwingkreisinduktivitäten - an eine Sammelleitung S 1
angeschlossen sind, die an den Mittelabgriff 8
zwischen den beiden Transistoren T 1, T 2 des Gegentakt
schalters gelegt ist. Des weiteren sind die Elektroden
6, 6′ über die Schwingkreiskondensatoren C 1, C 1′ an
eine Sammelleitung S 2 angeschlossen, die an den einen
(Minus-)Pol 2 der Gleichspannungsversorgung geht. Eine
modifizierte Anordnung der Schwingkreiskondensatoren
ist in Fig. 3 gezeigt. Die zweiten Elektroden 7, 7′
der Lampen 3, 3′ sind mit einer Sammelleitung S 3 ver
bunden, die über einen Kondensator C 2 relativ großer
Kapazität an den anderen (Plus-)Pol 1 der Gleich
spannungsversorgung angeschlossen ist. Der Konden
sator C 2, der mindestens 10fachen Kapazitätswert eines
Schwingkreiskondensators C 1 hat, bewirkt, daß die
Sammelleitung S 3 praktisch auf Mittelpotential der
Gleichspannungsversorgung gelegt ist. Über eine der
artige Schaltungsanordnung werden die Lampen 3, 3′ mit
Wechselspannung höherer Frequenz (im Ton- oder Hoch
frequenzbereich) gespeist. Die Impedanz des Konden
sators C 2 ist bei der hohen Frequenz der Lampenströme
sehr niedrig; der Kondensator C 2 wirkt nur als Blind
leistungs-Verbraucher. Die Taktfrequenz des Tran
sistor-Oszillators ist durch die Serienresonanz
schwingkreise 4, 4′ bestimmt, wobei die einzelnen
Lampen 3, 3′ für eine Dämpfung der jeweilgen Schwing
kreise sorgen.
Die Schwingkreisinduktivitäten liefern über eigene
Wicklungen die Steuerenergie für die Schalttran
sistoren T 1, T 2 des Gegentaktschalters. Mit den Vor
schaltinduktivitäten L 1, L 1′ sind Steuerwicklungen L 2,
L 2′ bzw. L 3, L 3′ gekoppelt, die über ein Netzwerk 9 a,
9 b aus schnellen Schaltdioden und Widerständen mit der
Basis des entsprechenden Schalttransistors T 1 bzw. T 2
verbunden sind.
Das Anlaufen des Transistor-Oszillators wird durch
eine Anschwingschaltung 10 bewirkt, die den mit dem
Minuspol 2 verbundenen Transistor T 2 über dessen Basis
triggert. Der leitend gesteuerte Schalttransistor T 2
stößt die Schwingkreise 4, 4′ an, deren rückgekoppelte
Steuerströme die Oszillation des Gegentaktschalters
T 1, T 2 aufrechterhalten.
Die Schutzschaltung 11 enthält als Schaltelement einen
Thyristor, der in der Verbindungsleitung zwischen der
Basis des mit dem Pluspol 1 der Gleichspannungsver
sorgung verbundenen Schalttransistor T 1 und dem Minus
pol 2 der Gleichspannungsversorgung angeordnet ist.
Die Ansteuerung des Thyristors erfolgt über ein
Steuernetzwerk. Dieses weist z.B. Steuerwicklungen L 4,
L 4′ auf, die mit den Vorschaltinduktivitäten L 1, L 1′
gekoppelt sind.
Wegen der hohen Spannung des Resonanzkondensators C 1,
C 1′ bei nicht brennender Lampe 3, 3′ - die gleichzei
tig Leerlaufspannung für die Lampe ist - zünden die
Niederdruckentladungslampen 3, 3′ auch ohne Vorheizung
der Elektroden, was eine Kaltzündung der Lampen be
deutet. Zur Sicherstellung einer großen Schaltfestig
keit können die Schalter 12, 12′ vorgesehen sein, die
die Lampen 3, 3′ beim Einschalten der Netzspannung
überbrücken um die Elektroden 6, 7; 6′, 7′ vorzu
heizen. Die Schalter 12, 12′ geben durch Öffnen die
Lampenzündung nach ausreichender Vorheizzeit frei.
Als Schalter 12, 12′ eignen sich schnellschaltende
Vierschicht-Dioden oder Schalter mit einem Glimmzün
der, die einen hohen Glimmstrom erlauben und die
Lampenzündung bei nicht vorgeheizten Elektroden 6, 7;
6′, 7′ verhindern. Eine Schaltungsanordnung, bei der
auf den Startschalter verzichtet ist, ist in Fig. 3
gezeigt.
In Fig. 2 ist eine konkrete Schaltungsausführung für
ein Vorschaltgerät beschrieben, über die drei
45 W/1,5 m-Leuchtstofflampen 3, 3′, 3′′ gespeist
werden, deren Zündspannung über 400 V liegt. Die
Lampenbetriebsfrequenz ist ca. 20 kHz. Die Netzauf
nahmeleistung des Gerätes incl. Netzfilter beträgt
ca. 150 W. Die Prinzipschaltung ist die gleiche wie in
Fig. 1, so daß nur auf die noch nicht behandelten
Schaltungsdetails eingegangen wird. Das die Gleich
spannung liefernde Wandlerteil 5 ist im Aufbau
gezeigt. Einem Brückengleichrichter 13 ist ein Sieb
kondensator 14 nachgeschaltet; ein Filter 15 schirmt
das Netz gegen Hochfrequenzwellen ab.
Wie weiter aus dem Schaltbild ersichtlich, sind die
Steuerwicklungen L 2, L 2′, L 2′′ bzw. L 3, L 3′, L 3′′ bei
Betrieb mehrerer Lampenkreise (Multi-Parallelbetrieb)
auf die einzelnen Lampenbetriebskreise aufgeteilt, so
daß jeder Kreis nur den n-ten Teil der Steuerenergie
zu liefern hat. Die Summation der Spannungsanteile
soll optimal so hoch sein, daß die Schalttransistoren
T 1, T 2 in die "Quasi-Sättigung" gesteuert werden.
Die den beiden Schalttransistoren T 1, T 2 jeweils zuge
ordneten Gruppen von Steuerwicklungen L 2, L 2′, L 2′′ und
L 3, L 3′, L 3′′ sind galvanisch voneinander getrennt,
wobei die einzelnen Wicklungen einer Gruppe in einer
Reihenschaltung angeordnet sind, die die Basis-
Emitter-Strecke des jeweiligen Schalttransistors T 1
bzw. T 2 überbrückt.
Das über die Steuerwicklungen L 2, L 2′, L 2′′ bzw. L 3,
L 3′, L 3′′ mit Energie versorgte Steuernetzwerk 9 a bzw.
9 b besteht jeweils aus zwei gegensinnig gepolten
Dioden 16 a, 17 a bzw. 16 b, 17 b, die mit je einem Strom
begrenzungswiderstand 18 a bzw. 18 b in Reihe liegen.
Die Verbindung mit den Steuerwicklungen ist derart,
daß die in Flußrichtung zur Basis des Transistors T 1
bzw. T 2 hin gepolte Diode 16 a bzw. 16 b mit einer
niedrigeren Steuerspannung beaufschlagt ist als die in
der Sperrichtung dazu liegende Diode 17 a bzw. 17 b.
Die Diode 16 a bzw. 16 b ist an den Potentialpunkt
zwischen den beiden letzten Teil-Steuerwicklungen L 2′,
L 2′′ bzw. L 3′, L 3′′ gelegt und die Diode 17 a bzw. 17 b
ist am Ende der letzten Teil-Steuerwicklung L 2′′ bzw.
L 3′′ angeschlossen. Diese Schaltungsart gewährleistet
ein optimales Schaltverhalten der Transistoren T 1, T 2,
da dabei die Minoritätsträger im Halbleiter-Kristall
besser aus der Sperrzone abgesaugt werden. Somit kommt
es bei den Schaltübergangszuständen zu keinen gefähr
lichen Überlappungen der Sperr- und Leitphasen in den
Transistoren T 1, T 2.
Die den Transistor T 2 triggernde Anschwingschaltung 10
besteht aus der Serienschaltung eines Kondensators 19
mit einem am Pluspol 2 liegenden Diac 20. Des weiteren
ist der Kollektor des Transistors T 2 über einen
Widerstand 40 mit dem Pluspol 2 verbunden. Nach dem
Einschalten der Gleichstromversorgung und Erreichen
der Diac-Zündspannung wird die Basis des Transistors
T 2 mittels eines Stromstoßes angesteuert, wodurch
dieser leitend wird. Der Triggervorgang läuft zu
Beginn eines jeweiligen Lampenbetriebes einmalig ab.
Das in der Schutzschaltung 11 vorteilhaft verwendete
steuerbare Schaltelement ist ein in Flußrichtung zum
Minuspol 2 hin gepolter Thyristor 21. Die Anode ist
über eine Diode 22 - mit in Reihe liegenden Strombe
grenzungswiderständen 23, 24 - an die Basis des Tran
sistors T 1 gelegt. Die Steuerelektrode des Thyristors
21 wird über die Reihenschaltung eines Diacs 25 mit
einem Kondensator 26 getriggert. Die Steuerenergie
liefert Steuerwicklungen L 4, L 4′, L 4′′ die auf die
einzelnen Schwingkreise 4, 4′, 4′′ aufgeteilt sind. Die
Spannung aus den Steuerwicklungen L 4, L 4′, L 4′′ wird
jeweils über Dioden 27, 27′, 27′′ auf ein RC-Glied
gegeben, das aus dem Kondensator 26 und einem Lade
widerstand 28 besteht. Dieses RC-Glied bildet die
Zeitkonstante für das Ansprechen des Schutzschalters.
Die Dimensionierung der Bauelemente 26, 28 ist so
gewählt, daß ein Ansprechen des Thyristors 21 in der
Zündphase der Lampen sicher verhindert wird. Der Diac
25 ist das Schaltkriterium zwischen Normalbetrieb und
lastfreiem bzw. Überspannungsbetrieb. Beim Erreichen
seiner Durchbruchspannung startet der Diac 25 den
Thyristor 21. Bei dem Schaltvorgang wird der Basis des
Transistors T 1 die Steuerenergie durch Ableitung zum
negativen Pol 2 der Gleichspannungsversorgung
entzogen. Der Transistor T 1 wird gesperrt und die
Schwingkreise 4, 4′, 4′′ entregt. Über den Widerstand
29 ist der Thyristor 21 mit dem Pluspol 1 der Gleich
spannungsversorgung verbunden. Durch die gleichzei
tige Gleichstromspeisung des Thyristors 21 bleibt
dieser im Leitend-Zustand, dadurch ist jeder erneute
Schwingungseinsatz unterbunden. Die Diode 22 sperrt
die Wechselspannung vom Anodenkreis des Thyristors 21.
Das RC-Glied, bestehend aus dem Widerstand 23 und dem
Kondensator 30 im Netzwerk, dient als Schutz gegen das
sog. Überkopfzünden des Thyristors 21 beim Starten der
Schaltung. Der Widerstand 31 dient als Entladewider
stand für den Kondensator 14, wenn die Vorschaltan
ordnung abgeschaltet ist. Des weiteren ist die Steuer
elektrode des Thyristors 21 über einen Kondensator 32,
dem ein Widerstand 33 parallelgeschaltet ist, mit der
Kathode des Thyristors 21 verbunden. Der Kondensator
32 unterbindet unbeabsichtigtes Triggern des
Thyristors 21 bei Einwirkung von Störspannungsspitzen
auf dessen Steuerelektrode. Der Widerstand 33
verhindert das Ansprechen der Schutzschaltung 11 bei
zu hohen Leckströmen des Diacs 25, z.B. bei hohen
Umgebungstemperaturen. Dem RC-Glied 28, 26 ist ein
Entladewiderstand 34 parallelgeschaltet. Ein dazu
parallel angeordneter Kondensator 35 wirkt als Sieb
kondensator für im Steuernetzwerk des Thyristors 21
auftretende Spannungsspitzen. Bei Ansprechen des
Schutzschalters 11 wird die Vorschaltanordnung erst
nach Abschalten der Versorgung - der Thyristor 21 geht
dann in den Sperrzustand - wieder betriebsbereit.
Das in Fig. 3 gezeigte Schaltbild unterscheidet sich
von dem der Fig. 2 nur in der Ausführung der den
Schalttransistoren T 1, T 2 zugeordneten Steuernetz
werke 9 a, 9 b und in der Schaltungsanordnung der
Kondensatoren C 1, C 1′, C 1′′ der Serienresonanzkreise 4,
4′, 4′′. Bei den hier ausgeführten Steuernetzwerken 9 a,
9 b sind die Dioden 16 a, 17 a bzw. 16 b, 17 b an einen
aus den Widerständen 36 a, 37 a bzw. 36 b, 37 b
bestehenden Spannungsteiler angeschlossen, der die
Reihenschaltung der Steuerwicklungen L 2, L 2′, L 2′′ bzw.
L 3, L 3′, L 3′′ überbrückt. Die Widerstände 37 a bzw. 37 b
sowie die zusätzlichen Widerstände 38 a bzw. 38 b wirken
als Strombegrenzungswiderstände für die Dioden. Auch
bei dieser Schaltungsausführung ist erreicht, daß die
in Flußrichtung zur Basis des Transistors T 1 bzw. T 2
hin gepolte Diode 16 a bzw. 16 b mit einer niedrigeren
Steuerspannung beaufschlagt ist als die in der
Sperrichtung dazu liegende Diode 17 a bzw. 17 b. Diese
Schaltungsanordnung wird insbesondere beim Einlampen
betrieb angewandt.
Bei der hier vorliegenden Anordnung der Resonanzkon
densatoren C 1, C 1′, C 1′′ kann auf ein zusätzliches
Startelement im Brückenkreis 39, 39′, 39′′ der
jeweiligen Lampen 3, 3′, 3′′ verzichtet werden. Die
Kondensatoren C 1, C 1′, C′′ der jeweiligen Resonanz
kreise 4, 4′, 4′′ überbrücken die einzelnen Lampen über
deren Elektroden 6, 7 bzw. 6′, 7′ bzw. 6′′, 7′′ und sind
somit über die Heizwendeln der Elektroden 6, 6′, 6′′
mit den zugehörigen Vorschaltinduktivitäten L 1, L 1′,
L 1′′ verbunden. Diese Schaltungsanordnung hat den
Vorteil, daß bei Entnahme einer der Lampen 3, 3′, 3′′
der jeweilige Serienresonanzkreis 4, 4′ oder 4′′ unter
brochen und außer Wirkung gesetzt ist. Der Betrieb der
übrigen Lampen ist hierdurch nicht beeinflußt. Die
Schutzabschaltung des Thyristors 21 setzt dann nur bei
sonstigen Störungen ein.
Claims (6)
1. Vorschaltanordnung zum Betreiben von mindestens
einer Niederdruckentladungslampe (3, 3′ . . . 3 n ),
wobei diese folgende Merkmale aufweist:
- a) Anschlüsse (1, 2) zum Verbinden mit einer Gleichspannungsversorgung (5);
- b) einen selbsterregten Gegentaktschalter mit zwei in Serie geschalteten Transistoren (T 1, T 2), die gleichsinnig gepolt sind, und die die Anschlüsse (1, 2) der Gleichspannungsversorgung (5) über brücken, wobei zwischen den Transistoren (T 1, T 2) ein gemeinsamer Verbindungspunkt (8) vorge sehen ist;
- c) mindestens einen Serienresonanzkreis (4, 4′ . . .), jeweils bestehend aus einer Vorschaltin duktivität (L 1, L 1′ . . .) und einem dazu in Reihe liegenden Kondensator (C 1, C 1′ . . .), wobei jeder Lampe ein eigener Serienresonanzkreis zugeordnet ist und die Lampe parallel zum Kondensator des ihr zugeordneten Serienresonanzkreises geschal tet ist;
- d) eine Leitung (S 1), über die der Verbindungspunkt (8) zwischen den beiden Transistoren (T 1, T 2) über die Vorschaltinduktivität (L 1, L 1′ . . .) mit den ersten Elektroden (6, 6′ . . .) der Lampe (3, 3′ . . .) verbunden ist, sowie eine Leitung (S 3) über die einer der beiden Anschlüsse (1, 2) der Gleichspannungsversorgung (5) mit der zweiten Elektrode (7, 7′ . . .) der Lampe (3, 3′ . . .) verbunden ist;
- e) einen Steuerkreis zum Ansteuern der beiden Transistoren (T 1, T 2), dadurch gekennzeichnet, daß
- f) ein Schutzschaltkreis (11) vorgesehen ist, der als Schaltelement einen Thyristor (21) aufweist, dessen Anode über eine Diode (22) an die Basis des einen Transistors (T 1) und außerdem über einen Widerstand (29) an den Pluspol (1) der Gleichspannungsversorgung (5) gelegt ist, wäh rend die Kathode des Thyristors (21) mit dem Minuspol (2) der Gleichspannungsversorgung (5) verbunden und die Steuerelektrode des Thyristors (21) an ein Steuernetzwerk angeschlossen ist, das mindestens eine mit der besagten Vorschalt induktivität (L 1, L 1′ . . .) induktiv gekoppelte Steuerwicklung (L 4, L 4′ . . .) enthält, wobei bei Überschreitung eines bestimmten Spannungspe gels an der Steuerwicklung der Thyristor (21) über das Steuernetzwerk leitend gesteuert und hierdurch der Transistor (T 1) gesperrt wird.
2. Vorschaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen der Anode des Thyri
stors (21) und der Diode (22) Strombegrenzungswi
derstände (23, 24) angeordnet sind.
3. Vorschaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß an die Steuerelektrode des
Thyristors (21) ein Diac (25) angeschlossen ist,
wobei letzterer seine Zündenergie aus einem Kon
densator (26) bezieht, dem ein Ladewiderstand (28)
vorgeschaltet ist.
4. Vorschaltanordnung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß dem Kondensator (26) über den
Ladewiderstand (28) die Steuerwicklungen (L 4, L 4′
. . .) jeweils in Reihe mit einer Diode (27, 27′ . . .)
parallelgeschaltet sind.
5. Vorschaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuerelektrode des Thyri
stors (21) über einen Kondensator (32) mit der
Kathode des Thyristors (21) verbunden ist.
6. Vorschaltanordnung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verbindungspunkt der beiden
Strombegrenzungswiderstände (23, 24) über einen
Kondensator (30) mit dem Minuspol (2) der Gleich
spannungsversorgung (5) verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792954614 DE2954614C2 (de) | 1979-10-16 | 1979-10-16 |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792941822 DE2941822A1 (de) | 1979-10-16 | 1979-10-16 | Vorschaltanordnung zum betreiben von niederdruckentladungslampen |
| DE19792954614 DE2954614C2 (de) | 1979-10-16 | 1979-10-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2954614C2 true DE2954614C2 (de) | 1989-10-19 |
Family
ID=25781512
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792954614 Expired DE2954614C2 (de) | 1979-10-16 | 1979-10-16 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2954614C2 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3753071A (en) * | 1972-06-15 | 1973-08-14 | Westinghouse Electric Corp | Low cost transistorized inverter |
| US4045711A (en) * | 1976-03-19 | 1977-08-30 | Gte Sylvania Incorporated | Tuned oscillator ballast circuit |
-
1979
- 1979-10-16 DE DE19792954614 patent/DE2954614C2/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3753071A (en) * | 1972-06-15 | 1973-08-14 | Westinghouse Electric Corp | Low cost transistorized inverter |
| US4045711A (en) * | 1976-03-19 | 1977-08-30 | Gte Sylvania Incorporated | Tuned oscillator ballast circuit |
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